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MICRO | -NOTE | -QUOTE : ‘Die Krone’ und ihre Leserbrief- Autoren | Homo Austriacus commotus



czz-micro-note-quote-sourcne-aiga-airport-pictos-copyright-free-Einen dokumentierenswerten Beitrag zur österreichischen Namenskunde liefert eine Notiz im Standard vom 18. 9. 2008 .

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DATENLAGE

Anhand des elektronischen Zeitungsarchivs der APA wurden die Namen der fleissigsten Leserbriefschreiber an das Boulevardblatt Neue Kronenzeitung ermittelt . Korrekter formuliert : Die Namen der im - relativ zur Bevölkerungsgrösse - reichweitenstärksten Medium der Welt am häufigsten abgedruckten Volkskommentatoren .

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UNTERSUCHUNGSZEITRAUM

Drei Jahre .

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RESULTAT

  • Resultat ( quantitativ ) :

1.812 Krone- Leserbriefe seit Herbst 2005 von nur 18 Schreibern ( … ) : Spitzenreiter Franz Weinpolter erscheine alle 2,2 Tage. Das elektronische Zeitungsarchiv der APA findet Herrn Weinpolter in dem Zeitraum immerhin 608 Mal.

  • Resultat ( qualitativ ) :

Franz Köfel kommt im Ranking auf einen Schnitt von 3,2 vor Stephan Pestitschek mit 3,8.

Unter den Top-18-Leserbriefschreibern: Helmut Kafka ( 3,8 ), Heinz Vielgrader ( 4,5 ), Dr. Erich Schäfer ( 4,9 ), Hias Rumpler ( 5,5 ), Markus Karner ( 5,6 ), Johannes Abl ( 5,9 ), Dr. Marian Katschnig ( 6,5 ), Willibald Zach ( 6,7 ), Eduard Fitzka ( 7,7 ), Roland Reichart ( 8,1 ), Herbert Schlemmer ( 8,3 ), Pascal Merz ( 12,3 ), Waltraud Maier ( 13,6 ), Karl Moser ( 15,2 ) und Anton Findeis ( 16,6 ).

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NAMENSSTRUKTUR

Aus dem vorliegenden Korpus von 18 Namen lassen sich nach Vor- und Nachnamen interessante Daten zur Namensstruktur

a. von Lesern der Krone ,
b. von ebenso erregbaren wie für das Wohl unseres schönen Österreich engagierten MitbürgerInnen ermitteln .

  • Vornamen
  1. Anton
  2. Eduard
  3. Erich
  4. Franz ( Doppelnennung )
  5. Heinz
  6. Helmut
  7. Herbert
  8. Hias
  9. Johannes
  10. Karl
  11. Marian
  12. Markus
  13. Pascal
  14. Roland
  15. Stephan
  16. Waltraud
  17. Willibald

 

  • Nachnamen
  1. Abl
  2. Findeis
  3. Fitzka
  4. Kafka
  5. Karner
  6. Katschnig
  7. Köfel
  8. Merz
  9. Maier
  10. Moser
  11. Pestitschek
  12. Reichart
  13. Rumpler
  14. Schäfer
  15. Schlemmer
  16. Vielgrader
  17. Weinpolter
  18. Zach

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BILDUNG | GENDER

  • Akademikeranteil ( “Dr.” ) : 2 / 18 = 11,11 % ( periodisch )
  • Frauenanteil : 2 / 18 = 11,11 % ( periodisch )
  • Akademiker , weibl. ( “Dr.” ) : 1 / 18 = 5,55 % ( periodisch )

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FAZIT

Sieht nach einem repräsentativen Durchschnittsbild des Homo Austriacus aus . Se non é vero , é ben trovato .

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PS. & EDIT
Das kritische Krone- Blog stellt Bildnis und -Legende des Leserbrief- Meist(er)- Schreibers bereit . Danke, Liesl , für den Hinweis .
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Dokumentation | Alte Schmiede : Wiener Literaturförderungstrauerspiele ( Gerhard Ruiss )



Alte Schmiede wohin ?

Fortsetzung unserer seit der ersten Meldung über den möglichen Verkauf des Hauses Schönlaterngasse 9 ( Alte Schmiede ) vor zwei Monaten unternommenen DOKUMENTATION . - Artikellinks verschwinden , Berichte sinken ab ins kostenpflichtige Archiv : in|ad|ae|qu|at hält Meldungen , Meinungen , Äusserungen , Protestnoten und Politikerrepliken in chronologischer Folge fest .

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WIENER LITERATURFÖRDERUNGSTRAUERSPIELE
( Gerhard Ruiss , die seiten des Vereins für kulturelle Imformation , Nr. 2 | Sommer 2008 , Kommentar , S. 3 )

KOMMERZIALISIERUNG KOMMUNALER KULTUREN

alte-schmiede-was-tunSelbst vor öffentlichen Toiletten hat die Kommerzialisierung kommunaler und staatlicher Einrichtungen in den letzten Jahren nicht haltgemacht. Während auf Bundesebene Unternehmen verkauft wurden, Liegenschaften oder sogar Straßen, hat die Wiener Stadtverwaltung die Überprüfung der Wirtschaftlichkeit öffentlicher Toiletten vorgenommen und deren Stillegung bzw. bessere Auslastung oder eines der sonst üblichen Ergebnisse solcher Untersuchungen überlegt. Wie die Pläne umgesetzt wurden, kann an Ort und Stelle überprüft werden, falls eine jeweils stillgelegte Toilettenanlage noch besteht bzw. nur noch gegen ein entsprechendes Eintrittsgeld betreten werden kann.

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WIENER MISCHUNG HOLDING

Dessen ungeachtet verfügt Wien nach wie vor über den größten österreichischen Haus- und Wohnungsbesitz und gehen Wien zahlreiche Unternehmen zur Hand, die es schwer machen, die kommunalen Interessen von privaten zu unterscheiden. Ein besonders Appetit machender Küchengruß der Wiener Spezialvermischung zwischen Stadt und privat ist vor kurzem aufgetischt worden.

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VERKAUF DAS PALAIS HANSEN AN DIE WIENER STÄDTISCHE

alte-schmiede-was-tunIn großer Eile hat die Wiener Städtische Versicherung, deren nunmehriger Generaldirektor mehr als ein Jahrzehnt Präsident des Wiener Kunstvereins und der Alten Schmiede war, die 1987 vom Wiener kommunalen Verlag Jugend und Volk um rund 100.000 Euro erworbene Liegenschaft Schönlaterngasse 9 mit dem dort untergebrachten Wiener Kunstverein und der Alten Schmiede, weil das Haus auf Grund seiner zu geringen Größe nicht in das Profil der Hauseigentümerschaften der Wiener Städtischen Versicherung passe, an einen neuen privaten Eigentümer verkauft. Dieser Verkauf war keine “drei Tage” alt, da hat die Stadt Wien ihre “für einen Gemeindebau atypische Liegenschaft” neben dem Ringturm am Schottenring an die Wiener Städtische Versicherung verkauft.

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DIE WIENER STÄDTISCHE STÖSST SCHÖNLATERNGASSE AB

Beides hat nichts miteinander zu tun, hätte aber etwas miteinander zu tun haben können. Noch Anfang Mai hat der Generalsekretär des Kunstvereins Wien den Wiener Finanzstadtrat darauf hingewiesen, daß das Haus Schönlaterngasse 9 von der Stadt Wien zu einem Kaufpreis von 4,5 bis 6 Mio Euro erworben werden könnte. Leider vergeblich. Ein solcher Kauf sei der Stadt Wien nicht möglich, lautete die damalige Antwort. Nun hat aber die Stadt Wien wenige Wochen darauf ihre Schottenring-Liegenschaft um mehr als 20 Millionen Euro an die Wiener Städtische Versicherung verkauft, also um das rund Vierfache des ihr nicht möglich gewesenen Ankaufs.

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KOMMUNALE KULTUR , ADÉ ?

alte-schmiede-was-tunDie Alte Schmiede und der Kunstverein Wien hingegen sind auf den guten Willen des neuen Eigentümers und auf die Finanzierung des Hausumbaues durch die Stadt Wien angewiesen. Auf diese Weise ist aus einem noch Mitte der 80er Jahre kommunalen Objekt allmählich ein kommunal und privatwirtschaftlich genutztes Objekt geworden und wird aus ihm in absehbarer Zeit vielleicht sogar ein ehemaliges kommunales Projekt geworden sein. Die unter viel Hohn aus dem Haus Schönlaterngasse abgesielte und aufgelöste “Zukunftswerkstätte” der SPÖ ist dieser Entwicklung bereits ebenso vorausgegangen wie die Artothek und diverse im Haus angesiedelt gewesene andere Kulturadressen.

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ALTE SCHMIEDE ALS “VORZEIGE- INSTITUTION”

Möglicherweise hätte dieser Verkauf weniger Staub aufgewirbelt, ginge es bei der Alten Schmiede und dem Kunstverein Wien nicht um von der Stadt Wien selbst ins Leben gerufene literarische bzw. kulturelle Vorzeigeinstitutionen. Und wäre es nicht um einen Hauseigentümer gegangen, der keine Gelegenheit ausläßt, um auf sich als Kultursponsor hinzuweisen. Und ginge es nicht um eine Stadt, deren Repräsentanten keine Gelegenheit verpassen, ihr den Ruf einer Kulturmetropole oder “Literaturweltstadt” (Andreas Mailath-Pokorny) umzuhängen. Diese Literaturweltstadt hat nur zwei, drei, vier Probleme, die der Glaubwürdigkeit einer solchen Bezeichnung im Weg stehen.

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FAKTEN , ZAHLEN

alte-schmiede-was-tunWie u.a. daß der Kultursprecher der seit Ewigkeiten regierenden Stadtpartei Angestellter der Wiener Städtischen Versicherung ist und man nur hoffen kann, daß seine weisungsgebundene Mitarbeit bei der Wiener Städtischen und sein weisungsfreies Mandat als Volksvertreter nie miteinander in Kollision kommen. Oder daß ihr Literaturförderungsbudget innerhalb der Kunstförderungen gerade einmal 0,7 Prozent beträgt bzw. 10 Prozent dessen, was die Stadt Wien zur Förderung von Bildender Kunst oder für die Filmförderung ausgibt. Oder daß sie im Bereich der neuen Medienförderungen den Subventionsvergabeautomaten zur Regelung der Verteilungsfrage eingeführt hat. Oder daß der Bürgermeister der Stadt Wien und eigentlich jedes andere Ressort der Stadt Wien bestimmender in das Kulturförderungsgeschehen eingreifen kann als es dem für Kultur und Wissenschaft zuständigen Stadtrat möglich ist.

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PARTEI- FESTE STATT KULTRURFÖRDERUNGSGESETZ

Ergänzend kommt dazu, daß Wien als einziges österreichisches Bundesland über kein Kulturförderungsgesetz verfügt und daß die Parteifestspiele der beiden größten Stadtparteien, das Wiener Stadtfest der ÖVP und das Donauinselfest der SPÖ eine Bilderbuchkarriere der Finanzierungsmöglichkeiten von neuen Kulturinitiativen hingelegt haben. Insoferne ist es auch alles andere als verwunderlich, wenn der Wiener Kulturstadtrat in einem Schreiben der Aktion zur Rettung der Alten Schmiede mit der auf keinen Fall uneinlösbaren Prognose beisteht: “Ich sehe daher weder die Existenz der Alten Schmiede, noch die Zukunft gefährdet.”

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Dokumentation | Alte Schmiede : Gerhard Ruiss’ Replik auf Andreas Mailath-Pokorny “Die Alte Schmiede lebt” ( Die Presse , 17. 6. 2008 )



Alte Schmiede wohin ?

alte-schmiede-was-tunFortsetzung unserer seit der ersten Meldung über den möglichen Verkauf des Hauses Schönlaterngasse 9 ( Alte Schmiede ) vor zwei Monaten unternommenen DOKUMENTATION . - Artikellinks verschwinden , Berichte sinken ab ins kostenpflichtige Archiv : in|ad|ae|qu|at hält Meldungen , Meinungen , Äusserungen , Protestnoten und Politikerrepliken in chronologischer Folge fest .

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Die folgende Replik von Gerhard Ruiss ( IG Autorinnen Autoren ) auf den von Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny als “Brief des Tages” in der Tageszeitung “Die Presse” veröffentlichten Leserbrief “Die Alte Schmiede lebt” blieb ungedruckt . Gerhard Ruiss war so freundlich , in|ad|ae|qu|at den Brief zur Dokumentation zur Verfügng zu stellen .

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Von : Gerhard Ruiss <gr@literaturhaus.at>
Datum : 22. Juni 2008 17:03:25 GMT+02:00
An: meinung@diepresse.com
Betreff: Brief des Tages, 17.6. - Stellungnahme

Sehr geehrte Damen und Herren!

Nach einer kurzen berufsbedingten Abwesenheit habe ich heute die Stellungnahme des Wiener Kulturstadtrats zur Gefährdung des Fortbestands der Alten Schmiede auf Ihrer Meinungsseite nachgelesen. Soweit sie sich auf die Maßnahmen zur Literaturförderung bezieht, kann diese Stellungnahme nicht unwidersprochen bleiben.

Herzliche Grüße
Gerhard Ruiss

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Betrifft: Meinung. Brief des Tages. “Die Alte Schmiede lebt“, von Andreas Mailath-Pokorny, 17. 6. 2008

alte-schmiede-was-tunWien, Literaturweltstadt

Es gibt nicht den geringsten Grund, an den Angaben des Wiener Kulturstadtrats im “Brief des Tages “ in der “Presse“ vom 17.6.2008 über die Zuwächse bei den Wiener Kulturförderungsausgaben in den letzten fünf Jahren zu zweifeln, bestätigt doch die Zunahme der Ausgaben für Kultur um rund ein Drittel den Armutsrang der Literaturförderung der Stadt Wien mehr als deutlich. 0,7 Prozent der Kunstausgaben sieht die Stadt Wien für Literatur- und Autorenförderungen vor. Annähernd den gleichen Anteil wie vor 5 Jahren, vor 15 Jahren und vor 30 Jahren. Die anteiligen Literaturförderungsausgaben am Kunstbudget des Bundes und der Kosten für die Bundestheater sind hingegen von einem ähnlichen Ausgangswert auf 3,5 Prozent gestiegen.

Die Vielzahl literarischer Veranstaltungen ist daher kein Verdienst der Literaturförderungen der Stadt Wien, sondern wird durch Bundesförderungen ermöglicht. Die Stadt Wien hat es sich in Fragen der Literaturförderung in den Fauteuils der Literaturförderung des Bundes gemütlich gemacht und innerhalb der eigenen Kunst- und Kulturausgaben der Literatur und den Autoren die Katzentischplätze, Küchenhocker- und Fußschemelsitze zugewiesen.

Die Situation läßt sich auch nicht durch die Einbeziehung der Ausgaben für Bildungszwecke besser darstellen als sie ist, wie groß die Anstrengungen im Bereich der Stadt Wien zur Förderung des Lesens und der Allgemeinbildung außerhalb des Schulischen immer sein mögen. Solche Ausgaben bestehen selbstverständlich genauso aus Bundesmitteln und sind daher nur mit diesen Ausgaben zu vergleichen.

alte-schmiede-was-tunWenn der Wiener Kulturstadtrat Wien als “Literaturweltstadt” bezeichnet, was anläßlich der Präsentation der kommenden ersten internationalen Buchmesse “Buch Wien” der Fall war, wird das nicht durch ein literarisches Wiener Selbsterhaltungswunder zu erreichen oder allenfalls, hätte der Wiener Kulturstadtrat zu mehr als einem Slogan gegriffen, zu erhalten sein, sondern nur durch Geld. Das Geld, das die Alte Schmiede zur Sicherung ihrer Existenz benötigt und das Geld, das die Autoren und literarischen Einrichtungen Wiens zur Fortsetzung ihrer Arbeit brauchen, zu deren Unterstützung die Stadt Wien schon seit langem nur mehr gelegentliche bis marginale Beiträge leistet.

Gerhard Ruiss
IG Autorinnen Autoren
Wien, 22. 6. 2008

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RELATED

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Wollen wissen ? - Babel !



Der Klarheit halber ::: gebe ich den Zielpunkt dieses Eintrags gleich bekannt . Es handelt sich um eine weitere erfreuliche Interaktions- Animation aus dem Netzwerk BABEL mit dem schlichten Inhalts- Index- Titel SURVEY. Doch dazu später.

babeltext

Auf dem rhetorischen Wege dorthin soll Einiges darüber untergebracht werden , was wir nicht wissen wollen . Uns das Netz aber beschert . Alle diese Foren und Umfragen , die man “mündigen” Usern von allerlei Seite her unter die Nase hält , basisdemokratischen Willen zum Wissen - oh là là : die allzumenschliche Neugier, was den Nachbarn und Mitbürger so an- und um treibt nützen die Medienmacher zum eigenen benefit der Leser- bzw. User- Bindung . Kategorie ::: “Wo einmal ich meinen Haufen Haken hin gesetzt habe , dort klicke ich immer wieder hin .” Das freut Reichweiten und carries Werbe- Cash .

Die Beispiele sind - zugegeben - nicht weit hergeholt . Wobei wir die TV- Voting- Shows mal ganz beiseite lassen . Ausserdem sei hier ausdrücklich ausgesagt , dass es im Folgenden weniger um online-Leserkommentare zu einzelnen Artikeln geht , sondern um extra als solche ausgewiesene Umfragen , um Foren und Talks .

xxx | Prominent ist da natürlich die frisch implementierte WELT- Debatte [[ und siehe ::: Posener posiert wieder , diesmal betont sweet'n low ]] . (Abfrage 03:10)

WELT debatte 06 06 2 53

xxx | SPIEGEL- Forum (Abfrage 3:13)

SPEGEL forum 06 06

xxx | GUARDIAN Unlimited- TALK (Abfrage 3:18)

GUARDIAN talk 06 06

xxx | Die BBC hatte ihrer User per Fragebogen am 2. 6. (19:38) um Rostocker- Rohmaterial gebeten (Abb. 1) , welches dann auch prompt geliefert wurde /Abb. 2) und eine Stunde später (20:36) ohne Nennung von Quellen bereits online stand .

xxx | Abb. 1.

. BBC Frageborgen

xxx | Abb. 2.

BBC pictures

xxx | Die NETZZEITUNG hält sich eine READERS EDITION ,wo people out there in Reporter- und Kommentatoren- Schuhe schlüpfen dürfen . (Abfrage 4:47)

NETZZEITNG READERS EDITION 6 6

xxx | Auch der FOCUS lässt die Themen des Tages via Forum debattieren . (Abfrage 3:54)

FOCUS FORUM 06 06 breit

xxx | Die SZ betreibt eine Leser-Lounge mit vielen lieben Freunden . (Abfrage 3:59)

Süddeutsche Leser lounge 06 06

xxx | Der Tagesspiegel stellt klare Entscheidungsfragen - dies übrigens buchstäblich in der Marginalie der Meinungsteste . (Abfrage 4:06)

Tagesspiegel 06 06 schmal

xxx | Auch die FAZ verhält sich spalten- zahm , manchmal am linken Rand , diesmal indes in der Mitte . (Abfrage 4:09)

FAZ debatte 06 06

xxx | Die ZIEIT unterlegt ihren Artikeln jeweils ein gelbes Streifchen , durch dessen Anklicken man in den Leporello der Leser- Ansichten fällt (Ab b. 1, Abfrage 4:27) . So ferne das Blatt allerdings das Meinen und Kommentieren ihren ex officio-Logger überträgt , klammern sich dann an dessen Talsohle ( Ab b. 2 ) die fremden Federn . (Abfrage 4:28) .

xxx | Ab b. 1.Zeit 06 06 1

xxx | Ab b. 2.Zeit 06 06 2

xxx | Und nun , Last buh Not least , der USA-TODAY Klassiker (Abfrage 4:40) , wobei in adäquat von seinem derzeitigen Bierglas aus leider nicht die Online- mit der heiss geliebten Print- Fassung vergleichen kann . So, teerst still huch out teere f or fuehrt raschere ! - Eine Ausnahme zu den oben vor geführten Pols, Foren und Ich- Meine- Halden , wird die USA- TODAY- Graph nie ohne erklärende Worte in die Weite Welt geschickt . Dem tragen wir hier selbstverständlich Rechnung .

USA Today TB 06 06

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Dies war nun die - zugegeben lange [[ Aber Wir Wissen den WEG als ZIEL in Sich doch längst zu schätzen ]] für eine weitere Vorstellung intelligenter Animation aus dem Hause BABEL .Remember INANIMATE ALICE ??? - Recht und Richtig .

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Auch bei THE SURVEYS war Chris Joseph mit von der Partie , als es darum ging , ein fast 360 Grad- Panorama- Bild zu erstellen . Der Clou dabei ist - - - so simpel dies den Alles- schon- Gesehen- Wissenden anmuten mag - - - , dass man mit der Maus sowohl die das Kinderspiel- und Sucharbeit- erquickende Image nach allen Richtungen erforschen UND - und JETZT KOMMT’s - beim Mouse-Over über bestimmte Zeichen und Gegenstände Informationen auf- poppen lassen kann, welche wie Geister aus der berühmten Flasche fahren .

THE SURYES

Waschzettel , QUOTE ::: We are all surrounded by surveys. We have to fill them out, read their results in newspapers and governments are defined by the information they uncover. In their commission for Phoenix Arts and Leicester Libraries, funded by Arts Council England, artists David Hume [[ leider bislang nicht eruierbar , czz : ist selbstredend NICHT der Philosoph ***]] and Chris Joseph are trying to give a new voice for the people of Leicester and its surroundings. - - - By producing surveys that were distributed throughout the libraries and online via this website they are attempting to measure how happy the city is, how artistic and how religious. - - - The two artists are asking over 150 questions, to thousands of people, creating hundreds of thousands of answers. From this they will draw a unique portrait of Leicester City at play, at work and at sleep. Enjoy the surveys - and many thanks for your help with the project. UNQUOTE .

*** [[ Update 10. 6. ::: Ist er doch , der Kopf der noch dahinter steckt , und zwar als Alias David Hume ::: A writer and archivist who lives here from Leicester. This is his pseudonym choice, intentionally to suggest the philosopher . This piece conspirative information comes directly to us from the part of Chris Joseph , Esq. , so long, and thanks for All the Fish , czz ]]

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Womit wir nicht nur ein köstliches Bildschirm- Spiel für unsere tatsächlichen oder ins Erwachsenenalter geretteten Kinder- ( Gemüter ) in Händen und vor Augen haben , sondern auch ein Erkenntnismittel > die oben abgestreiften Kommtantar-, Palaver- und Meinungswut zu überdenken . - Dass die Sache Spass macht , benötigt keinen weiteren inadäquaten Hinweis . Einfach HIER klicken und los geht’s durch das “”Wie zufrieden ?”- Wunderland .

Den passenden Flow of Soundtrack hat heute In Vitro aus Mexico Cityczz hörempfehlung zusammengestellt . 58:49 Minuten stimulierendes Hirnvibrieren , aus netlabel- Quellen wie Kreislauf , Escala und Sonic Walker , welche inadäquat bereits aktenkundig. Go for ::: Less Pollution More Ambient . Reinigt von jeder Gemein( t )heit .