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	<title>in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at &#187; Kunstverein-Wien</title>
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	<description>doi:10.3246/ib.1000</description>
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		<title>Dokumentation &#124; Alte Schmiede : Wirtschaftspolitik und Kulturvernichtung &#8211; Trotzdem : Die &#8220;Alte Schmiede&#8221; lebt ( Gerald Grassl )</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/08/05/dokumentation-alte-schmiede-trotzdem-die-alte-schmiede-lebt-gerald-grassl/</link>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 01:12:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Alte Schmiede wohin ? Fortsetzung unserer seit der ersten Meldung über den möglichen Verkauf des Hauses Schönlaterngasse 9 ( Alte Schmiede ) vor zwei Monaten unternommenen DOKUMENTATION . &#8211; Artikellinks verschwinden , Berichte sinken ab ins kostenpflichtige Archiv : in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at hält Meldungen , Meinungen , Äusserungen , Protestnoten und Politikerrepliken in chronologischer Folge fest ....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><a href="http://www.zintzen.org/alte-schmiede-wohin/">Alte Schmiede wohin ?</a></p>
<p>Fortsetzung unserer seit der ersten Meldung über den möglichen Verkauf des Hauses Schönlaterngasse 9 ( <a href="http://www.alte-schmiede.at/"><em>Alte Schmiede</em></a> ) vor zwei Monaten unternommenen <a href="http://www.zintzen.org/alte-schmiede-wohin/">DOKUMENTATION</a> . &#8211; Artikellinks verschwinden , Berichte sinken ab ins kostenpflichtige Archiv : in|ad|ae|qu|at hält Meldungen , Meinungen , Äusserungen , Protestnoten und Politikerrepliken in chronologischer Folge fest .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>WIRTSCHAFTSPOLITIK UND KULTURVERNICHTUNG &#8211; TROTZDEM : DIE &#8220;ALTE SCHMIEDE&#8221; LEBT</strong></p>
<p>( <a href="http://mitglied.lycos.de/wienpoet/index1.html">Gerald Grassl</a> , <a href="http://www.augustin.or.at/">Augustin</a> Nr. 231 , Juli 2008 , S. 24f )</p>
<p>Die gute Nachricht: Entgegen anderer Medienberichte bleibt die Tätigkeit des Literarischen Quartiers &#8220;Alte Schmiede&#8221; in der Schönlaterngasse 9 zunächst aufrecht.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LEHRSTÜCK ZUR LOGIK DES KAPITALISMUS &#8211; VORGESCHICHTE</p>
<p><img style="width: 168px; height: 137px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/08/alte-schmiede-was-tun-4.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Es bleibt jedoch ein ganz normales Lehrstück in welcher Logik der Kapitalismus &#8220;funktioniert&#8221;, wenn Gemeindeeigentum privatisiert wird.<br />
Im Barockhaus &#8220;<em><a href="http://www.alte-schmiede.at/">Alte Schmiede</a></em>&#8221; in der Schönlaterngasse 9 war noch bis in die 70er-Jahre die alte Schmiede in Betrieb. Als sich der Besitzer des Hauses zur Ruhe setzte, vermachte er das Gebäude der Gemeinde Wien. Unter einer Bedingung: Die Schmiedewerkstätte soll in Betrieb bleiben, und zwar als kleine Kunstschmiede und die anderen Räume sollen im Lauf der Zeit für Kulturinitiativen, Künstlerwerkstätten, Ateliers zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>Die Gemeinde Wien überließ das Haus dem damals noch gemeindeeigenen <em>Jugend &amp; Volk-Verlag</em> in Verwaltung.<br />
Der 1969 gegründete &#8220;<em><a href="http://www.kontrollamt.wien.at/berichte/2004/kurz/bericht2-16.htm">Kunstverein Wien</a></em> &#8221; zog im Haus ein. Als &#8220;unabhängige Institution, die künstlerische Initiativen fördern will, die Künstlern bei der Verwirklichung von Projekten, bzw. bei der Schaffung der Voraussetzungen dafür helfen will&#8221; und der Kunstverein Wien &#8220;ist keiner bestimmten Kunstrichtung ( und ) keinem bestimmten Künstlerkreis ausschließlich verpflichtet.&#8221;</p>
<p>Die Literaturreihe des &#8220;<em><a href="http://www.alte-schmiede.at/programm.htm#literatur">Literarische Quartier</a> &#8220;</em> begann am 9. Juni 1975 mit einer Lesung von Friedrich Heer, die Folgeveranstaltung bestritt Ilse Aichinger. In den weiteren inzwischen etwa 5.000 Veranstaltungen waren Nobelpreisträger wie Elias Canetti, Günther Grass, Elfriede Jelinek und Gao Xingjian ebenso zu Gast wie neue unbekannte Autoren, Literaturgruppen- und Zeitschriften. Fast parallel entwickelte die &#8220;<em><a href="http://www.alte-schmiede.at/programm.htm#musik">Musikwerkstatt</a></em> &#8221; ein ähnlich dichtes Programm für neue Formen der zeitgenössischen Musik. Im &#8220;<em>Musiklabor</em>&#8221; wurden Klassiker der Moderne wie György Ligeti oder Roman Haubenstock-Ramati genauso präsentiert wie junge unbekannte Komponisten ( anlässlich des <a href="http://www.alte-schmiede.at/30musik.htm">30jährigen Bestehens der &#8220;Musikwerkstatt&#8221; wurde eine Doppel-CD</a> mit Hörproben herausgegeben ).</p>
<p>Eine ungewöhnliche Idee war auch die Einrichtung der &#8220;<em><a href="http://www.artothek-galerie.at/site/index.php">Arthothek</a></em>&#8220;, eine umfangreiche Sammlung von Grafiken österreichischer Gegenwartskünstler. Wie in einer Leibibliothek können sich Kunstfreundinnen gegen eine geringe Leihgebühr Werke aus dieser mehrere Tausend Blätter umfassende Kunstsammlung mit nach Hause nehmen. In den oberen Stockwerken wohnten Mieter, die noch ihre Mietverträge mit dem alten Schmied abgeschlossen hatten. Sollten diese Wohnungen einmal frei werden, gab es Zukunftspläne, sie als Wohnungen für Autoren frei zu halten, die aus ihren Heimatländern flüchten mussten, oder andere Gäste aus dem Ausland.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LEHRSTÜCK ZUR LOGIK DES KAPITALISMUS &#8211; DIE WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNG KAUFT &#8230;.</p>
<p><img style="width: 168px; height: 137px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/08/alte-schmiede-was-tun-4.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Der <em>Verlag Jugend und Volk</em> ging in Konkurs ( ein eigenes Kunststückl, ein Unternehmen, das hoch subventioniert und gefördert wurde, und außerdem sehr gut im Schulbuchgeschäft vertreten war, in die Pleite zu führen ? ). Das Haus wurde 1987 von der damals noch gemeindeeigenen &#8220;<em><a href="http://www.wienerstaedtische.com/">Wiener Städtischen Versicherung</a></em> &#8221; übernommen. Als Kaufpreis wurde eine Million Schilling kolportiert. Das nennt man ein wirklich gutes &#8220;Schnäppchen&#8221;! Auf Anfrage ob dieser Kaufpreis stimme, gab es von Seite der &#8220;<em>Wiener Städtische</em>&#8221; darauf keine Antwort.</p>
<p>Das Versicherungsunternehmen blieb in den folgenden Jahren dem Auftrag des Stifters treu: Die Räume wurden neu renoviert und adaptiert, im Hof ein zusätzlicher Veranstaltungsraum erbaut. In den Keller zog die &#8220;<em><a href="http://science.orf.at/science/news/148311">Zukunftswerkstatt</a></em>&#8221; der SPÖ ein, was allerdings dem &#8220;<em>Kunstverein</em>&#8221; den ( unberechtigten ) Verdacht einbrachte, ebenfalls eine versteckte Vorfeldorganisation der Sozialdemokraten zu sein.</p>
<p>Und dann wurde die &#8220;<em>Wiener Städtische Versicherung</em>&#8221; privatisiert. Damit wurde alles anders. Aus der Sicherheit einer Versicherung als Eigentümer entstand &#8211; in diesem Zusammenhang muss der Werbespruch &#8220;Ihre Sorgen möchten wir haben !&#8221; wohl als Drohung verstanden werden ! &#8211; Unsicherheit, denn die neuen Eigentümer haben sich nach Gewinnzuwächsen zu richten aber nicht an kulturelle Aufträge. Außer sie taugen im Zuge einer &#8220;Umwegrentabilität&#8221; für Werbezwecke, doch damit erreicht man auf dem Gebiet der Literatur leider nur eine sogenannte &#8220;qualifizierte Minderheit&#8221;.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LEHRSTÜCK ZUR LOGIK DES KAPITALISMUS &#8211; &#8230;. UND VERKAUFT</p>
<p><img style="width: 168px; height: 137px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/08/alte-schmiede-was-tun-4.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Die Wohnungen in den oberen Geschossen wurden leer. Vor dem letzten Jahresende erhielt die &#8220;<em>Zukunftswerkstatt</em>&#8221; die Kündigung.</p>
<p>Somit war die Immobilie für die Eigentümer wertvoller geworden. Mit Einschränkungen: Zum einen die lästigen Mieter ( &#8220;<em>Kunstverein</em>&#8221; ) zu ebener Erd&#8217;, zum anderen mindern die Auflagen der Denkmalschutzbehörden den Wert eines Hauses. Fachleute schätzen den derzeitigen Verkehrswert des Hauses auf etwa 2 Millionen Euro ( eher weniger ). Die &#8220;<em>Wiener Städtische</em>&#8221; bot das Haus um 6 Million Euro zum Verkauf an, und verkaufte es im Juni dieses Jahres um 5,6 Million an den Baumeister <a href="http://www.unternehmen24.info/visitenkarte.cfm?FN=287880d&amp;name=Martin%20Vogl">Martin Vogl</a> und den Kaufmann <a href="http://www.unternehmen24.info/visitenkarte.cfm?FN=287880d&amp;name=Dr%2E%20Stefan%20Schmerschneider">Stefan Schmerschneider</a> ( &#8220;<em><a href="http://www.unternehmen24.at/287880d/IMMOKRASS-GmbH">IMMOKRASS</a></em> &#8221; ) . Beide sind Eigentümer und / oder Geschäftsführer mehrerer Bau- bzw. Handelsunternehmen.</p>
<p>Wenn diese &#8220;tüchtigen&#8221; Geschäftsleute überteuert ein Objekt erstehen, dann sicher nicht aus Liebe zur Barockarchitektur oder als Literaturmäzene.<br />
- Weshalb also ? &#8211; Darüber kann nur spekuliert werden. Die Situation erinnert an die Geschäfte rund um das von Autonomen betriebene &#8220;<em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst-Kirchweger-Haus">Ernst-Kirchweger-Haus</a></em>&#8221; in Favoriten. Das Haus gehörte ursprünglich der KPÖ. Um aus der Finanzkrise der Partei zu kommen, boten die Kommunisten die Liegenschaft der Gemeinde Wien zum Kauf an. Die Gemeinde Wien hatte zunächst  kein Interesse an einem Kauf. Das Haus wurde an eine Immobilienfirma um 600.000,- Euro verkauft. Wie sich später herausstellen sollte, gehörten die Leute dieser Firma früher zum Umfeld der verbotenen ANR ( &#8220;<em><a href="http://209.85.129.104/search?q=cache:3lANd8E_CDsJ:www.voegb.at/bildungsangebote/skripten/pzg/PZG-05B.pdf+Aktion+Neue+Rechte&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;cd=2&amp;gl=at&amp;lr=lang_de">Aktion Neue Rechte</a></em> &#8221; ). Einige Zeit später verkaufte diese Immobilienfirma das <a href="http://no-racism.net/article/1912/">EKH</a> an die Gemeinde Wien. Um 2,1 Millionen Euro.<br />
Somit &#8220;diente&#8221; die Wiener Anarcho-Szene ungewollt als &#8220;Verhandlungsmasse&#8221;, um rechtslastigen Geschäftemachern zu optimalen Gewinnen zu verhelfen.</p>
<ol>
<li>Aber die neuen Eigentümer der Schönlaterngasse gehören weder der rechten Szene an, noch sind sie &#8220;Feinde der Literatur&#8221;.<br />
Wie würde nun ein &#8220;normaler&#8221;, nur auf satte Gewinne trachtender Immobilienhändler wahrscheinlich vorgehen ? &#8211; <a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/archiv/immobilien/169383/index.do">Dr. [ Stefan ]Schmerschneider empfahl in einer Kolumne</a> im &#8220;<em>Wirtschaftsblatt</em>&#8221; am Beispiel des steirischen Immobilienhandels, dass man, um Gewinne machen zu können, den langen Atem benötige &#8211; bis 15 Jahre.<br />
Ein normaler Spekulant würde nun einfach das Haus der Gewalt der Natur, also das Haus verfallen lassen, keine Reparaturen mehr durchführen usw. bis das Gebäude für die letzten Mieter unwohnlich geworden ist. Dagegen wäre auch das Bundesdenkmalamt machtlos.</li>
<li>Als die an Gegenwartsliteratur interessierte Öffentlichkeit vom Verkauf des Hauses erfahren hatte, erfolgte spontan <a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/1000-stimmen-fur-die-alte-schmiede-aufruf-der-ig-autorinnen-autoren/">eine Unterschriftenaktion</a> für die Erhaltung der &#8220;<em>Alten Schmiede</em>&#8220;, die innerhalb von wenigen Tagen mehr als 1.000 Persönlichkeiten unterzeichnet wurde. Nun könnte sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Mailath-Pokorny">Kulturstadtrat Mailath-Pokorny</a> als Freund der Literatur präsentieren und veranlassen, dass das Haus von der Gemeinde Wien zurückgekauft wird, um es endlich dem ursprünglichen Zweck zu widmen.</li>
</ol>
<p>Selbstverständlich möchte dann der bisherige Eigentümer eine gewisse Unkostenentschädigung für seine Risikobereitschaft haben…<br />
Fast zur gleichen Zeit verkaufte &#8220;<em><a href="http://www.wien.gv.at/wohnen/wienerwohnen/">Wiener Wohnen</a></em> &#8221; übrigens die <a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20071219_OTS0137">Hausanlage Schottenring 28 um kolportierte 20 Millionen Euro</a> an die &#8220;<em>Wiener Städtischen Versicherung</em>&#8220;. Auch die Frage, ob diese Summe stimmt, blieb von der PR-Stelle der Versicherung unbeantwortet.<br />
In diesem Gebäude waren bisher außer Dutzenden Mietern, einem Kindergarten auch der &#8220;<em><a href="http://php5.net4you.net/~oejhvphp/oejhv_neu/index.php?nav=kontakt&amp;main=impressum">Österreichische Jugendherbergeverband</a></em> &#8221; oder die jüdische Hilfsorganisation &#8220;<em><a href="http://www.ikg-wien.at/static/etis/unter/html/kg/organi.htm">SOCIETY OF THE FRIENDS OF ELTERNHEIM AND PEOPLE IN NEED</a></em> &#8221; untergebracht.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LEHRSTÜCK ZUR LOGIK DES KAPITALISMUS &#8211; EINE FRAGE DER BUDGETS ?</p>
<p><img style="width: 168px; height: 137px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/08/alte-schmiede-was-tun-4.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Es stellt sich die Frage: Wäre es bei diesem Deal nicht möglich gewesen beim Verkauf dieses Objektes ein wenig runterzugehen und im Gegenzug Schönlaterngasse 9 zurück zu bekommen ?<br />
Wie auch immer die Sache weitergehen mag, fragt sich: Aus welchen Budgetmitteln ?</p>
<p>Die Stadt Wien, die sich immerzu mit dem 1905 im bulgarischen Rustuk geborenen und 1938 aus Wien vertriebenen Literaturpreisträger Elias Canetti und der in Mürzzuschlag geborenen Literaturpreisträgerin Elfriede Jelinek brüstet, gab laut <a href="http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/kunstbericht.html">Kunstbericht im Jahr 2006</a> für Literatur 920.457,88 Euro aus, was 0,7% des Kulturbudgets entsprach. Während im Bereich Literatur stets eingespart wird, werden Subventionen im sogenannten &#8220;Event&#8221;-Bereich laufend ( die Tourismuswirtschaft als fordernde Lobby im Hintergrund ) erhöht: Für Musik, Theater, Großveranstaltungen 117,313.283,60 Euro oder 86,1 % des Kulturbudgets im Jahr 2006. Aber diese Missverhältnisse sind wenigstens öffentlich kontrollierbar.</p>
<p>Bei einem Privatunternehmen wie der &#8220;<em>Wiener Städtischen</em>&#8221; muss man sich mit netten Werbesprüchen zufriedengeben. <a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389111/index.do?direct=389110&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/389110/index.do&amp;selChannel=">Aus einem Mail</a> :</p>
<blockquote><p>Die &#8216;<em>Wiener Städtische</em> &#8216; ist bereits seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts eine  Förderin von Kultur und Kunst. Dies ist integraler Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie und -kultur. Dabei stellen wir den Gedanken an den Nutzen für eine möglichst breite Allgemeinheit in den Mittelpunkt unserer kulturellen Aktivitäten.</p></blockquote>
<p>Selten so gelacht.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/08/05/dokumentation-alte-schmiede-trotzdem-die-alte-schmiede-lebt-gerald-grassl/">Dokumentation | Alte Schmiede : Wirtschaftspolitik und Kulturvernichtung</a> &#8211; Trotzdem : Die &#8220;Alte Schmiede&#8221; lebt ( <a href="http://mitglied.lycos.de/wienpoet/index1.html">Gerald Grassl</a> ) ( @ in|ad|ae|qu|at , 5. 8. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/07/10/dokumentation-alte-schmiede-wiener-literaturforderungstrauerspiele-gerhard-ruiss/">Dokumentation | Alte Schmiede : Wiener Literaturförderungstrauerspiele</a> ( Gerhard Ruiss ) ( @ in|ad|ae|qu|at , 10. 7. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/07/10/dokumentation-alte-schmiede-gerhard-ruiss-replik-auf-andreas-mailath-pokorny-die-alte-schmiede-lebt-die-presse-17-6-2008/">Dokumentation | Alte Schmiede : Gerhard Ruiss’ Replik auf Andreas Mailath-Pokorny “Die Alte Schmiede lebt” ( Die Presse , 17. 6. 2008 )</a> ( @ in|ad|ae|qu|at , 10. 7. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/16/dokumentation-alte-schmiede-unter-den-hammer-gekommen/">Dokumentation | Alte Schmiede : Unter den Hammer gekommen</a> ( Cornelia Niedermeier , Der Standard , 17. 6. 2008 ( in|ad|ae|qu|at , 17. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/14/dokumentation-alte-schmiede-oder-ein-abgesang-auf-die-sozialdemokratische-kulturpolitik/">Dokumentation | Alte Schmiede oder : “Ein Abgesang” auf die “sozialdemokratische Kulturpolitik”</a> ( 14. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/12/dokumentation-alte-schmiede-budget-wurde-seit-18-jahren-nicht-erhoht/">Dokumentation | Alte Schmiede : “Budget wurde seit 18 Jahren nicht erhöht”</a> ( in|ad|ae|qu|at , 12. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/09/alte-schmiede-3-aufrufe-3-repliken/">Alte Schmiede : 3 Aufrufe &#8211; 3 Repliken</a> ( in|ad|ae|qu|at 9. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/06/gemeinderat-wien-grune-wien-zukunft-der-alten-schmiede-sichern/">Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !</a> ( 6. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389111/index.do?direct=389110&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/389110/index.do&amp;selChannel=">Antwort von Dr. Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender der Wiener Städtischen Versicherung</a> ( Die Presse , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389110/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/literatur/index.do">Plädoyer : Für die Alte Schmiede als Bleibe</a> ( Michael Hammerschmid , Die Presse , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/fur-die-alte-schmiede-als-bleibe-ein-pladoyer-von-michael-hammerschmid/">Für die Alte Schmiede als Bleibe &#8211; Ein Plädoyer von Michael Hammerschmid</a> ( 3. 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/1000-stimmen-fur-die-alte-schmiede-aufruf-der-ig-autorinnen-autoren/">1.000 Stimmen für die Alte Schmiede &#8211; Aufruf der IG Autorinnen Autoren</a> ( 3 . 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/02/osterreichs-autoren-besiegen-deutschland-63-katastrophaler-zustand-der-wiener-literaturforderung/">Österreichs Autoren besiegen Deutschland 6:3 &#8211; “katastrophaler Zustand” der Wiener Literaturförderung</a> ( 2 . 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/16/dokumentation-alte-schmiede-unter-den-hammer-gekommen/Gemeinderat%20Wien%20|%20Gr%C3%BCne%20Wien%20:%20Zukunft%20der%20Alten%20Schmiede%20sichern%20!">Dokumentation : “Verunsicherung bei allen Beteiligten” &#8211; “Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft” ?</a> ( 28. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/zur-kultur/offentlichkeit-und-charakter-fur-kurt-neumann-2000/">Öffentlichkeit und Charakter &#8211; Für Kurt Neumann</a> ( 2000 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/26/neues-von-freunden-12/">Neues von Freunden 12</a> ( 26. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/13/neues-von-freunden-10/">Neues von Freunden 10</a> ( 13. 5. )<br />
( <a href="http://www.zintzen.org/page/2/?s=alte+schmiede">mehr …</a> )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p style="text-align: left;">KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Kunst , Kultur , Diskurs , Sprache , Klang und Film als niedrigschwellig ereichbare offene Quelle : Was die <em>Open Source</em> im Netz , leisten <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/08/czz-hoerempfehlung-26.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />Institutionen wie &#8220;<em><a href="http://www.alte-schmiede.at/programm.htm#musik">Musikwerkstatt</a></em> &#8221; und &#8220;<em><a href="http://www.alte-schmiede.at/programm.htm#literatur">Literarisches Quartier</a> &#8220;</em>im ( Wiener ) &#8220;Echtleben&#8221; ( welches unter Netiziens auch als &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Real_life_%28reality%29">Real Life</a>&#8221; figuriert ) . Das mannigfaltig subventionierte <a href="http://www.ubu.com/"><strong>Ubuweb</strong></a> hat hinsichtlich Musik- , Literatur- und Mediengeschichte ein mittlerweile stupendes Archiv etabliert , wo es auch Dinge zu hören gibt , welche man sonst eher von kommerziellen Datenträgerobjekten bezieht . So kennt man <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Laurie_Anderson"><strong>Laurie Andersons</strong></a> Titel &#8220;<em>Born , never asked</em>&#8221; grundsätzlich von der 1982 herausgekommenen Release &#8220;<em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Big_Science_%28album%29">Big Science</a></em>&#8221; . Bei Ubu gibt es <a href="http://www.ubu.com/sound/anderson.html">diesen und andere ( eher frühere ) Tracks</a> als Gratis MP3 &#8211; in diesem Fall als Teil des von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/John_Giorno">John Giorno</a> initiierten &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Giorno_Poetry_Systems#Concept">Dial-A-Poem Poets</a>&#8220;- <a href="http://poetry.about.com/library/weekly/aa062497.htm">Projekts</a> ( LP &#8220;<a href="http://www.ubu.com/sound/guy.html">You&#8217;re the Guy I Want To Share My Money With</a>&#8221; , 1981 ) . HÖREN SIE : &#8220;<em><a href="http://ubu.artmob.ca/sound/dial_a_poem_poets/guy/Youre-The-Guy_05_born_never_asked.mp3">Born, never asked&#8221;</a></em> ( MP3 ) in der Fassung von 1981 &#8211; und in einer <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NNODm8eSSco">Amateur- Video- Inszenierung @ YouTube</a> , dessen bester visueller Teil wohl im Screentyping der Lyrics besteht . <strong>|||</strong></p>

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		<title>Dokumentation &#124; Alte Schmiede : Wiener Literaturförderungstrauerspiele ( Gerhard Ruiss )</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 03:06:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alte Schmiede wohin ? Fortsetzung unserer seit der ersten Meldung über den möglichen Verkauf des Hauses Schönlaterngasse 9 ( Alte Schmiede ) vor zwei Monaten unternommenen DOKUMENTATION . &#8211; Artikellinks verschwinden , Berichte sinken ab ins kostenpflichtige Archiv : in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at hält Meldungen , Meinungen , Äusserungen , Protestnoten und Politikerrepliken in chronologischer Folge fest ....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><a href="http://www.zintzen.org/alte-schmiede-wohin/">Alte Schmiede wohin ?</a></p>
<p>Fortsetzung unserer seit der ersten Meldung über den möglichen Verkauf des Hauses Schönlaterngasse 9 ( <em><a href="http://www.alte-schmiede.at/">Alte Schmiede</a></em> ) vor zwei Monaten unternommenen <a href="http://www.zintzen.org/alte-schmiede-wohin/">DOKUMENTATION</a> . &#8211; Artikellinks verschwinden , Berichte sinken ab ins kostenpflichtige Archiv : in|ad|ae|qu|at hält Meldungen , Meinungen , Äusserungen , Protestnoten und Politikerrepliken in chronologischer Folge fest .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>WIENER LITERATURFÖRDERUNGSTRAUERSPIELE</strong><br />
( <a href="http://www.eutopia.at/home/index.php?option=com_content&amp;task=blogcategory&amp;id=34&amp;Itemid=53">Gerhard Ruiss</a> , die seiten des Vereins für kulturelle Imformation , Nr. 2 | Sommer 2008 , Kommentar , S. 3 )</p>
<p>KOMMERZIALISIERUNG KOMMUNALER KULTUREN</p>
<p><img style="width: 135px; height: 119px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/alte-schmiede-was-tun-2.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="184" height="154" align="left" />Selbst vor öffentlichen Toiletten hat die Kommerzialisierung kommunaler und staatlicher Einrichtungen in den letzten Jahren nicht haltgemacht. Während auf Bundesebene Unternehmen verkauft wurden, Liegenschaften oder sogar Straßen, hat die Wiener Stadtverwaltung die Überprüfung der Wirtschaftlichkeit öffentlicher Toiletten vorgenommen und deren Stillegung bzw. bessere Auslastung oder eines der sonst üblichen Ergebnisse solcher Untersuchungen überlegt. Wie die Pläne umgesetzt wurden, kann an Ort und Stelle überprüft werden, falls eine jeweils stillgelegte Toilettenanlage noch besteht bzw. nur noch gegen ein entsprechendes Eintrittsgeld betreten werden kann.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><a href="http://wienholding.at/event/diewienholding">WIENER <span style="text-decoration: line-through;"><del></del></span></a><span style="text-decoration: line-through;"><del><a href="http://wienholding.at/event/diewienholding">MISCHUNG</a></del></span> <a href="http://wienholding.at/event/diewienholding">HOLDING</a></p>
<p>Dessen ungeachtet verfügt Wien nach wie vor über den größten österreichischen Haus- und Wohnungsbesitz und gehen Wien zahlreiche Unternehmen zur Hand, die es schwer machen, die kommunalen Interessen von privaten zu unterscheiden. Ein besonders Appetit machender Küchengruß der Wiener Spezialvermischung zwischen Stadt und privat ist vor kurzem aufgetischt worden.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>VERKAUF DAS <a href="http://www.palaishansen.at/event/mediaroom-news/id/5">PALAIS HANSEN</a> AN DIE <em>WIENER STÄDTISCHE</em></p>
<p><img style="width: 135px; height: 119px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/alte-schmiede-was-tun-2.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="184" height="154" align="left" />In großer Eile hat die <em><a href="http://www.wienerstaedtische.com/">Wiener Städtische Versicherung</a></em>, deren nunmehriger <a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389111/index.do?direct=389110&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/389110/index.do&amp;selChannel=">Generaldirektor</a> mehr als ein Jahrzehnt Präsident des <em><a href="http://www.kontrollamt.wien.at/berichte/2004/kurz/bericht2-16.htm">Wiener Kunstvereins</a></em> und der <em><a href="http://www.alte-schmiede.at/">Alten Schmiede</a></em> war, die 1987 vom Wiener kommunalen Verlag Jugend und Volk um rund 100.000 Euro erworbene Liegenschaft Schönlaterngasse 9 mit dem dort untergebrachten <em>Wiener Kunstverein</em> und der <em>Alten Schmiede</em>, weil das Haus auf Grund seiner zu geringen Größe nicht in das Profil der Hauseigentümerschaften der <em>Wiener Städtischen Versicherung</em> passe, an einen neuen privaten Eigentümer verkauft. Dieser Verkauf war keine &#8220;drei Tage&#8221; alt, da <a href="http://wienholding.at/event/themadesmonats/id/3036">hat die Stadt Wien ihre &#8220;für einen Gemeindebau atypische Liegenschaft&#8221;</a> neben dem <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ringturm">Ringturm</a></em> am Schottenring an die <em>Wiener Städtische Versicherung</em> <a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20071219_OTS0137">verkauft</a>.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>DIE <em>WIENER STÄDTISCHE</em> STÖSST SCHÖNLATERNGASSE AB</p>
<p>Beides hat nichts miteinander zu tun, hätte aber etwas miteinander zu tun haben können. Noch Anfang Mai hat <a href="http://www.action.at/organizations/?/cgi-bin/organizations/page.pl?id=133">der Generalsekretär</a> des <em>Kunstvereins Wien</em> den <a href="http://wienholding.at/event/mediaroom-news/id/2122">Wiener Finanzstadtrat</a> darauf hingewiesen, daß das Haus Schönlaterngasse 9 von der Stadt Wien zu einem Kaufpreis von 4,5 bis 6 Mio Euro erworben werden könnte. Leider vergeblich. Ein solcher Kauf sei der Stadt Wien nicht möglich, lautete die damalige Antwort. Nun hat aber die Stadt Wien wenige Wochen darauf ihre <a href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/349954/index.do">Schottenring-Liegenschaft</a> um mehr als 20 Millionen Euro an die <em><a href="http://www.wienerstaedtische.com/">Wiener Städtische Versicherung</a></em> verkauft, also um das rund Vierfache des ihr nicht möglich gewesenen Ankaufs.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KOMMUNALE KULTUR , ADÉ ?</p>
<p><img style="width: 135px; height: 119px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/alte-schmiede-was-tun-2.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="184" height="154" align="left" />Die <em><a href="http://www.alte-schmiede.at/">Alte Schmiede</a></em> und der <em><a href="http://www.kontrollamt.wien.at/berichte/2004/kurz/bericht2-16.htm">Kunstverein Wien</a></em> hingegen sind auf den guten Willen des neuen Eigentümers und auf die Finanzierung des Hausumbaues durch die Stadt Wien angewiesen. Auf diese Weise ist aus einem noch Mitte der 80er Jahre kommunalen Objekt allmählich ein kommunal und privatwirtschaftlich genutztes Objekt geworden und wird aus ihm in absehbarer Zeit vielleicht sogar ein ehemaliges kommunales Projekt geworden sein. Die unter viel Hohn aus dem Haus Schönlaterngasse abgesielte und aufgelöste &#8220;<em><a href="http://science.orf.at/science/news/148311">Zukunftswerkstätte</a></em>&#8221; der SPÖ ist dieser Entwicklung bereits ebenso vorausgegangen wie die <em>Artothek</em> und diverse im Haus angesiedelt gewesene andere Kulturadressen.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><em>ALTE SCHMIEDE</em> ALS &#8220;VORZEIGE- INSTITUTION&#8221;</p>
<p>Möglicherweise hätte dieser Verkauf weniger Staub aufgewirbelt, ginge es bei der <em>Alten Schmiede</em> und dem <em>Kunstverein Wien</em> nicht um von der Stadt Wien selbst ins Leben gerufene literarische bzw. kulturelle Vorzeigeinstitutionen. Und wäre es nicht um einen Hauseigentümer gegangen, der keine Gelegenheit ausläßt, um auf sich als Kultursponsor hinzuweisen. Und ginge es nicht um eine Stadt, deren Repräsentanten keine Gelegenheit verpassen, ihr den Ruf einer Kulturmetropole oder &#8220;Literaturweltstadt&#8221; (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Mailath-Pokorny">Andreas Mailath-Pokorny</a>) umzuhängen. Diese Literaturweltstadt hat nur zwei, drei, vier Probleme, die der Glaubwürdigkeit einer solchen Bezeichnung im Weg stehen.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>FAKTEN , ZAHLEN</p>
<p><img style="width: 135px; height: 119px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/alte-schmiede-was-tun-2.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="184" height="154" align="left" />Wie u.a. daß der Kultursprecher der seit Ewigkeiten regierenden Stadtpartei <a href="http://www.wien.spoe.at/online/page.php?P=10124">Angestellter</a> der <em><a href="http://www.wienerstaedtische.com/">Wiener Städtischen Versicherung</a></em> ist und man nur hoffen kann, daß seine weisungsgebundene Mitarbeit bei der Wiener Städtischen und sein weisungsfreies Mandat als Volksvertreter nie miteinander in Kollision kommen. Oder daß ihr Literaturförderungsbudget innerhalb der Kunstförderungen gerade einmal 0,7 Prozent beträgt bzw. 10 Prozent dessen, was die Stadt Wien zur Förderung von Bildender Kunst oder für die Filmförderung ausgibt. Oder daß sie im Bereich der neuen Medienförderungen den Subventionsvergabeautomaten zur Regelung der Verteilungsfrage eingeführt hat. Oder daß der Bürgermeister der Stadt Wien und eigentlich jedes andere Ressort der Stadt Wien bestimmender in das Kulturförderungsgeschehen eingreifen kann als es dem für Kultur und Wissenschaft zuständigen Stadtrat möglich ist.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>PARTEI- FESTE STATT KULTRURFÖRDERUNGSGESETZ</p>
<p>Ergänzend kommt dazu, daß Wien als einziges österreichisches Bundesland über kein Kulturförderungsgesetz verfügt und daß die Parteifestspiele der beiden größten Stadtparteien, das <em><a href="http://www.stadtfest-wien.at/">Wiener Stadtfest</a></em> der ÖVP und das <a href="http://www.donauinselfest.at/">Donauinselfest</a> der SPÖ eine Bilderbuchkarriere der Finanzierungsmöglichkeiten von neuen Kulturinitiativen hingelegt haben. Insoferne ist es auch alles andere als verwunderlich, wenn der Wiener Kulturstadtrat in einem Schreiben der Aktion zur Rettung der Alten Schmiede mit der auf keinen Fall uneinlösbaren Prognose beisteht: &#8220;Ich sehe daher weder die Existenz der Alten Schmiede, noch die Zukunft gefährdet.&#8221;</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LINKS</p>
<ul>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3378667">Alte Schmiede: Unter den Hammer gekommen</a> ( Cornelia Niedermeier , Der Standard , 17. 6. 2008 | <a href="http://www.zintzen.org/2008/06/16/dokumentation-alte-schmiede-unter-den-hammer-gekommen/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 17. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/390543/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/literatur/index.do">Alte Schmiede: Das Abstossende, Amoralische ihres Tuns</a> ( Wolfgang Müller-Funk , Die Presse , 13. 6. | <a href="http://www.zintzen.org/2008/06/14/dokumentation-alte-schmiede-oder-ein-abgesang-auf-die-sozialdemokratische-kulturpolitik/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 14. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/news/390545/index.do?direct=390543&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/390543/index.do&amp;selChannel=">Alte Schmiede : “Budget wurde seit 18 Jahren nicht erhöht”</a> ( sim , Die Presse 12. / 13 . 6. 2008  | <a href="http://www.zintzen.org/2008/06/12/dokumentation-alte-schmiede-budget-wurde-seit-18-jahren-nicht-erhoht/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 12. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3367038">Geyer : &#8220;Gesellschaften im Westen anschauen&#8221;</a> &#8211; Im Gespräch mit Claudia Ruff denkt <em>Wiener Städtische</em>-Generaldirektor Günter Geyer auch über Akquisitionen im Westen laut nach ( Der Standard , 9. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389111/index.do?direct=389110&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/389110/index.do&amp;selChannel=">Antwort von Dr. Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender der Wiener Städtischen Versicherung</a> ( Die Presse , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389110/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/literatur/index.do">Plädoyer : Für die Alte Schmiede als Bleibe</a> ( Michael Hammerschmid , Die Presse , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/06/gemeinderat-wien-grune-wien-zukunft-der-alten-schmiede-sichern/">Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !</a> ( OTS / APA via in|ad|ae|qu|at , 6. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3360156">Mailath-Pokorny zur &#8220;Schmiede&#8221;-Causa</a> &#8211; Der renommierte Wiener Literatur-Veranstalter fürchtet um seinen Standort ( Ronald Pohl , Der Standard , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3340539">Die Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft</a> ( Ronald Pohl , Der Standard , 17. 5. 2008 | <a href="http://www.zintzen.org/2008/05/28/dokumentation-verunsicherung-bei-allen-beteiligten-alte-schmiede-vor-ungewisser-zukunft/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 28. 5. 2008 )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/07/10/dokumentation-alte-schmiede-wiener-literaturforderungstrauerspiele-gerhard-ruiss/">Dokumentation | Alte Schmiede : Wiener Literaturförderungstrauerspiele ( Gerhard Ruiss )</a> ( @ in|ad|ae|qu|at , 10. 7. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/07/10/dokumentation-alte-schmiede-gerhard-ruiss-replik-auf-andreas-mailath-pokorny-die-alte-schmiede-lebt-die-presse-17-6-2008/">Dokumentation | Alte Schmiede : Gerhard Ruiss&#8217; Replik auf Andreas Mailath-Pokorny &#8220;Die Alte Schmiede lebt&#8221;</a> ( Die Presse , 17. 6. 2008 ) ( @ in|ad|ae|qu|at , 10. 7. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/16/dokumentation-alte-schmiede-unter-den-hammer-gekommen/">Dokumentation | </a><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3378667">Alte Schmiede: Unter den Hammer gekommen</a> ( Cornelia Niedermeier , Der Standard , 17. 6. 2008 ( in|ad|ae|qu|at , 17. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/14/dokumentation-alte-schmiede-oder-ein-abgesang-auf-die-sozialdemokratische-kulturpolitik/">Dokumentation | Alte Schmiede oder : “Ein Abgesang” auf die “sozialdemokratische Kulturpolitik”</a> ( 14. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/14/dokumentation-alte-schmiede-oder-ein-abgesang-auf-die-sozialdemokratische-kulturpolitik/">Dokumentation | </a><a href="http://diepresse.com/home/kultur/news/390545/index.do?direct=390543&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/390543/index.do&amp;selChannel=">Alte Schmiede : “Budget wurde seit 18 Jahren nicht erhöht”</a> ( in|ad|ae|qu|at , 12. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/09/alte-schmiede-3-aufrufe-3-repliken/">Alte Schmiede : 3 Aufrufe &#8211; 3 Repliken</a> ( in|ad|ae|qu|at 9. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/06/gemeinderat-wien-grune-wien-zukunft-der-alten-schmiede-sichern/">Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !</a> ( 6. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/fur-die-alte-schmiede-als-bleibe-ein-pladoyer-von-michael-hammerschmid/">Für die Alte Schmiede als Bleibe &#8211; Ein Plädoyer von Michael Hammerschmid</a> ( 3. 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/1000-stimmen-fur-die-alte-schmiede-aufruf-der-ig-autorinnen-autoren/">1.000 Stimmen für die Alte Schmiede &#8211; Aufruf der IG Autorinnen Autoren</a> ( 3 . 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/02/osterreichs-autoren-besiegen-deutschland-63-katastrophaler-zustand-der-wiener-literaturforderung/">Österreichs Autoren besiegen Deutschland 6:3 &#8211; “katastrophaler Zustand” der Wiener Literaturförderung</a> ( 2 . 6. )</li>
<li><a href="Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !">Dokumentation : “Verunsicherung bei allen Beteiligten” &#8211; “Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft” ?</a> ( 28. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/zur-kultur/offentlichkeit-und-charakter-fur-kurt-neumann-2000/">Öffentlichkeit und Charakter &#8211; Für Kurt Neumann</a> ( 2000 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/26/neues-von-freunden-12/">Neues von Freunden 12</a> ( 26. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/13/neues-von-freunden-10/">Neues von Freunden 10</a> ( 13. 5. )</li>
<li>( <a href="http://www.zintzen.org/page/2/?s=alte+schmiede">mehr …</a> )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Dokumentation &#124; Alte Schmiede : Gerhard Ruiss&#8217; Replik auf Andreas Mailath-Pokorny &#8220;Die Alte Schmiede lebt&#8221; ( Die Presse , 17. 6. 2008 )</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/07/10/dokumentation-alte-schmiede-gerhard-ruiss-replik-auf-andreas-mailath-pokorny-die-alte-schmiede-lebt-die-presse-17-6-2008/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 02:46:47 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Literarisches-Quartier-Alte-Schmiede]]></category>
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		<description><![CDATA[Alte Schmiede wohin ? Fortsetzung unserer seit der ersten Meldung über den möglichen Verkauf des Hauses Schönlaterngasse 9 ( Alte Schmiede ) vor zwei Monaten unternommenen DOKUMENTATION . &#8211; Artikellinks verschwinden , Berichte sinken ab ins kostenpflichtige Archiv : in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at hält Meldungen , Meinungen , Äusserungen , Protestnoten und Politikerrepliken in chronologischer Folge fest ....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><a href="http://www.zintzen.org/alte-schmiede-wohin/">Alte Schmiede wohin ?</a></p>
<p><img style="width: 127px; height: 126px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/alte-schmiede-was-tun-3.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="184" height="154" align="left" />Fortsetzung unserer seit der ersten Meldung über den möglichen Verkauf des Hauses Schönlaterngasse 9 ( <em><a href="http://www.alte-schmiede.at/">Alte Schmiede</a></em> ) vor zwei Monaten unternommenen <a href="http://www.zintzen.org/alte-schmiede-wohin/">DOKUMENTATION</a> . &#8211; Artikellinks verschwinden , Berichte sinken ab ins kostenpflichtige Archiv : in|ad|ae|qu|at hält Meldungen , Meinungen , Äusserungen , Protestnoten und Politikerrepliken in chronologischer Folge fest .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>Die folgende <strong>Replik</strong> von <a href="http://www.eutopia.at/home/index.php?option=com_content&amp;task=blogcategory&amp;id=34&amp;Itemid=53">Gerhard Ruiss</a> ( <a href="http://www.literaturhaus.at/lh/ig/index.html">IG Autorinnen Autoren</a> ) auf den von Kulturstadtrat <a href="http://www.wien.spoe.at/online/page.php?P=10169">Andreas Mailath-Pokorny</a> als &#8220;Brief des Tages&#8221; in der Tageszeitung &#8220;<a href="http://diepresse.com/">Die Presse</a>&#8221; veröffentlichten Leserbrief &#8220;<em>Die Alte Schmiede lebt</em>&#8221; blieb <strong>ungedruckt</strong> . Gerhard Ruiss war so freundlich , in|ad|ae|qu|at den Brief zur Dokumentation zur Verfügng zu stellen .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>Von : Gerhard Ruiss &lt;<a href="mailto:gr@literaturhaus.at">gr@literaturhaus.at</a>&gt;<br />
Datum : 22. Juni 2008 17:03:25 GMT+02:00<br />
An: <a href="mailto:meinung@diepresse.com">meinung@diepresse.com</a><br />
Betreff: Brief des Tages, 17.6. &#8211; Stellungnahme</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren!</p>
<p>Nach einer kurzen berufsbedingten Abwesenheit habe ich heute die Stellungnahme des Wiener Kulturstadtrats zur Gefährdung des Fortbestands der <em><a href="http://www.alte-schmiede.at/">Alten Schmiede</a></em> auf Ihrer Meinungsseite nachgelesen. Soweit sie sich auf die Maßnahmen zur Literaturförderung bezieht, kann diese Stellungnahme nicht unwidersprochen bleiben.</p>
<p>Herzliche Grüße<br />
Gerhard Ruiss</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>Betrifft: Meinung. Brief des Tages. &#8220;Die Alte Schmiede lebt“, von Andreas Mailath-Pokorny, 17. 6. 2008</strong></p>
<p><img style="width: 127px; height: 126px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/alte-schmiede-was-tun-3.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="184" height="154" align="left" />Wien, Literaturweltstadt</p>
<p>Es gibt nicht den geringsten Grund, an den Angaben des <a href="http://www.wien.spoe.at/online/page.php?P=10169">Wiener Kulturstadtrats</a> im &#8220;<em>Brief des Tages</em> “ in der &#8220;Presse“ vom 17.6.2008 über die Zuwächse bei den Wiener Kulturförderungsausgaben in den letzten fünf Jahren zu zweifeln, bestätigt doch die Zunahme der Ausgaben für Kultur um rund ein Drittel den Armutsrang der Literaturförderung der Stadt Wien mehr als deutlich. 0,7 Prozent der Kunstausgaben sieht die Stadt Wien für Literatur- und Autorenförderungen vor. Annähernd den gleichen Anteil wie vor 5 Jahren, vor 15 Jahren und vor 30 Jahren. Die anteiligen Literaturförderungsausgaben am Kunstbudget des Bundes und der Kosten für die Bundestheater sind hingegen von einem ähnlichen Ausgangswert auf 3,5 Prozent gestiegen.</p>
<p>Die Vielzahl literarischer Veranstaltungen ist daher kein Verdienst der Literaturförderungen der Stadt Wien, sondern wird durch Bundesförderungen ermöglicht. Die Stadt Wien hat es sich in Fragen der Literaturförderung in den Fauteuils der Literaturförderung des Bundes gemütlich gemacht und innerhalb der eigenen Kunst- und Kulturausgaben der Literatur und den Autoren die Katzentischplätze, Küchenhocker- und Fußschemelsitze zugewiesen.</p>
<p>Die Situation läßt sich auch nicht durch die Einbeziehung der Ausgaben für Bildungszwecke besser darstellen als sie ist, wie groß die Anstrengungen im Bereich der Stadt Wien zur Förderung des Lesens und der Allgemeinbildung außerhalb des Schulischen immer sein mögen. Solche Ausgaben bestehen selbstverständlich genauso aus Bundesmitteln und sind daher nur mit diesen Ausgaben zu vergleichen.</p>
<p><img style="width: 127px; height: 126px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/alte-schmiede-was-tun-3.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="184" height="154" align="left" />Wenn der Wiener Kulturstadtrat Wien als “Literaturweltstadt” bezeichnet, was anläßlich der Präsentation der kommenden ersten internationalen Buchmesse “<a href="http://www.buchwien.at/"><em>Buch Wien</em></a>” der Fall war, wird das nicht durch ein literarisches Wiener Selbsterhaltungswunder zu erreichen oder allenfalls, hätte der Wiener Kulturstadtrat zu mehr als einem Slogan gegriffen, zu erhalten sein, sondern nur durch Geld. Das Geld, das die <em><a href="http://www.alte-schmiede.at/">Alte Schmiede</a></em> zur Sicherung ihrer Existenz benötigt und das Geld, das die Autoren und literarischen Einrichtungen Wiens zur Fortsetzung ihrer Arbeit brauchen, zu deren Unterstützung die Stadt Wien schon seit langem nur mehr gelegentliche bis marginale Beiträge leistet.</p>
<p>Gerhard Ruiss<br />
IG Autorinnen Autoren<br />
Wien, 22. 6. 2008</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LINKS</p>
<ul>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3378667">Alte Schmiede: Unter den Hammer gekommen</a> ( Cornelia Niedermeier , Der Standard , 17. 6. 2008 | <a href="http://www.zintzen.org/2008/06/16/dokumentation-alte-schmiede-unter-den-hammer-gekommen/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 17. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/390543/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/literatur/index.do">Alte Schmiede: Das Abstossende, Amoralische ihres Tuns</a> ( Wolfgang Müller-Funk , Die Presse , 13. 6. | <a href="http://www.zintzen.org/2008/06/14/dokumentation-alte-schmiede-oder-ein-abgesang-auf-die-sozialdemokratische-kulturpolitik/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 14. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/news/390545/index.do?direct=390543&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/390543/index.do&amp;selChannel=">Alte Schmiede : “Budget wurde seit 18 Jahren nicht erhöht”</a> ( sim , Die Presse 12. / 13 . 6. 2008  | <a href="http://www.zintzen.org/2008/06/12/dokumentation-alte-schmiede-budget-wurde-seit-18-jahren-nicht-erhoht/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 12. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3367038">Geyer : &#8220;Gesellschaften im Westen anschauen&#8221;</a> &#8211; Im Gespräch mit Claudia Ruff denkt <em>Wiener Städtische</em>-Generaldirektor Günter Geyer auch über Akquisitionen im Westen laut nach ( Der Standard , 9. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389111/index.do?direct=389110&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/389110/index.do&amp;selChannel=">Antwort von Dr. Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender der Wiener Städtischen Versicherung</a> ( Die Presse , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389110/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/literatur/index.do">Plädoyer : Für die Alte Schmiede als Bleibe</a> ( Michael Hammerschmid , Die Presse , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/06/gemeinderat-wien-grune-wien-zukunft-der-alten-schmiede-sichern/">Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !</a> ( OTS / APA via in|ad|ae|qu|at , 6. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3360156">Mailath-Pokorny zur &#8220;Schmiede&#8221;-Causa</a> &#8211; Der renommierte Wiener Literatur-Veranstalter fürchtet um seinen Standort ( Ronald Pohl , Der Standard , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3340539">Die Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft</a> ( Ronald Pohl , Der Standard , 17. 5. 2008 | <a href="http://www.zintzen.org/2008/05/28/dokumentation-verunsicherung-bei-allen-beteiligten-alte-schmiede-vor-ungewisser-zukunft/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 28. 5. 2008 )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/07/10/dokumentation-alte-schmiede-gerhard-ruiss-replik-auf-andreas-mailath-pokorny-die-alte-schmiede-lebt-die-presse-17-6-2008/">Dokumentation | Alte Schmiede : Gerhard Ruiss&#8217; Replik auf Andreas Mailath-Pokorny &#8220;Die Alte Schmiede lebt&#8221;</a> ( Die Presse , 17. 6. 2008 ) ( @ in|ad|ae|qu|at , 10. 7. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/16/dokumentation-alte-schmiede-unter-den-hammer-gekommen/">Dokumentation | </a><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3378667">Alte Schmiede: Unter den Hammer gekommen</a> ( Cornelia Niedermeier , Der Standard , 17. 6. 2008 ( in|ad|ae|qu|at , 17. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/14/dokumentation-alte-schmiede-oder-ein-abgesang-auf-die-sozialdemokratische-kulturpolitik/">Dokumentation | Alte Schmiede oder : “Ein Abgesang” auf die “sozialdemokratische Kulturpolitik”</a> ( 14. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/14/dokumentation-alte-schmiede-oder-ein-abgesang-auf-die-sozialdemokratische-kulturpolitik/">Dokumentation | </a><a href="http://diepresse.com/home/kultur/news/390545/index.do?direct=390543&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/390543/index.do&amp;selChannel=">Alte Schmiede : “Budget wurde seit 18 Jahren nicht erhöht”</a> ( in|ad|ae|qu|at , 12. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/09/alte-schmiede-3-aufrufe-3-repliken/">Alte Schmiede : 3 Aufrufe &#8211; 3 Repliken</a> ( in|ad|ae|qu|at 9. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/06/gemeinderat-wien-grune-wien-zukunft-der-alten-schmiede-sichern/">Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !</a> ( 6. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/fur-die-alte-schmiede-als-bleibe-ein-pladoyer-von-michael-hammerschmid/">Für die Alte Schmiede als Bleibe &#8211; Ein Plädoyer von Michael Hammerschmid</a> ( 3. 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/1000-stimmen-fur-die-alte-schmiede-aufruf-der-ig-autorinnen-autoren/">1.000 Stimmen für die Alte Schmiede &#8211; Aufruf der IG Autorinnen Autoren</a> ( 3 . 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/02/osterreichs-autoren-besiegen-deutschland-63-katastrophaler-zustand-der-wiener-literaturforderung/">Österreichs Autoren besiegen Deutschland 6:3 &#8211; “katastrophaler Zustand” der Wiener Literaturförderung</a> ( 2 . 6. )</li>
<li><a href="Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !">Dokumentation : “Verunsicherung bei allen Beteiligten” &#8211; “Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft” ?</a> ( 28. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/zur-kultur/offentlichkeit-und-charakter-fur-kurt-neumann-2000/">Öffentlichkeit und Charakter &#8211; Für Kurt Neumann</a> ( 2000 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/26/neues-von-freunden-12/">Neues von Freunden 12</a> ( 26. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/13/neues-von-freunden-10/">Neues von Freunden 10</a> ( 13. 5. )</li>
<li>( <a href="http://www.zintzen.org/page/2/?s=alte+schmiede">mehr …</a> )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Dokumentation &#124; Alte Schmiede : &#8220;Unter den Hammer gekommen&#8221;</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/06/16/dokumentation-alte-schmiede-unter-den-hammer-gekommen/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 21:38:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
				<category><![CDATA[kultur | politik]]></category>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; Am Montag 16. 6. , 17:28 Uhr geht ein umfassender Bericht der Tageszeitung &#8220;Der Standard&#8221; zur Geschichte und derzeitigen Situation des Wiener Kultur- und Veranstaltungshauses Alte Schmiede online , datiert für die Printausgabe am 17. 6. 2008 . Fortsetzung unserer seit der ersten Meldung über den möglichen Verkauf des Hauses Schönlaterngasse 9 vor genau...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> Am Montag 16. 6. , 17:28 Uhr geht ein <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3378667">umfassender Bericht</a> der Tageszeitung &#8220;Der Standard&#8221; zur Geschichte und derzeitigen Situation des Wiener Kultur- und Veranstaltungshauses <em><a href="http://www.alte-schmiede.at/">Alte Schmiede</a></em> online , datiert für die Printausgabe am 17. 6. 2008 .</p>
<p>Fortsetzung unserer seit der ersten Meldung über den möglichen Verkauf des Hauses Schönlaterngasse 9 vor genau einem Monat unternommenen DOKUMENTATION . &#8211; Artikellinks verschwinden , Berichte sinken ab ins kostenpflichtige Archiv : in|ad|ae|qu|at hält Meldungen , Meinungen , Äusserungen , Protestnoten und Politikerrepliken in chronologischer Folge fest .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3378667">ALTE SCHMIEDE : UNTER DEN HAMMER GEKOMMEN</a> . Der Standard , 17. 6. 2008 ( print ) , von Cornelia Niedermeier</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun-11.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Bis vor zwei Wochen war die <em><a href="http://www.wienerstaedtische.com/">Wiener Städtische Versicherung</a></em> Eigentümerin der Schönlaterngasse 9, Adresse der <em><a href="http://www.alte-schmiede.at/">Alten Schmiede</a></em> – Nun bangt sie um ihre Zukunft</p>
<p>Wien – Am Montag tagte das Präsidium der SPÖ in der Wiener Löwelstraße über die Zukunft der Partei. Wenige hundert Meter entfernt steht zeitgleich eine Institution in höchster Bedrängnis, die die – kulturpolitische – Vergangenheit jener Partei in ihrer denkbar begrüßenswertesten Form repräsentiert: die Alte Schmiede.</p>
<p>Seit Mitte der Siebzigerjahre beherbergt die Alte Schmiede den Wiener <em><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/09/alte-schmiede-3-aufrufe-3-repliken/">Kunstverein</a></em>. Die Stadt hatte die Immobilie der einstigen Schmiedewerkstatt über den kommunalen Verlag <em>Jugend &amp; Volk</em> übernommen mit dem Ziel, ein lebendiges Kulturhaus im Herzen der Wiener Innenstadt entstehen zu lassen. Den Werkstattgedanken ernst nehmend, wollte man einen Ort der Begegnung schaffen, an welchem die aufgeklärte Stadtgesellschaft ohne finanzielle oder andere Schwellen Zugang hätte zu zeitgenössischem Kunstschaffen.</p>
<p>Eingerichtet wurden in der <em>Alten Schmiede</em> neben den Büros des Kunstvereins das <em><a href="http://www.alte-schmiede.at/programm.htm#literatur">Literarische Quartier</a></em> und die <em><a href="http://www.alte-schmiede.at/programm.htm#musik">Musikwerkstatt</a></em>.</p>
<p>300 AUTOREN IM JAHR</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun-11.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Vor allem das <em>Literarische Quartier</em> entwickelte sich dank seines Leiters <a href="http://www.zintzen.org/zur-kultur/offentlichkeit-und-charakter-fur-kurt-neumann-2000/">Kurt Neumann</a> seither zu einer Institution, die im deutschen Sprachraum ihresgleichen sucht: Rund 300 Autoren aus aller Welt lesen hier jedes Jahr bei freiem Eintritt für das Publikum – und entwickeln, in enger Zusammenarbeit mit Kurt Neumann, eigene Projekte. Eben erschienene Werke experimenteller Lyrik oder die jüngsten Literaturtheorien werden ebenso in der Alten Schmiede präsentiert – und diskutiert – wie literarische Debüts. Wer Einblick sucht in die Gegenwart deutschsprachiger Literatur und Literaturwissenschaft, erfährt in der <em>Alten Schmiede</em> oft mehr als an den Germanistik-Instituten der Universität.</p>
<p>Wie desinteressiert aber durchaus SP-nahe Unternehmen in Zeiten der Privatisierung wertvollem kulturpolitischen Erbe begegnen, beleuchtet die gegenwärtige Not der Institution. Ende der Achtzigerjahre nämlich übernahm die <em>Wiener Städtische Versicherung</em> die kommunalen 88 Prozent der Immobilie in ihren Besitz. Nunmehr selbst privatisiert und eine Aktiengesellschaft, mithin ökonomischem Gewinndenken verschrieben, schritt die Versicherung in den vergangenen Wochen zum Verkauf des Kulturhauses: an den Immobilienentwickler <a href="http://www.unternehmen24.at/287880d/IMMOKRASS-GmbH"><em>Immokrass</em></a>. Bei Immokrass handelt es sich um ein an Profit orientiertes Unternehmen, das den Umbau der Wohnungen zu Luxuseigentum, Dachausbau etc. plant, um die Einzelobjekte mit möglichst hohem Plus weiterzuverkaufen. Ein Geschäft, bei dem eine nahezu allabendlich arbeitende Kulturinstitution im Erdgeschoß nur stört.</p>
<p>LUXUSWOHNUNGEN</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun-11.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Der Verkauf durch die <em>Wiener Städtische</em> mutet desto absurder an, als erst vor kurzem die alte Schmiedewerkstatt zu einem wunderbaren zweiten Lesungsraum ausgebaut und eine auch tagsüber geöffnete <em><a href="http://www.wien.gv.at/vtx/rk?DATUM=20080317&amp;SEITE=020080317001">Galerie der Literaturzeitschriften</a></em> eingerichtet wurde. Pläne für die Adaptation des Kellers zu einem größeren Lesungsraum existieren, sodass, laut <em>Kunstverein</em>-Generalsekretär Walter Famler, künftig auch größere Festivals – wie die &#8220;<a href="http://www.alte-schmiede.at/lim2006.htm">Literatur im März</a>&#8220;, für die früher die Kunsthalle angemietet werden musste – im eigenen Haus stattfinden könnten.</p>
<p>Hätte der <em>Kunstverein</em> selbst die Möglichkeit erhalten, über eine Stiftung die gesamte Immobilie zu übernehmen, hätte man Wohnungen für Künstler einrichten können. Eine Chance, die achtlos vergeben wurde. Zwar sind die Mietverträge des Kunstvereins &#8220;wasserfest&#8221;, dennoch blickt man unruhig in die Zukunft. Weshalb Famler sich vom städtischen Kulturbudget einen einmaligen Zuschuss von 1,5 Millionen Euro für Rest-Umbau und Ankauf der Schmiede-Räumlichkeiten und künftig eine zehnprozentige Erhöhung der mit 1,3 Millionen jährlich ausgestatteten Institution als Zeichen der Unterstützung erhofft.</p>
<p>SP-Kulturstadtrat <a href="http://www.wien.spoe.at/online/page.php?P=10169">Andreas Mailath-Pokorny</a> betont sein Interesse am Erhalt der Institution und sichert dem Kunstverein auf Anfrage des Standard auch künftig Unterstützung zu. Vor finanziellen Zusagen warte er aber auf konkrete, mit dem neuen Eigentümer abgestimmte Pläne des Kunstvereins, die ihm noch nicht vorlägen.</p>
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<p>LINKS</p>
<ul>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3378667">Alte Schmiede: Unter den Hammer gekommen</a> ( Cornelia Niedermeier , Der Standard , 17. 6. 2008 | <a href="http://www.zintzen.org/2008/06/16/dokumentation-alte-schmiede-unter-den-hammer-gekommen/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 17. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/390543/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/literatur/index.do">Alte Schmiede: Das Abstossende, Amoralische ihres Tuns</a> ( Wolfgang Müller-Funk , Die Presse , 13. 6. | <a href="http://www.zintzen.org/2008/06/14/dokumentation-alte-schmiede-oder-ein-abgesang-auf-die-sozialdemokratische-kulturpolitik/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 14. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/news/390545/index.do?direct=390543&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/390543/index.do&amp;selChannel=">Alte Schmiede : “Budget wurde seit 18 Jahren nicht erhöht”</a> ( sim , Die Presse 12. / 13 . 6. 2008  | <a href="http://www.zintzen.org/2008/06/12/dokumentation-alte-schmiede-budget-wurde-seit-18-jahren-nicht-erhoht/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 12. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3367038">Geyer : &#8220;Gesellschaften im Westen anschauen&#8221;</a> &#8211; Im Gespräch mit Claudia Ruff denkt <em>Wiener Städtische</em>-Generaldirektor Günter Geyer auch über Akquisitionen im Westen laut nach ( Der Standard , 9. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389111/index.do?direct=389110&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/389110/index.do&amp;selChannel=">Antwort von Dr. Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender der Wiener Städtischen Versicherung</a> ( Die Presse , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389110/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/literatur/index.do">Plädoyer : Für die Alte Schmiede als Bleibe</a> ( Michael Hammerschmid , Die Presse , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/06/gemeinderat-wien-grune-wien-zukunft-der-alten-schmiede-sichern/">Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !</a> ( OTS / APA via in|ad|ae|qu|at , 6. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3360156">Mailath-Pokorny zur &#8220;Schmiede&#8221;-Causa</a> &#8211; Der renommierte Wiener Literatur-Veranstalter fürchtet um seinen Standort ( Ronald Pohl , Der Standard , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3340539">Die Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft</a> ( Ronald Pohl , Der Standard , 17. 5. 2008 | <a href="http://www.zintzen.org/2008/05/28/dokumentation-verunsicherung-bei-allen-beteiligten-alte-schmiede-vor-ungewisser-zukunft/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 28. 5. 2008 )</li>
</ul>
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<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/16/dokumentation-alte-schmiede-unter-den-hammer-gekommen/">Dokumentation | </a><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3378667">Alte Schmiede: Unter den Hammer gekommen</a> ( Cornelia Niedermeier , Der Standard , 17. 6. 2008 ( in|ad|ae|qu|at , 17. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/14/dokumentation-alte-schmiede-oder-ein-abgesang-auf-die-sozialdemokratische-kulturpolitik/">Dokumentation | Alte Schmiede oder : “Ein Abgesang” auf die “sozialdemokratische Kulturpolitik”</a> ( 14. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/14/dokumentation-alte-schmiede-oder-ein-abgesang-auf-die-sozialdemokratische-kulturpolitik/">Dokumentation | </a><a href="http://diepresse.com/home/kultur/news/390545/index.do?direct=390543&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/390543/index.do&amp;selChannel=">Alte Schmiede : “Budget wurde seit 18 Jahren nicht erhöht”</a> ( in|ad|ae|qu|at , 12. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/09/alte-schmiede-3-aufrufe-3-repliken/">Alte Schmiede : 3 Aufrufe &#8211; 3 Repliken</a> ( in|ad|ae|qu|at 9. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/06/gemeinderat-wien-grune-wien-zukunft-der-alten-schmiede-sichern/">Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !</a> ( 6. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/fur-die-alte-schmiede-als-bleibe-ein-pladoyer-von-michael-hammerschmid/">Für die Alte Schmiede als Bleibe &#8211; Ein Plädoyer von Michael Hammerschmid</a> ( 3. 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/1000-stimmen-fur-die-alte-schmiede-aufruf-der-ig-autorinnen-autoren/">1.000 Stimmen für die Alte Schmiede &#8211; Aufruf der IG Autorinnen Autoren</a> ( 3 . 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/02/osterreichs-autoren-besiegen-deutschland-63-katastrophaler-zustand-der-wiener-literaturforderung/">Österreichs Autoren besiegen Deutschland 6:3 &#8211; “katastrophaler Zustand” der Wiener Literaturförderung</a> ( 2 . 6. )</li>
<li><a href="Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !">Dokumentation : “Verunsicherung bei allen Beteiligten” &#8211; “Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft” ?</a> ( 28. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/zur-kultur/offentlichkeit-und-charakter-fur-kurt-neumann-2000/">Öffentlichkeit und Charakter &#8211; Für Kurt Neumann</a> ( 2000 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/26/neues-von-freunden-12/">Neues von Freunden 12</a> ( 26. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/13/neues-von-freunden-10/">Neues von Freunden 10</a> ( 13. 5. )</li>
<li>( <a href="http://www.zintzen.org/page/2/?s=alte+schmiede">mehr …</a> )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<item>
		<title>Dokumentation &#124; Alte Schmiede oder : &#8220;Ein Abgesang&#8221; auf die &#8220;sozialdemokratische Kulturpolitik&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 01:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> In der Tageszeitung &#8220;Die Presse&#8221; veröffentlicht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_M%C3%BCller-Funk">Wolfgang Müller-Funk</a> am 13. 6. eine lesenswerte Reflexion über den Paradigmenwechsel innerhalb der sozialdemokratischen Kulturpolitik 1968 &#8211; 2008 .</p>
<p>Fortsetzung unserer seit der ersten Meldung über den möglichen Verkauf des Hauses Schönlaterngasse 9 vor genau einem Monat unternommenen DOKUMENTATION . &#8211; Artikellinks verschwinden , Berichte sinken ab ins kostenpflichtige Archiv : in|ad|ae|qu|at hält Meldungen , Meinungen , Äusserungen , Protestnoten und Politikerrepliken in chronologischer Folge fest .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/390543/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/literatur/index.do"><em>ALTE SCHMIEDE</em>: DAS ABSTOSSENDE, AMORALISCHE IHRES TUNS</a> , von Wolfgang Müller-Funk</p>
<p>Weil die <a href="http://www.wienerstaedtische.at/"><em>Wiener Städtische</em></a> das Gebäude an einen Immobilienmakler verhökerte, ist das einzigartige Literaturhaus in Gefahr. Ein Abgesang auf Wien 1968 und sozialdemokratische Kulturpolitik.</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Vor einigen Wochen zeigte mir Walter Famler, der Generalsekretär des Wiener Kunstvereins, mit sichtlichem Besitzerstolz den neuen <a href="http://oe1.orf.at/inforadio/86978.html?filter=5">Zeitschriftenraum der &#8220;Alten Schmiede“ mit Literatur- und Kulturzeitschriften aus ganz Europa</a>. Soeben war nämlich – auch das sinnträchtig – die Zukunftswerkstatt der SPÖ aus den Räumlichkeiten ausgezogen. Was ihm, dem kritischen Linken, damals vorschwebte, war, aus dem Altwiener Haus im ersten Bezirk einen Treffpunkt für Kultur zu machen, mit Wohnungen für Literaten und Künstler und eventuell gar einem kleinen Forschungszentrum.</p>
<p>Mittlerweile ist, wie auch in der &#8220;Presse“ zu lesen stand (vgl. <a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389110/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/literatur/index.do">Michael Hammerschmids Aufruf</a> in der Wochenendausgabe vom 7./8. Juni), der Bestand der <em>Alten Schmiede</em> ernsthaft in Gefahr; Famler und sein Team müssen buchstäblich ums Überleben kämpfen. Der bisherige Besitzer des Hauses, die <em>Wiener Städtische</em>, die jahrelang im Vorstand des Trägervereins der <em>Alten Schmiede</em> vertreten war, hat das Haus, das sie einstmals für einen Pappenstiel erworben hat, zu einem kolportierten Preis, der nahe an die sechs Millionen Euro heranreicht, an einen Immobilienmakler verhökert.</p>
<p>EIN LEHRSTÜCK IN MODERNER ÖKONOMIE</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Sie ist jetzt keine kommunale &#8220;rote“ Versicherung mehr, sondern eine Aktiengesellschaft, die sich nicht lange mit Literatur und Kunst aufhalten will. Ein besonders abstoßendes Lehrstück in moderner Ökonomie. Zugleich ein Nachruf bzw. Abgesang auf Wien 1968. Begonnen hat nämlich die ganze Geschichte im Umfeld von 1968, in den Aufbruchszeiten sozialdemokratischer Kulturpolitik in Wien: Aus der einstigen Schmiede wurde kein Schmiedemuseum, der kommunale Verlag <em>Jugend &amp; Volk</em> zog darin ein, schließlich übernahm die wiederum kommunale Wiener Städtische das Areal.</p>
<p>Und dann begann die fast einmalige Erfolgsgeschichte des vermutlich ältesten Literaturhauses im deutschsprachigen Raum. Liest man die Programme von einst und jetzt, so fehlt fast kein klingender Name der deutschsprachigen Literatur. Als Famler zum Generalsekretär avancierte, brachte er die Zeitschrift &#8220;<a href="http://www.wespennest.at/">Wespennest</a>“ sowie ein europäisches Zeitschriftennetzwerk ein. Ein Stück literarischer Infrastruktur, ein Ort der viel beschworenen &#8220;Nachhaltigkeit“ im Bereich von Kultur, das nun ohne ersichtliche Not ins Trudeln gerät, weil die Politik verweigert, wofür sie zuständig ist: Verantwortung. Entgegen allem Augenschein war die Kohabitation von Literatur und Politik übrigens kein einseitiges &#8220;Geschäft“: denn die (Wiener) Sozialdemokratie, die Literatur förderte und finanzierte, erwarb sich durch diese Verbindung symbolisches Kapital, Ansehen. Sie wurde – gut sichtbar in der nachfolgenden Ära der gewiss eigenwilligen, aber profilierten <a href="http://www.wien.spoe.at/online/page.php?P=11243&amp;PHPSESSID=375b904b8be">Ursula Pasterk</a> – eine aufgeklärte, urbane, moderner Kunst gegenüber aufgeschlossene politische Stadtpartei.</p>
<p>Damit ist es wohl ein für allemal vorbei. Im Neoliberalismus, den gerade die Wiener Sozialdemokratie rhetorisch so gerne attackiert und den sie doch seit Jahren klammheimlich befördert, ist der Spielraum für eine ambitionierte Kulturpolitik, die sich nicht den Gesetzen des Marktes und der Spaßkultur – siehe Euro 2008! – unterwerfen will, augenscheinlich eng geworden. In der Neuen Ökonomie gibt es keine politische Verantwortung: die Politik, die alles privatisiert, hat auf das Privatisierte keinen Einfluss mehr.</p>
<p>DIE WERBUNG MIT KLEIN-MAXIS TORTENSTÜCK</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Die Wiener Kulturpolitik will oder kann der Alten Schmiede nicht helfen, weil das Haus ja der nunmehrigen Aktiengesellschaft gehört, die sich an dem einstmaligen Kommunalbesitz eine goldene Nase verdient, ja und die <em>Wiener Städtische</em>, die in ihrer aggressiven <a href="http://www.wienerstaedtische.at/privat/werbung/tv-spots/supermarkt/">Fernsehwerbung</a> den Zeitgeist der De-Solidarisierung feiert (Papi bekommt nichts von Klein-Maxis Tortenstück ab, deshalb muss man sich rechtzeitig lebensversichern), kann natürlich auch nichts anderes tun, als die fragliche Immobilie möglichst hochpreisig an wen auch immer zu veräußern. Die Literatur kommt dabei zum Handkuss; nun soll sich Famler mit dem neuen Eigentümer herumschlagen, der das teuer Erworbene wiederum gewinnbringend anlegen möchte. Da ist die Literatur, die bisher einen Gutteil des Hauses besetzt, ein ungebetener Gast. Deren einzige Trumpfkarte ist offenkundig ein wasserdichter Mietvertrag, der aber im besten Fall den Status quo sichert. Und der Eigensinn Famlers, der – ganz zum Ärgernis seiner &#8220;Genossen“ – an seinen linken Ansichten und an der Literatur festhält.</p>
<p>Bemerkenswert an der Causa ist das offensichtlich fehlende Bewusstsein der Beteiligten für das Abstoßende und Amoralische ihres Tuns. Das hat mit dem neuen ökonomischen Fatalismus zu tun. Ist die ökonomische Eigenlogik wirklich so zwangsläufig, wie jene suggerieren, die sich aus der Verantwortung stehlen wollen? Doch wohl nur, wenn man davon ausgeht, dass das ökonomisch Profitabelste immer schon die politisch beste Lösung ist. Befand sich die <em>Wiener Städtische</em> aber wirklich in einer ökonomischen Zwangssituation, aus der heraus sie das Haus unbedingt zum höchstmöglichen Preis hat verkaufen müssen ? Und hätte sich der Kulturstadtrat <a href="http://www.wien.spoe.at/online/page.php?P=10169">Mailath-Pokorny</a> nicht rechtzeitig mit allen Beteiligten zusammensetzen können, um eine Lösung zu finden, etwa ein Stiftungsmodell, eine Kooperation zwischen Stadt, Eigentümer und <em>Kunstverein</em> ?</p>
<p>Man kann prosperierenden Unternehmen auch in den kapitalistischsten aller Welten nicht verbieten, sich aktiv für Kunst, Kultur und Wissenschaft einzusetzen. In den heute offenkundig als so vorbildlich angesehenen anglo-amerikanischen Ökonomien wird gerade auf solche Firmen erheblicher Druck ausgeübt, sich im sozialen, kulturellen oder wissenschaftlichen Bereich zu engagieren. Dahinter steckt die Idee, dass es so etwas wie eine soziale Verantwortung und ein soziales Gewissen gibt, dass der ökonomisch Glückliche etwas rückzuerstatten hat.</p>
<p>KAPITAL ERSETZT NICHT KULTURPOLITIK</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun.jpg" alt="alte-schmiede-was-tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Von den vier Millionen Euro Reingewinn, die die Transaktion der Versicherung wohl eingebracht hat, ließen sich, dem Musilschen Möglichkeitssinn folgend, einige kluge und wirksame Projekte in der Alten Schmiede finanzieren. Und wenn all jene Unternehmen, die nach 1989 in Zentraleuropa so unverschämt <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/357066/index.do">viel Geld verdient haben</a>, nur einen Bruchteil in jene Bereiche investieren würden, die zwar selber nicht so ergiebig sind wie Immobilien, aber doch zur symbolischen Infrastruktur einer modernen komplexen Gesellschaft gehören, dann stünden Literatur, Film, Musik, schönen Künsten und Wissenschaften Mittel zur Verfügung, die Österreich wirklich zu einer kleinen Großmacht nicht nur im Bereich des kulturellen Erbes, sondern auch auf dem Feld der Innovation machen könnten.</p>
<p>Man braucht nicht in eine antikapitalistische Rhetorik zu verfallen, um die These zu riskieren, dass Geld und Kapital aus politischer Sicht kein Selbstzweck sein dürfen. Ökonomie ist nicht alles. Sie kann und darf Politik nicht ersetzen, schon gar nicht Kulturpolitik.</p>
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<p>LINKS</p>
<ul>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/news/390545/index.do?direct=390543&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/390543/index.do&amp;selChannel=">Alte Schmiede : “Budget wurde seit 18 Jahren nicht erhöht”</a> ( sim , Die Presse 12. / 13 . 6. 2008  | <a href="http://www.zintzen.org/2008/06/12/dokumentation-alte-schmiede-budget-wurde-seit-18-jahren-nicht-erhoht/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 12. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3340539">Die Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft</a> ( Ronald Pohl , Der Standard , 17. 5. 2008 | <a href="http://www.zintzen.org/2008/05/28/dokumentation-verunsicherung-bei-allen-beteiligten-alte-schmiede-vor-ungewisser-zukunft/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 28. 5. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389110/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/literatur/index.do">Plädoyer : Für die Alte Schmiede als Bleibe</a> ( Michael Hammerschmid , Die Presse , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389111/index.do?direct=389110&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/389110/index.do&amp;selChannel=">Antwort von Dr. Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender der Wiener Städtischen Versicherung</a> ( Die Presse , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3367038">Geyer : &#8220;Gesellschaften im Westen anschauen&#8221;</a> &#8211; Im Gespräch mit Claudia Ruff denkt <em>Wiener Städtische</em>-Generaldirektor Günter Geyer auch über Akquisitionen im Westen laut nach ( Der Standard , 9. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/06/gemeinderat-wien-grune-wien-zukunft-der-alten-schmiede-sichern/">Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !</a> ( OTS / APA via in|ad|ae|qu|at , 6. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3360156">Mailath-Pokorny zur &#8220;Schmiede&#8221;-Causa</a> &#8211; Der renommierte Wiener Literatur-Veranstalter fürchtet um seinen Standort ( , Ronald Pohl , Der Standard , 7. 6. 2008 )</li>
</ul>
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<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/09/alte-schmiede-3-aufrufe-3-repliken/">Alte Schmiede : 3 Aufrufe &#8211; 3 Repliken</a> ( in|ad|ae|qu|at 9. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/06/gemeinderat-wien-grune-wien-zukunft-der-alten-schmiede-sichern/">Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !</a> ( 6. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/fur-die-alte-schmiede-als-bleibe-ein-pladoyer-von-michael-hammerschmid/">Für die Alte Schmiede als Bleibe &#8211; Ein Plädoyer von Michael Hammerschmid</a> ( 3. 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/1000-stimmen-fur-die-alte-schmiede-aufruf-der-ig-autorinnen-autoren/">1.000 Stimmen für die Alte Schmiede &#8211; Aufruf der IG Autorinnen Autoren</a> ( 3 . 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/02/osterreichs-autoren-besiegen-deutschland-63-katastrophaler-zustand-der-wiener-literaturforderung/">Österreichs Autoren besiegen Deutschland 6:3 &#8211; “katastrophaler Zustand” der Wiener Literaturförderung</a> ( 2 . 6. )</li>
<li><a href="Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !">Dokumentation : “Verunsicherung bei allen Beteiligten” &#8211; “Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft” ?</a> ( 28. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/zur-kultur/offentlichkeit-und-charakter-fur-kurt-neumann-2000/">Öffentlichkeit und Charakter &#8211; Für Kurt Neumann</a> ( 2000 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/26/neues-von-freunden-12/">Neues von Freunden 12</a> ( 26. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/13/neues-von-freunden-10/">Neues von Freunden 10</a> ( 13. 5. )</li>
<li>( <a href="http://www.zintzen.org/page/2/?s=alte+schmiede">mehr …</a> )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Urbane Härte , codifizierte Protestkultur : Ein frisches Mix des in New York<img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/czz-hoerempfehlung.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" /> und San Francisco situierten Metro- Mags <a href="http://www.xlr8r.com/magazine/archives.php?offset=0">XLR8R</a> ( sprich &#8220;Accelerator&#8221; ) erweist , dass ein wenig Abstand vom Eigenen dessen Konturierung dienlich sein kann : Aus dem Berliner &#8220;Exil&#8221; sendet der Labelchef , DJ und Producer <a href="http://myspace.com/tharealjayhaze">Jay Haze</a> einen alarmierend- elektrisierende Reminder , wachsam zu bleiben : &#8220;<a href="http://www.xlr8r.com/podcast/2008/06/jay-haze">Keep Your Third Eye Open</a>&#8221; . Roh , schwarz , unbarmherzig . <strong>|||</strong></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Dokumentation &#124; Alte Schmiede : &#8220;Budget wurde seit 18 Jahren nicht erhöht&#8221;</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/06/12/dokumentation-alte-schmiede-budget-wurde-seit-18-jahren-nicht-erhoht/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 21:28:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; Am 12. 6. , 19:36 Uhr geht eine Meldung der Tageszeitung “Die Presse&#8221; zum Budget des Wiener Kultur- und Literatur- Veranstaltunghauses Veranstaltungshauses Alte Schmiede online , datiert für die Printausgabe am 13. 6. 2008 . Fortsetzung unserer seit der ersten Meldung über den möglichen Verkauf des Hauses Schönlaterngasse 9 vor einem Monat unternommenen DOKUMENTATION...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> Am 12. 6. , 19:36 Uhr geht eine <a href="http://diepresse.com/home/kultur/news/390545/index.do?direct=390543&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/390543/index.do&amp;selChannel=">Meldung der Tageszeitung “Die Presse&#8221;</a> zum Budget des Wiener Kultur- und Literatur- Veranstaltunghauses Veranstaltungshauses <em><a href="http://www.alte-schmiede.at/">Alte Schmiede</a></em> online , datiert für die Printausgabe am 13. 6. 2008 .</p>
<p>Fortsetzung unserer seit der ersten Meldung über den möglichen Verkauf des Hauses Schönlaterngasse 9 vor einem Monat unternommenen DOKUMENTATION . &#8211; Artikellinks verschwinden , Berichte sinken ab ins kostenpflichtige Archiv : in|ad|ae|qu|at hält Meldungen , Meinungen , Äusserungen , Protestnoten und Politikerrepliken in chronologischer Folge fest .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><a href="http://diepresse.com/home/kultur/news/390545/index.do?direct=390543&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/390543/index.do&amp;selChannel=">&#8220;BUDGET WURDE SEIT 18 JAHREN NICHT ERHÖHT“</a> ( sim , Die Presse , 12. / 13. 6. 2008 )</p>
<p>Der neue Eigentümer will die leer stehenden Gebäude-Teile zu Luxusappartements machen, die <em>Alte Schmiede</em> muss umbauen – mit welchem Geld ? Generalsekretär Famler: &#8220;Es gab nie ein Gespräch“.</p>
<p>Schon in den ersten 24 Stunden nach dem von der <em><a href="http://www.literaturhaus.at/lh/ig/index.html">IG Autorinnen Autoren</a></em> gestarteten <a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/1000-stimmen-fur-die-alte-schmiede-aufruf-der-ig-autorinnen-autoren/">Aufruf &#8220;zur Rettung der Alten Schmiede</a>“ sollen an die 1000 Unterschriften eingelangt sein – darunter von Autoren wie Elfriede Jelinek, Robert Menasse, Peter Turrini und Marlene Streeruwitz.</p>
<p>Die <em><a href="http://www.wienerstaedtische.com/.">Wiener Städtische Versicherung</a></em> hat das Gebäude an den Wiener Privateigentümer <em><a href="http://www.unternehmen24.at/287880d/IMMOKRASS-GmbH">Immokrass</a></em> verkauft. Der <em><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/09/alte-schmiede-3-aufrufe-3-repliken/">Kunstverein</a></em>, der zu den anerkanntesten europäischen Literaturveranstaltern zählt, ist nun zwar nicht vom Rauswurf bedroht, doch um eine dringende Hoffnung ärmer: Kürzlich war die SPÖ-Zukunftswerkstatt aus dem Gebäude ausgezogen, der Generalsekretär der <em>Alten Schmiede</em> Walter Famler hatte sich vergeblich bemüht, die verantwortlichen Politiker für eine Nutzung dieser Räume im Rahmen des <em>Kunstvereins</em> zu gewinnen. Im Grundstatut aus den 1970er-Jahren sei sogar vorgesehen gewesen, das Haus in einer späteren Phase ganz für den Verein verfügbar zu machen, sagt Famler. Er ist vor allem enttäuscht, dass es nie ein Gespräch zwischen der Stadt Wien, der <em>Wiener Städtischen</em> und dem Kulturverein gab.</p>
<p>Der neue Eigentümer möchte die leer stehenden Teile des Gebäudes zu Luxusappartements umbauen, aus dem jetzigen Literaturquartier soll eine Garage werden. Auch die Alte Schmiede wird also umbauen müssen – mit welchem Geld ? &#8211; &#8220;Unser Budget wurde seit 18 Jahren nicht erhöht.“</p>
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<p>LINKS</p>
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<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3367038">Geyer : &#8220;Gesellschaften im Westen anschauen&#8221;</a> &#8211; Im Gespräch mit Claudia Ruff denkt <em>Wiener Städtische</em>-Generaldirektor Günter Geyer auch über Akquisitionen im Westen laut nach ( Der Standard , 9. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389111/index.do?direct=389110&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/389110/index.do&amp;selChannel=">Antwort von Dr. Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender der Wiener Städtischen Versicherung</a> ( Die Presse , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389110/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/literatur/index.do">Plädoyer : Für die Alte Schmiede als Bleibe</a> ( Michael Hammerschmid , Die Presse , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/06/gemeinderat-wien-grune-wien-zukunft-der-alten-schmiede-sichern/">Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !</a> ( OTS / APA via in|ad|ae|qu|at , 6. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3360156">Mailath-Pokorny zur &#8220;Schmiede&#8221;-Causa</a> &#8211; Der renommierte Wiener Literatur-Veranstalter fürchtet um seinen Standort ( Ronald Pohl , Der Standard , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3340539">Die Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft</a> ( Ronald Pohl , Der Standard , 17. 5. 2008 | <a href="http://www.zintzen.org/2008/05/28/dokumentation-verunsicherung-bei-allen-beteiligten-alte-schmiede-vor-ungewisser-zukunft/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 28. 5. 2008 )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/09/alte-schmiede-3-aufrufe-3-repliken/">Alte Schmiede : 3 Aufrufe &#8211; 3 Repliken</a> ( in|ad|ae|qu|at 9. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/06/gemeinderat-wien-grune-wien-zukunft-der-alten-schmiede-sichern/">Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !</a> ( 6. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/fur-die-alte-schmiede-als-bleibe-ein-pladoyer-von-michael-hammerschmid/">Für die Alte Schmiede als Bleibe &#8211; Ein Plädoyer von Michael Hammerschmid</a> ( 3. 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/1000-stimmen-fur-die-alte-schmiede-aufruf-der-ig-autorinnen-autoren/">1.000 Stimmen für die Alte Schmiede &#8211; Aufruf der IG Autorinnen Autoren</a> ( 3 . 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/02/osterreichs-autoren-besiegen-deutschland-63-katastrophaler-zustand-der-wiener-literaturforderung/">Österreichs Autoren besiegen Deutschland 6:3 &#8211; “katastrophaler Zustand” der Wiener Literaturförderung</a> ( 2 . 6. )</li>
<li><a href="Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !">Dokumentation : “Verunsicherung bei allen Beteiligten” &#8211; “Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft” ?</a> ( 28. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/zur-kultur/offentlichkeit-und-charakter-fur-kurt-neumann-2000/">Öffentlichkeit und Charakter &#8211; Für Kurt Neumann</a> ( 2000 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/26/neues-von-freunden-12/">Neues von Freunden 12</a> ( 26. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/13/neues-von-freunden-10/">Neues von Freunden 10</a> ( 13. 5. )</li>
<li>( <a href="http://www.zintzen.org/page/2/?s=alte+schmiede">mehr …</a> )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
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		<title>Alte Schmiede : 3 Aufrufe &#8211; 3 Repliken</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 01:01:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; I. VIELE FRAGEN &#8211; KAUM DISKURS &#124; II. BRIEF , BLOG , PRESSE &#124; III. IG AUTOREN AUTORINNEN &#124; IV. GAV &#124; LINKS &#124; RELATED &#124; KLANGAPPARAT I. VIELE FRAGEN &#8211; KAUM DISKURS Institutionen und Privatpersonen , Mitarbeiter und Gestalter , Musiker und Autoren : sie alle wollen wissen , wie es nach dem...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>||| I. VIELE FRAGEN &#8211; KAUM DISKURS | II. BRIEF , BLOG , PRESSE | III. IG AUTOREN AUTORINNEN | IV. GAV | LINKS | RELATED | KLANGAPPARAT</p>
<p>I. VIELE FRAGEN &#8211; KAUM DISKURS</p>
<p><img style="width: 135px; height: 119px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun-7.jpg" alt="Alte Schmiede Was tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Institutionen und Privatpersonen , Mitarbeiter und Gestalter , Musiker und Autoren : sie alle wollen wissen , wie es nach dem Verkauf des Hauses Schönlaterngasse 9 um die künftigen Geschicke der &#8220;<a href="http://www.alte-schmiede.at/">Alten Schmiede</a>&#8221; steht . Mit dem seit über 30 Jahen im Haus Numero Neun situierten &#8220;<a href="http://www.alte-schmiede.at/programm.htm#literatur">Literaischen Quartier</a>&#8221; ( <a href="http://www.alte-schmiede.at/litarchiv.htm">30 Jahre</a> ) und der &#8220;<a href="http://www.alte-schmiede.at/programm.htm#musik">Musikwerkstatt</a>&#8221; ( <a href="http://www.alte-schmiede.at/30musik.htm">30 Jahre</a> ) steht freilich nicht nur ein pittoreskes Ambiente auf dem Spiel , sondern das zunehmend rar werdende kulturpolitische Anliegen langfristiger Förderung neuer Kunst im <em>Entstehen</em> sowie im <em>Verstehen</em> seitens des Publikums . Die entsprechende Formulierung der Trägerorganisation &#8220;Kunstverein Wien&#8221; lautet wie folgt :</p>
<blockquote><p>Der Kunstverein Wien wurde im Jahr 1972 gegründet und hat gem. § 2 der geltenden Statuten den gemeinnützigen Zweck, Kunst und Künstler sowie das Verständnis für diese zu fördern. Seine Tätigkeit ist nicht auf Gewinn gerichtet.</p></blockquote>
<p>Langfristige Planung , Offenheit für Unkonventionelles sowie &#8220;realistische&#8221; Honorare für künstlerische und kulturvermittelnde Leistungen haben die &#8220;Alte Schmiede&#8221; zu einer für viele Kunst- und Kulturschaffende buchstäblich lebensnotwendigen Institution gemacht . Entsprechend gross ist die Aufregung über eine mögliche Gefährdung von Bestand und Betrieb der &#8220;Alten Schmiede&#8221; .</p>
<p>Es ist bemerkenswert , dass &#8211; seit die <a href="http://www.zintzen.org/2008/05/28/dokumentation-verunsicherung-bei-allen-beteiligten-alte-schmiede-vor-ungewisser-zukunft/">Nachricht um einen möglichen Verkauf des Hauses kursiert</a> ( 17. Mai , <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3340539">Der Standard</a> ) &#8211; kein nennenswerter Diskurs über das Thema entwickeln will : Dabei geht es um nichts weniger als um die Frage , inwieweit sich die Kulturadministration der Stadt Wien zu Zeiten der Event- und Spektakelkultur zum kulturpolitischen Wert von &#8220;Bildung , Partizipation und Entwicklung&#8221; bekennt , in deren Geist der &#8220;Kunstverein&#8221; gegründet worden ist .</p>
<p>Statt statt klar beantworteter Fragen gibt es Protestnoten und unverbindliche Repliken . So brauchte es zehn Tage bis der <a href="http://www.wien.gv.at/advuew/internet/AdvPrSrv.asp?Layout=infoelement&amp;Type=K&amp;Hlayout=&amp;infocd=2001052512102240">zuständige Stadtrat</a> auf die dringlichen Fragen seitens der &#8220;<a href="http://www.literaturhaus.at/lh/ig/index.html">IG Autorinnen Autoren</a>&#8221; sowie der &#8220;<a href="http://www.gav.at/">GAV</a> &#8221; reagierte . Drei Beispiele für &#8220;die nicht gegebene Antwort&#8221; werden im Folgenden dokumentiert .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>II. BRIEF , BLOG , PRESSE</p>
<p><img style="width: 135px; height: 119px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun-7.jpg" alt="Alte Schmiede Was tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Am 27. 5. ging ein Mail- Rundschreiben von Seiten des Vorstandes des &#8220;Kunstvereins Wien&#8221; zur &#8220;Information und Erklärung zur Situation der Alten Schmiede&#8221; an viele Autorinnen und Journalisten . Unter der dezidierten Erklärung ,</p>
<blockquote><p>dass sich der Kunstverein weiterhin mit Nachdruck um eine gedeihliche Lösung der entstandenen problematischen Situation bemühen wird, damit der in seinen Satzungen festgelegten Aufgabe, diesen &#8216;Mittel und Einrichtungen zur Ausübung, Vervollkommnung ihrer schöpferischen Kapazität zur Verfügung zu stellen&#8217;, verantwortungsvoll nachgekommen werden kann ,</p></blockquote>
<p>wurden die Fakten wie folgt dargelegt :</p>
<blockquote><p>Seit kurzer Zeit hat die Wiener Städtische Versicherung, ihr Generaldirektor <a href="http://www.wienerstaedtische.at/privat/wir-ueber-uns/who-is-who/dr-guenter-geyer/">Dr. Günter Geyer</a> war 12 Jahre Präsident des Kunstvereins Wien und zeigt sich in der Angelegenheit persönlich engagiert, bekannt gegeben, das Gebäude Schönlaterngasse 9 verkaufen zu wollen.</p>
<p>Trotz mehrfacher Bemühung seitens des Kunstvereins hat eine gemeinsame Problemberatung von Hauseigentümerschaft, Kulturabteilung der Stadt Wien, auf deren Initiative der Kunstverein 1969 gegründet und 1975 in der Alten Schmiede etabliert worden war, und dem Kunstverein Wien bislang nicht stattgefunden.</p></blockquote>
<p>In spontaner Reaktion verfasste der Wiener Autor <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/michael-hammerschmid/">Michael Hammerschmid</a> ein flammendes Plädoyer für die &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/fur-die-alte-schmiede-als-bleibe-ein-pladoyer-von-michael-hammerschmid/">Alte Schmiede als Bleibe</a>&#8221; , welches den historischen , symbolischen und gesellschaftlichen Raum der Institution plastisch umschrieb . Ungeachtet dessen , dass die Immobilie inzwischen tatsächlich in neue Eigentümerschaft übergegangen war , publizierte Hammerschmid seinen Essay am 30. 5. auf in|ad|ae|qu|at . Per Brief ging der Text auch direkt an die Wiener Städtische Versicherung . Voriges Wochenende wurde das <a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389110/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/literatur/index.do">Plädoyer : Für die Alte Schmiede als Bleibe</a> von der Tageszeitung &#8220;Die Presse&#8221; abgedruckt .</p>
<p>Dem in Form eines offenen Briefes formulierten Essay fügte die Netz- Redaktion den Hinweis auf die &#8220;<a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389111/index.do?direct=389110&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/389110/index.do&amp;selChannel=">Antwort von Dr. Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender der Wiener Städtischen Versicherung</a>&#8221; hinzu . Zu dumm nur : Der Link führte den ganzen Samstag und Sonntag lang ins Nichts . Online also : <em>keine</em> Antwort .</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-guentergeyer-vorstandsvorsitzender-der-wiener-staedtischen-versicherung.jpg" rel="lightbox[3257]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-guentergeyer-vorstandsvorsitzender-der-wiener-staedtischen-versicherung-small.jpg" alt="Alte Schmiede Günter Geyer Vorstandsvorsitzender der Wiener Städtischen Versicherung" hspace="2" vspace="2" width="450" height="149" /></a> ( click to XL )</p>
<p>Sehr wohl <em>online</em> ist dahingegen ein <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3367038">Interview mit Günter Geyer über Expansionspläne der <em>Wiener Städtischen</em></a> im Montags- &#8220;Standard&#8221; .</p>
<p><strong>Edit : </strong>Montag wurde schliesslich auch der defekte <a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389111/index.do?from=simarchiv">Link der &#8220;Presse&#8221; zur Replik von Dr. Günter Geyer</a> , dem Vorstandsvorsitzenden der <em>Wiener Städtischen Versicherung</em> , &#8220;repariert&#8221; . Im Volltext :</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Dr. Hammerschmid!</p>
<p>Herzlichen Dank für Ihr Schreiben, dass Sie mir per E-Mail am 30. Mai übermittelt haben. Aus Ihren Zeilen wird deutlich, dass Sie sich um die Zukunft der Alten Schmiede große Sorgen machen und einen Appell an uns richten, von einem Verkauf des Hauses in der Schönlaterngasse Nr. 9 abzusehen.<br />
Der Verkauf des Hauses Schönlaterngasse Nr. 9 ist eine unternehmenspolitisch notwendige Entscheidung. Die Immobilienpolitik der Wiener Städtischen Versicherung AG Vienna Insurance Group hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert. Wir investieren heute in größere Objekte, Zinshäuser oder Immobilienfonds. Mit dem Kunstverein Wien besteht ein aufrechter Mietvertrag, der vom neuen Eigentümer übernommen werden muss.<br />
Die Wiener Städtische ist bereits seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Förderin von Kultur und Kunst. Dies ist integraler Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie und –kultur. Dabei stellen wir den Gedanken an den Nutzen für eine möglichst breite Allgemeinheit in den Mittelpunkt unserer kulturellen Aktivitäten, für die wir bereits vielfach ausgezeichnet worden sind. Aktuell unterstützen wir seit Jahren die artothek der Alten Schmiede – im Sinne unserer Förderung der zeitgenössischen Bildenden Kunst in der Österreich. Auf dem Gebiet der Literatur engagieren wir uns seit Jahren für Projekte zur Lese- und Schreibförderung der heimischen Jugend.<br />
Ich selbst war vor einigen Jahren Mitglied im Vorstand des Kunstverein Wien und weiß daher sehr gut, welchen Beitrag der Kunstverein Wien in der Vermittlung von Kunst und Kultur leistet. Ich bin zuversichtlich, dass für die Zukunft des Kunstverein Wien eine konstruktive Lösung gefunden werden kann.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Dr. Günter Geyer<br />
(Vorstandsvorsitzender Wiener Städtische Versicherung AG)</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>III. IG AUTOREN AUTORINNEN</p>
<p><img style="width: 135px; height: 119px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun-7.jpg" alt="Alte Schmiede Was tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Auch die &#8220;<a href="http://www.literaturhaus.at/lh/ig/index.html">IG Autorinnen Autoren</a>&#8221; hat auf die Nachricht vom ( möglichen | erfolgten ) Verkauf des Hauses reagiert . Zum einen mit der Aktion &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/1000-stimmen-fur-die-alte-schmiede-aufruf-der-ig-autorinnen-autoren/">1.000 Stimmen für die Alte Schmiede</a>&#8221; , zum andern mit den <a href="http://www.zintzen.org/2008/06/02/osterreichs-autoren-besiegen-deutschland-63-katastrophaler-zustand-der-wiener-literaturforderung/">expliziten Äusserungen des Geschäftsführers Gerhard Ruiss</a> , den “<em>katastrophalen Zustand</em> der Wiener Literaturförderung ganz allgemein offensiv thematisieren&#8221; zu wollen ( <a href="http://derstandard.at/?id=3358982">Der Standard online</a> , 2. 6. 2008 ) .</p>
<p>Die Aktion läuft , eine <em>öffentlich</em> &#8220;offensive Thematisierung&#8221; der Wiener Literaturförderung ist dahingegen ausgeblieben . Mit Ausnahme der <a href="http://www.zintzen.org/2008/06/06/gemeinderat-wien-grune-wien-zukunft-der-alten-schmiede-sichern/">Debatte im Gemeinderat</a> der Stadt Wien ( 4. 6. ) , wo <a href="http://wien.gruene.at/personen/marco_schreuder/">Marco Schreuder</a> ( Die Grünen ) den Antrag einbrachte , die Stadt Wien &#8211; in Person des Kulturstadtrates <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Mailath-Pokorny">Andreas Mailath-Pokorny</a> &#8211; solle &#8220;sofortige Verhandlungen&#8221; aufnehmen , &#8220;um die Zukunft der Alten Schmiede zu sichern&#8221; . Dieser Antrag wurde &#8220;mit der Zustimmung aller Fraktionen angenommen&#8221; .</p>
<p>Andreas Mailath-Pokornys Replik auf die Aktion und Äusserungen der &#8220;IG- Autorinnen Autoren&#8221; wurde in der Samstagsausgabe des &#8220;<a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3360156">Standard</a>&#8221; ( 7. 6. ) wie folgt paraphrasiert :</p>
<blockquote><p>Kulturstadtrat Mailath-Pokorny sicherte postalisch wiederum seine Gesprächsbereitschaft mit allen beteiligten Parteien zu.</p></blockquote>
<p>Genau 21 Tage nach der ersten Meldung zur &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/2008/05/28/dokumentation-verunsicherung-bei-allen-beteiligten-alte-schmiede-vor-ungewisser-zukunft/">ungewissen Zukunft</a>&#8221; der Institution : Eine Replik , aber <em>keine</em> Antwort .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>IV. GAV</p>
<p>Auch die &#8220;<a href="http://www.gav.at/">Grazer Autorinnen Autorenversammlung</a>&#8221; ( GAV ) hat sich mit einer Bekundung der Besorgnis an Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny gewandt . Zehn Tage später erfolgte eine Replik . Mit dem ausdrücklichen Einverständnis der GAV- Geschäftsführung dokumentieren wir im Folgenden den Wortlaut beider Schreiben . Zunächst die Anfrage der &#8220;Grazer Autorinnen Autorenversammlung&#8221; vom 20. Mai 2008 :</p>
<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Stadtrat,</p>
<p>mit großem Befremden haben wir gelesen, dass die Alte Schmiede als Ort der Literatur bedroht sei. Wir möchten hiermit, im Namen unserer Mitglieder, als die größte Autorinnen/Autorenvereinigung unter dem Dach der IG, hiermit unserer Besorgnis Ausdruck verleihen: Dieser Ort darf nicht verlorengehen. Es ist ein Ort der Begegnung, der Erfahrung, der Möglichkeiten. Zahlreiche Mitglieder unseres Vereins haben im Literarischen Quartier / Alte Schmiede nicht einfach nur Lesungen bestritten, sondern, in bester Zusammenarbeit mit Kurt Neumann, waren Projekte möglich, die es so nie hätte geben können: Symposien, Autorenmonate, usw. Es ist dies ein Ort von besonderem Wert, der dem Austausch unter den Schreibenden  ein ganz besonderes Podium bietet und hoffentlich noch weiterhin bieten wird. Die neu hinzugekommene Galerie der Literaturzeitschriften setzt dies auf ganz besondere Art und Weise fort. Das Literarische Quartier soll eines bleiben: Quartier.<br />
Und mit Kurt Neumann. Und dank Kurt Neumann.</p>
<p>gezeichnet: Christine Huber, Gerhard Jaschke.<br />
(Geschäftsführung; im Namen zahlreicher Mitglieder der GAV)</p></blockquote>
<p>Replik von <a href="http://www.wien.spoe.at/online/page.php?P=10169">Andreas Mailath-Pokorny</a> ( Amtsführender Stadtrat für Kultur und Wissenschaft von Wien ) vom 30. Mai 2008 :</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Frau Huber!<br />
Sehr geehrter Herr Jaschke!</p>
<p>Ich bestätige den Erhalt Ihres Briefes vom 20. Mai 2008 und danke für Ihr Engagement in Sachen Alte Schmiede. Ich teile Ihre Ein- und Wertschätzung dieses Hauses und bin mit Ihnen einer Meinung über die Bedeutung des dort Gebotenen und Geleisteten. Deshalb gibt es ja keinerlei Zweifel an der Fortsetzung der Unterstützung für die Alte Schmiede. Aufgrund der gültigen Mietverträge gibt es auch keinen Anlass, die Existenz der Alten Schmiede als gefährdet anzusehen.</p>
<p>Was hingegen die Aus- und Umbaupläne betrifft, hat sich die Stadt gesprächsbereit gezeigt, diese sind jedoch in der Tat mit dem neuen Eigentümer abzuklären, ehe darüber befunden werden kann. Ich sehe daher weder die Existenz der Alten Schmiede, noch deren Zukunft gefährdet, sondern diese durchaus hoffnungsfroh.</p>
<p>Mit Dank und freundlichen Grüßen,<br />
gezeichnet Andreas Mailath-Pokorny.</p></blockquote>
<p>Zehn Tage nach dem brieflichen Ausdruck von &#8220;Besorgnis&#8221; seitens der GAV : Ein Papier , aber <em>keine</em> Antwort .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LINKS</p>
<ul>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3340539">Die Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft</a> ( Ronald Pohl , Der Standard , 17. 5. 2008 | <a href="http://www.zintzen.org/2008/05/28/dokumentation-verunsicherung-bei-allen-beteiligten-alte-schmiede-vor-ungewisser-zukunft/">Dokumentation</a> @ in|ad|ae|qu|at , 28. 5. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389110/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/literatur/index.do">Plädoyer : Für die Alte Schmiede als Bleibe</a> ( Michael Hammerschmid , Die Presse , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/389111/index.do?direct=389110&amp;_vl_backlink=/home/kultur/literatur/389110/index.do&amp;selChannel=">Antwort von Dr. Günter Geyer, Vorstandsvorsitzender der Wiener Städtischen Versicherung</a> ( Die Presse , 7. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3367038">Geyer : &#8220;Gesellschaften im Westen anschauen&#8221;</a> &#8211; Im Gespräch mit Claudia Ruff denkt <em>Wiener Städtische</em>-Generaldirektor Günter Geyer auch über Akquisitionen im Westen laut nach ( Der Standard , 9. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/06/gemeinderat-wien-grune-wien-zukunft-der-alten-schmiede-sichern/">Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !</a> ( OTS / APA via in|ad|ae|qu|at , 6. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3360156">Mailath-Pokorny zur &#8220;Schmiede&#8221;-Causa</a> &#8211; Der renommierte Wiener Literatur-Veranstalter fürchtet um seinen Standort ( , Ronald Pohl , Der Standard , 7. 6. 2008 )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/06/gemeinderat-wien-grune-wien-zukunft-der-alten-schmiede-sichern/">Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !</a> ( in|ad|ae|qu|at , 6. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/fur-die-alte-schmiede-als-bleibe-ein-pladoyer-von-michael-hammerschmid/">Für die Alte Schmiede als Bleibe &#8211; Ein Plädoyer von Michael Hammerschmid</a> ( 3. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/1000-stimmen-fur-die-alte-schmiede-aufruf-der-ig-autorinnen-autoren/">1.000 Stimmen für die Alte Schmiede &#8211; Aufruf der IG Autorinnen Autoren</a> ( 3 . 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/02/osterreichs-autoren-besiegen-deutschland-63-katastrophaler-zustand-der-wiener-literaturforderung/">Österreichs Autoren besiegen Deutschland 6:3 &#8211; “katastrophaler Zustand” der Wiener Literaturförderung</a> ( 2 . 6. )</li>
<li><a href="Gemeinderat Wien | Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !">Dokumentation : “Verunsicherung bei allen Beteiligten” &#8211; “Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft” ?</a> ( 28. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/zur-kultur/offentlichkeit-und-charakter-fur-kurt-neumann-2000/">Öffentlichkeit und Charakter &#8211; Für Kurt Neumann</a> ( 2000 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/26/neues-von-freunden-12/">Neues von Freunden 12</a> ( 26. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/13/neues-von-freunden-10/">Neues von Freunden 10</a> ( 13. 5. )</li>
<li>( <a href="http://www.zintzen.org/page/2/?s=alte+schmiede">mehr …</a> )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Dass in|an|ae|qu|at seine besondere Vorliebe für das Netlabel <a href="http://www.broque.de/inhalt/inhalt.htm">broque</a> bei jeder sich bietenden Gelegenheit verkündet , wird dem geneigten , ja gar manch zufälligem Leser bereits aufgefallen sein . Die Eigenwilligkeit der Tunes , die Der Werte Herr Christian regelmässig aus dem Kosmos möglicher Töne herauszupft , mag dabei ebenso mitspielen wie gewisse Konkordanzen hinsichtlich der Auffassung des elektronischen Lebens . Jetzt , da wir eben unser Ränzlein schnüren , um auf Reisen zu gehen , meldet <em>broque</em> seine Übersiedelung &#8230; wenn wir recht informiert sind , dann geschieht <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/czz-hoerempfehlung-236.jpg" alt="czz hörempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />dies <em>leider doch nicht</em> , wie einmal erwogen , <em>Richtung Wien</em> . Als vorläufige Abschiedsgabe vor der Resettlement- und Sommer- Pause gibt es nicht nur die mittlerweile 12. Echtvinyl- LP , <a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;friendid=93308015">Good Guy Mikesh &amp; Filburt</a> : &#8220;<a href="http://www.dj-shop.at/index.php?seite=detailsVinyl&amp;unterseite=1532280/good%20guy%20mikesh%20&amp;param1=&amp;param2=">Hypnopoint</a>&#8221; , sondern auch eine frische EP ( # 43 ! ) als Damen- und Herrenspende . Getroffen und gefunden wurde der Musiker und Grafiker <a href="http://www.myspace.com/duplos">Ricardo Mestre aka Pseudónimo</a> in Pessoas Lissabon und mit ihm ein musikalischer Mikrokosmos entdeckt , welcher dem <em>genius loci</em> ebenso wenig schuldig bleibt wie den mitunter melancholischen Vorlieben des Labels . Sensitiv elegisch , reduziert auf wenige Harmonien , brennt da ein starkes Licht auf kleiner Flamme : Das Artifizielle ebenso offensiv herausstellend wie die vermeintliche Simplizität , navigieren die fünf Tracks von &#8220;<a href="http://www.broque.de/releases/043pseudonimo/043pseudonimo.htm">Terra Firma</a>&#8221; in einer unbesehenen Zwischenwelt , von wo sie sichere psychoakustische Wirkungen mitbringen . Diskrete Eleganz . CLICK TRACKS TO LISTEN : 01. <a href="http://web0.pv220.ncsrv.de/music/brq43_pseudonimo-terra_firme_ep/broque043_pseudonimo-terra_firme_ep-01_terra_firme.mp3">terra firme</a> | 02. <a href="http://web0.pv220.ncsrv.de/music/brq43_pseudonimo-terra_firme_ep/broque043_pseudonimo-terra_firme_ep-02_outside.mp3">outside</a> | 03. <a href="http://web0.pv220.ncsrv.de/music/brq43_pseudonimo-terra_firme_ep/broque043_pseudonimo-terra_firme_ep-03_a_rosy_wisp_of_cloud.mp3">a rosy wisp of cloud</a> | 04. <a href="http://web0.pv220.ncsrv.de/music/brq43_pseudonimo-terra_firme_ep/broque043_pseudonimo-terra_firme_ep-04_no_quarto_dos_pais-interludio-tormenta.mp3">no quarto dos pais ( interlúdio ) + tormenta</a> | 05. <a href="http://web0.pv220.ncsrv.de/music/brq43_pseudonimo-terra_firme_ep/broque043_pseudonimo-terra_firme_ep-05_estoria_dos_dias_curtos.mp3">estória dos dias curtos</a> <strong>|||</strong></p>

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		<item>
		<title>Gemeinderat Wien &#124; Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 03:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; DOKUMENTATION &#124; GEMEINDERAT WIEN &#8211; VOR DER DEBATTE &#124; GEMEINDERAT WIEN &#8211; NACH DER DEBATTE &#124; LINKS &#124; RELATED &#124; KLANGAPPARAT GEMEINDERAT WIEN &#124; VOR DER DEBATTE APA , 4. 6. 2008 , 12:30 Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern ! Schreuder bringt Antrag im heutigen Gemeinderat ein Wien (OTS) &#8211; Die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>||| DOKUMENTATION | GEMEINDERAT WIEN &#8211; <strong>VOR</strong> DER DEBATTE | GEMEINDERAT WIEN &#8211; <strong>NACH</strong> DER DEBATTE | LINKS | RELATED | KLANGAPPARAT</p>
<p>GEMEINDERAT WIEN | <strong>VOR</strong> DER DEBATTE</p>
<p><strong>APA , 4. 6. 2008 , 12:30</strong></p>
<p><strong>Grüne Wien : Zukunft der Alten Schmiede sichern !</strong><br />
Schreuder bringt Antrag im heutigen Gemeinderat ein</p>
<p><img style="width: 151px; height: 135px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun-6.jpg" alt="Alte Schmiede Was tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Wien (OTS) &#8211; Die älteste kommunale Literatur-Institution Wiens, die Alte Schmiede, ist mit einem Eigentümerwechsel ihrer Heimstätte konfrontiert. Das Haus in der Schönlaterngasse 9 wurde &#8211; für die dort ansässigen Kultur-Institutionen völlig überraschend &#8211; von der Wiener Städtischen Versicherung an einen Privatbesitzer verkauft. Dies betrifft auch die Büro- und Veranstaltungsräume des Kunstvereins Wien, das Literarische Quartier und die Musikwerkstatt.</p>
<p>Grün-Gemeinderat <a href="http://wien.gruene.at/personen/marco_schreuder/">Marco Schreuder</a> wird daher heute im Gemeinderat einen Antrag einbringen: &#8220;Damit die künstlerische Arbeit in den Bereichen Literatur und Musik weitergehen kann, sind räumliche Anpassungen nötig. Um die Zukunftsperspektive der im deutschsprachigen Raum einzigartigen Institution abzusichern ist die <strong>Hilfe der Stadt Wien notwendig</strong>.&#8221;</p>
<p>Schreuder <strong>fordert in den Antrag Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny auf, sofortige Verhandlungen aufzunehmen, um die Zukunft der Alten Schmiede zu sichern</strong>: &#8220;Die Alte Schmiede ist ein unverzichtbarer Bestandteil nicht nur der Wiener, sondern auch der österreichischen und der internationalen Literatur. Es liegt an der Kulturpolitik, ihr eine Zukunft zu garantieren&#8221;, so Schreuder abschliessend.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>GEMEINDERAT WIEN | <strong>NACH</strong> DER DEBATTE</p>
<p><strong>APA , 4. 6. 2008 , 14:47</strong></p>
<p>Wiener Gemeinderat</p>
<p><img style="width: 151px; height: 135px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun-6.jpg" alt="Alte Schmiede Was tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Wien (OTS) &#8211; GR <a href="http://wien.gruene.at/personen/marco_schreuder/">Marco Schreuder</a> (Grüne) meinte, dass es der SPÖ nur darum gehe, sich gegenseitig &#8220;Jobs zuzuschanzen&#8221;. Die <a href="http://wien.gruene.at/kultur/artikel/lesen/29891/">Szene Wien sei eine kulturpolitische Frage</a>, aber für die SPÖ sei es eine Machtfrage. Darüber hinaus mache er sich <strong>Sorgen um die &#8220;Alte Schmiede&#8221;,</strong> da diese einen neuen Privatbesitzer hätte. Die Alte Schmiede wäre eine einzigartige Kulturinstitution und gehöre geschützt. Er brachte einen dementsprechenden Antrag ein.</p>
<p>Abstimmung: <strong>Mehrstimmig angenommen</strong>. Der Antrag der Grünen ebenfalls mit der <strong>Zustimmung aller Fraktionen</strong> angenommen.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LINKS</p>
<ul>
<li><a href="http://wien.gruene.at/kultur/artikel/lesen/30723/">Die Grünen Wien , Origginaltext</a></li>
<li><a href="http://www.marco-schreuder.at/index.php">Marco Schreuder</a> | home</li>
<li><a href="http://wien.orf.at/stories/275345/">Wirbel um Veranstaltungsort &#8216;Szene Wien&#8221;</a> ( ORF ON ) Szene Wien: Führungsschule wohin?</li>
<li><a href="http://www.kurier.at/kultur/158638.php">&#8220;Muffiöse&#8221; Zustände in der Wiener Pop-Szene </a> &#8211; Das Planet Music übernimmt die Szene Wien und das Gasometer. Eine von der Politik geförderte Macht-Konzentration sorgt für Unmut.( Kurier , 9. 5. 2008 )</li>
<li><a href="http://wien.gruene.at/kultur/artikel/lesen/29891/">Die Aufregung ist berechtigt &#8211; Die Musikszene hat Angst um ihre Heimstätte</a> ( Die Grünen , Marie Ringler , 9. 5. )</li>
<li>Aktion &#8220;<a href="http://www.szenebleibt.at/">szenebleibt</a>&#8220;</li>
<li><a href="http://www.szenewien.com/">Szene Wien</a></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/fur-die-alte-schmiede-als-bleibe-ein-pladoyer-von-michael-hammerschmid/">Für die Alte Schmiede als Bleibe &#8211; Ein Plädoyer von Michael Hammerschmid</a> ( in|ad|ae|qu|at , 3. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/1000-stimmen-fur-die-alte-schmiede-aufruf-der-ig-autorinnen-autoren/">1.000 Stimmen für die Alte Schmiede &#8211; Aufruf der IG Autorinnen Autoren</a> ( 3 . 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/02/osterreichs-autoren-besiegen-deutschland-63-katastrophaler-zustand-der-wiener-literaturforderung/">Österreichs Autoren besiegen Deutschland 6:3 &#8211; “katastrophaler Zustand” der Wiener Literaturförderung</a> (  2 . 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/28/dokumentation-verunsicherung-bei-allen-beteiligten-alte-schmiede-vor-ungewisser-zukunft/">Dokumentation : “Verunsicherung bei allen Beteiligten” &#8211; “Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft” ?</a> ( 28. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/zur-kultur/offentlichkeit-und-charakter-fur-kurt-neumann-2000/">Öffentlichkeit und Charakter &#8211; Für Kurt Neumann</a> ( 2000 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/26/neues-von-freunden-12/">Neues von Freunden 12</a> ( 26. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/13/neues-von-freunden-10/">Neues von Freunden 10</a> ( 13. 5. )</li>
<li>( <a href="http://www.zintzen.org/page/2/?s=alte+schmiede">mehr …</a> )</li>
</ul>
<p><strong>|||<br />
</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Ohne offensiven Krach , viel eher sanft und elegisch erinnert sich <a href="http://www.arteqcue.de/artists/gerald/">DJ Gerald</a> ( <a href="http://www.myspace.com/fameuxinconnu">MySpace</a> ) an seine Heimatstadt , wo er während des Krieges<img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/czz-hoerempfehlung-234.jpg" alt="czz hörempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" /> aufwuchs . Muss man &#8220;Krieg&#8221; wirklich mit Pauken , Posaunen und Donnerblech evozieren , um glaubwürdig zu tönen ? &#8211; Die beim Feinkosthändler unter den Netlabels , <a href="http://www.arteqcue.de/allgemein/">arteque</a> , erschienene EP &#8220;<a href="http://www.archive.org/download/Art.019Beirut/art019_4_gerald_-_bireme.mp3">Beirut</a>&#8221; lässt jedes Klischee vermissen : In Melodik und Takt subtil arrangierte Electronica- Piècen werfen mehr Fragen auf , als sie beantworten . CLICK TRACKS TO LISTEN : 01. <a href="http://www.archive.org/download/Art.019Beirut/art019_1_gerald_-_beirut.mp3">beirut</a> | 02. <a href="http://www.archive.org/download/Art.019Beirut/art019_2_gerald_-_simyra.mp3">simyra</a> | 03. <a href="http://www.archive.org/download/Art.019Beirut/art019_3_gerald_-_bireme_edit.mp3">bireme ( la!nes &amp; ruben dominguez re-production )</a> | 04. <a href="http://www.archive.org/download/Art.019Beirut/art019_4_gerald_-_bireme.mp3">bireme</a> <strong>|||</strong></p>

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		<title>Für die Alte Schmiede als Bleibe &#8211; Ein Plädoyer von Michael Hammerschmid</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 09:07:19 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wiener-Städtische-Versicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; Gastbeitrag von Michael Hammerschmid Die Wiener Städtische Versicherung möchte ein altes Haus im Ersten Bezirk, in der Schönlaterngasse 9 verkaufen. Es ist die sogenannte &#8220;Alte Schmiede&#8220;. EIN EXPANDIERENDES UNTERNEHMEN Die Wiener Städtische Versicherung ist ein stolzes Unternehmen. Es expandiert in den Osten, findet neue Partner und vergrößert seine Kundschaft, die ihr vertrauen. Wie jedem...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>||| Gastbeitrag von <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/michael-hammerschmid/">Michael Hammerschmid</a></strong></p>
<p>Die Wiener Städtische Versicherung möchte ein altes Haus im Ersten Bezirk, in der Schönlaterngasse 9 verkaufen. Es ist die sogenannte &#8220;<a href="http://www.alte-schmiede.at/">Alte Schmiede</a>&#8220;.</p>
<p>EIN EXPANDIERENDES UNTERNEHMEN</p>
<p><img style="width: 148px; height: 149px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun-1.jpg" alt="Alte Schmiede Was tun" hspace="2" vspace="2" width="179" height="179" align="left" />Die <a href="http://www.wienerstaedtische.at/">Wiener Städtische Versicherung</a> ist ein stolzes Unternehmen. Es expandiert in den Osten, findet neue Partner und vergrößert seine Kundschaft, die ihr vertrauen. Wie jedem Unternehmen, das floriert und für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgt und sich als stabilisierender Faktor in einer Gesellschaft positioniert, gebührt ihm dieser Stolz. Nicht zuletzt, wenn so ein Unternehmen Verantwortung für unsere Gesellschaft übernimmt, indem sie ihre Aufgabe darin sieht, mit allem, womit es zu tun hat und wofür es Verantwortung übernommen hat, auch sorgsam umzugehen. Und so für das, was in und um dieses Unternehmen wächst, möglichst große Sicherheit bietet.</p>
<p>Der Verkauf, ein grundsätzlich legitimer Vorgang, kommt im konkreten Fall jedoch einer Zerstörung gleich mehrerer sozialer Gefüge gleich, die in dem Haus beherbergt sind und die vom Kunstverein Wien als Musikwerkstatt und als Literarisches Quartier geleitet werden. Warum die Stadt und die Autorinnen und Autoren nicht nur dieser Stadt dieses Haus und diesen Ort dringend brauchen, und weshalb ich die Verantwortlichen in Politik und in der Wiener Städtischen dazu aufordern möchte, einer gleichgültigen und sorglosen Beseitigung dieses weitverzweigten Gewächses zu wehren, möchte ich hier erläutern.</p>
<p>EIN NACHHALTIGES HAUS</p>
<p>Seit nunmehr 31 Jahren hat <a href="http://www.wien.gv.at/vtx/rk?S=020071024025">Kurt Neumann</a>, der Leiter der Alten Schmiede, dieses Haus nicht nur zu einem der geliebtesten literarischen Veranstaltungshäuser gemacht, sondern auch zu einem der lebendigsten und produktivsten. Es ist schier als ein unvergleichliches Ereignis zu bezeichnen, dass dies über so viele Jahre möglich ist und nicht zuletzt seinem Leiter und seinen engagierten Mitarbeiterinnen zu danken. Dabei ist diese Alte Schmiede vor allem eines: ein unscheinbarer Ort, der unterhalb der Oberfläche der Vermarktungsphantasmen wirkt und nachhaltig wirkt, wie man das so gerne in der Politik von etwaigen Maßnahmen behauptet. Die Alte Schmiede ist ein Beispiel für Nachhaltigkeit. Ihre Arbeit ist nahezu gleichzusetzen mit Nachhaltigkeit. Die darüber hinaus eine allen Menschen, allen Bürgerinnen und Bürgern offene Arbeit mit Literatur ist, die von Seiten der Autorinnen und Autoren, von Seiten der Besucherinnen und Besucher, von Seiten der Wissenschaften kontinuierlich geleistet wird. Es ist also eine Arbeit für und von Professionellen und von Laien. Und die Alte Schmiede somit beides, populär und elitär, extensiv und intensiv. So dass sie zum Inbegriff dessen werden konnte, was sich Universitäten und anderen Institutionen gerne auf ihre Fahnen heften, ohne so leicht die ihnen eingeschriebenen Schwellen zu überwinden.</p>
<p>LITERATUR LOKAL | INTERNATIONAL</p>
<p><img style="width: 148px; height: 149px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun-1.jpg" alt="Alte Schmiede Was tun" hspace="2" vspace="2" width="179" height="179" align="left" />Vor allem ist die Alte Schmiede dabei tief verbunden mit dem lokalen Literaturleben. Jeder Autor, jede Autorin kennt die Alte Schmiede und liest hier gerne, weil er sich an diesem Ort vor Nachlässigkeit und Ignoranz, vor jeder Art der Ungenauigkeit im zwischenmenschlichen und professionellen Umgang bewahrt weiß. Denn die Alte Schmiede und ihr Kurt Neumann liest eben auch die Werke, die hier zur Geltung kommen sollen, die hier besprochen, diskutiert werden, und die Konzepte der Veranstaltungen sind dieser Grundhaltung entsprechend konzise, überlegt und gemeinschaftlich besprochen. Und in ihrer Feinmechanik auf die verschiedenen Faktoren abgestimmt, auf Raum, persönliche Lebensumstände, auf intellektuelle Profile und künstlerischen Eigensinn. Die Vereinbarungen sind klar und verbindlich. Die Bezahlung ist ehrlich und autor(innen)orientiert.</p>
<p>Denn im Fokus der Alte Schmiede steht die Arbeit, der Text, die Sprache, die Autorinnen und Autoren, das Gemeinschaftliche, das Forschen, die Neugier. Die Alte Schmiede ist somit zu einem Ort der literarischen und nicht nur der literarischen Sozialisation für viele Menschen geworden. Man könnte sie als eine Art geheime und gleichzeitig offene Universität oder allgemeiner Bildungsinstitution bezeichnen, genauso wie als einen Abendtisch der Literatur, an dem sich Menschen und Literaturinteressierte einfach austauschen. Als ein quirelnder, sprechender Ort mithin, der sich permanent neu erfindet, ohne seine Grundhaltung neu erfinden zu müssen. Die Alte Schmiede ist bei all seiner Verwurzelung mit Wien und seinen Bürgern aber gleichzeitig international ausgerichtet, indem sie Gäste aus aller Welt in diese Stadt lockt und mit ihnen Verbindungen eingeht, intellektuelle und auch freundschaftliche, die über Jahrzehnte bestehen. Seit 30 Jahren kommen diese Gäste auch immer wieder und loben die Alte Schmiede als einen Ort, in dem man sich um ihr Wohl kümmert und mit ihnen, und das ist das Wesentliche, immer wieder von neuem auch die Auseinandersetzung sucht und pflegt.</p>
<p>LEBENDIGES WORT</p>
<p>Aus diesem gemeinsamen Dritten, das zwischen den Menschen und ihren Zeilen entsteht, könnte man vielleicht sagen, besteht der Stoff aus dem die Alte Schmiede gemacht ist. Das lebendige Wort, der kritische Gedanke, die freundschaftliche Emphase kann man als wesentliche Bestandteile dieses Stoffes extrahieren, ohne ihn aber so noch ganz erfasst zu haben. Zu ihm gehört eben auch der Ort selbst, die Alte Schmiede. Das Haus, in dem sich im Keller tatsächlich und wie der Name sagt, noch eine Alte Schmiede birgt und zeigt. Es ist eine der ältesten Europas. Es ist eine der schönsten. Mit alten Hämmern und Zangen.</p>
<p>Fast will man nicht glauben, dass das Zufall sein kann. Erzählt doch diese Alte Schmiede auf ihre Weise vom Machen, vom Werken an einem Stoff. In jenem Fall vom Eisen, in diesem vom Sprachstoff, in dem wir uns alle bewegen, den wir alle täglich in unseren Mündern formen, verändern, tradieren und auch neu erfinden, mit Leben behauchen. Seit Anfang des Jahres ist diese Alte Schmiede im Untergeschoss Teil des sogenannten <a href="http://www.wien.gv.at/vtx/rk?DATUM=20080317&amp;SEITE=020080317001">Galerie der Literaturzeitschriften</a>. Einem weiteren, einzigartigen Projekt, das der sich besonders um das Haus und dessen Umbau engagierende Direktor Walter Famler gemeinsam mit Kurt Neumann iniziiert hat. Darin werden österreichische und ausländische Literaturzeitschriften gesammelt und liegen zur freien Lektüre auf. Unentgeltlich. Wie dies auch der Besuch der Alten Schmiede ist. Der Zeitschriftenleseraum ist ein Projekt, das also gerade erst seine Eröffnung erfahren hat und sich zu etablieren beginnt. Ein zarte Pflanze mithin, die nun wieder auszureißen, undenkbar absurd anmutet. Wie vor allem und in ganz grundlegender Weise die Vorstellung, der Geschichte der Alten Schmiede als Literaturveranstaltungsort nun ein Ende durch einen simplen Verkauf setzen zu wollen.</p>
<p>AURATISCHER ORT</p>
<p><img style="width: 148px; height: 149px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun-1.jpg" alt="Alte Schmiede Was tun" hspace="2" vspace="2" width="179" height="179" align="left" />Es ist ein Ort, den alle die Gäste wiederfinden würden, weil die Flexibilität des Gedankens, gleichsam als Gegengewicht Kontinuität braucht. Das Haus der Alten Schmiede steht für diese Kontinuität ein. Es ist jener Ort, der seine Aura, seine Atmosphäre über die Jahre entwickelt hat. Es ist etwas Unauslöschbares daran. Unauslöschbar, was hier gewachsen ist, heißt aber nicht unzerstörbar. Nach Jahrtausenden ist auch an anderen historischen Stätten die Energien der Geschichte, die Aura der Orte noch vorhanden. Denn sie ist menschengemacht. Die Zerstörung eines solchen Ortes, der sorglose Verkauf, käme einer elementaren Entwurzelung gleich, einer Gewalt, die sich über das Gewachsene, über die unendlich vielen, unsichtbaren Fäden menschlichen Zusammenhalts hinwegsetzt. <strong>Die Alte Schmiede ist aus diesem Grund nicht dislozierbar</strong>. Die Alte Schmiede ist ein Begriff geworden. Ein Teil der Stadt. Teil des Bewusstseins und des Unbewussten dieser Stadt. Ein Kraftzentrum. Weil ein Produktionszentrum.</p>
<p>Sie steht für ein Programm, das durch eine Sensibilität gekennzeichnet ist, wie kaum ein anderer Ort. Dieses Sensiblität gilt in erster Linie dem Wort, auf das man hören muss, um es zu vernehmen. Es gilt den Menschen, die sich mit diesen Worten auseinandersetzen, als Menschen und für die Menschen. Der Dichter Ernst Jandl, häufiger Besucher und Lesender in der Alten Schmiede schrieb einmal: &#8220;Sprache ist von uns gemacht, und wir können, dürfen, sollen alles mit ihr machen, was mit ihr zu machen möglich ist &#8211; ohne Scheu, ohne Ehrfurcht, doch dafür mit Freude, Liebe, Heiterkeit.&#8221; Das könnte auch für die Alte Schmiede gelten, als ihr humanistisches Programm. Ein Projekt jenseits der Angstschüre, kein bewahrendes, konservatives Programm von Literatur, sondern eines, das sich über seine Verbindungen, seine Verbindlichkeit, seinen Einsatz definiert und deshalb gar nicht definieren braucht. Was die Alte Schmiede ist und kann, äußert sie von selbst. Selbst ein emphatischer Aufsatz wie dieser, trifft nur einen Zipfel von dem, was sie macht, indem sie der Literatur dieser Stadt einen Ort gibt, ohne sie auf diesen festzuschreiben.</p>
<p>VON &#8220;ALPHABETISIERUNG&#8221; BIS &#8220;ZERSTÖRUNG&#8221;</p>
<p>Gerade weil das so ist, weil sie selbst den Ort nicht in den Mittelpunkt stellt, ist dieser so schützens- und bewahrenswert. Es braucht unter Besucherinnen und Besuchern, unter Autorinnen und Autoren nicht der Versicherung, um das glaubwürdig zu machen. Keiner würde es argumentieren wollen. Das die Absurdität dieses Artikels. Denn was die Alte Schmiede ist, ist Selbstverständlichkeit. Selbstverständlichkeit ist aber nichts, was einfach nur da ist, weil es da ist. Kein tautologisches etwas. Sondern etwas, das täglich von neuem hergestellt wird. Für das Existenzen einstehen, sich ihm widmen, es wollen, wünschen, ihre Fantasien durch es und mit ihm anregen lassen. Dieser Art von Selbstverständlichkeit ist diese Alte Schmiede in einer Stadtgesellschaft, die wie jede Gesellschaft durch Desolidarisierung, Gier und Neid bedroht ist.</p>
<p>Was immer die Motive für den Verkauf sein mögen, sie können sich nicht aufwiegen lassen mit dem, was so ein Verkauf zerstören würde. So schwer und vielleicht auch leicht es für Mitarbeiter und Chefs der Wiener Städtischen Versicherung auch ist, diese Selbstverständlichkeit zu erkennen, wenn sie noch nicht daran teilgehabt haben. Die tausenden Veranstaltung, Symposien, Autorinnen und Autoren-Projekte usw., die hier in den letzten 30 Jahren stattgefunden haben, die unzähligen Buchprojekte, die aus den Veranstaltungen hervorgegangen sind, der kontinuierliche Besuch so vieler Intellektueller und Bürger, wären auf der Seite der Zahlen und Fakten anzuschreiben, und sind doch  nur ein Teil von dem, was diesen Ort zu dem macht, was er ist.</p>
<p><img style="width: 148px; height: 149px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun-1.jpg" alt="Alte Schmiede Was tun" hspace="2" vspace="2" width="179" height="179" align="left" />Ein Ort der Sozialisation, der Alphabetisierung in einem anderen, sehr feinen, filigranen und darum menschenwürdigen Sinn . Ein Ort, an dem sich jenseits äußerlichen Wollens, dem Entstehen von Sprache, Bewusstsein und Mündigkeit Raum gegeben wird. Keiner Versicherung bedarf es. Und doch bedarf es der Städtischen Versicherung. Der ich versichere kann, der Wert dieses Hauses als Ort der Literatur ist unverkäuflich. Verkaufen Sie es deshalb nicht! Besinnen Sie sich auf Ihren zentralen Auftrag als Versicherung, das zu sichern, was für eine Gesellschaft und deren Menschen als Wert gilt.</p>
<p>Die Unterlassung des Verkaufs wäre mehr als ein wertvoller Beitrag. Ein unbezahlbarer. Und ließe Ihr Unternehmen nach wie vor im Lichte erscheinen, jenes stolze Unternehmen zu sein, als das Sie gelten könnten. <strong>Und worauf Sie ein Recht haben, wenn Sie es sich zur Pflicht machen.</strong></p>
<p align="right">Wien, am 29. Mai 2008</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED :</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/1000-stimmen-fur-die-alte-schmiede-aufruf-der-ig-autorinnen-autoren/">1.000 Stimmen für die Alte Schmiede &#8211; Aufruf der IG Autorinnen Autoren</a> ( in|ad|ae|qu|at , 3 . 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/02/osterreichs-autoren-besiegen-deutschland-63-katastrophaler-zustand-der-wiener-literaturforderung/">Österreichs Autoren besiegen Deutschland 6:3 &#8211; “katastrophaler Zustand” der Wiener Literaturförderung</a> (  2 . 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/28/dokumentation-verunsicherung-bei-allen-beteiligten-alte-schmiede-vor-ungewisser-zukunft/">Dokumentation : “Verunsicherung bei allen Beteiligten” &#8211; “Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft” ?</a> ( 28. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/zur-kultur/offentlichkeit-und-charakter-fur-kurt-neumann-2000/">Öffentlichkeit und Charakter &#8211; Für Kurt Neumann</a> ( 2000 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/26/neues-von-freunden-12/">Neues von Freunden 12</a> ( 26. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/13/neues-von-freunden-10/">Neues von Freunden 10</a> ( 13. 5. )</li>
<li>( <a href="http://www.zintzen.org/page/2/?s=alte+schmiede">mehr &#8230; </a> )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>1.000 Stimmen für die Alte Schmiede &#8211; Aufruf der IG Autorinnen Autoren + Update</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 08:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
				<category><![CDATA[kultur | politik]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong><em> Mit der Bitte um Unterstützung | Unterzeichnung :</em></p>
<p><strong>AUFRUF DER IG AUTORINNEN AUTOREN : 1.000 STIMMEN FÜR DIE ALTE SCHMIEDE</strong></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun-5.jpg" alt="Alte Schmiede Was tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Einer der renommiertesten europäischen Literaturveranstalter, die Wiener Alte Schmiede, zugleich die älteste kommunale Literatureinrichtung, ist durch einen Eigentümerwechsel mit anstehenden baulichen Veränderungen im Haus Schönlaterngasse 9 konfrontiert, die auch die Büro- und Veranstaltungsräume des Kunstvereins Wien, das Literarische Quartier und die Musikwerkstatt betreffen sollen.</p>
<p>Damit der Kunstverein Wien seinen öffentlichen Auftrag im Sinne der aktiven Künstlerförderung im literarischen und musikalischen Bereich weiterhin in vollem Umfang erfüllen kann, werden durch die von außen kommenden Veränderungen raumtechnische Lösungen erforderlich, die finanziellen Mehraufwand nach sich ziehen und daher budgetäre Maßnahmen von Seiten der Wiener Kulturpolitik dringend notwendig machen.</p>
<p>Die Unterzeichner/innen fordern ein klares Bekenntnis der Wiener Kulturpolitik zur Institution Alte Schmiede und ihrem Standort sowie verbindliche Budgetzusagen der Stadt Wien für die notwendigen Adaptionen und baulichen Maßnahmen.</p>
<p>Unterstützt von:</p>
<p>Erhan Altan, C. Angelmaier, Friedbert Aspetsberger, Dieter Bandhauer, Sylvia Bartl, Elisabeth Bartosch, Sertan Batur, Hellmut Butterweck, Georg Bydlinski, Lucas Cejpek, Ann Cotten, Elfriede Czurda, Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur, Alexander J. Eberhard, Hemut Emersberger, Gustav Ernst, Brigitta Falkner, Bernhard Fetz, Gundi Feyrer, Andreas Fischer, Karin Fleischanderl, Franzobel, Christian Futscher, Clemens Gadenstätter, Petra Ganglbauer, Karl-Markus Gauß, Elfriede Gerstl, Grazer Autorinnen- und Autorenversammlung, Sabine Gruber, Hans Haider, Michael Hammerschmid, Händl Klaus, Josef Haslinger, Hermann J.Hendrich, Peter Henisch, Christine Huber, Roland Innerhofer, Eva Jancak, Gerhard Jaschke, Elfriede Jelinek, Nils Jensen, H. W. Käfer, Ingrid Karl, Christoph Kepplinger, Marie-Thérèse Kerschbaumer, Ilse Kilic, Edit Király, Ralph Klever, Helga Köcher, Franz Koglmann, Johanna König, Traude Korosa, Andreas Kövary, Margret Kreidl, Erika Kronabitter, Michael Krüger, Jürg Laederach, Ludwig Laher, Rudolf Lasselsberger, Benedikt Ledebur, Hubert Lengauer, Michael Lentz, Rudi Lindorfer, Heinz Lunzer, Christoph Mauz, Robert Menasse, Hanno Millesi, Anna Mitgutsch, Florian Neuner, Alfred Noll, Christian Nothegger, Burak Özyalcin, Helmut Peschina, Renate Pittroff, Reinhard Prenn, Doron Rabinovici, Werner Richter, Monika Rinck, Kathrin Röggla, Peter Rosei, Eva Rossmann, Gerhard Ruiss, Brigitte Salanda, Dieter Scherr, Robert Schindel, Ferdinand Schmatz, Eva Schobel, Helmuth Schönauer, Simone Schönett, Heidi Schrodt, Franz Schuh, Rolf Schwendter, Lisa Spalt, Ulli Stecher, Marlene Streeruwitz, Daniela Strigl, Christoph Theiler, Sylvia Treudl, Peter Turrini, Liesl Ujvary, Anja Utler, Günter Vallaster, Alma Valazza, Astrid Wallner, Renate Welsh, Fritz Widhalm, Herbert J. Wimmer, Peter Paul Wiplinger, Hayati Yildiz, O.P. Zier, Christiane Zintzen &#8230;</p>
<p>Wien, 3. 6. 2008</p>
<p><a href="http://www.literaturhaus.at/lh/ig/index.html">IG Autorinnen Autoren</a><br />
E- mail : <a href="mailto:ig@literaturhaus.at">ig@literaturhaus.at</a></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>UPDATE : APA , 3. 6. 2008 , 14:11</strong></p>
<p><strong>1.000 Unterschriften zum Erhalt der Alten Schmiede in Wien</strong></p>
<p><strong>Bestandsgarantie des Literaturveranstalters am bisherigen Standort angestrebt &#8211; &#8220;Jetzt ist die Stadt Wien aufgefordert, etwas zu tun&#8221;</strong></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/alte-schmiede-was-tun-5.jpg" alt="Alte Schmiede Was tun" hspace="2" vspace="2" width="178" height="148" align="left" />Wien (APA) &#8211; Mit 1.000 Unterschriften &#8211; darunter von namhaften Autorinnen und Autoren &#8211; soll die Wiener Kulturpolitik aufgefordert werden, eine Bestandsgarantie der Alten Schmiede an ihrem bisherigen Standort abzugeben und ihr die ungehinderte Fortsetzung ihrer Arbeit zu ermöglichen. &#8220;Es ist wirklich Feuer am Dach&#8221;, zeigt sich der Initiator der Unterschriftenaktion, Gerhard Ruiss von der IG Autorinnen Autoren, gegenüber der APA besorgt.</p>
<p>Die Alte Schmiede gilt als einer der renommiertesten europäischen Literaturveranstalter. Durch einen Eigentümerwechsel ist sie mit anstehenden baulichen Veränderungen im Haus Schönlaterngasse 9 im ersten Bezirk konfrontiert. Diese sollen auch die Büro- und Veranstaltungsräume des Kunstvereins Wien, das Literarische Quartier und die Musikwerkstatt betreffen.</p>
<p>Am vergangenen Freitag wurde das Haus laut Ruiss &#8220;überfallsartig&#8221; von der Wiener Städtischen Versicherung an einen Wiener Privateigentümer<strong> verkauft</strong>. Da dieser die leerstehenden Teile des Gebäudes adaptieren und in weiterer Folge vermieten möchte, sind raumtechnische Lösungen erforderlich, damit der Kunstverein Wien seinen öffentlichen Auftrag im Sinne der aktiven Künstlerförderung im literarischen und musikalischen Bereich weiterhin in vollem Umfang erfüllen kann. Wie hoch der finanzielle Mehraufwand ausfallen wird, kann erst abgeschätzt werden, wenn konkrete Umbaupläne vorliegen.</p>
<p>Ruiss sieht gute Chancen auf eine Einigung zur Gemeinschaftsnutzung des Gebäudes, wundert sich jedoch, dass dieses von der Stadt Wien vor dem Verkauf an einen Privatmann nicht in ein kommunales Projekt überführt worden ist: &#8220;Jetzt ist die <strong>Stadt Wien aufgefordert</strong>, etwas auf finanzieller Ebene zu tun.&#8221;</p>
<p>Die Ankündigung des heute gestarteten Aufrufs zur Rettung der Alten Schmiede hat dazu geführt, dass dieser innerhalb weniger Stunden bereits von über 100 Unterzeichnern, darunter u.a. Elfriede Jelinek, Robert Menasse, Marlene Streeruwitz und Peter Turrini, mitgetragen wird. Ruiss ist sich sicher, dass &#8220;wir die 1.000 Unterschriften in Kürze zusammengetragen haben werden. Diese Unterschriften sollen für die Tausend-Stimmigkeit und Vielfältigkeit der Projekte der Alten Schmiede stehen.&#8221;</p>
<ul>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3340539">1.000 Unterschriften für den Erhalt der Alten Schmiede</a> &#8211; Prominente AutorInnen wie Elfriede Jelinek , Robert Menasse oder Peter Turrini unterstützen den Aufruf ( Der Standard , 3. 6. )</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/387972/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/index.do">Alte Schmiede : &#8220;Es ist Feuer am Dach&#8221;</a> ( Die Presse , 3. 6. )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED :</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/03/fur-die-alte-schmiede-als-bleibe-ein-pladoyer-von-michael-hammerschmid/">Für die Alte Schmiede als Bleibe &#8211; Ein Plädoyer von Michael Hammerschmid</a> ( 3. 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/02/osterreichs-autoren-besiegen-deutschland-63-katastrophaler-zustand-der-wiener-literaturforderung/">Österreichs Autoren besiegen Deutschland 6:3 &#8211; “katastrophaler Zustand” der Wiener Literaturförderung</a> ( in|ad|ae|qu|at , 2 . 6. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/28/dokumentation-verunsicherung-bei-allen-beteiligten-alte-schmiede-vor-ungewisser-zukunft/">Dokumentation : “Verunsicherung bei allen Beteiligten” &#8211; “Alte Schmiede vor ungewisser Zukunft” ?</a> ( 28. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/zur-kultur/offentlichkeit-und-charakter-fur-kurt-neumann-2000/">Öffentlichkeit und Charakter &#8211; Für Kurt Neumann</a> ( 2000 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/26/neues-von-freunden-12/">Neues von Freunden 12</a> ( 26. 5. )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/13/neues-von-freunden-10/">Neues von Freunden 10</a> ( 13. 5. )</li>
<li>( <a href="http://www.zintzen.org/page/2/?s=alte+schmiede">mehr … </a> )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

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