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	<title>in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at &#187; LOOPZILLA</title>
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	<description>doi:10.3246/ib.1000</description>
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		<title>HOTLIST 2010 : Eine independente Baustelle</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 07:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wahlaritmetik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; INDEPEPENDENTS &#8220;HOT-&#8221; VS. DBP- &#8220;SHORT-&#8221; LISTEN &#124; 2010 : 110 TITEL &#38; FRAGWÜRDIGE ARITHMETIK &#124; DER DPD- ROMAN VS. &#8220;INDEPENDENTS&#8221;- KRAUT &#38; RÜBEN &#124; RELATED &#124; KLANGAPPARAT INDEPEPENDENTS &#8220;HOT-&#8221; VS. DBP- &#8220;SHORT-&#8221; LISTEN Alles wie angekündigt : Als die Juroren ( m &#124; f ) Mitte August vorigen Jahres mit der Shortlist zum massloss...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> INDEPEPENDENTS &#8220;HOT-&#8221; VS. DBP- &#8220;SHORT-&#8221; LISTEN | 2010 : 110 TITEL &amp; FRAGWÜRDIGE ARITHMETIK | DER DPD- ROMAN VS. &#8220;INDEPENDENTS&#8221;- KRAUT &amp; RÜBEN | RELATED | KLANGAPPARAT</p>
<p>INDEPEPENDENTS &#8220;HOT-&#8221; VS. DBP- &#8220;SHORT-&#8221; LISTEN</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/2010_logo.png" rel="lightbox[15186]"><img class="alignleft size-full wp-image-15187" title="2010_logo" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/2010_logo.png" alt="" width="180" height="120" /></a>Alles wie angekündigt : Als die Juroren ( m | f ) Mitte August vorigen Jahres mit der Shortlist zum <span style="text-decoration: line-through;">massloss gehypeten</span> <a href="http://www.zintzen.org/2008/07/09/deutscher-buchpreis-08-die-werbe-traktor-rollt-an/">umfänglich beworbenen</a> <em><a href="http://www.deutscher-buchpreis.de/de/352565?valid=true">Deutschen Buchpreis</a></em> ( dbp ) herauskamen , bildete sich spontan eine <a href="http://www.zintzen.org/2009/09/17/short-und-hot-preise-preise-buch-pr-listenweise/">Union von 20 selbst ernannten &#8220;Independent&#8221;- Verlagen</a> , die mit je einem Titel pro Edition eine den Gross- bzw. mittelständischen Verlagen auf den Listen des dbp eine Alternative von Klein- und Autorenverlagen entgegensetzten , für die auf einer eigens eingerichteten Seite des &#8216;Freitag&#8217; gevotet werden konnte . Die Debatten um diesen spontanen Alleingang einiger Verlage wurde mit der Ankündigung einer Ausweitung der Teilnehmer und Professionalisierung der sogenannten Hotlist gekontert . In|ad|ae|qu|at hatte damals das <a href="http://www.zintzen.org/2009/08/24/deutscher-buchpreis-09-offizielle-longlist-vs-hotlist-der-independents/">durchschnittliche Profil</a> der Hotlist- Vorschläge mit 80 % männlichen und 20 % weiblichen Autoren ( m | f  ) dem dbp- Profil von 65 % männlichen vs. 35 % weiblichen Autoren ( m | f ) gegenübergestellt .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>2010 : 110 TITEL &amp; FRAGWÜRDIGE ARITHMETIK</p>
<p>Und voilià , <a href="http://www.hotlist2010.de/page/">da ist sie</a> , die neue Heissliste &#8211; diesmal mit nicht weniger als 110 eingereichten Titeln . Die Definition :</p>
<blockquote><p>Die besten Bücher der Saison aus unabhängigen Verlagen – sie alle stellen sich ab sofort dem Publikumsvoting des von der Fachzeitschrift BuchMarkt ausgeschriebenen Preises Hotlist 2010 der Independents. Sie zeigen die außerordentliche Vielfalt des verlegerischen Schaffens der Independents in Deutschland, Österreich und der Schweiz.</p></blockquote>
<p>Ein wenig <span style="text-decoration: line-through;">unduchsichtig</span> erklärungsbedürftig gibt sich das Auswahlverfahren :</p>
<blockquote><p>Sieben Titel werden über das <a href="http://www.freitag.de/hotlist2010">Internet-Votingtool der Wochenzeitschrift &#8216;Der Freitag&#8217; </a> per Publikumsabstimmung auf die Bestenliste gewählt.<br />
Insgesamt werden 15 Titel auf die Hotlist 2010 aufgenommen. Die übrigen Titel werden von den Juroren vorgeschlagen. Bis 10. August läuft die Publikumsabstimmung.</p>
<p>Sie finden alle teilnehmenden Titel über die unten genannten Rubriken oder über die linke Spalte.</p>
<p>Aus den 15 Titeln ermittelt die von BuchMarkt berufene Jury den Sieger. Die Mayersche Buchhandlung hat ein Preisgeld von 5.000 € dafür ausgeschrieben.</p></blockquote>
<p>Wenn also sieben ( 7 ) Titel via &#8216;Der Freitag&#8217; vom Lesevolk in die engere Wahl gezogen werden können ( brav und kindergartentauglich listet dessen <a href="http://www.freitag.de/hotlist2010">Seite</a> sämtliche Titel auf und bietet zur <strong>EIN</strong> maligen Wahl den Button an &#8220;<em>Dieses Buch gefällt mir</em>&#8221; ) , woher &#8211; fragt sich der <span style="text-decoration: line-through;">lesende</span> rechnende Arbeiter kommen dann die übrigen acht ( 8 ) Titel , welche den Grundstock für die abschliessende Juryentscheidung bilden ?</p>
<p>Immerhin &#8211; und im deutlichen Unterschied zur diesjährigen dbp- Jury &#8211; sind die Hotlist- Entscheider in einigermasen repräsentativer Anzahl <a href="http://www.zintzen.org/2010/03/02/deutscher-buchpreis-2010-jury-in-treudeutscher-besetzung/">nicht nur aus Deutschland</a> , sondern aus D , CH und A bestellt .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>DER DPD- ROMAN VS. &#8220;INDEPENDENTS&#8221;- KRAUT &amp; RÜBEN</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/2010_logo.png" rel="lightbox[15186]"><img class="alignleft size-full wp-image-15187" title="2010_logo" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/2010_logo.png" alt="" width="180" height="120" /></a>Gleichwohl muss die Wahlaritmetik ebenso sonderbar erscheinen wie die Ausweitung der Kategorien : Natürlich list es löblich , dass im Gegensatz zur <em>materia prinma</em> des vom <em><a href="http://www.deutscher-buchpreis.de/de/352671">Bösrsenverein &amp; Partnern</a></em> lancierten dbp &#8211; &#8220;<em><a href="http://www.deutscher-buchpreis.de/de/352668">den besten Roman in deutscher Sprache</a></em>&#8221; &#8211; eine Fülle anderer Genres wie &#8220;Lyrik&#8221; und &#8220;internationale Belletristik&#8221; gegenübergestellt werden , aber wollen wir wirklich die Warengruppen &#8220;<a href="http://www.hotlist2010.de/page/index.php/cat/c779_Anthologien.html">Anthologien</a>&#8221; , &#8220;<a href="http://www.hotlist2010.de/page/index.php/cat/c781_Biographien.html">Biographie</a>&#8221; , &#8220;<a href="http://www.hotlist2010.de/page/index.php/cat/c787_Deutschsprachige-Erzaehlungen.html">Deutschsprachige Erzählung</a>&#8221; , &#8220;<a href="http://www.hotlist2010.de/page/index.php/cat/c787_Deutschsprachige-Erzaehlungen.html">Deutschsprachige Romane</a>&#8221; , &#8220;<a href="http://www.hotlist2010.de/page/index.php/cat/c782_Internationale-Belletristik.html">Internationale Belletristik</a>&#8221; , &#8220;<a href="http://www.hotlist2010.de/page/index.php/cat/c783_Kinderbuch.html">Kinderbuch</a>&#8221; , &#8220;<a href="http://www.hotlist2010.de/page/index.php/cat/c786_Lyrik.html">Lyrik</a>&#8221; , &#8220;<a href="http://www.hotlist2010.de/page/index.php/cat/c778_Politisches-Sachbuch.html">Politisches Sachbuch</a>&#8220;, &#8220;<a href="http://www.hotlist2010.de/page/index.php/cat/c777_Ratgeber.html">Ratgeber</a>&#8221; ( ! ) und &#8220;<a href="http://www.hotlist2010.de/page/index.php/cat/c780_Sachbuch.html">Sachbuch</a> &#8221; über einen Leisten scheren ?</p>
<p>Und auf welchem Grund fussen die &#8211; sagen wir mal &#8220;aparten&#8221; &#8211; Benenungen der einzelnen Genres in Singular ( &#8220;Deutschsprachige Erzählung&#8221; ) und Plural ( &#8220;Deutschsprachige Romane&#8221; ) ? &#8211; Dem Erbsenzähler kann dabei geflüstert werden , dass die genannten Kategorien auf <a href="http://www.hotlist2010.de/hotlist2010/page/">ein und derselben Seite</a> uneinheitlich benannt sind : Die Bezeichnungen im Wahlmenü links stimmen nicht mit den im Anhang angegebenen Liste überein &#8230;</p>
<p>Was indes ebenso schmerz- wie unverzeihlich FEHLT , ist eine Liste der teilnehmenden Verlage : Wenn schon das Label &#8220;Independents&#8221; promoted werden soll , liefe ein tauglicher Überblick doch auf die Beantwortung der allerersten Frage des anzusprechenden Kundenkreises hinaus , welche da lautet : &#8220;WER ?&#8221; &#8211; Mit der Nennung von Presse- <a href="http://www.hotlist2010.de/page/shop_content.php/coID/20/content/Ansprechpartner-fuer-die-Hotlist-2010">Ansprechpartnern</a> ist dem Normalleser wenig gedient .</p>
<p>Bei allem Respekt vor der Basisdemokratie bei den &#8220;Independents&#8221; und im Wissen um eine breitgestreute Verlagsförderung wie die in Österreich existierende , die auch ( K ) Einbuchverlage hervorbringt , blicken wir hier auf eine etwas chaotisch anmutende Baustelle : Bleibt nur zu hoffen , dass sich die &#8220;indepdente&#8221; Verlagsunion auf eine plausible Architektur einigt . Mit &#8220;Ratgebern&#8221; und ähnlichem Tingeltangel kühlt eine so genannte HOTlist merklich ab .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="../2010/03/02/deutscher-buchpreis-2010-jury-in-treudeutscher-besetzung/">Deutscher  Buchpreis 2010 : Jury in treudeutscher Besetzung</a> ( in|ad|ae|qu|at ,  2. 3. 2010)</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2009/10/15/dbp-preis-und-entscheidung/">dbp  2009 : Preis und Entscheidung</a> ( 15. 10. 2009 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2009/09/17/short-und-hot-preise-preise-buch-pr-listenweise/">SHORT  und HOT : Preise , Preise = Buch- PR , listenweise</a> ( 17. 9. 2009 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2009/08/24/deutscher-buchpreis-09-offizielle-longlist-vs-hotlist-der-independents/">Deutscher  Buchpreis 09 : Offizielle Longlist vs Hotlist der Independents</a> (  24. 8. 2009 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2008/09/18/dbp-shortlist/">dbp :  shortlist | Pst ! Ohrs bild’t</a> ( 18. 9. 2008 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2008/08/22/deutscher-buchpreis-08-lost-in-longlist/">Deutscher  Buchpreis 08 : Lost in Longlist</a> ( 22. 8. 2008 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2008/07/09/deutscher-buchpreis-08-die-werbe-traktor-rollt-an/">Deutscher  Buchpreis 08 : Die Werbe- Traktor rollt an</a> ( 9. 7. 2008 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2007/10/09/das-grosse-buchmesse-n/">Das  grosse BuchMesseN | Fair Y Tales</a> ( 9. 10. 2007 )</div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;"><em>As times run by</em> kommen wir in|ad|ae|qu|at kaum mehr zum Durchhören der abonnierten Podcasts : Da das gesamte Klangmaterial allerings im Sammelbecken des Speichers harrt , sind <a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/czz-hoerempfehlung.jpg" rel="lightbox[15186]"><img class="alignright size-full wp-image-15180" title="czz-hoerempfehlung" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/czz-hoerempfehlung.jpg" alt="" width="71" height="42" /></a>wir immerhin im Stande , nachträglich unsere Lieblings- DJs und &#8211; Sessions aus dem Gestundeten herauszuzupfen : in diesem Fall ist es <a href="http://www.mixotic.net/dj-booking-online/11/tom-larson-deep-house-dub-techno-tech-house-minimal-electro">Tom Larson</a> , dessen Mixes &#8220;<em><a href="http://www.mixotic.net/dj-sets/deep-house-dub-house/212">After a Long Day</a></em>&#8221; und &#8220;<em><a href="http://www.mixotic.net/dj-sets/dub-techno-deep-house/216">Klänge der Nacht Vol.12</a></em>&#8221; wir @ <em>Mixotic</em> empfehlen können , bevor wir den bei <em>Loopzilla</em> platzierten &#8220;<a href="http://www.loopzilla.de/?p=382"><em>Shadow Dancer</em></a>&#8221; von der Leine lassen .</p>
<pre><code> </code></pre>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fseth-gekko%2Floopzilla092-tom-larson-shadow-dancer&amp;track=loopzilla092-tom-larson-shadow-dancer&amp;show_comments=true&amp;color=ff7700" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fseth-gekko%2Floopzilla092-tom-larson-shadow-dancer&amp;track=loopzilla092-tom-larson-shadow-dancer&amp;show_comments=true&amp;color=ff7700" allowscriptaccess="always"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla092-tom-larson-shadow-dancer">Loopzilla092 tom larson shadow dancer</a> by <a href="http://soundcloud.com/seth-gekko">Seth Gekko</a></span></p>
<pre><code> </code></pre>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<item>
		<title>DIE FLIEGE &#8211; selbstreferentiell</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 04:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
				<category><![CDATA[foto | grafie]]></category>
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		<category><![CDATA[Netmusic]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreferenz]]></category>
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		<description><![CDATA[DIE FLIEGE Es wa ein schöner Sommertag als man der Schreibpflichten oblag , da nahm mit Brummen und Rabatz , ein Fliegenvieh am Bildschirm Platz . Stolze Vertrerin der Brachycera , beharrte sie stur darauf , ihr Platz sei DA , wo uns nach demonstrativer Ignoranz , bald die Augen schmerzten ob der Fliege Tanz...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DIE FLIEGE</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/Fliege_02.png" rel="lightbox[15157]"><img class="alignnone size-full wp-image-15159" title="Fliege_02" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/Fliege_02.png" alt="" width="600" height="351" /></a><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/Fliege_04.png" rel="lightbox[15157]"><img class="alignnone size-full wp-image-15160" title="Fliege_04" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/Fliege_04.png" alt="" width="600" height="372" /></a></p>
<p>Es wa ein schöner Sommertag<br />
als man der Schreibpflichten oblag ,<br />
da nahm mit Brummen und Rabatz ,<br />
ein Fliegenvieh am Bildschirm Platz .</p>
<p>Stolze Vertrerin der Brachycera ,<br />
beharrte sie stur darauf , ihr Platz sei DA ,<br />
wo uns nach demonstrativer Ignoranz ,<br />
bald die Augen schmerzten ob der Fliege Tanz .</p>
<p>ÜBER den Bildschirm hinweg ,<br />
IN welchem man gerade langsam einen Weg<br />
den zu schreibenden Sätzen wollte bahnen .<br />
Da das Fliegenvieh von der Hardware mitnichten liess sich bannen ,</p>
<p>unternahmen wir einen Versuch , es von INNEN her zu attackieren<br />
und starteten ein Word- Dokument , um&#8217;s Tier zum Mitlesen zu animieren :<br />
HIER SITZT EINE FLIEGE hackten wir in die Tastatur<br />
direkt unter der Fliegenfüsse Spur .</p>
<p>Nahmen Kamera und &#8220;klick&#8221;<br />
dokumentierten diesen Trick &#8230; ( // <em>Tralalala </em>// ad libitum )<br />
Die Fotos , stracks in Monitor- taugliche Form verarbeitet ,<br />
wurden nun der Fliege unter- ( ! ) breitet ,</p>
<p>um &#8211; <em>similia simibus</em> &#8211; dem Tier anzuzeigen , welchen Verdruss<br />
es auf unserem Interface generierte .<br />
Was diesen Sechssfüsser , Zweiflügler nur kurz irrtierte ,<br />
eine Runde er sodann durch&#8217;s Zimmer schwirrte ,</p>
<p>um JUSTAMENT wieder an jenem Ort zu landen ,<br />
wo sich nun die Fotos von &#8220;<em>Fliege auf Bildschirm</em>&#8221; befanden .</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/Fliege2_07.png" rel="lightbox[15157]"><img class="alignnone size-full wp-image-15167" title="Fliege2_07" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/Fliege2_07.png" alt="" width="600" height="401" /></a></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/Fliege2_07.png" rel="lightbox[15157]"></a><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/Fliege2_06.png" rel="lightbox[15157]"><img class="alignnone size-full wp-image-15166" title="Fliege2_06" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/Fliege2_06.png" alt="" width="600" height="393" /></a></p>
<p>Nahmen Kamera und &#8220;klick&#8221;<br />
dokumentierten diesen Trick &#8230; ( // <em>Tralalala </em>// ad libitum )</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/Fliege3_04.png" rel="lightbox[15157]"><img class="alignnone size-full wp-image-15171" title="Fliege3_04" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/Fliege3_04.png" alt="" width="600" height="384" /></a></p>
<p>Dreimal gaben wir diesem Manöver Zeit und Raum ,<br />
dem mittlerweile dritten Selbstreferenten zuzuschaun ,<br />
dann kippten wir über die Kante<br />
des Schreibtischs , im Auge die <em>mouche volante</em> &#8230;</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/Fliege3_03.png" rel="lightbox[15157]"><img class="alignnone size-full wp-image-15170" title="Fliege3_03" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/Fliege3_03.png" alt="" width="600" height="384" /></a></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/Fliege3_05.png" rel="lightbox[15157]"><img class="alignnone size-full wp-image-15172" title="Fliege3_05" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/Fliege3_05.png" alt="" width="595" height="376" /></a></p>
<p>Nahmen Kamera und &#8220;klick&#8221;<br />
dokumentierten diesen Trick &#8230; ( // <em>Tralalala </em>// ad libitum )</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Ein musikalisch souveränes <a href="http://www.loopzilla.de/?p=872">Sommermix</a> hat <a href="http://www.myspace.com/sethgekko">Seth Gecko</a> <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/czz-hoerempfehlung-61.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />für <em><a href="http://www.loopzilla.de/">Loopzilla</a></em> abgeliefert : bis auf einige sehr reizvolle Brian Ferry- Stellen hätten wir während dieses 70- Minuten- Mixes gerne auf die Voice- Samples verzichtet . Lohnt trotzdem , ein Ohr zu borgen .</p>
<pre><code> </code></pre>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fseth-gekko%2Fseth-gekko-10-06&amp;track=seth-gekko-10-06&amp;show_comments=true&amp;color=ff7700" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fsoundcloud.com%2Fseth-gekko%2Fseth-gekko-10-06&amp;track=seth-gekko-10-06&amp;show_comments=true&amp;color=ff7700" allowscriptaccess="always"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/seth-gekko/seth-gekko-10-06">Seth Gekko &#8211; 10 06</a> by <a href="http://soundcloud.com/seth-gekko">Seth Gekko</a></span></p>
<pre><code> </code></pre>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>

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		<title>NEUES VON FREUNDEN</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 03:24:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; KAMPF UM DIE STADT &#8211; ALFONS PETZOLD &#8220;DAS RAUE LEBEN&#8221; &#124; NORA GOMRINGER IN WIEN 1 &#124; BUCHPREMIERE 1 : PAULUS HOCHGATTERER &#8220;DAS MATRATZENHAUS&#8221; &#124; BUCHPREMIERE 2 : ANDREA WINKLER &#8220;DREI , VIER TÖNE , NICHT MEHR&#8221; &#124; TEA FOR THREE &#8211; T43 &#124; NORA GOMRINGER IN WIEN 2 &#124; NORA GOMRINGER IN WIEN...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> <em>KAMPF UM DIE STADT</em> &#8211; ALFONS PETZOLD &#8220;DAS RAUE LEBEN&#8221; | NORA GOMRINGER IN WIEN 1 | BUCHPREMIERE 1 : PAULUS HOCHGATTERER &#8220;DAS MATRATZENHAUS&#8221; | BUCHPREMIERE 2 : ANDREA WINKLER &#8220;DREI , VIER TÖNE , NICHT MEHR&#8221; | TEA FOR THREE &#8211; T43 | NORA GOMRINGER IN WIEN 2 | NORA GOMRINGER IN WIEN 3 | POETRY SLAM – <em>SLAM B |</em> EWHO : ZWEIMAL <em>LIVE |</em> KLANGAPPARAT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/kampf_um_die_stadt_pressefoto15.png" alt="Kampf um die Stadt Pressefoto15" hspace="2" vspace="2" width="298" height="450" /></p>
<p style="text-align: right;">Ausstellung &#8220;<em><a href="http://www.wienmuseum.at/de/ausstellungen.html?tx_wxexhibition_pi1[showUid]=16">Kampf um die Stadt</a></em>&#8221; : Plakat &#8220;<em>Im Winter nach Wien</em>&#8221; ( 1934/35 )<br />
Entwurf : Atelier Veit ( Friedrich Veit ) , ÖNB</p>
<p><em>KAMPF UM DIE STADT</em> | ALFONS PETZOLD &#8220;DAS RAUE LEBEN&#8221;</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/czz-neuesvonfreunden-12.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Die Riesenausstellung &#8220;<em><a href="http://www.wienmuseum.at/de/ausstellungen.html?tx_wxexhibition_pi1[showUid]=16">Kampf um die Stadt &#8211; Politik, Kunst und Alltag um 1930</a></em>&#8221; des Wienmuseum im Künstlerhaus ( bis 28. 3. 2010 ) als Begleitveranstaltung beigegeben , zollt man in der <em>Alten Schmiede</em> einem eminenten sozialhistorischen Dokument des frühen 20. Jahrhunderts Reverenz . <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfons_Petzold">Alfons Petzolds</a> autobiograpischer Roman &#8220;<a href="http://www.dasrotewien.at/online/page.php?P=11244">Das raue Leben</a>&#8221; ( 1920 ) zählt zu den wichtigsten autobiographischen Dokumenten sowohl der Arbeitermisere als auch derjenigen der Arbeiterbildung . Entsprechend empfehlenswert ist , sich der auszugsweisen Lektüre aus dem &#8211; leider vergriffenen , antiquarisch jedoch gut erhältlichen Band &#8211; durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Rosei">Peter Rosei</a> zu stellen .</p>
<ul>
<li><a href="http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=404:1522010-lq1900&amp;catid=71:literaturprogramm-neu&amp;Itemid=181">Kampf um die Stadt | Alfons Petzold &#8220;<em>Das raue Leben</em>&#8220;</a> &#8211; <a href="http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=71&amp;Itemid=165">Literarisches Quartier Alte Schmiede</a> &#8211; <strong>Montag , 15. 2. 2010 , 19 H</strong></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>NORA GOMRINGER IN WIEN 1</p>
<p>Als lakonisch herbe Lyrikerin , besonders aber als souveräne Performerin , Sprach- und Stimmspielerin hat sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nora-Eugenie_Gomringer">Nora Gomringer</a> , Jahrgang 1980 , zu recht &#8211; wie man sagt &#8211; &#8220;einen Namen gemacht&#8221; . Im Wiener Literaturhaus erscheint sie mitnichten mit ihrer akklamierten &#8220;<em><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/31802.html">klimaforschung</a></em>&#8221; ( Text &amp; CD , Voland &amp; Quist ) , sondern in Begleitung des Spieluhrkomponisten <a href="http://www.plingplong.org/impressum.html">Franz Tröger</a> ( mit dem , by the way , auch <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/monika-rinck/">Monika Rinck</a> bereits mehrfach aufgetreten ist ) .</p>
<blockquote><p><em>Text trifft Spieluhr</em>: Wie sich Gomringers Wortkaskaden, laut-leise Säuseleien, Leiereien, Gesangssprechstücke mit der herrlich schrägen, ernst-heiteren Schelmenmusik der kleinen, von Tröger gepflegten Metallzähnchen verbinden? Hören Sie selbst. Ein rigoros durchgeplanter Spontan-Abend in 70 pausenlosen Minuten.</p></blockquote>
<ul>
<li><a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/veranst/veranst/2010/02/20100215_1.html">Literaturperformance Nora Gomringer &amp; Franz Tröger</a> &#8211; <a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/index.html">Literaturhaus Wien</a> &#8211; <strong>Montag , 15. 2. 2010 , 20 H</strong></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>BUCHPREMIERE 1 : PAULUS HOCHGATTERER &#8220;DAS MATRATZENHAUS&#8221;</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/czz-neuesvonfreunden-12.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Der &#8220;neue <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hochgatterer">Hochgatterer</a>&#8221; ist da &#8211; &#8220;<em><a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-552-06112-5">Das Matratzenhaus</a></em>&#8221; ( Deuticke ) . Laut Verlagstext wird darin viel gedacht :</p>
<blockquote><p>Es ist Frühling in Furth am See. In den Gastgärten werden die Sonnenschirme aufgestellt. Psychiater Raffael Horn verteilt Rindenmulch unter den Rosen und macht sich Sorgen um die Treue seiner Ehefrau; Kriminalkommissar Ludwig Kovacs fährt zum Angeln und denkt über den bevorstehenden Besuch seiner Tochter nach. Doch plötzlich tauchen dunkle Wolken auf, mitten in diesem Frühling. Ein junger Mann stürzt von einem Gerüst in den Tod. Ein misshandeltes Kind wird zur Polizei gebracht, wo sich schnell herausstellt, dass es hier nicht um einen einzelnen Fall geht. Horn und Kovacs versuchen fieberhaft, den Täter zu finden, bevor die Sache noch weiter eskaliert &#8211; einen Täter, von dem es nur eine sehr vage Beschreibung gibt.</p></blockquote>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.schauspielhaus.at/jart/prj3/schauspielhaus/main.jart?rel=de&amp;reserve-mode=active&amp;content-id=1188466708002&amp;produktionen_id=1258525978411">Buchpräsentation Paulus Hochgatterer : <em>Das Matratzenhaus</em></a> &#8211; <a href="http://www.schauspielhaus.at/jart/prj3/schauspielhaus/main.jart?rel=de&amp;content-id=1188466708108&amp;reserve-mode=active">Schauspielhaus Wien</a> &#8211; <strong>Montag, 15 . 2. 2010 , 20 H</strong></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>BUCHPREMIERE 2 : ANDREA WINKLER &#8220;DREI , VIER TÖNE , NICHT MEHR&#8221;</p>
<p>Beim <a href="http://www.zintzen.org/2009/06/27/bachmannpreis-2009-mithin-1-mitschrift/">Bachmann- Wettbewerb 2009</a> ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Winkler">Andrea Winklers</a> Text &#8220;<em><a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/1168">Aus dem Gras</a></em>&#8221; wegen angeblicher Sprachlastigkeit bei verminderter Narration auf wenig Gegenliebe seitens der Jury gestossen . Nun wir man das  &#8211; zugegeben ziselierte &#8211; Stück im Kontext wahrnehmen können , wenn nämlich Dienstag Winklers Prosaband &#8220;<em><a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-552-05500-1">Drei , vier Töne , nicht mehr</a></em>&#8221; ( Zsolnay 2010 ) mit Lesung und im Gespräch mit Katja Gasser vorgestellt wird . Man möge sich selbst überzeugen , ob die Winkler&#8217;sche Prosa den lakonischen Charme z. b. der &#8220;Armen Närrchen&#8221; ( Droschl ) bewahrt hat .</p>
<blockquote><p>In Andrea Winklers neuem Buch setzt eine Figur elf Mal an, sich zu erinnern. Sie leidet an dem Verlust eines geliebten Menschen, an einer heftigen Verletzung und einem Abschied, der nicht stattgefunden hat. Gerade dieser Schnitt und die Angst, darin zu verschwinden, werden ihr allerdings zum Motor ihrer Wege anderswohin, in die Bilder hinein, die von den Begegnungen geblieben sind. Egal, ob sie inne hält in einem Park, eine Straße entlang geht oder auf einer Schaukel sitzt, immer spricht sie mit dem Abwesenden, als ob er noch hier wäre und die Geschichte mit ihm noch einmal beginnen könnte.</p></blockquote>
<ul>
<li><a href="http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=406:1622010-as-1900&amp;catid=71:literaturprogramm-neu&amp;Itemid=181">Buchpräsentation Andreas Winkler : <em>Drei , vier Töne , nicht mehr</em></a> &#8211; <a href="http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=71&amp;Itemid=165">Literarisches Quartier Alte Schmiede</a> &#8211; <strong>Dienstag , 16. 2. 2010 , 19 H</strong></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>TEA FOR THREE | T43</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/czz-neuesvonfreunden-12.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Die bereits traditionelle Buchplauderei im Flackern der freundlichen Plastic- Flamme am lauschigen Kamin ist ( für diesmal ? ) statt an einem Donnerstagabend bereits auf Mittwoch terminiert . Treu bewahrt man das Modell , dass drei Personen je ein Buch vorstellen , um in ebenso entspannter wie geistreicher Atmosphäre über die Neuerscheinungen zu plaudern . Diesmal haben die Ex- Bachmannpreis- Juroren <a href="http://germanistik.univie.ac.at/personen/strigl-daniela/">Daniela Strigl</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_N%C3%BCchtern">Klaus Nüchtern</a> den Literaurwissenschafter und Kritiker <a href="http://germanistik.univie.ac.at/personen/stocker-guenther/">Günther Stocker</a> zum munteren Austausch über folgende Novitäten geladen :</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arno_Geiger">Arno Geiger</a> : <em><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/33652.html">Alles über Sally</a></em> ( <a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-446-23484-0">Hanser</a> )<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alissa_Walser">Alissa Walser</a> : <em><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/33499.html">Am Anfang war die Nacht Musik</a></em> ( <a href="http://www.piper-verlag.de/belletristik/buch.php?id=16112&amp;page=suche&amp;auswahl=a&amp;pagenum=1&amp;page=buchaz&amp;PHPSESSID=f159b514856dd1f7697e6b53e5a492ea">Piper</a> )<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Pawlowitsch_Tschechow">Anton Tschechow</a> : <em><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1115162/">Eine Bagatelle</a></em> , Deutsch von Dorothea Trottenberg ( <a href="http://www.hoffmann-und-campe.de/de/78E7BEC1-215A-CD30-7AE198D2EAD70A42">Hoffmann und Campe</a> )</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.monkeymusic.at/projectspace0210.php">TEA FOR THREE | T43 | Literarisches Kamingespräch</a> &#8211; <a href="http://www.kunsthallewien.at/de/kunsthalle/standorte.html">kunsthalle wien project space</a> &#8211; <strong>Mittwoch , 17. 2. 2010 , 20 H</strong></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>NORA GOMRINGER IN WIEN 2</p>
<p>Die unter dem etwas rüden Titel &#8220;<a href="http://www.miezemedusa.com/dogma_chronik_arschtritt.htm">Dogma Chronik Arschtritt</a>&#8221; figurerende , indes seit Jahren von <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/markus-kohle/">Markus Köhle</a> , <a href="http://www.poetryslam.at/poet_nadja_bucher.html">Nadja Bucher</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mieze_Medusa">Mieze Medusa</a> in schöner Konsequenz betriebene monatliche Lesebühne siedelt mit 2010 auf dem Badeschiff am Donaukanal . Wenn diesmal mit <a href="http://www.noragomringer.de/">Nora Gomringer</a> eine versierte Performerin zu Gast ist , ihre herrliches Lese- und Audioanthologie &#8220;<em><a href="http://www.voland-quist.de/website/index.html?buecher/buecher.php?reihe=singles&amp;isbn=9783938424_322">klimaforschung</a></em>&#8221; ( Voland &amp; Quist ) im Gepäck , dominiert sehbstredend die Meteorologie das Gespräch : &#8220;<em>vom Wettern zum Wettern</em>&#8221; lautet das &#8211; sehr echtweltgemässe &#8211; Thema .</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.miezemedusa.com/dogma_chronik_arschtritt.htm">Lesebühne DCA mit Nora Gomringer</a> &#8211; <a href="http://www.badeschiff.at/">Badeschiff Wien</a> &#8211; <strong>Donnerstag , 18. 2. 2010 , 19:30 H</strong></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>NORA GOMRINGER IN WIEN 3</p>
<p><img src="file:///C:/Users/czz/AppData/Local/Temp/moz-screenshot-2.png" alt="" /><img src="../wp-content/uploads/2010/02/czz-neuesvonfreunden-12.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Existenzfragen aufgeworfen in drei Sprachen auf dreierlei poetische Weise : eine kleine mitteleuropäische Gedichtkonferenz mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maru%C5%A1a_Krese">Maruša Krese</a> ( Slowenien ) , <a href="http://www.lyrikwelt.de/autoren/tatar.htm">Tatár Sándor</a> ( Ungarn ) und <a href="http://www.voland-quist.de/website/index.html?buecher/buecher.php?reihe=singles&amp;isbn=9783938424_322">Nora Gomringer</a> ( Deutschland ) . Zweisprache Lesungen und je profunde Einführungen .</p>
<p>Poetische Ohren auf Empfang !</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=407:1922010-lq-1900&amp;catid=71:literaturprogramm-neu&amp;Itemid=181">Kleine mitteleuropäische Gedichtkonferenz</a> &#8211; <a href="http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;view=category&amp;layout=blog&amp;id=71&amp;Itemid=165">Literarisches Quartier Alte Schmiede</a> &#8211; <strong>Freitag , 19. 2. 2010 , 19 H</strong></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>POETRY SLAM – <em>SLAM B</em></p>
<p>Nach bereits vier erfolgreichen <em><a href="http://www.slamb.at/">Slam Bs</a></em> ¹ in einem jedes Mal berstend vollen Literaturhaus stellen sich auch im neuen Jahr einmal im Monat 12 Wortakrobatinnen und Slammer dem literarischen Wettkampf . Sie lesen | performen je maximal fünf Minuten proaktiv um die Gunst des Publikums , welches durch Applaus , Lärmen und Jubelrufe die Sieger und Laureatinnen des Abends bestimmt . Erfahrungsgemäss macht dabei nicht notwendig ein hoher Spassfaktor das Rennen .</p>
<p>Zur Ein- Stimmung produzieren sich Gewinnerin | Gewinner des vorangegangenen Slam B , moderiert wird das Wortspektakel vom <a href="http://www.dum.at/doc/autor.php?autnr=195&amp;nav=aut">Diana Köhle</a> ( der Schwester des Slammers und “<em><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">Salon Littéraire</a></em>“- Autors <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/markus-kohle/">Markus Köhle</a> ) .</p>
<blockquote><p>Für Teilnehmende : Anmeldung ab 19 Uhr vor Ort bei Diana Köhle . Mitzubringen : mindestens zwei selbst verfasste Texte für jeweils max. fünf Minuten Performance . Weitere Regeln unter <a href="http://www.slamb.at">www.slamb.at</a>.</p></blockquote>
<p>¹ Immer Freitags , Mitte des Monats . Nächste Termine : 19. März , 16. April</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/veranst/veranst/2010/02/20100219_1.html">Poetry Slam | <em>SLAM B</em></a> – <a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/index.html">Literaturhaus Wien</a> – <strong>Freitag , 19. 2. 2010 , 20 H</strong></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>EWHO : ZWEIMAL <em>LIVE</em></p>
<p><img src="../wp-content/uploads/2010/02/czz-neuesvonfreunden-12.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Das in|ad|ae|qu|at <a href="http://www.zintzen.org/2009/11/04/ewho-tuts-in-vaduz/">männiglich</a> vorgestellte &#8220;<em><a href="http://www.ewho.at/">Erste Wiener Heimorgelorchester</a></em>&#8221; ( EWHO | <a href="http://www.myspace.com/heimorgelorchester">MySpace</a> ) gastiert mit neuer CD “<em><a href="http://www.monkeymusic.at/ewho.php">Es wird schön gewesen sein</a></em>” ( Monkey. | Hoanzl ) Sonntag und Montag im Chelsea .</p>
<p>Bitte die &#8220;im Schaugeschäft&#8221; nicht gerade übliche Beginnzeit am Montag zu beachten !</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.chelsea.co.at/termine.html#21_02">EWHO <em>live</em></a> &#8211; <a href="http://www.chelsea.co.at/locat.html">Chelsea</a> &#8211; <strong>Sonntag , 21. 2. 2010 , 21 H + Montag , 22. 2. 2010 , 12 H ( mittag ! )</strong></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Man muss schon ein bisschen warten , bis die 79:36 Minuten wärmender Klangware ordentlich gebuffert sind : Wenn es dann bei <a href="http://www.loopzilla.de/">Loopzilla</a> &#8220;<em><a href="http://www.loopzilla.de/?p=840">Srictly Tekno</a></em>&#8221; abgeht , dann ist mitnichten ein <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/czz-hoerempfehlung-38.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />seelenloses <em>WummWumm</em> zu gewärtigen . Dafür hat der niederländische <em><a href="http://www.djwout.be/">DJ Wout</a></em> einfach einen zu guten Namen zu verlieren , um nicht auch Atmosphärisches , Dub und IDM in seine intelligente Klangstrecke zu mischen . Gewähren Sie also hinreichend Ladezeit , das Resultat wird es Ihnen lohnen !</p>
<pre><code> </code></pre>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="80" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://a1.soundcloud.com/player.swf?g=wi&amp;url=http%3A//soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla097-wout-strictly-tekno&amp;player_type=waveform" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="80" src="http://a1.soundcloud.com/player.swf?g=wi&amp;url=http%3A//soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla097-wout-strictly-tekno&amp;player_type=waveform" allowscriptaccess="always" wmode="transparent"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla097-wout-strictly-tekno/">Loopzilla097 wout strictly tekno</a> by <a href="http://soundcloud.com/seth-gekko">Seth Gekko</a></span></p>
<pre><code> </code></pre>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>Litblogs.net &#8211; Lesezeichen 4 &#124; 2009</title>
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		<comments>http://www.zintzen.org/2010/01/19/litblogs-net-lesezeichen-4-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 06:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; QUARTAL- ANTHOLOGIE &#124; LESEZEICHEN 3 -2009 &#124; LESE – LISTE – PROBEN &#124; LESEZEICHEN BACKLIST &#124; KLANGAPPARAT QUARTAL- ANTHOLOGIE Vierteljährlich erbittet das Forum litblogs.net von seinen Contributorinnen und Contributoren den Vorschlag eines persönlich bevorzugten ( besten , bösesten , repräsentativsten … “chacun à son goût” ) Beitrages für die quartalsmässig erscheinende Anthologie Lesezeichen ....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>||| </strong>QUARTAL- ANTHOLOGIE | LESEZEICHEN 3 -2009 | LESE – LISTE – PROBEN | LESEZEICHEN BACKLIST | KLANGAPPARAT</p>
<p>QUARTAL- ANTHOLOGIE <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/10/lz_icon_gross-1.png" alt="LZ icon gross" hspace="2" vspace="2" width="134" height="60" align="left" /></p>
<p>Vierteljährlich erbittet das Forum <a href="http://www.litblogs.net/"><strong>litblogs.net</strong></a> von seinen Contributorinnen und Contributoren den Vorschlag eines persönlich bevorzugten ( besten , bösesten , repräsentativsten … “chacun à son goût” ) Beitrages für die quartalsmässig erscheinende Anthologie <em><a href="http://www.litblogs.net/lesezeichen/"><strong>Lesezeichen</strong></a></em> .</p>
<p>Nun ist es wieder so weit und mit dem <a href="http://www.litblogs.net/inhalt-042009/"><strong>Lesezeichen 4 | 2009</strong></a> ist die ( per <a href="http://feeds.feedburner.com/lbn_lesezeichen">RSS- Feed</a> abonnierbare ) Querlese aus 18 literarischen und bildkünstlerischen Weblogs erschienen . Wir hoffen , die kommende Ausgabe wird sich entsprechend der einfliessenden Postings des “<em><a href="http://der-goldene-fisch.de/ping/autoren">goldenen fisches</a></em>” erweitern . Neu ist – neben der Backlist der bisherigen “Lesezeichen” – auch ein <a href="http://www.litblogs.net/wp-content/lbnlz08.pdf">Archivband</a> für sämtliche vier Ausgaben des Jahres 2008 : Als pdf in ansprechendem Print- Layout .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LESEZEICHEN 4 | 2009</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/10/lz_icon_gross-1.png" alt="LZ icon gross" hspace="2" vspace="2" width="134" height="60" align="left" />In dieser Ausgabe ( 15. Januar 2010 ) : Hartmut Lange , Barockengel und Sushi- Fliessbänder , Tiefseelefanten und Rüsselblumen , ein Fast-Buchpreisträger aus der Eifel , blaue Buchstabenketten , Magnetismus und Musik , Dunstschwaden vor Rockaway Point , Thermodynamik und Gärungsprozesse , Übersetzung als schöner Verrat , die Allmacht Gottes , Lapsang Souchong und Earl Grey , Fahrradglocken , Sichtbeton und rohe Bretter , Kurven und Kreise , Feen und Kobolde uvm.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LESE | LISTE | PROBEN</p>
<p>Hier die Liste der Blogs , ihrer Menschen und deren ausgesuchte Stil- , Stich- und Streifproben :</p>
<p><strong>INHALT :</strong></p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/das-konzert/">Das Konzert</a><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/benjamin-stein/">Benjamin Stein</a><br />
<a href="http://turmsegler.net/20091018/das-konzert/"><em>Turmsegler</em></a></p>
<p>Gestern kurz vor Schabbesausgang hätte mein Sohn beinahe die neue Synagoge am Jakobsplatz in Flammen gesetzt. Während des Nachmittagsgebets wollte er unbedingt aufs Klos, kurz darauf gleich wieder. Da wurde ich misstrauisch, und schließlich bemerkte ich den Brandgeruch und sah kurz darauf die Bescherung. Zwei Stapel Papierhandtücher waren angekokelt. Ein einsam dastehendes Jahrzeitlicht war wohl zu verführerisch gewesen. Die angebrannten Papierhandtücher lagen dann, grad noch gelöscht, im Handwaschbecken. In so einem Moment gehen einem die schlimmsten Katastrophenszenarien durch den Kopf. Wie macht man einem grad Sechsjährigen klar, dass er sich und andere umbringen kann durch solchen Experimentierdrang? Immerhin war er von panischer Angst geschüttelt – vorm Feuer wie der zu erwartenden Strafe… ( <em><a href="http://turmsegler.net/20091018/das-konzert/">mehr &#8230;</a></em> )</p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/fliechtenstein-gewebeent-per-luftaufnahme/">Fliechtenstein ( Gewebeent- per Luftaufnahme )</a><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/stan-lafleur/">Stan Lafleur</a><br />
<a href="http://rheinsein.de/2009/12/17/fliechtenstein-gewebeent-per-luftaufnahme/"><em>rheinsein</em></a></p>
<p>An der Landesgrenze grüßen zwei Barockengel, die Wangen<br />
aufgepustet, fehlt jeweils nur die Tuba, armbrustbewehrte<br />
Hardcoreputten, einander Spiegelbild. Waah-Dutzz, Zaduff<br />
Wudatz! geht’s mit Karacho übers Heiteckkraut in Triesens<br />
Ritzen, Geruch gärenden Geldes, verdächtige Kühe. In den<br />
Kellern: Killercupiden, nett frisierte Scharfschützen in<br />
Corporate Identity-Klamotten (mit winzigen Hundertfranken-<br />
Scheinen in die Kragenränder genäht), Argusbrüder vor<br />
Videos mit Betonwänden zwischen unterirdischen Besucher-<br />
Parkplätzen. ( <em><a href="http://rheinsein.de/2009/12/17/fliechtenstein-gewebeent-per-luftaufnahme/">mehr &#8230;</a></em> )</p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/update/">update</a><br />
von <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/andreas-louis-seyerlein/">Andreas Louis Seyerlein</a><br />
<a href="http://andreas-louis-seyerlein.de/air/?p=7383"><em>particles</em></a></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/seyerlein_reisezeit.png" alt="Seyerlein Reisezeit" hspace="2" vspace="2" width="80" height="149" /></p>
<p><a href="http://andreas-louis-seyerlein.de/air/zeichen/linie.htm">remington</a> : 0.05 – Vor wenigen Minuten hatte ich das Licht über meinem Schreibtisch ausgeschaltet und etwas Lebenszeit in Dunkelheit verbracht. Ich will Ihnen rasch erzählen, warum ich so gehandelt habe. Ich war nämlich spazieren gewesen stadtwärts unter Menschen in Warenhäusern und auf einem Weihnachtsmarkt, weil ich nachsehen wollte, ob sich in dieser Welt, die wir bewohnen, etwas geändert haben könnte, da doch vor wenigen Stunden durch Unterlassung entschieden worden ist, dass Bangladesh, dass das Gangesdelta in den Golf von Bengalen sinken wird. Ich dachte, das eine oder das andere sollte doch spürbar, sichtbar, fühlbar werden, ein wenig Unruhe, ein leises Klappern der Zähne vielleicht. Aber nein, alles Bestens, alles im Lot. Und als ich wieder an meinem Schreibtischs saß, war da plötzlich ein starker Eindruck von Unwirklichkeit, das alles und ich selbst könnte reine Erfindung sein. Ich löschte das Licht über dem Schreibtisch und wartete. Und während ich so wartete, lauschte ich den Stimmen der Tiefseelefanten, einem Orchester zartester Rüsselblumen, wie sie auf hoher See den Himmel lockten. Und als ich das Licht wieder eingeschaltet hatte, saß ich dann noch immer vor dem Schreibtisch, die Hände gefaltet. – Schnee fällt. stop. Langsam. stop. Leise. stop. ( <em><a href="http://andreas-louis-seyerlein.de/air/?p=7383">mehr &#8230;</a></em> )</p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/gedicht-des-tages-norbert-scheuer/">Gedicht des Tages &#8211; Norbert Scheuer</a><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/matthias-kehle/">Matthias Kehle</a><br />
<a href="http://matthiaskehle.blogspot.com/2009/11/gedicht-des-tages-norbert-scheuer.html"><em>Matthias Kehles Lyrik-Blog</em></a></p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/keineswegs-tautologisch/">keineswegs tautologisch</a><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/sudabeh-mohafez/">Sudabeh Mohafez</a><br />
<a href="http://eukapi.twoday.net/stories/6019256/"><em>zehn zeilen</em></a></p>
<p>tage, an denen ich zum füller greife, nur um zu schreiben. das klingt tautologisch, ist es aber nicht, nämlich <em>nur um zu schreiben</em> meint keinen inhalt, meint lediglich die physische tätigkeit: das aufschlagen des hefts, das abschrauben der füllerkappe, das nachfüllen der tinte aus dem kleinen glasfaß, das zurückgeben eines tropfens davon, um ein überlaufen der tintenkammer zu verhindern, das klackern beim wegstellen des fässchens auf den tonteller neben dem fenster, das schaben der feder übers papier, das langsame sichtbarwerden blauer buchstabenketten auf hauchdünnen, grauen linien, die kaligraphie meiner schrift, wie sie eine um die nächste seite bedeckt, und die freude, die mich bei all dem durchdringt. tage, an denen ich tatsächlich nur zum füller greife, um zu schreiben</p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/o2e11w/">O2/E11/W</a><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/marianne-buettiker/">Marianne Büttiker</a><br />
<a href="http://mariannebuettiker.ch/tempo-fugato/o2e11w/"><em>con.tempo</em></a></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/buettiker_eden.png" alt="Buettiker eden" hspace="2" vspace="2" width="400" height="352" /></p>
<p><em>Oktave. to einai</em> Dieses und jenes schien von Bedeutung zu sein, drängte sich auf, mischte sich in die Tage, in die Gedanken. Andere Bilder aus anderen Zeiten. Der Kaffee kochte. Anna stand in der Küche. Sehen, was kommt. Sehen was die Worte zu Bildern auftürmt und wieder auflöst. Ein Kinderspiel mit Bauklötzen. Autos schieben sich durch den Regen. Die Lichter gleiten entlang der Wand. Flüchtig die Wahrnehmung. Wessen Geschichte man auch verfolgt, sie liniert die Stunden, behält einen Augenblick die Konzentration, gaukelt ein Ziel vor, das man erreichen könnte. Vielleicht Stundenbücher zu notieren. Fragmentarisch. Man greift danach. Die Hand hält und bleibt leer. Vielleicht sind es die Gefühle, ein Geräusch, eine Bemerkung, die eine Geschichte in Bewegung setzen und man sich bewusst wird, dass man lebt und liebt und empfindet. Wieder die Wolkenberge am Himmel. Das Wasser fällt in Tropfen. Ich dachte, das Meer rauschen zu hören und war mir nicht sicher, ob ich vor ihm stand, oder mich nur erinnerte vor ihm zu stehen. Ich sah es. Anna. Die Reihenfolge, sagte sie, ein transparentes, filigranes Geflecht. Das Meer. Die Verkörperung eines Wortes. Du, eine Schattenfigur. Worte reichen bis zum Horizont. Der Magnetismus. Sie lachte. Die Musik entgleitet. Du umgibst mich. Dort, wo die Gedanken weder ein- noch ausgrenzen fangen wir an Geschichte zu sein. Wer bist du, fragte ich, der Engel im Kostüm eines endlosen Bühnenstücks? Das Wirkliche der Geschichte ist ihre Wirkung, sagte Anna und stellte den Kaffee vor mir auf den Tisch.</p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/astroland/">Astroland</a><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/der-goldene-fisch/">Mirko Bonné</a><br />
<a href="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/262"><em>der goldene fisch</em></a></p>
<p>Das Meer war so laut! In der Luft Wogen,<br />
und Himmel und See vom selben Grau:<br />
Über den Holzpier kam bloß ein Schwarm<br />
lachender Vögel aus dem Nebel herein.<br />
Frachtschiffe waren zu hören, ihre Hörner<br />
in Dunstschwaden vor Rockaway Point,<br />
die Brandung, die Gischt, Seevögel. Leicht<br />
flogen sie einen Bogen um das verrostete<br />
Riesenrad bei der Mondrakete und segelten<br />
durch die Karussells. Und der Nebel stieg<br />
vom leeren Strand auf, hüllte Mietblocks ein,<br />
Gondeln der Balkone, aus Feuertreppen<br />
die Achterbahn im Coney Island der Möwen.</p>
<p>*</p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/die-grosse-verkuendung/">Die große Verkündung</a><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/alban-nikolai-herbst/">Terpsichore</a><br />
<a href="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5983872/"><em>Die Dschungel. Anderswelt.</em></a></p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/fundsache-vogelsang/">Fundsache Vogelsang</a><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/der-goldene-fisch/">Andreas H. Drescher</a><br />
<a href="http://der-goldene-fisch.de/ping/archives/1123">der goldene fisch</a></p>
<p>[DINA4] Wir glauben, dass Gott all=<br />
mächdig ist also, das er alles kann.<br />
Er (konn) [Punkt] kann und will uns<br />
all (desitzen) beschutzen. Aber nur,<br />
dann wenn wir auch es zullassen. []<br />
denn er (res) die Freiheit in (Entsei)<br />
(Entschei) [ze ausgestrichen] Ent=<br />
scheidungen und im Handlen, die er<br />
uns geschenkt hat sehr respektiert.<br />
Das (heist) heißt, das wir uns (imer)<br />
immer [vielleicht Komma] wieder für<br />
das Gute (d) oder für das Böse für<br />
die Allmacht Gottes oder gegen sie,<br />
(d) aber mit allen (Kon) (Konsek) []<br />
Konsequemen entscheiden können.<br />
Gott beschekt uns mit seinen Ge=<br />
boten, die das Mit [DICK] einander<br />
der Menschen regelen (ka) können.</p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/der-kunst/">der kunst</a><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/rittiner-gomez/">Rittiner &amp; Gomez</a><br />
<a href="http://logbuch.isla-volante.ch/der-kunst-4/"><em>logbuch isla volante</em></a></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/rittiner_gomez_kunst-rad.png" alt="Rittiner Gomez kunst-rad" hspace="2" vspace="2" width="400" height="400" /></p>
<p>kurz glaubten wir, ihm heute morgen begegnet zu sein, dem kunst. total ausbalanciert und schwungvoll rollte er an uns vorbei, der schatten allein war schon für sich ein kunstwerk, dazu das surren des leerlaufs, vermischt mit dem fahrtwind und dem leisen quietschen der bremsen, musik und poesie in unseren ohren. dass am himmel dazu die möwen kreischten und in der ferne ein nebelhorn ertönte, macht die begegnung perfekt. flüchtig und nun mit eleganten runden kurbelbewegungen pedalierend entschwand er immer leiser werdend, ein klingeln der fahrradglocke war das letzte, was wir zu hören bekamen.</p>
<p>die festen schritte eines kunstsuchenden brachten uns wieder zurück in den alltag.</p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/abenteuertee/">Abenteuertee</a><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/ursula-t-rossel-escalante-sanchez/">Ursula T. Rossel Escalante Sánchez</a><br />
<a href="http://jequetepeque.twoday.net/stories/5938570/"><em>Notizen aus Kangerlussuaq</em></a></p>
<p>Am liebsten mag ich Nahrungsmittel, die unendlich kompliziert angebaut, geerntet, getötet, verarbeitet, verfeinert und gereift werden: Käse, Würste, Dauerfisch, Pemmikan, Wein, Tee, Tabak, Kaffee, Schokolade, Gewürze, komplexe Gerichte wie die südamerikanische Pachamanca, für die man erst einen Erdofen bauen muss, oder Tiere, die ausgenommen und dann umstrukturiert wieder in ihre eigene Haut genäht werden. Delikatessen, auf die man sich stunden-, monate- oder gar jahrelang freuen kann. Es gibt ja auch kaum Essbares, das roh schmeckt, bis auf manche Fleischsorten und Eier.</p>
<p>Endlich, endlich habe ich eine Menschenseele gefunden, die meine Vorliebe für den herben Lapsang Souchong teilt. Es überrascht mich eigentlich wenig, dass diese Seele mein Götterbruder Hermes ist. Alle meine anderen Gäste verschmähen diesen unglaublichsten aller Tees. Er stammt aus den Wuyi-Bergen in der chinesischen Provinz Fujian und wird über Kiefer und Fichte geräuchert, geröstet, gerollt, oxidiert, nochmals auf Bambusrosten oder in Körben geräuchert, dann auf dem Kamelrücken nach Moskau transportiert, manchmal dauert die Reise länger als ein Jahr!, und in all der Zeit nimmt der Tee den Rauch der Wegelagerfeuer unter Steppensternen auf. ( <em><a href="http://jequetepeque.twoday.net/stories/5938570/">mehr &#8230;</a></em> )</p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/waermendes-weiss/">wärmendes weiß</a><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/jorg-meyer/">Jörg Meyer</a><br />
<a href="http://oegyr.podspot.de/post/warmendes-weiss/"><em>pödgyr</em></a></p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/2007-11-21-nach-wien-schreibe-ich/">2007-11-21 nach Wien schreibe ich</a><br />
von <a href="http://kairo.etkbooks.com/">Elisabeth Wandeler-Deck</a><br />
<a href="http://www.abendschein.ch/site/weblog/2007_11_21_nach_wien_schreibe_ich/"><em>taberna kritika</em></a></p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/vienna-community-hospital-7-fassung/">Vienna Community Hospital 7 | Fassung</a><br />
von <a href="http://www.zintzen.org/2009/12/09/vienna-community-hospital-7-fassung/">Christiane Zintzen</a><br />
<a href="http://www.zintzen.org/2009/12/09/vienna-community-hospital-7-fassung/"><em>in|ad|ae|qu|at</em></a></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/akh_brunnen_copyright_christiane_zintzen-9.png" alt="akh brunnen copyright christiane zintzen" hspace="2" vspace="2" width="450" height="303" /></p>
<p>Im <em>verhaltenen</em> Abseits zu dem nur wenige Meter entfernt lärmenden , augenscheinlichen Chaos der enormen Menschenströme im Haupthaus der Riesenklinik , gibt der basale Brunnen zugleich Bilder von Ruhe und von Bewegung . Stille Stetigkeit des Insichkreisens .</p>
<p>Analogie zur <em>Fassung</em> , Ruhigstellung und Wiedermobilisierung , welche das Hospital an Tausenden Patienten täglich vollzieht . Hin und wieder aber verfängt sich ein welkes Blatt an einer der Überlaufkanten .</p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/sitzen-bleiben-ua/">sitzen bleiben u.a.</a><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/helmut-schulze/">Helmut Schulze</a><br />
<em>parallalie</em>: <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/6012130/">1</a> , <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/6040519/">2</a> , <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/6073967/">3</a></p>
<p>sitzen bleiben …<br />
sitzen bleiben<br />
die nicht aufsteh’n<br />
lamento-gebete<br />
&#8220;steh auf mein herz&#8221;<br />
liegen bleiben<br />
die toten die<br />
spielen &#8220;hasch<br />
mich&#8221; mit hand und<br />
herz und fusseln<br />
vorm mund ohn’<br />
alles aufersteh’n<br />
(au! verstehen)<br />
die zypressen<br />
verbeugen sich<br />
&#8220;reich mir die hand&#8221;<br />
nur daß sie dich<br />
loslassen<br />
wenn sie dann<br />
gerade stehend<br />
dich im schwung<br />
an der hand<br />
über alle berge</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LESEZEICHEN BACKLIST</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2009/11/26/litblogs-net-lesezeichen-anthologie-jetzt-zum-bequemen-blattern/">Litblogs.net- Lesezeichen- Anthologie jetzt zum bequemen Blättern</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2009/10/16/litblogs-net-lesezeichen-3-2009/">Litblogs.net – Lesezeichen 3 | 2009</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2009/07/16/litblogsnet-lesezeichen-2-2009/">Litblogs.net – Lesezeichen 2 | 2009</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2009/04/16/litblogsnet-lesezeichen-1-2009/">Litblogs.net – Lesezeichen 1 | 2009</a></li>
<li><a href="http://www.litblogs.net/wp-content/lbnlz08.pdf">Archivband 2008</a> ( print | pdf )</li>
<li><a href="http://www.litblogs.net/category/ausgabe-042008/">Litblogs.net – Lesezeichen 4 | 2008</a></li>
<li><a href="http://www.litblogs.net/category/ausgabe-032008/">Litblogs.net – Lesezeichen 3 | 2008</a></li>
<li><a href="http://www.litblogs.net/category/ausgabe-022008/">Litblogs.net – Lesezeichen 2 | 2008</a></li>
<li><a href="http://www.litblogs.net/category/ausgabe-012008/">Litblogs.net – Lesezeichen 1 | 2008</a></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT<strong> </strong></p>
<p style="text-align: right;">Ein erfrischendes Mix aus jüngeren Hervorbringungen der ( deutschen ) Netlabelszene hat DJ <a href="http://www.myspace.com/marcushenry"><em>Marcus E. Henry</em></a> für <a href="http://www.loopzilla.de/?p=828"><em>Loopzilla</em></a> zusammengestellt : elf <a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-hoerempfehlung-28.jpg" rel="lightbox[12465]"><img class="alignright size-full wp-image-12525" title="czz-hoerempfehlung-28.jpg" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-hoerempfehlung-28.jpg" alt="" width="71" height="42" /></a>Tracks von Labels wie <a href="http://www.broque.de/"><em>broque</em></a> , <a href="http://www.unfoundsoundrecords.com/"><em>unfoundsound</em></a> , <a href="http://www.tonkulturberlin.com/"><em>tonkultur berlin</em></a> , <a href="http://www.handy-tec.org/"><em>handy.tech</em></a> und <a href="http://coffeebreakstreet.com/"><em>coffeebreakstreet</em></a> erhellen die freundliche Energie , welche von den unabhängigen <em>minimal- tech</em> &#8211; Produktionen ausgeht . Netzmusik : ja , bitte !</p>
<pre><code> </code></pre>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="80" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://a1.soundcloud.com/player.swf?g=wi&amp;url=http%3A//soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla096-marcus-e-henry-10&amp;player_type=waveform" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="80" src="http://a1.soundcloud.com/player.swf?g=wi&amp;url=http%3A//soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla096-marcus-e-henry-10&amp;player_type=waveform" allowscriptaccess="always" wmode="transparent"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla096-marcus-e-henry-10/">Loopzilla096 marcus e henry 10</a> by <a href="http://soundcloud.com/seth-gekko">Seth Gekko</a></span></p>
<pre><code> </code></pre>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>NEUES VON FREUNDEN</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 03:20:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; EIN ABEND FÜR HELMUT EISENDLE &#124; EWHO : FESTVAL DICHT ! &#124; DOPPELTE BUCHFÜHRUNG &#124; STADTROMAN &#124; POETRY SLAM &#8211; SLAM B &#124; KLANGAPPARAT Helmut Eisendle : Das interessierte Lesen &#124; Rede des Krampus an erwachsene Menschenbild Illustration Oswald Oberhuber ( Edition Kunstmarke ) &#124;&#124;&#124; WIEN &#124; EIN ABEND FÜR HELMUT EISENDLE Sm 23....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> EIN ABEND FÜR HELMUT EISENDLE | EWHO : FESTVAL <em>DICHT ! | DOPPELTE BUCHFÜHRUNG |</em> STADTROMAN | POETRY SLAM &#8211; <em>SLAM B |</em> KLANGAPPARAT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/oberhuber_eisendle_.png" alt="Oberhuber Eisendle" hspace="2" vspace="2" width="450" height="620" /></p>
<p style="text-align: right;">Helmut Eisendle : <em><a href="http://www.graphikwerkstatt.at/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=13&amp;Itemid=17">Das interessierte Lesen | Rede des Krampus an erwachsene Menschenbild</a></em><br />
Illustration Oswald Oberhuber ( Edition Kunstmarke )</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>WIEN | EIN ABEND FÜR HELMUT EISENDLE</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-neuesvonfreunden-7.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Sm 23. 1. 2009 wäre der 2003 verstorbene Schrifsteller und Philosoph <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Eisendle">Helmut Eisendle</a> 70 Jahre alt geworden . Also hat man in der Offizin der <em><a href="http://www.graphikwerkstatt.at/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=13&amp;Itemid=17">Edition Kunstmarke</a></em> einen bibliophilen Band gestaltet , welcher neben bisher unveröffentlichten Essays und einem Gedicht Helmut Eisendles ausgesuchte bildkünstlerische Arbeiten u. a. von <a href="http://www.graphikwerkstatt.at/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1&amp;Itemid=3">Eric Neunteufel</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Oberhuber">Oswald Oberhuber</a> . Die Blder sind Autotypien , die Auflage auf 150 numerierte und signierte Exemplare beschränkt : Also ein Pflichttermin für Eisendle- Freunde und Bibliophile -</p>
<p>Der liebevoll gestaltete Band <a href="http://www.graphikwerkstatt.at/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=13&amp;Itemid=17"><em>Das interessierte Lesen | Rede des Krampus an erwachsene Menschenbild</em></a> wird von Herausgeber <a href="http://www.graphikwerkstatt.at/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1&amp;Itemid=3">Eric Neunteufel</a> sowie der Nachlass- und Handschriften- Expertin <a href="http://www.literaturhaus.at/buch/impressum/julia_danielczyk/">Julia Danielczyk</a> präsetiert . Aus Eisendles Texten liest Ernst Christian Marton .</p>
<ul>
<li><a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/veranst/veranst/2010/01/20100111_1.html">Ein Abend für Helmut Eisendle</a> &#8211; <a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/index.html">Literaturhaus Wien</a> &#8211; <strong>Montag , 11. 1. 2010 , 19 H</strong></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>WIEN | EWHO : FESTVAL <em>DICHT !</em></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-neuesvonfreunden-7.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Das <a href="http://www.zintzen.org/2009/11/04/ewho-tuts-in-vaduz/">hier bereits</a> mit seiner neuen CD vorgestellte <em><a href="http://www.ewho.at/">Erste Wiener Heimorgelorchester</a></em> ( EWHO ) hat ein drei- abendliches Minifestival ausgetüftelt , welches musikalische Dichter und dichtende Musiker auf die Bühne bringt .</p>
<p>Eine ebenso erfreuliche wie klanglich fruchtbringende Initiative &#8211; in Fragen der Besetzung fast schon klassisch !</p>
<p>Lineup :</p>
<ol>
<li>
<div><strong>Mittwoch , 13. 1. 2010 , 20 H</strong> : <a href="http://www.muetter.at/blog/?cat=1">Bertl Mütter</a> , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonio_Fian">Antonio Fian</a> &amp; <a href="http://www.kollegiumkalksburg.at/sites/kuenstler.htm"><em>Kollegium Kalksburg</em></a></div>
</li>
<li>
<div><strong>Donnerstag , 14.1. , 20 H</strong> : <a href="http://www.kunstradio.at/BIOS/wisserbio.html">Daniel Wisser</a> &amp; <em><a href="http://www.ewho.at/">Erstes Wiener Heimorgelorchester</a></em> , <em> </em><a href="http://zurwachauerin.at/"><em>Zur Wachauerin</em></a></div>
</li>
<li>
<div><strong>Freitag , 15. 1. , 20 H</strong> : Maulrommel unlimited &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bodo_Hell">Bodo Hell</a> , <a href="http://www.hulu.de/de/musiker/anton_bruhin_dt.htm">Anton Bruhin</a> , <a href="http://www.zuerilitteraire.ch/autorinnen/Mettler_Michel/4D5F070A53742C720603020-1-1">Michael Mettler</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Weber_%28Schriftsteller%29">Peter Weber</a> , <a href="http://www.diestrottern.at/deluxe/peter-ahorner">Peter Ahorner</a> &amp; <em><a href="http://www.diestrottern.at/?s=dieStrottern">Die Strottern</a></em></div>
</li>
</ol>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.falter.at/web/event/detail.php?event_id=4261526&amp;SESSID=f5eb0e3dfb2b1534d36b58537bcd571c">Festival &#8220;<em>dicht !</em>&#8220;</a> &#8211; <a href="http://www.schutzhaus-zukunft.at/">Schutzhaus &#8220;Zur Zukunft&#8221;</a> , Auf der Schmelz , 1150 Wien ( 982 01 27 ) &#8211; <strong>13. &#8211; 15. 1. 2010, jeweils 20 H</strong></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>WIEN | <em>DOPPELTE BUCHFÜHRUNG</em></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-neuesvonfreunden-7.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Dass Dichten nicht nur intellektuell mitunter hartes Brot zu beissen gibt , sondern daneben nicht selten auch im <em>Echtleben</em> den Schmalhans als Küchenmeister abonniert , dürfte sich ( entgegen dem stereotyp formulierten <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EA29275D90AD24A7EBCC8CC4FA5556A40~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Verdruss angesichts des angeblichen Literaturpreis- Überschusses</a> ) herumgeprochen haben .</p>
<p>In seinem längerfristigen Autorenlabor <a href="http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=390:1312010-as-1900&amp;catid=71:literaturprogramm-neu&amp;Itemid=181"><em>Doppelte Buchführung</em> . Leben und Schreiben in Zeiten der Konkurrenzgesellschaft</a> fühlt Martin Prinz ausgewählten Kolleginnen Kollegen gleich zwiefach auf den Zahn , indem er diese einerseits um Offenlegung ihrer Finanzen ersucht , gleichzeitig aber auch um eine essayistische Stellungnahme zum Thema &#8220;Ökonomie und Ästhetik&#8221; :</p>
<blockquote><p>Immer wieder ausgehend von der Frage, wie Bücher entstehen, was an und neben den Schreibtischen derer geschieht, die sie schreiben. Denn viel zu oft gibt es darüber erst posthum Auskunft. Und das nicht selten in einer Weise stilisiert und weichgezeichnet, dass selbst größte Entbehrungen der weichzeichnerischen Dramaturgie von Erfolgsgeschichten einverleibt werden. Tatsächlich aber gibt es nur mehr wenige Berufe wie die Literatur, in denen Arbeit und Leben so untrennbar miteinander verbunden sind. Auf welch unterschiedliche Weisen, das zeigen die zur doppelten Buchführung eingeladenen Autorinnen und Autoren anhand der Einnahmen- und Ausgabensituation eines Jahres ihrer bisherigen Arbeit sowie der darin entstandenen oder aber auch gescheiterten Texte. ( <a href="http://kunstradio.at/BIOS/prinzbio.html">Martin Prinz</a>)</p></blockquote>
<p>Diesmal zu Gast : &#8220;<em><a href="http://www.zintzen.org/literatur-als-radiokunst/">Literatur als Radiokunst</a></em>&#8220;- Autor <a href="http://www.kunstradio.at/BIOS/bleutgebio.html">Nico Bleutge</a> ( &#8220;<em>Soll und Haben des zivilen und literarischen Lebens 2007 . Ein zweifacher Bericht</em>&#8221; ) sowie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Peltzer">Ulrich Peltzer</a>.</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=390:1312010-as-1900&amp;catid=71:literaturprogramm-neu&amp;Itemid=181"><em>Doppelte Buchführung</em> &#8211; Leben und Schreiben in Zeiten der Konkurrenzgesellschaft</a> &#8211; <a href="http://www.alte-schmiede.at/schmiede/">Literarisches Quartier | Alte Schmiede</a> &#8211; <strong>Mittwoch , 13. 1. 2010 , 19 H</strong></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>WIEN | STADTROMAN</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-neuesvonfreunden-7.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />&#8220;Literatur studieren und Erleben&#8221; &#8211; Universität und literarisches Echtleben ; ein zwiefacher Blick über trennende institutionelle Mauern :</p>
<blockquote><p>In der gemeinsam mit dem Institut für Germanistik der Universität Wien konzipierten Reihe von Veranstaltungen soll das Angebot der universitären Forschung und Lehre einer interessierten Öffentlichkeit näher gebracht und zugleich den Studierenden Möglichkeit geboten werden, sich öffentlich zu artikulieren.</p></blockquote>
<p>Zum Thema &#8220;Stadtroman&#8221; lesen und sprechen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lilian_Faschinger">Lilian Faschinger</a> ( <em><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/564.html">Wiener Passion</a></em> , Kiepenheuer und Witsch 1999 ) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Rosei">Peter Rosei</a> ( <em><a href="http://www.klett-cotta.de/literatur_buecher_n.html?&amp;tt_products=1838">Wien . Metropolis</a></em> , Klett-Cotta 2005 ) mit <a href="http://germanistik.univie.ac.at/personen/mueller-funk-wolfgang/">Wolfgang Müller-Funk</a> ( <a href="http://online.univie.ac.at/vlvz?semester=current&amp;titel=Die+Wiederentdeckung+der+Stadt+in+der+%F6sterr.+Literatur">Vorlesung WS 2009 | 2010</a> )  , Gesprächsleitung <a href="http://germanistik.univie.ac.at/personen/strigl-daniela/">Daniela Strigl</a> .</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=391:1412010-as-1800&amp;catid=71:literaturprogramm-neu&amp;Itemid=181">Literatur studieren und Erleben : Stadtroman</a> &#8211; <a href="http://www.alte-schmiede.at/schmiede/">Literarisches Quartier | Alte Schmiede</a> &#8211; <strong>Donnerstag , 14. 1. 2010 , 18 H</strong></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>WIEN | POETRY SLAM &#8211; <em>SLAM B</em></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-neuesvonfreunden-7.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Nach bereits drei erfolgreichen <em><a href="http://www.slamb.at/">Slam Bs </a></em><strong>¹</strong> in einem jedes Mal berstend vollen Literaturhaus stellen sich auch im neuen Jahr einmal im Monat 12 Wortakrobatinnen und Slammer dem literarischen Wettkampf . Sie lesen | performen je maximal fünf Minuten <em>proaktiv</em> um die Gunst des Publikums , welches durch Applaus , Lärmen und Jubelrufe die Sieger und Laureatinnen des Abends bestimmt . Erfahrungsgemäss macht dabei nicht notwendig ein hoher Spassfaktor das Rennen .</p>
<p>Zur Ein- Stimmung produzieren sich Gewinnerinnerin | Gewinner des vorangegangenen Slam B , moderiert wird das Wortspektakel vom <a href="http://www.dum.at/doc/autor.php?autnr=195&amp;nav=aut">Diana Köhle</a> ( der Schester des Slammers und &#8220;<em><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">Salon Littéraire</a></em>&#8220;- Autors <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/markus-kohle/">Markus Köhle</a> ) .</p>
<blockquote><p><em>Für Teilnehmende : Anmeldung ab 19 Uhr vor Ort bei Diana Köhle . Mitzubringen : mindestens zwei selbst verfasste Texte für jeweils max. fünf Minuten Performance . Weitere Regeln unter</em> <a href="http://www.slamb.at"><em>www.slamb.at</em></a> .</p></blockquote>
<p><strong>¹ </strong>Immer Freitags , Mitte des Monats . Nächste Termine : 19. Februar , 19. März</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/veranst/veranst/2010/01/20100115_1.html">Poetry Slam | <em>SLAM B</em></a> &#8211; <a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/index.html">Literaturhaus Wien</a> &#8211; <strong>Freitag , 15. 1. 2010 , 20 H</strong></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Zum Auftakt des Neuen Jahres ( respektive je nach Perspektive : des Neuen Jahrzehnts ) serviert <em><a href="http://www.loopzilla.de/">Loopzilla</a></em> ein über 60-minütiges Mix der Kategorie Minimal Tech . Der &#8220;<em><a href="http://www.loopzilla.de/?p=806">Klabusterbärenchachacha</a></em>&#8221; des NRW- Musikers<img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-hoerempfehlung-25.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" /> und DJs <a href="http://www.myspace.com/sethgekko">Seth Gekko</a> erfreut zunächst durch verhaltene Harmonik bei treibenden Beats , lässt es indes &#8211; nicht selten in Langstrecken- Mix- Dramaturgien &#8211; mitunter an Konzentration &amp; Konsequenz fehlen . Dies sind dann jene ( glüclicherweise nur kurzen ) Momente , in wekchen der Mix kalt und mechanisch anmutet . Was allerdings <em>kein</em> ernsthaftes Argument gegen den &#8220;<em>Klabusterbärenchachacha</em>&#8221; darstellt .</p>
<pre><code> </code></pre>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="80" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://a1.soundcloud.com/player.swf?g=wi&amp;url=http%3A//soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla095-seth-gekko-klabusterbaerenchachacha&amp;player_type=waveform" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="80" src="http://a1.soundcloud.com/player.swf?g=wi&amp;url=http%3A//soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla095-seth-gekko-klabusterbaerenchachacha&amp;player_type=waveform" allowscriptaccess="always" wmode="transparent"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla095-seth-gekko-klabusterbaerenchachacha/">Loopzilla095 seth gekko klabusterbaerenchachacha</a> by <a href="http://soundcloud.com/seth-gekko">Seth Gekko</a></span></p>
<pre><code> </code></pre>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>2009 &#124; 2010</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2009/12/31/2009-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 00:01:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; GUT . NEU . JAHR &#8211; HAPPY NEW YEAR&#8217;S EVE &#124; KLANGAPPARAT GUT &#124; NEU &#124; JAHR &#8211; HAPPY NEW YEAR&#8217;S EVE Ein Jahr , dessen Farben Sie strahlen lassen und je nach Gusto erhellt durch den Weissen Riesen &#8230; &#8230; wünscht seinen Leserinnen und Lesern , speziell aber seinen Autorinnen und Autoren die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> GUT . NEU .  JAHR &#8211; HAPPY NEW YEAR&#8217;S EVE | KLANGAPPARAT</p>
<p>GUT | NEU | JAHR &#8211; HAPPY NEW YEAR&#8217;S EVE</p>
<p>Ein Jahr , dessen Farben <em>Sie strahlen lassen</em> und<br />
je nach Gusto erhellt durch den <em>Weissen Riesen</em> &#8230;<em> </em></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/12/2010_farben_die_dich_strahlen_lassen_copyright_christiane_zintzen.png" alt="2010_farben_die_dich_strahlen_lassen_copyright_Christiane_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="450" height="275" /></p>
<p>&#8230; wünscht seinen Leserinnen und Lesern , speziell aber seinen <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/">Autorinnen und Autoren</a> die Redaktion von in|ad|ae|qu|at .</p>
<p>In neuem Layout- Kleid entert in|ad|ae|qu|at das Neue Jahr und feiert mit 1. 1. 2010 seinen vierten Geburtstag .</p>
<p>Und <em>ja</em> : es wird auch inhaltliche Neuerungen geben : mehr darüber ab 12. Januar .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Zum erbaulichen Übertönen des sylvestralen Krachens erlauben wir uns , am Ende des Jahreskreises ein Mix des sinnigen Titels &#8220;<em><a href="http://www.loopzilla.de/?p=803">Circuit Bending</a></em>&#8221; ( <a href="http://www.loopzilla.de/">Loopzilla</a> ) zu präsentieren : <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/12/czz-hoerempfehlung-22.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />An den Reglern der Rheinländer <a href="http://www.myspace.com/sethgekko">Seth Gekko</a> mit rund 88 Minuten intelligentem Trance- Tech . Ein akustisches Vexierspiel zwischen Wiederholung und stetig fortschreitender Modulation .</p>
<pre><code> </code></pre>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="80" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://a1.soundcloud.com/player.swf?g=wi&amp;url=http%3A//soundcloud.com/seth-gekko/seth-gekko-circuit-bending&amp;player_type=waveform" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="80" src="http://a1.soundcloud.com/player.swf?g=wi&amp;url=http%3A//soundcloud.com/seth-gekko/seth-gekko-circuit-bending&amp;player_type=waveform" allowscriptaccess="always" wmode="transparent"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/seth-gekko/seth-gekko-circuit-bending/">Seth Gekko &#8211; circuit bending</a> by <a href="http://soundcloud.com/seth-gekko">Seth Gekko</a></span></p>
<pre><code> </code></pre>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Als die Zukunft alt aussah : Social Media , antiquarisch</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 04:37:33 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> VIRALES VINTAGE DESIGN | KLANGAPPARAT</p>
<p>VIRALES VINTAGE DESIGN</p>
<p>Man möge uns in|ad|ae|qu|at virales Verhalten vorwerfen , doch zeitigt der akute Hang zum Retrodesign mitunter doch ansehnliche Resultate . Wem dies liegt , kann die visuelle Verfremdung der Themen von Social Media und Web 2.0- Anwendungen freilich auch als Anlass zum Nachdenken nehmen . Da schliesslich nichts schneller altert als die vermeintliche Zukunft , mag der von <a href="http://www.flickr.com/photos/hulk4598/sets/72157622848122389/">Stéphane Massa-Bidal ( Rétrofuturs )</a> insinuierte Wechsel der Perspektive vielleicht auch ein wenig zu distanzierterer Betrachtung einladen .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/12/wikipedia_vintage.png" alt="Wikipedia Vintage" hspace="2" vspace="2" width="356" height="496" /></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/12/facebook_vintage.png" alt="Facebook Vintage" hspace="2" vspace="2" width="356" height="496" /></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/12/twitter_vintage.png" alt="Twitter Vintage" hspace="2" vspace="2" width="356" height="496" /></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/12/youtube_vintage.png" alt="YouTube Vintage" hspace="2" vspace="2" width="356" height="496" /></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/12/myspace_vintage.png" alt="MySpace Vintage" hspace="2" vspace="2" width="356" height="496" /></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Ein schönes Mix aus validen Netlabel- Quellen wie <em><a href="http://www.broque.de/">broque</a></em> , <em><a href="http://www.flumo.com/es/">flumo</a></em> und <a href="http://www.unfoundsoundrecords.com/"><em>unfoundsound</em></a> gibt <a href="http://www.loopzilla.de/?p=777">Pure_M</a> ( der sein MySpace- Profil gelöscht hat ) bei <a href="http://www.loopzilla.de/"><em>Loopzilla</em></a> zu hören : Wenn manche der DJ- Beats ein wenig <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/12/czz-hoerempfehlung-17.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />techno- mechanisch anmuten , so ist dies nicht dem Ausgangmaterial anzulasten .</p>
<p align="right">CLICK <a href="http://www.archive.org/download/pure_m_sound/pure_m_sound_vbr.m3u">LINK TO LISTEN TO STREAM ( WMP )</a></p>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>Blogger&#8217;s Lament</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 07:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> DREI TAGE BLOGLOS | KLANGAPPARAT</p>
<p>DREI TAGE BLOGLOS</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/10/fuck_u_and_your_blog.png" alt="Fuck U and your blog" hspace="2" vspace="2" width="235" height="350" align="left" />Nein , es ist eben <em>nicht</em> so , dass du eben so gut in ein Schreibheft notiertest , was die schiere Existenz des Blogs aus dir herausholt : anders , als es das mit dem mässig witzigen Titelspruch <a href="http://www.chroniclebooks.com/index/main,book-info/store,books/products_id,8298/path,1/title,Fuck-You-and-Your-Blog-Journal/">FUCK YOU and your BLOG</a> versehene Schreibheft suggeriert , adressierst du dich beim Bloggen an jemanden , dessen imaginiertes Antlitz zwar wechseln mag , nicht indes aber das Faktum , dass mit dem Blog &#8211; anders als beim &#8220;<em>Caro Diario</em>- Stil&#8221; &#8211; eine soziale Tatsache geschaffen wird . Und dass du dich denjenigen , von deren Tun und Schreiben du berichten willst , praktisch permanent verpflichtest fühlst .</p>
<p>Wissen , das weiter gegeben werden will . Das mit jedem Tag <em>offline</em> stärker drängt , als seist du zu permanentem <em>Präsenz</em>dienst verpflichtet . Magst du auch noch so sehr von der Notwnedigkeit wissen , dem Sog der maschinellen sozialen Netzwerke quasi eine Desinfektionsschleuse gelassener Ironie zu setzen , ist es eine ständig sicher erneuende Zeitgenossenschaft , welche uns in Texte treibt , die nicht selten &#8220;malgré nous&#8221; entstehen .</p>
<p>Dass , ist einmal eine solche Mitschrift begonnen , der chronikalische Furor dich juckt , Fakten und Konstellationen beständig in einen lebendigen Speicher einzuspeisen , versteht sich . Ereignisse , Evidenzen , Ephemera , die &#8211; dem Gesetz der Trägheit entgegen &#8211; nicht unverzeichnet bleiben wollen ; oder Beobachtungen , welche bisherige Notate und bestimmte  Blog notwendig ergänzen und daher rückwirkend nachgetragen werden .  Worin kein geringes Lustprinzip des Bloggens gründet : Dass du <em>gegenwärtig</em> in ein Jetzt , in eine Vergangenheit und in eine Zukunft schreibst .</p>
<p>Die Kehrseite solcher Drift zwischen den Versionen , Schreib- und Referenzzeiten ist freilich , dass jedes Nichtberichtete und platterdings Berschwiegene Tendenz zeigt , im intendierten Netz der Nachrichten und Namen zum potentiell gefrässigen schwarzen Loch zu mutieren . Du fürchtest geradezu um die <em>Integrität</em> des gesamten Projekts . Als wärst du ein Versuchsleiter , der eine Reihenuntersuchung durch willkürliche Auslassungen gefährdet : <em>Nulla dies sine linea</em> .</p>
<p>Wobei , wie du weisst , es bei all diesen freiwilligen und selbständigen Unterfangen ein Charakteristikum ist , dass <em>du es alleine</em> bist , der das Fehlende und Unterlassene sieht . Vor dem inneren Auge als exponentiell sich Ausbreitendes Negativum . Der Lesende am anderen Ende des Drahts sieht lediglich das tatsächlich Formulierte und Notierte . Womit sich das Weblog als Agentur des Über- Ichs decouvriert . Jenes Konzils also , welches dich sowieso als wenig satisfaktionsfähig erachtet .</p>
<p>Um diese Selbstverständlichkeiten zu wissen und sie im Rahmen deiner begrenzten Möglichkeiten zu ertragen , sind bekanntlich zweierlei Paar Schuh . Ein drittes erfordert freilich die Notwendigkeit , dem akzelerierten <em>Nichten</em> tätig entgegen zu treten . Und dabei immer <em>schön fröhlich</em> zu tun .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p>Dass wir uns an <a href="http://www.deepindub.org/staff/tom-larson">Tom Larsons</a> ( <a href="http://www.myspace.com/tomlarsonde">MySpace</a> ) <em>depp- tuned</em> und mächtig nächtlich sphärischen Mixes seit Jahren delektieren , deklarieren wir <a href="http://www.zintzen.org/?s=%22tom+Larson%22">wie immer</a> ungehemmt . Speziell wenn wir uns wie diesmal mindestens <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/10/czz-hoerempfehlung-191.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />so weit von der Welt des &#8220;Aktuellen&#8221; wähnen wie</p>
<p>es Larsons Titel &#8220;<em><a href="http://www.loopzilla.de/?p=375">From Space to Earth 2009</a></em>&#8221; [ <a href="http://www.archive.org/download/TomLarsonPresFromSpaceToEarth2009/loopzilla090_tom_larson_pres_from_space_to_earth_2009.mp3">downnload</a> ] suggeriert . Indes lässt sich die bei <a href="http://www.loopzilla.de/">Loopzilla</a> edierte Musikstrecke wesentlich dynamischer an als die Langzeit- Reihe &#8220;<em><a href="http://www.mixotic.net/dj-mixes/deep-house-dub-house/135">Klänge der Nacht</a></em>&#8221; . Was trefflich auf unsere in|ad|ae|qu|ate Situation passt , langsam wieder zur Erde zurück zu krebsen .</p>
<pre><code> </code></pre>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://a1.soundcloud.com/player.swf?g=wi&amp;url=http%3A//soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla090-tom-larson-pres-from-space-to-earth-2009" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://a1.soundcloud.com/player.swf?g=wi&amp;url=http%3A//soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla090-tom-larson-pres-from-space-to-earth-2009" allowscriptaccess="always" wmode="transparent"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla090-tom-larson-pres-from-space-to-earth-2009/">Loopzilla090 tom larson pres from space to earth 2009</a> by <a href="seth-gekko">Seth Gekko</a></span></p>
<pre><code> </code></pre>
<p><strong>|||</strong></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Litblogs.net &#8211; Lesezeichen 2 &#124; 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 06:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p class="entry-content"><strong>|||</strong><strong> </strong>QUARTAL- ANTHOLOGIE | <em>LESEZEICHEN</em> 2 -2009 | LESE &#8211; LISTE &#8211; PROBEN | LESEZEICHEN BACKLIST | KLANGAPPARAT ( DOUBLE FEATURE  )</p>
<p class="entry-content">QUARTAL- ANTHOLOGIE</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/04/lz-icon-gross.png" alt="LZ icon gross" hspace="2" vspace="2" width="134" height="60" align="left" />Vierteljährlich erbittet das Forum <a href="http://www.litblogs.net/">litblogs.net</a> von seinen Contributorinnen und Contributoren den Vorschlag eines persönlich bevorzugten ( <em>besten</em> , bösesten , repräsentativsten … “<em>chacun à son goût</em>” ) Beitrages für die quartalsmässig erscheinende Anthologie <em><a href="http://www.litblogs.net/lesezeichen/">Lesezeichen</a></em> .</p>
<p>Nun ist es wieder so weit und mit dem <em><a href="http://www.litblogs.net/inhalt-022009/">Lesezeichen 2 | 2009</a></em> ist die ( per <a href="http://feeds.feedburner.com/lbn_lesezeichen">RSS- Feed</a> abonnierbare ) Querlese aus 14 literarischen und bildkünstlerischen Weblogs erschienen . Wir hoffen , die kommende Ausgabe wird sich entsprechend der einfliessenden Postings des <a href="http://www.zintzen.org/2009/04/03/litblogsnet-fischt-gold-und-twittert/">kürzlich</a> hinzugekommenden “<em><a href="http://der-goldene-fisch.de/ping/autoren">goldenen fisches</a></em>” erweitern .</p>
<p>Neu ist &#8211; neben der Backlist der bisherigen “<em>Lesezeichen</em>” &#8211; auch ein <a href="http://www.litblogs.net/wp-content/lbnlz08.pdf">Archivband</a> für sämtliche vier Ausgaben des Jahres 2008 : Als pdf in ansprechendem Print- Layout .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><em>LESEZEICHEN</em> 2 | 2009</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/04/lz-icon-gross.png" alt="LZ icon gross" hspace="2" vspace="2" width="134" height="60" align="left" />In dieser Ausgabe ( 15. 7. 2009 ) :</p>
<p>Blauhäutige Kinder und Lufttaufen , Weinberge und Rieslingsreben , Charlotte Grasnick , Gottlieb Siegmund Corvinus , staunenswerte Anfänge , das lyrische Nicht- Ich , Sukkulenten und Grauherden , das bricolierte Ich , Richard Obermayr , falsche Orte und Farben , zeitloses Grauen , Fährengefährten .…</p>
<p class="entry-content"><strong>|||</strong></p>
<p class="entry-content">LESE | LISTE | PROBEN</p>
<p class="entry-content">Hier die Liste der Blogs , ihrer Menschen und deren ausgesuchte Stil- , Stich- und Streifproben :</p>
<p class="entry-content"><strong>INHALT:</strong></p>
<div class="entry-content">
<ul>
<li><a href="http://www.litblogs.net/siatista/">siatista</a><br />
von <a title="particles" href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/andreas-louis-seyerlein-birdy/">Andreas Louis Seyerlein</a><br />
in <a href="http://andreas-louis-seyerlein.de/air/?p=1506">particles</a></li>
</ul>
</div>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/07/seyerlein-pic.png" alt="seyerlein pic" hspace="2" vspace="2" width="27" height="27" /></p>
<p>ulysses : 15.02 – Nördliches Griechenland. Karge Landschaft. Man erzählte mir von Siatista, dort sollen Wölfe leben in den Bergen, aus welchen die Steine der Häuser der kleinen Stadt geschlagen sind. Im Winter fällt Schnee und bleibt liegen. Dann kommen die Wölfe näher heran, sind zu hören in den Nächten, ihr heulendes Gespräch. Alt sind sie, uralt wie die Menschen in dieser Gegend, die sich widersetzen, wenn ihre letzte Stunde gekommen ist, leben sie einfach weiter. Sobald ein Winter endet und die Berge blühen für eine kurze Zeit in allen Farben, die man sich nur vorstellen kann, liegt eine junge Frau auf einer Wiese herum. Diese Wiese ist weiß von den Körben der Kamille, eine Wiese, die die Gestalt der jungen Frau erinnert, wie sie auf dem Rücken liegt, immer an derselben Stelle in den Himmel schaut und glaubt über ein Eismeer zu fliegen. Wenn man sie besuchen, wenn man sich neben sie legen würde, könnte man Geschichten hören, die sie mit tiefer Stimme sogleich erzählen wird. Dass sie blau war zum Beispiel, ein blauhäutiges Kind, dass sie nicht atmen konnte in der ersten Stunde ihres Lebens, dass man sie mit Luft, anstatt mit Wasser taufte, weil man glaubte, sie werde ihre zweite Lebensstunde nicht betreten. Dass sie sich im Alter von vier Jahren im Schnee verirrte, dass zwei Wölfinnen sie wärmten für eine Nacht, bis man sie fand. Dass sie eine Partisanentochter sei, dass sie mit den Schildkröten sprechen könne und den Schlangen, den Faltern, den Fliegen. Dann wird sie ein wenig schweigen und eine Hand voll Akazienblüten reichen, sie schmeckten vorzüglich, man müsse sie sich auf die Zunge legen und warten, bis sie schmelzen. Jetzt liegt die junge Frau wieder auf dem Rücken zum Eismeer hin, erzählt weiter, erzählt von den langen Wegen im Winter zur Schule und dass sie ein Jahr zurück das erste Mal das Meer gesehen habe. Ein großer Frieden. Ihre Stimme, die so seltsam tief ist. Das Brummen dreihundert Jahre alter Insekten. Auch Wölfe fressen weiße Blüten.</p>
<p>für v.s.</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/07/severlein-siatista.png" alt="Severlein siatista" hspace="2" vspace="2" width="425" height="380" /></p>
<p><a title="particles" href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/andreas-louis-seyerlein-birdy/">Andreas Louis Seyerlein</a> -<a href="http://www.litblogs.net/siatista/">siatista</a> &#8211; in <a href="http://andreas-louis-seyerlein.de/air/?p=1506">particles</a></p>
<p>|||</p>
<ul>
<li><a href="http://www.litblogs.net/im-rheintal/">im Rheintal</a><br />
von <a title="rheinsein" href="http://www.litblogs.net/stan-lafleur">Stan Lafleur</a><br />
in <a href="http://rheinsein.de/2009/06/07/im-rheintal/">rheinsein</a></li>
</ul>
<p>in den kirschen wimmeln maden &amp;<br />
durchs rheintal zieht ein lueftchen<br />
die etueden der zikaden fuehlern<br />
in den mueden huegeln. boppard</p>
<p>stumpfer dutzdutztekkno woppert<br />
ueberm flusz ein kormoran, hals<br />
voran. monster stolpern durch<br />
konsolen, losgeschickt zum kippen</p>
<p>holen. containerschiffgeknatter. als<br />
ueberraschungsgast: frankensteins<br />
galvanischer sohn schweren tritts<br />
auf dem langen weg zu sich selbst</p>
<p>den eigenen fuszstapfen folgend<br />
mehr als zehnmal angeschossen<br />
schlingernd die weinberge hinauf<br />
wo die guten rieslingreben stehn</p>
<p><a title="rheinsein" href="http://www.litblogs.net/stan-lafleur">Stan Lafleur</a> -<a href="http://www.litblogs.net/im-rheintal/">im Rheintal</a> &#8211; in <a href="http://rheinsein.de/2009/06/07/im-rheintal/">rheinsein</a></p>
<p>|||</p>
<ul>
<li><a href="http://www.litblogs.net/ein-schritt-zweifel-ein-schritt-hoffnung/">Ein Schritt Zweifel, ein Schritt Hoffnung</a><br />
von <a title="Turmsegler" href="http://www.litblogs.net/benjamin-stein">Benjamin Stein</a><br />
in <a href="http://turmsegler.net/20090615/ein-schritt-zweifel-ein-schritt-hoffnung/">Turmsegler</a></li>
</ul>
<p>Berliner Dom</p>
<p>I</p>
<p>Im kühlen Steinbauch<br />
dröhnen noch die Preßlufthämmer -<br />
so irdisch wird es hier<br />
nie wieder zugehn.<br />
In blauen Wattejacken<br />
und gelben Helmen<br />
die Männer,<br />
in ihrer Wirklichkeit<br />
bauen sie den Traum:<br />
endlicher Abschied<br />
von Kriegen<br />
kehren sie den Engeln<br />
den Schutt aus dem Haar<br />
und den Staub<br />
von den Flügeln</p>
<p>II</p>
<p>Jeder neue Stein<br />
ist erkennbar,<br />
die alten Steine<br />
sind dunkel.</p>
<p>Was haben wir überlebt,<br />
daß wir so schwer<br />
zu beeindrucken sind?</p>
<p>Ein Geländer aus Eisen,<br />
das die Zeit noch zurückließ -<br />
Stufe um Stufe<br />
führt uns nach oben:<br />
ein Schritt Zweifel,<br />
ein Schritt Hoffnung.</p>
<p align="right"><a href="http://turmsegler.net/tag/charlotte-grasnick/">Charlotte Grasnick</a> (1939-2009)</p>
<p>••• Eben erst habe ich nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub den Anrufbeantworter abgehört. Nur eine Nachricht: Charlotte ist tot. Anfang April noch haben wir telefoniert und über die »Leinwand« gesprochen. Charlotte hatte die Chemo überstanden, und ich war fest davon überzeugt, dass sie es schaffen würde. &#8220;Weißt Du&#8221;, sagte sie: &#8220;So viel Zeit brauche ich ja nicht mehr, um die paar Geschichten zu beenden, die ich noch schreiben will …&#8221; Das waren jene poetischen Prosastücke, deren erste Anfänge ich Mitte der Neunziger für sie in den Computer getippt hatte und die ich so gern eines Tages als Buch in Händen gehalten hätte. Die Zeit aber hat nicht gereicht.</p>
<p>Ein Schritt Zweifel, ein Schritt Hoffnung &#8211; das war Charlottes &#8220;Gangart&#8221; als Dichterin. Die Zweifel waren ihr oft unüberwindbares Hindernis. So blieb manches unvollendet. Die Hoffnung aber trieb sie immer wieder an, dennoch und vielleicht gerade deswegen erneut zu versuchen, Worte für vermeintlich Unsagbares finden. Leicht war es nicht, sich in einer Künstlerfamilie von Männern zu behaupten &#8211; der Ehemann, <a href="http://turmsegler.net/tag/ulrich-grasnick/">Ulrich Grasnick</a>, Lyriker wie sie, die beiden Söhne, Thomas Grasnick und Stefan Friedemann Maler. Ich habe ihr immer mehr Beachtung gewünscht &#8211; nicht nur als Dichterin.</p>
<p><a title="Turmsegler" href="http://www.litblogs.net/benjamin-stein">Benjamin Stein</a> -<a href="http://www.litblogs.net/ein-schritt-zweifel-ein-schritt-hoffnung/">Ein Schritt Zweifel, ein Schritt Hoffnung</a> &#8211; in <a href="http://turmsegler.net/20090615/ein-schritt-zweifel-ein-schritt-hoffnung/">Turmsegler</a></p>
<p>|||</p>
<ul>
<li><a href="http://www.litblogs.net/gedicht-des-tages-gottlieb-siegmund-corvinus/">Gedicht des Tages &#8211; Gottlieb Siegmund Corvinus</a><br />
von <a title="Matthias Kehles Lyrik-Blog" href="http://www.litblogs.net/matthias-kehle/">Matthias Kehle</a><br />
in <a href="http://matthiaskehle.blogspot.com/2009/06/gedicht-des-tages-gottlieb-siegmund.html">Matthias Kehles Lyrik-Blog</a></li>
</ul>
<p>|||</p>
<ul>
<li><a href="http://www.litblogs.net/ein-leserbriefdenker-notula-nova-41/">Ein Leserbriefdenker (notula nova 41)</a><br />
von <a title="taberna kritika - kleine formen" href="http://www.litblogs.net/hartmut-abendschein/">Hartmut Abendschein</a><br />
in <a href="http://www.abendschein.ch/site/weblog/ein_leserbriefdenker_notula_nova_41/">taberna kritika</a></li>
</ul>
<p>Dagegen spricht die Eindringlichkeit der Beweisführung, dass Ich nicht Herr im eigenen Haus sei, durch den Morgen. (Man hat über Nacht Distanz gewonnen. Man kann sich beim Kaffeekochen beobachten. Jeder Handgriff ist der eines anderen. Jeder Gedanke wird nicht vollständig gedacht.)</p>
<p>Er lässt die Zeitung sinken und notiert. Zur Rezeption und damit Produktion eines Preisträgers eines österreichischen Komikerpreises in Schweizer Medien: ging die Rede von den Wortkaskaden und arbeitete hierfür eigens hart an der Aufwertung von Beinahegattungen wie der des Poetryslams, die einem obsoleten Text allerdings nur den Moment der Inszenierung hinzufügen ohne aber irgendetwas zum Text bemerken zu können. Das in dieser Betriebssparte langsam erfolgreiche Eventsupplement erhebt, wie in anderen Medien auch, einmal mehr Form über Inhalt, woran sich rezipierende Medien allmählich angleichen. Andernorts verschiebt sich Pro7-Abendunterhaltung vom Wort zum Begriff und folgerichtig unterlegt sich auch dort alles mit einem Rauschen, dem nichts mehr hinzugefügt werden kann. Gefeiert ist das zu Feiernde im Selbstzweck des Fests, zu dem man weiträumig eingeladen wird. Die Gratisbillette werden auf den Strassen verteilt. Man gibt Damenwahl. Die Wortkaskaden allerdings wurden unbehandelt den Gratisblättern entnommen, die schon früh an jedem Morgen durch die Gassen wehen, schreibt er.</p>
<p>(Und moniert danach leise eine weitere Fehlerquelle im Idealsystem. Die Entdeckung des lyrischen Ichs (auch: seine, oft retrospektive Anwandlung) impliziert doch notwendigerweise ein lyrisches Nicht-Ich. Sicher handelt es sich dabei um ein immer unterstelltes Text- und Welterkenntnisprogramm, das aber – ich bitte sie!, empirisch – die meisten Ichtexte nur positiv möbliert. Wie kann also lyrisches Ich und lyrisches Nicht-Ich in einem Gedicht getrennt aufbewahrt werden (bei aller Hochachtung vor dessen Erzeuger). Das (vorhanden oder eben nicht) lyrische Nicht-Ich muss der Schlüssel bei solch einer Setzung sein. Das lyrische Nicht-Ich ist im Moment seiner Lektüre zwangsläufig unlesbar. Möglicherweise wird es lesbar (gemacht), dann wäre es aber kein lyrisches Nicht-Ich mehr. Folgt: Das lyrische Ich und das lyrische Nicht-Ich und das Ich und der ganze Rest im Text sind nicht objektivierbare Materialien oder Positionen, sondern abhängig von der Verfasstheit seines Lesers, jeder einzelnen Leserin. Das lyrische Ich muss also ein Gerücht sein. Das lyrische Ich gibt es und gibt es nicht und ist als solches gar nicht begreifbar. Als Distanzargument hat es jedenfalls ausgedient, liebe Leser. Lassen Sie sich nichts anderes von anderen erzählen.)</p>
<p>Sie verstehen nun, warum er keine Gedichte mehr schreibt oder doch das, was er schreibt, niemals nicht so nennen würde. Wir warten auf Ihre Antwort.</p>
<p><a title="taberna kritika - kleine formen" href="http://www.litblogs.net/hartmut-abendschein/">Hartmut Abendschein</a> -<a href="http://www.litblogs.net/ein-leserbriefdenker-notula-nova-41/">Ein Leserbriefdenker (notula nova 41)</a> &#8211; in <a href="http://www.abendschein.ch/site/weblog/ein_leserbriefdenker_notula_nova_41/">taberna kritika</a></p>
<p>|||</p>
<ul>
<li><a href="http://www.litblogs.net/die-fabel-von-dem-nacktmull-und-von-dem-zebrastreifen-auch/">Die Fabel von dem Nacktmull und von dem Zebrastreifen auch</a><br />
von <a title="Notizen aus Kangerlussuaq" href="http://www.litblogs.net/ursula-t-rossel-escalante-sanchez">Ursula T. Rossel Escalante Sánchez</a><br />
in <a href="http://jequetepeque.twoday.net/stories/5626937/">Notizen aus Kangerlussuaq</a></li>
</ul>
<p>oder: Die Fabel von dem keinen Bock.</p>
<p>Kam ein Nacktmull des Weges und wollte sich in den Schatten eines stoppelbärtigen Sukkulents legen, denn er fürchtete sich so vor dem Sonnenflammeninferno (und er hatte blöderweise sein Après-Soleil nicht mit). Aber da stand eine Gnuherde in Einerreihe Schlange vor dem Sukkulent und scheuerte sich individuell am Stoppelbart. Als sich die Gnuherde fertig gescheuert hatte &#8211; das dauerte nämlich 40 Tage und 39 Nächte lang (oder verlangt die Fabel Kleinheit von Ort, Zeit und Handlung?! &#8211; Hab ich vergessen) &#8211; war der Schatten des Sukkulents so dünn geworden, dass der Nacktmull, ein Tier, das sowieso zeitlebens aus der Not geboren ist, es halbherzig vorzog, im Lee der Gnuherde mitzuwandern. Sie kamen an einen Zebrastreifen.</p>
<p>“Man sollte immer von Gelb zu Gelb springen, sonst hast du geschissen, wenn dich einer auf dem Grauen über den Haufen fährt (wegen der Lebensversicherung)”, riet die Gnuherde dem Nacktmull.<br />
“Ach so”, sagte der Nacktmull.<br />
Nachher kamen sie zu einem Kebabtakeaway.<br />
“Achte immer gut drauf”, mahnte die Gnuherde, “dass die da drin kein Gnufleisch verwursten!, unter dem Scharf merkst dus vielleicht nicht”.<br />
“Oukidouki”, sagte der Nacktmull.<br />
Dann kamen sie an eine Riviera. Dort klebte an einem Marmorbrocken ein ziemlich mondänes Seegürklein und flörtete mit einem keinen geilen Bock.<br />
“Pack den keinen Bock beim Einhorn!”, ätzte das Feld der Gnuherde, und “man muss Seegürklein mit Essig einreiben!”, grölte die Vorhut der Gnuherde (die vordere Nachhut bestellte gerade Vegikebab, die hintere Nachhut hüpfte noch von Gelb zu Gelb).<br />
Das geht irgendwie zu weit, hätte der Nacktmull jetzt einwenden müssen. Aber er sagte zu der Gnuherde: “Na wenn du meinst.”</p>
<p>Und die Moral von der Geschicht<br />
ist<br />
ich weiss auch nicht<br />
was ein <em>Nacktmull</em> (<em>Mist!,</em> das passt da nicht rein<br />
in das Gedicht)<br />
ist.</p>
<p><em>Eine Gnuherde schon</em>. (Aber das passt auch nicht rein.)</p>
<p><a title="Notizen aus Kangerlussuaq" href="http://www.litblogs.net/ursula-t-rossel-escalante-sanchez">Ursula T. Rossel Escalante Sánchez</a> -<a href="http://www.litblogs.net/die-fabel-von-dem-nacktmull-und-von-dem-zebrastreifen-auch/">Die Fabel von dem Nacktmull und von dem Zebrastreifen auch</a> &#8211; in <a href="http://jequetepeque.twoday.net/stories/5626937/">Notizen aus Kangerlussuaq</a></p>
<p>|||</p>
<ul>
<li><a href="http://www.litblogs.net/das-spiel-mit-der-vielfalt-von-avataren/">Das “Spiel” mit der Vielfalt von Avataren.</a><br />
von <a title="Die Dschungel. Anderswelt." href="http://www.litblogs.net/alban-nikolai-herbst/">Alban Nikolai Herbst</a><br />
in <a href="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/das-spiel-mit-der-vielfalt-von-avataren-kleine-theorie-des-literarisch/">Die Dschungel. Anderswelt.</a></li>
</ul>
<p><em>Kleine Theorie des Literarischen Bloggens (112).</em></p>
<p>Ist nur dann sinnvoll, wenn Identität zugrundeliegt, also die Avatare nicht als Hecke verwendet werden, hinter die man sich duckt, um aus dem Hinterhalt Schlammbatzen zu werfen. Sondern man muß die Avatare <em>fühlen</em>, muß sie <em>s e i n</em>, muß ein Gefühl für ihre Persönlichkeit, auch für ihre <em>Geschichte</em> haben, die man darum k e n n e n muß. Dann werden aus Avataren <em>Personen</em>, literarische Personen. Dies verbindet das Literarische Bloggen sowohl mit Romanen als auch mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rollenspiel_(Spiel)#Live-Rollenspiel">&gt;&gt;&gt;&gt; Rollenspielen</a>, die imgrunde realisierte Romane s i n d. Bisweilen werden die physopsychischen Grenzen des &#8220;autonomen“ Subjektes dabei überschritten, so daß manchen Spielern nicht mehr bewußt ist, was (wer) sie „in Wirklichkeit“ sind. Nun ist aber diese Wirklichkeit durchlässig, <a href="http://www.amazon.de/Wie-wirklich-ist-die-Wirklichkeit/dp/3492243193/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1241766288&amp;sr=8-1">&gt;&gt;&gt;&gt; Wie wirklich ist die Wirklichkeit?</a> heißt ein Buch Paul Watzlawiks, das mich als jungen Mann ausgesprochen geprägt hat und am Anfang meiner Poetik der Desinformationen stand: <a href="http://www.amazon.de/Verwirrung-Gem%C3%BCts-Alban-Nikolai-Herbst/dp/3471778594/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1241766326&amp;sr=8-1">&gt;&gt;&gt;&gt; Die Verwirrung des Gemüts (1983)</a>. Will sagen: das mittelalterliche Turmfräulein, das die Phantasie einer jungen Rollenspielerin konzstruiert hat, kann m e h r Wahrheit ausdrücken als ihre &#8220;realistische“ Existenz als MTA in einem Ärztehaus. Es kann ihr eine Reifung erlauben, die der auf Entfremdung bauende praktische Beruf verhindern, wegdrücken, abschleifen würde. Der literarische Spiegel hiervon k a n n der Avatar im Netz sein.</p>
<p>Es ist insgesamt zu bezweifeln, ob es eine einheitliche Identät von Menschen überhaupt gibt, ja je gab, ob nicht Spaltungen sogar lebensnotwendig sind. So daß man sich weiter fragen muß, ob es überhaupt sinnvoll ist, eine einheitliche Identität zu verlangen, bzw. sie herzustellen. Wir erleben auch Welt als fragmentierte, und zwar in dem Moment schon, indem wir über unsere direkten Zusammenhänge, die materialistisch gefaßt werden können, hinausblicken. Hier gilt Lévi-Strauss’ <em>bricolage</em>: das Ich selbst ist bricoliert. Diesem ein einheitliches Ich entgegenzustellen, wäre vergeblich Illusion. Vielmehr ist die Fragmentierung des Ichs zu ergreifen, wie die marxistische Forderung umzusetzen, endlich über die Produktionsmittel selbst zu verfügen. Ich w i l l mich als fragmentierten: b i n Herbst u n d Ribbentrop u n d Daniello u n d Deters u n d Kerbmann u n d Bertrecht u n d Borkenbrod u n d (sogar!) Niamh of the Golden Hair. Ich bin es je in verschiedener Hinsicht. Daß es zwischen allen diesen ein Verbindendes gibt, ist außer Zweifel, allerdings ist dieses Verbindende selber <em>ungefähr</em>; man mag das mit der Unmöglichkeit vergleichen, zugleich den genauen Standort und die Zeit anzugeben, an der ein Elektron wann wo ist.</p>
<p><a title="Die Dschungel. Anderswelt." href="http://www.litblogs.net/alban-nikolai-herbst/">Alban Nikolai Herbst</a> -<a href="http://www.litblogs.net/das-spiel-mit-der-vielfalt-von-avataren/">Das “Spiel” mit der Vielfalt von Avataren.</a> &#8211; in <a href="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/das-spiel-mit-der-vielfalt-von-avataren-kleine-theorie-des-literarisch/">Die Dschungel. Anderswelt.</a></p>
<p>|||</p>
<ul>
<li><a href="http://www.litblogs.net/passenger/">Passenger</a><br />
von <a title="logbuch isla volante" href="http://www.litblogs.net/rittiner-gomez">Rittiner &amp; Gomez</a><br />
in <a href="http://logbuch.isla-volante.ch/passenger/">logbuch isla volante</a></li>
</ul>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/07/rittiner-gomez-passenger.png" alt="Rittiner Gomez Passenger" hspace="2" vspace="2" width="400" height="400" /></p>
<p>passagiere – getroffen auf einer inselfähre.</p>
<p><a title="logbuch isla volante" href="http://www.litblogs.net/rittiner-gomez">Rittiner &amp; Gomez</a> -<a href="http://www.litblogs.net/passenger/">Passenger</a> &#8211; in <a href="http://logbuch.isla-volante.ch/passenger/">logbuch isla volante</a></p>
<p>|||</p>
<ul>
<li><a href="http://www.litblogs.net/literatur-als-radiokunst-richard-obermayr-im-orf-studio-produktionsnotizen/">LITERATUR ALS RADIOKUNST | Richard Obermayr im ORF- Studio | Produktionsnotizen</a><br />
von <a title="in|ad|ae|qu|at" href="/christiane-zintzen">Christiane Zintzen</a><br />
in <a href="http://www.zintzen.org/2009/05/29/literatur-als-radiokunst-richard-obermayr-im-orf-studio-produktionsnotizen/">in|ad|ae|qu|at</a></li>
</ul>
<p>Darf <a href="http://www.zintzen.org/2009/05/29/literatur-als-radiokunst-richard-obermayr-im-orf-studio-produktionsnotizen/">hier</a> als bekannt vorausgesetzt werden &#8230;</p>
<p>|||</p>
<ul>
<li><a href="http://www.litblogs.net/un-ua/">un’ (u.a.)</a><br />
von <a title="parallalie" href="http://www.litblogs.net/helmut-schulze">Helmut Schulze</a><br />
in parallalie: <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/5623376/">1</a>, <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/5708286/">2</a>, <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/5771024/">3</a></li>
</ul>
<p>1 un’ …</p>
<p>un’<br />
kain<br />
abe’<br />
lebt</p>
<p>uns<br />
übe’</p>
<p>hin<br />
&amp;<br />
aus</p>
<p>wem<br />
sonst<br />
die<br />
zung’</p>
<p>die<br />
schnitt’ne</p>
<p><em>2 am fal- …</em></p>
<p><em>am fal-<br />
schen ort</em></p>
<p><em>schmetzt<br />
ein<br />
hol rüber</em></p>
<p><em>ein</em></p>
<p><em>bogen-<br />
sekunden-<br />
blick</em></p>
<p><em>in dich<br />
zurück</em></p>
<p><em>da vorn<br />
liebt sich<br />
die zeit</em></p>
<p>3 rot</p>
<p>rot wär’ wo<br />
andersherum<br />
grün wär’ wo<br />
gar nichts wär’<br />
und auf dem<br />
schwarzweiß<br />
dann grau blau<br />
wär’ und sw<br />
die abkürzung<br />
für &#8220;scheiß<br />
wolken!“ und<br />
alles komple-<br />
mentäre sich<br />
endlich aus<br />
sich heraus<br />
kompli-<br />
mentierend<br />
sich selbst<br />
kontemplierte</p>
<p>bzw. dich</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/un-ua/">un’ (u.a.)</a> &#8211; von <a title="parallalie" href="http://www.litblogs.net/helmut-schulze">Helmut Schulze</a> &#8211; in parallalie: <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/5623376/">1</a>, <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/5708286/">2</a>, <a href="http://parallalie.twoday.net/stories/5771024/">3</a></p>
<p>|||</p>
<ul>
<li><a href="http://www.litblogs.net/aesthetik/">Ästhetik</a><br />
von <a title="Ken Yamamoto" href="http://www.litblogs.net/ken-yamamoto">Ken Yamamoto</a><br />
in <a href="http://www.kenyamamoto.de/wordpress/2009/skizzen-gedichte/asthetik/">Ken Yamamoto</a></li>
</ul>
<p>Am Fuß der Kreidefelsen lag,<br />
auf einem Totenbett aus Feuersteinen,<br />
umspült vom Rauschen des Meers,<br />
ein Reh: die Augenhöhlen leer,<br />
die Innereien nach außen,<br />
das Geäse weit offen<br />
im Schreck.</p>
<p>Ich positionierte mich,<br />
kniete nieder davor<br />
und machte ein Foto;<br />
versuchte das Grauen<br />
möglichst zeitlos<br />
in Szene zu setzen.</p>
<p>Sicher hatte es<br />
(wir kennen das)<br />
plötzlich den Boden<br />
unter den Füßen verloren<br />
und war in die Tiefe gestürzt.</p>
<p>Später sagte einer,<br />
nachdem er schweigsam,<br />
lange und eingehend<br />
das Bild betrachtete:<br />
schön!</p>
<p><a title="Ken Yamamoto" href="http://www.litblogs.net/ken-yamamoto">Ken Yamamoto</a> -<a href="http://www.litblogs.net/aesthetik/">Ästhetik</a> &#8211; in <a href="http://www.kenyamamoto.de/wordpress/2009/skizzen-gedichte/asthetik/">Ken Yamamoto</a></p>
<p>|||</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.litblogs.net/ikon-archiv1/">ikon. Archiv1</a><br />
von <a href="http://www.litblogs.net/marianne-buettiker/">Marianne Büttiker</a><br />
in <a href="http://www.mariannebuettiker.net/notes/?p=675">con.tempo</a></div>
</li>
</ul>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/07/marianne-buettiker-ikon.png" alt="Marianne Büttiker ikon" hspace="2" vspace="2" width="400" height="523" /></p>
<p><em>ikon</em>. <strong>Archiv1</strong> Was zur Sprache kam, hatte seinen Anfang im Staunen.</p>
<p><a href="http://www.litblogs.net/marianne-buettiker/">Marianne Büttiker</a> -<a href="http://www.litblogs.net/ikon-archiv1/">ikon. Archiv1</a> &#8211; in <a href="http://www.mariannebuettiker.net/notes/?p=675">con.tempo</a></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT ( DOUBLE FEATURE  )</p>
<p align="right">Weist die aktuelle Ausgabe des &#8220;<em>Lesezeichens</em>&#8221; bereits einen ungewöhnlich starken Hang zum Wasser in Flüssen und Meeren , unter Fähren und den Hufen von Gnuherden auf , findet sich unsere in|ad|ae|qu|ate Musikauswahl ebenfalls ziemlich im Liquiden wieder . Ausnahmsweise sind heute <em>zwei</em> Releases zu prasentieren .</p>
<p align="right">Da wäre zum Einen ein <em><a href="http://www.loopzilla.de/">Loopzilla</a></em>- <em><a href="http://www.loopzilla.de/?p=317">expansive sound</a></em>- Mix des Argentiniers <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/07/czz-hoerempfehlung-170.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" /><a href="http://www.myspace.com/albertobrichuk">Alberto Brichuk</a> , welches &#8211; hätte man beim Mastern keinen so sturen Beat drübergelegt , im Grunde eine anspruchsvolle Anspielung auf elektroakustische Experimente darstellt .</p>
<p align="right">Hätte man sich nicht zu einem stampfenden Midi- Beat verpflichtet , könnnte man sich leicht ins Kölner Experimentalstudio für elektrokustische Musik ( der 60er Jahre , <em>nota bene</em> ) versetzt fühlen : Gedanken an Xenakis , Eötvös , Asperghis und <em>Quelques Concrêtes</em> drängen sich unweigerlich auf , gewährt man sich den langen Atem für&#8217;s Komplizierte , welches zwischen den rohen Schlägen der Rhythmusmaschine glänzt .</p>
<p align="right">CLICK <a href="http://www.archive.org/download/loopzilla085/loopzilla085_vbr.m3u">LINK TO LISTEN TO STREAM</a> ( WMP )</p>
<p align="right">Agiert <em>Ambient</em>- Music meist an den Rändern der Stille , wird mit dem <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/07/czz-hoerempfehlung-170.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />&#8220;<em><a href="http://editoradoporto.blogspot.com/2009/07/edp013-fora-invisible-college.html">Invisible College</a></em>&#8221; von <em>Fora</em> aka <a href="http://www.myspace.com/jaimelah">Jaime de Almeida</a> eine Position inmitten eines sanft schwappenden Ozeans verortet ( <a href="http://editoradoporto.blogspot.com/">Editora do Porto</a> #013 ) .</p>
<p align="right">Ist man einmal so weit , die üblichen Vorurteile hinsichtlich <em>ambienter</em> Pathetik über Bord zu werfen , wird man eine unwägbare Ebbe akustisch erfahren und zwar &#8211; <em>Geduld , liebe Leute , nur Geduld !</em> &#8211; wird man sich irgendwann wie Arthur Gordon Pym in einem deutlich vernehmlichen Schiffsrumpf befinden . Das Erstaunlichste an diesen atmos- meerischen Piècen alllerdings scheint ihre Verweigerung hinsichtlich visueller Imperative .</p>
<p align="right">Ja , <em>ein</em> Wasser ist da , so viel weiss man wohl , doch drängt es sich nicht ins Kino des Kopfinneren . Selbst das rhythmische Ächzen des Schiffrumpfes <em>spürt</em> man eher , als dass man&#8217;s imaginiert &#8211; die knarrende Tieflage des Kiels ist <em>da</em> , zu dunkel im Inneren , als dass visuelle Orientierung möglich sei .</p>
<p align="right">Seltenes Beispiel also eines <em>Ambient</em>-, welcher keine Bilder evoziert , sondern ein wunschloses Sein im Hier garantiert . Ist es das , was sie dort draussen &#8220;<em>authentisch</em> &#8221; nennen ?! &#8211; Jedenfalls : ein Meisterwerk .</p>
<p align="right">CLICK <a href="http://www.archive.org/download/edp013Fora-TheInvisibleCollege/edp013Fora-TheInvisibleCollege_vbr.m3u">LINK TO LISTEN TO STREAM</a> ( WMP )</p>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>NEUES VON FREUNDEN</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2009/02/23/neues-von-freunden-27/</link>
		<comments>http://www.zintzen.org/2009/02/23/neues-von-freunden-27/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 06:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> BERLIN &#8211; KRITIK &amp; COVER &#8211; BARBARA KÖHLER | WIEN &#8211; ÜBERLEBEN : SOZIALVERSICHERUNG FÜR KÜNSTLERINNEN | WIEN &#8211; AUSSTELLUNG 1 : GOTTFRIED ECKER &#8211; &#8220;<em>VERMUTLICH EIN ENGEL</em>&#8221; | WIEN &#8211; AUSSTELLUNG 2 : &#8220;<em>STARK BEWÖLKT &#8211; FLÜCHTIGE ERSCHEINUNGEN DES HIMMELS</em>&#8221; | WIEN | IN MEMORIAM WALTER ZSCKOKKE ( 1948 &#8211; 2009 ) | KLANGAPPARAT</p>
<p><strong><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/02/elfriede-mejchar-rote-wolken-musa.png" alt="Elfriede_Mejchar_Rote_WolkeN_MUSA" hspace="2" vspace="2" width="450" height="479" /></strong></p>
<p align="right"><a href="http://www.basis-wien.at/cgi-bin/browse.pl?t=fipo.tpl&amp;fipoid=16034">Elfriede Mejchar</a> : Rote Wolken , Fotografie 1962 ( <a href="http://www.musa.at/ausstellungen/aktuell.html">MUSA</a> )</p>
<p>BERLIN | KRITIK &amp; COVER | BARBARA KÖHLER</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/02/czz-neuesvonfreunden-16.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Glaube hier Keiner , wir verfolgten die in &#8220;NEUES VON FREUNDEN&#8221; angezettelten <em>Threads</em> nicht weiter : Getreulich schicken wir den Redaktions- Pikkolo ( wahlweise die schöne Aspirantin ) den Ereignissen , Wettbewerben und Denk- be- WEG &#8211; ungen hinterher , um auch die Resultate bzw . Fortsetzungen verzeichnen . Diese werden unter der Knute der streng blickenden Herren vom Archiv als &#8220;<em>Updates</em>&#8221; den jeweiligen Erst- Ankündigungen nachgetragen ( siehe <a href="http://www.zintzen.org/2009/02/16/neues-von-freunden-26/"><em>berghohe Literatur</em></a>- oder <em><a href="http://www.zintzen.org/2009/02/10/literatur-als-radiokunst-2008-im-literarischen-quartier/">Prostestsong</a></em>- Wettbewerbe und deren Resultate &#8230; ) . Wobei Ausnahmen freilich die Regel bestätigen : <em>Verlassen</em> Sie &#8230; sich mal auf &#8230; <em>Ihre Mitarbeiter</em> &#8230;</p>
<p>Neues aus dem bis 10. März in den Berliner <em><a href="http://www.kw-berlin.de/deutsch/set_index.htm">Kunstwerken</a></em> etablierten Salon der Sparten <a href="http://www.zintzen.org/2009/02/16/neues-von-freunden-26/">&#8220;Kritik &amp; Cover&#8221; ( Marienbad 005 )</a> , wo unter Kuratel von <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/ann-cotten/">Ann Cotten</a> kritisch covernde Gäste sich produzieren . Zum Beispiel die hierorts per &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/barbara-kohler-muse-polytrop-nausikaa-rapport/"><em>Salon</em></a>&#8221; und &#8220;<em><a href="http://www.kunstradio.at/2006A/11_07_06.html">Literatur als Radiokunst</a></em>&#8221; bestbekannte Autorin und Übersetzerin <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/barbara-koehler/">Barbara Köhler</a> , die heute einmal mehr mit ihrer distinkten poetischen Stimme aus dem Werk der Gertrude Stein überträgt :</p>
<p>A CUSHION HAS THAT COVER | EIN KISSEN HAT DIES BEZÜGLICH</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/02/gertrude-stein-barbara-koehler.png" rel="lightbox[7011]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/02/gertrude-stein-barbara-koehler-small.png" alt="Gertrude_Stein_Barbara_Köhler" hspace="2" vspace="2" width="450" height="206" /></a>(<em>Click to XL</em> )</p>
<p><em>Barbara Köhler covert Gertrude Stein</em> @ <a href="http://www.kw-berlin.de/deutsch/news_frameset.htm">Hotel Marienbad 005</a> &#8211; <a href="http://www.kw-berlin.de/deutsch/set_index.htm">KW Institute for Contemporary Art</a> , Auguststrasse 69 , 10 117 Berlin &#8211; <strong>Montag , 23. 2. 2009 , 19 H</strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>WIEN | ÜBERLEBEN : SOZIALVERSICHERUNG FÜR KÜNSTLERINNEN</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/02/czz-neuesvonfreunden-16.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Es ist zwar bekanntlich nur ein toter Künstler ein guter Künstler , doch muss man als ein Lebendiger trotzdem danach trachten , sich der Kunst einstweilen gesund zu erhalten . Dazu dient beispielsweise die &#8220;<em>Sozialversicherung für KünstlerInnen</em>&#8221; , welche &#8211; wie die <a href="http://www.bmukk.gv.at/kunst/bm/studie_soz_lage_kuenstler.xml">Sozialstudie</a> des BMUKK erweist &#8211; Lebensstandard und -Freude der künstlerich Werktätigen nicht notwendig ins Lot bringt , aber immerhin ist das System so kompliziert , dass stets mehr Fragen als Antworten kursieren . Dem sei mit einem Info- Abend von Übersetzergemeinschaft und Kulturrat im Literaturhaus Wien abgeholfen :</p>
<blockquote><p>KünstlerInnen gelten als Neue Selbstständige, unterliegen der Pflichtversicherung bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft ( SVA ) und haben die Möglichkeit aus dem Künstlersozialversicherungsfonds ( KSVF ) einen Zuschuss zu ihren Versicherungsbeiträgen zu beziehen.<br />
2008 hat sich einiges verändert. Zum einen ist seit April 2008 die Novelle des KSVF-Gesetzes in Kraft, was die Materie nicht grundsätzlich besser, aber u. a. durch eine Reihe von komplizierten Ausnahmeregelungen um einiges unüberschaubarer gemacht hat. Zum anderen ist seit Beginn 2008 die Selbstständigenvorsorge &#8211; als 2. Säule der Pensionsversicherung &#8211; verpflichtend. Ab 2009 besteht die ( mehr als fragwürdige ) Möglichkeit der freiwilligen Arbeitslosenversicherung für Selbstständige. In beiden Fällen werden Entscheidungen verlangt, die teilweise längerfristig bindend sind.</p>
<p>ExpertInnen von KSVF und SVA werden nach kurzen einführenden Vorträgen zur Versicherungssituation und zu Besonderheiten für KünstlerInnen auch für individuelle Fragen zur Verfügung stehen.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/veranst/veranst/2009/02/20090224_1.html">Infoabend &#8220;<em>Sozialversicherung für KünstlerInnen</em>&#8220;</a> &#8211; Literaturhaus Wien &#8211; <strong>Dienstag , 24. 2. 2009 , 19 H</strong></p>
<p><a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/veranst/veranst/2009/02/20090224_1.html"></a></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>WIEN | AUSSTELLUNG 1 : GOTTFRIED ECKER &#8211; &#8220;<em>VERMUTLICH EIN ENGEL</em> &#8221;</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/02/gottfried-ecker-vermutlich-ein-engel.png" rel="lightbox[7011]"><img style="width: 161px; height: 214px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/02/gottfried-ecker-vermutlich-ein-engel-small.png" alt="Gottfried_Ecker_Vermutlich_ein_Engel" hspace="2" vspace="2" width="225" height="302" /></a>(<em>Click to XL</em> )</p>
<p>Wer Glück und also keine Fragen hat , schafft es danach gerade noch rechtzeitig zur Vernissage jenes diskreten Zeichners und Skulpteurs , dessen neue Ausstellung mit ungewohnt explizitem Titel ebenso wie mit farbigen Vollbildern überrascht : Nicht , dass je ein Zweifel bestanden hätte an der Poesie von <a href="http://www.forart.at/ecker/ge.htm">Gottfried Eckers</a> stets solistisch solipsistisch in Zeit und Raum sich orientierenden Figuren &#8230;</p>
<p>Immerhin garantiert die bekannt gut geerdete Vorliebe des Künstlers für exquisiten Wein dessen fröhliche Antreffbarkeit in der Galerie .</p>
<p>Ausstellung <a href="http://www.basis-wien.at/cgi-bin/browse.pl?t=fipo.tpl&amp;fipoid=15943">Gottfried Ecker</a> &#8220;<em><a href="http://www.kunstnet.at/chobot/09_02_25.html">vermutlich ein Engel</a></em>&#8221; ( Objekte , Ölbilder , Zeichnungen ) &#8211; <a href="http://www.kunstnet.at/chobot/index.html">Galerie Chobot</a> , 1010 Wien , Domgasse 6 &#8211; 25. 2. &#8211; 28. 3. 2009 &#8211; <strong>Vernissage Dienstag , 24. 2. 2009 , 19 &#8211; 21 H</strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>WIEN | AUSSTELLUNG 2 : &#8220;<em>STARK BEWÖLKT </em><em> &#8211; FLÜCHTIGE ERSCHEINUNGEN DES HIMMELS</em>&#8221;</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/02/czz-neuesvonfreunden-16.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Dass es des oben genannten Künstlers Bruder , <a href="http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/mitarbeiter.html#bildende">Berthold Ecker</a> , in langjähriger Aufbau- Arbeit gelungen ist , der Kunst aus den ständig wachsenden Sammlungen der Stadt Wien einen grosszügigen Raum nächst dem historistischen <em>Karstgebirge des Wahnsinns</em> ( aka <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_von_Schmidt">Friedrich von Schmidts</a> Wiener <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Rathaus">Rathaus</a></em> ) einzurichten , ist wohlbekannt . Trotzdem wurde der Name der frühen Interims- Station , &#8220;<em><a href="http://www.musa.at/dokumentation.html">Museum auf Abruf</a></em>&#8221; ( MUSA ) , beibehalten .</p>
<p>Dem Flüchtigen ( und vermutlich Engelhaften : siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sibylle_Lewitscharoff">Sibylle Lewitscharoffs</a> neuer Roman &#8220;<em><a href="http://www.suhrkamp.de/titel/titel.cfm?bestellnr=42061">Apostoloff</a></em>&#8221; ) widmet sich ab Freitag die Ausstelung &#8220;<em><a href="http://www.musa.at/ausstellungen/detail/show/2009/05/stark-bewoelkt-fluechtige-erscheinungen-des-himmels.html">S t a r k   b e w ö l k t – flüchtige Erscheinungen des Himmels</a></em>&#8221; : Wolkiges , <em>festgehalten</em> in der bildenden Kunst , welche von diesem paradoxen Unterfangen offensichtlich nicht lassen kann ( siehe oben <a href="http://www.basis-wien.at/cgi-bin/browse.pl?t=fipo.tpl&amp;fipoid=16034">Elfriede Mejchars</a> dramatische Fotografie ) .</p>
<blockquote><p>Wolken als Motiv und Metapher in Kunst und Fotografie vereinen mehrere Facetten der Auseinandersetzung mit dem Phänomen: einerseits mit Natur, Himmel und Landschaft, andererseits mit dem Zufälligen, dem Unbestimmten, dem Vergänglichen, dem Phantastischen. Wobei die Kompositionen vielfach unterschiedliche Lesarten zulassen, der Spielraum von abstrakten Gebilden bis zu real anmutenden Figurationen reicht.</p>
<p>Die von 27. Februar bis 30. Mai 2009 anberaumte Ausstellung stützt sich auf eine Auswahl von etwa 70 Werken der vergangenen 50 Jahre aus den Beständen der Sammlung der Stadt Wien: Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien.</p>
<p>Im Katalogbuch werden die präsentierten Arbeiten jeweils auf einer Doppelseite mit einer Abbildung und einem begleitenden Text vorgestellt. Ergänzend behandeln vier Essays das Thema in kunstgeschichtlicher ( <a href="http://www.koer.or.at/cgi-bin/page.pl?id=7&amp;lang=de">Berthold Ecker</a> ), fotohistorischer ( <a href="http://www.timm-starl.at/profil.htm">Timm Starl</a> ), mythologischer ( <a href="http://www.musa.at/service/team.html">Johannes Karel</a> ) und literarischer Sicht ( <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Frischmuth">Barbara Frischmuth</a> ).</p></blockquote>
<p>Ausstellung &#8220;<em><a href="http://www.musa.at/presse/aktuell.html">S t a r k   b e w ö l k t – flüchtige Erscheinungen des Himmels</a></em>&#8221; ( Beachte : das durchdacht transdiziplinäre Veranstaltungsprogramm ! ) &#8211; <a href="http://www.musa.at/service/kontakt.html">MUSA | Museum auf Abruf</a> , 1010 Wien , Felderstraße 6 &#8211; 8 &#8211; 26. 2. &#8211; 30. 5. 2009 &#8211; <strong>Vernissage Donnerstag , 26. 2. 2009 , 19 H</strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>WIEN | IN MEMORIAM WALTER ZSCKOKKE ( 1948 &#8211; 2009 )</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/02/czz-neuesvonfreunden-16.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Am 5. Februar ist der in Wien wirkende Schweizer Architekturkritiker und Publizist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Zschokke">Walter Zschokke</a> nach langer , katastrophaler Krankheit verstorben . &#8220;Gegen den Mainstream bildwirksamer Spektakelarchitektur&#8221; , so <a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090206_OTS0194">Dietmar Steiner</a> , Gründer und Leiter des <em>Architekturzentrums Wien</em> , habe Walter Zschokke</p>
<blockquote><p>in ruhigen und subtilen Kommentaren immer wieder die inhaltlich begründeten konzeptionellen Verantwortungen der Architektur eingefordert. Sein niemals verleugnender Blick von aussen hat immer versucht, in der zeitgenössischen Architektur jene inhaltlichen Qualitäten einzufordern, die einen sozialen und kulturpolitischen Forschritt der Gesellschaft ermöglichen. Die österreichische Architektur hat mit Walter Zschokke eine wertvolle, weil reflektierende kritische Stimme verloren.</p></blockquote>
<p>Und Kollege <a href="http://diepresse.com/home/spectrum/architekturunddesign/450526/index.do">Otto Kapfinger</a> in der Tageszeitung &#8220;<em>Die Presse</em>&#8221; , in deren Wochenendausgabe Zschokke seit 1988 seine <a href="http://www.nextroom.at/actor_project.php?actor_id=4383&amp;kind_id=8">ruhigen Reflexionen</a> zur zeitgenössischen Architektur publizierte :</p>
<blockquote><p>Zschokkes Engagement für gestalterische Qualität in allen Maßstäben produzierte sich nie in lauter Polemik oder in brillant gedrechselten, ästhetischen Urteilen. Unbeirrt von Zeitmoden, kultivierte er die sachbezogene, vielschichtig ausgelotete Beschreibung des Faktischen als Grundlage jeder Diagnose, jeder kritischen Äußerung, jeder negativen oder positiven Wertung. Dazu befähigten ihn ein exzellentes technisch-konstruktives Wissen und Gespür, die breite Erfahrung auch als praktizierender Architekt, die kulturwissenschaftliche Schulung an der besten technischen Hochschule Europas und nicht zuletzt sein handwerkliches Know-how, speziell im Umgang mit Holz. ( &#8230; )</p>
<p>Walter Zschokke konnte wie kein anderer konstruktive Stärken und Schwächen von Tragstrukturen auf Anhieb analysieren oder gebaute Raumereignisse in nachvollziehbare Beschreibungen giessen, vermochte aber auch aus der Betrachtung einer windschiefen Vorgartenmauer oder einer hölzernen Trinkschale ein ganzes Panorama alltagskultureller Kausalitäten und Schönheiten zu erzählen. Am 5. Februar war sein jahrelanger Kampf gegen den Krebs zu Ende, er starb im AKH, umsorgt von seiner Frau und den beiden erwachsenen Kindern. Er fehlt uns.</p></blockquote>
<p>Einem wachsamen Geist , welchem Ästhetik ein ethisches Anliegen war , ist eine ungewöhnliche Zusammenkunft von Freunden und Wegbegleitern gewidmet : &#8220;<a href="http://www.kunstraum.net/veranstaltungen/veranstaltungen-vorschau/was-ihm-wichtig-war"><em>Was ihm wichtig war … Ein Abend für Walter Zschokke</em></a> &#8221; versammelt Exponenten des <a href="http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Zum_Tod_von_Walter_Zschokke_736873.html">ORTE- Architekturnetzwerks NÖ</a> , Kollegen wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Kapfinger">Otto Kapfinger</a> , die Architekturfotografin <a href="http://www.zintzen.org/zur-kunst/margherita-spiluttini-trinkt-o-augen/">Margherita Spiluttini</a> und würdigt Zschokkes <a href="http://books.gta.arch.ethz.ch/pi/Strasse-Sustenpass.html">eminente Studie</a> über die <a href="http://www.top-of-uri.ch/_pages/Sustenpassstrasse.htm">Sustenpassstrasse</a> mit Vortrag und Dokumentarfilm . <em>Wichtig</em> .</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.kunstraum.net/veranstaltungen/veranstaltungen-vorschau/was-ihm-wichtig-war"><em>Was ihm wichtig war … Ein Abend für Walter Zschokke</em></a> &#8221; &#8211; <a href="http://www.kunstraum.net/kunst-raum/info">Kunstraum NOE</a> , 1014 Wien , Herrengasse 13 &#8211; <strong>Donnerstag , 26. 2. 2009 , 19 H</strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Rhythmische , ja geradezu haptische Subtilität qualifiziert das <a href="http://www.loopzilla.de/?page_id=10">Loopzilla</a>- Netmix des Spaniers Ibai Lopez aka <a href="http://www.loopzilla.de/?page_id=199">X.V.P</a> für heutige Kontexte . Ein stetiges Voranschreiten , innen warm und <em>deep</em> , durch den tiefer <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/02/czz-hoerempfehlung-116.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />werdenden Schnee : <a href="http://www.loopzilla.de/?p=198">X.V.P. &#8211; <em>Baja Frecuencia</em></a> .</p>
<p>[link auf mp3-audio im bogbeitrag]</p>
<p><strong>|||</strong></p>

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