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DRM , CC , ect : Workshop “Urheberrecht und Verwertungsgesellschaften in der digitalen Welt”



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DRM FREE CONTENT : KONSUMENT VS. PRODUZENT

picto musical noteWas für den Konsumenten schön und gut ist , muss nicht für die Produzierenden best practice bedeuten : Das sukzessive Abrücken der Majors vom der Punzierung downloadbarer Musikware per Kopierschutz ( aka DRM - Digital Rights Management , vulgo Digital Restrictions Management ) schafft neue Konkurrenzen für die bisher freien und unverstaucht angebotenen Tracks von künstlerischen Independents bzw. Individuen .

DRM FREE CONTENT : TRENDS ?

picto musical noteVon Universal im August 2007 ( BBC , Basic ) bis hin zu Sony kürzlich ( Guardian , blogpiloten ) : Mag damit nun zwar der “Kopierschutz tot” sein ( Welt , Rivva : Spiegel , NZZ ) , wie und wodurch lebt die Musik , von der man leben will , weiter ?

Tritt nun das Konzept des Watermarking an dessen Stelle ( wie Wired suggeriert ) , oder werden sich die Konzerne fortan via Werbesekunden schadlos halten ? ( Betanews ) - Eine physische Musikkarte als CD- Ersatz plus Download- Frickelei als “Neuer Dummheitsrekord” @ Sony ? ( Medienkonvergenz )

War die Radiohead- Methode einer 60- tägigen Frist für “Pay what you want“- Downloads nichts anderes ein Werbe- Trick und sichere Schiene hin zum Number- One- Charts- CD ? ( ReadWriteWeb ) - Ist Eigenmusikvertrieb via MySpace angesagt , oder “stirbt” die CD schon wieder einmal und liegt die Zukunft allein im Vinyl ? ( Wired )

MICA - WORKSHOP FÜR KOMPONISTEN

picto musical noteWer das Neueste über New Music Revenue Models , Urheberrecht , Creative Commons- Lizensierungen etc. erfahren will , kann sich jetzt noch für den praxisorientierten Mica- Workshop für Musikschaffende am 24. 1. in Wien einschreiben : Recht oder Restriktion ? - Urheberrecht und Verwertungsgesellschaften in der digitalen Welt .

Die digitale Revolution der letzten 10 Jahre stellt auch das bisherige Urheber- und Verwertungsrecht in Frage. Fast jedes digitale Gerät ist eine Content-Kopiermaschine. Regelungen zum digitalen Kopierschutz ( DRM ) haben - auf Druck der Musikindustrie - Eingang in die nationalen Gesetze gefunden. Die meisten Maßnahmen zum technischen Kopierschutz gelten aber längst als gescheitert. Gleichzeitig ist Musik im Netz massenweise gratis zu hören: Nicht nur auf den Sites der kleinen Netzlabels, auch auf den meisten Web-2.0-Plattformen wie MySpace, YouTube oder LastFM denkt niemand mehr daran, für diesen Musikkonsum zu zahlen. Die Grenzen zwischen Downloads und Streams lassen sich dabei nicht eindeutig ziehen, kann man doch mit der geeigneten Software jeden Stream auch lokal speichern. Wenn der Vertrieb aber nicht mehr kontrollierbar ist, hat die Idee des Copyrights damit endgültig ausgedient?

Mit Creative Commons gibt es überdies seit einigen Jahren ein alternatives Lizenzmodell, das auf die neuen Erfordernisse insofern eingeht, als es den UrheberInnen die Wahl lässt, welche Rechte sie gewähren wollen ( some rights reserved ). Creative Commons erfreut sich online wie auch offline auf globaler Ebene immer größerer Beliebtheit, wird jedoch von Verwertungsgesellschaften, die Tantiemen z. B. aus der Leermedienabgabe an Kreativschaffende verteilen sollen, nicht anerkannt.

Was bedeutet das alles nun für die Musikschaffenden? Dieser Workshop bietet praxisnahe Vermittlungsansätze für Musikschaffende, die ihre Musik online vertreiben wollen. U.a. wird auf folgende Fragen eingegangen:

• Welche Konsequenzen haben Creativ-Commons-Lizensierungen für Musikschaffende in Österreich?
• Können Werklizensierungen wiederrufen werden, oder sind sie endgültig?
• Kann ein Rechtesplitting zwischen digitaler und analoger Welt betrieben werden?
• Unter welchen Umständen darf ich meine Werke auf der eigenen Homepage zum Download anbieten?
• Wie steht es mit MySpace, YouTube, LastFM usw.?

Auf viele dieser Fragen gibt es derzeit keine eindeutigen Antworten, da sich selbst ExpertInnen über den Stellenwert und die zukünftige Entwicklung von Creative Commons uneinig sind. Daher bildet den Abschluss des Workshops eine Diskussionsrunde, die VertreterInnen der AKM mit Aktivisten von Creative Commons Austria an einen Tisch bringt. ( more … )

Die Teilnahme ist frei , die - nehmerzahl allerdings begrenzt : Deshalb rasch anmelden ( registration@mica.at ) . |||

KLANGAPPARAT

Eine sehr pfiffige Release des Netlabels no-response ist zur some rights reserved- Verfügung zu melden . Zunächst sehe man sich bitte höflich die exzeptionell gestaltete Webseite dieser sympathischen MP3- Verteiler mit dem Motto “Musik gewinnt Freunde” an . Und jetzt zu Modul [ ja : @ MySpace ! ] ,czz hörempfehlung dem im südrussischen Krasnodar beheimateten Tanz- und Kopf- Electronica- Projekt von Evgeny Shchukin , Evgeny Fomin und Alexander Tochilkin . Nach dem eher verzagten Durchhören eines Dutzends von Releases ebenso vieler Netlabel während der vergangenen Tage freut sich in|ad|ae|qu|at , mit der no- response- EP Numero 014 “INBOX” endlich wieder feine Klangbeute ergattert zu haben . Repetitiv , sicher , aber klug gemacht und mit feinen Schraffuren über zügigen idm- Ideen . Einen gewissen Glücks- und Hübschheitsfaktor räumen wir gerne ein , solange sie Sache nicht primitiv lieblich klingt . Echte Empfehlung ! - CLICK TRACKS TO LISTEN : 01. Lost List Part 1 | 02. Lost List Part 2 | 03. Sliding Fiba | 04. Transport | 05. Fraves |||

FURTHER READING

Update , 23. 1. ff : Nun sollen via lasft.fm in grossem Umfang die Tracks der Major- Labels streamen

Die beste Analyse , was die Kundenbindung an den last.fm- Eigentümer CBS anbelangt , bietet ReadWriteWeb :

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MICRO | -NOTE | -QUOTE : pop vs. electronica



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BREAKING NEWS !

czz MICRO NOTE QUOTE sourcne AIGA airport pictos copyright freeAnlässlich von sound:frame , dem konzertierten Riesen- Event zu VeJaying und Vizualz , mit welchem Wien per seine Ehre als Elektronica- Mekka Rom Byzanz verteidigt , zitiert in|ad|ae|qu|at die kürzlich seitens der taz in die staunende Welt entlassenen erheblichen Erhellungen zum musikstrukturellen Thema .

Tobias Rapp im taz- Interview mit dem Musikwissenschafter Mark Butler ( Unlocking the Groove. Rhythm, Meter, and Musical Design in Electronic Dance Music , 2006 ) über die Unterschiede zwischen “Pop” ( Paradigma “Song” ) und elektronischer Musik ( Paradigma “Loop” ) :

taz : Als Hauptunterschied zwischen elektronischer Tanzmusik und Pop wird immer wieder der zwischen Song und Track angeführt . Stimmt das ? Und wie würden Sie diesen Unterschied beschreiben ?

Butler : Das ist eine Frage , die tatsächlich viele der Künstler beschäftigt, mit denen ich gesprochen habe . Was sie dann normalerweise sagen , ist , dass der Song , der in einer Poptradition steht , einen bestimmten Aufbau hat : Vers , Refrain , Bridge . Die Struktur eines Tracks dagegen basiert auf Loops und ist grundsätzlich repetitiv . Sie mag bestimmte Aufteilungen haben , aber sie ist weniger festgelegt als in einem Popsong .

taz : Sie beschreiben elektronische Musik als modular . Was heißt das ?

Butler : Wenn ich sage , dass elektronische Musik modular ist , spreche ich von ihrer Struktur - auf den verschiedensten Ebenen . Grundsätzlich baut sich elektronische Musik aus vielen kleinen Mustern oder Modulen auf , die relativ ähnlich und auswechselbar sind . Da wäre auf der alleruntersten Ebene der Loop . Der Loop ist die fundamentale strukturelle Einheit dieser Musik . Ein kurzes , repetitives Muster . Loops sind so geschrieben , dass man sie ohne Probleme mit anderen Loops kombinieren kann . Der einzelne Loop ist meist unauffällig . Was die Bassdrum oder die Snare machen , ist meist austauschbar . Das gibt dem Künstler aber große Flexibilität , wenn er das Zusammenspiel dieser Elemente organisiert und sie in immer neuen Weisen zusammenfügt . Dies ergibt dann größere Elemente . Das sind dann viertaktige oder achttaktige Einheiten , die sich wie Module zu Tracks zusammenbauen lassen . Und wenn ein DJ Platten auflegt , kann man die Tracks selbst auch wieder als Module verstehen . Es geht darum , diese zu kombinieren . Davon handelt diese Musik . ( … )

KLANGAPPARAT

Wer Lust hat , mag die eben gelesenen Thesen anhand der jüngsten Release des ex- Berlin , ex- Goa und derzeitigen Stuttgarter Dub- Tech- House DJs electrosandy czz hörempfehlungüberprüfen : Die drei recht mechanisch aufgesetzten Traxx der EP “funkwelle” strafen das Motto des Netlabels pertin_nce ( Quebec ) “electronic music made with love and passion” ebenso Lügen wie dessen impertinent mit Wohlfühlbildchen bespielte Webseite . Immerhin gibt der Mann freimütig zu , sich nach neun Jahren Praxis eben von Fruity Loops zu Ableton Live emporzuarbeiten . CHECK IT OUT & CLICK TRACKS TO LISTEN . 01. vollmond und nebel | 02. tuning metro | 03. funkwelle |||

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