Tag Archive for 'rivva'

MICRO | -NOTE | -QUOTE : “Rivva down ?” - “Ja”



czz-micro-note-quote-sourcne-aiga-airport-pictos-copyright-free-Es war einer jenen Augenblicke , welche in ihrer schlichten Ansicht und -Sage so etwas wie serene Schönheit suggerierten : Die Stromschnellen des unendlich unverzüglichen Netz- | Nach- | News- | Hype-richten Flusses RIVVA hatten sich für Stunden in einen tiefdunklen Tümpel verwandelt .

Von vielen Bloggern und Twittern ( > ) irritiert registriert , durften wir in|ad|ae|qu|at geradezu in buddhistischer Ruhe durchatmen . Kategorie “Keep a Kind Mind on Reizminderung” .

Rivva down

Aber das Leben geht weiter : RIVVA fliesst wieder -

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Dauernd Frauen empowern



||| DAUERND FRAUEN EMPOWERN | NETGLEICHE | “FEMINISTISCHES PARADIES” | HANG ZUM PRIVATEN | “TRISTESSE D” VS US- LAND OF THE FREE | RIVVA und “WENN FRAUEN BEIM KACKEN IM NETZ SURFEN” | AUCH FRAUEN KAKOFONIEREN | KLANGAPPARAT | LINKS + ANMERKUNGEN

DAUERND FRAUEN EMPOWERN

Blind stenographer using dictaphone LOC flickrIst es ein Komödie , ist es eine Tragödie , dass Frauen offenbar dauernd empowered werden müssen . Der am Doppel-X- Chromosom von Bloggern orientierte Blogine- Award 2007 sorgte im Mai für breites Gekreische beiderlei Geschlechts und diskreditierte sich zuletzt mit einem very unladylike Hickhack zwischen den Bestplatzierten . Selbstredend war dem Finale das übliche Stimmenheischen von Public Votings voran gegangen . Auf’s Offensichtlichste hat sich die ganze Angelegenheit selbst diskreditiert.

Aber siehe : Da tritt die taz jüngst mutig vor die bloggende Leser- und Männerwelt hin und votiert : Für mehr Frauen Power im Netz : Blogs statt Bikinibilder. Wau ! - Dass es der Autorin Meredith Haff am 7. Februar eventuell nicht lediglich um die Blogweltbverbesserung an und für sich ging , sondern auch um ein Stück Preview- PR für ihr in Co- Autorinnenschaft mit Susanne Klingner und Barbara Streidl verfasstes und im März bei Hoffmann und Campe angekündigtes Buch Wir Alphamädchen - Warum Feminismus das Leben schöner macht ging , darf angenommen werden . Zitat Verlagstext :

Cool, schlau, schön – das sind die neuen Feministinnen. Sie wollen alles: Kinder und Karriere, Intellekt und Sex, Verantwortung und Freiheit. Nicht die Männer sind ihre Feinde, sondern die ungerechten gesellschaftlichen Strukturen; und die gilt es zu bekämpfen – mit den Männern. |||

NETGLEICHE

Haffs Thesen zu Nutzen und Vorteil von Frauenblogs starten mit der ( an und für sich fragwürdigen ) Behauptung “Nirgendwo ist die Chance auf Gleichberechtigung so gross wie im Internet” , um daraus den feministischen Imperativ abzuleiten : “In Deutschland müssen Frauen endlich damit anfangen, sie auch wirklich zu nutzen.”

In der extended version liest sich das wie folgt :

Das Internet gehört zu den wenigen Sphären, in denen sich Frauen und Männer theoretisch gleichberechtigt aufhalten können. Die körperlichen Verhältnisse - Formen, Kraft, Stimmlage - die in der Realität zu einer Aufteilung und Gegenüberstellung der Geschlechter führen, treten in den Hintergrund. Jeder kann heute auf einer virtuellen Ebene seine Geschlechtszugehörigkeit und auch andere Aspekte seiner Identität beliebig ändern, ohne dass es irgendwer bemerken würde. Strukturelle Diskriminierung findet im Netz bisher kaum statt. Die Machtverhältnisse dort sind bei weitem nicht so stark gefestigt wie in Wirtschaft oder Politik. |||

“FEMINISTISCHES PARADIES”

Blind stenographer using dictaphone LOC flickrUnter Umständen der etwa Gender- paritätischen User- Verteilung , begünstigt durch technisch niedrigschwellige und geschlechtsneutrale Social Network Services ( MySpace, Facebook , StudiVZ ) wäre , so Haff , “eine besonders individuelle und autonome Selbstdarstellung” von Frauen möglich . Frau träumt gar von einer Art “feministisch- gleichberechtigtem Paradies” .

Aber ach : Die Mädels stellen sich auf den einschlägigen Seiten lediglich in ihrer “Sexyhaftigkeit” dar :

Bikinibilder, Dirndldekolletés und massig Hüftknochen, Knackärsche und Schulterblätter füllen die Fotoalben der Netzwerknutzerinnen.

Nicht jede verfügt eben über die ( PR- ) Power einer Madonna Ciccone , welche die medial gängige “Sexual Persona” ( Camilla Paglia , Anm. 1 ) in den 90er Jahren sowohl bestätigte als auch gleichzeitig über- und damit hintertrieb . Was können und mögen die Jahrgänge 80+ wohl noch von solchen dekonstruktivistischen Gender- Konzepten wissen ? - Es sei ihnen unbenommen , ihre eigenen Subversionen ( wieder ) oder neu zu erfinden . |||

HANG ZUM PRIVATEN

Blogmässig bleibt alltagspraktisch realexistierend allerdings die Sprech- , Schreib- und Posting- Situation des Privaten . Und die ist selten Blogchart- fähig . eben - und jetzt folgt der zweite Streich - Frauen anders schreiben . Kommt Ihnen eventuell bekannt vor , das Stereotyp von den “female soft & social topics” vs. “male facts & figures” ? - Die Fakten des sozio- kulturellen Lebens werden unerschrocken bei deren Namen genannt :

Frauen und Männer bloggen unterschiedlich. Männer verbreiten im Netz Nachrichten und persönlichen Auslassungen zu Themen wie Politik, Technik, Wirtschaft oder Sport. Frauen tendieren zu Themen, die nach traditionellem Verständnis eher im geheimen Tagebuch oder im Gespräch mit Freunden verhandelt werden: Gefühle, Gesundheit, Haushalt, meist aus einer persönlichen Perspektive. Klar ist das auch wichtig - aber der Informationswert für die Allgemeinheit ist da recht begrenzt. Es gibt keine Geschlechterdichotomie der Interessen. Frauen interessieren sich genau so für Politik oder Ökologie wie Männer und sind in gesellschaftlichen Bereichen ebenso engagiert wie diese. Trotzdem zeigen sie das kaum. |||

“TRISTESSE D” VS US- LAND OF THE FREE

Blind stenographer using dictaphone LOC flickrDer Vergleich mit der amerikanischen Szene - allen voran das Schlachtschiff von Arianas HUFFINGTON POST - sowie rundherum alle möglichen genderpolitisch orientierten Netzwerke ( WIMN’s Voices , Feministe , the f- blog , bitch Ph. D. ) hinkt . Und das gewaltig : Just der Blick auf Rivva demonstriert ja augenfällig , wie wenig selbständig die deutsche Blogosphäre zu denken und schreiben gewillt ist . Wie das Ringen um Klicks , Aufmerksamkeit und Traffic fundamental verschieden ist zu einer subjektzentrierten , allenfalls kommunitaristischen bzw. neighbourhood- oder grass- roots Mentalität .

Allerdings , und dies sei nur nebenbei bemerkt , wackeln auch in der US- Blogosphäre althergebrachte Clichés : Are Men Really More Competitive Than Women ? fragte Melissa Lafsky kürzlich im NYT- Blog Freakonomics . |||

RIVVA und “WENN FRAUEN BEIM KACKEN IM NETZ SURFEN”

Bezüglich der Bloglandschaft KENNZEICHEN D erklingen mittlerweile lesenswerte kritische Stimmen , welche am Beispiel des ehrenwerten News- Aggregators RIVVA den Hang der deutschen Blogospäre zur freiwilligen Selbstgleichschaltung diagnostizieren . Die sich daran knüpfende und in bemerkenswert kultiviertem Ton geführte Diskussion darf da als Fortschritt  gewertet werden ( Anm. 2 ) . Allerdings sind es durchwegs Männer , die sich an die Kommentarschwänze hängen .

Dies trifft in bemerkenswerter Weise zu auf das von Herren lancierte Damen- Portal Nouvelles ( Treiss @ turi ) : “Hallo , liebe Gründer ( ja, nicht Gründerinnen )” begrüsst Anke Groener die neue Business- Idee das frauliche Anliegen des freshmen- Mediums , um mit dem Hinweis auf die gute alte Emma und einem Satz zu schliessen , welcher weite Web- Karriere machen wird :

Kleiner Tipp: Das gibt’s schon. Nennt sich EMMA und macht das seit 30 Jahren. Und zwar ohne magere Blondinen auf dem Klo zu zeigen, die beim Kacken im Netz surfen.

Was der letzte Halbsatz bei männlichen Bloggern ausgelöst hat , lässt sich via Rivva in Text ( beim Weiter- Klicken auch im Bild ) nachvollziehen . |||

AUCH FRAUEN KAKOFONIEREN

Blind stenographer using dictaphone LOC flickrAuch eine bekannte Blog- Publizistin wie Mercedes Bunz leistet mit ihren Modemagazin- Charts dem Image der Frau als Vernunftwesen einen Bärendienst . - Ja , darf die denn das ? - Einfach auf Fun und Satisfaktion zu machen ? -

Also kehren wir noch noch ein letztes Mal zurück zur push- up- Aufgeregtheit einer Meredith Haff : “Weibliches Bloggen” muss ja nicht notwendig das Geschlecht als Fahne vor sich her schwenken , um eventuell sogar interessanten , wenn nicht gar relevanten Content zu generieren . Und kann durchaus Feminismus drin sein , auch wenn selbiger nicht auf der Bedienungsanleitung steht . Schön , dass es Plastikmaedchen , Maedchenblog , Genderblog gibt . Oder die Maedchenmannschaft von Haff- Co- Autorin Susanne Klinger . Weiters Anjas Blog: “Lesen statt Putzen” , FRAU MACHT ZUKUNFT u. s. f.

Also Pardon , und bitte ohne Jammerton , sei die bescheidene Frage gestattet : Warum sollten Frauen nicht als ganz normale Netizens über Alles und Fälliges berichten ? - Frau wird sich nicht gleich auf die Schamlippen getreten fühlen müssen , wenn sie ihren Part zur Kakofonie von Inhalten ( Anm. 3 ) beiträgt , eventuell manches skeptische Wort hizufügt und dafür nicht sofort einen Sonderpreis für “Produktionen aus geschützter Werkstätte” beansprucht ? |||

KLANGAPPARAT

Nuur keine falsche Harmonieversprechen gibt DJ Subppilot ( MySpace ) ab , wenn er uns durch sein mit vielerleit Beats und Sound- Scherbenczz hörempfehlung gespicktes knapp einstündiges Mix schickt . Gleichwohl bleibt das LIGHT AT THE END OF THE TUNNEL stets sichtbar , denn der gute in Mailand geborene und in Stockholm lebende Mann weisss offenbar , wo und wie er seine Hörerinnen haben will. Also : Den Dienstags- Speed um ein paar Takte hinaufschrauben und einen o(h)rdentlich sportlichen Gang einlegen . Vorbild natürlich Ritchie Hawtin . CLICK LOOPZILLA TO LISTEN ( TT : 58:27 ) . |||

LINKS + ANMERKUNGEN

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Gemeinplätze , Commonplaces , Idées Recues der Blogosphäre : VORREDE



||| NEUE REIHE | FIGUR DES BLOGGERS : SELBST- UND FREMDBILDER | FREIWILLIGE SELBST- GLEICHSCHALTUNG | KLICKGIER | STATISTIK | AUFMERKSAMKEITSÖKONOMIE | FLAUBERTS “DICTIONNAIRE DES IDÉES RECUES | KLANGAPPARAT

NEUE REIHE

schreiben-laptopVoici das Vorspiel zu einer in loser Folge fortzusetzenden Neuen Reihe @ in|ad|ae|qu|at : “GEMEINPLÄTZE , COMMONPLACES , IDÉES RECUES DER BLOGOSPHÄRE” greift anhand konkreter Fälle einige Klischees der Blog - Welt auf . |||

FIGUR DES BLOGGERS : SELBST- UND FREMDBILDER

schreiben-laptopOb in journalistischen Rapporten und Reflexionen zum Genre des Blog bzw. zum Typus des Bloggers oder in den unter Bloggern weitergereichten Vignettierungen mehr oder weniger idealer Selbstbilder . Noch in den verkrampften Selbst- Distinktionen , zu welchen sich herkömmliche Print- Journalisten in den Online- Ausgaben ihrer Blätter in unschöner Regelmässigkeit veranlasst fühlen , reproduziert sich - wenngleich unter umgekehrten Vorzeichen - das Ego- Ideal des Bloggers als alertem Bürger- Journalisten ( siehe ReadersEdition , D ) und unabhängigem Freidenker : Der Blogger als Last Action Hero von Zivilcourage und kritischem Esprit , Watchdog von Recht und Demokratie . |||

FREIWILLIGE SELBST- GLEICHSCHALTUNG

schreiben-laptopDass dies alles so nicht stimmen kann , erweist ein kurzer Blick in den Aggregator von Blog- Tops- News , Rivva . Ein Suchlauf @ Wikio tut’s allerdings auch : In Hunderten Blogs finden sich Tag für Tag nichts Anderes als stereotype Abschriften von Heise- News , SpOn - Aufregern oder der von A- Bloggern je frisch aufgeworfenen Themen .

Dass diese FREIWILLIGE SELBST- GLEICHSCHALTUNG der ja so eigenwilligen Blogger nicht etwa “nur” das Resultat begrenzter Geistesanstrengung sei , darf man positiv unterstellen . Wer die spezifische Funktionsweise des Medium “Blog” kennt , weiss , wie wichtig es für das Ranking , den Quotation- Index ( = die Technorati- Authority ) , den Traffic ( = Aufrufziffern ) ist , am Puls der jeweils begehrten Themen zu bleiben . Das gibt Pingbacks , Trackbacks und - wenn man Glück hat - sogar einige brave Leutchen , die einen als Quelle zitieren . |||

KLICKGIER

schreiben-laptopDass hohe Aufrufziffern für Diejenigen lebensnotwendig sind , welche ihren Unterhalt mit Inseraten zu bestreiten beabsichtigen , versteht sich . In Tat und Wahrheit sind allerdings auch non- commercial Blogger am symbolischen Kapital hoher Klickraten ( Unique Clients ) interessiert : Wozu sonst … die ganze Liebesmüh’ ? |||

STATISTIK

schreiben-laptopDen Non- Bloggern unter den p. t. in|ad|ae|qu|at- Lesern sei in diesem Zusammenhang noch geflüstert , dass - via Interface- Design - JEDER Blogger Minute um Minute , Stunde um Stunde , Tag für Tag konfrontiert ist mit den Statistiken ( Alexa , Google Analytics , FireStats ) über Anzahl und Tiefe von BesucheRn , deren Verweildauer , “Absprungrate” , Herkunft und thematische Präferenzen .

So ist etwa das bei in|ad|ae|qu|at am häufigsten angewandte Suchwort die kurze , indes effektive Vokabel “TOD” . Da solche thematische Präokkupation durchaus im Sinne und Interesse unseres Unterfangens liegt , gibt uns diese Information ein im Grunde bestärkendes Feeedback . Auf die konkreten Klickziffern und Statistiken kommen wir in anderem Zusammenhang zu sprechen . |||

AUFMERKSAMKEITSÖKONOMIE

schreiben-laptopIm Kontext der Aufmerksamkeitsökonomie springt also mancher Blogger behände auf den eben passierenden Zug auf , referiert oft mehr , als selbständig zu reflektieren . Auf diese Weise werden - siehe Absatz 2 - Selbst- und Fremdbilder unbeschaut reproduziert , wenn nicht gar in Durchsatz ( Qualität ) und Menge ( Quantität ) perpetuiert . |||

FLAUBERTS “DICTIONNAIRE DES IDÉES RECUES”

schreiben-laptopEinige solcher Szenarien anhand konkreter Fallgeschichten werden wir hier in loser Folge darbieten und würden uns - sit venia verbo - gerne verstehen in der Nachfolge von Gustave Flauberts DICTIONNAIRE DES IDÉES RECUES ( A Wiki- Article is available only in ENGLISH language … what a shame ! ) . Gesellschaftlich gängige Phrasen , klischierte Bilder geben den Stoff ab zu diesem LEXIKON DER GEMEINPLÄTZE . Freilich - und hier mögen wir in|ad|ae|qu|at nur unsern Hut ziehen - dürfen wir in keiner Weise beanspruchen , auch nur ein Hundertstel des Flaubert’schen Witzes flottzumachen und auf den Screen zu kriegen .

Dass auch wir Teil dieses Systems sind und uns nicht immer dessen Regeln und Verführungen zu entziehen vermögen , versteht sich - verstehen Sie - selbst . |||

KLANGAPPARAT

Die Letzt wird die Erste gewesen sein : Mit Nummero Vier unseres kleinen Portraits des Netlabels [ schall ] sind wir bei dessen Jungfern- Release angelangt , einer medial pragmatischen Selbsthilfe der Saarbrückener Elektronica- Szene . Fein gestaltet , online schön eingerichtet , zeigteczz hörempfehlung man von Anfang an Klasse und den Hang zum EP- Format . Aller Anfang machte - ja , fast richtig geraten - ein Mann namens Abel , also schon namentlich ( biblisch familiär ) dem Urpapa Adam sehr nah . Ein Pseudonym des Label- Vaters Tino Doll ? - Sicheres gibt es da nicht zu wissen . Gleichwie : THROUGH - so der schlichte Titel von [ schall_001 ] - wartet mit drei runden Nummern auf , rund wie die in sich ruhenden minimalistisch musikalischen Erkundungen . Leise Reverbs der Clicks and Cuts- Ära , Beat mit Stil und Diskretion . CLICK TRACKS TO LISTEN . 01. without | 02. unfresh | 03. down |||

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VERRATS DATEN SPEICHERUNG



||| AVANT - PROPOS | RESTART | KEIN KLANGAPPARAT | TRAUERKONDUKT : LINKS | FINALE : DAS MOERSER MANIFEST

AVANT - PROPOS

Dieser Beitrag wurde am 11. 11. , 00:00 Uhr bis 06:00 vorbereitet und erstellt . 06:12 begann die Erstellung der obligatorischen Linkliste . Ein falscher Tastendruck und : Das Opucsulum ist futsch . |||

vorratsdatenspeicherung.de_RIP

RESTART

Der Deutsche Bundestag hat am 9. November - hinsichtlich der Jahrestage des Falls der Berliner Mauer sowie der so genannten “Reichsprogromnacht” ( engl. : “Kristallnacht” ! ) nicht irgendein Datum - für die Ausweitung der sogenannten Vorratsdatenspeicherung ( VDS ) gestimmt .

Gesamt : 524
Ja : 366
Nein : 156
Enthaltungen : 2 ( via netzpolitik)

So viel zur parlamentarischen Risiko- Abwägung zwischen “Terrorismusbekämpfung” und “Verrat” . Das Blog abgeordnetenwatch beleuchtet die Hintergründe , der Arbeitskreis Vorratsdatnspeicherung listet die Positionen der einzelnen Bundestagsabgeordneten auf . Interessant , direkt an die Quelle zu gehen , nämlich zum offiziellen Protokoll des Plenargeschens ( pdf ) :

124. Sitzung des Deutschen Bundestages am Freitag , den 9. November 2007 , Namentliche Abstimmung Nr. 1 zum Thema Gesetzes entwurf der Bundesregierung über den entwurf eines Gesetzes der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmassnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG ; Drs. 16/5846 und 16/6979
Beginn : 14:02 , Ende : 14:05

Der Abstimmung über das Ausmass des künftigen Verrats hat also GANZE DREI MINUTEN in Anspruch genommen .

Den besten Überblick gewährt dieser Tage ( neben hoch aktiven Quellen wie netzpolitik oder heise ) der News Aggregator Rivva : Hier ist - unseren nicht bloggenden Lesern sei’s geflüstert - das Verhältnis von Einzelmeldung und Blog- Reactions am eindrücklichsten dargestellt . Besser als jede Ranking- Liste zeigt sich hier auf einen Blick die Vielfalt der Kanäle und Stimmen .

Freilich rücken ( mit zeitlicher Entfernung der unmittelbaren Meldungen ) die “Themenknoten” samt Kommentarschwärmen zusehends aus dem Blick . Also bitte nachsehen , bevor diese Namen und Nachrichten buchstäblich AUS DEN AUGEN , AUS DEM SINN geraten .

So verzichten wir auf die Rekonstruktion der etwa 56 verlorenen Meldungen und Links und setzen an diese Stelle nur die vom Arbeitskreis Vorrratsdatenspeicherung lancierte Traueranzeige .

vorratsdatenspeicherung.de_RIP

In Umwandung des berühmten Final- Satzes aus Ingeborg Bachmanns MALINA liesse sich sagen : ES WAR VERRAT . |||

Aus aktuellem Anlass : czz no music

KEIN KLANGAPPARAT |||

 TRAUERKONDUKT : LINKS

Als Trauerkondukt folgen einige aufschlussreiche Links

FINALE : DAS MOERSER MANIFEST ( click to enlarge )

ravenhorst vorratsdaten 01

Quelle : Gegen Vorratsdatenspeicherung & ausufernde Telekommunikationsüberwachung ( Ravenhorst , 9. 11. ) |||

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MASHUP | quergelesen : TechMech



||| Während die Movers & Shakers bereits ganz auf Semantic sind , beschwemmt die 2.0 Welle den Mainstream . “Absahnen und wie und was” überhaupt hiess es beim 2.0 Summit zu San Francisco . Über den Hype ums Mitmach-Web und den Big Deal der Social Networks berichtet heise . Details in der Technology Review. Einzel- Features zu den Aufführungen der - watch out now ! - www- grössten Holders and Molders gibt’s im GUARDIAN : Rupert Murdoch , Craig Venter , Mark Zuckerberg ( Facebook ) , Steve Ballmer ( MS ) , Meg Whitman ( eBay ) , eine Reihe von Tidbits obenauf , was so viel heisst wie “Leckerbissen” . Wer mag bei Ansicht dieser Welt- Macht- Namen nicht in Grübeln geraten darüber , ob auf diesem Level überhaupt noch Gagen bezahlt werden . Als Vertreter und Vorsprecher - wenn nicht gar Impersonator - einer global erfolgreichen Geschäftsidee : Ist man da kultiger Guru , Einfach- Bescheidwisser , nach Karatzahl bezahlter Konsulent oder Missionsreisender in eigenem Heil und seiner Idee ? |||

GRAPHICAL USER INTERFACE

icon Trashbin Susan Kare apple 1983fWäre es zum je zum Massenhaften Mitmachen gekommen , hätte es nicht das grafische LOOK AND FEEL- Interface von Apple gegeben mitsamt der berühmten Trashbin & Co ? - Im Jetzt- Netz kann man sich vor lauter Buttons und Icons und Pics und Widgets laum mehr retten . Jetzt explodieren rechtzeitig vor X- mas EZ GUI- Gifts in diesem Stil . Mehr und einige Design- Geschichte auf der Seite der Trashhbin- Erfinderin Susan Kare. |||

HOW TO

icon Trashbin Susan Kare apple 1983fWir hatten da eben einen Bericht aus dem gestirgne WIRED zitiert - eine gute Gelegenheit , endlich einmal auf dessen HOW TO WIKI- Department hinzuweisen , den ultimativen Gegen- Crash- Kurs für geschundene Zwei Nuller und selbstredend cum grano salis . Etwa : Make Friends at the Office Who Really Count , Lose Weight While You Work , Run a Corporate Blog , Become the Boss , Be a Whistle-Blower , Get Promoted , Get Fired , Get big on YouTube . Letzteres erwischt uns just im Tun . Mehr dazu später . Konkrete Lebenspraxis finden wir in|ad|ae|qu|at freilich in den Tipps zu Cheat on the Need to Sleep . Wir sind längst Micro- Sleep- Spezialisten und UBERMAN unser Mann , geht’s um die Lotrecht- Waagrecht- Balance- Bilanz . |||

BLOG : NIE ZU WENIG

icon Trashbin Susan Kare apple 1983fZitieren wollen wir hier aber doch noch die Fach- Sache Make Your Blog Popular , damit You know , what we mean , when we suppose “in|ad|ae|qu|at” being the MADE- TO- MEASURE- NAME for the blog you are about to read :

David L. Sifry, founder and CEO of Technorati, keeps tabs on more than 45 million weblogs. Here’s his advice for cracking his site’s Top 100 list.

  1. React quickly. Commentators like Andrew Sullivan and Michelle Malkin draw megatraffic with immediate rebuttals to A-list pundits at The New York Times and Fox News.
  2. Make your posts easy to read. Italian comic Beppe Grillo broke into the Top 10 by setting his key points in boldface.
  3. Link, link, link! It’s counter-intuitive, but the busiest blogs in Technorati’s index are those like Insta-Pundit.com that link prolifically to other sites. Linking works because most bloggers reciprocate by sending their readers your way.
  4. Optimize for search engines. Put the name of your blog (even if it’s just your own name) in the main URL and the title tag of your site. On Technorati, identify your blog with search topics, like “politics” or “sewing”
  5. Post, post, post! Chinese actress and director Xu Jinglei has the most popular blog on the planet. At first we thought it was a glitch in our system, but it turns out she’s a real-world celebrity who makes time to post almost every day. What’s your excuse ?

Hier übrigens noch einmal Sifri , und seine appearance @ web2.0 | SF . |||

BLOG : NICHT ZUVIEL

icon Trashbin Susan Kare apple 1983fAber noch einmal zur “erfolgreichen” Form und Dramaturgie des Bloggens . Denn was mag man nun wieder davon halten , wenn PR- Fachmann René Kriest deklariert , dass Zuviel Qualität jedem Blog schadet ?

Gelegentlich kann jedoch Qualität auch schädlich sein, dann nämlich, wenn es zuviel des Guten wird. Masshalten ist eine Kunst unter deren Ägide sich Qualität zur Meisterschaft entwickeln kann. Für Blogs gilt das Credo, masszuhalten zwischen anspruchsvollen Artikeln hoher Güte und kurzweiligen Einsprengslungen unterhaltsamer Art und Weise. ( … ) Wer jeden Tag Champagner vorgesetzt bekommt, wird dies irgendwann nicht mehr als Besonderheit empfinden. So verhält es sich auch mit Anspruch und Qualität.

Das lassen wir jetzt hier einfach mal in|ad|ae|qu|at stehen und still vor sich hin perlen . |||

WIE WISSEN ?

icon Trashbin Susan Kare apple 1983fDass die Suchmaschinen- Optimierung ( SEO ) zu den Basis- Features eines jeden Blogs gehört , wisse , dachte man , jedes Kind . Und es mag einem da schon ein wenig sonderbar dünken , wenn sich jetzt just die NETZZEITUNG - - Wie man sich selbst gut bei Google platziert - - volksbildnerisch betätigt , als wäre die Chose neu : “Suchmaschinen-Optimierung heisst das Zauberwort ” . Bezaubernd . Besser , man liest gleich die Quellen wie blognation Germany oder den Problogger , um über frische Dienste nicht erst via journalistischer Verklickerung zu wissen . Auch andernorts gibt’s direktere und bessere Infos etwa über SEO- Communities in User- Groups .

So wie TechCrunch muss man’s halt machen , Huffington berichtet von schön schwarzen Zahlen ( $240,000 per month in advertising ) des kultigen Blogs und Slahdot ist nun auch schon zehn Jahre alt und bereits Namensvater des sogenannten Slahdot- Effekts . Nun , unser Traffic ist glücklich nicht in diese Richtung explodiert , als uns Deutschlands dbc- Nummer 2 , Robert Basic verlinkte . Erinnert sei aber auch an das Modell Techmeme , das deklarierte Vorbild für den den deutschen Aggregator Rivva , dessen Betreiber Frank Westphal allerdings auch nicht gefeit ist vor gewissen Ernüchterungen . Seine Überlegungen zum sonderbaren Downgrade des Dienstes gewähren - ganz wie die Kommentare - einen guten Einblick in die Mechaniken des informellen Nach- Richtens . In die selbe Kerbe der Feststellung vergleichsweiser geringen Traffic- Ziffern bei Techmeme schlägt Guardian- Tech- Blogger Bobbie Johnson . Wer das Problem kennt , wird die plakative Agitation Why we all overestimate Techmeme’s influence als solche decodieren . |||

ZAHLEN , CHARTS

icon Trashbin Susan Kare apple 1983fDass die dbc | Deutschen Blogcharts , Manchen als fragwürdig gelten , ist bekannt , spätestens seit uns in|ad|ae|qu|ate Österreichbeschimpfung unterstellt wurde . dbc- Macher popkulturjunkie lässt trotzdem nicht locker und bastelt an weiteren Statistiken , diesmal : die meistabonnierten deutschen blogfeeds . Von den den Top 10 haben wir unsererseits interessehalber gerade mal einen ( 1 ) Feed im Abo : Insgesamt allerdings 217 . Im Moment mit “lediglich” 1.321 ungelesenen Meldungen .

Ja, die Statistik : Als Aufreger immergrün und mindestens so hitzig bespieen und hofiert die das ( Un ) Wesen der Preise und Awards . Ein paar Daten gefällig , am besten im Verschnitt von tau- echter Frischware und schon länger Eingerextem ? - Hier gilt : Nur die Masse macht’s , und die Montage . An einem Mittwoch wie diesem . Zum Beispiel die irgendwie abstrakte und als Tatsache dargereichte Meldung , dass ca. 880.000 deutschsprachige Internetnutzer ( Alter 14 bis 64 ) “gelegentlich in ihrem eigenen Weblog” schreiben und “340.000 regelmässig ” ( heise) . Stellen wir uns jetzt die Einwohnerschaft der Stadt Linz vor ? Und : Was würden uns diese Ziffern dann und weiters mitteilen ? - Irgendwas mit “Viel ?” - So , in diese Richtung . Egal . “Zahlen” gelten nun einmal wie “Namen” als Nachrichten . Journalistenregel Numero eins . |||

KARTIERUNG , TYPOLOGIE

icon Trashbin Susan Kare apple 1983fDas spiegelnd kess formulierte ThemaForscher kartieren das Web ( SpOn , 10 . 10. ) klingt natürlich süffiger als es die Knochenarbeit und die Ergebnisse eines akademischen Lebend- Checks von Millionen IP- Adressen wirklich war . Interessant bleiben allerdings die Fragen nach Sinn und Methode (ANT Censuses of the Internet Address Space ) , speziell allerdings das Making Of der Visualisierung : Plotting the Whole Internet . In München hat man derweil eine Typologie der 2.0- User- Gruppen , wie Wort ge|fecht berichtet :

Die Typologie unterscheidet zwischen (1) Typen mit sehr grosser Affinität zum Web 2.0 und grossem Kommunikationsbedürfnis, (2) Typen mit geringer Web 2.0 Affinität und geringem Kommunikationsbedürfnis und (3) Typen, die das Internet nur sporadisch nutzen. Diese drei Gruppen unterteilen sich wiederum in mehrere Typen. Bei den aktivsten Usern (1) sind dies die folgenden:

  • Die Sehnsüchtigen - Kontaktsuchende Mitläufer: Diese eher bescheidenen Menschen suchen harmonische Beziehungen auf Plattformen wie Single.de und in Video-Communities (10 Prozent aller Onliner).
  • Die Denkenden - Anspruchsvolle Strategen: Ehrgeizig und analytisch interessieren sie sich für Websites wie Bildblog und kommunizieren in Communities wie StudiVZ und Feierabend.de (7 Prozent).
  • Die Fühlenden - Emotionale Optimisten: Sie besuchen Empfehlungsplattformen, treffen sich am liebsten mit Freunden und gehen Shoppen, wo sie sehr intuitiv entscheiden (5 Prozent).
  • Die Freien - Konsumorientierte Individualisten: Gebildet und freiheitsliebend, konsumieren und geniessen sie gerne mit anderen und schätzen das mobile Internet (20 Prozent)

Für die mittelmässig aktiven (2) sind dies:

  • Die Relaxten - Schlichte Unterhaltungsorientierte: Unterhaltung und Entspannung treiben diese Typen an. Sie lassen sich auch im Internet eher treiben und haben dort keine bevorzugten Adressen (23 Prozent).
  • Die Getriebenen - Informierte Realisten: Sie stellen sehr hohe Ansprüche an sich und achten auf ihre Gesundheit.Soziale Online-Netzwerke sind zwar bekannt, sie tauschen sich aber nur selten darin aus (16 Prozent).

Die eher inaktiven Typen (3) schliesslich unterteilen sich in:

  • Die Ruhenden - Konservative Beobachter: Die älteste Gruppe unter den Onlinern weist kaum Affinität zu Communities auf.
  • “Die Ruhenden” zeichnen sich durch traditionelles Einkaufs- und Informationsverhalten auf und verfügen über das höchste Haushaltsnetto-Einkommen. (10 Prozent).
  • Die Skeptiker - Bodenständige Passanten: Sie verhalten sich klar und vernünftig, sind fair und objektiv, nutzen das Internet und seine Kommunikationsmöglichkeiten bisher aber kaum (9 Prozent) |||

KOPIERT

icon Trashbin Susan Kare apple 1983f Was haben nun aber wir in|ad|ae|qu|at hier gemacht , ausser den p. t. Werten Lesern einen kleinen Persönlichkeitstest anzubieten ? - Korrekt , wir haben zitiert .

Die von Michael Gisiger - allem Anschein und dem Ruf seines Blogs gemäss - sorgfältig ausbereiteten Daten haben wir hier kopiert und ein wenig umformatiert , statt selbst an die Quellen zu gehen und diese neu zu paraphrasieren . Im Web 2.0 darf man das , und ist seitens des Common Creative sogar willkommen : Gerne werden auch wir - wenn wir schon ein Thema in|ad|ae|qu|at from the scratch erarbeiten ( wie die gestrige Darstellung des Systems “BOBs” ) - zitiert , vorausgesetzt freilich ( und das ist , bitte sehr , unter dem Fragezeichen- Button ABOUT nachzulesen ) , man nennt uns , auf dass wir und unser Werk kenntlich seien . In diesem Sinne bleiben auch die Texte und Bilder des SALON LITTÉRAIRE urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne Quellenangabe ( nota bene : auch der Bilder ) irgendwo hingeklebt werden . |||

FEED ME

icon Trashbin Susan Kare apple 1983fWenn wir uns eben des Wort|ge|fecht- lichen News- Aggregats bedient haben : Wie haben wir es gefunden ? - Korrekt : Via RSS- Feed- Abo . Auf diese Weise kann man in einem News- Reader die Titel und Abstracts der Meldungen aus - zig Nachrichtenquellen , Blogs , Newsletters , Zeitungen etc. durchsehen , ohne die einzenen Seiten , ihre Scripts und Bilder extra öffenen zu müssen . Für das Blog - siehe die oben angesprochenen Fälle Rivva und Techmeme - kann der massige Umstieg der User auf RSS natürlich massive Click- Zahl- Verluste bringen : RSS-Feed schlecht fürs Ranking , fasst Der bayrische SEOblogger die Sachlage sehr anschaulich zusammen .

Per RSS- glangt man freilich auch zu schnellem Content , den einfach herauszukopieren und als eigenen auszugeben nicht wenige Blogger zaudern . Marnem dokumentiert mehrfach und eindrucksvoll ausfühlich solche Urheberrechtsverletzung en .

Mithilfe eines Content- Management- Systems kann man das Bloggen sogar automatisieren , d.h. , die Infos gehen vom Aggregator ohne eigenes Dazutun in das Blog . Die zunehmende Anwendung solcher automatisierten Dienste führen - systemisch gesehen - zu einer ungeheuren Selbst- Reproduktion des Immergleichen und damit zur entsprechenden Unifirmität der Inhalte . An der Frage , ob dieses mechanische Reproduzieren Sinn des Bloggens sein soll , scheiden sich freilich die Geister - speziell derjenigen von Business- Blogern auf der einen Seite und den “privaten” auf der anderen . |||

THE “SOCIAL”

icon Trashbin Susan Kare apple 1983fIm Grunde genommen ist ja auch das Bloggen nicht mehr der rechte 2.0 Schrei . Mehr Geld und Power steckt in den Social Networks drin , welche … nun ja , dann - samt Daten - wieder einem Unternehmen gehören . Diesen Turn spricht Don Alphonso mit seinem Dkitum vom Viagra der Medienkonzerne treffend an . Auf seiner Seite kann man Einiges an Close- Reading zum deutschen SN StudiVZ nachholen .

Auf den Namens des ( neben MySpace ) dafür paradigmatischen Facebook anspielend , serviert der Econimist Face to interface einen praktischen Schnappschuss der Firmen , Fakten und Zahlen . Die NYT deklariert bereits eine eigene Facebook Generation . 47 Millionen active users im Oktober 2007 , 4 Mio. neue User / Monat , 150 Tausend neue User / Tag . Der englische Wiki- Artikel zu FB ist ausgreifend und benennt die Privacy- Probleme . |||

TOD OF HOMEPAGE

icon Trashbin Susan Kare apple 1983fDie eigene Seite mit Profil und Blog im Social Network , dem also gilt , wie man hört die Gunst der Stunde und nicht mehr der klassischen Webseite , im Volksmunde “Heimat | Home | Seite | page” . Olia Lialina widmet dem Verschwinden der Homepages einen nachgerade berührendes Feature ( TP ) . Als Teil 1 einer Reihe von Erkundungen im VOLSTÜMLICHEn WEB . “Wie” , lautet die Frage , “sieht das Web von heute aus, wenn es nicht mehr als Technologie der Zukunft gesehen wird, wenn es Teil unseres Lebens geworden ist, und voll ist mit Leuten, denen das Medium selbst ziemlich egal ist ?”

Homepages gibt es nicht mehr. Stattdessen gibt es andere Genres: Benutzerkonten, Profile, Journale, Kanäle, Blogs und individuell eingerichtete Startseiten.

Professionelle Webentwickler und -designer verachteten Homepages (und zwar persönliche Homepages) schon Mitte der 90er Jahre. 1998 formulierte Tim Berners-Lee in einem Interview für das W3J seine Einstellung zu privaten Homepages: Die Nutzer nennen diese Seiten zwar Homepage, aber eigentlich sind sie so etwas wie Gartenzwerge, die man sich in den Vorgarten stellt.

Nun , aber immerhin , so führen wir den Gedanken fort , waren diese Gartenzwerge persönlich ausgesucht und gestaltet , von eigener oder von gedungener Hand . Jetzt , im Zeitalter der SOCIAL NETWORKS , braucht es keine Gartenzwegfachleute mehr zum Formen , Bemalen , Glasieren und Brennen . Dafür gibt es leicht handhabbare Präfabrikate , welche sich der Laie leicht und ohne Ganzkörpereinsatz zu Eigen machen kann . Der Eintrag des eigenen Namens @ Wikipedia : Das sei , so reuters , the latest status symbol aka Gartenzwerg .

Gewonnen wird / wurde damit zweifellos der Vorteil der USABILITY . Und endlich sind wir nicht mehr Sklave unserer Webmaster . W