Tag Archive for 'schall'

Reread another - Getrude Stein im Krieg



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Gertrude Stein : Reread another . A Play

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Scene XIX

How can you.
How can you.
Let me lead you gently.
Where to.
Anywhere I want to.
The battle Reader.
How many pictures are sold.
Do you know what discussion is.
Do you know whom a discussion is with.
I am very happy here.
I am much happier than to-day.
Than yesterday.
Than every day.

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A continued story is one that continues when it is begun.

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KLANGAPPARAT

Ein reizvolles Beispiel inter- nationaler , inter- kultureller Kooperation im Zeichen der Produktion elektronischer Musik wird mit der jüngsten Release czz-hoerempfehlungdes Netlabels [ schall ] geliefert : Das russisch- italienische Duo “alexxei n nig” ( MySpace ) variiert die Antagonismen von “Fläche” und “Beat” , um sich peu à peu in leicht dubbigen Parallelläufen einzuschwingen . Die “blow away“- EP ist ergo für Denker wie Tänzer gleicherweise geeignet . CLICK LINK TO LISTEN TO STREAM ( WMP ) .

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Saul Steinberg : Subtile Sensationen ( Grand Tour virtuelle , Etappe 1 )



||| GRAND TOUR VIRTUELLE : EXHIBITIONS SUMMER 08 | ETAPPE EINS : SAUL STEINBERG IN PARIS | THE NEW YORKER | EMPFEHLUNG | KLANGAPPARAT | LINKS

GRAND TOUR VIRTUELLE : EXHIBITIONS SUMMER 08

And here we go mit in|ad|ae|qu|ats kleiner Grand Tour durch einige Ausstellungen dieses Sommers . Deren gemeinsamer Nenner darin besteht , dass sie an jenen anderen Orten der Echtwelt sich befinden , welche uns im Real Life derzeit leider unerreichbar sind . The grass is always greener at the other side of the fence . Nun , so übergehen wir den Zwischen- Raum hiermit eben virtuell .

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ETAPPE EINS : SAUL STEINBERG IN PARIS

Girl in Bathtub 1949 The Saul Steinberg Foundation

( Girl in Bathtub , 1949 - The Saul Steinberg Foundation )

Noch bis zum 27. Juli sind in der Pariser Fondation Henri Cartier- Bresson über 100 Grafiken des zeichnenden Poeten Saul Steinberg ( 1914 -1999 ) zu sehen . Der Wiedererkennungswert der vor allem im New Yorker publizierten Zeichnungen ist hoch , nichtsdestoweniger derjeniger der - wie auf dem berühmten Portrait der österreichischen Magnum- Photographin Inge Morath in personam festgehaltenen - Masken . Die Ausstellung war zuvor bereits in der New Yorker Morgan Library und zieht dann weiter ins Kunsthaus Zürich ( 22. 8. bis 2. 11. 2008 ) , wo man bereits eine feine ( Presse- ) Bilderseite vorbereitet hat . Ein dritter europäischer Ausstellungsort soll noch bekannt gegeben werden.

The Saul Steinberg Foundation

Die beste Biographie des nahe im rumänischen Rimnicu- Sarat als Sohn eines Buchbinders geborenen Zeichners , der in Bukarest Philosophie und in Mailand Architektur studierte , bietet fraglos die Heimseite der Saul Steinberg Foundation . “Den kleinen Zusatz di razza ebraica im Abschlussdiplom hinter seinem Namen sah er als Warnung” , formuliert die bei Diogenes publizierte Biographie den Anlass , Mussolinis Italien gen USA zu verlassen . Ein Goethe’sches “Amerika , du hast es besser” wollte sich gleichwohl nicht einstellen : Es ist und bleibt der scharfe Blick des Immigranten , der die oft befremdlichen Americana diskret , aber spitz aufspiesst .

Untitled 1948 Beinecke Rare Book and Manuscript Library Yale University

( Untitled , 1948 - Beinecke Rare Book and Manuscript Library | Yale University )

Steinbergs “way of reasoning on paper” ( Steinberg über Steinberg ) scheint nicht wenige Kommentatoren - wie hier Grace Glueck in der NYT - zu einer Art sprachlichen Onomatopoesie herauszufordern :

Cartoonist-artist extraordinaire, he was a veritable Leonardo of graphic drollery. His famous New Yorker cover positioning Manhattan at the center of the world may be his best-known drawing, but he took on everything — Floridians, linguistic concepts, erotica, cowboys, Cubism, nature, architecture and women — with visual puns, manic doodles, grandiloquent calligraphy and other inspired approaches. An irresistible force, he produced no fewer than 87 covers, 333 cartoons and 71 portfolios containing 469 drawings for The New Yorker over six decades, besides hundreds of other works.

Sehr lesenswert dahingegen Ben Davis’ Aufsatz über die Zerisssenheit Steinbergs zwischen Popular- und Hochkultur , kulturindustrieller Professionalität und künstlerischer Aura .

Untitled 1961 The New Yorker July 29 1961

( Untitled , 1961 - The New Yorker , 29. 7. 1961 )

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THE NEW YORKER

View of the World from 9th Avenue 1976 Cover drawing The New Yorker March 29 1976 Saul Steinberg The New Yorker, 1976 03 29, Cover

( View of the World from 9th Avenue , 1976 - The New Yorker , 29. 3. 1976 )

Hier ein Zitat aus dem Nachruf der Zeitschrift , welche mit Steinberg ihren bedeutendsten Künstler verlor :

Syllabically, it can be said that Saul Steinberg was small and graceful, and that his face, in the fifty years he lived in New York and worked for The New Yorker, never seemed to change. ( … ) His burden was to be thought of as a “philosopher of representation” or a “sophisticated commentator on the nature of modernism,” when the truth was that in his drawings he was putting down his perceptions as simply as he could, making a map of his mental landscape as directly as a caveman drawing his bisons, as a child drawing his brown earth and blue skies….“I realized today: the umbrella and the bicycle are the two perfect things that we cannot make for ourselves,” he once said to a friend over the phone. “We know how they work, we follow their operation, they are X-rays of themselves, but we cannot make them, even with effort. Very simple, but we are stumped. So now I realize why the umbrella and the bicycle are so common in modern art. Picasso. Duchamp’s wheel. Leger’s umbrellas. Magritte. It is because this is the only honest review we can give the modern artist: Very simple, but we are stumped.” ( The New Yorker , 24. 5. 1999)

Untitled 1962 The New Yorker November 17 1962

( Untitled , 1962 - The New Yorker , 17. 11. 1962 )

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EMPFEHLUNG

Viel ist derzeit nicht lieferbar : Aber das Diogenes- Bändchen Schatten und Spiegelungen - Eine Art Autobiografie ( 2002 ) gibt einen besonders schönen Einblick in die allmähliche Verfertigung der poetischen Linie beim Zeichnen von Architektur . Ausserdem ist bei der Yale University Press ein hochgelobter Katalog zu den Illuminations erschienen - die Einleitung stammt von niemand Geringerem als Charles Simic.

Untitled 1971 The Saul Steinberg Foundation

( Untitled , 1971 - The Saul Steinberg Foundation )
( Mind the cat !)

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KLANGAPPARAT

Den Klangapparat halten wir angesichts der Steinberg’schen Grafiken bewusst sanft , wenn auch nicht eben passiv kontemplativ : Wie die leicht czz-hoerempfehlungvom Wind gekräuselte Oberfläche eines stehenden Wassers oder das berühmte rieselnde Bächlein gibt sich die beim Netlabel schall herausgekommene EP mit dem treffenden Titel “l´essai” bewusst szizzenhaft und ein bissel naiv . Wir würden diesem offensichtlichen Frieden allerdings kaum trauen : Mit den Künstlern bitume & pier lauern Hechte im Karpfenteich . CLICK TRACKS TO LISTEN : 01. old school ( samedi recolage ) | 02. the rainbOw’s car | 03. smoking water | 04. rich like you |||

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LINKS

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You Own Me Now Until You Forget About Me : in|ad|ae|qu|at @ online exhibition



|| RL- EXHIBITION @ LJUBLIANA | KONZEPT ( IN FALSCHER PARAPHRASE ) | RL- OBJEKTE | ONLINE- ANMUTUNGEN : AUSSTELLUNG 2.0 ? | ONLINE- ANEKDOTE | KLANGAPPARAT

RL- EXHIBITION @ LJUBLIANA

Ferdiand de Saussure signifiant signifie

Unter dem viel- und anzüglichen Titel “You Own Me Now Until You Forget About Me” liesse sich Einiges über Beziehungsdinge reflektieren , meint aber diesmal präzise eine primär von Birgit Rinagl und Franz Thalmair ( CONT3XT.NET , _____fratha__ ) in der Echtwelt inszenierte Ausstellung .

Seit 16. Mai und bis 22. Juni sind in der Moderna galerija ( Museum of Modern Art ) Ljubljana reale Objekte und Installationen von Mary-Anne Breeze ( mez ) , Codemanipulator® , Christina Goestl , Karl Heinz Jeron & Valie Djordjevic , carlos katastrofsky , Jörg Piringer sowie Marek Walczak & Martin Wattenberg zu sehen . |||

KONZEPT ( IN FALSCHER PARAPHRASE )

Ferdiand de Saussure signifiant signifieWer das Kuratorenduo und deren Plattform PUBLICCURATING nennt und kennt , weiss , dass es hier hoch reflexiv hergeht . Das der Ausstellung zugrunde liegende Konzept ist daher in seiner Komplexität nicht eben leicht in einfache Worte zu bringen . Ausgehend von de Saussures binärer Auffassung des Sprachlichen Zeichens in Manifestation ( signifiant >< parole ) und bedeutungsträchtiger “Meaning” ( signifié ) wird überprüft , was in den ephemeren Sphären des digitalen Zeitalters überhaupt noch an kommunikativer Verbindlichkeit hergestellt werden kann . Jenseits der materiellen Präsenz eines ( etwa im Kunstwerk manifestierten ) “Sprechaktes” und seiner fasslichen Kontexte wird das Wahrnehmungs- und Verstehensverhältnis allerdings prekär .

Dass Sprache im digitalen Kunstwerk sich einerseits in den Programmiercodes “versteckt” , welche das “disembodiment” von Kunstwerk und Schöpfer durch ( kompensierende ? ) “Übersetzungen” in Bildgebung und Gestaltung steuern , wird vom Betrachter selten reflektiert . - In der Tat haben wir beim kürzlichen Updaten von Wordpress sowie anlässlich des danach nötigen Umprogrammierens einiger Features förmlich Bauklötze gestaunt , in welchem Ausmass das Funktionieren des ganzen Werkels auf ( je nach Perspektive ) ziemlich primitiven bzw. höchst codierten Textbrocken beruht . Nur muss man deren CODEC ( coding | decoding ) eben kennen , um Nägel mit Köpfen zu machen und den Hammer als Werkzeug sachdienlich zu verwenden .

Die Frage , wo das digitale Kunstwerk bleibt , wenn der User “offline” geht , erinnert an die alte Vorstellung von den kleinen Männchen im Radioapparat , die erst dann losquasseln , wenn wir den Einschaltknopf betätigen . Aber ist die im traditionellen Kunstraum des Museums physisch aufgestapelte und -gehängte Kunst für uns nicht ebenso “virtuell” , wenn wir nicht hingehen ? - Können wir überhaupt davon ausgehen , dass es diese Kunst überhaupt gibt , wenn wir sie nicht gerade betrachten ? - Schön konstruktivistisch geantwortet : Das ist ebenso egal wie die müssige Frage , was im Netz abgeht , wenn wir uns von ihm abwenden . Hauptsache ist , dass wir mit den ästhetischen Entitäten in Kommunikation | Beziehung treten , wenn diese - gleich , ob im White Cube oder auf YouTube - in Evidenz treten .

Soweit die in|ad|ae|qu|ate “map of misreading” dessen , was die Kuratoren als komplexes Konzept ersonnen und in Text gesetzt haben . Man lese und denke da doch eventuell selbst :

In the end there is nothing of an object here, just a process, a set of rules that leads you to the point of questioning unicity, ownership, and the object-like nature of digital art works and what you can own is nothing more than the memory of it. |||

RL- OBJEKTE

Ferdiand de Saussure signifiant signifieZwar sind die echtweltlichen ( RL = real life ) Objekte durchaus in Ljubljana aufzusuchen , doch lässt sich das örtlich Unbesehene durchaus per Netz- Repräsentation erhellen . Das ist praktisch , weil neben dem photographischen Rendering gleich der Erklärungstext steht und die Links den Interessierten umstandslos in den jeweiligen Künstlerkosmos katapultieren . Auch auf diese Weise kann sich der Besucher | User aus dem Offerierten jeweils seine eigene Ausstellung kreieren . Wir hier reisen in|ad|ae|qu|at auf randomisierter Route von Proust’s “Recherche” im Binärsystem ( Karl Heinz Jeron & Valie Djordjevic ) bis zu Kasimir Malewitschs epochalem “Schwarzen Quadrat” ( 1915 ) , welches sich nach sukzessiver Um- und Rück- Codierung durchaus kreisförmig ausnehmen kann : “HTML-Malevich / HTML-CSS-Malevich” ( Codemanipulator® ) . Aus dem derzeit unerträglich gehypten Mikro- Kommunikationssystem Twitter ( u. a. ) speist sich Mary-Anne Breezes script | Schrift- Hybrid einer ” 404 poetry” , den pittoresken Assoziationen von Schriftzeichen Christina Goestls ( clitoressa.net ) explizit abstrakte Arbeit “viva la vulva” auf den kulturanthropologisch universalen Grund . |||

ONLINE- ANMUTUNGEN : AUSSTELLUNG 2.0 ?

Eine reizvolle Idee , die Ausstellung über die Mauern des Museumsraums hinaus auszudehnen und laufend neue Exponate zu assemblieren , formuliert sich in einem “Call for contribution” . Wir waren in|ad|ae|qu|at so frei , unser “RADIO | JELINEK | REMIX“- Video einzureichen . Für Ein- und Feinsichtige sei die Spurensuche mit Hilfe des folgenden Screenshots erleichtert , womit ein recht selbstreferenzieller Zirkel bzw. Pleonasmus entsteht , da das unten gelistete “Ausstellungsobjekt” im Grunde lediglich in einem Direktlink auf die entsprechende Seite in diesem Blog besteht . - Egal : Uns galt das olympische Prinzip eines interesselos wohlgefallenden “Dabeisein ist Alles” .

You own me 02 click to XL

Dass eine Ausstellung auf diese Weise “2.0- mässig” weiter wuchert , ist eine hübscher , obgleich mittlerweile bekanntlich auch ambivalent zu reflektierender Gedanke . |||

ONLINE- ANEKDOTE

Ferdiand de Saussure signifiant signifieWie selbstverständlich Spätgeborene mit dem Prinzip der User- Beteiligung | Intervention ( also “Mitmach”- Prinzip 2.0 ) umgehen , verweist die von den New- Media- Experten Clay Shirky kürzlich auf der Web 2.0 Expo in San Francisco rapportierte Anekdote :

I was having dinner with a group of friends about a month ago, and one of them was talking about sitting with his four-year-old daughter watching a DVD. And in the middle of the movie, apropos nothing, she jumps up off the couch and runs around behind the screen. That seems like a cute moment. Maybe she’s going back there to see if Dora is really back there or whatever. But that wasn’t what she was doing. She started rooting around in the cables. And her dad said, “What you doing?” And she stuck her head out from behind the screen and said, “Looking for the mouse.”

Shirkys Conclusio :

Here’s something four-year-olds know: A screen that ships without a mouse ships broken. Here’s something four-year-olds know: Media that’s targeted at you but doesn’t include you may not be worth sitting still for.

Mehr über Clay Shirkys Päsentation “Where You Find the Time to Spend Online” plus Video @ lifehacker . |||

KLANGAPPARAT

Die Vielzahl der in creative commons- Manier publizierenden ( sic ) Netlabels generiert natürlich nicht nur extreme Meisterleistungen , sondern auchczz hörempfehlung einen Sog bzw. Strom von ebenso leicht zu produzierender wie zu konsumierender Kurzware . Dies ist mitnichten im Sinne einer negativen Abwertung aparter “eazy listenings” zu lesen , ganz im Gegenteil : Die eben als Release # 13 vom Saarbrückener Netlabel schall dargebotenen “maps of nowhere” sind bestens dazu angetan , verhärtete Hirnkarten wieder weich zu kriegen . Die EP , welche “the marx trukker” vorlegt , mag man als basale Stimulation gerne annehmen . Von Tausenden begeisterter Zuschriften sowie von Wunderheilungen wir zu einem späteren Zeitpunkt zu berichten sein . CLICK LINKS TO LISTEN : 01. achtmasterdub | 02. navigator | 03. südseeperlen | 04. wellengang |||

blog - on method II : Digital Object Identifier System , part 1



||| DOI : EINFACH KOMPLIZIERT | GESCHICHTE | KOSTEN VS KOSTEN | SEMANTIC FRAMEWORK | DOI- NAME | NAME : STRUKTUR | RECHTE & PFLICHTEN | FEINTUNING | DOI- NAMEN , BEISIELE | AUSBLICK | LINKS | ÄRZTLICH EMPFOHLEN : KLANGAPPARAT

Zweihundertfünfundneunzig ( 295 ) pdf- Word- und Powerpoint-Dokumente lagern mittlerweile in unserem Projektordner “SEMANTICS” , davon 65 alleine im Unterordner “DOI” . Eine neue Welt an Begriffen , Konzepten und Methoden , eine Reise auch im Strom der Transformation des Verlagswesens von den Hochglanz- Saisonprogrammen hinab in die Tiefen von Datenbanken , Web-Services und schnell drehenden Geschäftsmodellen . |||

DOI : EINFACH KOMPLIZIERT

on method rotDas DOI - SYSTEM wird einleitend oft recht einfach dargestellt ( Link A ) und nimmt erst bei näherer Betrachtung dann respektablen Umfang an ( Link B ) . Das DOI - Modell wird von den Betreibern als offene , gerade mal kostendeckende Methode angepriesen ( Link C ) , zeigt allerdings auch Anzeichen einer Marketing- Strategie von ra(s)tlos in die digitale Zukunft strauchelnden Verlagskonglomeraten ( Link D + E ) ( > Vgl. Musikindustrie ) . Auch kritische Stimmen blieben nicht aus ( Link I ) . Unsere praktischen Erfahrungen zeigen bisher : Die Betreiber mühen sich redlich , transparente Kommunikation zu betreiben , das Funktionsmodell scheint tatsächlich für diverse Anwendungen passende Mechanismen bereitzustellen . |||

GESCHICHTE

Nach der Grundlagenarbeit von Norman Paskin 1997 und Gründung der “International DOI Foundation” im Vereinigten Königreich 1998 geht aus einem EU-Projekt im Rahmen des e- Content Programms in Italien die erste ( europäisch mehrsprachig ausgerichtete ) Registration Agency ( mEDRA ) als erster Registrar hervor . Für Deutschland erwirbt das “MVB Marketing - und Verlagsservice des Buchhandels” die Registrations- Rechte und gründet ihrerseits die “BISAG - BuchIndustrie StandardAgentur Germany ” , welche vor allem unter dem Link www.medra.org/de ihre Dienste anbietet . Unter Anderem hat schon im Jahre 2000 die “AAP OPen Ebook Publishing Standards Initiative” DOI als das “primäre Identifikationssystem für Metadaten-Management zur e-Book Verwaltung” empfohlen . |||

KOSTEN VS KOSTEN

Die notwendig bittere Pille zuerst : DOI’s zu registrieren kostet Geld , ECHTES Geld . Höchst interessant sind daher die unterschiedlichen Preisgestaltungen zwischen mEDRA ( Italien | Englischsprachig ) und BISAG ( Deutschland ) . Nach anfänglicher Annahme , dass es “an der Quelle” bei mEDRA wohl am günstigsten sein müsse , zeigt ein Vergleich der konkreten Preislisten enorme Unterschiede ( Links F + G ) und grosse Vorteile einer Registrierung in Deutschland über MVB | BISAG . Bei mEDRA laufen pro Jahr für bis zu 1.500 neue DOI’s € 2.000 an , bei BISAG bekommt man 1.000 registrierte DOI’s schon um wohlfeile € 150 . Angesichts der in|ad|ae|qu|at|en Finanzverhälttnisse wäre eine Registrierung über mEDRA völlig unmöglich gewesen , daher danken wir der BISAG für ihre wesentlich vernünftigeres Geschäftsmodell und können mit unserem Projekt praktisch nachweisen , dass auch in der Kleinform durchaus Phantasie für persistente Kodierung gegeben ist ( > Vgl. Springer: 3 Millionen registrierte DOI’s , pdf ) . |||

SEMANTIC FRAMEWORK

on method rotMehr als eine “Unique ID” wie bei einfachen Namensauflösungen bildet DOI ein komplettes RAHMENWERK für einen “persistent , actionable identifier with semantic interoperability” und deckt damit die Schichten 1 , 3 und 5 im Lebenszyklus eines zu beschreibenden “Objekts” ab . DOI- Namen können sich auf physikalische Personen , virtuelle Konzepte oder digitale Dateien beziehen , und - besonders wichtig in der Herangehensweise im in|ad|ae|qu|at|en Projekt - können auf “Physikalische Manifestationen” , “Abstrakte Werke” oder sogar “Aufführungen” von Werken verlinken . Praktisch möglich machen dies die impliziten Festlegungen von Syntax , Deskriptoren , Namensauflösung und Administration .

Ausdrücklich muss auf den Unterschied zwischen “DOI - NAMEN” und “DOI - SYSTEM” hingewiesen werden . Ersterer beschreibt lediglich eine “Nummer” , eine daraus ableitbare Beschreibung sowie den eventuellen Speicherort . Letzteres erfasst die gesamte Kette von Abläufen . Nur diese Kombination aus Name , Data Dictionary , Auflösung und Verwaltung bringen echten Mehrwert für zukünftige praktische Anwendungen . Norman Paskin hat das in seinem Grundlagenartikel aus 1998 sehr schön formuliert ( Link H ) : “The Scope of the DOI is defined as digital services against Content” . |||

DOI- NAME

on method rot“Ein digitaler Identifikator für beliebige Objekte intellektuellem Eigentums” . Der BASIS- Aufbau eines “DOI” ( hier als singuläre Ausformung der einer Ressource dauerhaft zugeteilten ID benutzt ) entspricht den klassischen Vorgaben der “RFC 2396: URI Syntax” aus dem Jahr 1999 , verfasst u. a. vom legendären Tim Berners- Lee . Als Schema- Name dient “doi:” , ähnlich wie für per ftp erreichbare Files “ftp:” und für http - Übertragbare Webseiten “http:” verwendet wird .

Man beachte den UNTERSCHIED zwischen URN , URI und URL : URI bezeichnet den Oberbegriff , URN den “Namen” einer Ressource , und URL nur den “Ort” einer solchen . Die gewohnten “URL” sind damit das “minderwertigste” Glied in der Kette , da ja auch bei der Auffindbarkeit einer Person zunächst der Name ( eher dauerhaft ) und dann erst die Adresse ( kann rasch wechseln ) interessiert . Die URI wäre in diesem Vergleich wohl die Sozialversicherungs- Nummer , welche ja auch unabhängig von einem Orts- und Namenswechsel dauerhaft gültig ist , ganz egal , wo sich eine Person im Moment aufhält . Diese bleibt selbst dann noch EINDEUTIG , wenn die Person bereits verstorben ist , oder zwei Personen gleichen Namens in einem Land leben . Wichtigste Aufgabe der Registrations- Agenten ist daher sicherzustellen , dass jeder DOI - Name nur ein einziges Mal weltweit verwendet wird . Wie man im Teil II der DOI- Beschreibung sehen wird , besteht ein grosser Vorteil des DOI- Namen auch in der Auflösung auf multiple Speicherorte einer Ressource . |||

NAME : STRUKTUR

Nach dem Schema “doi:” folgt der fest zugeteilte Präfix “10.” ( jeder DOI-Name beginnt mit 10. ) . Dann folgt die einem Registranten zugeteilte einzigartige Nummer ( in|ad|ae|qu|at hat ganz aktuell die Nummer 3246 erhalten ) . Nach einem Backslash kann dann jeder Registrant sein ganz INDIVIDUELLES Nummerierungs- System anwenden . Ausdrücklich wird darauf hingewiesen , dass auch schon vorhandene Systeme wie etwas ISBN oder ISSN in den DOI eingebettet werden können . Ganz allgemein wird ein eher “unintelligenter” Bezeichner empfohlen , da die Intelligenz ja in den mit der DOI verknüpften Metadaten steckt , und jedes noch so gut gemeinte System innerhalb eines großen Verlagshauses ohnehin im Verlauf der Geschäftstätigkeit gewisse Veränderungen oder Abstraktionen erfahren wird .

RECHTE & PFLICHTEN

An dieser Stelle ist auch ein wichtiger HINWEIS angebracht : Der DOI Name sagt NICHTS über die RECHTE an einem Werk aus . Jeder DOI- Name kann übertragen werden , damit bezeichnet die “Eigentümerschaft” über einen DOI vor allem die Verantwortung darüber , die Metadaten der DOI auf aktuellem Stand zu halten . Die Hoheit für die Einzigartigkeit des DOI - Namesteils 10:xxxx/ liegt bei der Agentur , die für den Suffix nach dem Backslash beim Registrar . |||

FEINTUNING

on method rotDer DOI- Name war gemäss Norman Paskins Grundkonzept an sich Case - Sensitive geplant , in der aktuellsten Version der Normierung wurde allerdings eine Case - Insensitives Verhalten spezifiziert , da zu viele der unterschiedlichen Datenbanksysteme nicht korrekt mit Case- Sensitiven Namen umgehen können . Ähnliche praktische Einschränkungen ergaben sich für die erlaubten Zeichen in einem DOI- Namen : sind im Grundstandard an sich alle UNICODE - Zeichen erlaubt , wird im täglichen Gebrauch eher die Verwendung von UTF-8< /a > nahegelegt , da nur dadurch auch Webtechnische Namensauflösungen und Browser- Eingaben möglichen werden .

Pragmatisch verwendet man daher nur Hauptbuchstaben ohne Umlaute , nur die Sonderzeichen . _ -/ sowie Ziffern . Vor Allem die Bezeichnung mit Ziffern , getrennt durch Punkte als Form der verfeinernden Granularität , scheint uns zur Darstellung geeignet . Damit kann eine Haupt- Rubrik eine Zahl zugeordnet bekommen ( z.B. SALON LITTÉRAIRE = 17 ) , der konkrete Artikel dann die nächste Zifferngruppe , und einzelne Bilder oder Absätze innerhalb des Artikels bei Bedarf eine dritte Zifferngruppe ( auch zu einem späteren Zeitpunkt als die Registrierung des Hauptartikels ) . |||

DOI- NAMEN , BEISIELE

DOI: 10.1225/3566 ( Harvard Business Online )
DOI: 10.1223/0787640042 ( Thomson Gale )
DOI: 10.1036/0071449922.CH19 ( McGraw-Hill)
DOI: 10.2126/HGN094-065 ( Trails.com)
DOI: 10.1337/de200723 ( Snapdata Reports )
DOI: 10.1569/KLI941708 ( Market Research.com )
DOI: 10.1565/0062503642 ( Acropolis Books )
DOI: 10.1039/FT9908601741 ( xlink )
DOI: 10.1093/bib/5.2.150 ( Oxford Journals )
DOI: 10.2120/0001-EPYGI-0000000000-0000000001 ( epygi - offenbar deren allererster DOI . Grober Fehler : In einem DOI sollte der Firmenname keinesfalls vorkommen … ) |||

AUSBLICK

Im NÄCHSTEN TEIL dieser Serie können wir dann schon über die konkreten METADATEN- Felder eines kompletten DOI- Eintrages berichten . WEITERE SEQUELS folgen zu : RDD ( Rights Data Dictionary > indecs ) , die Namensauflösung ( handle- system ) sowie Verwaltungsagenden . |||

LINKS

Link A ( html ) : “info zum DOI” auf www.bisag.de
Link B ( pdf ) : “Die Dienstleistungen der DOI - Agentur” ( Manfred Gravelius , MVB )
Link C ( html ) : “Welcome Message” ( Norman Paskin , IDF )
Link D ( pdf ) : “Economic Benefits of DOI Applications in Content Marketing”
Link E ( html ) : “DOI bringt Ordnung im Internet” ( Börsenverein des Deutschen Buchhandels )
Link F ( html ) : “Terms and Conditions” ( mEDRA Preisliste )
Link G ( html ) : “Preise und Konditionen” ( BISAG Preisliste )
Link H ( pdf ) : “DOI Initiative: Current Position and View Forward” ( Norman Paskin, IDF, 1998 )
Link I ( html ) : “DOI - Embarrassement of the Riches” ( Part I , Sam Vaknin ) |||

ÄRZTLICH EMPFOHLEN : KLANGAPPARAT

Wem jetzt - zu Recht - der Kopf brummt und die Nümmerchen vor Augen flimmern , dem wird itzo als Remedur & Chill- Out- die EP Nummer 007 ( sic ! ) des hier mehrfach wohlwollend empfohlenen Wiesbadener Netlabels [ schall ] dargereicht . Die Einnahme von INDISPENSABLE RYTHM gilt czz hörempfehlungals verpflichtend , sonst kann die sichere Handhabung von Maschinen bzw. das Steuern von Kraftfahrzeugen nicht als gewährleistet gelten . Take a seat . Close your eyes . Und lass Dein Hirn mal kurz durchatmen . DJ und Elektroniker RIVO ist Jahrgang 1983 , stammt aus Den Haag und pflegt einen Wahlspruch , dessen Manifestationen sich im Flow der Beats vielleicht nicht unmittelbar erschliessen : “Let’s Do Really Strange Things , And Call Them Normal !” - O. K. - Film ab und Action ! CLICK TRACKS TO LISTEN AND RELAX : 01. the hermit | 02. desirability | 03. play marbles | 04. old dirty shoes |||

For the record | LINGO 07 / IV : Words of the Year | Newspeak : Neologs im Abo | Frischwortfeeds



||| VOR- & TROTZWORT | SCHREIB’ DAS AUF , KISCH ! | LINGO- BLOGS | WORTISTIK | WORD OF THE DAY | ENZYGLOBE | BEGRIFFSSTUDIO MONIKA RINCK | KLANGAPPARAT | LINKS

VOR- & TROTZWORT

lingo orange copyright zintzenNur weil sich einer der Form der Liste bedient , möchten wir in Abwandlung eines Aphorismus von Karl Kraus hier mal klipp und klar stellen , ist man noch lange kein Junkie der Traffic- Optimiererung . Es will , allem Anschein nach , manchen werten Blogger- Kollegen einfach nicht in den Sinn , dass in|ad|ae|qu|at seinen Namen nicht zufällig gewählt hat , um ein unanheischiges Zeilenschinden als solches zu markieren . [ Ende der Motz- und Trotzreaktion aka Nonfollow- Disclaimer . ] |||

SCHREIB’ DAS AUF , KISCH !

lingo orange copyright zintzenDie Kollektion der von Hit- und Klicklisten , Zeitgeistern , Sprechwächtern und anderen Best- und Böse- Bureaukraten indizierten Wort- Monstren dient lediglich dem Sprachspiel der schieren Verzeichnung , allenfalls auktorial angereichert um historische oder symbolische Indizes . “Shift happens” , borgen wir uns hier mal kurz von den “Do- you- Know ?” - Videomachern als Parole . Der daraus folgende Imperativ lautet klassisch : Schreib’ das auf , Kisch … in|ad|ae|qu|at !

LINGO- BLOGS

lingo orange copyright zintzenDiesem klassischen journalistischen Trieb folgen natürlich auch jene Lingo- Blogs , die manch interessante lexikalisches Insekt aus dem online babylonischen Sprachgewirr spiessen . Den Klassiker sine paribus im deutschen Sprachraum dürfte da wohl Detlef Gürtlers WORTISTK abgeben . Die Betonung liegt hier eindeutig auf dem WORT im Sinne eines Objet Trouvé . Bastian Sicks grammatikalisch- idiomatische Hüllenfäller und Hallenfüller spielen genremässig in der anderen Liga von SpOn- Glossen mit Buch- , Marketing- und Merchandizing- Hintergrund .

Zurück aber zum schlichten Notat- Charakter ( mark the difference zur durchgestalteten Glosse ) von WORTISTIK und anderen Wort- Chroniken . Idealerweise als Rss - Feed abonniert , ergeben diese einen vielseitig tag- und nachaktiven Haus- und Hof- Lieferdienst .

Der “Wortwart” seinerseits darf bei der lexikalischen Wahl auf ein Korpus Quelle Zwiebelfischen 07 12 19von Publikumszusendungen vertrauen : Die verlangt eingesandten Schnappschüsse kennen und nennen wir allerdings nicht selten oft als das Erfreulichste @ Zwiebelfischchen ( hier vom 19. 12. 07 ) .

Folgen also nun je eine Handvoll Erlesungen der letzten Monate zur gefälligen Wort- Ausstellung . |||

WORTISTIK

lingo orange copyright zintzen

Wahrheitskrümmung

Lektürefolter

Gustotainment

ankrypten

suhrkampen |||

WORD OF THE DAY

lingo orange copyright zintzenDie Lieferungen aus dem URBAN DICTIONARY sind ihrerseits Ergebnis des Crowdsourcing . Zweinuller bitte melden : “Define your world !” - Selbstredend wird hier viel E- Lingo verbraten , man kennt ja auch die bestehenden Wiki- Listen . Da Wörter oft Praktiken bezeichnen , mögen manche ( wie das Erstgenannte ) durchaus dazu angetan sein , als erwägenswerte Handlungsanweisungen aufgefasst zu werden .

  • reverse telecommuting - Bringing personal work to the office: paying bills, playing games and reading online newspapers on company time ( OCT ) .
  • blacking out - To turn off any device that people can reach you with (cell phone, two-way, computer, home phone, morse code, etc.) in order to avoid someone .
  • nekkid - Nekkid is not simply being without clothing . It means you are gettin’ nekkid for mischevious purposes. Naked is natural; nekkid is naughty .
  • holidaze ( selbsterklärend !)
  • mental constipation ( selbsterklärend !)

Bemerkenswert ist die jetzt zuletzt zu nennende Wendung und das von ihr bezeichnete ( anti- ) soziale Handlungsspiel :

  • fake take - Pretending to enter and store someone’s phone number into your mobile phone after they generously offer up their phone number and say “Take my number and give me a call sometime” . |||

ENZYGLOBE

lingo orange copyright zintzenin|a|ae|qu|ats very darling ist das “word in progress”- Inventarium des “phrasardeurs” : Als online- Fortschrift des 2001 im Buch erschienenen ENZYKLOP , kreiert und sammelt der Schweizer Künstler René Gisler unerschrocken polylinguale Neologe . Entsprechende Eingaben werden zu Zeiten des Parteienverkehrs offensichtlich wohlwollend bearbeitet .

Dabei sind die nominierten Kategorien ( Interpainrent , Kreografie , Marterie , Musickness ) aus dem selben Stoffe wie die in ihnen servierten Inhalte .

Als notwendige Melancholiker plädieren wir selbstredend für Wort und Sache des Inworstment ( “eine der schlechtesten Geldanklagen” ) . |||

BEGRIFFSSTUDIO MONIKA RINCK

lingo orange copyright zintzenKennt der in|ad|ae|qu|at- Lesende selbstverständlich längst . Immerhin hat Monika Rinck ihr BEGRIFFSSTUDIO am 7. 12. um eine Lieferung erweitert , folgen nun also Extrakte aus den Inventional- Nummern 2.333 bis 2.369 :

  • der penultimative drallheimer
  • bissige verzögerung (retard mordant)
  • heinz körper, der wärmende charakter aus dem zweiten stock
  • sonarer übergang ins bäuerliche
  • einen blumenstreich überrauscht
  • ein unterversorgtes sonett
  • in sturheit vermummt
  • messianische marzipankartoffeln
  • heroische geschichte der löschung

Die “restchancen des lesers” bestehen in einem Begriffs- Newsletter- Abonnement , dessen Bedingungen höflich unserer Autorinnenseite zu entnehmen sind . |||

KLANGAPPARAT

Dem hochspezifiziert wimmelnd linguistischen Spielen sei jetzt ein beruhigendes Klangpflaster nachgereicht : Die um diskret- zärtliche Taktungen sich spärlich ringelnden Loops von BASICNOISE [ Aka Peter Fanai , Wiesbaden ] bullern als wärmendes Feuerchen im Ofen . AGRAVIC , so der Titel der Release 006 des in|ad|ae|qu|at im sukzessiven Portrait bereits vorgestellten Netlabels [ schall ] , mag übersetzt so viel bedeuten czz hörempfehlungwie “schwerelos” und entsprechend schwebend muten die sechs Tracks dieser EP an . Selten aber doch übt in|ad|ae|qu|at im Zuge seiner Track- Präsentation für EINMAL eine Art von ( horribilie dictu ) “Zensur” . Wir übergehen nämlich hier und mit voller Absicht den ursprünglich als Nummer drei aufgesetzten “lovetrack” : Ein weiteres Beispiel für die Auffettung an und für sich adretter Tracks durch Female Voice- Samples aus der Dose müssen wir hier nicht mehr bringen . CLICK TRACKS TO LISTEN : 01. agravic part I | 02. x2197 | 03. agravic part III | 04. kolberg | 05. agravic part VI|||

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