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DNB : Verordnung zur Pflichtablieferung von Netzpublikationen



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NATIONALE WEBARCHIVIERUNG

ARE YOU REGISTERED klein2006 erteilte der Gesetzgeber der Deutschen Nationalbibliothek ( DNB ) den Auftrag , auch Publikationen im Internet zu sammeln . Ab 2008 sollen die ersten digitalen Pflichtexemplare eingehen : vor einem Jahr im Börsenblatt online erschienen , hätte mam diese Meldung ja durchaus positiv interpretieren können : Die hoch offiziöse Registrierung von Portalen wie litblogs.net hätte einen fruchtbaren Dialog mit den Portalbetreibern , den “betroffenen” Bloggern, Forschern und Archivaren von DILIMAG triggern können .

Was nun seitens des deutschen Gesetzgebers ertönt , lässt sich einigermassen bürokratisch an : “Verordnung zur Pflichtablieferung von Netzpublikationen tritt in Kraft” titelt heise am 22. 10. und ventiliert die mit Wirkung des Folgetages impelemtierte Verordnung ( PDF ) über die Pflichtablieferung von Medienwerken an die Deutsche Nationalbibliothek . Kurz : es geht darum , welche Netzpublikationen bei der DNB quasi als “Pflichtexemplar” elektronisch eingereicht und für die Archivierung freigegeben werden müssen .

Laut dem DNBG sind neben Büchern, Zeitungen, Zeitschriften und anderen physikalischen Medienträgern auch “unkörperliche”, in “öffentlichen Netzen dargestellte” Medienwerke bei der Nationalbibliothek abzuliefern. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, riskiert nach einer Abmahnung eine Geldstrafe bis zu 10.000 Euro. Ziel der Verordnung ist es, die gesetzliche Regelung auf ein handhabbares Maß einzuschränken. Prinzipiell steht es der DNB demnach offen, auf die Zulieferung oder elektronische Abholung einzelner Netzpublikationen zu verzichten, wenn diese in unterschiedlichen technischen Ausführungen erscheinen. Anheim steht es ihr auch elektronische Medien auszuklammern, deren Sammlung oder Archivierung “nur mit beträchtlichem Aufwand” möglich wäre.

Prinzipiell schließt die Verordnung etwa “lediglich privaten Zwecken dienende Websites” aus. Was genau darunter fällt, ist unklar. Die DNB strebt nach eigenen Angaben an, die Archivierung auch auf “originär dem Web” entsprungene Publikationsformen wie Blogs, Wikis oder Foren nach und nach auszudehnen. In einem Frage-Antwort-Verzeichnis listet die Einrichtung bislang aber nur pauschal “elektronische Zeitschriften, E-Books, Hochschulprüfungsarbeiten, Digitalisate, Musikdateien oder auch Webseiten und dynamische Applikationen” auf. Eine Definition öffentlicher oder privater Werke fehlt. Weiter ist nachzulesen, dass die Entwicklung geeigneter Verfahren für den Massenbetrieb der Sammlung, Erschließung und Archivierung von Netzpublikationen “stufenweise” erfolge. Solange diese noch nicht abschließend zur Verfügung stünden, würde die DNB “keine Ordnungswidrigkeitsverfahren anstrengen”.

Generell soll die Anlieferung möglichst per FTP und bevorzugt als PDF erfolgen. Bilder, andere Darstellungselemente sowie “Software und Werkzeuge, die in physischer oder in elektronischer Form erkennbar zu den ablieferungspflichtigen Netzpublikationen gehören”, sind aber ebenfalls betroffen. Dies gilt vor allem für “nicht marktübliche Hilfsmittel”, ohne die ein Lesen der digitalen Werke im Offline-Modus nicht möglich ist. ( … ) ( heise)

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EINE ERREGUNG

ARE YOU REGISTERED kleinPrompt tobt ein Sturm im Wasserglas : Von “Schildbürgerstreich” und “wahnwitziger” Sammelwut geht die Rede ; juristisch ergeben sich Abgrenzungsschwierigkeiten zwischen “öffentlichem Interesse” ( Meldeflicht ) vs. “privaten” & “gewerblichen” Zwecken ( keine Meldepflicht ) , ganz zu schweigen von den technischen Schwierigkeiten sowohl für Seitenbetreiber als auch für Archivare :

Entweder haben bei den Entscheidungsträgern so einige das Medium Internet (bzw. WWW) in seiner Komplexität deutlich unterschätzt. Oder man hat einfach einen gewissen Definitionsbedarf übersehen. ( e-fee.d )

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FRAGEN UND ANTWORTEN

ARE YOU REGISTERED kleinMike Schnoor ( sichelputzer ) hat bei der DNB- Hotline ( 069 1525 1320 ) direkt angefragt und folgende Auskunft erhalten :

  • Publikationen wie Weblogs sind momentan für die Erfassung nicht relevant.
  • Private Inhalte auch außerhalb Weblogs, die mit Werbeanzeigen einen gewerblichen Charakter haben, sind für die Archivierung derzeit nicht relevant.
  • Technisch gesehen ist die Archivierung von sehr vielen Datenmengen, insbesondere individuelle Publikationen wie Weblogs, noch nicht ausgereift.
  • XML und RSS seien andenkbare Lösungen zur Aggregation der Inhalte, die jedoch noch in Planung sind.
  • Die Pflege der Daten bei Aktualisierungen der publizierten Texte ist derzeit noch nicht gelöst.
  • Digitale Bilder und Videos diverser Social Media Networks stellen die Nationalbibliothek vor eine Herausforderung, insbesondere die zu bereitstellende Speicherkapazität seitens der Nationalbibliothek für einen digitalen Film sind derzeit nicht abgedeckt.

Ich bezweifle daher sehr stark, dass hier ein Blogger mit strafrechtlicher Verfolgung zu rechnen hat, wenn insbesondere bei mehreren hunderten, gar tausenden Blogeinträgen jedes Mal ein PDF zu erstellen wäre. Den Zeitaufwand können Privatpersonen kaum betreiben. Ich selbst würde Wochen damit verbringen, jeden Blogeintrag als gute gemachtes PDF zu sichern. Was passiert da mit neuen Kommentaren? :)

Weitere Details in Benedikt Köhlers offenem “Brief an die Deutsche Nationalbibliothek” sowie in deren Replik : “Auch Kommentare könnten gesammelt werden, Schutz von Urheberrechten unklar: Die Antwort der Deutschen Nationalbibliothek” ( viralmythen).

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UND ÖSTERREICH ?

Allerdings kann , wer in Österreich sitzt und für die Akzeptanz von publizistischen und literarischen e- Medien eintritt , von solchen Verhältnissen nur träumen . Nach dem prähistorischen Pilotprojekt AOLA (Austrian Online Archive) an der TU Wien war im Sommer ( freilich vor dem Scheitern der damaligen Regierung ) von einer “entsprechenden Novelle zum Mediengesetz” die Rede ( futurezone ) .

Seither war kein Sterbenswörtchen in dieser Sache mehr zu hören , und das “Projekt Webarchivierung” an der ÖNB wirkt vergleichsweise peripher .

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FAZIT

ARE YOU REGISTERED kleinDie Reaktionen deutscher Blogger erfolgen entlang der üblichen Erregungskurve unter starker Einwirkung der Privatdaten- Paranoia . Allerdings wird zurecht auf eine Menge technischer und definitorischer Desiderate verwiesen .

Wer jemals in der Echtwelt draussen publiziert hat , kennt die Usanz der Abgabe von “Pflichtexemplaren” an die Nationalbibliotheken und wird sich auch in Netz- Affären darüber nicht weiter erregen . Schliesslich hat er auch als Bibliothektsnützer von solchen Korpora weislich profitiert .

Schliesslich könnte man die Registrierung des eigenen Blogs oder e- Books durch die Nationalbibliothek auch als Akt der Kanonisierung betrachten : Und genau um diese An- Erkennung geht es Netzmedien wie in|ad|ae|qu|at : die Dignität von Netzpublikationen ist zu akzentuieren .

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KLANGAPPARAT

Perkussive Passagen : Als mechanisches Mantra mag die EP “Nation On Detour” allemal dem Absturz ins Depressive eine wohltemperiert Manik czz-hoerempfehlungentgegenen zu stemmen . Auch eigenen sich die fünf Instrumental- Tracks trefflich als Playback für eigene musikalisch- melodische Unterfangen .

Intelligente Sequenzen von Forceback aus Ljubliana . Ediert vom und abspielbar beim Netlabel Bio-Mechanics . CLICK LINK TO LISTEN TO STREAM ( WMP ) . ( thx to mogwai )

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Metadaten : Werkstatt der Wert- Schöpfung



||| ON METHOD - CONT’D | TAGBAU AM WERK : “NETZLITERATUR” KONKRET | REDAKTION UND INDEXIERUNG | PARALLELEN : DNB UND BUCHHANDEL | ARBEITSKREIS ELEKTRONISCHES PUBLIZIEREN | BIG PLAYER : METADATEN ZUM PRODUKTSCHUTZ | EUROPÄISCHE DIGITALE BIBLIOTHEK : EINE CHANCE FÜR “FREIE” ? | OK MIT EOP | KLANGAPPARAT | LINKS

ON METHOD - CONT’D

Auch wenn es zunächst wie Blog- selbstbezügliches Trockenfutter aussehen mag : Die drei Buchstaben “DOI” scheinen drei minimale Zeichen im Text , bedeuten für in|ad|ae|qu|at allerdings einen Riesenschritt vorwärts . Wie so ein DOI im Alltag aussieht , kann man auf ORF- Science betreffs eines Fachartikels über Antidepressiva ersehen . Der Netz- bibliographische Ausweis lautet in diesem Fall :

Die Studie “Initial Severity and Antidepressant Benefits : A Meta-Analysis of Data Submitted to the Food and Drug Administration” von Irving Kirsch und Kollegen ist im Open- Access- Magazin “PLoS Medicine” ( Bd. 5 , e45 , DOI 10.1371 / journal.pmed. 0050045 ) |||

TAGBAU AM WERK : “NETZLITERATUR” KONKRET

on method orangeAufmerksame Leser unserer kleinen Serie ON METHOD sowie der Insinuationen zwischen den Zeilen wissen um unsere Tagbauarbeit , das Format der “Netzpublikation” aus den Schwaden der Hypertexte und der Wolken des Web X.0 herauszumeisseln .

“Netzliteratur” schwebt dann also nicht mehr entlang irgendwelcher unzuverlässiger URLs irgendwo im WWW herum , sondern besteht in kenntlich definierten und bindend registrierten Einzelwerken . |||

REDAKTION UND INDEXIERUNG

on method orangeSpeziell die “Gast- Texte” des Salon Littéraire sollen in ihrem Status als “selbständiges Werk” gestärkt , da ausgewiesen werden . Selbstverständlich bleiben die normalen Arbeiten der “Redaktion” ( Texteinrichtung , Lektorat und Linksammlung ) die gleichen wie bisher , allerdings wird fortan jeder Beitrag sowohl zukünftig als auch rückwirkend mit einer Kennziffer plus beschreibenden ( = Meta- ) Daten sozusagen offiziell angemeldet . Nun sind wir also Mitglied im Club und geben der Registration Agency ( mEDRA in Kooperation mit dem deutschen Buchhandel ) für jeden Beitrag den uniquen Nummerncode der DOI durch . Die dazu mitgelieferten Metadaten sind schon ein direkter Highway hinaus und hinauf ins Semantische Universum ( aka Web 3.0 - à propos eine gute Gelegenheit , RWW’s 11 Thesen zum Semantischen Wesen zu lesen ) .

Zur Zeit wird der Bestand an Blog- Artikeln und “Salon“- Gastbeiträgen je einzeln mit solchen DOI- Codes indiziert . Ein kurzer Satz - - - aber eine lange lange lange Liste Arbeit !

Da man die DOI- Registrierungen samt Metadaten via Feed quasi wie Karteikarten einsehen kann , wächst damit also peu à peu eine praktikable Datenbank zu Status , Autoren und Themen von Texten auf in|ad|ae|qu|at . |||

PARALLELEN : DNB UND BUCHHANDEL

on method orangeSehr aufmerksam spähen wir , die wir als Mikro- Medium mit diesen Verfahren ( gegenüber … wissenschaftlichen Grossverlagen wie Nature , Springer ) derzeit ziemlich alleine dastehen , daher nach analogen Unterfangen .

Ha ! Und hast- du- nicht- gesehen meldete das Börsenblatt für den deutschen Buchhandel ( BB ) am Montag die Einigung über Metadaten-Standard für Netzpublikationen :

80 Experten aus Verlagen, Bibliotheken und Dienstleistern diskutierten am vergangenen Freitag in der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) in Frankfurt das Thema Metadaten.

Der Workshop unter Leitung des Arbeitskreises elektronisches Publizieren im Börsenverein (AKEP) und der DNB diskutierten auf der Grundlage des Metadaten-Kernset der DNB das auf dem Standard ONIX for Books basiert. Der Schwerpunkt der Diskussionen war dabei auf monografische, abgeschlossene Netzpublikationen gerichtet in Abgrenzung zu Zeitschriften, Online-Datenbanken oder Audiobooks.

Ha ! und “100 Punkte” : Auch unsere DOI basieren genau auf demselben Metadaten- Konstrukt des ONIX for Books . Das heisst , dass die oben rapportierte Einigung von Deutscher Nationalbibliothek und Buchhandel einen mittel- und langfristig tragfähigen Unterbau liefern wird für die zunehmende Akzeptanz und Nachhaltigkeit unserer Vorgangsweise . |||

ARBEITSKREIS ELEKTRONISCHES PUBLIZIEREN

on method orangeTrotzden wollten wir noch ein wenig mehr über diese Einigung erfahren und stiessen auf den Arbeitskreis Elektronisches Publizieren . Schon die Liste der mächtigen Mitglieder des Sprecherkreises geben ein wenig Aufschluss über den Stellenwert der Thematik :

Merke auch das Wording : Ganz vorne im Vokabelheft stehen Begriffe wie “Wertschöpfungskette” und “Verwertungschancen” . Entsprechend gestalten sich weitere Vorstösse des Arbeitskreises zunächst gegen die Piraterie und zwar mittels der eingetragenen Marke ( ! ) “Nur Original ist legal” plus einer Aktion “Kopieren ist keine Kunst” . |||

BIG PLAYER : METADATEN ZUM PRODUKTSCHUTZ

on method orangeDie Sorge der Big Player gilt also mehr dem Schutz von Produkten als demjenigen von der Autorenrechte . Im traditionellen Verlagsumfeld besteht das Interesse an einer “Digitalen Identifikation” derzeit also vornehmlich hinsichtlich Kopierschutz , Business- to- Business- Effizienz und Verkaufsabwicklung zum Endkunden . Gerne , nur allzugerne hätten wir in|ad|ae|qu|at mehr erfahren über die ( leider nicht mitgeteilten ) procedures während der folgenden Punkte auf der Tagesordnung des genannten Workshops :

  • “Eingrenzung Netzpublikationen”
  • “Metadaten für abgeschlossene Netzpublikationen”
  • “Metadaten für andere Netzpublikationen” .

Tja : Von solchen Nachrichten ist die Vertretung von AUTOREN- Interessen leider ausgeschlossen . |||

EUROPÄISCHE DIGITALE BIBLIOTHEK : EINE CHANCE FÜR “FREIE” ?

on method orangeBleibt abzuwarten , ob die derzeitigen Grundlegungen für eine - nicht auf Bücher fixierte - Europäische Digitale Bibliothek ( “Europeana” , Prototyp Herbst 2008 ) den engen Horizont von “Produkt-” und “Kopierschutz” erweitern . Im Juni gibt’s einen First Workshop on Semantic Interoperability in the European Digital Library .

Ob die diversen Work- Packages auf dem Weg zu einer Europäischen Digitalen Bibliothek neben den institutionalisierten Bibliotheken auch Raum für unabhängige und institutionsferne Publikationen vorsehen , ist allerdings ( noch ) ziemlich ungewiss . |||

OK MIT EOP

All das stört unsere in|ad|ae|qu|aten allerdings jetzt nicht sehr : Arbeit gibt’s mittenmang & männiglich . Ein allmählicher Einstieg ins transdiziplinäre Netzwerk “Emergence of Projects” ( eop ) mag für’s Erste einen operativen Ort zwischen Kunst und Wisenschaft gewähren . - Mehr dazu in einer der nächsten Folgen unserer beliebten Reihe “Unverzagt mit Methode” ( ON METHOD ) . |||

KLANGAPPARAT

Dem angekündigten ( uns Setzern selbst allerdings sehr frisch mundenden ) methodolo- “Trockenfutter” setzen wir jetzt ein paar quicklebendige Klänge entgegen . Wieder einmal stossen wir dabei auf die riesige SERIES- Multilabel- czz hörempfehlungMaschine aus Medellín , die neben zahlreichen kommerziellen Aktivitäten immer wieder fetzige Netlabel- Promos an die Ober- Ohrenfläche bringt ( > gehe auf “MUSIC” > “_SERIE N” ) . Auch wenn es zunächst nach einem cultural clash aussehen mag , die EP Tatami von ( Glad ) Kazuka wurde tatsächlich in Kolumbien eingespielt . Atmosphärische Minimalismen mit Takt und Stil : Am Ort komponiert - no latin , allerdings auch nicht eben “japanisch” ! - CLICK TRACKS TO LISTEN : 01. Tatami | 02. Esta criatura me agrada | 03. En la sombra y en silencio | 04. A puerta cerrada | 05. Dj magma |||

LINKS

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HEUTE NEU : in|ad|ae|qu|at @ litblogs.net | @ DILIMAG



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POETISCHES PORTAL

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Seit 7. 1. 2008 ist in|ad|ae|qu|at in das Portal und Online- Magazin litblogs.net - literarische Weblogs in deutscher Sprache - eingebunden , d. h. , auch die Werke des SALON LITTÉRAIRE erhalten einen zusätzlichen “Auftritt” . Im Rahmen des FWF Projekts “Digitale Literaturmagazine - DILIMAG ” werden die Online- Beiträge dieses und anderer digitaler Literaturmagazine erstmals systematisch archiviert und nach literaturwissenschaftlichen Aspekten untersucht .

LITBLOGS NET Header

DIE BLOGS @ LITBLOGS.NET

DILIMAG

DAS PROJEKT DILIMAG

In Vorbereitung zur GAV- Ausstellung in Graz ( ja : ein blog- ject of exhibition … , fi donc ! ) ist in|ad|ae|qu|at hinter den Kulissen am theoretischen und praktischen Basteln : Zur Stärkung des Werkbegriffs - und damit der gesellschaftlichen Kenntnisnahme von Web- Publikationen als WERT- Schöpfung - soll besten Falles jeder Beitrag ( plus Metadaten ) einen unique identifier in Form eines singulären und persistenten Nummerncodes erhalten .

Mit entsprechendem Interesse nehmen wir daher auch das Projekt “Digitale Literaturmagazine - DILIMAG” wahr und lassen dessen Konzept für sich selbst sprechen .

Ziel ist neben der bibliographischen Erfassung auch das Sammeln und Archivieren der ca. 300 deutschsprachigen digitalen Literaturmagazine. Entsprechend der Einverständniserklärungen der HerausgeberInnen und AutorInnen werden die archivierten Literaturmagazine und Literaturblogs auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Für den technische Teil des Projekts ist DEA verantwortlich .

Literaturwissenschaftliche Beschreibung

Wer sich heute aber einen Überblick über literarische Magazine im Internet verschaffen will, findet zwar durchaus hilfreiche Linklisten, doch handelt es sich bei allen derzeitig angebotenen um ‘gemischte’ Listen, d.h., sie beinhalten undifferenziert Online-Versionen von Printmagazinen neben ‘reinen’ Online-Magazinen, wobei sich die gewünschte Differenzierung dadurch noch einmal kompliziert, dass sehr viele Online-Versionen von Printmagazinen zusätzlich auch nur online zugängliche Seiten (Webpages) anbieten. So wird es eine erste Aufgabe des Projekts sein, eindeutige Unterscheidungskriterien zu definieren und die Quellenlage zu sichten und zu beschreiben.

Quellensicherung

Trotz der ungeheuren Popularität des WorldWideWeb und seiner zunehmenden Bedeutung für das soziale, politische, kulturelle und – in unserem Fall – das literarische Leben wird die Archivierung oftmals als eine untergeordnete Frage betrachtet. Dieser Befund lässt sich ohne Zweifel auch auf die im vorliegenden Projekt untersuchten literarischen Online-Magazine übertragen. Auch für diese so wichtigen Quellen des literarischen Lebens der Gegenwart gibt es bisher im deutschen Sprachraum keine umfassenden Sicherungs- und Archivierungsunternehmungen. Eine wesentliche Aufgabe des Projekts stellt daher die Sicherung dieser Quellen dar. ( more …. )

Kennzahlen für Blogs ( PR Blogger ) , Sammlung von Netzpublikationen seitens der Nationalbibliotheken ( BB ) , Urheberrechte und Digital Rights Management ( juridikum 153 / 2007 , WRT Alex Ostleitner ) … Eventuell rücken ja doch und peu à peu konkrete Perspektiven in den vielseits als volatil und vergänglich gering geschätzten www- Horizont ?!

DILIMAG

KLANGAPPARAT

Zur Feier also ein Mix- Stündchen , welches aus den Texturen der derzeit ziemlich feinsten Netlabel gewirkt ist : One Bit Wonder , Dreiton , Sofa Sound - um nur drei der sophisticated Wundertöner zu nennen - machen das Mixmass mit atmosphärischen minimalz und ambientz ohrenvoll : Chef czz hörempfehlungHarald Walker hat für seinen Sonic Walker selbst downtempo Hand angelegt . Wie der komplizierte Titel dieses Flows zu prononzieren ist , vernehme man gleich zu Beginn . Dreitausenddreihundertacht Sekunden Sonic- Walker Mix 037 , 0096225121108105 , vom 5. Januar . CLICK HERE TO LISTEN ( + Download + Playlist ) AND ENJOY ! |||

LINKS

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