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	<title>in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at &#187; Parallelwelt</title>
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		<title>Ausstellung: visuell  &#8211; virtuell &#8211; parallel : Schreibende fotografieren &#8211; Texte 1</title>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 07:24:58 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124; espace d&#8217;essays &#124; LIESL UJVARY: WARUM SCHRIFTSTELLERINNEN FOTOGRAFIEREN Präliminarien zu den Ausstellungen @ Foto FLUSS sowie @ Galerie Wechselstrom , Mai 1010 schriftstellerinnen fotografieren, weil sie normalerweise schreiben, also mit der verschriftlichung von etwas befasst sind, das man realität nennen mag. diese verschriftlichung legt schmerzhafte bahnen in unseren neuronenkosmos, unser gehirn. das verfertigen und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a href="http://www.zintzen.org/espace-d-essays/">| espace d&#8217;essays </a>|</p>
<p><strong><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/liesl-ujvary/">LIESL UJVARY</a>: WARUM SCHRIFTSTELLERINNEN FOTOGRAFIEREN</strong></p>
<p>Präliminarien zu den Ausstellungen @ Foto <a href="http://www.zintzen.org/2010/05/06/visuell-virtuell-parallel-schreibende-fotografieren-zwei-ausstellungen-und-eine-lesung/">FLUSS</a> sowie @ <a href="http://www.wechsel-strom.net/coronato_zintzen.html">Galerie Wechselstrom</a> , Mai 1010</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/05/copyright_liesl_ujvary.png" alt="Copyright Liesl Ujvary" hspace="2" vspace="2" width="450" height="302" /></p>
<p>schriftstellerinnen fotografieren, weil sie normalerweise schreiben, also mit der verschriftlichung von etwas befasst sind, das man realität nennen mag. diese verschriftlichung legt schmerzhafte bahnen in unseren neuronenkosmos, unser gehirn. das verfertigen und aneinanderreihen von sätzen, das entwerfen neuer literarischer prospekte, ist notwendig, so entsteht literatur. denn diese von uns angelegten schmerzhaften bahnen zwingen uns gewissermassen, das beschriebene, also den content, als wirklichkeit wahrzunehmen.</p>
<p>wenn schriftstellerinnen fotografieren, verlassen sie diese prospekte und betreten durch die optik der kamera eine virtuelle parallelwelt, die nicht auf einem verbalen substrat angerichtet ist, sondern auf visuellen bausteinen und vorgaben beruht, die vorgeben, wirklichkeit zu präsentieren. betritt man die visuelle parallelwelt ohne kamera vor den augen, scheint alles zu stimmen, die strassennamen, die verkehrsmittel, die warenwelt, das wetter. alles normal hier. erst der blick durch die optik der kamera führt uns vor augen, dass das alles gar nicht stimmt, dass alles aufplatzt in chaos, destruktion, blitzende oberflächen und pflanzliche wunder. in greuel und brutalität, schönheit, was immer.</p>
<p>die kamera ist ein lehrbehelf, ein hilfsmittel, eine art brille, die uns hilft, zu sehen, mehr zu sehen. natürlich ist dieses beobachtungsmittel auch ein mittel, das die beobachtung lenkt und leitet, sie formt, je nach kamera, je nach optik, je nach auflösung, technischen daten. analogkamera, digitalkamera, kompaktkamera, spiegelreflexkamera, farbe oder schwarzweiss, zoom, tele, makro oder normaloptik. die normaloptik muss alles können, nah und fern, hell und dunkel, sie ist nicht normal, sie ist äusserst kompliziert. ob digital oder analog, es ist alles technik, es ist alles hardware, es ist alles echt. mehr oder weniger. digitalkameras erleichtern schriftstellerfotografie immens, die digitalen medien erlauben schnelle verarbeitung, schnelle verbreitung, billige brillante drucke.</p>
<p>das fotografieren hilft uns, den autorinnen, etwas zu beweisen, nämlich dass es diese erweiterungen, welche &#8220;die realität&#8221; in aufreizender fülle bietet, überall gibt, wie und wohin auch immer man seinen blick richtet. die erweiterungen, sprich das chaos, gilt es nun in einen kontext einzurichten, denn nur so werden sie wahrnehmbar, nur so behalten sie ihre information, ihre explosivkraft. der kontext also, das projekt, die idee. auch das eröffnen der einen oder anderen metaebene, des bildschirms etwa oder eines tabletops, kann gesteigerte welthaltigkeit liefern.</p>
<p>hier werden keine wirklichkeits-inszenierungen fotografiert. wo doch eh schon so viel da ist … wo eine inszenierung nur ein herunterbrechen der komplexen zustände um uns herum ist. die dokumentarische fotografie lässt alles wie es ist. besser so. vielleicht macht es einfach spass, diese erkenntnisse zu haben, sie anzubieten.</p>
<p style="text-align: right;">liesl ujvary, april 2010</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2010/05/06/visuell-virtuell-parallel-schreibende-fotografieren-zwei-ausstellungen-und-eine-lesung/">visuell – virtuell – parallel : Schreibende fotografieren – Zwei Ausstellungen und eine Lesung</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2010/05/13/ausstellung-visuell-virtuell-parallel-schreibende-fotografieren-texte-2/">Ausstellung “visuell – virtuell – parallel : Schreibende fotografieren” – Texte 2 | Einführung Martin Breindl</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2010/05/12/ausstellung-visuell-virtuell-parallel-schreibende-fotografieren-texte/">Ausstellung “visuell – virtuell – parallel : Schreibende fotografieren” – Texte 3 | Zintzen- Text</a></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>Infinite Madness ( 1 Bemerkung zu David Foster Wallace )</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2010/02/25/infinite-madness/</link>
		<comments>http://www.zintzen.org/2010/02/25/infinite-madness/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 06:04:47 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/Robert_Riggs_Psychopathic-ward_Druck_1940.png" rel="lightbox[13340]"><img class="alignnone size-full wp-image-13341" title="Robert_Riggs_Psychopathic-ward_Druck_1940" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/Robert_Riggs_Psychopathic-ward_Druck_1940.png" alt="" width="600" height="455" /></a></p>
<p style="text-align: right;">Robert Riggs &#8220;<em>Psychopathic ward</em>&#8221;  , Druck 1940</p>
<p>Seit wir uns durch David Foster Wallace&#8217;s &#8220;<em><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/32597.html">Infinite Jest</a></em>&#8221; hindurchgearbeitet haben , lässt uns die drastische Bildlichkeit eine George Grosz oder Hieronymus Bosch nicht mehr los . Die vier Schwesteruniversen , die der mehr 1.500 Seiten starke Roman in struktureller Isomorphie vorstellt , sind zwar sämtlich dem Prinzip der Leistung unerstellt , bestehen <em>de facto</em> allerdings aus Dutzenden psychischer und physischer Krüppel .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/hieronymus_bosh_garten_der_lueste_detail_01.jpg" alt="Hieronymus Bosh Garten der Lueste Detail 01" hspace="2" vspace="2" width="235" height="232" /></p>
<p>Von der piekfeinen &#8220;Enfield Tennis Academy&#8221; mit ihren brutalen Prinzipen des Drills bis zur nahe gelegenen Station für Drogenentzug , wo die Parolen der Anonymen Alkoholiker und anderer aberwitziger Selbsthilfegruppen in die Köpfe der nun Abstinenten gehämmert werden , bis hin zum panamerikanischen Geheimdienst und dessen erbitterten Gegnern , den kanadischen Separatisten.</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/hieronymus_bosh_garten_der_lueste_detail_04.jpg" alt="Hieronymus Bosh Garten der Lueste Detail 04" hspace="2" vspace="2" width="239" height="213" /></p>
<p>Sehen wir recht , bleibt in diesen Pandämonium kein Individuum unversehrt : dank diverser psychischer , pharmakologischer oder ideologischer Krücken gelingt es den Protagonisten gerade noch , sich aufrecht zu halten , wobei das abrupte und offene Ende des Riesenwerks den absehbaren Zusammenbruch der genannten Systeme insinuiert .</p>
<p>Komisch und unerträglich , grotesk und grausam wird der &#8220;<em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Life,_liberty_and_the_pursuit_of_happiness">pursuit of happiness</a></em>&#8221; so lange weiter gedacht , dass er in jenem legendären Film &#8220;<em>Infitive Jest</em>&#8221; mündet , dessen Ansicht unbedingt tödlich ist , da er ( auf nicht weiter ausgeführte Weise ) derart des Lustzentrum des Betrachters bedient , dass dieser darüber Nahrung , Flüssigkeitsaufnahme , Defäkation vergisst und so &#8211; keinen Blick von der Mattscheibe wendend &#8211; im <em>Hirnrausch</em> seines stimulierten Lustzentrums früher oder später zugrunde geht .</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/Hieronymus_Bosh_Garten_der_Lueste_Detail_03.png" rel="lightbox[13340]"><img class="alignnone size-full wp-image-13405" title="Hieronymus_Bosh_Garten_der_Lueste_Detail_03" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/Hieronymus_Bosh_Garten_der_Lueste_Detail_03.png" alt="" width="201" height="284" /></a></p>
<p>Womit in Vielem nicht nur Hieronymus Boschs &#8220;<em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hieronymus_Boschs_Triptychen#Triptychon_Der_Garten_der_L.C3.BCste">Garten der Lüste</a></em>&#8221; indirekt angesprochen wird , sondern auch Alexis de Tocquevilles <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexis_de_Tocqueville#.C3.9Cber_die_Demokratie_in_Amerika">Überlegungen zur anerikanischen Demokratie</a> und die notwendigen Kollisionen zwischen einerseits der uneingeschränkten Rechte des Individuums auf Selbstverwirklichung und anderseits den Interessen des Gemeinwesens .</p>
<p>Als adäquate Verbildlichung entdecken wir eben ein Detail aus Rogier van der Weydens &#8220;Jüngstem Gericht&#8221; ( 1446- 52 ) , gefunden in einer eindrucksvollen <a href="http://community.livejournal.com/ru_medart/106949.html">Sammlung von Bildern des Wahnsinns</a> : Auch die deformierten Figuren von Robert Riggs &#8220;<em>Psychopathic ward</em>&#8221; entstammt dieser Sammlung.</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/Rogier_van_der_Weyden_Jüngstes_Gericht_1446-52.png" rel="lightbox[13340]"><img class="alignnone size-full wp-image-13342" title="Rogier_van_der_Weyden_Jüngstes_Gericht_1446-52" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/Rogier_van_der_Weyden_Jüngstes_Gericht_1446-52.png" alt="" width="600" height="395" /></a></p>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>MICRO &#124; -NOTE &#124; -QUOTE : Schluss mit dem Kulturpessimismus</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 07:06:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; FEHLTGELEITETE &#8220;PARALLELWELT&#8221;- IDEE &#124; DAS NETZ ALS EUROPÄISCHES FEINDBILD &#124; KLANGAPPARAT Der niederländische Netztheoretiker Geert Lovink hat mit seinem Buch &#8220;Zero Comments &#8211; Elemente einer kritischen Internetkultur&#8221; für Aufsehen gesorgt : Wenn es im titelgebenden Essay gegen die Scheuklappenmentalität vieler Ego- Blogger geht , bedeutet dies nicht , dass Lovink der Netzkultur kulturpessimistisch gegenüberstünde...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> FEHLTGELEITETE &#8220;PARALLELWELT&#8221;- IDEE | DAS NETZ ALS EUROPÄISCHES FEINDBILD | KLANGAPPARAT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/11/czz-micro-note-quote-sourcne-aiga-airport-pictos-copyright-free-1.jpg" alt="czz-micro-note-quote-sourcne-aiga-airport-pictos-copyright-free-" hspace="2" vspace="2" width="90" height="90" align="left" /></p>
<p>Der niederländische Netztheoretiker <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Geert_Lovink">Geert Lovink</a> hat mit seinem Buch &#8220;<a href="http://www.transcript-verlag.de/ts804/ts804.php">Zero Comments &#8211; Elemente einer kritischen Internetkultur</a>&#8221; für Aufsehen gesorgt : Wenn es im titelgebenden Essay gegen die Scheuklappenmentalität vieler Ego- Blogger geht , bedeutet dies nicht , dass Lovink der Netzkultur kulturpessimistisch gegenüberstünde . Im Gegenteil zeugen die restlichen im Buch versammelten Aufsätze von langer Erfahrung mit internationalen künstlerischen Projekten und Netzwerken . Und : Sie sprechen eine beredte Spache im Sinne sozialer Utopien , welche sich &#8211; jenseits theoretischer Abgehobenheit &#8211; stets an konkreten Ergebnissen orientieren .</p>
<p>Iim Folgenden zwei bedenkenswerte Zitate aus einem <a href="http://www.iz3w.org/iz3w/Ausgaben/315/LP_s33.html">Interview</a> mit der Zeitschrift des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iz3w">Iz3w</a> ( <em>informationszentrum 3. welt</em> ) , <a href="http://www.iz3w.org/iz3w/Ausgaben/315/315.html">iz3w Nr. 315 &#8211; November | Dezember 2009</a></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>FEHLTGELEITETE &#8220;PARALLELWELT&#8221;- IDEE</p>
<blockquote><p>Fast alles, was in der Welt vorhanden ist, finden wir im Internet vor. Die Idee, das virtuelle Netz sei etwas völlig anderes, eine parallele Welt, die alternativ wäre, habe ich immer abgelehnt. Gesellschaft und Internet werden eins – ob wir’s mögen oder nicht. Worum es geht, ist, die wenigen internetspezifischen Merkmale zu finden und auszunutzen. Dieses Medium hat wirklich bestimmte einmalige, schützenswerte Merkmale. Wenn die Welt fragmentiert ist, weil es keine großen ideologischen Strömungen mehr gibt, die das Alltagsleben ihrer Mitglieder in Anspruch nehmen können, dann ist nicht das Internet dafür verantwortlich. Was wir aber versuchen könnten, ist, mit Hilfe von Internetapplikationen neue Gemeinsamkeiten zu definieren. Einige nennen das the commons oder the common, also das Gemeinsame, die Allmende usw.<br />
Übrigens sehe ich nichts, was wir gegen tausend Subkulturen haben können. Deutschland, zum Beispiel, braucht viel mehr mutige und kreative Individuen. Individualisierung in Deutschland wäre das glückliche Ende des post-faschistischen Projekts. <em>Nie wieder</em> heißt doch auch »Nie wieder Massenwahn«. Die Vielfalt der Subkulturen verhindert so etwas effektiv.</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>DAS NETZ ALS EUROPÄISCHES FEINDBILD &#8211; WAS FEHLT , IST DESSEN KREATIVE | SUBVERSIVE ANWENDUNG</p>
<blockquote><p>Es wird, auf Dauer, immer unwichtiger, was wir im langweiligen Nordwesten Europas von der ganzen Internetentwicklung halten. Klar ist Europa ein wichtiger Markt, aber entwickeln wir grundlegende und subversive Ideen, die die Netze in eine andere Entwicklung steuern? Kaum. Wir benutzen das Potential nicht, wir sind alle brave KonsumentInnen und late adapters, inklusive der deutschen Linken. Der Rest der Welt versteht sich wirklich nicht als Opfer der neuen Medien&#8230; ich weiß nicht, wo diese Idee herkommt. Großteile Asiens verstehen sich weder als Opfer, noch als Akteur und nutzen das Vernetzungspotential nur ganz begrenzt. Sie wollen ein besseres Leben und nicht unbedingt die Revolution, wie sie sich die Eurolinken erträumen. Sie werden also Idealbenutzer der interaktiven Systeme. Das heißt, sie sind weder passiv noch richtig aktiv. Sie benutzen alle Möglichkeiten, bleiben aber immer innerhalb der Kommerznormen. Die neue Kultur der Indifferenz wäre eigentlich die größte Gefahr für eine unabhängige globale Netzkultur. Zensur und Überwachung werden überall eingeführt, und keiner sagt was dazu.</p></blockquote>
<p align="right">Geert Lovink betreibt das Weblog <a href="http://www.networkcultures.org/geert">www.networkcultures.org/geert</a></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Wie ein grosses , schweres Tier scheint sie sich zunächst schleppend zu bewegen , um sich dann wiederum federleicht ins Immaterielle zu erheben &#8211; Die Mischung , welche der Brite <a href="http://www.myspace.com/dfader">dfader</a> mit der Release<img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/11/czz-hoerempfehlung-6.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" /> &#8220;<em><a href="http://breathe-comp.com/albums/">Insomenyah</a></em>&#8221; beim Netlabel <em><a href="http://breathe-comp.com/">breathe</a></em> vorlegt , ist einigermassen ungewöhnlich . Electronica <em>from the dark side</em> , Trip- und Hip- Hop- Elemente , verschnitten mit Sprach- Samples und Ethno- Momenten . Was zunächst als schwerfällige Masse anmuten mag , entwickelt einen Sog , welcher mehr mit dem Abgrund des Schwindels ( <em>vertigo</em> ) zuneigt als dem <em>straighten</em> Beat .</p>
<p align="right">CLICK <a href="http://www.archive.org/stream/dfader_-_Insomenyah">LINK TO LISTEN TO STREAM</a> ( WMP )</p>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>Valerie Besl : Laudatio zur Verleihung des Reinhard Priessnitz-Preises 2008 an Angelika Reitzer</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2009/01/09/valerie-besllaudatio-zur-verleihung-des-reinhard-priessnitz-preises-2008-an-angelika-reitzer/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 02:31:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124; espace d’essays &#124; Valerie Besl : &#8220;ein rascheln ist dort wo ich glaube zu sein&#8221; oder &#8220;Wie kann man überhaupt (noch) erzählen ?&#8221; [ 1 ] Zur Verleihung des Reinhard Priessnitz-Preises 2008 an Angelika Reitzer ORT NUR IM WORT &#8220;ein rascheln ist dort wo ich glaube zu sein&#8221; heißt es in einem der &#8220;vierundvierzig...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><a href="http://www.zintzen.org/espace-d-essays/">| espace d’essays |</a></p>
<p><strong><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/valerie-besl/">Valerie Besl</a> : &#8220;ein rascheln ist dort wo ich glaube zu sein&#8221; oder &#8220;Wie kann man überhaupt (noch) erzählen ?&#8221;</strong> [ 1  ]<br />
Zur Verleihung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard-Priessnitz-Preis"><strong>Reinhard Priessnitz-Preises</strong></a> 2008 an<strong> <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/angelika-reitzer/">Angelika Reitzer</a></strong></p>
<p>ORT NUR IM WORT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/01/parallel-welt.jpg" alt="parallel welt" hspace="2" vspace="2" width="180" height="180" align="left" />&#8220;ein rascheln ist dort wo ich glaube zu sein&#8221; heißt es in einem der &#8220;<a href="http://www.droschl.com/priessnitz.htm">vierundvierzig gedichte</a>&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Priessnitz">Reinhard Priessnitz</a>, und es ist dieselbe Ahnung und dasselbe Misstrauen, die sich auch beim Lesen von Angelika Reitzers Texten einstellen. Texten, die aus der Skepsis der Autorin gegenüber Ort, Zeit, Handlung und meist auch Figuren entstehen.</p>
<p>Als &#8220;oszillierend&#8221;, &#8220;schwebend&#8221; wird das Erzählen von Angelika Reitzer bezeichnet, und auf der Suche nach einer bildlichen Entsprechung finde ich diese in einer Szene im Text &#8220;Super-8&#8243; aus dem jüngsten Band &#8220;<a href="http://www.haymonverlag.at/autorenframe.php3?autorid=227&amp;TITNR=569">Frauen in Vasen</a>&#8220;: Wenn eine Frau auf ihrem Zimmerfahrrad dem auf die gegenüberliegende Wand projizierten Leben entgegenfährt und dabei zu einem Teil der Projektion wird, die ungreifbar bleibt:</p>
<p>Das Bild franste aus oder das Gegenteil davon : in einzelnen dürren Fransen reichte das Schwarz in den Bildrand herein; [ <em>Angelika Reitzer:</em> <a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/145"><em>Super-8</em></a><em> - In:</em> <a href="http://www.haymonverlag.at/autorenframe.php3?autorid=227&amp;TITNR=569"><em>Frauen in Vasen</em></a> <em>- Haymon Verlag, Innsbruck 2008, S. 262</em> ]</p>
<p>Dieses Ungreifbare des Erzählten als etwas klar Konturierbares entsteht bei Angelika Reitzer in der Überlagerung verschiedener Ebenen, die ihre Texte ins Mehrdimensionale öffnet, erweitert. Und so wie bei Priessnitz &#8220;das zu schreibende der beginn eines anderen [ist]&#8221; [ 2 ], schickt die Autorin den Leser ins Unterwegs, im Handgepäck als Kompass eine ganze Palette von Lebensentwürfen, die einem vom Erzähler angeboten werden und die als einzelne doch nicht mehr zu verwirklichen sind. Und darin liegt eine zentrale Begründung, die die Texte von Angelika Reitzer für mich unverzichtbar macht: Sie gibt Wirklichkeit als Wirklichkeiten wieder, gleichermaßen reflektiert und gebrochen. Oder, wie es bei Reinhard Priessnitz heißt:</p>
<blockquote><p>literatur soll entfremdung darstellen, literatur soll tatsächlich entfremdung sein. [ 3 ]</p></blockquote>
<p>Nie sind es daher linear erzählte Geschichten, sondern vielmehr dicht verwobene Stimmen, Ebenen und Möglichkeiten, es ist eine Literatur des Versuchs, niemals die einer Behauptung, ein Summen und Sirren, das in der Rezeption fortzusetzen, weiterzudenken ist. Und wieder dieses Bild: eine Frau auf dem Zimmerfahrrad, deren zerfranster Alltag, die prekäre Wirklichkeit zwischen Familie und Arbeit, sich an den Bildrändern mit der Projektion, der Fiktion von einem anderen Leben verzahnt. Als Leser findet man sich plötzlich in einer irritierenden Gleichzeitigkeit wieder, die Angelika Reitzer so meisterhaft zu schaffen versteht.</p>
<p>|||</p>
<p>MODERNE : UNTERWEGS</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/01/parallel-welt.jpg" alt="parallel welt" hspace="2" vspace="2" width="180" height="180" align="left" />Auch ihre Figuren sind stets unterwegs, unterwegs zwischen traditionellen, sicheren, weil vorgegebenen Lebensentwürfen hin zu den unerschöpflich scheinenden Möglichkeiten von Zwischenmenschlichkeit und Arbeitswelt. Früher, bei den Großmüttern, ist eine Ansichtskarte noch eine Geschichte,</p>
<blockquote><p>gibt es immer nur einen Ausschnitt zu hören … Was nicht auf die Karte passt, findet in ihrer [der Großmutter] Erzählung keinen Platz. Das Dasein hat nur eine Seite, unter ungeklärten Umständen zwei, wie ein Blatt hinten und vorn. [ <em>Reitzer: Blattgold - In:</em> <a href="http://www.haymonverlag.at/autorenframe.php3?autorid=227&amp;TITNR=569"><em>Frauen in Vasen</em></a><em>, S. 115</em> ]</p></blockquote>
<p>Das Leben der Enkelinnen sprengt diesen Rahmen, bleibt unerzählbar.</p>
<blockquote><p>Früher wusste ich bestimmt, dass es immer nur noch besser werden wird… Dass man alles haben könne &#8211; da haben wir uns getäuscht … Wir sind auf der Flucht.[ <em>Reitzer:</em> <a href="http://www.kolik.at/archiv.php?ausgabeid=32&amp;textid=129"><em>uzoud</em></a><em> - In:</em> <a href="http://www.haymonverlag.at/autorenframe.php3?autorid=227&amp;TITNR=569"><em>Frauen in Vasen</em></a><em>, S. 51f</em> ]</p></blockquote>
<p>Doch es sind keine Adoleszenzgeschichten, hier wird niemand erwachsen, hier kommt niemand irgendwo hin, weil kein Ziel zu benennen ist. Auch wenn es sich um Figuren handelt, die auf den ersten Blick mitten in einem glänzenden, erfolgreichen Leben zu stehen scheinen, zwischen Networking, Patchworking und Developing. Und doch ist das Unbehagen nicht wegzulächeln, bewegen sich die Protagonisten auf unsicherem Boden, entlang steiler Abbrüche. Wenn unter der heilen Oberfläche des Familienhauses im Text &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/145">Super-8</a>&#8221; ein Heer von Ameisen unermüdlich den Verputz lockert, dann weiß man, wie es um das Fundament unseres Lebens, unserer Gesellschaft bestellt ist &#8211; ein System ohne solides Fundament, ein Netz aus kurzlebigen, locker geknüpften und leicht zu lösenden menschlichen wie ökonomischen Beziehungen. In einer solchen Gesellschaft muss man sich dekorativ präsentieren und arrangieren, um seinen Platz zu behaupten, als tragendes Teilchen dieses Konstrukts.</p>
<p>|||</p>
<p>ZERSPLITTERTE WIRKLICHKEIT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/01/parallel-welt.jpg" alt="parallel welt" hspace="2" vspace="2" width="180" height="180" align="left" />In diesem thematischen Fokus liegt eine weitere Konsequenz und Besonderheit im Schreiben von Angelika Reitzer: Kritik an gesellschaftspolitischen Verhältnissen wird nie mit erhobenem Zeigefinger geübt, nie entrüstet sich da ein Erzähler selbstgefällig, pathetisch oder moralisch. Weil es eben weder die eine noch die andere Seite gibt, weil Alltag, Lebenswelt und Arbeitswelt, die sich in immer schnellerem Tempo ineinander verheddern, zu komplex sind, um genau die eine, alles erklärende Position zu bieten. Folgerichtig beschreibt Reitzer nüchtern, präzise, aber dennoch höchst poetisch die Wirklichkeit als eine unendliche Summe von Einzelteilen. Gleichzeitig gelingt es ihr mit der ihr eigenen Kunstfertigkeit, exemplarisch unser Heute wiederzuspiegeln, eine Form für diese sich überlappenden Sequenzen zu finden. Weil sie Distanz schafft zwischen sich und dem Beobachteten, ihrem Blick eine Kamera vorsetzt, um das unmittelbar Wahrgenommene zu brechen, es in seine Elemente aufzulösen, um das Mögliche festzuhalten. Reitzer bedient sich filmischer Techniken, sie blendet auf, leuchtet aus, stellt scharf, um wieder auf ein anderes Detail zu schwenken, zu kippen, das sich dann plötzlich doch in der Unschärfe verliert. Und darin liegt vielleicht die Antwort auf die Frage, wie man heute überhaupt noch erzählen kann: Genau so, wie Reitzer es vorführt.</p>
<p>Der brüchigen Wirklichkeit steht die Sehnsucht der Figuren nach Eindeutigkeit gegenüber, eine verbleibende Ahnung, wie es sein müsste, sollte und vielleicht sogar könnte. Angelika Reitzer stellt dem in fast jedem ihrer Texte in &#8220;<a href="http://www.haymonverlag.at/autorenframe.php3?autorid=227&amp;TITNR=569">Frauen in Vasen</a>&#8221; eine Vielzahl von Räumen zur Verfügung, einem Haus gleich. Das Leben als &#8220;Umkleidekabinen&#8221;, wie sie einen ihrer Texte betitelt: Im Unterwegssein verwandeln sich die Zimmer und Wohnungen zu einer einzigen Wohneinheit mit durchlässigen, hellhörigen Wänden, auf die in allen unterschiedlichen Lebensphasen doch nur die stets gleichen Wünsche projiziert werden. Vergangenes, Gegenwärtiges und Erträumtes greifen so ineinander, die Illusion der Kindheit als heimatlicher Zufluchtsort verblasst wie eine Erinnerung auf einem Foto, so sehr hält die Endlosschleife des nimmermüden Sicheinrichtens die Figuren gefangen. Es sind sachliche Befunde, die Angelika Reitzer darstellt, und sie verlieren auch im Ineinandergreifen der Szenen nie an Klarheit: Denn sie lässt das zu Beschreibende nie aus den Augen, ihre Literatur verkommt nie zum selbstverliebten Erzählfluss, oder, wie Priessnitz in &#8220;in stanzen&#8221; schrieb, zu &#8220;immer gleichen schriftsalaten&#8221;. Denn, nocheinmal Priessnitz:</p>
<blockquote><p>das windig wirkliche in allen schriften<br />
gestanzt von den instanzen der verwerfung<br />
(es droht, ins tanzen fallend, abzudriften… [ 4 ]</p></blockquote>
<p>|||</p>
<p>FILMISCHE SCHNITTE</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/01/parallel-welt.jpg" alt="parallel welt" hspace="2" vspace="2" width="180" height="180" align="left" />Die Konsequenz ist für Priessnitz die &#8220;unterminierung der normen und das überwinden von erwartungen&#8221;[ 5 ] ; dem auch Angelika Reitzer folgt: Ihrem Misstrauen gegenüber der Abbildungsfunktion der Sprache kommt sie bei, indem sie mit filmischen Schnitten Brüche sichtbar macht, Satzzeichen als Stolpersteine im Lesefluss platziert, frei stehende Doppelpunkte setzt, um Bedeutungen zu öffnen. Das verleiht ihrer Sprache einen unvergleichlichen Rhythmus, der eben nur scheinbar der Klang von Wirklichkeit ist:</p>
<blockquote><p>So leben heißt : stückeln, die ganze Zeit, und vielleicht ist das eh das Einzige, das ich haben kann. [ <em>Reitzer:</em> <a href="http://www.aurora-magazin.at/literatur/reitzer_sonnenschirm_frm.htm"><em>Sonnenschirme</em></a><em> - In:</em> <a href="http://www.haymonverlag.at/autorenframe.php3?autorid=227&amp;TITNR=569"><em>Frauen in Vasen</em></a><em>, S. 13</em> ]</p></blockquote>
<p>An das Ende ihre Texte wäre somit stets gedanklich ein Doppelpunkt zu setzen, oder ein Komma, als Fortsetzung, Wiederaufnahme, einer weiteren Zeit, eines weiteren Ortes, einer weiteren Geschichte.</p>
<p>&#8220;es ist ein rascheln dort wo ich glaube zu sein&#8221; denke ich beim Lesen von Angelika Reitzers Texten, und aus dem Misstrauen wird Neugier auf ihre Wirklichkeiten &#8211; und das soll Literatur sein und vermitteln: die Ahnung von Möglichkeiten.</p>
<p align="right">Wien , <a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/veranst/veranst/2008/10/20081027_1.html">27. 10 . 2008 , Literaturhaus Wien</a></p>
<p>|||</p>
<p>[ 1 ]  Angelika Reitzer, Interview &#8211; Anzeiger 07/2008<br />
[ 2 ]  Reinhard Priessnitz: der blaue wunsch &#8211; Priessnitz: <a href="http://www.droschl.com/priessnitz.htm">vierundvierzig gedichte (= Werke, 1</a>) &#8211; Literaturverlag Droschl, Graz 1987, S. 39<br />
[ 3 ] Reinhard Priessnitz: literatur als entfremdung ( = <a href="http://www.droschl.com/priessnitz.htm">Werke, 4: texte aus dem nachlass)</a> &#8211; Literaturverlag Droschl, Graz 1994, S. 192ff<br />
[ 4 ] Priessnitz: stanzen &#8211; In Priessnitz: vierundvierzig gedichte. ebda, S. 42<br />
[ 5 ] Priessnitz: literatur als entfremdung, ebda, S. 192 ff</p>
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<p><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/angelika-reitzer/"><strong>Angelika Reitzer</strong></a></p>
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<p><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/valerie-besl/"><strong>Valerie Besl</strong></a></p>
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<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Geradezu zauberhafte Sounds sendet gerade mal wieder Detroit aus : Nein , die Rede ist hier <em>nicht</em> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Craig">Carl Craigs</a> | <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Moritz_Von_Oswald">Moritz Von Oswalds</a> <a href="http://www.laut.de/lautstark/cd-reviews/r/ravel_mussorgsky/recomposed_by_carl_craig_moritz_von_oswald/index.htm">phänomenaler</a> &#8220;<a href="http://www.recomposed.de/">Recomposed</a>&#8220;- Bearbeitung einiger der Partikel aus dem Material der 50- Spur- Aufnahmen , welche von Ravels <em>Boléro</em> <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/01/czz-hoerempfehlung-92.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />und Mussorgskys <em>Bildern einer Ausstellung</em> unter Herbert von Karajan eingespielt worden sind . Nein , wir nähern uns der lokalen Techno- Szene von Suburbia her , also auf den schmalen Pfaden der Netlabels und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons"><em>Creative- Commons</em></a>- Lizenzen .</p>
<p align="right">Hier umspielen uns etwas sanftere Gebilde , schwebend fast , doch nie , ohne den firmen Willen zum Beat zu verlieren . Was <a href="http://www.clear-cut-records.com/artists/chechnyanlove.html">Chechnyan Love aka Samuel Qualls</a> ( <a href="http://www.myspace.com/chechnyanlove">MySpace</a> ) mit seiner LP ( ! ) &#8220;<a href="http://www.clear-cut-records.com/mp3releases/ccrecmp3015.html">amalgamation</a>&#8221; bei <a href="http://www.clear-cut-records.com/ccrecnews.html">clear cut</a> ( respektive @ <a href="http://virb.com/chechnyanlove">Virb</a> ) da liefert , ist vom Reinsten &amp; Feinsten , weist dabei jeden Kitschverdacht weit von sich : Geniessen .</p>
<p align="right">CLICK LINKS TO LISTEN . 01. <a href="http://www.clear-cut-records.com/downloads/ccrecmp301501intro.mp3">intro</a> | 02. <a href="http://www.clear-cut-records.com/downloads/ccrecmp301502florigen.mp3">florigen</a> | 03. <a href="http://www.clear-cut-records.com/downloads/ccrecmp301503interiormonologue.mp3">interior monologue</a> | 04. <a href="http://www.clear-cut-records.com/downloads/ccrecmp301504speciouspresent.mp3">specious present</a> | 05. <a href="http://www.clear-cut-records.com/downloads/ccrecmp301505bangbangprinciple.mp3">bang-bang principle</a> | 06. <a href="http://www.clear-cut-records.com/downloads/ccrecmp301506essentialcontestability.mp3">essential contestability</a> | 07. <a href="http://www.clear-cut-records.com/downloads/ccrecmp301507chiaroscuro.mp3">chiaroscuro</a> | 08. <a href="http://www.clear-cut-records.com/downloads/ccrecmp301508tragedyofthecommons.mp3">tragedy of the commons</a> | 09. <a href="http://www.clear-cut-records.com/downloads/ccrecmp301509convergentevolution.mp3">convergent evolution</a> | 10. <a href="http://www.clear-cut-records.com/downloads/ccrecmp301510dissociationofsensibility.mp3">dissociation of sensibility</a> | 11. <a href="http://www.clear-cut-records.com/downloads/ccrecmp301511outro.mp3">outro</a></p>
<p><strong>|||</strong></p>

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