<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:ymaps="http://api.maps.yahoo.com/Maps/V2/AnnotatedMaps.xsd">

<channel>
	<title>in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at &#187; Richard-Sennett</title>
	<atom:link href="http://www.zintzen.org/tag/richard-sennett/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.zintzen.org</link>
	<description>doi:10.3246/ib.1000</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 06:32:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Audio Aktuell</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2011/09/06/audio-aktuell-33/</link>
		<comments>http://www.zintzen.org/2011/09/06/audio-aktuell-33/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 06:19:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
				<category><![CDATA[klangapparate]]></category>
		<category><![CDATA[literatur | leben]]></category>
		<category><![CDATA[radio radians]]></category>
		<category><![CDATA[sprachbeschau]]></category>
		<category><![CDATA[audiobook]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Beschäftigungsverhältnis]]></category>
		<category><![CDATA[Ehepaar Hampel]]></category>
		<category><![CDATA[Eichborn]]></category>
		<category><![CDATA[Fischerei]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Fallada]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[HörbucHHamburg]]></category>
		<category><![CDATA[HR]]></category>
		<category><![CDATA[Kassiber]]></category>
		<category><![CDATA[Kristín Steinsdóttir]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Flores]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[Osterwold-Audio]]></category>
		<category><![CDATA[rbb]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Richard-Sennett]]></category>
		<category><![CDATA[Seydisfjördur]]></category>
		<category><![CDATA[Siegfried Kracauer]]></category>
		<category><![CDATA[soundcloud]]></category>
		<category><![CDATA[supposé]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Noethen]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm-Genazino]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zintzen.org/?p=21429</guid>
		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; GENAZINO UND DIE HÖLLE DES GEWÖHNLICHEN &#124; HANS FALLADA : KLANDESTINE KASSIBER &#124; KRISTÍN STEINDÒTTIRS «LEBEN IM FISCH» &#124; KLANGAPPARAT echt welt texte GENAZINO UND DIE HÖLLE DES GEWÖHNLICHEN NZZ, 2. 9. 2011 czz &#8211; Mit seiner «Abschaffel»-Trilogie (1977–79) hat sich Wilhelm Genazino als Chronist jener Spezies bewährt, die man heute schon ein wenig...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> GENAZINO UND DIE HÖLLE DES GEWÖHNLICHEN | HANS FALLADA : KLANDESTINE KASSIBER | KRISTÍN STEINDÒTTIRS «LEBEN IM FISCH» | KLANGAPPARAT</p>
<pre></pre>
<pre></pre>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.zintzen.org/echt-welt-texte/"><em>echt welt texte</em></a></p>
<p>GENAZINO UND DIE HÖLLE DES GEWÖHNLICHEN</p>
<p><strong><a href="http://www.nzz.ch/magazin/buchrezensionen/genazino_und_die_hoelle_des_gewoehnlichen_1.12284641.html">NZZ, 2. 9. 2011</a></strong></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/09/icon_sign_language_white.jpg" alt="icon sign language white" width="128" height="128" align="left" hspace="2" vspace="2" />czz &#8211; Mit seiner «<a href="http://www.single-generation.de/kohorten/wilhelm_genazino.htm#abschaffel1"><em>Abschaffel</em></a>»-Trilogie (1977–79) hat sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Genazino">Wilhelm Genazino</a> als Chronist jener Spezies bewährt, die man heute schon ein wenig altmodisch «Angestellte» nennt. Hatte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Kracauer">Siegfried Kracauer</a> in seinem Essayband «<a href="http://www.textlog.de/benjamin-kritik-siegfried-kracauer-angestellten.html"><em>Die Angestellten</em></a>» 1930 eine neue Formation von Arbeits- und Lebenskultur skizziert, nimmt Genazino den Faden gegen Ende der prosperierenden Arbeitnehmer-Gesellschaft auf und führt literarisch meisterlich im Individuum den Typus und im Typus das Individuum vor. Heute, da Beschäftigungsverhältnisse «prekär» oder «untypisch» geworden sind und der «<a href="http://www.single-generation.de/usa/richard_sennett.htm#flexibel">flexible Mensch</a>» (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Sennett">Richard Sennett</a>) gefragt ist, verdienen Genazinos nun in einer Autorenlesung vorliegende literarische Studien besonderes Interesse.</p>
<p>Hatte Kracauer das ausserbetriebliche Leben der Angestellten unter dem Stichwort der «Zerstreuung» subsumiert, folgt ihm Genazino, indem er die zerstreuten Teile einsammelt und zu Figuren zusammensetzt. Eine solche Figur ist Abschaffel, dem – gemäss Dienstplan – nicht einmal ein Vorname zugestanden wird. Strikt nach Arbeitstakt schwenkt das Pendel zwischen den öden Routinen im Grossraumbüro und den privaten Getriebenheiten des fundamental Einsamen hin und her. Egal ob die ihm unterlaufenden Personen, Passanten und Paare nun alt oder jung, schön oder hässlich sind: Abschaffels empathieloser Blick registriert jede Schwäche, ohne daraus Stärke zu ziehen.</p>
<p>Es liegt ein Grauschleier über diesem Leben, dessen Unglück wunschlos ist und das – mangels Fallhöhe – nicht das Zeug zur Tragödie besitzt. Genazinos helle und bewegliche Stimme bestätigt bei aller Resignation, dass er «seinen» Abschaffel nicht denunziert, sondern diesem durchaus Chancen gäbe, wäre da ein Wille zur Gestaltung. Entsprechend lässt der Autor keinen Zweifel daran, dass ein solcher Wille in der Mühle des Büroalltags zwangsläufig mürbe würde. Gleichwohl gelingt es Wilhelm Genazino, den Hörer ebenso für seinen Antihelden zu interessieren wie für jenes seltsam missliebige Aggregat, das diesen Angestellten ständig umgibt. Selten tönen Nachrichten aus der Hölle des Gewöhnlichen so differenziert, so detailliert, so dicht. ( <em><a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/genazino-und-die-hoelle-des-gewoehnlichen/">page</a></em> )</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.eichborn.de/buecher/kategorie/hoerbuecher/titel/abschaffel/">Wilhelm Genazino liest Abschaffel</a> &#8211; 5 CD (380 Min.) &#8211; HR | Eichborn 2011</div>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=53549&amp;key=standard_document_41626997">Platz 1 HR2 Hörbuchbestenliste Juni 2011</a></div>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>HANS FALLADA : KLANDESTINE KASSIBER</p>
<p><strong><a href="http://www.nzz.ch/magazin/buchrezensionen/klandestine_kassiber_1.12284644.html">NZZ , 2. 9. 2011</a></strong></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/09/czz_audio_aktuell_black-2.png" alt="czz audio aktuell black" width="128" height="128" align="left" hspace="2" vspace="2" />czz &#8211; Galt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Fallada">Hans Falladas</a> «<em><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/35960.html">Jeder stirbt für sich allein</a></em>» früh schon als erster deutscher Roman eines Nicht-Emigranten über den Widerstand gegen Hitler, hat es doch immerhin 64 Jahre gebraucht, bis die Originalfassung des Typoskriptes ohne redaktionelle Streichungen nun im Frühjahr 2011 erschienen ist. Das auf authentischen Prozessakten zum Fall des Ehepaars Hampel beruhende 700-seitige Werk entstand in nur einem Monat kurz vor dem Tod des psychisch und physisch ausgezehrten Autors.</p>
<p>Bei Hans Fallada sind es Anna und Otto Quangel, denen ein Standard-Feldpostbrief kalt bekanntgibt, der gemeinsame Sohn sei «auf dem Felde der Ehre» gefallen. In ihrem Schmerz und ihrer Aufruhr angesichts der schalen Phrasen zetteln diese «kleinen Leute» privatim eine aktive Widerrede an, die ihresgleichen sucht: Auf Postkarten werden – handschriftlich und anonym – Parolen gegen das NS-Regime verfasst und die Karten in den Treppenhäusern ganz Berlins heimlich hinterlegt. Ein Gestapo-Kommissar geht dem Fall dieser Kassiber nach und kann seine Berlin-Wandkarte mit nahezu 300 Fähnchen für die Fundorte spicken. Dabei wird grausam augenscheinlich, dass nahezu alle diese Unikate bei den Behörden abgegeben worden waren: Das mutige Kalkül einer auch noch so begrenzten ideologischen «Unterwanderung» muss sich gegenüber dem vorauseilenden Gehorsam der Mitbürger geschlagen geben.</p>
<p>Als Sprecher dieses hoch emotionellen Werks hält sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Noethen">Ulrich Noethen</a> mit hauchzartem Sarkasmus wirkungsvoll zurück, allenfalls eine böse belfernde Berliner Schnauze gebend. ( <em><a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/hans-fallada-klandestine-kassiber/">page</a></em> )</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.hoerbuch-hamburg.de/web/hbhh/classic/buch.html?tn=o100">Ulrich Noethen liest Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein</a> &#8211; 8 CD (563 Min.) &#8211; RBB | Osterwold-Audio bei Hörbuch Hamburg 2011</div>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=3730">Platz 1 HR2 Hörbuchbestenliste September 2011</a></div>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KRISTÍN STEINDÒTTIRS «LEBEN IM FISCH»</p>
<p><strong><a href="http://www.nzz.ch/magazin/buchrezensionen/kristin_steinsdottirs_leben_im_fisch_1.12284726.html">NZZ , 2. 9. 2011</a></strong></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/09/icon_sign_language_white.jpg" alt="icon sign language white" width="128" height="128" align="left" hspace="2" vspace="2" />czz &#8211; Als Handelsplatz wurde das ostisländische Städtchen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seydisfj%C3%B6rdur">Seydisfjördur</a> von den Dänen gegründet, es erlebte in den 1890er Jahren einen ersten Boom durch die norwegische Heringfischerei, war im Zweiten Weltkrieg Stützpunkt der Alliierten, bis die Wiederkehr der Heringschwärme ab 1961 die Gemeinde langsam an die Moderne heranschob. So frugal das Leben im Fjord anmutet, wo die Sonne für fünf Monate hinter den Bergen verschwand, wo harte Arbeit Alltag war und der Speisezettel aus Fisch, Kartoffeln und Steckrüben bestand, so aufregend stellte sich diese Welt dem heranwachsenden Kinde dar.</p>
<p>Wenn die 1946 geborene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krist%C3%ADn_Steinsd%C3%B3ttir">Kristín Steinsdóttir</a> aus ihrer Kindheit erzählt, wird jedes Ereignis zum Quell lebensfroher Geschichten. Von der Akkord-Bravour des jungen Mädchens beim Einsalzen von Heringen über die turbulenten Kinovorstellungen in einer Holzbaracke bis zum Tanz mit den bei Schlechtwetter in den sicheren Hafen im Fjord eingelaufenen Bootsleuten. «Und ich sag Euch», hebt die quicklebendige Rhapsodin in ihrer klaren, von isländischen Lauten behauchten Sprache an, setzt in Dutzenden von Episoden ein Mosaik des konkreten Lebens im Fjord zusammen und lacht jede Anmutung von Nostalgie selbstironisch fort.</p>
<p>Wo jede Hand beim Verarbeiten von Hering, Kabeljau und Dorsch gefragt war, lebte und arbeitete jedermann – wie es hiess – «im Fisch». Jeder Fangtag konnte Überfluss bringen oder Flaute, in den langen Stunden des Wartens oder bei der eintönigen Arbeit wurde gesungen oder eben erzählt, seien es Schnurren aus dem Städtchen oder Motive aus der Mythologie. Im Echo von Kristín Steinsdóttirs Erinnerungen wird nachvollziehbar, wie die Imagination eine steinige Welt bilderreich überblüht. ( <em><a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/kristin-steinsdottirs-leben-im-fisch/">page</a></em> )</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.suppose.de/texte/fisch.html">Leben im Fisch: Kristín Steinsdóttir erzählt das Island ihrer Kindheit</a> &#8211; 3 CD (190 Min.) &#8211; Supposé 2011</div>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=53549&amp;key=standard_document_41162683">Platz 1 HR2 Bestenliste April 2011</a></div>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Den Traktor für den Alltag startklar macht heute der Düsseldorfer Musiker , DJ und Producer <a href="http://www.combination-rec.de/Matt-Flores.35.0.html">Matt Flores</a> : Charakteristisch für seinen &#8220;<em><a href="http://www.myspace.com/mattflores01">disseldub</a></em>&#8221; ist die Orientierung an traditioneller<a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/09/czz-hoerempfehlung-1291.jpg" rel="lightbox[21429]"><img class="alignright size-full wp-image-21418" title="czz-hoerempfehlung-129.jpg" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/09/czz-hoerempfehlung-1291.jpg" alt="" width="71" height="42" /></a> Percussion , die in bassige Sequenzer kippt und von dort aus eine mediative Reise durch minimalistische Akkorde antritt . Das hat Zeit und strebt nichtsdestoweniger unablässig voran : 58 Minuten zur akustischen Mobilisierung des geduldigen Arbeitstiers -</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F11720048&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F11720048&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/matt-flores/metaworldfm15">Metaworld°FM15</a> by <a href="http://soundcloud.com/matt-flores">matt flores</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zintzen.org/2011/09/06/audio-aktuell-33/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Salon Littéraire &#124; Angelika Reitzer : Über das Ausmessen meiner Schritte 1</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2009/04/19/salon-litteraire-angelika-reitzer-ausmessen-meiner-schritte-1/</link>
		<comments>http://www.zintzen.org/2009/04/19/salon-litteraire-angelika-reitzer-ausmessen-meiner-schritte-1/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 07:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
				<category><![CDATA[autoren | authors]]></category>
		<category><![CDATA[blogism]]></category>
		<category><![CDATA[literatur | leben]]></category>
		<category><![CDATA[sprachbeschau]]></category>
		<category><![CDATA[| salon littéraire |]]></category>
		<category><![CDATA[Angelika-Reitzer]]></category>
		<category><![CDATA[ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Grossstadt]]></category>
		<category><![CDATA[John Maynard Keynes]]></category>
		<category><![CDATA[kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Pierre-Bourdieu]]></category>
		<category><![CDATA[Postfordismus]]></category>
		<category><![CDATA[Prekariat]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionsbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Provinz]]></category>
		<category><![CDATA[Reinhard Priessnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Richard-Sennett]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[struktur]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Textzimmer]]></category>
		<category><![CDATA[thomas kling]]></category>
		<category><![CDATA[Uwe Johnson]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zintzen.org/?p=7808</guid>
		<description><![CDATA[Literatur @ in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at : Der SALON LITTÉRAIRE als www- Galerie für Bild und Text Salon Littéraire &#124; Angelika Reitzer : Über das Ausmessen meiner Schritte 1 immer darüber schreiben können, was man kennt. (Ach, nur!) Drüben singt Lotte Lenya, und ich muss an Ernst Busch denken, an unsere Abende in der Fehre, Jot spielte halbe...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right">Literatur @ in|ad|ae|qu|at : Der <a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">SALON LITTÉRAIRE</a> als www- Galerie für Bild und Text</p>
<p align="right">
<p><strong>Salon Littéraire | <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/angelika-reitzer/">Angelika Reitzer</a> :<br />
</strong></p>
<p><strong>Über das Ausmessen meiner Schritte 1</strong></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/04/sign-language-h.png" alt="Sign Language H" hspace="2" vspace="2" width="300" height="300" align="left" />immer darüber schreiben können, was man kennt. (Ach, nur!)<br />
Drüben singt Lotte Lenya, und ich muss an Ernst Busch denken, an unsere Abende in der Fehre, Jot spielte halbe Nächte Busch und Lenya und Brecht und wir servierten B52 (aber auch White Russian), und einmal brannte auch wirklich eine Straße weiter ein Supermarkt und ein anderes Mal fuhr ich in der Nacht nach Weimar, ich hatte an dem Abend nicht so viel getrunken, aber auch nicht nichts, am Beifahrersitz Peter, was auch immer referierend, es fiel der Schnee, um uns <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5629280/ "><strong>große Wolken</strong></a>, gar nichts mehr war zu erkennen, nur zu ahnen die Strecke, eine Autobahn mit wenig Autos, und die Limousine drehte sich einmal um sich selber und uns war nichts passiert, nur nüchtern war ich mit einem Mal und ernüchtert und am nächsten Tag ging ich zur Arbeit ins Palais, als eine persona non grata, die ich da bereits war aus diplomatisch-intriganten Gründen, die sich mir eigentlich nie wirklich erschlossen. Wir (Jot und ich und Martina und ein paar andere) gaben unsere Einnahmen (von den B52s und den White Russians, von dem Bier und was wir sonst noch ausschenkten) denen, die es akut brauchten, weil Handys noch teurer und noch nicht ganz so üblich waren wie heute und Demo-Organisation zum Beispiel mit einem Mobiltelefon leichter ging, oder es wurden ein paar Anwaltsstunden bezahlt, solche Sachen. Viel verdienten wir nicht. Aber mit dem braun gestrichenen Raum gab es einmal in der Woche einen Ort, an dem viele von uns gerne zusammenkamen, oft bis frühmorgens blieben, Ausstellungen wurden organisiert und Lesungen und natürlich eine Art von Kino. Auseinandersetzung wie an vielen Ecken und Enden der Stadt. Heute ist das alles schick und die Besetzer von damals haben Kinder oder sie wohnen schon lange nicht mehr dort, die Besetzer von ehemals (die auch damals schon geduldet waren) sind eben Besitzer jetzt, aber das sage ich in diesem Zusammenhang ohne Vorwurf.</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/04/sign-language-o.png" alt="Sign Language O" hspace="2" vspace="2" width="300" height="300" align="left" />Jot erklärte mir jedenfalls den Unterschied zwischen Fordismus bzw. Postfordismus und Keynesianismus, wir zogen während meiner unseligen Weimarer Zeit in eine Wohngemeinschaft beim Zionskirchplatz. Wochenende für Wochenende renovierten wir daran ein bisschen weiter. Es dauerte ziemlich lange, bis die Wohnung ungefähr so aussah wie wir das wollten und bis sie bewohnbar war. Im Badezimmer behielten wir den Badeofen, was bedeutete, dass wir kalt duschen mussten oder mit Holz einheizen, Kachelöfen in den Zimmern versteht sich von selbst. Oft gingen wir schon am frühen Samstagnachmittag in die Kapelle (oder so ähnlich, ein kleines Lokal gegenüber von der Zionskirche) und tranken zum Feierabend <strong><a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662703/ ">Sekt auf Eis</a></strong> oder wir arbeiteten länger und gingen dann in ein indisches Restaurant nahe der Eberswalder Straße. Jot studierte damals nicht besonders intensiv, es war ihm auch die Perspektive abhanden gekommen, sein vor 1990 begonnenes Afrikanistik-Studium wurde von ihm lange Zeit vernachlässigt und er selber auch, aber das war mir nicht so deutlich und nicht so klar wie heute. (Aber ach, das ist nicht wahr. Natürlich war es mir bewusst, war ja auch gar nicht zu übersehen und worüber man nicht genau Bescheid wusste, darüber sprach man mit Vertrauensleuten. Also Jot hatte einen besonderen Hang zu klugen Frauen, die mochte ich dann meistens auch, was ja nicht so schwierig war. Es wurde ja aus diesem Hang meistens nichts weiteres, es entstanden daraus nicht eine Reihe oder Menge hintereinander folgender oder nebeneinander herlaufender Beziehungen, Affären o.ä. Was eben auch daran lag, dass Jot sich scheute vor allem oder allen, was oder wer gut für ihn hätte sein können. Klingt jetzt schlicht, war damals aber nicht immer komplett überschaubar. Und es war schon eher schwierig, über ein so ewig hingezogenes Studium konkret zu werden. Ich meine, so spießig zu sagen, jetzt mach doch endlich dein Studium fertig!, wollte dann niemand sein, auch wenn viele oder eigentlich die meisten unserer Freunde ihr Studium abschlossen oder sich zumindest sichtlich in diese Richtung bewegten. Die anderen waren eh nur manchmal da, zum Auftanken oder was weiß ich, die Eltern besuchen oder eben mal vorbeischauen, dann ging es weiter im riesigen <strong><a href=" http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662715/ ">Camper</a></strong> nach Spanien.)</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/04/sign-language-i.png" alt="Sign Language I" hspace="2" vspace="2" width="300" height="300" align="left" />immer nur vom Bekannten kann ich reden, von dem, was ich gesehen und verspürt habe, das meiste später erst verstehend, und auch nicht alles.<br />
Und wie kann denn das gehen : immer nur prekär, das sei doch schon hinlänglich bekannt und gekaut und verdaut und Herkunft, na, das ginge doch noch, oder Stummheit einer Herkunftsfamilie oder Angst vor der Stumpfheit und dass die ausbricht oder sich ausbreitet, na ja. Immer nur dieser Gegensatz Provinz/Großstadt (müsse dann natürlich Berlin sein, gähn), und diese ersten Schritte, vor allem immer dieser Anfang von Zukunft, der sei wirklich enervierend und postpubertär und dafür sei die Autorin ja nun wirklich schon zu alt. Wie überhaupt immer nur die paar <strong><a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662755/ ">Topics</a></strong> angeworfen werden (ich weiß schon, sagt man nicht mehr. Das ist eher so ein Eighties-Wort [das auch, ja eh], mir aber egal; ich will gar nicht darüber nachdenken müssen, wie das jetzt heißt, weil schon das Herzeigen eines solchen Gedankengangs ja beweist, dass man nicht ganz auf der begrifflichen <strong><a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662759/">Höhe</a></strong> ist und so &#8211; also wozu dann noch aus dem Fenster hängen, wenns eh schon keiner mehr glaubt), immer eigentlich eine Auseinandersetzung mit ein paar Geschichten, die als immergleicher Horizont und <strong><a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662764/">Personalbüro</a></strong> wahrgenommen, einmal zeitgenössisch treffend und dann wieder abgegriffen, fad, schillernd usw. usf. gelten. Beisatz. Aber was sie wirklich ausmacht, ist ihre Sprache. Brösel brösel, hier ein bisschen Inhalt, brösel, da ein schwebender Doppelpunkt brösel knick Sprache und Sprechen, Strich, Summe, aus.</p>
<p>also : heute schreibe ich. Zuerst war ich im Stiegenhaus, hab zum Kaffee eine Zigarette geraucht, die Freundin des jungen Nachbarn kam die Treppen herauf und begrüßte ihn von weitem mit den Worten &#8220;ich hab so einen Hunger&#8221;, und erschrak, als sie mich sah (ich dagegen hatte ja gerade gegessen, hatte mir ein kleines Mittagessen zubereitet aus dem, was da war, bin für die Reste zuständig in dieser Familie, die meine ist und gar nicht aus Resten, sondern Originalen besteht), eine halbe Zigarette später verlassen sie zusammen das Haus; heute schreib ich : ich räume einen Luftballon zur Seite und setze mich in den Lesesessel, den We mit in unseren Haushalt gebracht hat, ein in seiner letzten WG geerbtes Monster von einem Sessel, wir können uns nicht überwinden und es durch ein moderneres Möbel ersetzen, ärgern uns manchmal über seine Hässlichkeit, die auch nicht durch seine potenzielle Herkunft (es sei ein <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662773/"><strong>Holzmeister</strong>-<strong>Stuhl</strong></a>, behauptet ein Architektenfreund, was weiß ich) wettgemacht wird. Mir bleiben ein paar Stunden, bis ich meinen Sohn aus dem Kindergarten abhole, ich bin in dem Text, den ich schreiben möchte, aber noch nicht angekommen. Immer wieder schleiche ich um ihn herum, denke an ihn wie an etwas, das zu bewältigen ist. Ich will weiterhin &#8220;erzählerische Texte, wie ich sie verstanden habe&#8221; (Thomas Kling) schreiben, aber ich verstehe nicht immer auf Anhieb alles, im <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662793/"><strong>Gegenteil</strong></a>. Und es ist auch so oft ein neuer Anfang zu machen, einiges hat sich doch schon als möglich erwiesen. Also wieder an den Beginn, an einen.</p>
<p>Ich will schon längst zu Jot wieder Kontakt aufnehmen, der sein tiefes Tal vielleicht überwunden hat, seine Studien fortsetzt und, das hoffe ich jedenfalls, in seiner Gegenwart angekommen ist. Nicht nur, weil ich mit ihm über John Maynard Keynes sprechen will, aber ja, auch deshalb. In Wirklichkeit war die Freundschaft mit Jot auch eine Zeit der intensiven Auseinandersetzung mit dem, was heute eh immer nur als Neoliberalismus und Globalisierung beschlagwortet wird. Waren Begriffe nicht nur Schlagwörter oder Zwischentitel in Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln, die man maximal überflog, sondern wurde über Inhalte diskutiert, für mich war das oft eine Herausforderung, der ich mich aber stellte.</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/04/sign-language-q.png" alt="Sign Language Q" hspace="2" vspace="2" width="300" height="300" align="left" />Das meiste aus meiner Jetzt-Zeit hilft mir gut durch den Tag, strukturiert ihn naturgemäß, und diese Struktur zu füllen, ist auch immer wieder eine Herausforderung, manchmal wieder hänge ich in einer Schleife meiner Herkunftsgeschichte, es stellt sich dann die Frage der Existenzberechtigung und alles, alles vermag ich hierbei in Frage zu stellen. Ob ich denn, so mein Vater bei meinem letzten Besuch, nicht wieder eine Anstellung anzunehmen gedenke. Er hatte kurz von der Zeitung aufgeschaut oder auch nicht, wir redeten nicht wirklich miteinander, saßen einander gegenüber, blätterten in lokalen Zeitungen, irgendwas. Nun, der Arbeitsmarkt kann eigentlich froh sein, dass ich als Schreibende mein Auslangen finde, eine weitere jobsuchende Akademikerin ist da nicht wirklich notwendig, aber so antwortete ich nicht, weil für meinen Vater die neoliberalen Zustände nicht durchblickbar sind, er kann zwar über Teuerung reden und wie wenig die seinen eigenen Bereich, ihn als <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662796/"><strong>Produzenten und Verkäufer</strong></a> betrifft (betraf), also immer nur passiv, da greift sie und wirkt sich aus, die Teuerung und das ist natürlich für ihn wie für viele andere Menschen nicht sehr positiv zu bewerten. Er kann über Politikverdrossenheit schwadronieren, aber wir meiden beide dieses Thema, das heißt wir nehmen uns vor, Tagespolitik nicht anzuschneiden, es gelingt aber meistens nicht und weil ich früher ihm und der Partei, in der er sich engagierte, immer Vorwürfe gemacht habe, macht er heute regelmäßig mir und der Partei, die ich meistens wähle, Vorwürfe. Mein Vater steht in einem permanenten Rechtfertigungszwang, aber seine Argumente sind nicht besonders gut und deshalb sitzen wir manchmal uns gegenüber, der eine isst eine Kleinigkeit oder beide blättern in der <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662806/"><strong>Lokalzeitung</strong></a>, je nachdem, was gerade herumliegt und dann fragt mich mein Vater, wie meine Zukunft ausschaut und ob ich wieder einmal arbeiten gehen werde und ich bin mir ziemlich sicher, dass ihm das alles nicht geheuer ist, zumindest nicht die Art, wie ich mein Leben verbringe.</p>
<p>und dann : wie die Gedanken entstehen, im Gehirn, das ist eine Frage, die weiterhin zu stellen ist. Welcher Widerspruch tut sich da auf am Weg, auf dem nicht zu übersehen ist, wie gedankenlos die einen (sind das alle?, sind das immer die anderen?, bin ich das?) ihren Weg gehen. Aber nein : ich kann ja immer nur, ich stolpere dabei doch über die, die längst schon (immer) auf der Strecke geblieben sind/wahrscheinlich, weil ich bei allem <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662811/"><strong>Glück</strong></a> (ach, Glück, das glaubst du doch selbst nicht), bei aller Mühe (ja, das ist immer noch die des Zur-Sprache-Kommens), aller <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662815/"><strong>Gleichgültigkeit</strong></a> (das bin nur ich), die ich da in die Sonne lege (weil es wieder ein Herbst ist, in dem nach dem Nebel die Sonne herauskommt/ist nicht vom Himmel gefallen), ich bin <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662817/"><strong>zur Strecke gebracht</strong></a>, ich bin gestolpert, ich mache mich weiter auf die Suche nach meinem Text : die Fragmentierung alles Lesbaren, das Fragment unseres Alltags, dieses fragmentarische Leben, das wir führen können (gerade noch), eint jene unspektakulären &#8220;prekarii&#8221; und mich auf der Suche nach meinem Text = Leben = das, was zu erzählen ist. Dieser kurze Priessnitz-Satz (&#8220;wie die Gedanken entstehen im Gehirn&#8221;) provoziert mich, die Frage über das Fragment hinaus aufs Neue zu stellen und die Erzählung voranzubringen, das Fragment eben nicht aus dem Auge zu verlieren, das Ich zusammenzusetzen &#8211; in Wahrheit sind auch die Vergleiche mit der Montage und dem Schnitt unzureichend, denn sie suggerieren, dass das Material überschaubar, nein, dass es als Ganzes verfügbar, vorhanden wäre, nun : es ist so nicht.</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/04/sign-language-y.png" alt="Sign Language Y" hspace="2" vspace="2" width="300" height="300" align="left" />Die Lesbarkeit einzelner <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662819/"><strong>Biografien</strong></a> hat radikal abgenommen bzw. ist heute so nicht mehr gegeben. So Sennett in &#8220;Der flexible Mensche&#8221;, aber auch in &#8220;Die neue Kultur des Kapitalismus&#8221;. Muss manchmal an André Vladimir denken, der ja das &#8220;Handwerk&#8221; von Sennett liebt, aber behauptet, die Soziologie zu verabscheuen. Was dann? Reine Kunst? Den Intellektuellen ist das zwar auch einigermaßen klar (Was? Bourdieu hat das Wort &#8220;prekär&#8221; schon in den 80ern verwendet?! &#8211; Ja, hat er.), aber lieber wollen sie sich mit einer Form von <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662823/"><strong>Science Fiction</strong></a> beschäftigen, in der das alles nicht so offensichtlich rüberkommt und in eine spannende Story gepackt ist, ist ja wahr. Auch Schriftsteller vermeiden es doch eher, von der Fragmentierung ihrer Existenz zu sprechen. Es ist einfach &#8211; und ja, das hab ich auch schon mehrmals gesagt &#8211; unsexy über sich selbst als von einem erfolglosen Menschen zu berichten. Man darf schon den Gesetzen des Marktes widersprechen und zwar laut und deutlich. Aber nur, wenn man diese (<a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662831/"><strong>Gesetze</strong></a>) gleichzeitig für sich nutzen kann und dies keinen Einbruch der Verkaufszahlen bedeutet.</p>
<p>Textzimmer, Räume aus Sprache oder Wahrnehmung &#8211; noch kann gar nicht über die &#8220;Zeit&#8221; gesprochen werden (ich kann es nicht), ich trete immer erst ein und beim Eintreten, naturgemäß, fällt die Vergewisserung über diesen Raum unwillkürlich gegen mich aus.</p>
<p>dann bleibt nur, alle Räume auszuleuchten, auszumessen/beneidenswert die Männer mit ihrer Lasermessgeräten, die gleich alle Maße im Kästchen haben, ein Knopfdruck genügt und sie wissen Höhe Breite Länge, auch wenn sie nicht zu erfassen vermögen, aus welchem Material die Wand oder welches Bild an der Stelle hing, wo jetzt ein dunkles <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662832/"><strong>Rechteck</strong></a> usw., aber so eine Laserliteratur kann ich nicht verfassen, ich kann nicht auf den Knopf drücken, ich schreite und hoffe ja nur, dass ich das Ausmaß meines eigenen Schrittes richtig einschätze, wenigstens einschätzen, muss eben immer im Vagen bleiben und nur natürlich, dass sich die Männer in zerknitterten <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662836/"><strong>Leinenanzügen</strong></a> oder die akkurat gekleideten darüber empören.</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/04/sign-language-z.png" alt="Sign Language Z" hspace="2" vspace="2" width="300" height="300" align="left" />alles liegt vor mir, das Hinaustreten ins Freie, das auch ich für mich erhoffe, vielleicht ist das die Überwindung der Sprache, das Nichts hinter dem Alles und kein Zuviel, der Blick in die Weite, Ebene, eine, die nicht durchschritten werden muss, eine, die da ist auch für mich.</p>
<p>ich natürlich, zu kleinlich und zu klein in meiner Selbstwahrnehmung, gestehe mir das Nicht-Loskommen von meiner schweren <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662838/"><strong>Erde</strong></a> nicht zu (&#8220;Wir träumten grau und weiß und gelb, den wuchtig bewölkten Himmel, die Ähren, die Stoppeln, die festen Sandwege.&#8221; &#8211; Selbst als er in der <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662841/ "><strong>Weltstadt</strong></a> New York lebt, kennt Johnson nur eine Heimat : die <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/stories/5662846/ "><strong>Provinz</strong></a>.), ich lasse mir etwas sagen, auch wenn ich es dann, wenn ich mich überwunden habe, von mir weise/zu leise wohl und es will auch im Übrigen niemand hören, es sind auch die Urteile schon gefällt und ein Buch zum Beispiel liegt doch längst schon ganz unten im Stapel und alles, was darauf zu liegen kommt, wie leichtfüßig oder oberflächenglatt, wie verspielt oder wie überhaupt auch es daherkommen mag, darf beschweren und ich lasse mich beschweren, ich wieder, ich.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/angelika-reitzer/">Angelika Reitzer</a></strong></p>
<ul>
<li>| <a href="http://www.zintzen.org/espace-d-essays/">espace d&#8217;essays</a> | <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/valerie-besl/">Valerie Besl</a> : “<a href="http://www.zintzen.org/2009/01/09/valerie-besllaudatio-zur-verleihung-des-reinhard-priessnitz-preises-2008-an-angelika-reitzer/"><em>ein rascheln ist dort wo ich glaube zu sein</em>” oder “<em>Wie kann man überhaupt (noch) erzählen ?</em></a>”  &#8211; Laudatio zur Verleihung des Reinhard Priessnitz-Preises 2008 an Angelika Reitzer</li>
<li>weblog <a href="http://angelikaexpress.twoday.net/">angelika express</a></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zintzen.org/2009/04/19/salon-litteraire-angelika-reitzer-ausmessen-meiner-schritte-1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Video- Backflash III / 07 : DID YOU KNOW ? ( VERSION 2.0 )</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2007/12/29/video-backflash-iii-07-did-you-know-version-20/</link>
		<comments>http://www.zintzen.org/2007/12/29/video-backflash-iii-07-did-you-know-version-20/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 20:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
				<category><![CDATA[blogism]]></category>
		<category><![CDATA[design | nichtsein]]></category>
		<category><![CDATA[film | riss]]></category>
		<category><![CDATA[klangapparate]]></category>
		<category><![CDATA[web cetera]]></category>
		<category><![CDATA[Bildstatistik]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Empirische-Sozialforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Future-of-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Gerd-Arntz]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsästhetik]]></category>
		<category><![CDATA[One-Laptop-per-Child]]></category>
		<category><![CDATA[Otto-Neurath]]></category>
		<category><![CDATA[Powerpoint-Presentation]]></category>
		<category><![CDATA[Richard-Sennett]]></category>
		<category><![CDATA[Soziographie]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Viral-Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zintzen.org/2007/12/20/video-backflash-iii-07-did-you-know-version-20/</guid>
		<description><![CDATA[[ = Gemeinplätze , Commonplaces der Blogosphäre 05 ] &#124;&#124;&#124; SOCIAL STATS &#124; REMEMBER NEURATH &#124; DID YOU KNOW ? ( VERSION 2.0 ) &#124; SYMBOLE &#38; RELATIONEN &#124; KONKRET ZUR SCHAU &#124; MONTAGE , POLEMIK , INTERPRETATION &#124; KLANGAPPARAT &#124; ANMERKUNGEN SOCIAL STATS &#8230; es sei denn , man fälscht sie selber . O-...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[ = Gemeinplätze , Commonplaces der Blogosphäre 05 ]</p>
<p>||| SOCIAL STATS | REMEMBER NEURATH | DID YOU KNOW ? ( VERSION 2.0 ) | SYMBOLE &amp; RELATIONEN | KONKRET ZUR SCHAU | MONTAGE , POLEMIK , INTERPRETATION | KLANGAPPARAT | ANMERKUNGEN</p>
<p>SOCIAL STATS</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/12/did-you-know.jpg" alt="did you know" align="left" height="86" hspace="2" vspace="2" width="90" />  &#8230; es sei denn , man fälscht sie selber . O- Ton Winston Chuchill : &#8220;The only statistics you can trust are those you falsified yourself . &#8221; &#8211; Lassen wir die täglichen Münchhausiaden der Politik , die &#8220;immer mehrs&#8221; des Behauptungsjournalismus für ein paar ruhige Momente zwischen den Jahren beiseite , war und bleibt Statistik zuerst und zuletzt numerischer Kraftstoff und Drehmoment der Sozialwissenschaften . |||</p>
<p>REMEMBER NEURATH</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/12/did-you-know.jpg" alt="did you know" align="left" height="86" hspace="2" vspace="2" width="90" />Dass Pionierleistungen wie die von den Philosophen und Ökonomen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Neurath">Otto Neurath</a> ( 1882 &#8211; 1945)  in den zwanziger Jahren ( zusammen mt dem Graphiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Arntz">Gerd Arntz</a> ) entwickelte Methode didaktisch- anschaulicher Bildstatistik ( 1 ) von der aktuellen Infografik bzw. Informationsästhetik weiterhin effektvoll aufgegriffen werden , erweist das längst viral kursierende Video zur Zukunft des Lernens ( vulgo Digitalkompetenz : Stichworte &#8220;<a href="http://laptop.org/index.de.html">One Laptop per Child</a>&#8221; , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Sennett">&#8220;Der flexible Mensch&#8221; [ R. Sennett ]</a> , Schwellenländer etc ) .</p>
<p>DID YOU KNOW ? ( VERSION 2.0 ) [ 8:19 ]<br />
( KARL FISH &#038; SCOTT McLEOD )</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pMcfrLYDm2U&#038;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/pMcfrLYDm2U&#038;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>|||</p>
<p>SYMBOLE &amp; RELATIONEN</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/12/did-you-know.jpg" alt="did you know" align="left" height="86" hspace="2" vspace="2" width="90" />An die Neurath&#8217;sche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Isotype">ISOTYPE</a> ( <strong>I</strong>nternational <strong>S</strong>ystem of <strong>T</strong>ypographic <strong>P</strong>icture <strong>E</strong>ducation ) erinnert nicht nur die basale , allgemein verständliche Bildsprache des Videos . Entscheidend ist der Einsatz von Grundelementen ( Kreis , Kind , Individuum , Welt ) , deren Modifikation bzw. Vervielfachung den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Relation">RELATIONALEN</a> Charakter der Daten gut fassbar visualisiert . &#8211; So leer die abstrakten Ziffern zum demografischen und soziografischen Wandel der Welt- Wisens- Gesellschaft anmuten mögen , so anschaulich führt die aus einer reinen PowerPoint Präsentation zur Selbstverständigung der Staff einer High School in Colorado hervorgegangene Reflexion zur möglichen Zukunft von Wissenstechnologien ( 2 ) konkrete Szenarien vor Augen . |||</p>
<p>KONKRET ZUR SCHAU</p>
<p>Es handelt sich nicht &#8211; so suggeriert die Animation &#8211; nicht um irgendwelche Daten , sondern um soziale Ziffern , Qualitäten , Quantitäten und Topographien , welche sich <em>als Gleiches im Vielfachen</em> auf UNS und auf die Zukunft UNSERER Kinder beziehen . |||</p>
<p>MONTAGE , POLEMIK , INTERPRETATION</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/12/did-you-know.jpg" alt="did you know" align="left" height="86" hspace="2" vspace="2" width="90" />Dass ein solches Schaubild &#8211; potenziert um die Faktoren &#8220;Montage&#8221; , &#8220;Geschwindigkeit&#8221; , &#8220;Ziffernschlacht&#8221; &#8211; nicht ohne Polemik ist , liegt auf der Hand .  Jede Montage ist Interpretation . Ob eine Rede über &#8220;Zukunft&#8221; , &#8220;Erziehung&#8221; , &#8220;technologischen Fortschrift&#8221; und &#8220;Demografie&#8221; überhaupt ideologiefrei &#8211; d.h. ohne jedwede welt<em>anschauliche</em> Suggestion &#8211; sein kann , sei bezweifelt &#8230; muss sich doch <em>jede</em> Konzeptualisierung von &#8220;Individuum&#8221; und &#8220;Sozialem&#8221; einem grundsätzlichen Ideologieverdacht stellen . |||</p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Im heutigen Klangapparat eine der frischesten Nachweihnachts- Releases , welche die deutsche Netlabelszene zu bieten hat . Neben der fast schon erfrischenden Simplizität von Labelchef <a href="http://www.auflegware.de/auflegware/cms/front_content.php?idcat=11&amp;idart=19">Mathis Johnsens</a> ( vuldo Dierk Johns , Weimar ) Drei- Akkord- Grundnummer besticht diese durch ihren appetitlichen &#8211; auf die gesamte EP @ <a href="http://www.auflegware.de/auflegware/cms/front_content.php?idcat=12">auflegware</a> ausgedehnten &#8211; Titel : “<a href="http://www.auflegware.de/auflegware/cms/front_content.php?idcatart=159">Erdbeeren auf Elaste</a>” ( 013 ) . Retro &amp; Ostzone im Erdbeerland <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/12/czz-hoerempfehlung-147.jpg" alt="czz hörempfehlung" align="right" height="42" hspace="2" vspace="2" width="71" />musikalischer Ideenökonomie . <em>Soll sein</em> : Diverse Remixes machen das Erdbeershake <em>in summa</em> dann doch fett und vielleicht ja zum Partyspass für linguistisch orientierte Ansager . CLICK TRACK TO LISTEN : 01. <a href="http://mirror.switch.ch/mirror/sonicsquirrel/auflegware/auflegware_013/1.MathisJohnsen--Erbeeren_auf_Elaste%28Orginal%29.mp3">Erbeeren auf Elaste</a> [ 7:32 ] | 02. <a href="http://mirror.switch.ch/mirror/sonicsquirrel/auflegware/auflegware_013/2.MathisJohnsen--Erdbeershaker.mp3">Erbeershaker</a> [ 6:38 ] | 03. <a href="http://mirror.switch.ch/mirror/sonicsquirrel/auflegware/auflegware_013/3.NormanCreed_Remix--Erbeeren_auf_Elaste%28%20MathisJohnsen%20%29.mp3">Norman Creed Remix</a> ( @ <a href="http://www.auflegware.de/auflegware/cms/front_content.php?idcat=11">auflegware : rettend transponiert</a> ) [ 6:23 ] | 04. <a href="http://mirror.switch.ch/mirror/sonicsquirrel/auflegware/auflegware_013/4.MarkusMashur_Remix--Erdbeeren_auf_Elaste%28MathisJohnsen%29.mp3">Markus Mashur Remix</a> ( @ <a href="http://www.insectorama.de/index.php?e=3">insectorama : rhythmisch in bewährter Weise insektifiziert</a> &amp; mit fetten licks versehen ) [ 4:15 ] | 05. <a href="http://mirror.switch.ch/mirror/sonicsquirrel/auflegware/auflegware_013/5.Wagner_und_Aurich_Remix--Erdbeeren_auf_Elaste%28MathisJohnsen%29.mp3">Wagner &amp; Aurich Remix</a> ( @ <a href="http://www.auflegware.de/auflegware/cms/front_content.php?idcat=11&amp;idart=84">Musik gewinnt Freunde</a> : yeah , gimme some funky beatz ) [ 6:47 ] | 06. <a href="http://mirror.switch.ch/mirror/sonicsquirrel/auflegware/auflegware_013/6.FOEN_Remix--Erdbeeren_auf_Elaste%28MathisJohnsen%29.mp3">FOEN’s Remix</a> ( <a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;friendID=144126365">aka Herr Delling</a> : rührt im dumpfen Bodensatz und klappert das Geschirrl im Takt : <em>staight kitchenwise</em> ! ) [ 06:43 ] <strong>|||</strong></p>
<p>ANMERKUNGEN</p>
<p>( 1 ) Der <a href="http://homepage.univie.ac.at/frank.hartmann/">Medienphilosoph</a> FRANK HARTMANN ( <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Hartmann_%28Medienphilosoph%29">Wikipedia</a> ) weist auf OTTO NEURATHS hellsichtige Vorwegnahme der Prädominanz des Visuellen im Essay über &#8220;Statistische Hieroglyphen&#8221; ( 1926 ) hin :</p>
<blockquote>
<blockquote><p><em>Die modernen Menschen empfangen einen großen Teil ihres Wissens und ihrer allgemeinen Bildung durch bildhafte Eindrücke, Illustrationen, Lichtbilder, Filme. Die Tageszeitungen bringen von Jahr zu Jahr mehr Bilder. Dazu kommt das gesamte Reklamewesen, das einerseits mit optischen Signalen, andererseits auch wieder mit Darstellungen arbeitet. Ausstellungen, Museen sind durchaus Kinder dieses Schaugetriebes.</em></p></blockquote>
<p>Das <em>Jahrhundert des Auges</em> nennt er [ <em>Neurath , czz</em> ] deshalb unser Zeitalter ( &#8230; ) . Neurath verfällt ob dieser Diagnose auch nicht in ein konservatives Lamento über den allgemeinen Kulturzerfall, sondern propagiert gleichsam eine Flucht nach vorn: das Mittel dazu ist eine praktische Anwendungsform der ikonischen Kommunikation, die er <em>Bildstatistik nach Wiener Methode</em> nennt.</p>
<blockquote><p><em>Ein Bild, das nach den Regeln der Wiener Methode hergestellt ist, zeigt auf den ersten Blick das Wichtigste am Gegenstand; offensichtliche Unterschiede müssen sofort ins Auge fallen. Auf den zweiten Blick sollte es möglich sein, die wichtigeren Einzelheiten zu sehen und auf den dritten Blick, was es an Einzelheiten sonst noch geben mag.</em> ( &#8230; )</p></blockquote>
<p>Die Methode, einfach ausgedrückt, war die, nicht einfach Zahlen und Daten zu illustrieren, sondern einen gänzlich neuen Typus von Zeichen zu kreieren, der so direkt wie möglich zum Bezeichneten steht (der also, semiotisch ausgedrückt, das Objekt mit höchstmöglicher Ikonizität repräsentiert). Dieser neue Typus von Zeichen sollte dann mit höchstmöglicher Konsequenz verwendet werden: unmittelbare, <em>selbsterklärende</em> Zeichen mußten gesetzt werden, dieselben Zeichen für dieselben Dinge, mehr Zeichen (nicht etwa größere) für eine höhere Quantität, und die Zeichen sollten nicht stellvertretend sein, sondern ikonisch.</p></blockquote>
<p>Frank Hartmann : <a href="http://ezines.onb.ac.at:8080/ejournal/pub/ejour-97-II/neuemed/neurath.html">Sprechende Zeichen . Otto Neuraths revolutionäre Methode der Bildpädagogik</a> @ e.journal | Otto Neurath Wikipedia | <a href="http://members.chello.nl/j.seegers1/ottoneurath/neurath_biblio.html">Bibliograhy Pictorial Statistics</a> ( <a href="http://www.iisg.nl/staff/cse.php#cv">Co Seegers</a> ) &amp; Blog : <a href="http://coseegers.blogspot.com/">20th Century Avant-garde</a> |||</p>
<p>( 2 ) Via <a href="http://infosthetics.com/archives/2007/12/did_you_know_2_movie.html">information aesthetics</a> :</p>
<blockquote><p><a href="http://thefischbowl.blogspot.com/2007/03/over-two-million-served.html">DID YOU KNOW ?</a> originally started out as a PowerPoint presentation for a faculty meeting in August 2006 at <a href="http://arapahoe.littletonpublicschools.net/">Arapahoe High School</a> in Centennial, Colorado , United States. the presentation &#8220;went viral&#8221; on the Web in February 2007 &amp;, as of June 2007, had been seen by at least 5 million online viewers.</p></blockquote>
<p>Mittlerweile steht die von <a href="http://thefischbowl.blogspot.com/">Karl Fisch</a> &amp; <a href="http://www.dangerouslyirrelevant.org/">Scott McLeod</a> erstellte Animation bei <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pMcfrLYDm2U">Version 2.0</a> , mit aufdatierter Statistik , frischem Design . Auf <a href="http://shifthappens.wikispaces.com/">shifthappens.wikispaces.com</a> gibt es Angaben zur <a href="http://shifthappens.wikispaces.com/History+of+the+Presentation">Geschichte und den Versionen der Präsentation</a> , <a href="http://shifthappens.wikispaces.com/Sources">Quellen</a> sowie die Möglichkeit zum <a href="http://shifthappens.wikispaces.com/Join+This+Wiki">Mitdenken</a> .<strong> |||</strong></p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zintzen.org/2007/12/29/video-backflash-iii-07-did-you-know-version-20/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
<enclosure url="http://mirror.switch.ch/mirror/sonicsquirrel/auflegware/auflegware_013/1.MathisJohnsen--Erbeeren_auf_Elaste%28Orginal%29.mp3" length="18129065" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://mirror.switch.ch/mirror/sonicsquirrel/auflegware/auflegware_013/2.MathisJohnsen--Erdbeershaker.mp3" length="15960760" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://mirror.switch.ch/mirror/sonicsquirrel/auflegware/auflegware_013/3.NormanCreed_Remix--Erbeeren_auf_Elaste%28%20MathisJohnsen%20%29.mp3" length="15351064" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://mirror.switch.ch/mirror/sonicsquirrel/auflegware/auflegware_013/4.MarkusMashur_Remix--Erdbeeren_auf_Elaste%28MathisJohnsen%29.mp3" length="10235464" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://mirror.switch.ch/mirror/sonicsquirrel/auflegware/auflegware_013/5.Wagner_und_Aurich_Remix--Erdbeeren_auf_Elaste%28MathisJohnsen%29.mp3" length="19052526" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="http://mirror.switch.ch/mirror/sonicsquirrel/auflegware/auflegware_013/6.FOEN_Remix--Erdbeeren_auf_Elaste%28MathisJohnsen%29.mp3" length="16134355" type="audio/mpeg" />
		</item>
	</channel>
</rss>

