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dbp : shortlist | Pst ! Ohrs bild’t



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DEUTSCHER BUCHPREIS : EINE PROSAISCHE ENTPUPPUNG

dbp 08 rlogoDa es sich beim Deutschen Buchpreis ( dbp ) um eine ausschliesslich prosaische und dem traditionellen Erzählen zugewandte Marketingmassnahme des Börsenvereins des deutschen Buchhandels ( plus etlicher Sponsoren ) handelt , sei die termin- und gefühlsecht punktgenau gestern , am 17. September bekanntgegebene Shortlist fürs’s Erste in paar Varianten durch die poetische Anagramm- Maschine geschickt :

Stroh List | rohst Stil
Roths Stil | Strohs lit
Trost Hils. | rohst’s lit.
Shirts Lot | rohst List

Da klagen sie wortreich über die Unverkäuflichkeit der Poesie ( welche ja auch beim Bachmann. Wettbewerb keinen Stand hat ) , freuen sich anderseits über den grossen Zuspruch diverser Poetenfeste und Literaturevents beim Publikum , enden allerdings regelmässig mit dem Stoss- Seufzer “Aber ach , die holde Poeterey muss ja durch gängige Hardcover querfinanziert werden” .

Don’t shoot at the Jury , sie schwitzt und gebiert schliesslich ein gott- und marktgefälliges Werk , bei welchem - Schritt für Schritt - aus den Einsendungen deutscher , schweizer und österreichischer Verlage eine Longlist entwirft , aus welcher wiederum eine Shortlist ausgewickelt wird - bis dann aus dem Wust von -zig Tausend Seiten Romanliteratur am Vorabend der Buchmesse , das EINE Schmetterlingswerk aus sämtlichen Puppenstadien schlüpft , welches sich fortan mit dem Titel “bester deutscher Roman” schmücken kann . Zumindest bis denn dann Ende Juni 2009 die nächste Einreichfrist für den Deutschen Buchpreis 2009 endet …

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PERORATIO PRAECOX

dbp 08 rlogoQuasi PRACOX hat die seit ihren publizistischen Kampagnen gegen die Netzangebote der Öffentlich- Rechtlichen Sender besonders netzaffin sich gerierende FAZ bereits vor der Offenbarung der sechsstelligen Shortlist einen ihrer “Reading Rooms” eingerichtet , im Zuge der Rückbesinnung auf die Pflege der schönen deutschen Sprache diskret in “Lesesaal” umbenannt und zur Diskussion des originellen Themas “Was taugt die Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2008 ?” präpariert . Imklusive MRR- Video- Interview .

Gegenwart und Zukunft des Romans” lassen sich dort freilich interaktiv umso intensiver diskutieren , als mit mit Dietmar Daths ‘Die Abschaffung der Arten‘ einer ihrer quickesten Journalisten .

Desgleichen wurde bereits vor Wochenfrist seitens des “Börsenblatts” bekannt , dass das Bündel der handverlesenen Shortlist- Autoren sogenannte “Blind- Date- Lesungen” ( sic ) in diversen Buchhandlungen zu Köln , Kiel , München sowie im Deutschen Goethe- Institut zu Rom absolvieren wird : “Ort und Zeitpunkt sind benannt - welcher Autor in welcher Buchhandlung liest, bleibt bis zuletzt eine Überraschung.”

Surprise , surprise : Wie aus Kreisen mancher Betroffener zu vernehmen , wird ein solches Zwangslesen ( was denken Sie : die PR- Maschine der Verlage jaget auch noch das scheueste Genie aus ihrer | seiner Enklave ! ) nicht von allen Autoren im Sinne besonderer Glücksgaben genossen .

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HANDKE , “HOCHMÜTIG”

dbp 08 rlogoSolches und Ähnliches klug voraussehend , hat Peter Handke sich und seine gelonglistete “Morawische Nacht” bereits vor vierzehn Tagen aus dem Pool des ‘Deutschen Buchpreises’ extrahiert :

Ich freue mich für die ‘Morawische Nacht‘ auf der Buchpreisliste. Aber ich möchte zugunsten der anderen Gelisteten, vor allem der jüngeren, zurücktreten, samt Respekt vor der ehrenwerten Jury.

Grund genug für die Holtzbrinck- | Handelsblatt- Expositur des Tagesspiegels , eine Handvoll Handke- Häme zu streuen :

Es scheint noch wahrlich edle Gemüter unter den Schriftstellern zu geben. So wie Peter Handke. Der hat gestern in einem Brief an den Börsenverein auf seine Nominierung mit dem Roman ‘Die morawische Nacht’ für den Deutschen Buchpreis verzichtet. Handke will also anderen den Vortritt lassen. Soso. Das klingt edler als es in Wirklichkeit ist. Denn gewinnen (ausser Geld) kann Handke nichts – fällt er aus der Longlist, ist das womöglich peinlich. Sollte er den Preis gewinnen, würde er als vielfach ausgezeichneter Dichter (u. a. Büchnerpreis) auch nicht viel mehr an Ruhm einfahren. Tatsächlich wirken ja Namen wie Handke, Martin Walser oder auch Wilhelm Genazino auf der Buchpreisliste merkwürdig. Diese Schriftsteller sind eingeführte Größen, sie müssen nicht am Markt etabliert werden, was ja eines der erklärten Ziele des Deutschen Buchpreises ist. Ihre Bücher aber nicht zu nominieren, hätte ebenfalls etwas Widersinniges, zumal wenn sie eben ihre Qualität haben.

“Hochmütig” geschimpft wird ein solcher Verzicht aufs ( wer kann’s dieser Tage noch hören ? ) olympische Prinzip ‘Dabeisein ist alles ‘ . Und , viel schlimmer noch , die Unterstellung , Handke weiche dem direkten Stechen gegen jüngere Kollegen aus . Da schlagen sich , so der TS , der allzeitbereite Genazino und der ewige Walser schon wesentlich sportlicher :

Handkes Verzicht zeugt eher von Hochmut und einer gewissen Respektlosigkeit gegenüber den jüngeren Kollegen. Wer gewinnt schon gern gegen einen renommierteren Kollegen, ohne dass dieser zum Wettkampf antritt ?

Der Level an Genervtheit reicht und reift also längst vor der tatsächlichen Bekanntgabe der sechsstelligen Shortlist am 17. 9. an die Grenze der Gereiztheit . Gestern , hélas , wurde nun die Kurzliste endlich an die Öffentlichkeit entlassen . Was die Anlässe für Ärgernisse indes in keiner Weise reduziert .

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NATIONALE NACHRICHT

dbp 08 rlogoDass die APA dezidiert den österreichischen Aspekt sämtlicher Meldungen hervorzuheben pflegt , mag man als “Branding” schätzen , erscheint als nationale Perspektive doch immer wieder ärgerlich : Nachdem man bereits um 10:30 Uhr mit “Kein Österreicher auf der Shortlist für Deutschen Buchpreis” titelt , im Untertitel allerdings das Trostpflaster der per shortlisting von Iris Hanika ( Droschl Literaturverlag ) und Sherko Fatah ( Jung und Jung ) immerhin zwei ausgesuchten österreichischen Verlagshäusern verabreicht , folgt die Liste der Leider- Draussen- Gebliebenen Olga Flor ( Kollateralschaden , Zsolnay ) und Norbert Gstrein ( Die Winter im Süden , Hanser) plus dem freiwillig aus dem Verein ausgetretenen Peter Handke ( Die morawische Nacht , Suhrkamp ) . [ APA0140 2008-09-17/10:30 ]

Vier Stunden später ( 15:01 ) hat sich die APA für den ‘Schwerpunkt DDR’ entschieden :

Finalisten für Buchpreis stehen fest : Zwei Romane über die DDR - Keine österreichischen Autoren nominiert - Uwe Tellkamps ‘Der Turm‘ und Ingo Schulzes ‘Adam und Evelyn ” spielen in untergehender DDR [ APA0485 2008-09-17/15:01 ]

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UND NUN GANZ KURZ : DIE LISTE

Die nominierten Romane ( A - Z )

Demnach keine Mehrheiten für Marcel Beyers ‘Kaltenburg‘ ( Suhrkamp ) und für Karin Duves ‘Taxi ‘ ( Eichborn ) ?! - Schade , äusserst schade , finden wir dies unmassgeblich in|ad|ae|qu|at -

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FAZIT : VERLAGE - GENDER - GENERATION

  • Grossverlage : 4 von 6 | KMBs ( bezeichnender Weise aus Österreich ) : 2 | 2mal “Suhrkamp- culture” , 1mal “the Hanser way of life” ( F. v. Lovenberg ) , 1mal Berlin- Verlag
  • Gender Autoren : 5 maskulin , 1 feminin
  • Generation : Jahrgänge 1958 ( Rolf Lappert ) bis 1970 ( Dietmar Dath )

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KOMMENTAR OFFIZIELL

Gottfried Honnefelder , Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und Vorsitzender der Akademie Deutscher Buchpreis auf der Heimseite des dbp :

Die Jury hat in diesem Jahr ein umfangreiches Programm hinter sich gebracht und aus einer Fülle sehr guter deutschsprachiger Romane sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis 2008 ausgewählt. Ihre Werke prägen die Diskussion über die aktuelle deutschsprachige Literatur in diesem Herbst bei Lesern, Kritikern, Verlegern und Buchhändlern – eine Diskussion, die gerade auch in der ausländischen Literatur- und Verlagsszene durch den Deutschen Buchpreis wieder intensiver geworden ist …

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KOMMENTARE DER ANDERERN

dbp 08 rlogo Allgemein wird über ein gewisses Missverhältnis zwischen den munter^fort und fort produzierenden ( sowie bepreisten ) Altmeistern ( Walser , Handke ) , einem mehr gegenwärtigen Mittelfeld ( Uwe Timm , Norbert Gstrein ) sowie den bombastischen ( Tellkamp ) bzw. radikalen ( Dath ) geklagt . Soweit zur Longlist .

Die Kür der Shortlist findet selbstredend höchst diverse Resonanz , wobei ( im FAZ- Lesezimmer ) häufig vom grundsätzlichen Arbiträren jeder Jury die Rede ist sowie vom beleibten Gesellschaftsspiel des Jury- Bashing . Thomas Anz vermisst zu Recht Karen Duve , das Fehlen Marcel Beyers wird von Vielen beklagt , aber der sei - man kennt als Juror solche “Logiken” nur allzu gut - hinreichend gelobt und worden und per Breitbach- Preis bestens versorgt . Denis Scheck macht sich über Tellkamps Monsterroman lustig und vermisst - wie viele andere - Feridun Zaimoglus ‘Liebesbrand‘ . Kurz , so DER SPIEGEL mit reisserischer Überschrift über einer schlichten dpa- Meldung : “Die ganz großen Namen sind allerdings nicht mehr dabei.” -

“Geschenkt” - kann man da nur sagen und “De gustibus non est disputandum” . Die WELT beklagt das Fehlen “von Grazie, Charme und jener Gelehrsamkeit, die sich nicht aufdrängt, sondern schlicht erfreuen will” eines Hans Pleschinski ( Ludwigshöhe , C. H. Beck ) zugunsten der “gestemmten, angestrengten Wissenschafts-Wuchtungen eines Dietmar Dath” .

Ina Hartwig macht sich in der FR natürlich für die weibliche Hälfte das weibliche Sechstel der preiswürdigen Frauen stark und hält Marlene Streeruwitz’ ‘Kreuzungen‘ immerhin für “diskutabel” ( wohin ihr Wenige folgen können werden , die diese pseudo- freudianische Kolportage auch tatsächlich gelesen haben ) , die NZZ freut sich über den einzigen Schweizer in der Shortlist , Rolf Lappert , den wiederum manch Anderer unter den Kommentatoren für arg leichtgewichtig hält .

Die beiden bisher wichtigsten - da strukturellen - Statements erklingen aus dem “Lesesaal” . Da wäre

1. Michael Lentz mit seinem Appell , solche unnötigen Wett- Bewerbe von Autorenseite zu boykottieren - “Der Buchpreis gehört abgeschafft ” :

Jedes Jahr stürzt er Autoren in Depressionen: man kommt erst gar nicht auf die Longlist (fast alle), man schafft den Sprung auf die Shortlist nicht (weitere 14), man bleibt im Römer sitzen (noch mal 5). Der bedeutendste deutschsprachige Schriftsteller, Peter Handke, hat vorgemacht, wie die Abschaffung von Autorenseite aus zu bewerkstelligen wäre:

lieber nicht möchten und konzertiert von der Nominierung zurücktreten. Damit dieser Unsinn ein Ende hat. Hier werden künstlich erzeugte Abhängigkeiten geschaffen: die ganze Branche schaut nur noch auf den Buchpreis; Bücher, die nicht mal auf der Longlist stehen, bleiben unsichtbar; es findet kein vielstimmiger Diskurs über Literatur mehr statt, vielmehr entscheidet ein betrieblich orientierter Ausschuss über das Buchgesicht des Jahres.

Missgunst, üble Nachrede und Uninformiertheit bei gleichzeitigem Geschwätz über die gelisteten Bücher (nebst angehängten Autoren) sind die Folgen - mit Literatur hat dieser Preis nichts zu tun.

2. Die Redakteurin der Stuttgarter Zeitung , Julia Schröder trifft den Nagel auf den Kopf :

Ganz egal, welche Titel im einzelnen auf “Longlist” oder “Shortlist” des Deutschen Buchpreises landen, ganz egal, welcher Autor am Ende den Preis bekommt, ein Sieger steht von vornherein fest: der Börsenverein des deutschen Buchhandels.

Die Branchenvereinigung hat mit dem Preis etwas geschafft, was jahrelange Diskussionen um “Buchmarketing” nicht bewirken konnten: die allgemeine (und wo nicht allgemeine: die mediale) Diskussion um neue deutsche Bücher aufzuladen mit einer Spannung, die zur Preisverleihung in knapp vier Wochen das zu erwartende Feuerwerk der guten Laune, des Auflagenerfolgs und des Lizenzverkaufs entzünden wird.

Schon meldet das Börsenblatt freudig, allein aufgrund der Langliste seien Nachauflagen gedruckt worden, Buchhändler geben kund und zu wissen, sie präsentierten die Titel “im Eingangsbereich”. Schön, das. Für Handel und Wandel, für die Buchkäufer. Auch für die Leser ? ( … ) Dem Leser hilft das allerdings wenig. Er täte gut daran, sich von einer Einkaufsliste zu emanzipieren, die auch in diesem Jahr - zwangsläufig - entstanden ist nach der Proporzdynamik jeder Jury, die aus mehr als einer Person besteht.

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LINKS

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RELATED

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KLANGAPPARAT

Sequenzer straigt und keine Schnörkel : Eine EP als akustische Shortlist einer aus den 80er Jahren herausgewachsenen Gegenwärtigkeit . Wer will ,czz-hoerempfehlung mag auch einige dreckige Disco- Derivate erkennen : “Alles nur geklaut” lautet besverprechend die beim Netlabel Kreislauf erscheinenden EP . Ein Maschinenmeister ohne falsche Attitüde : Johnny Peinlich ( more music @ MySpace ) wirkt und werkt in Berlin . Dreimal REPLAY sollte mindestens drin sein . 01. omg | 02. wtf | 03. was du hast | 04. ist alles nur geklaut - CLICK LINKS AND LISTEN.

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Schöner Reisen : Mit der FAZ in den “Alpen”



||| VOM READING ROOM … | … ZUM ROMANATLAS | TU FELIX AUSTRIA , … | … NUBE ! | KLANGAPPARAT | LINKS

FAZ READING ROOM 000 Header

VOM READING ROOM …

Wem der die Zeitreisen des FAZ Reading Room in den Grossen Krieg , wie Jonathan Littells SS- Ich- Erzähler ihn sah , nicht zu drastisch waren ( “in den ersten zwanzig Tagen nach eigenen Erhebungen bereits mehr als 850.000 Seitenaufrufe” ) und wer auch der Weiterreise ins ( “Là ci darem la mano” ) Goethe- Walser’sche Marienbad nicht zu “altersradikal” war …

FAZ Walser Goethe

… “dem sei ein neues Lese-Reise-Angebot ans Herz gelegt , das wir von heute an auf unseren Internetseiten präsentieren” :

Seit 29. März dreht eine Weltkugel sich ( wie kürzlich noch von Saatchi & Saatchi Interactive für die “Reporter ohne Grenzen” designiert ) auf dem FAZ NET und kann per Mausklick und Cursor an einem Ort der Wahl angehalten werden . Und voilà , das ist er ….

… der F.A.Z.-Romanatlas, eine animierte Weltkugel, die sich um die Literatur dreht. Besucher können Ziel- und Sehnsuchtsorte ihrer Wahl anklicken, und dann in Reiseberichten, Autorenporträts, Reportagen oder anschaulichen Buchbesprechungen unseren F.A.Z.-Autoren interaktiv in die farbige Welt berühmter Romane folgen. |||

FAZ Romanatlas click to XL

… ZUM ROMANATLAS

“Sehnsuchtorte” , “anschaulich” , “interaktiv” , “farbig” : Welch’ poetisch beschworene schöne Welt der Belles Lettres , welche - Stichwort “Roman” - ganz auf die Dichtung verzichten zu dürfen sich anschickt . Am Ziel unserer Wünsche wird ein weltgegendgemässer Romancier seine Aufwartung machen , in bester Begleitung vom FAZ- Bodenpersonal .

Bauchnabelselig , wie wir Wiener nun mal sind , bringen wir den Weltkreis auch richtig irgendwo in Mitteleuropa zum Halten . Aber , ach : Was erwartet uns Besiedler des Wiener Beckens ? - Kein “Österreich” , nein . Und schon gar kein “Wien” . Sondern hart , sachlich , monumental : DIE ALPEN . |||

FAZ Romanatlas Alpenclick to XL

TU FELIX AUSTRIA , …

Dass es so etwas wie eine “Literaturlandschaft Österreich” gab ( eine damals geniale Aktion des Standard ) , ist in diesen virtuellen Gefilden mitnichten zu erblicken . Sondern lediglich das schon ob seines schieren Gewichts stets bodenwärts strebende “Abendland” von Michael Köhlmeier . Und jene Restverwertung , die eine Jurorin zum Deutschen Buchpreis 2007 ( sie wissen schon : der mit den vielen Österreichern in der Shortlist und der Häufung von The Hanser Way of Life ) anlässlich der Leipziger Buchmesse ( ! ) auf einem knappen Quadratmeter FAZ- Feuilleton ausbreitet .

Immerhin schien die Titelgebung bajuwarisch kraftnatürlich inspiriert : “Man schreibt deutsch” . Mit - wie im Artikel zu lesen sein wird - Betonung auf “MANn” - “SCHREIBT Romane” und “wird von einem DEUTSCHen Verlag lektoriert” - oder , wie es so sinnig heisst , “vertrieben” .

Den Text zum Arno Geiger- Daniel Kehlmann- Daniel Glattauer- Paulus Hochgatterer und Wolf Haas- Longlist- & Shortlist- Syndrom mag man selber studieren und zur Kenntnis nehmen , dass mit der “grossen” Friederike Mayröcker immerhin eine Dichterin genannt wird . Dass sich diese allerdings nicht dazu vergattern liess , dem für sie beschwerlichen wie wenig aussichtsreichen Leseritual Genüge zu tun , stand und steht noch heute auf einem anderen Blatt . |||

FAZ Schöner Reisen widget

… NUBE !

Den Rest zur “Verösterreicherung” der deutschen Literatur haben wir ( wie oft schon ? ) gelesen , freilich - je nach Jahrzehnt - mit anderem Personal . Diesmal : Co- Juror Karl-Markus Gauß im “Café Eiles” , Michael Köhlmeier im “Café Sperl” ( + genius loci Robert Menasse ) , Thomas Glavinic & Daniel Kehlmann beim “Huth” , Raoul Schrott am Telefon , Norbert Gstrein via e- mail und Christoph Ransmayr irgendwo mittendrin .

“Sehnsuchtorte” , “anschaulich” , “interaktiv” , “farbig” : Man kommt schon schön weit herum mit der guten alten FAZ . |||

KLANGAPPARAT

Musikalisch muss aber rasch etwas resch & Absolut Anti- Alpines daher : Das Netlabel glam slam bietet eben herrlichen Post- czz hörempfehlungDisco- Sample- Trash an , selbigen aber perfekt im Panorama gemastert : Von dem bzw. den Artist/en namens Channel 3000 war lediglich die Release- Liste in Erfahrung zu bringen : Strange Forms also allemal allüberall . Und mitunter ist ja gerade das Anonyme der eigentliche Reiz am ( ästhetischen ) Seitensprung ?! - CLICK TRACKS TO LISTEN : 01. Japanese Beat | 02. Hexentanz | 03. Teadbeat | 04. Green Or Any Other Color |||

LINKS

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Die Messe . Der Markt . Der Preis . Das Buch - Leipziger Allerlei



||| “SELBSTFEIER” - GUT ZUM DRUCK | MAXIMALE ZAHLENPARADE : “BUCH TUT GUT” | “WAHNSINN” & “REBELLION” | VERMARKTLICHUNG ? | FOR THE RECORD : DIE JURY | FOR FURTHER READING : DIE JURY FÜR DEN DBP | KLANGAPPARAT | LINKS

Leipzig war . Und kein bisschen leise . Wer hätte das denn auch gedacht . Das Machbare wird dem Markt nach gemacht und , pardon , wo sollte dies besser von statten gehen auf einer Buchmesse . Einer Book Fair mit dem Fair- Trade- Abkommen , per maximalem Aufkommen von Autoren , Debattierclubs und Surround- Berichterstattung für ein optimales Ankommen der Ware “Buch” beim “Publikum” zu sorgen . Auch Verlag brauchen schliesslich ihr Auskommen . |||

“SELBSTFEIER” - GUT ZUM DRUCK

icon sign language blackAusgekommen ist der Angelegenheit keiner , der auch nur irgend lesefähig , ein Feuilleton oder eine Webseite mit Kultur- Charakter streifte . Die Berichterstattung zu Buchmessen- Festreden , Literaturpreis und anderen Feuchtgebieten des literarischen Lebens bot freilich manche Gelegenheit , die Agenden der Berichtenden themselves hervorzuheben . So wird das Rendering der Eröffnungsreden unter der Sigle der FAZ zur “Selbstfeier” … mitnichten etwa der Alphabetisierungsleistung von “Qualitätsmedien” , sondern …. jener raren Perle unter all jenen verderblichen Netzaktivitäten , die seit der Etablierung des FAZ- “Reading Room ” besteht . So berichtet Richard Kämmerlings mit leisem Spotte über die Eröffnungsreden , die Messeeröffnung sei

traditionell immer auch die ergriffene Selbstfeier eines aufgeklärten, liberalen Bildungsbürgertums, dem Sprache, Literatur und Bücher vor allem Mittel der Völkerverständigung sind, Konflikte dagegen immer nur als eine Art von höheren Übersetzungsproblemen gelten.

Wenn es freilich um den Lobpreis der höchsteigenen Angelegenheiten geht , greift der Reporter die golden gesprochenen Worten und stemmt sie , diesmal ironiefrei , ausladend in Blatt .

Um die Bedeutung des Buches auch in Zukunft zu sichern, fällt jedoch neuen Medien wie dem Internet eine entscheidende Rolle zu. Der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt zeigte sich fasziniert von der aktuellen Debatte um Jonathan Littells Roman “Die Wohlgesinnten”, die durch den Reading Room dieser Zeitung von einem Gespräch unter Experten zu einer öffentlichen Angelegenheit geworden sei: “Das Buch schlägt ein ganzes Land in seinen Bann, die Befürworter wie die Kritiker. Über nichts wird im Kulturbetrieb leidenschaftlicher gestritten als über Bücher. Ein größeres Kompliment kann man dem Kulturgut Buch gar nicht machen.” Das sei eine “große Chance” für den gesamten Buchmarkt: “Literatur wird durch diesen Reading Room noch lebendiger. Hier diskutieren Bücherleser miteinander, die sich ohne das Internet nie ausgetauscht hätten. Wer würde da noch behaupten wollen, dass die Papierkultur tot ist ?”

“Ergriffene Selbstfeier” : Fi donc ! - “Der Spiegel” warb zunächst für eigene Messeaktivitäten : “Altern , Apo , Alpha- Mädchen” . Das jedenfalls versprach man sich unter ” attraktivem Appeal” . |||

MAXIMALE ZAHLENPARADE : “BUCH TUT GUT”

icon sign language whiteDer “Tagesspiel” liess eine wahre Zahlenschlacht vom Stapel , einen body count der Buchkultur :

Rund 22.000 Besucher, vor allem Kinder, Jugendliche und Senioren, erkundeten die mit Büchern gefüllten Hallen, schmökerten in den Neuerscheinungen des Frühjahrs, lauschten Schriftstellern und sammelten Kataloge und Prospekte. Das “Frühlingsfest der Bücher”, auf dem sich auf rund 63.000 Quadratmetern mehr als 2000 Verlage aus fast 40 Ländern präsentieren, hatte am Mittwochabend mit einem Festakt im Gewandhaus begonnen. Erwartet werden rund 100.000 Besucher.

Ob die genannten “Kinder , Jugendlichen und Senioren” freilich jene Kaufkraft abgeben , nach welcher der Handel strebt , bleibe mal dahingestellt . Aber wozu gibt es die “Multiplikatoren” , die in Form vom “mehr als 2400 Journalisten aus rund 20 Ländern” angereist waren , “um über das größte Frühjahrs- Branchenereignis im deutschsprachigen Raum zu berichten” . - Ein paar Krümel dieser Coverage abzukriegen , gab für die “mehr als 2300 Aussteller” , die - der superlativische Stil kennt keine Gnade - “auf der wichtigsten deutschen Bücherschau des Frühjahrs ihre Neuerscheinungen” präsentierten , den Löwenanteil des “Prinzips Hoffnung” ab . Aber hallo , es gab ja noch einen weiteren Superlativ , geeignet , den Direktverkauf anzukurbeln :

Parallel findet mit “Leipzig liest” das größte europäische Literaturfestival in Leipzig statt: 1500 Autoren lesen bei rund 1900 Veranstaltungen auf dem Messegelände und in der ganzen Stadt.

Es wird Nachbericht des Tagesspiegels vorbehalten sein , das Bisherige sogar noch zu toppen : “129.000 Gäste” bedeuten exakt 29.000 mehr als die zuvor erwarteten 100.000 , auch die Menge der Aussteller ist seit dem vorangegangenen Bericht auf gezählte “2.345″ angewachsen . Rekord also in allen Kategorien : Sogar im beflissenen Abtippen von Agenturmeldungen . |||

“WAHNSINN” & “REBELLION”

icon sign language blackLive von den Saalschlachten mit aggressiven Fotografen gab der lokal situierte Paco @ “Umblätterer” von dem “kompletten herrlichen Lesungswahnsinn” Laut . Leicht wahnsinnige Züge trägt die Berichterstattung der “taz” : Einerseits sieht sie die Realperson des Lokalmatadors und Preisträgers des Leipziger Buchpreises irgendwie und “gefühlt” “überall zugleich” . Anderseits war die “überlebensgrosse” Plakataktion des S. Fischer- Verlags im Stadtbild auch ohne der - schon nachgerade mythischen - Szene des bierschwenkenden Preisträgers dazu angetan , für einen “überall zugleich”- Effekt zu sorgen :

Zum Marlboro-Mann reicht es nicht ganz. Aber zweimal hingucken musste trotzdem, wer ( .. ) die großformatigen Plakate sah, auf denen überlebensgroß Clemens Meyer neben seinem neuen Erzählungsband “Die Nacht, die Lichter” posiert. Eine eher ungewöhnliche Werbeaktion, die der Fischer Verlag seinem jungen Autor angedeihen ließ. Ob sie den letzten Ausschlag dafür gegeben hat, dass Meyer Konkurrenten wie Sherko Fatah oder Ulrich Peltzer im Rennen um den Preis der Leipziger Buchmesse abgehängt hat, darf man bezweifeln. Kaum fraglich indes, dass mit der Leipziger Plakataktion fortgesetzt wird, was Clemens Meyer in seinen Interviews nicht müde wird zu wiederholen: Er ist ganz nah dran an seiner Stadt und seinen Leuten.

“Ganz nah dran” musste zwangsläufig der NZZ- Redakteur an der Szene sein , zählte er doch zu den Juroren des Preises . Meyers triumphierende Bierschwenk- Geste evozierte für den Beobachter die “Siegerpose eines Boxers” unter wurde von diesem “nachsichtig unter Imagepflege und Profilierung der eigenen Marke ( Gefühl und Härte, Prekariat und Poesie )” verbucht . Was dem Gast aus der nüchternen Schweiz auffielt , war das Motiv der gereckten Faust : “Beinahe hatte die Geste etwas Rebellisches” . Und gemahnte damit an das Jahresthema “1968″ , formerly known as “Jugendrevolte” . Die Teach- Ins zum Thema figurieren dieser Tage eher im Format der Talkshow und Debattierzirkel . Titel : “Damals wilde Worte , heute milde Sorte ?”

Fäuste wurden nicht geschwungen; hier und da vielleicht in der Hosentasche geballt.

Kollege und Deutschland- Korrespondent Joachim Güntner wollte die stark von Charlotte Roches “Feuchtgebieten” beatmete Stimmung “für einmal einseitig” betrachten :

Überall Sex. |||

VERMARKTLICHUNG ?

icon sign language whiteDer bestens sellende Sex dient selbstverständlich lediglich zur Querfinanzierung für hochqualitative Literatur . Allerdings gibt es Manche , die Zweifel hegen . Ein paar notierenswerte Gedanken hat sich der Gallimard- Lektor Eric Vigne in seinem Buch “Le livre et l’éditeur” gemacht und mit der FR darüber gesprochen . De facto , so Vigne , sei das Verlagswesen längst in den Besitz grosser Medienkonzerne , die den the way of publishing eminent beeinflussen :

Alle Medienkonzerne werden strukturiert durch die Norm des Gegenwartkultes, des unmittelbaren Umsetzens von Themen und Produkten, des schnellstmöglichen Auszahlens der Investition. Ihre Zeitschriften konzentrieren sich daher auf die Bestseller, die sich sehr schnell verkaufen sollen und der großen Homogenität der Vertriebssysteme angepasst sind, die wiederum eher dazu da sind, die Verkaufszahlen der Bestseller in die Höhe zu treiben, als dazu, die breite und anhaltende Präsenz von anspruchsvollen Büchern zu gewährleisten.

Diesem “Gegenwartskult” steht die Produktionsweise diametral entgegen :

Es wird heute geschrieben, aber auf der Grundlage einer Reflexion oder Perspektivierung der Vergangenheit, die in die Zukunft weist. Das Buch ist also im Futur ebenso wie im Perfekt oder im Konditional geschrieben. Die Kommunikationsbranche gründet dagegen auf dem Bild, der reinen Gegenwart, und kümmert sich weder um die Zukunft noch um das Erbe der Vergangenheit.

Im “Börsenblatt online” erinnert Jochen Jung - bekannt als Verleger und elegant schöngeistiger Kolumnist - trotz allem an die Realität und Notwendigkeit des Marktes . “Leipzig = Marktmaschine” lautet die Gleichung hinter all dem TamTam und ChiChi :

Und wenn die phänomenale Lese- oder richtiger: Zuhörlust der Leipziger auch dieses Jahr wieder zu fast 1.000 Veranstaltungen führen wird, dann nicht nur, um der Eitelkeit der Autoren und dem Wissensdurst der Leipziger Genüge zu tun, sondern um sie zum Kaufen zu animieren ( …) . Tatsächlich sind der Geist und das Geld unversöhnlich. Aber eben das ist ja der Motor, der für die Spannung sorgt, aus der heraus die Buchwelt ihren Antrieb bezieht. Dass da etwas zusammengebracht werden muss, was nicht zusammengebracht werden will, das ist die Herausforderung.

Scheinbar Unversöhnliches Zusammenzwingen muss auch , der die Gretchenfrage nach der Zukunft von literarsichem Content stellt : Dass “Buch oder Netz ?” als Killerfrage funktionert und entsprechende Killerphrasen triggert , ist hinlänglich bekannt.

Eher konsensuell wollte dies freilich der “Börsenverein” mt einem Teach- In Panel gehalten wissen : Die Debatte über “Bücher, die die Welt beweg(t)en” erregte weniger durch ein letztlich zusammengebasteltes Plädoyer für das “Sowohl als auch” von Net und Papierpublikationen , sondern vor allem durch die Aufmischung des Personals für “Tradition” ( Autor Michael Kumpfmüller ) und “Fortschritt” ( Helge Malchow , Kiepenheuer & Witsch ) durch den Werbeblog- Startupper aus der ZIA , Sascha Lobo . Man lese die Kommentare - sowie einen diesmal zu Hochform auflaufenden Hal Faber . |||

FOR THE RECORD : DIE JURY

icon sign language blackInwieweit die Zusammensetzung der Jury aus den Namen der üblichen Verdächtigen besteht , mag “chacun à son goût” ermessen . Wir listen hier ( for the record ) simpel die Namensliste .

Die bisherigen Juroren : Ulrich Greiner ( Die Zeit ) , Michael Hametner ( MDR Literatur ) , Uwe Justus Wenzel ( NZZ )

Neu im Team : Ina Hartwig ( FR ) , Elmar Krekeler ( Literarische Welt ) , Kristina Maidt-Zinke ( SZ ) , Volker Weidermann ( FAS )

    Es ist nicht eben schwer , zu erkennen , wer sich hier in belletristischen Belangen ( = Preis an Clemens Meyer ) durchgesetzt hat . Die Bemerkungen der FR zur schiefen “Wiedergutmachung” halten mit Indizien für eigene Präferenzen nicht eben hinter dem Berg :

    Überhaupt ließ sich auch in diesem Jahr wieder herrlich über Mechanismen von Jury-Entscheidungen und Preisvergaben spekulieren - und auch dafür ist der Preis schließlich da. Clemens Meyer, vor zwei Jahren mit seinem gefeierten Roman “Als wir träumten” leer ausgegangen, reüssiert nun mit der kleinen Form. Das leuchtete nicht jedem ein. Muss es auch gar nicht.

    Das Augenfällige in diesem Jahr ist der Umstand, dass die Jury ein Versäumnis nachholte, um ein anderes zu begehen: Sie nominierte Ulrich Peltzers Roman “Teil der Lösung”, einen Herbsttitel, der auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises in Frankfurt unverständlicherweise fehlte, um im Gegenzug und ebenso unverständlicherweise in einem qualitativ insgesamt eher schwachen Frühjahr Marcel Beyers Roman “Kaltenburg”, ein so kluges, spannendes und bewegendes Buch, wie es nicht oft geschrieben wird, zu ignorieren. |||

    FOR FURTHER READING : DIE JURY FÜR DEN DBP

    icon sign language whiteÀ propos “Deutscher Buchpreis” : Die dramatis personae der Jury ‘08 wurde bereits Mitte Februar bekannt gegeben . Am 20. 8. soll die Longlist stehen ( 20 Titel ) , ab 17. 9. die notorisch heiss debattierte Shortlist ( 6 Titel ) . Als Vorabendprogramm zum Start der Frankfurter Buchmesse ziehen sie dann am 13. 10. mit der endgültigen Entscheidung blank . Wie man sich unschwer erinnern wird , gingen die 37.500 Euro im Vorjahr an “Die Mittagsfrau ” Julia Franck .

    Christoph Bartmann ( Leiter der Abteilung Kultur und Information des Goethe- Instituts ) , Martin Ebel ( Kulturredakteur beim “Tages- Anzeiger ) , Meike Feßmann ( freie Kritikerin ) , Jens Jessen ( Feuilletonchef der ZEIT ) , Manfred Keiper ( Andere Buchhandlung , Rostock ) , Rainer Moritz ( Leiter des Literaturhauses Hamburg ) , Michael Schmitt ( Redakteur bei “Kulturzeit” , 3sat )

      Ob die Statuten dies Jahr besser erfüllt und das Wahlverhalten weniger ausschliesslich “hansert” , als dies im Vorjahr der Fall war , wird sich weisen . Warten wir’s ab . |||

      KLANGAPPARAT

      Damit dies kein komplettes Montagsmodell bleibt und alles nur “Laus über die Leber” bzw. -Tran : Den besten Sound für sämtliche Tageszeiten czz hörempfehlungsowie eine Tiefenreinigung der Laune zeitigt eines der besten Mixes der besten Mo- na - te . Die vom vm Magazin XLR8R ( sprich : “accelerator” ) verabreichte Mixtur “Dubstep Goes South” beinhaltet heitere Dubanwandlungen , resche- Beat- Sprints , sämtlich dazu angetan , den Tiger wieder in den Tank zu zaubern . DJ und Producer Bruno Belluomini schenkt ein und spart nicht mit Eigenbau aus feinsten Lagen . Und fährt und fährt und fährt . Oder weniger treudeutsch und markig : Dis ’s reel fun , Dudes ! - CLICK LINK TO “DUBSTEP GOES SOUTH” SEE PLAYLIST AND LISTEN . |||

      LINKS