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NEUES VON FREUNDEN



||| STAUB . GEFÄSSE | KLEVER BEWEGT | BEGRIFFSLIEFERUNG | UN COUP DE DÉS | ZEITRAUMZEIT | KLANGAPPARAT

COUP Plakat 1 300

Keine goldenen Worte an dieser Stelle zur Wahl und zum Entscheid des österreichischen Souveräns . Wenn von einem “Denkzettel” für die groseen Koalition geredet wird oder gar von deren “Abstrafung” , bleibt unerwähnt , dass die diesmal noch kompliziertere Regierungsbildung vermutlich noch länger währen wird , als dies 2006 der Fall war . Noch länger wird dementsprechend die Budgetierung des Jarhres 2009 in Anspruch nehmen , dass heisst , dass auch Kunst- und Kultursubventionen auf noch längere Zeit auf dem Spiele stehen .

So konzentrieren wir uns umso entschlossener auf die aktuelle Kulturproduktion : Wer weiss, wie lange und unter welchen Budgetfindungen es diese noch geben wird ?

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WIEN - STAUB . GEFÄSSE

czz-neuesvonfreunden Dichtung als befruchtete Sprache , die wiederum Blüten treibt und , von jeder Biene , die sie berührt , in Form des befruchtenden Blütenstaubs weitergegeben wirrd . In der Tat sehrt Poesie zwischen Auflesen und Niederschreiben niemals still . Wobei auch die zirkuläre Bewegung der Selbstbefruchtung aus bisher Geschriebenem nicht auszuschliessen ist .

staub.gefässe - gesammelte gedichte” lautet denn auch der neue Gedichtband , den Franz Josef Czernin heute , 30. 9. ( 19 H ) im Literarischen Quartier Alte Schmiede vorstellen wird . Frisch bei Hanser erschienen … und vom Hause aus auch mit einem Vorwort versehen , dessen Autor freilich noch mehr die Meinungen teilen dürfte als die diffizilen poetischen Gebilde des Dichters .

Ein kurzer Blick auf den Hanser- Verlagstext macht Sie sicher - und hat freilich mit dem Faszinosum der konzentrierter Sprach- und Formkraft Czernins eher wenig zu tun :

Franz Josef Czernin gilt über Deutschland hinaus als einer der ungewöhnlichsten Dichter unserer Zeit. Für “staub.gefässe” hat er zum ersten Mal eine umfassende Auswahl zusammengestellt, die alle Facetten seiner Dichtung wiedergibt. Martin Mosebach führt mit einem kritischen Text scharfsinnig in Czernins Schaffen ein. Ein umfangreiches und weitverzweigtes poetisches Werk wird so endlich in seiner ganzen Spannweite sichtbar gemacht.

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WIEN - KLEVER BEWEGT

czz-neuesvonfreundenNach dem Literischen Quartier macht der KLEVER- VERLAG am Mitttwoch , 1. Oktober im Literaturhaus ( 19 H ) Station , um dort dem an literarischen Blüten interessierten Wien gewisermassen den zweiten Strauss aus dem Programm des frisch lancierrten Verlags zu überreichen . Es lesen :

Zu Verlag , Autoren und Programm : www.klever-verlag.com

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BERLIN - BEGRIFFSLIEFERUNG

czz-neuesvonfreundenaus Berlin ist - wie gestehen , vor einigen Tagen schon , wieder eine “Begriffslieferung” eingetroffen , die man sich per Newsletter bei Monika Rinck und deren BEGRIFFSSTUDIO bestellen kann . Vom poetischen Pläsier einmal abgesehen , bieten diese Begriffe Erste und Letzte Hilfe , wenn einem - wie dieser Tage - das Wort im Munde versiegt , man also ( gut österreichisch formuliert ) mal wieder “schmähstad” ist .

2591 der geheime serviettenfriedhof dieser dachterrasse
2592 allbezogenheit
2593 peli-kolleg
2594 volkshochschule des irrsinns
2595 kurze flügelbeine ohne dritte gelenkung
2596 eine zollbude des todes
2597 pflastratengleiche wickeleien
2598 das waldige innere des symbols
2599 eine kalte, schnellfertige technik
2600 anti-schädigung
2601 wettergebissen
2602 umlautprall
2603 toaster treten
2604 die menschwerdung der dissonanz
2605 schreckliches blasen der wolkengeladenen auster
2606 the self-editorial board und das andere board
2607 ausbreitung des willens auf alles
2608 gedankenlose sensibilität
2609 der dämon der selbstüberraschung
2610 versöhnlich trakelnd
2611 ekbállein - rausschmeißen
2612 groteske sprachgeselligkeit
2613 via voodoo
2614 die blonde gipfelmaitresse
2615 verben in der vermeidung

Zwischen “2603 toaster treten” und “2615 verben in der vermeidung” wäre die hiesige Stimmung ganz gut charakterisiert .

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KUNST - WIEN - UN COUP DE DÉS

czz-neuesvonfreundenUn coup de dés jamais n’abolira le hasard´..” Stéphane Mallarmés , den üblichen Verssatz sprengendes und weit in die Seite ausgreifendes Poem ( 1897 - hier in Originalgestalt ) wurde von der neuen Ausstellung in der Generali Foundation als Titel wie Motto geborgt :

Die Schau “UN COUP DE DÉS - Bild gewordene Schrift - Ein ABC der nachdenklichen Sprache” wurde programmatisch in den Zwischenraum ziwschen Wort und Schrift , sammlungspolitisch allerdings auch in der Interzone zwischen der bestehenden Sammlung und deren Desiderata platziert :

Eine Sammlung, die sich durch den Fokus auf Konzeptkunst, institutionskritischer Kunst und der Kunst der Postavantgarde auszeichnet, richtet ihr Interesse naturgemäss auf das subversive Potential von Sprache – in ihrer ideologiekritischen Dimension ebenso wie in ihrer poetischen Sprengkraft. Und hier trifft man auf Marcel Broodthaers. Um Broodthaers und Stéphane Mallarmé, den Ahnen der avantgardistischen Poesie, herum und in unterschiedlichem Bezug zu ihnen gibt es ein reiches direktes oder indirektes Verweissystem zu den in der Ausstellung gezeigten Werken.

Bis 19. November sind demnach allerlei bildwörtlich | wortbildliche Werke in der Generali Foundation zu sehen :

Robert Barry , Lothar Baumgarten , Marcel Broodthaers , Theresa Hak Kyung Cha , Rodney Graham , Ulrike Grossarth , Jaroslaw Kozlowski , David Lamelas , Ewa Partum , Gerhard Rühm , Klaus Scherübel , Dominik Steiger , Ana Torfs , Peter Tscherkassky , Joëlle Tuerlinckx und Ian Wallace .

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KUNST - WIEN - ZEITRAUMZEIT

czz-neuesvonfreundenMit nicht weniger als 100 Werken von 70 Künstlerinnen und Künstlern feiert das Künstlerhaus seinen 140. Geburrtstag ( in der Tat scheint so ein Anniversarium nicht die schlechteste Gelegenheit , über die Sphären von Raum & Zeit nachzudenken ) . Die Ausstellung “ZEITRAUMZEIT” umfasst Rauminstallation , Echtzeit- Projekte , Malerei , Skulptur , Film , Fotografie , Licht , Klang , Interaktionen und Performances … etwa von ( um nur einige - und einige Freunde - zu nennen :

Alien Productions , Barbara Doser , Heinz Gappmayr , Sabine Groschup , Silvia Maria Grossmann , Lore Heuermann , Angelika Kaufmann , K.U.SCH. , Olga Neuwirth , Hubert Sielecki , Peter Tscherkassky , Robert Adrian X A + Norbert Math oder Leo Zogmayer.

Begleitend geht ein “interdisziplinäres” Symposium am 16. und 17. 10. über die Bühne , wo - Stichwort “Überwindung von Raum und Zeit” auch Netzwerkfragen zur Sprache kommen . Aus und im dem Rahmenprogramm erklingen gleich zwei Sendungen des ORF- Kunstradio , zusätzlich wird am 9. 10. ( 20 H ) der vom “Kunstradio” edierte Band “RE-INVENTING RADIO. ASPECTS OF RADIO AS ART” ( Revolver Verlag Frankfurt 2008 ) groschuppräsentiert .

Die Sendungen :

 

 

 

( click to XL )
[ Sabine Groschup : VOGELZEITRAUM ]

Die Ausstellung “ZEITRAUMZEIT” wird am 4. 10. 2008 ( 18 H ) - d. h. während der “Langen Nacht der Museen” - eröffnet und ist bis 2. 11. zu sehen .

EDIT : Der Katalog “zeitraumzeit - Das Phänomen des Zeitraums Jetztzeit” ( hg. im Auftrag des Künstlerhauses von Brigitte Pamperl und Barbara Höller ) ist im Folio- Verlag erschienen .

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KLANGAPPARAT

Zum Thema ” staub.gefässe” bietet sich ( siehe Bienen ! ) ein Blick auf Neuigkeiten beim Netlabel insectorama natürlich an : Und siehe höre - es czz-hoerempfehlungwar wohlgetan : Die “Progetto del Menga“- EP des Florentiners Madame Wish ( aka Mattia Pea Tuliozi ) spannt feine - diesmal leicht lateinamerinaisch gefärbte - rhymthmische Netze , vor welchen sehr entschlossene melodische Akkorde ihre listigen Spiele treiben . Da möchte man sich doch mal gerne in einem Insektentänzchen üben : 01. Chettaidicardo | 02. Palline | 03. Piccola dolche serpe | 04. Telefonino - CLICK LINKS TO LISTEN

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Elfriede Jelinek | OUT NOW | Mediale Überschreitungen | Weiter NEID | NOT A LOVE SONG



||| Man zieht ihn sich zu . So einen Geburtstag . Seinen eigenen Geburtstag . Zieht ihn , diesen Tag der Geburt und dessen ewig gleiche Wiederkehr , zieht ihn sich zu wie eine Krankheit . Und wenn sich für Elfriede Jelinek heute die Schlinge eines solchen Geburtstages zuzieht , dann darf man da keines Falls gratulieren . Und nach so einer Literatur- Nobel- Ehrung hat der Preistragende fraglos mal für eine Jahre genug von hartem Gratulations- “Hagel” ( Quelle : Radio ORF ) .

Deshalb wählt in|ad|ae|qu|at ein Anti- Lied zum Tage : THIS IS NOT A LOVE SONG von Public Image Ltd , der phänomenal besetzten Krach- und Sachwaltschaft dessen , was von den Sex Pistols übrig blieb . PIL- Ständchen und Video- Kerzerln zum Ausblasen wie üblich am Guten Ende dieser Goldenen Worte zum Tage und Anderem Anverwand(el)tem .

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NEID

devouring pacmanAls im März Teil Eins und Zwei von Elfriede Jelineks fortschreitender Prosa- Progression NEID via Netz “das Licht der Öfffentlichkeit erblickte” , war das feuilletone Hosenbeben gross . Ein PRIVATROMAN . Nur im Netz . Nicht auf Buch und Print und Verlag und Marketing und Buchhandel und Besprechungswesen gerichtet . Privat eben . Jederzeit rückzurufen . Wieder wegnehmen von der Webseite . Am schlimmsten irritierte allerdings das dezidiert deklarierte Zitierverbot . in|ad|ae|qu|at berichtete .

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JELINETZ

Und berichtete nicht lediglich aus Jux und Tollerei , sondern in Ko- Respondenz mit einem Netz- Projekt , welches die Herausforderung eines NETZ- Romans anzunehmen gemacht war : Im nämlichen Aggregat und in den Möglichkeiten und Limits seiner Mittel . Herausgekommen dabei ist das sogenannte JeliNetz als weiter wucherndes Myzel von Essays , Kommentaren , Fakten und Vermutungen . Steinbruch und Bergwerk in Arbeit , Experiment in Form und Funktion . Ein Kafka- Bau ? - Ein in die Tiefe der Hypertexte getriebener “Kegel” à la Thomas Bernhards “Korrektur” ? - Lebendige Trassen , manche Fakten- Sackgasse . Jeden Falls : Viel und immer wieder und immer weiter zu lesen . Und wird kommen dereinst wohl der Tag , wo man über eine solche ARCHITEKTUR der Ko- Respondenz nachdenken wird . Über den Flow in solchen VASES COMMUNICANTS ( André Breton , 1932) , KOMMUNIZIERENDEN GEFÄSSEN ( Friederike Mayröcker , 2003 ) .

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WHO CARES ? - NEBENTHEMEN

devouring pacmanDass ein solches Netz- Werk der Reflexion überhaupt erst entstehen konnte , dankt sich einer akademischen Institution . Das ELFRIEDE JELINEK- FORSCHUNGSZENTRUM hat nicht nur mehrere gewichtige Bände zu / mit / über / das Oeuvre und dessen veröffentlichte Wirkungen vorglelegt , sondern agiert auch aktuell als News- Aggregator , Alert und Hub in der Literatursache “Jelinek” . Nebenthema Eins : Werk und Person der Autorin sind nicht zu verwechseln . Nebenthema Zwei : Wer und mit welcher Befugnis kompiliert und koordiniert solche Nachrichten ? - Nebenthema Drei : Welcher institutionellen , personellen , finanziellen Strukturen bedarf es , eine solche Koordination von Daten und Diskursen einzuleiten und zu begleiten ? - Nebenthema Vier : Wieviele aufwändige NETZLITERATUR- Projekte wurden nicht an der Schwelle der 80er / 90er Jahre mit grossem Pomp und Gloria ausgerufen und hängen - ungewartet und krankend an Hospitalismus - irgendwo herum im grausam gedächtnisinnigen Netz . Catch Caches as You Can !

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NEID , WEITER

Also signalisiert uns die Main- Page des EJFz auch in schöner Regelmässigkeit über das Vorrücken des Quelltextes des “Privatromans” auf der Homepage der Autorin :

“Ein weiteres, fünftes Kapitel ist noch geplant .” - Praktisch die Hinweise auf Online- Rezensionen - just jetzt , wo Feuilleton sich lieber mit Eva Herman bechäftigt . Britney Spears . Und froh ist , die Kurve der erträglichen Bemerkungen über die Zuerkennung des Nobelpreises für Literatur an Doris Lessing gerade noch gekratzt zu haben .

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MEDIALE ÜBERSCHREITUNGEN

devouring pacmanIn ihrer oft ungefragten Annäherung , in den FALLGESCHICHTEN um das Werk der Elfriede Jelinek geradezu endemischen Aggression , laufen Literaturwissenschaft und -kritik nicht sleten Gefahr , die Grenzen des Respektes vor der Person und deren Raum zu überschreiten . Voyeurismus und Abwehrzauber , professionelle Besserversteher und geübte Aus- dem Bauch- Fühler stimmen ein in die Kakophonie um ein selbstredend nicht eben stilles Werk . Die Autorin kennt den Betrieb . Und weiss ihn auf ambivalente Weise zu bespielen , changierend zwischen den multiplen Ich- Figuren oder PERSONAE : Privat und / oder öffentlich , Kunstfigur mit Echtwelt- 3- D- Aspekten . Auch hinsichtlich dieser PERSONAE und Rollenfiguren ist oft nicht recht auszumachen , wer gerade spricht . Und in welchem Rollenfach . Für welche Funktion . Zu welchem Ende .

Viel ist darüber während einer geschlagenen Woche gesprochen worden : Voriges Jahr , rund um das Datum des 60. Geburtstages gruppiert . Des bewussten Geburtstages . Der Autorin . Der Librettistin . Der Verfasserin von Drehbüchern . Der Hör- Spielenden . Der Theatermacherin . Nun liegt pünktlich zu Jahresfrist ein gewaltiger Dokumentationsband vor . Mit Video- DVD , worauf zwei bisher unaufgeführte Lied- Kompositionen Elfriede Jelineks kennen zu lernen sind sowie in|ad|ae|qu|ats Meta- Feature zu Elfriede Jelinek in Figuren der Radiophonie .

“EXKLUSIV !” dürfen wir proudly präsentieren : Das integrale Inhaltverzeichnis von Textband und DVD . “EXKLUSIV !” kündigen wir hiermit auch die Buchpräsentation in Wiens Literarischem Quartier Alte Schmiede an : Vierter Dezember 2007 . “EXKLUSIV !” sei darüber hinaus angezeigt , dass eben eine YouTube- Fassung des in|ad|ae|qu|aten AV- Features entsteht : Shrink to Fit 40 Minutes into 2, 7 Minutes ( supposed to be the ideal Time- Frame for this Format ) . Wird am 4 . 12 . in Echtzeit vor Ort zu kritisieren sein oder zu gegebener Zeit auf diesem Kanal . Stay Tuned . Ende der Werbeeinschaltung . ( Ende “EXKLUSIV !” )

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THIS IN NOT A BIRTHDAY-SONG

devouring pacmanWie angekündigt nun also PUBLIC IMAGE LIMITED mit THIS IS NOT A LOVE SONG ( release : 5. 9. 1983 ) . Man rufe sich kurz in Erinnerung , dass in diesem stilistisch wie personell hoch magnetischen Projekt PIL bereits zu Beginn wegweisende musikalische Charaktere zu sonderbaren Schnittmengen fanden : Sex- Pistol- Krakeeler John “Rotten” Lydon , Clash- Guitar Keith Levene , Jah “big bass” Wobble . Das sind - von Punk / Rock über Reggae / Dub bis hin zu Trip- Hop fast vierzig Jahre Musikgeschichte . Und weiter weisend -

Der Nummer ist soviel pophistorischer Aplomb glücklicher Weise nicht anzuhören . Ist und bleibt einfach , schrechlich , schön . Besetzung ( laut Fanseite ) : John Lydon ( vc. ) , Keith Levene ( gt. , bs. ) , Martin Atkins ( drs. ) . John Lydon zur Entstehung :

It was all very tongue-in-cheek. At the time, people were saying that that I’d joined big business and become a bourgeois shit. So I thought the best way of tackling this would be to pump out a song saying that’s exactly what I am, tongue firmly in cheek. And that kind of stopped that nonsense, so it worked. ( John Lydon , Volume 3 CD/Book 1992 )

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PIL - THIS IS NOT A LOVE SONG ( 4:30 )


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Links

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in|ad|ae|qu|at related

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LAST , BUT NOT … THE BOOK

Pia Janke ( Hg . ) unter Mitarbeit von Peter Clar , Ute Huber , Stefanie Kaplan , Christoph Kepplinger , Christian Schenkermayr : Elfriede Jelinek - ICH WILL KEIN THEATER . Mediale Überschreitungen , 503 Seiten plus DVD , Edition Praesens2007

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Fragen eines lesenden Arbeiters



Update , 15. 6. ad taz- Relaunch : - Det war nüscht meint onlinejournalist Thomas Mrazek mit Verweis auf die weitenteils unheiteren Lesermeinungen . “Atemberaubend schülerzeitungsmäßig” sieht die medienlese schwarz wie die taz , auch für Timo Heuer hat es sich ausgetazt . Zweite Etage referiert neutral , fapeg dankt dem Design- Himmel für die Erhaltung der alten Permalinks , ihm ( uns uns ) fehlen allerdings praktikable RSS- Feeds . ( Zu ) Viel Werbung ( ausgerechnet ? ) in der Links- Postille findet metablocker . Ruhig aber “arg altbacken” toastet Zweitens . Vielleicht ist die Sache ja seit dem Vorabdruck des gestrigen Editorials im DWDL vom 29. 5. unter den Klimabedingungen von Sommerloch und Hitzeschock einfach von selbst ausgetrocknet ?

Fragen eines lesenden Arbeiters

… stellen sich allzumal beim feuilleter der Feuilletons . Am Steinbruch des Buchstaben bzw. im Weinberg der Wahrheit wirft sich Frage über Frage über den belesenen Weg -

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Warum Alan Posener nach Allerlei Verzichtlichem über die Neue Paul McCartney oder Karibikpiraten sich erst am heutigen Tage der Begegnung bzw. den Gesprächen mit Richard Rorty erinnern mag ( ein gemeinsames Übersetzungsprojekt , wohl 1987 ) ? Und warum “für mich als gewendeten Marxisten” einer derartige rhetorische Drehbewegung nötig ist , sich als Parasit der Philossophiegeschichte zu profilieren ? Bitte stillhalten und goutieren ! QUOTE ::: Dass unsere kurze gemeinsame Arbeit 20 Jahre zurückliegt, hat mich schockiert. Er hatte mich zum Schluss eingeladen, ihn in Virginia zu besuchen, wo er mich durch Thomas Jeffersons Monticello führen wollte. Ich hatte mir immer gesagt, das machst du mal. Nun wird nichts daraus. UNQUOTE .

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Fragen über Fragen gibt auch die FAZ dem arbeitsam Lesenden auf , wenn sie - im gestrigen , staatstragend mit römisch Ziffern I bis X versehenen Grossessay von Thomas Wagner die Neuwörter der diesjährigen Documenta ebenso kritiklos übernimmt wie in der heutigen Enthüllung der teilnehmenden Künstler , pardon , der deutschsprachigen künstlerischen Teilnehmer ::: Harun Farocki - D , Peter Friedl - Ö , Andrea Geyer - D / USA , Olga Neuwirth - Ö , Florian Pumhösl - Ö , Gerwald Rockenschaub - Ö / D . - Valie Export ( die nach eigener Angabe ja auf der d12 vertreten ist ) scheint in dieser Liste indes nicht auf .

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Ein wenig Konfusion herrscht über eine Imperfekt- Stelle im heute - Donnerstag - publizierten Artikel : “Erstmals gab es am Donnerstag den 415 Seiten starken Katalog zu kaufen.” - Wir glauben … lieben … hoffen gerne , dass die FAZ mit ihrem grossen Horizont das Heute als “schon gegessen” erachten mag .

? Fragen der historischen Anbindung geben die Neusprech- Wendungen - - - “Schicksal” bzw. “Migration der Form” der publizierenden Öffentlichkeit offensichtlich nicht zu denken . In interessanter Ahistorizität scheinen die Archäologien des Wissens mit und nach Foucault vergessen . Sind die schönen Feuilleton- Möbel , tz tz tz , also frisch tapeziertes Treib- und Diebsgut ?

czz presseschau presse amtsgericht stadeHier das dazugehörige Zitat aus Thomas Wagners FAZ- Prachtfregatte Angriff auf die Zeit . QUOTE ::: Die Frage, ob die Moderne unsere Antike sei, ist keineswegs akademisch. Sie betrifft das Fundament unserer Gegenwart und ist ein Angriff auf die Zeit. Was bedeutet „Gegenwart“ unter den Konditionen einer globalen Ökonomie? Wo lassen sich Gemeinsamkeiten der Kulturen ausmachen? Was kann die Kunst dazu beitragen? Tatsache ist: wir blicken heute anders auf uns selbst und die Welt als in jener Zeit, die wir gewöhnlich als die Moderne bezeichnen. Betrachten wir unsere Gegenwart gar mit den Augen von Archäologen, so erscheint, was vertraut und sicher schien, plötzlich fremd. Menschen, Dinge, Ereignisse, alles wird mit einem Mal wahrgenommen, als ob es aus der Vergangenheit stamme und wir es nun zum ersten Mal sähen. So, als hätte sich im Herzen unserer Gegenwart eine Zone gebildet, die angefüllt ist mit Unerledigtem – mit lauter Dingen, von denen wir nicht mehr wissen, wohin sie gehören und was sie bedeuten. UNQUOTE

Alle Künstler mag man auf der Site der Documenta selbst betrachten sowie das den ungefilterten Quelltext die Documenta- Poetik , ganz ohne jegliche Filterung durch news- viewspapers ( Tony Blair ) . Time for some mute musings .

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Wie viele Fragen aber wird der taz- Relaunch in die lesende Welt geworfen haben ? Dass die Kategorie “Leben” nun die ehemalige “Kultur” + “tazzwei” ersetzt ? - -Mit dem Relaunch , so Matthias Urbach im Editorial ,haben wir taz.de zugleich beschleunigt und entschleunigt. QUOTE ::: Die Artikel der Autorinnen und Autoren der tageszeitung werden nun in der Regel schon online gestellt, sobald sie geschrieben sind - und nicht wie bislang erst spät abends, wenn die Zeitung in den Druck geht. ( … ) Aber Schnelligkeit ist kein Wert an sich: Gerade bei den großen Fragen unserer Zeit gilt es, sich nicht von der ständig wechselnden Nachrichtenlage verwirren zu lassen. Wir bilden die zentralen Debatten der vergangene Monate in der taz ab: Dafür haben wir ein neues Ressort Große Fragen eingerichtet. Aber auch so nützliche Texte wie Filmkritiken, Buchbesprechungen oder Verbrauchertipps haben wir in unseren entschleunigten” Ressorts Konsum, Film, Musik, Buch und Künste über längere Zeit für Sie zusammengestellt. UNQUOTE .

czz presseschau presse amtsgericht stade Habt also Acht auf ein “entschleunigtes” Feuilleton- Leben ::: In der Tat bleibt also während des jeweils langen Ladevorgangs hinreichend Zeit für ein Vaterunser , ein Mantra oder einen Waschvorgang . Dass ist , werter Peter Turi , in Tat , Wahrheit und “gut Pfad !” Jeden Tag eine gute Taz . Berlin wird die Restwelt zu derem Besten every day daran gemahnen .

Nun aber ::: Time to Groove, Dudes . Digital Jockey L’embrouille aus Brest ( F) betreibt nicht nur sein eigenes Melenick Session- DJ- Set- Netlabel , czz hörempfehlungbespielt Mittwochs das Livesets.com- Netzradio , sondern schüttelt für Mixotic jetzt auch noch eine Acid Session im besten Sinne aus dem Ärmel . Endlich mal einer , beim dem drin ist , was drauf steht , genau 80 Minuten ( minus Einer Schicklichen Sekunde ) lang . “25 toxic pearls” ?! - Right on ! Sie werden nicht vor die - jetzt fröhlichen ! - Säue geworfen sein .

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