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BLOG 4 BURMA : “Info War” - Konzentrieren und Kontrollieren



||| I. MAUE MEDIEN | II. RAMBOs NACHHALL | III. PRESSE UNDER PRESSURE | IV. ZOO UND RADIO : NAPYIDAW ALS ARCHE NOAH ? | V. REPORTERS WITHOUT BORDERS : ONLINE DEMO 12. 3. | VI. BLOG 4 BURMA INTERN | LINKS

I. MAUE MEDIEN

Burma in den Mainstream- Medien ?! - Ausser Spesen für dürre Agenturmeldungen ist ( zumal im deutschsprachigen Raum ) wenig gewesen . Das Mai- Referendum wurde karg und knapp vermeldet und von Ibrahim Gambaris aktueller - der dritten seit dem September- “Crackdown” - Mission verspricht sich ohnehin kaum jemand etwas . B4B- Kollege Breaking News gibt einen konzisen Überblick zum “Was- bisher- geschah” .

Immerhin soll der UN Emissionär heute mit Vertretern der National League for Democracy ( NLD ) zusammentreffen , darunter womöglich sogar der Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi ( The Irrawaddy ) . Burmensische Blogger unken bereits von einem cul- de- sac , während Sprecher der NLD zumindest rhetorisch noch auf das “Prinzip Hoffnung” pochen ( Democratic Voice of Burma ) . Sicherheitshalber hatte man in Rangoon schon vor der Ankunft Gambaris aufgerüstet ( “beefing up” , The Irrawaddy ) ; nicht zuletzt könnte in der Ex- Kapitale ja auch am “Armed Forces Day” - dem militärischen Selbstfeiertag am 27. 3. - ja ungünstiges Raunen laut werden . |||

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II. RAMBOs NACHHALL

Der rechtlose Rechte- Retter Rambo hatte zuletzt für ein Rauschen in auch deutschen Blätterwäldern gesorgt - dies allerdings unter weit gehender Aussparung eines eventuell näheren Blicks auf Burma oder die im Film dargestellte Volksgruppe der Karen ( vgl. unser voriges Posting ) . Film und DVD sind in Burma ja ebenso verboten wie Interet- Downloads und die Behörden lassen sich offenbar auch weiterhin nicht lumpen , wenn es um die Durchsuchung von Videotheken und Computershops geht .

International haben sich Exilburmesen und FREE BURMA- Aktivisten zu Betrachtungen des “folk hero” ( AP ) zusammengefunden . Zuletzt in London , wie ein YouTube- Video zeigt , das , neben Fotos , auf etlichen Blogs kursiert ( hier ko htike ) . Das Wall Street Journal zitiert Stallone mit der Behauptung , inzwischen seien Familienangehörige von burmesischen Darstellern inhaftiert worden :

A few days after the film was released world-wide last month, Mr. Stallone reported that family members of two Burmese actors in the film had been arrested. The movie is banned from Burmese theaters and shopkeepers can be jailed for up to seven years for selling a copy of the DVD. Though this means there’s no legal way to watch “Rambo” in Burma, last week the generals ordered all local media to run negative reviews of the movie.

Der “Spiegel” meldete zwar ebenfalls die Auftragsverrisse , beliess es allerdings bei der blanken Abschrift einer AP- Meldung . eine weitere Bestätigung , wie wenig den deutschen MSM auch nur ein Quäntchen Recherche zum Thema wert ist . |||

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III. PRESSE UNDER PRESSURE

Währenddessen setzen die Behörden ihre Repressalien auf das Pressewesen fort . So etwa durfte über die ( als Raubüberfall getarnte ) spektakuläre Hinrichtung einer Familie ( AP ) ganz in der Nähe des Hauses der Aung San Suu Kyi dezidiert nicht berichtet werden ( Mizzima ) . Es kursieren Gerüchte , die Seriennummern der Patronenhülsen seien abgeschliffen worden , um jeden Hinweis auf die ( militärischen ) Täter zu tilgen .

In Thingangyun wurde der Prozess gegen Chefredakteur und Herausgeber der Zeitung “Myanmar Nation” nach einer ersten Anhörung vertagt : Mitte Februar war die Redaktion durchsucht , die Journalisten wegen des Besitzes von “footage” zum Crackdown sowie des November- Gambari- Berichts verhaftet worden ( Democratic Voice of Burma ) . Sie landeten - wie der nun bereits seit einem Monat verhaftete Blogger Nay Phone Latt - im Insein - Gefängnis . Erst nach Wiederaufnahme der Erscheinens erfuhr man von dem Deal dahinter :

According to a source close the Myanmar Nation, the government’s press scrutiny board director, Maj Tint Shwe, has been putting pressure on the Myanmar Nation’s publisher to restart operations by acting as a mouthpiece for the military regime and confronting exiled media groups which continuously expose the junta’s wrongdoings. ( The Irrawaddy )

Über das weitere Schicksal der Festgenommenen ist bislang nichts bekannt .

Ähnliche Verwirrung herrscht um das von der “Myanmar Consolidated Media Company” herausgegebene Wochenblatt “Myanmar Times” , welches , einem Bericht der Democratic Voice of Burma zufolge , ab Mai ( Referendum ! ) täglich erscheinen solle . Druckerei und Personal befänden sich in Vorbereitung . Die “Myanmar Times” wäre seit Ne Win’s Militärputsch 1962 die erste und einzige private Tageszeitung … , bliebe jedoch wohl genauso wie ihre wöchentliche Schwester am Gängel- und Zensurband der Diktatur .

Diese Meldung wurde allerdings postwendend in einem Leserbrief von Ross Dunkley , dem CEO und Chefredakteur der “Myanmar Consolidated Media” an “Mizzima News” dementiert :

Concerning a recent news reports on international websites that The Myanmar Times will move to a daily format in May 2008, I would like to debunk these reports as mischievous and erroneous. While it is no secret that The Myanmar Times has always had a vision of publishing on a daily cycle, right now the company is not in formal discussion with the government to do so.

Dieser Widerspruch ist auch watchingthemedia aufgefallen . All dies zeugt von einer hochgradig nervösen , wenn nicht gar neurotischen Stimmung ( nicht nur ) in medialen Belangen . Larry Jagans ausgezeichnete Analyse der zunehmenden Führungskrise um den absolut autokratisch handelnden Generalissimus Than Shwe zitiert einen Regierungsmitarbeiter : Die Regierung stünde praktisch still , es herrsche “total inertia” in Naypyidaw -

No one dares make a decision, even in regard to the smallest matters without approval from the top, which is rarely forthcoming ( Asia Times ) . |||

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IV. ZOO UND RADIO : NAPYIDAW ALS ARCHE NOAH ?

Kaum hatte B4B- Kollege adaequat sein Survey zu Medien und Meinungsfreiheit online , rückte die Front des INFO WAR ( wie hier , hier und hier in|ad|ae|qu|at berichtet ) weiter vor : Im Shan- Staat schwärmten Funktionäre aus , um die Gebühren für TV , Videorecorder und Satellitenempfänger ( man erinnere sich an die exorbitante Erhöhung der Taxen ! ) einzutreiben .

Inzwischen ist die Militärführung weiter damit beschäftigt , die funktionale ( = mediale ) sowie repräsentative Infrastruktur aus Rangoon in die 400 Kilometer entfernte Retorten- und Regierungsstadt Naypyidaw zu transferieren . Auf den Zoo ( Mitte Februar ) folgten Anfang März TV und Radio .

Kommentarlos wurde die Hälfte des Grosstierbestandes ( Elefanten , Nashörner, Affen , Tiger ) fortgekarrt , Herdenverbände zerrissen . Um hier angesichts der täglichen Menschenrechtsverletzungen , ja Morde , keine falsche Sentimentalität aufkommen zu lassen , sei der trockene Hinweis des BBC- Reporters auf diese Hauptstadt- Groteske zitiert :

In recent years, Burma’s entire government has been moved from Rangoon to shiny new buildings in Naypyidaw. The city has been built in the middle of an area of tropical scrubland, away from the main centres of population. But the military leadership appears to have felt that something was missing. After all, what capital city would be complete without a zoo ?

Grimmiger tönt da freilich noch des Volkes Stimme ( The Irrawaddy ) :

It wouldn’t surprise me. I heard a new zoo is being built in Hell too - for those sub- humans who kill monks !

Mitte März soll dann - wie oben angedeutet - der Umzug von Radio und Fernsehen ( MRTV ) in die neue Regierungs- Nekropole- Metropole abgeschlossen sein . Allerdings lässt man die Mitarbeiter bislang nicht nur über ihren konkreten Umzugstermin im Duneln , sondern auch im Hinblick auf die neuen Lebensumstände . Es wurde , so Mizzima , nicht nur bei der Einrichtung angeblich moderner technischer Facilitäten an alles gedacht , sondern auch im Hinblick auf die geschlossene Kasernierung der Staff in einer “isolated location” :

Government controlled MRTV has been moving piece by piece to its new headquarters, built on a barren plain with scrub vegetation, since September 2007. Engineers were first to arrive. The military government surprised people with the announced move of MRTV to Naypyitaw, saying the new location is a hub for the country and provides the foundation for a modern and developed country. But critics say it is far removed from the people. The current building on Pyay Road is to be handed over to a section of MRTV4 which is partially privately operated but editorially controlled by the government. ( Mizzima)

Zoo und Medien also in Naypyidaw , der Geisterstadt : Hier scheint Than Shwes Motto für einmal nicht “Teile und Herrsche” zu lauten wie in anderen Belangen , sondern : “Konzentriere und Kontrolliere” . Da sage noch mal einer , so ein INFO WAR sei rein immateriell ! |||czz blog4burma inadaequat

V. REPORTERS WITHOUT BORDERS : ONLINE DEMO 12. 3.

Vielleicht reisst ja der Online Free Expression Day von Reporters Without Borders unter Patronanz der UNESCO am 12. 3. ja auch die mauen Medien aus ihrer bequemen Lähmung . Wir rücken den Aufruf hier im Original ein .

Reporter without border online demo 2008 03 12

Reporters Without Borders : First International Online Free Expression Day under UNESCO’s patronage , 24- hour online demo against Internet censorship , Wednesday , 12. 3. 2008

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VI. BLOG 4 BURMA INTERN

Das internationale Netzwerk BLOG 4 BURMA ( subsribe to feed ) darf mit Birmania Libre ein ungewöhnlich aktives Blog aus Spanien begrüssen . Die bisherige Crew aus Deutschland ( NewsHQ , Daburna , Birma News United , Blogger for Freedom , Khaipi ) , Frankreich ( Bloguer ou ne pas bloguer ) , Andorra ( Adicie ) und Österreich ( Adaequat ) freut sich über diese aktive West- und Perspektiven- Erweiterung . Welcome on board , Luna and Juan Antonino ! |||

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LINKS

I.

II.

III.

IV.

V.

BLOG 4 BURMA : “We need more Rambo” - Von Fakes und Fakten



||| I. RAMBO : LUSTVOLLE VERRISSE | II. RAMBO : RHETORISCHE WINDUNGEN | III. RAMBOS NEBENDARSTELLER : DIE KAREN | IV. NO RAMBO IN BURMA | V. WE NEED MORE RAMBO | VI. BLOG 4 BURMA | LINKS

I. RAMBO : LUSTVOLLE VERRISSE

Was das Thema “Burma” am Beispiel der Dschungelumtriebe John Rambos in der Boulevardpresse anrichtet , stellt Birma News Birma united eben im Medium von deren beschwörend- barocker Sprachpracht dar . Wir blättern in|ad|ae|qu|at in den “Qualitätsmedien” … und finden merkwürdige Ambivalenzen .

Der Verriss der testosterontobenden Wiederauferstehung des Vietnam- Veteranen im Kampf gegen den Rest der Welt schien eine aufgelegt Sache : “Tragikomisch” bzw. “pathologisch” nennt Der Standard den abgehalfterten Helden mit Kampfmaschinen- Accessoires am alternden Körper . Seine “durchschlagende” Weltverbesserung folge letztlich den ultrarechten Interessen einer dem liberalen Gequatsche abholden one- man- Volksarmee .

Auch als eine Gruppe amerikanischer Gutmenschen auftaucht, Ärzte und humanitäre Helfer, die ihn für eine Bootsfahrt ins Krisengebiet anheuern wollen, macht er nicht viele Worte: “Fuck the World”, fährt er die blonde Sarah (Julie Benz) an, als sie ihm ins Gewissen redet, man müsse doch versuchen, die grausame Welt zu ändern und das Töten beenden. “Go home” sagt er zu der frommen Gruppe, “ihr könnt nichts ändern.” Am Ende fährt er sie natürlich doch noch mitten hinein ins Herz der Finsternis - und der Schlamassel nimmt seinen Lauf. ( Spiegel )

Als einzige weibliche Rezensentin wäre Doris Kuhn in der SZ mit dem “Actionfilm von altmodischem Flair” , der dazu gehörigen Species von Männern mit Stirnbändern und Gewehren sowie der Kriegsbericht- Wackelkamera schnell fertig, wäre da nicht die “Agenda Burma” , welche zur - immerhin ironischen - Teilabsolution führt .

Wohl wissend um Rambos ikonenhaften Status bringt er ihn nun wieder auf die Leinwand ( … ) und führt ihn gegen einen Feind, mit dem wohl jede Menschenrechtsbewegung einverstanden ist: Stallone lässt Rambo noch einmal aufräumen für die Gerechtigkeit, und er hat sich diesmal besonders gut präpariert, hat offenbar beim Söldnermagazin Soldier of Fortune angerufen, um sich sagen zu lassen, “wo die Menschenrechte am schlimmsten mit Füßen getreten werden”.

Birma war die Antwort, und in Birma schlägt Rambo also zu, um den Unterdrückten gegen das Militär dort zu helfen. Deckungsgleich erscheint hier die Empörung von Rambo und seinem Regisseur, gemeinsam bemühen sie sich um Hilfe für die Schwachen - was dem einen die Pumpgun, ist dem anderen die öffentliche Aufmerksamkeit, die durch seinen Film auf die birmanische Situation gelenkt wird. ( SZ)

Die eben abgelaufene Berlinale bot nicht eben den idealen Rezeptionshintergrund für einen old school- Hau- Drauf wie John Rambo : “Große Aufwallungen von Sinnlosigkeit” , resümiert Claus Pilipp im Standard :

Diesmal Birma, wieder Dschungel, wieder will Rambo anfangs nicht, dann muss er aber leider, und dann halt: nahkämpfen, Muskeln zeigen, gewalttätig werden, dass buchstäblich Blut und Beuschel durch die Luft fliegen. Gigantisch doofer Mummenschanz, unfreiwillige Selbstparodie. |||

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II. RAMBO : RHETORISCHE WINDUNGEN

Dass die Sache ganz so einfach nicht ist , erweisen die lavierenden und gewundenen Darlegungen in Telepolis und Spiegel : Rambo 4 wird in beiden Medien insofern für die wirklich Gute Sache gerettet , als der Spielort “Burma” lautet und der akut- fiktive Dschungelkampf an die real- akuten Grabenkriege der Junta gegen Oppositionelle und ethnische Minderheiten erinnert .

Nach einer recht redundanten Darstellung des “Mythos Rambo” ( “die primitive, rabiate Dschungel-Kampfmaschine” als “Waschanlage und Kriegsschmiede für das wütende Unterbewusstsein nicht nur der Zukurzgekommenen unter den US-Bürgern, sondern der Vernachlässigten und Im-Stich-Gelassenen aller Regionen, Nationen und Länder” ) findet es Peter V. Brinkemper in Telepolis “überraschend” , wie Stallone “sich kundig gemacht” hat , um “seinem erneuten Kriegsabenteuer authentisches, aber bisher beim breiten Publikum unbekanntes Unterfutter zu geben” . In seiner “aktuellen straffen Verbindung von Engagement, Dokumentation und Fiktion” lässt sich der Film gar für ein volkspädogisches Projekt der Aufklärung reklamieren . Noch die längst abgehandelten , vom Guardian eben wider aufgewärmten Morddrohungen während der Dreharbeiten des Filmes werden zur Stärkung von dessen credibility ins Treffen geführt .

Die FAZ schweigt sich aus und lässt lieber - wie übrigens auch SZ und SpOn - Bilder sprechen sowie mokant beimoderieren .

Egal , ob kulinarisch instrumentierter Verrisss oder mäandernde Ehrenrettung des Junk- Helden wider Willen an der thailändisch- burmesischen Grenze : “von einem Flop” , resümiert der Spiegel keine drei Wochen nach dem amerikanischen Kinostart , könne “angesichts eines Umsatzes von knapp 40 Millionen Dollar seit dem 25. Januar auch keine Rede sein” . |||

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III. RAMBOS NEBENDARSTELLER : DIE KAREN

Dass in der Rambo- Story ausgerechnet die christliche Volksgruppe der Karen in Stellvertretung des gesamten Volkes figuriert , muss die aggressive Abwehr des Films durch die Junta zwangsläufig verschärfen . Die Karen , mit ca. fünf Millionen Menschen mit einem Anteil von 6,2 % immerhin die zweitgrösste Volksgruppe des Landes . Als solche agitiert die Ethnie - politisch vertreten durch die Karen National Union ( KNU ) - seit 1948 für einen eigenen , unabhängigen Staat . Entsprechend sind die Karen seit jeher besonderen Schikanen seitens der Militärdiktatur ausgesetzt : “Massenmord” bzw. “ethnische Säuberung” , Zwangsräumung von Dörfern , Zwangsarbeit , Vergewaltigungen .

Zirka 150.000 Karen leben in Flüchtlingslagern in Thailand, primär in der thailändischen Provinz Tak, und die KNU versucht diese über verschiedene Unterorganisationen zu betreuen. Es gibt insgesamt zirka sechs bis sieben Millionen Karen, primär in Myanmar, aber auch in Thailand. Der Karen-Konflikt ist der am längsten anhaltende Bürgerkrieg in der heutigen Zeit. ( Wiki )

Nicht ohne Wut auf den “Gebrauch” der Karen als “Nebendarsteller” und Rettungsobjekte eines fiktiven ( kolonialen ? ) Helden macht ein Weblog mit schockierenden Photos auf den unansehnlichen Unterschied zwischen Hollywood- Fiktion und lokalen Fakten aufmerksam : These photos tell the real story of Karens in Burma . Compare with Rambo Movie ! - Sehen Sie selber . Mehr ist dazu nicht zu sagen . Der Umstand , dass dieser m | w Blogger den Film sah und sein | ihr Bedauern für das militärische “Menschenmaterial” ausdrückt , weist auf eine Exilposition hin .

Noch am 14. Februar - just am Tage des “Rambo”- Starts in Deutschland - wurde der im thailändischen Exil lebende prominente KNU- Aktivist Mahn Sha von zwei “Gunmen” in seinem Haus niedergestreckt ( Reuters , Irrawaddy ) . Kurz zuvor hatte Mahn Sha in einem Interview mit der Zeitung The Irrawaddy Befürchtungen die ethnische “Teile- und Herrsche”- Politik des “chauvinstischen” Regimes angeprangert :

The country has disintegrated because of the ethnic chauvinism of the military dictatorship. If there were no military dictatorship and no ethnic chauvinism, and the country adopted democracy and a federal system, it would be peaceful, united and developed like other countries. I can say that for sure. ( … )

They create disunity so they can continue to rule the country by force. They think that if the country is peaceful and stable, there will lose their rationale for holding onto power. ( Irrawaddy)

Das der Mord der burmesischen Junta anzulasten sei , steht für die KNU ausser Frage . Womöglich wurde die Tat allerdings von Mittelsmännern der konkurrierenden buddhistischen Karen Spilttergruppe DKBA ( Democratic Karen Buddhist Army ) ausgeführt ( Reuters , Irrawaddy ) . Hunderte Karen sind zum Begräbnis in der Grenzstadt Mae Sot gepilgert , mittlerweile ist auch eine “Abschussliste” mit zwei Namen von zwei weiteren KNU- Aktivisten aufgetaucht , auch ist von einer 22- köpfigen Task Force der DKBA die Rede ( Irrawaddy ) . Blogger wie Sitmone formulieren Schock , Trauer und Betroffenheit . |||

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IV. NO RAMBO IN BURMA

Dass in einem solchen Klima der ethnischen Unterdrückung , des Terrors , Gegen- und Gegen- Gegen- Terrors ein Film , welcher westliche Gewalt- und Befreiungsphantasien quer über die komplizierten Verhältnisse giesst , gemischte Erwartungen weckt , ist klar . Das Regime reagiert mit Verboten : Kinofilm und DVD sind gleicherweise verbannt .

Mizzima bezeugt den regen Untergrundhandel mit Downloads , allerdings auch die Verwirrung im Publikum , ob der Film nun reine Fiktion sei oder doch eventuell Fakten darstelle . Kein Wunder : Beginnt der Film doch mit einer Sequenz von Newsreel- Schnipseln :

Some of the video rental shops have put up a sign that reads “WE DON’T HAVE A COPY OF RAMBO 4 RELEASED IN USA ON JANUARY 25″ as many people continue to ask for it , the resident told Mizzima. However , he said that the movie was downloaded from the Internet and burned onto a CD by activist youth and is being circulated among friends and trusted people as it could land possessors of the CD in jail. ( …. )
While Burmese political activists both inside and outside cheered the movie as revealing the brutality of the junta in remote areas of the country, viewers in Rangoon are confused as to whether or not the movie contains any real storyline, the local resident said.

Die Democratic Voice of Burma berichtet von den hoch emotionalen Reaktionen der 600 Exilburmesen , die den Film im Zuge einer eigens veranstalteten Vorführung in Singapur sahen : “The scene where Rambo killed the Burmese army captain satisfied the whole audience .”

Also wird die verbliebene und durchwegs zensurpflichtige Presse zum “Rambo- Bashing” instrumentalisiert - ein weiteres Indiz für den in allen Kategorien geführten Info- War . Ein auch unter Bloggern weit herum gereichter AP- Artikel zitiert die Moquerien der regierungsfreundlichen VOICE :

But an article in The Voice, a Myanmar-language magazine, decried Rambo’s bloodletting and said he “looks funny fighting a war even though he’s so fat with sagging breasts. Stallone’s unsmiling and serious-looking style makes him look like a lunatic,” it added. The magazine’s critique is actually a loosely translated version of a column criticizing the movie published in the Jan. 28 edition of Singapore’s The Straits Times newspaper. Its reference to Myanmar’s “dictators” did not make it into The Voice’s story. ( AP)

Auch Irrawaddy bezieht sich auf dieses Stück Propaganda , illustriert aber , wie die Bevölkerung mittlerweile längst gelernt hat , zwischen den offiziösen Zeilen zu lesen :

We sometime read the government propaganda with the purpose of understanding the background history to the country’s politics , said a former agriculture student from Yezin University. We get to know about Burmese politics and the exiled Burmese politicians and their activities through government propaganda. ( Irrawaddy ) |||

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V. WE NEED MORE RAMBO

Wie man es bei ähnlichen Inversionen aus anderen totaliräen Regimen kennt , bewirkt das Totalverbot des “Rambo” dessen Aufstieg zum subversiven Code . So etwa sind in der Nähe von Nyaung Oo ( Ostburma ) in der Nacht vom 10. Februar Sgraffiti aufgetaucht , welche folgende Parolen ex aequo setzten :

  • DOWN WITH THE MILITARY JUNTA

  • DON’T CHEAT PEOPLE’S VOTE

  • FREE BURMA und

  • WE NEED MORE RAMBO .

Gelber Spraylack , Riesenlettern , in burmesischer Schrift als auch auf English und das alles mitten auf der Strasse . Die am nächsten Morgen stracks angerückte Polizei hatte es sehr eilig , so Mizzima , das Schlamassel mit teuren Benzin ( statt dem üblicherweise verwendeten Sand ) zu tilgen .

Wut und Hilflosigkeit sprechen auch aus den Zeilen des Blogs Bangkok Parlour . Der Blogger weist auf ein Feature der Bangkok Post hin , wo das ganze Stallone- Unternehmen seine Ambivalenz zu erkennen gibt . Einerseits wurden Catchphrases wie “Live for nothing, die for something” oder “Burma’s a warzone” rasch populär .

Anderseits stellt sich der Regisseur und Hauptdarsteller mit Quatschphrasen , wie “he’d love to go to Rangoon and confront the junta face to face” selber bloss . Die Tatsache , dass einige der “Sager” des Films als Volksparolen aufgenommen worden seien , erfülle ihn mit - dem üblichen Hollywood- STOLZ:

These incredibly brave people have found, kind of a voice, in a very odd way, in American cinema … They’ve actually used some of the film’s quotes as rallying points ( …. ) . That, to me, is the one of the proudest moments I’ve ever had in film … ( Reuters via Bangkok Post)

Jetzt dürfte allerdings langsam der Zeitpunkt gekommen sein , wo der p. t. Leser dieses Postings defintiv kein MORE RAMBO mehr verträgt . Daher zum Abschluss noch ein treffendes Zitat aus dem Independent über des Helden Maulwerk :

The smouldering gaze, the Neanderthal hang of the lower lip, the grunted dialogue, it could only be John Rambo, that Tarzan with a machine-gun who laid waste to Eighties action cinema. |||

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VI. BLOG 4 BURMA

Dass es auch andere Filme gibt , erweist ein Blick auf das Feed des Netzwerks BLOG 4 BURMA : Khaipi erzählt von Giuseppe Tornatores geplanten Biopic über Aung San Suu Kyi , Daburna hat vor seiner Blogpause noch einige YouTube- Videos online gestellt . AFi @ Birma News United freut sich über den ersten Tausender und bereitet umso motivierter neue Rambonalien vor . News HQ reflektiert über eine mögliche Verfassung und von Olivier erhalten wir einen bemerkenswerten Lektürehinweis : Die “Chroniques birmanes” des Zeichners Guy Delisle berichten in einem Bande Dessinée hautnah aus dem burmsischen Alltag , den er als Begleiter seiner für die Médecins sans frontières arbeitenden Lebensgefährtin ein Jahr lang als Hüter seines Kleinkindes verbrachte :

entre les problèmes pratiques (les coupures d’électricité constantes, les produits qui ne sont pas acheminés…), les constatations politiques (la censure des journaux littéralement caviardés, les messages bloqués sur Internet…), …. sanitaires (l’omniprésence du Sida à cause de l’exploitation des pierres précieuses, payée en héroïne, l’afflux de prostituées, etc) |||

LINKS

I.

II.

III.

IV.

V.

BLOG 4 BURMA : A Bloody Valentine



||| I . MY BLOODY VALENTINE | II. IM WUNDERSCHÖNEN MONAT MAI | III. SKEPTISCHE WESTPRESSE , SCHWEIGENDE “QUALITÄT” | IV. INFO WAR UND EIN GRELLER VERSUCH VON PR | V. HINTER DEN KULISSEN | VI. BLOG 4 BURMA : IN EIGENER SACHE | KLANGAPPARAT | LINKS

I . MY BLOODY VALENTINE

Burma Valentines Day Cartoon copyright by Feraya

Der Cartoon zum Tage stammt wie schon das drastische Video von Feraya und bezieht sich weniger auf Geblümtes denn auf das unwillkommene Gedicht des Saw Wei .

Dass Valentinstag und dessen liebliche Sitten in Burma unerwünscht sind , erwies bereits im Januar die Verhaftung des “bekannten” Dichters Saw Wei infolge der Publikation eines anzüglichen Poems unter dem Titel “February the Fourteenth” ( BBC , Guardian ) . Nun , da der mit Liebe und Sex und ergo der im Stillen grassierenden HIV- Epidemie assoziierte Tag tatsächlich herangerückt ist , herrscht wieder - eisiges Schweigen ( Irrawaddy ) . |||

II. IM WUNDERSCHÖNEN MONAT MAI

Man verrimmt’s mit Unglauben : Burmas Militärjunta hat für Mai ein Verfassungsreferendum , welches Grundlage den Weg ebnen zu allgemeinen Parlamentswahlen im Jahr 2010 . Welcher wohlmeinende Zeitgenosse würde da - und anlässlich des heutigen Valetinstages nicht frei nach Heinrich Heine singen und dichten :

Im wunderschönen Monat Mai,
als alle Knospen sprangen,
da ist in Than Shwes Herzen
die Demokratie aufgegangen -
Im wunderschönen Monat Mai
da haben den Generäle der Restwelt gestanden
ihr Sehnen nach Bürgernähe und versöhnlichem Verlangen |||
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III. SKEPTISCHE WESTPRESSE , SCHWEIGENDE “QUALITÄT”

Allein , die Pestilenz der westlichen Presse schreckt auch vor skeptischen Verunreingigungen dieser neuen Avance auf der blütenweissen Road- Map nicht zurück : Ein ehr dunkles denn helles Zeichen , ätzt die NZZ “für das, was die Junta als weitere Schritte auf dem Weg zur Demokratie bezeichnet” .

Le Monde setzt eines drauf wenn sie die die Wahlen 2010 nach offizieller Sprachregelung als “conformément à la nouvelle Constitution” bezeichnet - einer “Constitution” allerdings , deren vollständiger Wortlaut “demeure un secret d’Etat pour le moment” .

Als nachgerade zynisch wird man empfinden , wenn ausgerechnet von Generalleutnant Tin Aung Myint Oo - Erster Sekretär der unter dem euphemistischen Label State Peace and Development Council ( SPDC ) agierenden Regierung - verkündet , “that peace and stability had been restored to the country” ( NYT ) .

Noch Appetit auf grimmige Realsatire ? - Reuters liefert einige Silben aus dem Wortlaut der offiziösen TV- Offenbarung :

We have achieved success in economic, social and other sectors and in restoring peace and stability , the junta announced on state television four months after the army crushed monk-led pro-democracy protests, killing at least 31 people.

Während der sprichwörtliche Mann von der Strasse bzw. dem pensionierten Professor nicht viel mehr als das Prinzip Hoffnung bleibt ( “Just get on whatever horse you can catch. Then try to find better ones gradually” , Reuters ) , berichtet die NYT noch gestern von der gnadenlos andauernden Jagd auf Septemberaktvisten . Sollte Thailand nicht endlich den Inkriminierten politisches Asyl gewähren , bedeute das Verbleiben im Lande faktisch ein Todesurteil , wird in einem weiteren NYT- Bericht ein anonym bleiben wollender Flüchtling zitiert .

Während die Nachricht immerhin von der taz aufgegriffen ward , randaliert in FAZ und SZ beim Suchwort “Burma” weiterhin nur Rambo . Was täten wir , werter Herr Schirrmacher , ohne unsere “Qualitätsmedien” ?! |||

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IV. INFO WAR UND EIN GRELLER VERSUCH VON PR

Da war die absurde Erhöhung der TV- Satellitengebühr , da war das allmähliche Verschwinden internationaler Presse , da waren Schikanen gegenüber Journalisten . Temporärer Blogspot- Block , verschärfte Modalitäten beim Gebrauch des Internet , welches sowieso gerade mal 0.1 Prozent Breitband bietet . Verhaftung und Verschwinden des unliebsamen Bloggers Nay Phone Latt … Übrigens kann Reporters without Borders mittlerweile berichten , dass der am 29. 1. festgenommene Nay Phone Latt in die Haftanstalt Insein nahe Rangoon überführt worden sei und dort eigentlich in einer “death row”- Zelle untergebracht sei . Im selben Gefängnis sitze bereits der wegen der oben genannten Valentinstag- Paraphrase arrestierte Dichter Saw Wei ein .

Unter Umständen der unaufhaltsam heran rückenden chinesischen Olympischen Spiele sowie deren fataten Beginn am unseligen 8. 8. scheint es dem Regime angezeigt , einen Versuch in Positiv- Reklame zu wagen .

Die Britische Burma Campaign sieht in der Referendums- Verlautbarung jedenfalls nicht mehr als einen “public relations spin” : All das habe “nothing to do with democracy” ( Reuters ) . Ähnlich kommentiert The Irrawaddy :

Observers see the Burmese junta’s referendum election as a move to ward off criticism from Western international community, and a way to shore up support from its closer allies, China, India and the Asean group countries. |||

V. HINTER DEN KULISSEN

Hinter den Papierkulissen der proklamierten Schönen Neuen Welt formulieren sich einmal mehr Wut und Aufruhr : Die 88er- Bewegung wehrt sich gegen eine unilateral autokratisch beschlossene “constitution” wo ja noch nicht einmal der überwältigende Wahlsieg der NLD anno 1990 anerkannt worden sei ( Democatic Voice of Burma ) . Mizzima News hat kritische Kommentare von Seiten ethnischer Minderheiten wie der Shan und Karen sowie von Repräsentanten der 88er und der NLD eingeholt .

Schärfer allerdings fällt noch der redaktionelle Kommentar aus : Mit einem simplen Boykott des Referendums durch die NLD wäre wenig zu genwinnen , sondern vielmehr weiterer Anlass für offzielle Marginalisierung , wenn nicht gar Liquidierung der Opposition gegeben . Beachtenswert auch die detailierte “Road- Map”- Chronologie am Ende des Artikels - |||

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VI. BLOG 4 BURMA : IN EIGENER SACHE

Wie mittlerweile landauf , landab bekannt , bleibt das Netzwerk BLOG 4 BURMA seit Oktober am Roten Faden laufender Berichterstattung : Menschenrechtsorganisationen , Exilmedien , NGOs und eine Vielzahl von Blogs bleiben stete Quellen , selbst wenn die Berichterstattung seitens der offiziellen bzw. “Qualitätsmedien” über Monate hinweg schweigt .

So berichtet News HQ ereignisnah vom geplanten angekündigten Referendum legt in knapper Form den Klartext hinter den Parolen frei . Birma News Utd. setzt indes seine Serie Birma in virtual media fort und trägt mit sozio- ökonomischen Hintergründen , einem Vergleich der Kulturtechnik “Essen” mit derjenigen im “Dschungelcamp” sowie dem Hinweis auf die Publikationen des eminenten Global- Ökonomnen Jared Diamond zu erheblichen Einsichten bei . Bonustrack : ein irres Zitat von Udo Lindenberg . Olivier stellt dankenswert wieder francophone Quellen zusammen . |||

KLANGAPPARAT

Angesichts dieser Nachrichten entfällt am heutigen Tage der czz no musicKlangapparat : Die dissonanten Verhältnisse klingen gar zu schrill .

LINKS

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VI.

BLOG 4 BURMA : Heute kassieren sie Blogspot und morgen die Blogger selbst



SCHWEIGEN 1

Der Titel erscheint Ihnen geschmacklos ? - Geschmacklos die Anspielung auf Hans Baumanns berüchtigten HJ- Gröhler “Es zittern die morschen Knochen” ? - Die Wirklichkeit indes ist noch geschmackloser , indem sie das “Morgen” in ein “Gestern” verkehrt . Und dies möglichst unhörbar . |||

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SCHWEIGEN 2

Der in unserem letzten Eintrag vor zehn Tagen angedeutete INFO- WAR ist aus der “vermutlichen” Zukunft in ein bedrohliches “Heute” und von dort in ein schnell wieder vergessenes “Gestern” gerückt : Nach der Blockierung des populären Blog- Hosters Blogspot und der Verhängung eines strengen Kuratels über Betreiber und Kunden von Internet- Cafés , ist es am 29 . Januar zur Verhaftung eines Bloggers gekommen . ( Committe to protect Bloggers , Blogger for Freedom , Birma News United , Olivier ) . Mizzima meldet am 1. 2. , der junge Mann sei für die Familie unerreichbar … und “mysteriously missing” . |||

SCHWEIGEN 3

Das sonst so aktive Network Burmese Bloggers without Borders hat seit 28. 1. nicht mehr berichtet , selbst Jotman vermag von der thailändischen Grenze her nur internationale Medien wie Mizzima und das BurmaNet zu zitieren .

Das - burmesisch sprachige - Blog von Nay Phone Latt ist derzeit zwar erreichbar , der letzte Eintrag datiert allerdings vom 22. 1. : Übertitelt mit Happy Birthday … Mr Pooh , steht eine Anspielung auf den Geburtstag Junta- Chefs Than Shwe zu vermuten : HEUTE , am 2. Februar , begeht der Autokrat seinen 75. Geburtstag - von Aktivisten zum “UNHAPPY BAD DAY” deklariert . Eine weitere heikle Feierlichkeit also , keinen Monat nach der unter Umständen einer de facto- Ausgangssperre “zelebrierten” 60. Wiederkehr der “Unabhängigkeit” vom britischen “Commonwealth” .

unhappy bad day than shwe 2008 02 02

In höchst wörtlicher Interpretation einer “Independence” vom “Gemeinwohl” hat sich das Regime von jeder Form der Menschenrechtlichkeit “emanzipiert” . Die oppositionelle National League for Democracy ( NLD ) - Partei der nach ergebnislosen “Gesprächen” wieder in “ihren” Hausarrest zurück geschickten Aung San Suu Kyi - lässt Listen kursieren , welche vom kontinuierlichen Verhaftungstagwerk der Regierung zeugen . ( Burma Dialoge , Sitmone )

January arrests - 22 total

  • On 2 January, former student activists Ko Ko Maung and Ko Min Han was arrested.
  • On 2 January, NLD members Dr. Aung Moe Nyo, Htay Myint, Sein Win, Than Htun, U Ko Oo and Nay Myo Kyaw were arrested in Magwe division, reportedly to stop them from attending independence day celebrations
    in a nearby township.
  • On 3 January, two NLD youth members were arrested.
  • On 3 January, a monk and two laymen were arrested in Yangon during a house raid in search of an activist.
  • On 4 January, Htet Htet Aung, Ko Kyaw Kyaw and Kyaw Zin Win, all NLD youth members, were arrested. On 13 January, U Par Lay and U Maung Soe were arrested.
  • On 15 January, two NLD youth wing members, Soe Min Oo and Kalar Shae, were arrested in Rakhine State after shouting slogans such
    as ‘Restore Democracy’, ‘Release political prisoners including Daw Aung San Suu Kyi’, and ‘Reduce Commodity Prices’.
  • On 15 January, Saw Wai, poet and leader of an organization established by artists to care for orphans of AIDS victims, was
    arrested after authorities deciphered part of his “February 14″ poem that contained a hidden message criticizing Senior General Than Shwe.
  • In January, Ko Aung Gyi, former editor of the sports magazine 90 Minutes, was arrested in Yangon. |||

SCHWEIGEN 4

Der Umstand , dass diese am 31. 1. publizierte Liste ( Recent Arrests : November to January | Burma Digest , Amnesty International , ko htike ) noch nicht einmal den Namen des NLD- Aktivisten Nay Phone Latt enthält , erzählt auf verschwiegen beredte Weise von Dunkelziffern . Wie überhaupt das buchstäblich zu verstehende niederschmetternde Schweigen Charakteristikum der Monate seit der “Septemberrevolution” ist . Stillschweigend werden die zwischen Aussen und Innen vermittelnden Medien gekappt und reduziert . Stillschweigend werden ethnische Minderheiten terrorisiert . Stillschweigend perfektioniert sich hier ein TOTALER KADER- STAAT , welcher sich selbst genügen würde … benötigte er nicht der Menschen als ( Zwangs-) Arbeitsameisen . |||

czz blog4burma inadaequat

SCHWEIGEN 5

Zwar ist die Meldung vom verhafteten Blogger - ausnahmsweise - in die Mainstream- Medien ( Le Monde , Netzzeitung , SpOn , Reuters ) durchgedrungen . Man beachte dabei übrigens die diesbezügliche ENTHALTSAMKEIT der geradezu neurotisch Blog- empfindlichen Papiermedien FAZ und SZ . Zynisch zu sagen , dass es sich dabei um ein “Individuum” handelt , welches in das Meer des Schweigens zurück gleiten wird . Ganz so , wie dies die Junta intendiert . Und ganz so , dass dies aussenpolitisch Niemanden wirklich irritiert . |||

SCHWEIGEN 6

Wegsperren , Sippenhaftung , Folter : “While the international community has turned its attention to other matters” , kommentiert die Democratic Voice of Burma gestern , “the crackdown in Burma continues” . Mehr als “empty words” , klagt die NYT , habe auch Bush nicht zu bieten . - “Prepare for the worst” , wird Aung San Suu Kyi am 31. in einem kritischen Irrawaddy- Artikel zitiert . |||

FEED GEGEN DAS SCHWEIGEN

Das Netzwerk BLOG 4 BURMA wird wieder und weiter berichten . Blogger aus Frankreich , Deutschland , Andorra und Österreich gegen das Schweigen . Subscribe to the common feed that never sleeps . |||

BLOG 4 BURMA : Operation “Info- & Blog- Block” vor Olympiade ?



||| THE OTHER ROADMAP | “INDEPENDENCE” DAY | SATELLIT- TAXE MAL 166 | INFO WAR : NEWS , NETCAFES , HANDYS | NO MYANMAR TIMES | CLEAN BIS 8. 8. 08 … | … ODER “RAMBO”- EFFEKT ? | BLOGGER BLOCKIERT | BULLDOG & OCHSENFROSCH : BURMA ALS KARIKATUR | LINKS

THE OTHER ROADMAP

Die Zeichen mehren sich , dass es Burmas Junta eilig hat , mit einer ROADAMAP voran zu kommen , welche der “offiziellen” ( welche via Etablierung einer Verfassung zu einer undatiert einstigen Demokratie geleiten soll ) einigermassen widerspricht : In gespenstischer Leere zog am 4. Januar die 60. Wiederkehr der Unabhänigkeit von der britischen Kolonialmacht ( “Independence Day” ) durch ein Land , dessen Regierung offenbar eben sehr damit beschäftigt ist , sich in der seit November 2005 aus dem Boden gestampften Neustadt Nay Pyi Taw ( Naypyidaw ) zu verbarrikadieren - 320 Kilometer nördlich von Rangoon , wo etwa die Gesandtschaften anderer Staaten sitzen . |||

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“INDEPENDENCE” DAY

Birma News United ( Birma in virtual media 2/2008 ) berichtet anschaulich und mit “sprechenden Bildern” von den leeren Plätzen und dem eisigem Schweigen am “Independence Day” . Kein Wunder : Laut Reuters ( 4. 1. ) waren Rangoons öffentliche Flächen durch effektvoll platzierte Kolonnen von “Riot police” und Feuerwehrwagen markiert . Erlaubt war lediglich , was niemandem gefiel : nämlich die militärische Zeremonie im fernen Nay Pyi Taw . General Than Shwe trat lediglich via Rundfunkansprache in Erscheinung :

Repeating an oft-touted slogan, the 75-year-old Senior General urged Myanmar’s 53 million people to “make a firm resolve to build a new, peaceful, modern and developed discipline flourishing nation”. ( Reuters )

Keine Bemerkung über die Roadmap , keine Erwähnung von Aung San Suu Kyi , der seit 1990 meistenteils in Hausarrest arretierten Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin . In Kontext des “Independence Day” besonders pikant : Suu Kyis Vater , General Aung San , gilt als allgemein als “father of independence” : Sein Kampf für Burmas Unabhängigkeit von 1933 bis zum “Märtyrertod” 1947 wird heute noch durch Bildnisse , Strassennamen etc. wiedergespiegelt . Leitbild während der Aufstände 1988 , wurde das Konterfei des Generals erst mit der Machtübernahme der Militärs von “kyat” , der nationalen Währung , entfernt . “His place in history as the Father of Burmese Independence and a national hero continues to the present day both due to his own legacy and due to the activities of his daughter.” ( Wikipedia ) ( APPPB )

Not much to celebrate on 60th Independence Anniversary in Burma notiert das NLD- Blog Burma Dialogue zwei Tage später :

It is sad that there is no sign of freedom even in time of 60th Independence Anniversary. The Junta controls everything now. In these days, because of the experiences of the September Saffron Revolution, all news media in Burma is strictly censored and tightly controlled by the military junta. All daily newspapers, radio and television stations are under regime’s supervision. |||

SATELLIT- TAXE MAL 166

Wenige Tage zuvor war die Öffentlichkeit - nicht minder schmallippig und “ohne Vorwarnung” - mit einer astronomischen Anhebung der Abgaben für Satelliten- TV konfrontiert worden . Laut APA ( Reuters / AFP , 2. 1. ) wurden die Gebühren für Satellitenfernsehen plötzlich auf das 166- Fache erhöht : Wie ein Vertreter der burmesischen Telekom am Mittwoch bestätigte, müssen Besitzer einer Satellitenschüssel nun statt 6.000 Kyat eine Million Kyat ( rund 530 Euro ) für ihren jährlichen Satelliten-TV-Empfang bezahlen . Das bedeutet das Dreifache des durchschnittlichen Jahreseinkommens eines Burmesen . Bei heise wird die Gebühr laut Wechselkurs mit 106.000 Euro kalkuliert , im Fall einer Neulizenz sogar mit 212.000 Euro .

“Ohne Satellitenempfang können in dem südostasiatischen Land, das auf Befehl der Machthaber auch in Fremdsprachen nur Myanmar genannt werden darf, Nachrichten nur noch im staatlich kontrollierten TV-Sender MRTV verfolgt werden.” ( APA , Reuters , AFP , 2. 1. ) |||

INFO WAR : NEWS , NETCAFES , HANDYS

Den stillschweigend durchgezogenen Kampagnen eines “hidden war” gegen die Volksgruppen wie der Karen scheint sich - peu à peu implementiert - ein zunehmend härterer “Info War” zweite Front zur Seite zu stellen . So offensichtlich wie beim Netz- Shutdown zwischen 29 . September und 15. Oktober spielt man die Sache momentan allerdings nicht , sondern scheint sich auf eine Politik der kleinen Schritte zu verlegen , um das Land und seine Informationsflüsse noch vor dem Beginn der Olympischen Spiele unter Kuratel gestellt zu haben .

Ausländische Zeitungen seien , so der Exilburmese Zin Linn am 5.1. in der Asian Tribune , seit Oktober verschwunden , Illegale chinesische Handys wurden laut Kachin News erst vorige Woche requiriert , das Benutzen von Netcafés erfolgt unter strenger Restiktion :

Even the owners of the Internet Cafes were forced to sign an agreement to follow restrictions imposed by the authorities. There is complete control of the news as no one dares to get through the regime’s filters. Moreover, the owners of stores have to inform the details of their customers to the military intelligence. ( Assian Tribune )

They also restricted the usage of internet cafes by asking the users at those places to register using their identity cards, filling in their personal details, keeping a log of visited sites and taking screenshots of various pages. ( Niknayam gestern @ Burmese Bloggers w / o Borders ) |||

NO MYANMAR TIMES

Als die Wochenzeitung The Myanmar Times in ihrer burmesisch- sprachigen Ausgabe die Nachricht von der Verteuerung des Satellitenempfangs mit einem AFP- Zitat unterlegte , wurde das Erscheinen des Blattes eingestellt und der verantwortliche Reporter zum Verlassen seines Postens gezwungen .

The article, from Agence France-Presse, was about the junta’s plans to raise license fees for satellite televisions to almost $800, three times the average yearly income. The current fee is $5. The move would prevent most Burmese from seeing news that is not rigidly controlled. ( NYT , Irrawaddy , BBC via BumraNet News ) . |||

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CLEAN BIS 8. 8. 08 …

Wenn mit Beginn der Sommerspiele die internationale Aufmerksamkeit in Richtung Ostasien blickt , wäre das für die Junta mit der Gefahr von informationspolitischen Kollateralschäden verbunden . Zudem wurde mit dem Olympia- Auftakt ausgerechnet am 8. 8. 2008 ein für die Geschichte Burmas höchst unseliger symbolischer Termin gewählt : Genau 20 Jahre nach dem 8888 Uprising , welchem bis zu 3.000 Mönche und Zivilisten zum Opfer gefallen waren , wird hier in der Tat Burma’s unlucky number ( kto htike , 14. 1. ) aufgerufen . |||

… ODER “RAMBO”- EFFEKT ?

Mit der faktischen Ausschluss des legalen Empfangs ausländischer , unabhängiger oder Exil- Sender kommt man zu rechter Zeit auch der erwartbaren Welle frischer Burma- Neugier entgegen , die mit dem internationalen Start des Rambo- Films kalkulierbar ist . Mit 25. Januar ( 14. 2. in Deutschland ) stehen nicht nur die bekannten Was ist eigentlich mit Burma ? bzw. Was wurde aus FREE BURMA ?- Rufe ins Haus , viel schlimmer : Mit dem ( fiktiven ) Plot des Befreiungskampfes gegen eine ( fiktive ) Junta kommt zweifellos auch die faktische Lage wieder frisch aufs Tapet . ( Irrawaddy , Breaking News ) |||

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BLOGGER BLOCKIERT

Im Dezember war gelegentlich von wiedereröffneten Net- Cafés , verdeckten Netzwerken à la psiphon ( via Freedom Against Censorship Thailand ) sowie über “alternative”- DNS ( Cesidian Root via The Burma Internet Liberation Organisation ) zu lesen gewesen . Laut Breaking News habe paradoxerweise just Verhaftungswelle zu einer unfreiwilligen Selbstorganisation des zuvor partikularen Widerstandes geführt :

Schnell wurden neue Kontakte geknüpft, Handy-Nummern und Mail-Adressen ausgetauscht, auf denen noch Wochen später nach den ersten Haft-Entlassungen Netzwerke aufgebaut werden konnten. Der Widerstand formiert sich neben den althergebrachten Kommunikationsmitteln von Boten und toten Briefkästen vor allem digital. SMS und E-Mails, sowie von Handys aufgenommene Photos und Videos organisieren den Widerstand, verbreiten die Botschaften und informieren die Welt über die Geschehnisse in dem isolierten Land. ( Breaking News )

Seit 10. 1. verdichten sich die Meldungen , dass “Blogspot”- Blogs ( Blogger.com ) wiederholt blockiert werden : Jotmanns entsprechende Meldung vom 10. 1. ist heute prompt längst verschwunden , allein der Feedreader zeugt von seiner Spur . Am 17. taucht eine entsprechende Nachricht wieder in der Mizzima News auf und wird heute von Scoop reproduziert :

Once again, Burma’s paranoid generals are trying to halt the flow of information out of the country. In the last few days, Burmese bloggers have reported that access to one of the most popular sites - www.blogger.com - has been denied by the Myanmar Post and Telecom Ministry. The site has already been blocked by Bagan Teleport, Burma’s other main junta-controlled internet service provider.

Officials refute the accusation that orders have been given to block the site. However, informed sources report that the generals are determined to prevent a repeat of last September, when bloggers provided the world with a window on the monk-led “Saffron Revolution”.

Die umfassendste und bestürzendste Darstellung erschien gestern @ Burmese Bloggers w / o Borders . Sie ist eine Übersetzung des Blogberichts von Niknayman und zieht einen weiten Bogen : Von den ca. 2.000 vor September 2007 und der “saffron revolution” bestehenden Privatblogs über deren plötzlich weltweite Bedeutung für die Dokumentation der Unruhen sowie der Gewaltaktionen seitens der Regierung . Dann kam der Shutdown des Netzes Ende September bis Mitte Oktober .

Inzwischen hat die Regierung ihre Vorkehrungen getroffen , Blogger mit deren eigenen Waffen zu schlagen : Regierungstreue Anti- Blogger , Spammer , Flamer usf. bis hin zur Fälschung bekannter Blogs , Lancierung von pornographischem Material etc. Niknaymans Text scheint in|ad|ae|qu|at von hinreichender Bedeutung ihn für ich selbst sprechen zu lassen . Der besseren Lesbarkeit halber rücken wir das Langzitat nicht ein :

QUOTE : “After seeing the impact that Burmese blogs can have as transmission medium for news, SPDC [ = formerly State Law and Order Restoration Council , 1997 eupemisitcally renamed the State Peace and Development Council , SPDC , czz ] declared that they will retaliate in a similar manner, that is, to fight media (blogs) with media (blogs). They began to see the urgent need to implement actions according to their declaration. Therefore, they chose a group of their trusted people and gave them training on blogging. They then asked those people to write blogs according to their tune, thus resulting in the rise of various pro-SPDC blogs in Burmese bloggers’ community. Not only do those blogs were asked to write pro-SPDC posts, but also asked to attack the posts written by pro-democracy bloggers and to incite discord among the Burmese bloggers’ community.

Their techniques also included writing vulgar words, writing spam, impersonating identities of certain bloggers and writing nonsense under their nicknames in commonly-used message boards (aka c-boxes). Knowing their techniques, many Burmese bloggers have simply ignored their provocations in c-boxes by just deleting their messages.

Hence, they decided to attack from another direction, that is, to block certain Burmese blogs so that the people in Burma would not be able to view them. Many well-known pro-democracy blogs were their first targets.

However, with the advanced technology, the people in Burma found a way to overcome such restrictions. Subsequently, SPDC resorted to slowing down the internet speed for their networks and even to the extent of limiting the internet usage by shutting down their networks for public usage. ( …)

Their latest attacks include blocking the access to the whole of www.blogger.com from Burma and the possibility of increasing the price for usage of internet in Burma. Pro-SPDC group has also tried to hack into the Gmail accounts of well-known pro-democracy Burmese blogs. After being successful, they would change or redirect the URLs of those blogs to porn website addresses and advertised addresses for businesses.

In addition, they have also tried to create bogus blogs with similar addresses of pro-democracy blogs by adding some words to the URL. The well-known pro-democracy blogger, niknayman’s blog, fell victim to such attack recently. As shown in the picture below, they created a bogus blog with the URL (http://niknayman.blogspot.com.corp.st) and put the name of the blog as “This is myanmar NLD stupid sucking blog”. If you open the bogus blog, you will be directed into a porn site.

[Disclaimer: Women are advised not to open the bogus blog’s link as it contains a lot of porn materials. The screenshot of the bogus blog is shown in this post just to prove as evidence of SPDC’s doing.]

They have also advertised this bogus blog’s address in various c-boxes of Burmese people, especially women, under the nickname of “admin” as shown below in picture. By doing that, they tried to trick people into misunderstanding that Niknayman has changed his blog’s address and he, himself, was the one going around informing the people of this new address.

When the check was done on the identity of the person who went around advertising the bogus blog’s link, the person turned out to be a pro-SPDC blogger, by the name of Opposite Eyes. ( …) [ screenhot ]

Niknayman has also discovered how the pro- SPDC group created the bogus’s blog address. (… ) [ screenhot ] They registered as a member of a French business company and made use of the domain name given by typing “niknayman.blogspot.com” in the blank in front as shown in picture below.

Niknayman has declared that such lies and attacks by pro- SPDC groups in Burmese websites, forums, blogs and emails definitely will be exposed after gathering enough evidence. With such evidence, their cases will be presented to international internet usage authority and human rights authority, etc.

Finally, Niknayman urged his fellow Burmese bloggers to be careful of such attacks from SPDC side and to unite against SPDC and their lackeys.” UNQUOTE |||

Dem ist derzeit wenig hinzuzufügen : Selbstverständlich “funktionieren” jene Blogspot- Blogs , die - wie der bekannte ko htike - aus dem Exil berichten , ohne Einschränkung . |||

czz blog4burma inadaequat

BULLDOG & OCHSENFROSCH : BURMA ALS KARIKATUR

Abschliessend noch ein ziemlich spitz karikiertes Panoptikum der Zustände im Lande : Die gestern von New Taigress online gestellte Animation A view on Burma mag die perspektivenreiche Burma Videosammlung von Daburna ergänzen . Interessant ist die tierische Ikonographie , welche den alten - und aufgeblasenen - Diktator General Than Shwe wechselweise als als Bulldogge und Ochsenfrosch darstellt .

A VIEW ON BURMA ( 3:10 )


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Dass es - auch wenn dies die veröffentliche Meinung derzeit anders sieht - eine unablässig dichte Nachrichtenlage zu Burma gibt , erweist die Berichterstattung des Netzwerks BLOG 4 BURMA . Sie könnnen die entsprechenden Meldungen der Blogs von Breaking News , Birma News Utd. , Daburna , Blogger for Freedom , Bloguer ou ne pas bloguer , Khaipi , adaequat und Adicie per RSS- Feed abonnieren . ||||

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