Tag Archive for 'presseschau'

One of these mornings / You’re going to rise up singing



Then you’ll spread your wings
And you’ll take to the sky.

Klar ist das erhebend , sich auch noch einmal den Werbeauftritt der taz in der WIR SIND DAS NETZ- Postille des Spiegel vor Augen zu führen . Wo sich das vordem geschätzte Medium als jetzt nach dem Relaunch als einigermassen unleserlich erweist , bleibt uns in|ad|ae|qu|aterweise wenig mehr , als die PR zu verfolgen . “…. mehr als 100 Worte” , usf .

taz 2 0

War für ZEIT- LEBEN die mediale Massage auf die Konnotationen von LebensArt ausgerichtet , gibt man sich in der dem Netz gewidmeten Postille 2.0- up to THAT date . Das nennt man wohl zielgruppenorientierte PR . Wir zitieren und illustrieren dies freilich lediglich zu Studienzwecken , wissenschaftlicher Erkenntnis zum weiteren Wohle und Fortschritt der Menschheit . Schliesslich haben wir es hier ja auch nur mit Avataren - also webformatierten Stellvertretern zu tun - in diesem Fall eben mit einer solchen Als-Ob- Konfiguration einer Zeitung - schau’ , trau’ wem . -

FAZ Herzblatt *** Andere vertreten da andere Ansichten , legitim , und so darf sich das taz- Blatt - trotz NRW- Abpfiff und sogar wegen dem neuen Onlining - eben des JEPBLOG- AWARDS of the week erfreuen : Schön ist diese Belobigung seitens des leidgeprüften Direktors der Axel- Springer- Akademie doch auch Jene retrograden Pessimisten , welche zugeben , Teile der Éducation Sentimentale diesem Medium zu danken . Frage nur , ob das BILD- Bashing im Hause qua JEPs Minus- Award ebenfalls eine Frage der Selbst- PR und also Arbeit an der Credibility war ? - Nun ja, weit ist er damit nicht gekommen , ein Wrestling zwischen den Üblichen Verdächtigen ist nicht ausgeblieben . DAS nennen wir schöne Sportberichterstattung , die aufgesetzte Ironie als pathetisches Drama und unfreiwillige Soap .

FAZ Herzblatt*** Damit ist die Laune gerettet und wir können nun wirklich & endlich ein wenig abheben und uns aus Vogelperspektive die neuen AWA- Reichweitendaten der deutschen Zeitungen und -schriften ansehen , in Prosa gesetzt von DWL . Demnach segelten die Magazine eher ins Minus : STERN minus 370.000 Leser , bleiben 7,93 Millionen ||| SPIEGEL minus 180.000 Leser , bleiben 5,86 Millionen ||| FOCUS minus Leser der “Focus” minus 190.000 Leser, bleiben 4,87 Millionen ||| Neu in der Wertung : CICERO 370.000 - “eher eine untergeordnete Rolle” . Was fehlt wäre eine Leserstrom- Evaluation , wie viele Leser auf die Online- Versionen der Mags umgestiegen sind , fassungslos starrt man selbstredend auf die 9, 7 Mio. Leser von BILD AM SONNTAG ||| BUNTE musst um 300.00 bluten , bleiben immerhin 3,49 Mio. , die sich nicht irren können . Glaubt man den Frankfurter Herzblatt- Geschichten .

FAZ Herzblatt*** Und was ist mit den Zeitungen so seit 2006 geschehen , welchen die Legenden allgemein eine zarte Erleichterung von Werbeeinkommen attribuieren ? (Was freilich nicht heisst , dass selbige sich etwa in den Honoraren der Mitarbeiter niederschlügen .) Es Stehe allgemein zum Besseren , vernimmt man , mit freilich einer grossen Ausnahme , welche jeden alerten Leser nicht eben überraschen wird : SZ minus 190.000 ( wohl nicht eben an den saaagenhaften Online- Auftritt ….) , bleiben 1, 35 Mio. ||| Der FR mag man plus 80.000 auf insgesamt 0,57 Mio gönnen ||| Die FAZ hat indes um 90.000 auf 0,95 Mio zugelegt ||| Ohne verzichtbar in|ad|ae|qu|aten Kommentar zitiert ::: “Etwas zu feiern hat die “Zeit”, die mit 2,12 Millionen Lesern die höchste Reichweite seit 13 Jahren verzeichnet.”

FAZ Herzblatt*** Jetzt aber mal aus schierer Kuriosität und zur Markierung der echtweltichen Verhältnisse , ‘ran an die Frauenzeitschriften , fein nach Erscheinen pro Einfach- und Doppelwoche sowie Monat geordnet . BILD DER FRAU ( WOCHE ) minus 160.000 , bleiben 3,82 Mio. ||| BRIGITTE minus 300.000 , bleiben 3, 56 Mio. ||| FÜR SIE - 310.000, bleiben 2, 3 Mio ||| Was nun aber ist mit den Gentleman’s Magazines , von welchen DWDL nichts berichtet ? - Bei AWA figurieren diese diskret unter “Lifestyle-, Erotikzeitschriften” : Spitze ist PLAYBOY , dessen Leserschaft von 1,58 Mio. auf 1,78 Mio. angewachsen ist ||| folgt die BRIGITTE FÜR MÄNNER, Vulgo MEN’s HEALTH plus 70.000 auf 1,13 Mio. ||| MAX minus 130.000 auf 0,60 Mio. ||| bleibt GQ plus 60.000 auf 0,41 Mio . - - - Keuch & Seufz , die Österreich- Bruchteils- Daten liefern wir in Folge nach . ||| *** Die Icons sind unmissverständlich der FAZ- Rubrik HERZBLATTGESCHICHTEN entlehnt und figurieren auf dieser Seite lediglich als Zitat ||| P. S. Mittwoch ist und der Blogblick @ Netztzeitung hat schon wieder einmal kräftig verpennt . Wozu dann das ganze - behauptete - Unterfangen ? [[[ Update , Update , mitterwelie ist dort izwiwchen DOCH er aus dem Tiefschlaf erwahrt und liefert den BB heute , Mittwoch - aus dies übrigens nicht zum ersten Mal , originelles Thema : Live Earth - - - ergo lautet der Tagesbefehl: Alle wieder hinlegen und eine Mütze Schlaf fassen . ]]]

Der bei bumpfoot applizierten Methode , der backlist vorgestellter Netlabels ein wenig nachzuhören , folgen wir diesmal auch bei No Type ( dem Netlabel mit hauseigener Radiostation ) und arbeiten uns also czz hörempfehlungzu Montrals Video- Musicien Martin Messier zurück [ NT 102 / 2007 ] und der titelpoetisch anmutenden EP Et si l’aurore disait oui … . Die Komponier- Methode brauchen wir hier nicht in|ad|ae|qu|at kompliziert zu paraphrasieren , sondern zitieren frisch von der Leber oder sonstwem weg . QUOTE ::: Et si l’aurore disait oui… is young Montreal composer Martin Messier on guitar (one note at a time), melodica (one black note at a time), voice (one syllable at a time), bass (one string at a time), glockenspiel (one hand at a time), piano (one finger at a time), and computers (audio and video at the same time). And when it’s all mixed up together, you get a complex and leftfield sound amalgam that is happily strange and sweetly idiosyncratic, while borrowing from certain (good) ideas of IDM, acousmatics, pop, folk and even prog. UNQUOTE - Mit einfachen Worten gesagt , klingt das einfach genial minimal und lufitg in dräuenden Zeiten . 01. La ronde du scarabée , 02. Lentement en sifflant , 03. Quatre pattes, c’est pas assez , 04. Sur mon cheval j’ai cherché , 05. Je refuse . - liot Sharp und Breakbeaz , Melodica Triste und schnippisches Glockenspiel (Think of Ghost in the Shell II ) , Gamelan des vierten Jahrtausends , maximal mininale Steve- Reich- Allusionen . - Wenn schon vier Pfötchen nicht reichen , wie dann nur fünf Trax dieses sympathischen Unterfangens ?

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Summertime / and The Livin’ is Easy /



Fish are jumpin’
And the cotton is high.

Bambi GorengBambi Goreng ( via Zwiebelfischchen ) als Merchandise- Produkt aus Elfriede Jelineks Bambiland ?

Jedenfalls nach deutschem Verständnis . - Wie sich dem amerikanisch- literarischen Verständnis die Lektüre von Jelineks Romanen “Lust” ( Lust, Ü : Michael Hulse ) , “Die Klavierspielerin” ( The Piano Teacher , Ü : Joachim Neugroschel ), “Die Liebhaberinnen” ( Women as Lovers , Ü : Martin Chalmers ) , “Die Ausgesprerrten” ( Wonderful Worderful Times (!) , Ü : Michel Hulse ) , besonders aber “Gier” ( Greed , Martin Chalmers ) nach Sicht des Schriftstellers Tim Parks ausnimmt , steht in der New York Review of Books zu lesen .

Parks nimmt den in der Klavierspielerin thematisierten obsessiven Voyeurismmus als Lektüre- Schlüssel und poetologisches Movens auch des späteren narrativen Werks . QUOTE ::: Reading the five novels by Jelinek that over twenty years have been translated into English, each more determinedly and uniformly unlovely than the one before, all ferocious in their denunciation of a still patriarchal Austrian society, it is not hard to see those voyeuristic scenes of The Piano Teacher as a key to understanding the author’s, or at least narrator’s, relationship to the stories she tells: she dwells on what is repugnant in order to congratulate herself that she has steered well clear of the world . UNQUOTE -

Nach einem dankenwerten Schnitt durch die oft unterstellttem Übertreibungs- Künste eines Thomas Bernhard charakterisiert Parks treffend das Wortwerk der Wechselwendungen , welches stehts eine [ nach Blog - Speak ] tag- cloud diversester Meanings kreiert :

QUOTE ::: Very often, the narration is derailed by some odd association (a word picked up and used in another sense) and heads off in a different direction, or into some extravagant metaphor. Metaphors, it should be said, are frequently mixed and collide oddly with both the story and each other, creating unsettling shifts of register. Rather than clarifying the action or giving it emotional color, they muddle and distract. UNQUOTE -

Über den Leisten guter alter Angloamerikanischer Identifikations- Manier geschlagen , kommt die “Klavierspielerin” nach Parks Ansicht gerade noch hin, während das Reine Rasen der Sprache in “Lust” ff keine solchen Eye- Catcher mehr bietet . Als schlimmste Manifestation dieses Prinzips wird “Gier” ins Treffen geführt und schon in den Kontext des nach Publikation ausgerechnet dieses Romans zuerkannten Nobelpreises gestellt . Sicher , es mag Tendenzen des Preiskommitees zur Auszeichnung estalbishment- kritischer Schriftsteller geben , aber sind die hier vorgebrachten kritischen Gemeinplätze roginiell / neu / Überzeugend ? - Naugh . QUOTE ::: That said, the social criticism she offers seems simplistic, rancorous, and willfully unhelpful, while Greed itself is unreadable: I recall not a single moment of pleasure turning its pages, not a single insight that impressed. UNQUOTE -

Tja , die gute alte Lust am Text , hier freilich ins ururalte Paradigma von Schönheit , Aufklärung , Tiefe , oder allenfalls Spannung und Unterhaltung getzt . Negativ , minus , Setzen . So Parks , der schliesslich immerhin konzediert , dass die grundsätzliche Unübersetzbarkeit der Jelinek’schen Sprache beitragen mag zur endgültigen Exilierung von Sinn und Kulinarik . - Immerhin schliesst dieser Alles in Allem etwas Österreich - Kultur- exotistisch gehaltene Abschreck- Artikel mit einem sympathischen - wenn nicht eben versöhnlich applizierten - Zitat zur translationalen Misere . QUOTE ::: Just as I can’t take my body anywhere [Jelinek finds it impossible to travel] so my language can’t be moved around either. My language and I watch TV together of an evening since we can’t go anywhere else.” Readers of “Greed” may wish it had stayed that way. UNQUOTE -

Bambi GorengErkenntnis und Interesse , shuffled und stired im Wok des Bambi- Goreng , auch transnationale Differenzen im Hinblick auf Literaturauffassung schreiben sich auf diese Weise fest . Im Zweifelsfalle bietet sich ja dann als Hintertürchen immer noch der Topos des Lost in Translation ….

Explorationen und Expeditionen in die Jelinek- Welt bietet übrigens der Österreichische Rundfunk mit zwei Interview- CD- Releases , welche im Hinblick auf Kürzung , Verstellung und Schönung von Archivmaterial wenig schuldig bleiben . Aber vielleicht hat diese Publikation , welche nolens volens darstellt , das sich der Heimatfunk nicht eher als im Jahr des 60. Geburtstages der Noblen Autorin dazu durchringen , die Einspielung einer Lesung aus Jelineks Opus Magnum , “Die Kinder der Toten” , vorzunehmen .

Erfreulich wortlos , wenn auch deutlich von der dark side technischer czz hörempfehlungTeilchenbeschleuniger meldet sich der Hannoveraner Oliver Martini aka O : M mit seiner EP Twisted @ SubIndustries Soundworx / PlusM!nus [ sipm003 ] . Mag Manchem da einiges als dumpfes Grummeln eines Would- be - Grossen-Bösen-Wolfes dünken , so machen rhythmische Finessen wie Leerschläge und zarte Synkopierungen solche dumpfpump - Perspektiven mehr als wett . 01. Butterling , 02. Schmetterfly , 03. Day: Satur , 04. Sam’s Night . Der Weiteren steigern diese tunes weder Blutdruck noch Transpiration . Wenn das kein Plus ist ?

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Tag Eins ohne Walser & Grass !



Hurra . Seit zwei Wochen der Erste Medientag ohne Walser und Grass .

OnionPatrick Bahners liess es sich noch gestern nicht nehmen, den alten Grass zu zwiebeln , derweil die FR noch beim Bericht über das Gruppe 47- old boyz- meeting stand . Was davor war , ist - von Walsers Vorlass an Marbach über die Drei- Seiten- Doppel- Monstershow bis hin zum zitierten Clubbing Kaiser / Grass / Walser mittlerweile glücklicher Weise Geschichte . Hélas ! -

Sonst noch :::

Onionx ) Grass in Interesse- berstenden Fazilitäten zu St. Petersburg ( 5. 6. ) sowie im Interview . QUOTE ::: Frage Anna Litvinienko : Haben Sie im literarischen Sinne Nachfolger? - Grass: Wie meine Art vom Schreiben andere Autoren beeinflusst hat ? Meistens ist der Einfluss bei den ausländischen Autoren stärker, als bei den deutschen Autoren. Manche wie zum Beispiel Salman Rushdie oder John Irving – beide englischsprachig – haben sich ganz deutlich darauf berufen, dass sie von meiner Art des Schreibens in der ‘Blechtrommel’ oder den ‘Hundejahren’ in jungen Jahren beeinflusst worden sind. UNQUOTE .

Onionx ) Eine der Zeit- Monster- Show quick vorauseilende apologetische Stimmungskorrektur der Süddeutschen Zeitung ( 12. 6. ) hinsichtlich der umstrittenen Erinnerungs- Zwiebel mit Referenz auf deren Mini- Pli im New Yorker ( 4. 6. ) .

x ) Walsers Achtzigster , Close- Encounter am Bodensee mit Frau von Lovenberg ( 25 . 3. ) .

OnionJetzt ist also endlich ein Ende mit herrlichen Liebeserklärungen ( 14. 6. , Grass liebt Walser . ‘Wenn ich heute Abend bei dir bleiben könnte …’ ) und Heidenreich- Hass- Ansagen hin und her ( 13. 6. ) .

Nach geschätzen zehn Quadratmetern Print- Bespielung innert von viezehn Tagen kann man tatsächöich nicht anders als mit der Leserin ! Ciceronisch auszurufen : “Nie wieder ekelhafte Altmännerliteratur!”

Passt da doch jetzt trefflich nachtschrat ( NRW ) mit seiner neuen EP czz hörempfehlungthe lodge c / o aciendo . QUOTE ::: BE PREPARED for a very drifty tech house track , a melo giant and a MINIMAL HYPER BOOST. UNQUOTE . Na dann - her mit den Kleinen Engländerinnen . Echt fesch ! 01. ancient technologies , 02. pyranight , 03. the groove owl . - Nicht vergessen , bei nachtschrats eingem Label PVSR vorbeizuschauen . Gefühlte 100 Grad echtes Vinyl .

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Fragen eines lesenden Arbeiters



Update , 15. 6. ad taz- Relaunch : - Det war nüscht meint onlinejournalist Thomas Mrazek mit Verweis auf die weitenteils unheiteren Lesermeinungen . “Atemberaubend schülerzeitungsmäßig” sieht die medienlese schwarz wie die taz , auch für Timo Heuer hat es sich ausgetazt . Zweite Etage referiert neutral , fapeg dankt dem Design- Himmel für die Erhaltung der alten Permalinks , ihm ( uns uns ) fehlen allerdings praktikable RSS- Feeds . ( Zu ) Viel Werbung ( ausgerechnet ? ) in der Links- Postille findet metablocker . Ruhig aber “arg altbacken” toastet Zweitens . Vielleicht ist die Sache ja seit dem Vorabdruck des gestrigen Editorials im DWDL vom 29. 5. unter den Klimabedingungen von Sommerloch und Hitzeschock einfach von selbst ausgetrocknet ?

Fragen eines lesenden Arbeiters

… stellen sich allzumal beim feuilleter der Feuilletons . Am Steinbruch des Buchstaben bzw. im Weinberg der Wahrheit wirft sich Frage über Frage über den belesenen Weg -

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Warum Alan Posener nach Allerlei Verzichtlichem über die Neue Paul McCartney oder Karibikpiraten sich erst am heutigen Tage der Begegnung bzw. den Gesprächen mit Richard Rorty erinnern mag ( ein gemeinsames Übersetzungsprojekt , wohl 1987 ) ? Und warum “für mich als gewendeten Marxisten” einer derartige rhetorische Drehbewegung nötig ist , sich als Parasit der Philossophiegeschichte zu profilieren ? Bitte stillhalten und goutieren ! QUOTE ::: Dass unsere kurze gemeinsame Arbeit 20 Jahre zurückliegt, hat mich schockiert. Er hatte mich zum Schluss eingeladen, ihn in Virginia zu besuchen, wo er mich durch Thomas Jeffersons Monticello führen wollte. Ich hatte mir immer gesagt, das machst du mal. Nun wird nichts daraus. UNQUOTE .

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Fragen über Fragen gibt auch die FAZ dem arbeitsam Lesenden auf , wenn sie - im gestrigen , staatstragend mit römisch Ziffern I bis X versehenen Grossessay von Thomas Wagner die Neuwörter der diesjährigen Documenta ebenso kritiklos übernimmt wie in der heutigen Enthüllung der teilnehmenden Künstler , pardon , der deutschsprachigen künstlerischen Teilnehmer ::: Harun Farocki - D , Peter Friedl - Ö , Andrea Geyer - D / USA , Olga Neuwirth - Ö , Florian Pumhösl - Ö , Gerwald Rockenschaub - Ö / D . - Valie Export ( die nach eigener Angabe ja auf der d12 vertreten ist ) scheint in dieser Liste indes nicht auf .

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Ein wenig Konfusion herrscht über eine Imperfekt- Stelle im heute - Donnerstag - publizierten Artikel : “Erstmals gab es am Donnerstag den 415 Seiten starken Katalog zu kaufen.” - Wir glauben … lieben … hoffen gerne , dass die FAZ mit ihrem grossen Horizont das Heute als “schon gegessen” erachten mag .

? Fragen der historischen Anbindung geben die Neusprech- Wendungen - - - “Schicksal” bzw. “Migration der Form” der publizierenden Öffentlichkeit offensichtlich nicht zu denken . In interessanter Ahistorizität scheinen die Archäologien des Wissens mit und nach Foucault vergessen . Sind die schönen Feuilleton- Möbel , tz tz tz , also frisch tapeziertes Treib- und Diebsgut ?

czz presseschau presse amtsgericht stadeHier das dazugehörige Zitat aus Thomas Wagners FAZ- Prachtfregatte Angriff auf die Zeit . QUOTE ::: Die Frage, ob die Moderne unsere Antike sei, ist keineswegs akademisch. Sie betrifft das Fundament unserer Gegenwart und ist ein Angriff auf die Zeit. Was bedeutet „Gegenwart“ unter den Konditionen einer globalen Ökonomie? Wo lassen sich Gemeinsamkeiten der Kulturen ausmachen? Was kann die Kunst dazu beitragen? Tatsache ist: wir blicken heute anders auf uns selbst und die Welt als in jener Zeit, die wir gewöhnlich als die Moderne bezeichnen. Betrachten wir unsere Gegenwart gar mit den Augen von Archäologen, so erscheint, was vertraut und sicher schien, plötzlich fremd. Menschen, Dinge, Ereignisse, alles wird mit einem Mal wahrgenommen, als ob es aus der Vergangenheit stamme und wir es nun zum ersten Mal sähen. So, als hätte sich im Herzen unserer Gegenwart eine Zone gebildet, die angefüllt ist mit Unerledigtem – mit lauter Dingen, von denen wir nicht mehr wissen, wohin sie gehören und was sie bedeuten. UNQUOTE

Alle Künstler mag man auf der Site der Documenta selbst betrachten sowie das den ungefilterten Quelltext die Documenta- Poetik , ganz ohne jegliche Filterung durch news- viewspapers ( Tony Blair ) . Time for some mute musings .

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Wie viele Fragen aber wird der taz- Relaunch in die lesende Welt geworfen haben ? Dass die Kategorie “Leben” nun die ehemalige “Kultur” + “tazzwei” ersetzt ? - -Mit dem Relaunch , so Matthias Urbach im Editorial ,haben wir taz.de zugleich beschleunigt und entschleunigt. QUOTE ::: Die Artikel der Autorinnen und Autoren der tageszeitung werden nun in der Regel schon online gestellt, sobald sie geschrieben sind - und nicht wie bislang erst spät abends, wenn die Zeitung in den Druck geht. ( … ) Aber Schnelligkeit ist kein Wert an sich: Gerade bei den großen Fragen unserer Zeit gilt es, sich nicht von der ständig wechselnden Nachrichtenlage verwirren zu lassen. Wir bilden die zentralen Debatten der vergangene Monate in der taz ab: Dafür haben wir ein neues Ressort Große Fragen eingerichtet. Aber auch so nützliche Texte wie Filmkritiken, Buchbesprechungen oder Verbrauchertipps haben wir in unseren entschleunigten” Ressorts Konsum, Film, Musik, Buch und Künste über längere Zeit für Sie zusammengestellt. UNQUOTE .

czz presseschau presse amtsgericht stade Habt also Acht auf ein “entschleunigtes” Feuilleton- Leben ::: In der Tat bleibt also während des jeweils langen Ladevorgangs hinreichend Zeit für ein Vaterunser , ein Mantra oder einen Waschvorgang . Dass ist , werter Peter Turi , in Tat , Wahrheit und “gut Pfad !” Jeden Tag eine gute Taz . Berlin wird die Restwelt zu derem Besten every day daran gemahnen .

Nun aber ::: Time to Groove, Dudes . Digital Jockey L’embrouille aus Brest ( F) betreibt nicht nur sein eigenes Melenick Session- DJ- Set- Netlabel , czz hörempfehlungbespielt Mittwochs das Livesets.com- Netzradio , sondern schüttelt für Mixotic jetzt auch noch eine Acid Session im besten Sinne aus dem Ärmel . Endlich mal einer , beim dem drin ist , was drauf steht , genau 80 Minuten ( minus Einer Schicklichen Sekunde ) lang . “25 toxic pearls” ?! - Right on ! Sie werden nicht vor die - jetzt fröhlichen ! - Säue geworfen sein .

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8tung, gesetz der serie, opti-blog



Getrommelt wird’s und gepfiffen : Die österreichischen Fern Seher sind die auferzwungene Nahsicht auf die Soap-WG “Mitten im 8ten” los :

Fav-mag

Der Standard will zuerst gewusst haben , das per 29. Juni das unechte Serienleben im Falschen zu Ende geht und der begrüssenswerten Familien- Dysfunktion des Mittendrin-Malcom weichen wird . Futurama , wie Das Schandblatt suggeriert , wäre da wahrlich auch nicht eben von Schlechten Eltern , Gedankensprung sieht trotz alledem die ultimative Sinnkrise jeder Idee von “Innovation” . web adventueres outet sich als Teil jener Majorität , welche nur lateral - quasi aus dem Aufgenwinkel - auf die ORF- Seife gestiegen ist ( gerade mal 100.000 am Mittwoch zur Nachrichtenzeit ) , damit hätte das “Herzstück der ORF-Reform vom 10. April” gerade mal zwei einhalb Monate lang überlebt : Reife Zeit also für ein Mitten im Notschlachten . Guter Anlass , auch einmal Leser-lich über die Standard- Forum- Un- Kultur nachzudenken .

Fav-search

Zum Thema Seiten- und Seher- Optimierung hat auf der franzöisischen Nuage de Blogs ein höchst kultiviertes Lanzenstechen statt - zur Hölle mit diesem Schielen auf Noten und Quoten & Clicks und Hits ! - Wer sein Blog heimlich im stillen Kämmerlein trotzdem über- und vortrefflich nach vorne bringen will , lässt sich von - jetzt auch per Video! - optiniche beraten . Oder man schmeisst die bisherigen Sommerpläne und pilgert nach San Franzisco , unterwirft sich am 21. und 22. 7. den Regeln des WordCamp , wird so ein better blogger oder WordPress- Futurist .

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Die Personal- Ranking- Picto- Illu- Strata kommen von AllMyFaves , welches Licht ins Dunkel der virutellen Orientierungslosigkeit verspricht .

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