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	<title>in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at &#187; subvention</title>
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		<title>NEUES VON FREUNDEN &#8211; Update</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 04:58:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; KULTURWISSENSCHAFT &#8211; ABENTEUER &#8220;ALLTAG&#8221; &#124; RADIO &#8211; FEATURE &#8211; VORAUFFÜHRUNG : ZUR PERSON KURT NEUMANN &#124; GAV : MACHT. GELD. LITERATUR ? &#124;THEATER &#8211; WERNER KOFLER : TANZCAFÉ TREBLINKA &#124; TAUBENBRIEFE IM TEXTDIALOG &#124; WIE PÜNKTLICH DIE VERZWEIFLUNG IST &#8211; CHRISTINE LAVANT &#124; KLANGAPPARAT O for Owl ( Quelle ) &#124;&#124;&#124; Die arbiträre Zuweisung...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> KULTURWISSENSCHAFT &#8211; ABENTEUER &#8220;ALLTAG&#8221; | RADIO &#8211; FEATURE &#8211; VORAUFFÜHRUNG : <em>ZUR PERSON KURT NEUMANN |</em> GAV : <em>MACHT. GELD. LITERATUR ? |</em>THEATER &#8211; WERNER KOFLER : <em>TANZCAFÉ TREBLINKA | TAUBENBRIEFE</em> IM TEXTDIALOG | <em>WIE PÜNKTLICH DIE VERZWEIFLUNG IST</em> &#8211; CHRISTINE LAVANT | KLANGAPPARAT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/o_for_owl.png" alt="O for OWL" hspace="2" vspace="2" width="357" height="500" /></p>
<p style="text-align: right;"><em>O for Owl ( <a href="http://www.flickr.com/photos/7505834@N03/3418561311/in/set-72157613396184381/">Quelle</a> )</em></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>Die arbiträre Zuweisung der Tagestätigkeit an Administra- , Institu- und andere -tionen hat die Gelegenheit zu öffentlichem Kulturkonsum in den &#8220;<em>after work</em>&#8220;- Zeitraum sanktioniert ; für viele künstlerisch oder auch familiär Tätige bleibt der konventionelle -&#8221;19 Uhr&#8221;- Terrmin ein ständiges Balancieren von &#8220;Heimarbeit&#8221; und dem ja nicht zu vernachässigenden &#8220;sozialen Kulturdispositiv&#8221; : Ob es nun wichtiger sei , als <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eulen">Nachteule</a></em> im stillen Kämmerlein am eigenen Gewölle zu würgen oder umgekehrt nach draussen auf kulturelle &amp; soziale &#8220;Beutejagd&#8221; zu gehen , bleibt oft bis zum letzten Moment dahingestellt .</p>
<p>Gar nicht zu reden von jenen fatalen Tagen , die &#8211; wie der dieswöchige Mittwoch &#8211; zugleich mehrere ( einander <em>wohl oder übel</em> konkurrenzierende ) Veranstaltungen offerieren . An welchen man ,  ausgehfertig gemacht , sich dabei ertappt , bei der Türe innezuhalten und zu beschliessen , sich zu <em>keiner</em> Destination zu begeben &amp; somit <em>stante pede</em> umzukehren , ins federnde Gewand des Höhlenbrüters zurück zu schlüpfen und am Schreibtisch fortzu<em>eulen</em> : Frischfleisch und alte Kadaver werden erst jetzt unterscheidbar , da die Tagblindhit endgültig gewichen ist .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KULTURWISSENSCHAFT | ABENTEUER &#8220;ALLTAG&#8221;</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-neuesvonfreunden-9.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Wir leben und arbeiten in ihm , reiben uns an der entgeisternden Wiederkehr trivialer Verrichtungen auf , sind gleichzeitig froh über manches schlichte Ritual , welches hilft , &#8220;über den Tag zu kommen&#8221; . Der basalen Frage , was denn &#8220;Alltag&#8221; recht eigentlich sei bzw. Betrachtungen über seine gesellschaftlichen und sozialen Indexierungen weichen wir dabei eher aus . Dank der Basisarbeit der Historikerin und Politikwissenschafterin <a href="http://www.ifk.ac.at/fellowships__fellow_list.php?id=246">Brgitte Bargetz</a> ( dzt. IFK_Junior Fellow m IFK ) erscheint dieser &#8220;Alltag&#8221; in nicht alltäglicher Pesrpektive .</p>
<blockquote><p>Als &#8216;modischen Begriff&#8217; mit unklarem Gehalt und uneindeutiger analytischer Kraft bezeichnete Norbert Elias den &#8216;Alltag&#8217;, wie er in den wissenschaftlichen Debatten der 1970er-Jahre diskutiert wurde. Elias’ Kritik zielte mitunter auf ein Verständnis von Alltag als gleichsam autonome gesellschaftliche Sphäre. Einen entscheidenden Beitrag, Alltag gerade nicht als außerhalb von ökonomischen und politischen Verhältnissen zu begreifen, leisteten die Cultural Studies, die ausgehend von alltagskulturellen Praxen Kultur als <em>a whole way of life</em> fassten. Dass Alltag auch ein politischer Kampfplatz ist, zeigte und zeigt insbesondere die feministische Forschung. Dabei wird Alltag zugleich als Ort vergeschlechtlichter Machtverhältnisse und als Möglichkeit politischen Handelns begriffen.</p></blockquote>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.ifk.ac.at/calendar.php?e=396">Brigitte Bargetz : <em>Alltag &#8211; modischer Begriff oder politischer Kampfplatz ?</em></a> &#8211; <a href="http://www.ifk.ac.at/contact.html">Internationales Zentrum Kulturwissenschaften</a> ( IFK ) &#8211; Montag , 25. 1. 2010 , 18 H</div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RADIO | FEATURE | VORAUFFÜHRUNG : <em>ZUR PERSON KURT NEUMANN</em></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-neuesvonfreunden-9.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />&#8220;Im Zauberberg&#8221; benennt sich jene Reihe , welche ausgewählte Radiofeatures vor deren Erstsendung im ORF- Klangtheater vorstellt : diesmal handelt Hannes Doblhofers akustisches ( = O- Ton- ) Portrait von einem der längstgedienten , innovativsten und konsequentesten Literaturveranstalter Wiens , welcher den gelernten Beruf und die eigene literarische Berufung lägst dem integralen &#8220;Veranstaltungskunstwerk&#8221; des &#8220;Literarischen Quartiers | Alte Schmiede&#8221; hintangestellt hat ( siehe auch den ihm gewidmeten Band <em><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/5010.html">Öffentlichkeit und Charakter</a></em> ) .</p>
<p>Ob <a href="http://www.korrespondenzen.at/data/Neumann1.html">Kurt Neumann</a> , welcher das Wort &#8220;Arzt&#8221; im Titel des Features lieber durch dasjenige des &#8220;Mediziners&#8221; ersetzt sähe , auch heute noch unter dem Verdikt jedweden Ein- | Schnitts in die Tonspur seiner Stimme seitens der Redaktion festhält , wird die Aufführung von und das Gespräch über das in Rede stehende Feature nach Kräften erhellen :</p>
<p><em>Der Literaturmacher &#8211; Dr. Kurt Neumann . Literaturvermittler , <span style="text-decoration: line-through;">Arzt</span> , Mediziner , Kritiker , Dichter</em> &#8211; Feature von <a href="http://www.univie.ac.at/film/Lehrmaterialien/doblhofer/doblhofer_WS05.htm">Hannes Doblhofer</a></p>
<blockquote><p>Seine Begeisterung und die Idee, Literatur anderen nahe zu bringen hat sich ein nun ergrauter Herr auf dem schwarzen Fahrrad überzeugend bewahrt. Seit 1977 formt der studierte Mediziner das Literaturprogramm der <em>Alten Schmiede</em> in der Wiener Schönlaterngasse. Den Großen und Schillernden, den Stillen und Unentdeckten ermöglicht er eine ganz spezielle Plattform, um Wörter und Ideen, Ultramodernes und Traditionelles, Bruchstücke und Vollkommenes &#8211; vorzustellen, und mit einem sachkundigen Publikum ernsthaft-genau zu erkunden.</p>
<p>In seiner eigenen Dichtung sucht Neumann Antworten auf elementare Fragen, nach <em>Liebe</em>, <em>Freiheit</em> und <em>Recht</em> .</p>
<p>Die <em>Alte Schmiede</em> hütet  nun schon über Jahrzehnte das <em>Lagerfeuer der Dichtung</em> – sie ist eine Enklave der Qualität, sie vermittelt Autorenprojekte und dichterische Forschung, pflegt Werte, &#8211; Pluralismus und Toleranz und plädiert programmatisch für den Respekt vor der Kunst.</p></blockquote>
<ul>
<li>
<div><a href="http://radiokulturhaus.orf.at/highlights/147471.html"><em>Der Literaturmacher &#8211; Dr. Kurt Neumann</em> , Feature von Hannes Doblhofer</a> &#8211; Funkhaus Wien , Klangtheater &#8211; <strong>Montag , 25. 1. 2010 , 20 H</strong></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>UPDATE</strong> &#8211; GAV : <em>MACHT. GELD. LITERATUR ?</em></p>
<p>Die <em><a href="http://www.gav.at/index.php?id=238&amp;no_cache=1">Grazer Autoren / Autorinnen Versammlung</a></em> und der <em><a href="http://www.repclub.at/">Republikanische Club – Neues Österreich</a></em> laden zur gemeinsamen Veranstaltung :</p>
<blockquote><p>Macht. Geld. Literatur ? Was ist die Arbeit eines Schriftstellers wert ? Welche Bedeutung hat sie für die öffentliche Hand ? Wieviel Staat braucht die Literatur und wieviel an Staat verträgt sie ? Droht ein subventionierter Autor zum Staatskünstler zu werden ? Oder kann nur der Staat die Kunst vor dem Diktat des Marktes bewahren ? Und unter welchen Bedingungen arbeiten heute Autoren und Autorinnen in Österreich ?</p></blockquote>
<p>Es diskutieren unter Moderation von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Doron_Rabinovici">Doron Rabinovici</a> : <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claudia_Schmied">Claudia Schmied</a> ( Bundesministerin für Unterricht , Kunst und Kultur ) , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Rothschild">Thomas Rothschild</a> ( Literaturwissenschafter , Autor , Journalist ) , <a href="http://www.sesslerverlag.at/kontakt_index.htm">Maria Teuchmann</a> ( Geschäftsführerin des Thomas Sessler Verlages ) , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Zinggl">Wolfgang Zinggl</a> ( Kultursprecher der Grünen im Nationalrat ) , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sabine_Gruber">Sabine Gruber</a> ( Schriftstellerin ) .</p>
<ul>
<li><em><a href="http://www.repclub.at/?p=596">Macht. Geld. Literatur ?</a></em> &#8211; <a href="http://www.repclub.at/?page_id=2">Republikanischer Club</a> , Wien ( Eingang Cafe Hebenstreit ) &#8211; <strong>Dienstag , 26. 1. 2009 , 19:30 H</strong></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>THEATER | WERNER KOFLER : <em>TANZCAFÉ TREBLINKA</em></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-neuesvonfreunden-9.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Eines der drängendsten Stücke , das der Wiener Spachrabauke <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Kofler">Werner Kofler</a> ersann , kommt in dem als <em><a href="http://www2.hamakom.at/cms/">Theater Hamakom</a></em> wiederbelebten historischen Theaterchen in Wiens ehemaligen Judenviertel zu orts- und geschichtsträchtigen Aufführung . Der Kritiker <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/13196/Franz_Haas.html">Franz Haas</a> bemerkte in seiner Rezension zur Uraufführung 2001 mit gültiger Klarheit , dass Kofler mit dem auf Tat- Sachen ruhenden Stück <em>für einmal</em> wieder die zunehmende Selbstreferenz und ins Leere gehende aggressive Ironie verlassen hatte :</p>
<blockquote><p>Mit diesem Text kehrt Werner Kofler zu einer verblüffenden inhaltlichen Klarheit zurück, zur Thematik und zur kompositorischen Virtuosität seiner Erzählung <em>Mutmassungen über die Königin der Nacht</em>. Kein austriakisch-regionales Namens- und Anspielungsgestöber verstellt die Sicht. Es geht um die Verbrechen, die nicht vergehen, und um die kriminell fidelen Versuche, den «Schnee vom vorigen Jahrtausend» mit Spasskultur zu überdecken. Während in den Köpfen der tattrig gewordenen Recken von gestern noch immer ein Rest von &#8216;Führersehnsucht&#8217; spukt, fiebern die jungen Lächler geschäftig dem <em>Evita</em>-Spektakel auf der heimischen Seebühne entgegen. Nichts musste der Autor erfinden, alles ist authentisch: der straffrei ausgegangene Massenmörder, der nach dem Krieg jahrzehntelang ein stadtbekanntes Tanzcafé in Schwung hielt, ebenso wie die fesche Event-Generation, der die bevorstehende Beachvolleyball-Weltmeisterschaft den Himmel vor der Haustür bedeutet.</p>
<p>Kofler testet häufig die Grenzen der Zumutbarkeit. So auch in diesem Sprechstück, das aus zwei langen Monologen besteht. Da kommt ein älterer &#8216;A&#8217; nicht los von &#8216;genussvollen Abenden in entbehrungsreicher Zeit&#8217;, vom unvergesslichen &#8216;Einsatz im Osten&#8217;. Er spricht auf den jüngeren &#8216;B&#8217; ein, der erst nicht reagiert auf die grausigen Details aus dem Vernichtungslager Treblinka, der nie etwas gehört haben will von Sonderkommandos, &#8216;nichts gewusst haben wird&#8217; von den Heldentaten seiner Vorfahren, wie der Ältere im grausam leiernden Futurum exactum höhnt. Erst im zweiten Teil springt der Jüngere auf und schreit dem fahrig gequälten kriegslüsternen Greis seine Verweigerung ins Gesicht, sein trotziges Nicht-wissen-Wollen. Aber seine Rede verrät, dass die Ignoranz nur eine künstliche ist. Stur erfreut er sich am &#8216;blauen See&#8217; und am &#8216;weissen Sand&#8217;. Mit verbissenem Spass am Beachvolleyball hält er sich die Gespenster fern, will nichts wissen, &#8216;selbst wenn davon gehört&#8217;, von den Sportveranstaltungen zum Gaudium der SS-Herren von Treblinka, die mit dem Tod des Verlierers endeten. ( &#8230; )</p>
<p>Das schockierend humane Buch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gitta_Sereny">Gitta Sereny</a>, <a href="http://www.zeit.de/1998/21/Gitta_Sereny?page=all"><em>Am Abgrund: Gespräche mit dem Henker. Franz Stangl und die Morde in Treblinka</em></a>, war eine wichtige Quelle für Werner Kofler. Doch der Dokumentarismus ist nur ein Aspekt seiner Schreibkunst. Noch wichtiger ist die sprachmusikalische Zusammenstellung zu einer poetischen Schreckenscollage, mit perfekten Übergängen von mörderischen Fakten zu sarkastisch spielerischen Einschüben. So wird dieses Sprechstück zu einer überdimensionalen Todesfuge, bohrende und hämmernde eineinhalb Stunden lang und doch keine Minute zu viel. ( <a href="http://www.nzz.ch/2001/05/18/fe/article7EIG5.html">Franz Haas &#8211; NZZ , 18. 5. 2001</a> )</p></blockquote>
<ul>
<li><a href="http://www2.hamakom.at/cms/index.php?id=82">Werner Kofler : <em>Tanzcafé Treblinka</em></a> | Inszenierung Frederic Lion , Darsteller Erni Mangold &amp; Hanno Koffler &#8211; <a href="http://www2.hamakom.at/cms/">Theater Nestroyhof Hamakom</a> &#8211; <strong>26. bis 30. Jänner , 2. bis 4. Februar 2010 , jeweils 20 H</strong></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><em>TAUBENBRIEFE</em> IM TEXTDIALOG</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-neuesvonfreunden-9.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Einige der bildkünstlerischen , sprachlichen , aber auch haptisch äusserst ansprechenden Papierarbeiten <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/teresa-praauer/">Teresa Präauers</a> dürften aufmerksamen in|ad|ae|qu|at Leserinnen und Lesern im Rahmen unseren &#8220;<em><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">Salon Littéraie</a></em>&#8221; nicht entgangen sein . <a href="http://www.zintzen.org/2010/01/24/salon-litteraire-teresa-praeauer-die-hand-voll-mit-voegeln-schreiben/">Erst gestern</a> gab es an dieser Stelle einen Eindruck der wahrhaft disziplin- überschreitenden Arbeit der 1979 ( zufällig ) in Linz geborenen Allroundkünstlerin zu bestaunen . Dem Durchqueren der verschiedensten materiellen und immateriellen Aggregate entspricht auf motivischer Ebne die Faszination am Reichtum der Vogelarten .</p>
<p>Ihr kürzlich in der bibliophilen <em><a href="http://www.editionkrill.at/prolog.html">edition krill</a></em> erschienenes Buchkunstwerk <em><a href="http://www.editionkrill.at/taubenbriefe.html">Taubenbriefe von Stummen an anderer Vögel Küken – Buch aus 15 Bild- und 15 Textkarten</a></em> wird Mittwoch in der <em>Alten Schmiede</em> vorgestellt . Im Kontext zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Eichhorn">Hans Eichhorns</a> bei Residenz erschienenen Beobachtungen zur Natur der der Liebe in <em><a href="http://www.residenzverlag.at/?m=30&amp;o=2&amp;id_program=28&amp;id_title=1228">Das Fortbewegungsmittel</a></em> ( 19 H ) werden die <em><a href="http://www.editionkrill.at/taubenbriefe.html">Taubenbriefe</a></em> ( 20:15 H ) fraglos einen reizvollen Kontrast abgeben .</p>
<ul>
<li><a href="http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=397:2712010-lq-19002015&amp;catid=71:literaturprogramm-neu&amp;Itemid=181">Textdialog Hans Eichhorn | Teresa Präauer</a> &#8211; <a href="http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;view=frontpage&amp;Itemid=163">Literarisches Quartier | Alte Schmiede</a> &#8211; <strong>Mittwoch , 27. Jänner 2010 , 19 H bzw . 20:15 H</strong></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><em>WIE PÜNKTLICH DIE VERZWEIFLUNG IST</em> &#8211; CHRISTINE LAVANT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-neuesvonfreunden-9.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Sie ist eine der erschütterndsten Menschen und Dichterinnen der österreichischen Literatur geblieben ; ín|ad|ae|qu|at sei ein längeres Zitat eines selbst erarbeiteten Artikels für das <em><a href="http://www.zintzen.org/zur-literatur/christine-lavant-lexikon/">Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur</a></em> ( 2003 ) gestattet :</p>
<blockquote><p>Lavant, Christine (Ps. f. Christine Habernig, geb. Thonhauser), wurde am 4. 7. 1915 als neuntes Kind eines Bergarbeiters in Groß-Edling bei St. Stefan im Lavanttal (Kärnten) geboren. Seit der Kindheit durch Krankheiten (Skrofulose, Lungentuberkulose), später von Beeinträchtigungen des Gesichts- u. Gehörsinns gezeichnet, verlief ihre Biographie an den Rändern der Lebens-Gefährdung, sei es gesundheitlicher, sei es ökonomischer Natur. Nach der Schule (1921-29) verblieb sie als letztes Kind bei den Eltern im Hause, wo sie jene Fertigkeit schulte, mit welchem sie über Jahre ihren Broterwerb bestreiten sollte: die Strickarbeit. Durch Klinikaufenthalte, Armut, nicht zuletzt auch durch die skrofulösen Narben von den üblichen Vergemeinschaftungen ausgeschlossen (vgl. <em>Das Kind</em>, <em>Das Krüglein</em>) fand sie in ihren Klagenfurter Ärzten (akademische) Bezugspersonen u. Freunde, die sie in ihrer intellektuellen, später auch literarischen Entwicklung förderten. Nach einem Suizidversuch begab sie sich 1935 freiwillig für sechs Wochen in die Klagenfurter Nervenheilanstalt, eine Erfahrung, welche sie 1946 in dem Prosatext <em>Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus</em> verarbeiten sollte. 1939 ehelichte sie den 36 Jahre älteren Maler Josef Habernig u. lebte mit ihm in kargen Verhältnissen in St. Stefan. Sie beschäftigte sie sich mit religiöser, mystischer u. philosophischer Literatur, bis sie, inspiriert von der (späten) Lyrik R. M. Rilkes, das zuvor verworfene Schreiben wieder aufgriff; für ihre Publikationen wählte sie den Namen ihres Heimattals als literarischen Nom de Plume. ( &#8230; )</p>
<p>Lavants Literatur bleibt unbestritten Sigle für eine in ihrer Weise radikale Dichtung, wenngleich man sie besser in ihren pragmatischen Kontexten wird erkennen können als dies bislang geschehen ist. Davon unbelangt bleibt, dass mit Christine Lavant eine Stimme aus der dreifachen Provinz zu vernehmen ist: Eine Stimme aus dem regionalen u. sozioökonomischen Abseits, die Stimme einer Frau u. die Stimme eines von physischen u. psychischen Grenzerfahrungen gefährdeten Individuums. In dieser Peripherie hat sich Lavants poetisches Organ an vorgefundenen Mustern – Katholizismus, Naturmystik u. den zugänglichen Bildungsgütern – orientiert. Eindrücke der Lektüren (etwa der Lyrik Rilkes) manifestieren sich in den frühen Gedichten, führten in der Rezeption sogar bis zum Vorwurf der Epigonalität; Lavant selbst hat sich später von ihrem ersten Gedichtband <em>Die unvollendete Liebe</em> (1949) distanziert.<br />
Die drei Bände des lyrischen Hauptwerks <em>Die Bettlerschale</em> (1956), <em>Spindel im Mond</em> (1959) u. <em>Der Pfauenschrei</em> (1962) offenbaren ein genuines Ausdrucksvermögen, welches in ambivalenten Bildern um die Darstellung des leidenden u. (ver-) zweifelnden Subjekts kreist.</p></blockquote>
<p>Im Literaturhaus erinnern die Schauspielerinnen <a href="http://www.ariadne-theater.com/at/36persall01evadite.htm">Eva Dité</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Eckert">Andrea Eckert</a> mit der Lesung von Prosa , Lyrik und Biographischem an die Dichterin , die Germanistin <a href="http://www.diplom.de/Magisterarbeit-6873/Die_Bilderschrift_in_der_Lyrik_Christine_Lavants.html">Maria- Luise Stainer</a> erzählt über ihre Begegnung mit der Autorin und zeigt private Videoaufzeichnungen</p>
<ul>
<li><a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/veranst/veranst/2010/01/20100127_1.html"><em>Wie pünktlich die Verzweiflung ist</em> &#8230; Christine Lavant</a> &#8211; <a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/">Literturhaus Wien</a> &#8211; <strong>Mittwoch , 27. 1. 2009 , 19:30 H</strong></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Eineinhalb Stunden Minimal Tech , Dub und andere Pulswärmer vom Feinsten hat DJ <em><a href="http://www.duder.nl/frenzyshit/">Frans Oliehoek , aka Frenzy Shit</a></em> in einem schmeichelnden Netmix für <em><a href="http://www.sonicwalker.com/">Sonic Walker</a></em> verstrickt : <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-hoerempfehlung-31.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />Dass hier mit grossem Fingerspitzen- bzw. Soundgefühl gearbeitet wurde , mag der sprachlich dicht gewalkte Mixtitel auf seine Weise verraten : <em><a href="http://www.sonicwalker.com/releases/swm097/">microtechhousminimalshit</a></em> . Wobei die letzte Silbe als krasses Understatement nicht für bare Münze zu nehmen ist . Kurz und gut : mit den 23 glänzend servierten Tracks mag sich die Nacht zum Tage verwandeln und der Tag zur nachtgleichen Enklave mutieren . Äusserste Eulenmusik eben .</p>
<p>CLICK <a href="http://www.sonicwalker.com/releases/swm097/">LINK TO SEE PLAYLIST AND TO LISTEN</a> , ENJOY !</p>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>Ostseeroute 04 : Gdansk und Weichbild bis zur russischen Grenze</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 09:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; PARALLELAKTION A : LETZTE RECHERCHE &#124; PARALLELAKTION B : ALT- UND SPEICHERSTADT &#124; NACH OSTEN : ÜBER DIE WEICHSEL INS HINTERLAND ODER : WO IST HIER DER STRAND ? &#124; STUTTHOF BIS RUSSISCHE GRENZE &#124; RELATED ( click to XL ) PARALLELAKTION A : LETZTE RECHERCHE Als hätten wir es quasi im kleinen Zeh...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> PARALLELAKTION A : LETZTE RECHERCHE | PARALLELAKTION B : ALT- UND SPEICHERSTADT | NACH OSTEN : ÜBER DIE WEICHSEL INS HINTERLAND ODER : <em>WO IST HIER DER STRAND ? |</em> STUTTHOF BIS RUSSISCHE GRENZE | RELATED</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/04-so-gdansk-karte.png" rel="lightbox[9332]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/04-so-gdansk-karte-small.png" alt="04 So Gdansk Karte" hspace="2" vspace="2" width="450" height="341" /></a></p>
<p align="right">( <em>click to XL</em> )</p>
<p>PARALLELAKTION A : LETZTE RECHERCHE</p>
<p>Als hätten wir es quasi im kleinen Zeh vorausgefühlt , dass es während der gesamten folgenden Reise so etwas wie &#8220;Internet&#8221; nicht mehr in die Tüte kommen wird , nutzen wir den buchstäblich firmen Boden des wehrhaften Speichers aus dem frühen 16. Jarhundert , um Etliches nach- und voraus zu recherchieren . Ein Wunder , dass das loklae W-Lan überhaupt durch die armstarken Mauern dringt .</p>
<p>Im einem für jede Reise eigens angelegten Scrapbook werden nicht nur Fundstücke aller Art per UHU- Stick botanisiert , sondern auch alle möglichen Mit- und Nachschriften durchgeführt . Die versehentlich im Handgepäck mitgeführte Volksschüler- Schere birgt &#8211; dank sicher abgerundeter Spitzen &#8211; nach Ansicht der Hamburger Airport- Security kein ernsthaftes Gefahrenpotential : Hélas , beim jüngsten Flug nach Zürich hatten die Sicherheitsbeamten mir immerhin beim Wiederfinden von drei ( 3 ) heiss geliebten Sackmessern , einem Brieföffner sowie einer verloren geglaubten Papierschere ( spitz ) geholfen &#8230;</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/scrapbook-gdansk.png" rel="lightbox[9332]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/scrapbook-gdansk-small.png" alt="Scrapbook_Gdansk" hspace="2" vspace="2" width="225" height="300" /></a><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/scrapbook-gdansk-1.png" rel="lightbox[9332]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/scrapbook-gdansk-1-small.png" alt="Scrapbook_Gdansk" hspace="2" vspace="2" width="225" height="300" /></a></p>
<p align="right">( <em>click to XL</em> )</p>
<p>Zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Danzig#Hansestadt">Danzig | Gdansk</a> lässt sich natürlich jede Menge recherchieren , alleine das Hin- und Hergezerre zwischen Deutschen und Polen könnte Seiten füllen und dient nicht eben der Klärung . Interessant der Status als &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Stadt_Danzig">Freie Stadt Danzig</a>&#8221; &#8211; ertrotzt ( <em>mal wieder !</em> &#8211; die polnische Geschichte ist <em>Erhebungs</em>- reich ) durch einen Aufstand 1918 , als die Deutschen bereits weithin sichtbar auf der Verliereseite standen , bestätigt im Rahmen der Versailler Verträge : 1920 bis 1939 als teilsouveräner Freistaat unter Schutz des Vökerbundes . Auf diese Weie soll einem freien Polen auch der freie Zugang zum Meer garantiert bleiben : Wir erinnern an die schöne Episode aus Christa Wolfs &#8220;<em><a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/christa-wolf-kassandra-kindheitsmuster/">Erinnerungsmustern</a></em>&#8221; , wo dem Kind das aufgeschnappte Schlagwort vom &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polnischer_Korridor">Polnischen Korridor</a>&#8221; sehr konkret sich als ( stets peinlich sauber zu haltendes ) Haus- Entrée darstellt . Wertungsfrei sehr <em>deutsch</em> und sehr <em>protestantisch</em> : Der Korridor als &#8220;Visitkarte&#8221; eines Hauses .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/altstadtufer-copyright-zintzen-1.png" alt="Altstadtufer_Copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="450" height="329" align="left" /></p>
<p>Ab &#8217;33 massive Korporation einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Stadt_Danzig#Einzug_der_Nationalsozialisten">SS- Heimwehr</a> , welche unbehelligt die Strukturen für ein ab &#8217;39 reichsdeutsches Danzig vorbereitet : Per 1. 9. 1939 und dem ( nicht nur durch das entsprechende Kapitel bei Grass ) notorischen <em>Kampf um die Polnische Post</em> ++ nein , wir haben deren Wiederaufbau NICHT gesehen ++ werden <em>stante pede</em> polnische Inteligentsija , die Aufständischen von 1918 und schliesslich die Juden in das seit 1936 für diesen Zweck vorbereitete Arbeitslager <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Stutthof">KZ Stutthof | Sztutowo</a> verschafft . Doch dazu später . Und vor Ort .</p>
<p>Zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Danziger_Werft">Danziger Werft</a> ist ausser einer Reihe von Jahreszahlen ( Königl. Werft ab 1852 , Kaiserl. Werft der Wilhelminischen Flotten<span style="text-decoration: line-through;">politik</span>schnapsidee ab 1871 , von den um 1918 noch 6.000 Arbeitern sind zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise gerade noch 800 übrig ) und anderen Daten ( neben Kiel und Bremerhaven bedeutendste U- Boot- Werft der kaiserl. Marine ) bleibt uns so eine Schiffbau- Anstalt doch weiterhin opak . Da habe ich wohl eine der herrlichen &#8220;<em>Wie entsteht &#8230;</em> &#8220;- Produkt ( ions ) -Geschichten aus der &#8220;<em>Sendung mit der Maus</em>&#8221; verpasst . Interessant das Faktum , dass beim Anrücken der Sowjetischen Armee angeblich die gesamte Belegschaft ( Manpower + Know How ) nach Hamburg transferiert wurde .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-bleihofinsel-ruine-copyright-zintzen-11.png" alt="Danzig_Bleihofinsel_Ruine_copyright_zintzen" hspace="2" vspace="2" width="450" height="339" align="left" />Von den Querelen zwischen EU und dem <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/eastconomist/347645/index.do">hoch subventionierten Werftbetrieb</a> ist freilich wenig mehr zu lesen : Sollen doch die kränkelnden Werfen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gdingen">Gdynia | Gdingen</a> sowie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stettin">Szczecin | Stettin</a> vergeblich ausbezahlte EU- Gelder rückerstatten . Und der Werft von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wismar">Wismar</a> droht sowieso <a href="http://www.financial.de/uncategorized/2009/07/14/zukunft-der-wadan-werften-weiter-unsicher/">das Aus</a> . 2.400 Stellen &#8230;</p>
<p>Obwohl wir samstags auf der Strecke zwischen Heiligendamm und Hamburg einen einfachen Abstecher in die genannte Stadt machen könnten , unterlassen wir dies einerseits aus gerechtfertigter Erschöpfung , anderseits haben wir hinreichend verrottende Industriestrukturen während unserer Tour gesehen , um hier noch einmal des ambivalenten Reizes einer sterbenden Stadt ansichtig werden zu wollen .</p>
<p>Sonst : <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Solidarno%C5%9B%C4%87">Solidarnosc</a>- Nostalgia rauf und runter .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>PARALLELAKTION B : ALT- UND SPEICHERSTADT</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/gdansk-kastre-altstadt-1.png" rel="lightbox[9332]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/gdansk-kastre-altstadt-1-small.png" alt="Gdansk Kastre Altstadt" hspace="2" vspace="2" width="450" height="398" /></a></p>
<p align="right">( <em>click to XL</em> )</p>
<p>Während wir hier hocken und uns vom Hundertsten ins Tausendste locken lassen , hat unser Kompagnon mutig die Brücke zur Altstadt überquert , um dort mit Schreck und Schock einen schier endlosen Büdchenzauber zu entdecken : Waren aller Art für jedweden Gebrauch &#8211; kein Wunder , dass die Mehrzahl der Touristen aus Polen besteht .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-altstadt-copyright-zintzen.png" alt="Danzig_Altstadt_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="169" /><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-altstadt-copyright-zintzen-1.png" alt="Danzig_Altstadt_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="165" /></p>
<p>Der Romantiker würde da gleich wieder an das Genrebild &#8220;<em>Familienbesuch beim Werftarbeiter</em>&#8221; denken , wären nur noch so viele Facharbeiter da , um mit all diesen vielen Frauen , Kindern und Tieren vergnüglich flanieren zu gehen .</p>
<p><img style="width: 225px; height: 168px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-marina-speicherinsel-copyright-zintzen-3.png" alt="Danzig_Marina_Speicherinsel_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="166" /><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-altstadt-speicherinsel-copyright-zintzen-2.png" alt="Danzig_Altstadt_Speicherinsel_copyright_Zintzen-2" hspace="2" vspace="2" width="225" height="169" /></p>
<p>Ergo Flucht zurück nach vorn und wieder auf die Speicherinsel , von welcher die sog. &#8220;Bleiinsel&#8221; abgeht , wo Speicherruinen sich vor blauem Himmel ins kolosseumhaft Pittoreske erheben .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-bleihofinsel-ruine-copyright-zintzen-4.png" alt="Danzig_Bleihofinsel_Ruine_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="450" height="598" /></p>
<p><img style="width: 225px; height: 171px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-bleihofinsel-ruine-copyright-zintzen-3.png" alt="Danzig_Bleihofinsel_Ruine_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="169" /><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-bleihofinsel-ruine-copyright-zintzen-5.png" alt="Danzig_Bleihofinsel_Ruine_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="169" /></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-bleihofinsel-ruine-copyright-zintzen-2.png" alt="Danzig_Bleihofinsel_Ruine_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="169" /><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-bleihofinsel-ruine-copyright-zintzen.png" alt="Danzig_Bleihofinsel_Ruine_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="170" /></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-bleihofinsel-ruine-copyright-zintzen-7.png" alt="Danzig_Bleihofinsel_Ruine_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="299" /><img style="width: 231px; height: 298px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/reise-schatten.png" alt="Reise_Schatten" hspace="2" vspace="2" width="231" height="267" /></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-bleihofinsel-ruine-copyright-zintzen-10.png" alt="Danzig_Bleihofinsel_Ruine_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="450" height="339" /></p>
<p>Selten kommt man so nahe an Wirtschaftskadaver heran ( &#8220;<em>Eltern haften für ihre Kinder&#8221;</em> ) , entsprechend darf das Test- i<em>- Phone</em> [ = <em>keine Schleichwerbung</em> ] zum ersten Mal zeigen , was es kann . Bis zum sozusagen endgültigen Ende des Endes .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-bleihofinsel-ruine-copyright-zintzen-9.png" alt="Danzig_Bleihofinsel_Ruine_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="169" /><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-bleihofinsel-ruine-copyright-zintzen-8.png" alt="Danzig_Bleihofinsel_Ruine_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="169" /></p>
<p>Bleibt also nur die Rückkehr in die dicht bespielten Gefilde der auftoupiert behübschten und wochenendlich hochfrequent begangenen Altstadt . Hier setzt schlagartig jener Reflex ein , den Reinhard Lettau unnachahmlich als <em>Flucht vor Gästen</em> titulierte .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-altstadt-und-speicherinsel-copyright-zintzen.png" alt="Danzig_Altstadt_und_Speicherinsel_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="169" /><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-marina-speicherinsel-copyright-zintzen.png" alt="Danzig_Marina_Speicherinsel_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="169" /></p>
<p>Ein Phänomen , welches sich in all jenen <em>zauberhaft</em> und <em>extra- clean</em> novellierten Alt- , Hanse- und Musealstädten regelmässig einstellt : Ob <a href="http://www.zintzen.org/2009/08/07/ostseeroute-02-gliwice-wroclaw-poznan/">Wroclaw | Breslau</a> , Rostock , Greifswald sowie ein geringer Teil des sonst sehr bemerkenswerten Stralsund ( Lübeck überspringen wir sowieso <em>a priori</em> ) : Auge und Kamera prallen von dieser Fassadenpracht blicklos ab &#8211; überdies ist die untere Hälfte der ohnehin nur gemässigt hohen Prototypen deutscher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Backsteingotik">Backsteingotik</a> ohnehin von Gastgärten und deren riesigen Sonnenschirmen verdeckt .</p>
<p>Ohne den Anspruch auf ein &#8220;<em>Anders Reisen</em>&#8221; erheben zu wollen , landen wir wir doch immer wieder in Zonen des Nichtmehr oder Nochnicht , von bedenklich miefigen Land<em>GAST</em>höfen ganz zu schweigen .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danzig-bleihofinsel-sgraffitto-copyright-zintzen.png" alt="Danzig_Bleihofinsel_Sgraffitto_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="450" height="338" /></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>NACH OSTEN : ÜBER DIE WEICHSEL INS HINTERLAND ODER : <em>WO IST HIER DER STRAND ?</em></p>
<p>Der Nachmittagsplan besteht in der &#8211; wie zu sehen sein wird : nicht eben originellen &#8211; Querung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weichsel">Weichsel | Wisla</a> möglichst nordwärts . Wobei es sich bei dem breit und leicht windbewegt dahinfliessenden Gewässer eigentlich um einen schiffahrtstauglichen Durchstich ( 1895 ) durch ein anarchisches Delta handelt : Hier ist eben alles wasserdominiert und strebt in Richtung einer nicht und nicht in Sicht kommenden Ostsee . Entsprechend sind auch Zugbrücken über Seitenarme <em>de rigueur</em> .</p>
<p><strong>Edit :</strong> <em>Inzwischen wurde infolge eingehender Fachlektüren die korrekte Kennzeichnung für diesen Brückentypus mehr gefunden denn gesucht : HUB- Brücke . </em></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/zugbruecke-weichsel-copyright-christiane-zintzen.png" alt="Zugbrücke_Weichsel_copyright_Christiane_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="151" /><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/zugbruecke-weichsel-copyright-christiane-zintzen-1.png" alt="Zugbrücke_Weichsel_copyright_Christiane_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="152" /></p>
<p>Und dann natürlich die Fähre : an einem Stahlseil geführt und von einem jener kleinen Bulldog- Kraftpakete teils geschoben , teils gezogen ( wie am Isthmus von Korinth , wo diese Miniatur- Schaluppen ganze Ozeanriesen durch den Kanal schleppen , da die Schiffsschraube der Letzgenannten einfach zu gross ist für diesen künstlichen Durchstich ) .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/weichselufer-copyright-christiane-zintzen-1.png" alt="Weichselufer_copyright_Christiane_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="151" /><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/weichselufer-copyright-christiane-zintzen.png" alt="Weichselufer_copyright_Christiane_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="151" /></p>
<p><img style="width: 225px; height: 161px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/faehre-weichsel-copyright-christiane-zintzen.png" alt="Fähre_Weichsel_Copyright_Christiane_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="151" /><img style="width: 225px; height: 162px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/faehre-weichsel-copyright-zintzen.png" alt="Fähre_Weichsel_copyright_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="169" /></p>
<p>Den von beiden Seiten mal salz- , mal süsswasserumspülten &#8220;Pfannenstiel&#8221; Richtung Kaliningrad und russischer Grenze nennt man die &#8220;Danziger&#8221; oder &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frische_Nehrung">Frische Nehrung</a>&#8221; . Durch Versandungen enstandene Süsswasserflächen heissen &#8220;Haff&#8221; oder &#8220;Bodden&#8221; &#8211; wir sind demnach in die linguistische Zone des Doppelkonsonanten eingelaufen .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/30-land-oestlich-weichsel-02.png" alt="30 Land östlich Weichsel 02" hspace="2" vspace="2" width="450" height="302" align="left" />Je einsamer der Landstrich , desto älter der Alleebestand , mitunter gar Katzenkopfpflaster säumend . Was auf der deutschen Seite ( &#8220;strukturschwach&#8221; würde man&#8217;s nennen ) zu nachgerade grotesken Armierung einzelner Bäume führt : EU- Gelder waren sorglich bemüht , dass praktisch jedes Bäumchen seine <em>High- Tech</em>- Stoss- Stange ( mit Pufferzone ) erhielt . Ach , du überreguliertes Deutschland !</p>
<p>Was ostwärts wie eine Küstenstrasse anmutet , stellt realiter nichts anderes dar als die seit Niederösterreich anzutreffende ostmitteleuropäische Intensivlandwirtschaftszone : Weizen und Mais , Mais und Weizen , mal in gewohnter Pflanzhöhe , mal genetisch zu 100% gleichförmigem Prunkwuchs optimiert , Hafer dann erst auf bundesrepublikanischen Gemarkungen . Die Felder sind riesig und haben offenbar ihre Kolchos- Abmessungen beibehalten : Wie <em>hier</em> wohl die &#8220;Abwicklung&#8221; und | oder &#8220;Reprivatisierung&#8221; verlaufen sein mag , wer weiss ?</p>
<p>Von der &#8211; kartographisch gesehen &#8211; zum Greifen nahen Ostsee ist nach wie vor nicht die geringste Spur zu sehen , zu hören , zu schmecken .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danziger-nehrung-copyright-christiane-zintzen01.png" alt="Danziger_Nehrung_copyright_Christiane_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="450" height="302" /></p>
<p>Wir hätten eben unseren Grass besser lesen sollen &#8211; speziell mit Blick auf die lokalen Details . So beginnt eines der Brausepulver- Abenteuer mit der Ladengehilfin Maria wie folgt :</p>
<blockquote><p>In <a href="http://www.wojazer.pl/brzezno/_niem.php">Brösen</a> [ Brzezno , czz ] kaufte Maria ein Pfund Kirschen, nahm mich bei der Hand ( &#8230; ) und führte uns durch den Strandkiefernwald zur <a href="http://www.danzig.org/Gallery-img_id=2739-Ostseebad-Br%C3%B6sen-Blick-von-der-Strandhalle.html">Badeanstalt</a>. ( <em>Blechtrommel</em> , dtv , 314 )</p></blockquote>
<p>Stichwort &#8220;Strandkiefernwald&#8221; ! &#8211; Da wir am frühen Abend und bei erheblicher Abkühlung der ohnehin unablässig pfeffrig wehenden Brise aus dem Wald linkerhand ( = Norden ) Horden von Bademenschen diversen Strässlein , Wegen , Pfaden und Fährten strömen sehen , muss da ja wohl in Gehweite etwas Strandartiges sich befinden . Brutal , wie wir sind , steuern wir den Leih- VW einfach mal &#8216;rein in so eine hohle Gasse . Ängstlich , wie wir sind , lassen wir uns von einer plötzlich auftauchenden Pfadfinder- Meute gleich wieder ins Bockshorn , <em>recte</em> : auf die brave Strasse zurückjagen .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danziger-nehrung-schutzwald-copyright-christiane-zintzen.png" alt="Danziger_Nehrung_Schutzwald_copyright_Christiane_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="151" /><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danziger-nehrung-schutzwald-copyright-christiane-zintzen-1.png" alt="Danziger_Nehrung_Schutzwald_copyright_Christiane_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="151" /></p>
<p>Der nächste &#8211; offenbar schon recht grenznahe &#8211; Versuch stoppt uns <em>qua</em> militärischer Einrichtungen . Der Dritte Wunsch geht indes insofern in Erfüllung , als sich der Wagen immerhin ca. 2 Kilometer auf eine Waldlichtung führt und uns als &#8220;<em>humble pedestrians</em>&#8221; entlässt . Und siehe da , <em>da liegt sie</em> , die Ostsee und grinst hämisch . Schon haben die letzten Kneipp- Anhänger das rasch abgekühlte Revier verlassen und wir sind Spätbetrachter einer bis dahin munter bespielten See .</p>
<p><img style="width: 225px; height: 157px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danziger-nehrung-ostsee-copyright-christiane-zintzen.png" alt="Danziger_Nehrung_Ostsee_copyright_Christiane_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="225" height="152" /><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/danziger-nehrung-ostsee-copyright-christiane-zintzen-1.png" alt="Danziger_Nehrung_Ostsee_copyright_Christiane_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="231" height="157" /></p>
<p>Der Wald- ( = Schutz- ) Gürtel wird uns bis Heiligendamm fest angeschnallt bleiben : Rau wie der Wind fordert das Erreichen der Dünung seinen konsequenten Tribut . Ohne ein paar Kilometer Parkstreifen sowie dem obligaten Waldgang is nüscht mit Baden und Plantschen . Die spärlich gewordenen Dörfer bieten &#8220;<em>Sklep</em>&#8221; neben &#8220;<em>Sklep</em>&#8221; , &#8220;<em>Bar&#8221;</em> neben &#8220;<em>Bar</em>&#8221; und die unvermeidlichen &#8220;<em>All- you- can- imagine</em>&#8220;- Büdchen . Und natürlich Fisch , Fisch , Fisch &#8211; &#8220;<em>Ryby</em>&#8221; in allen Darreichungsformen zwischen roh und gedörrt , gebraten und gehackt &#8230; Willkommen in <em>Matjes- Country</em> !</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>STUTTHOF BIS RUSSISCHE GRENZE</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/museum-stutthof.png" alt="Museum-Stutthof" hspace="2" vspace="2" width="225" height="320" align="left" /></p>
<p>Was für jedes deutschsprachig sozialisierte Kind einen frühen &amp; rätselhaften Mythos darstellt &#8211; &#8220;<em>Pommerland ist abgebrannt</em>&#8221; &#8211; , hier , zwischen der Danziger Nehrung und Weichsel ist dieses Albtraumland heute eine stille und in sich ruhende Realität .</p>
<p>Was hier in der bis &#8217;45 als preussische Provinz bestand , reichte von den Regierungsbezirken <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Regierungsbezirk_Stettin">Stettin | Szczecin</a> sowie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Regierungsbezirk_K%C3%B6slin">Köslin | Koszalin</a> über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stralsund">Stralsund</a> , die Inseln <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgen">Rügen</a> , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolin">Wolin | Wollin</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Usedom">Usedom | Uznam</a> , ostpreussisch dann bis Russland : Masuren .</p>
<p>Die seit 1933 in Bereitschaft harrenden SS- Heimwehrleute hatten sich mit einem in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stutthof">Stutthof | Sztutowo</a> situierten Altenheim den in der inneren Kehle der Danziger Nahrung möglichst östlichen Ort gewählt , um die &#8220;<em>Schmach von Versailles</em>&#8221; höchst konkret zu rächen : Alte Gegner und immer neu definierte zivile Volksschädlinge in einen zunächst als Arbeitslager definierten Komplex auszusiedeln und dort zu internieren .</p>
<p>Ab 1942 figurierte der Komplex dann auch wörtlich als &#8220;<em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Stutthof">Konzentrationslager</a> der Stufe I</em>&#8221; . Rundherum um die &#8220;Zentrale&#8221; und seine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Au%C3%9Fenlager_des_KZ_Stutthof">39 Aussenlager</a> gab es ein paar praktikalble Euphemismen wie &#8220;Waldlager&#8221; , &#8220;Durchgangslager&#8221; , &#8220;Sonderlager&#8221; oder &#8220;Arbeitserziehungslager&#8221; . Die Details sind nachzulesen .</p>
<p>Insgesamt dürften cirka 110.000 Menschen dort inhaftiert worden sein , wovon ungefähr 65.000 ( zum Teil im Zuge der Todesmärsche bei Anrücken der Roten Armee ) umkamen . Demgegenüber waren insgesamt 3.000 SS- Leute in den Jahren &#8217;39 bis &#8217;45 dort stationiert .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/kz-stutthof-sztutowo-copyright-christiane-zintzen.png" alt="KZ_Stutthof_Sztutowo_copyright_Christiane_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="450" height="302" /></p>
<p>Fast fühllos wie jene unbegreiflichen Ziffern starrt man auch die hölzernen Wachturm- und Baracken- Rekonstruktionen der jetzigen <a href="http://www.kki.net.pl/~museum/museum.htm">Gedenkstätte</a> an . Dabei beeindruckt Dreierlei : Baulich 1. die Reste des originalen Drahtverhaus in seiner verrosteten , krud- unordentlichen Brutalität . Baulich 2. der durch einfache Beton- etc. Blöcke markierte Rayon der ( zerstörten ) Baracken sowie 3. der für Sonntag , 17:55 Uhr ausserordentlich dichte Besucherandrang .</p>
<p>Der Parkplatz weist ausschliesslich <em>polnische</em> Kennzeichen auf : Irgendwie kein Wunder , waren es doch hier unzweifelhaft <em>Deutsche</em> , welche sich an der polnischen Intelligenz , später an ungarischen Frauen vergingen . Die Schuldfrage scheint mithin also geklärt &#8230;. Übrigens sind wir an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Auschwitz">Auschwitz | Oswiecim</a> , wohin &#8211; da nahe dem Verkehrsknoten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katowice">Kattowitz | Katowice</a> &#8211; sozusagen alle Wege Polens führen , durchaus mit Absicht vorbeigefahren .</p>
<p>Mauthausen und Theresienstadt haben uns über die Unfähigkeit , angesichts von Mahnmalen und Nachbauten zu trauern , hinreichend belehrt .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/museum-stutthof-parkschein.png" alt="Museum-Stutthof Parkschein" hspace="2" vspace="2" width="450" height="196" /></p>
<p>Von hier dann noch bis zum oben geschilderten &#8220;<em>Cul de Sac</em>&#8221; in Richtung Russland -</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LANGSAME HEIMKEHR</p>
<p>Da wir &#8220;<em>keine Strasse zweimal fahren</em>&#8221; wollen , wählen wir als Route zurück nach Danzig | Gdansk die südliche Strecke über die Weichselbrücke bei ( <em>So , jetzt braucht&#8217;s die Lupe</em> ) <a href="http://home.hccnet.nl/henk.ge/informatie/reisgids%20voor%20de%20waterwegen%20van%20polen.htm">Klezmark</a> .</p>
<p>Auch hier stossen wir wieder auf jene nautische Perspektive ( siehe Brücken Stettin und Swinemünde ) welche die Brücke per Verkehrsschild als &#8220;offen&#8221; deklariert , wenn die PKW- Fahrbahn heraufgezogen ist , als &#8220;<em>geschlossen</em>&#8221; dahingegen , wenn wir , Sklaven der Landstrasse ,  <em>freie</em> Fahrt haben .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/08/land-oestliich-weichsel-copyright-christiane-zintzen-1.png" alt="Land_östliich_Weichsel_copyright_Christiane_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="450" height="302" /></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li>
<div>Ostseeroute &#8211; <a href="http://www.zintzen.org/2009/08/05/ostseeroute-vorschau-ruckblick-inadaequat-mitten-drin-in-der-zone-der-marienkafer-attacke/">Vorschau &amp; Rückblick : In|ad|ae|qu|at MITTEN DRIN &#8211; in der Zone der Marienkäfer- Attacke !</a></div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2009/08/06/ostseeroute-01-wien-gliwice/">Ostseeroute 01 : Wien &#8211; Gliwice</a></div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2009/08/07/ostseeroute-02-gliwice-wroclaw-poznan/">Ostseeroute 02 : Gliwice &#8211; Wroclaw &#8211; Poznan</a></div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2009/08/10/ostseeroute-03-poznan-gdansk/">Ostseeroute 03 : Poznan &#8211; Gdansk</a></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>LinkListe , in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 16:11:15 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> LITERATUR | NETZ &amp; MEDIEN | SOZIALE NETZWERKE | KLANGAPPARAT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/06/czz-linkliste-1.png" alt="czz linkliste" hspace="2" vspace="2" width="150" height="151" align="left" />Es wird &#8211; so geht die Rede &#8211; immer weniger verlinkt . Statt die während einer Abwesenheit nachgeholte Re- Lektüre via <a href="http://twitter.com/inadaequat">Twitter</a> zu verzwitschern , mag doch auch in unregelmässigen Abständen das freundliche Ritual des Verlinkens praktiziert werden . Auf dass auch die 140- Zeichen- Abstinenzler einige der in|ad|ae|qu|at als lesens- und bemerkenswert befundene Artikel mit- und nachzuvollziehen vermögen .</p>
<p>LITERATUR</p>
<ul>
<li>Schöner Überblick zur Geschichte der Literaturförderung ( mit einigen schwächlichen Schlussfolgerungen für die Gegenwart und als Antidot zum FAZ- Appell &#8220;<em><a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EA29275D90AD24A7EBCC8CC4FA5556A40~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Autorenförderung ? Hungert sie aus !</a></em>&#8221; ) : Gunther Nickel &#8211; &#8220;<em><a href="http://www.satt.org/literatur/09_06_brot.html">Die Kunst geht nach Brot &#8211; Anspruch, Wirklichkeit und Probleme der Literaturförderung in Deutschland</a></em>&#8221; @ <a href="http://www.pom-lit.de/lyrikzeitung/">satt.org</a> &#8211; tags : Literaturförderung, Schillerstiftung,</li>
<li><a href="http://www.kunstradio.at/BIOS/stolterfohtbio.html">Ulf Stolterfoht</a> ( <a href="http://www.zintzen.org/literatur-als-radiokunst/">LARK- Autor</a> des Jahres 2006 ) übernimmt die <a href="http://www.pom-lit.de/lyrikzeitung/">2. Hildesheimer Poetik- Dozentur</a> @ <a href="http://www.pom-lit.de/lyrikzeitung/">Lyrikzeitung ( # 42 )</a> &#8211; tags : Ulf Stolterfoht, Poetik, Dozentur, Lesung, Hildesheim,</li>
<li><em>viribus unitis</em> : <a href="http://www.boersenblatt.net/324687/">Spitzentitel- Paket junger Independent- Verlage aus D, Ö , CH für den Buchhandel</a> ( Blumenbar , kookbooks , mairisch , Luftschacht , Onkel &amp; Onkel , orange-press , salis sowie Voland &amp; Quist ) @ <a href="http://www.pom-lit.de/lyrikzeitung/">boersenblatt.net</a> &#8211; tags : buchhandel, kleinverlag, autorenverlag, paketlösung, sonderkonditionen, remission, neue distributionsmethoden, kooperation,</li>
<li><a href="http://www.boersenblatt.net/324460/">Eugen Ruge</a> ( <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_Ruge">Wikipedia</a> ) hat zwar den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred-D%C3%B6blin-Preis">Alfred- Döblin- Preis</a> zugesprochen erhalten : Die Beobachtungen bei den <a href="http://www.boersenblatt.net/324493/">Lesungen der Finalistinnen</a> ( Volker H. Altwasser , Thomas Hettche , Harriet Köhler , Michael Roes ) mögen vielleicht Ausblicke auf werdende Trends gestatten : Und doch heisst es wieder nur : Familie , Familie , Familie &#8211; traditionell runtererzählt @ <a href="http://www.boersenblatt.net/324493/">börsenblatt.net</a> &#8211; tags : preis, award, familienroman, prosa, Alfred-Döblin-Preis, Volker H. Altwasser, Thomas Hettche, Harriet Köhler, Michael Roes, Eugen Ruge,</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>NETZ &amp; MEDIEN</p>
<ul>
<li>Debatte über den Status von <a href="http://carta.info/10424/internet-paid-content/">News- Aggregatoren im Netz</a> : <a href="http://carta.info/10421/verleger-gema-fuer-onlinetexte-wer-zahlt-wofuer-und-wer-ist-verleger/">Bezahlmodelle ( Gema )</a> in Diskussion &#8211; nota bene : bislang explizit zugunsten von <a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Internet-Piraterie-Verlage-planen-Gema-f%FCr-Onlinetexte/525077.html?nv=cd-rss1220">Verlagen</a> und <em>nicht</em> von Autoren @ <a href="http://carta.info/10424/internet-paid-content/">Carta 1</a> , <a href="http://carta.info/10421/verleger-gema-fuer-onlinetexte-wer-zahlt-wofuer-und-wer-ist-verleger/">Carta 2</a> @ <a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Internet-Piraterie-Verlage-planen-Gema-f%FCr-Onlinetexte/525077.html?nv=cd-rss1220">FTD</a> &#8211; tags : aggregatoren, kultur-flatrate, content, verlag,</li>
<li>Soll die jetzt bereits mehr verschenkte als verkaufte <a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Vergeblicher-Ruf-nach-Staatshilfe-Wiener-Melange/526124.html?nv=cd-rss1220">Fellner- Postille &#8220;Österreich&#8221; Staatshilfe erhalten ?</a> &#8211; Die Konkurrenz , selbst Nutzniesserin staatlicher Medienförderung , läuft Sturm @ <a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Vergeblicher-Ruf-nach-Staatshilfe-Wiener-Melange/526124.html?nv=cd-rss1220">FTD</a> &#8211; tags : zeitung, österreich, subvention, boulevard,</li>
<li>Dazu passend die Meldung : &#8220;<a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=82659">Gratiszeitungen kämpfen europaweit ums Überleben</a>&#8221; @ <a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=82659">persoenlich.com</a> &#8211; tags : gratiszeitung, markt, baisse, anzeige, reklame,</li>
<li>Bleibt die <a href="http://www.wired.com/gadgetlab/2009/06/blackandwhite_ebooks/">E- Book- Weltsicht auf Schwarz- Weiss- Sicht eingestelllt ?</a> @ <a href="http://www.wired.com/gadgetlab/2009/06/blackandwhite_ebooks/">Wired</a> &#8211; tags : e-book, e-reader, tablet, limits, darstellung,</li>
<li>Nachlese : Bruce Sterling gibt &#8220;<em><a href="http://www.wired.com/beyond_the_beyond/2009/05/eighteen-challenges-in-contemporary-literature">18 Challenges in Contemporary [ Web- ]Literature</a></em>&#8221; zu bedenken und diagnostiziert schlechte Chancen für die Poesie @ <a href="http://www.wired.com/beyond_the_beyond/2009/05/eighteen-challenges-in-contemporary-literature">Wired</a> &#8211; tags : webliteratur, copyright, nische, medienkonvergenz, ökologie, poesie</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>SOZIALE NETZWERKE</p>
<ul>
<li>Basal für Anfanger &amp; Fortgeschrittene : <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ddO9idmax0o&amp;feature=channel">Twitter in Plain English</a> @ <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ddO9idmax0o&amp;feature=channel">YouTube</a> &#8211; tags : animation, twitter, microblogging</li>
<li>Einmal und nie wieder : John Swansburg &amp; Jeremy Singer- Vine über &#8220;<a href="http://www.slate.com/id/2219995/">Orphaned Tweets : When people sign up for Twitter, post once, then never return</a>&#8221; &#8211; Aufforderung zum Sammeln solcher Eintagsfliegen : Retweet #orphantweet ! @ <a href="http://www.slate.com/id/2219995/">Slate</a> &#8211; tags : twitter, one-hit-wonder, Eintagsfliegen, Geister-Tweets,</li>
<li>Twitter will <a href="http://www.heise.de/newsticker/Twitter-will-gepruefte-Accounts-einfuehren--/meldung/140037">geprüfte Accounts</a> einführen &#8211; als Schutz für Promis vor Identitäts- Usurpatoren : &#8220;<em>The experiment will begin with public officials, public agencies, famous artists, athletes, and other well known individuals at risk of impersonation.</em>&#8220;- @ <a href="http://www.heise.de/newsticker/Twitter-will-gepruefte-Accounts-einfuehren--/meldung/140037">heise</a> @ <a href="http://blog.twitter.com/2009/06/not-playing-ball.html">twitter-blog</a> &#8211; tags : twitter, celebs, impersonation, identitätsklau,</li>
<li><em>Angestelllte</em> Social- Network- User , Blogger und Twitterer im <a href="http://www.wired.com/threatlevel/2009/06/facebooksword/">Konflikt mit ihrem Unternehmen</a> : Fallbeispiel am Exempel Facebook @ <a href="http://www.wired.com/threatlevel/2009/06/facebooksword/">Wired</a> &#8211; tags : social networks, Unternehmen, intern-extern, individuelle freiheit, Unternehmenswissen</li>
<li>Basal für Anfanger &amp; Fortgeschrittene : <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6a_KF7TYKVc&amp;feature=channel">Social Networking in Plain English</a> @ <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6a_KF7TYKVc&amp;feature=channel">YouTube</a> &#8211; tags : social network, animation ( via <a href="http://blog.oliver-gassner.de/archives/3748-Twitter.-Soup.io,-Literatur,-und-Enterprise-2.0-Videos-links-for-2009-06-09.html">Oliver Gassner</a> )</li>
</ul>
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<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Wird unter &#8220;Links&#8221; gemeinhin eine &#8220;Verknüpfung&#8221; im Netz verstanden , <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/06/czz-hoerempfehlung-155.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />bleibt auch die Assoziation zum &#8220;wandernden Schatten&#8221; ( der Verlinkung von verlinkten Links im virtuellen Raum ) nicht fern .</p>
<p align="right">Da mag die Werkschau des St. Petersburger Solisten <a href="http://www.deepindub.org/staff/waveform/">Waveform</a> ganz gut passen , welche eben unter dem Titel &#8220;<em><a href="http://www.deepindub.org/waveform-moving-shadow-did-032/">Moving Shadow</a><a href="http://www.deepindub.org/waveform-moving-shadow-did-032/"></a></em>&#8221; bei <a href="http://www.deepindub.org/">deepindub</a> erschienen ist . Zwölf Tracks &#8211; das sind eine Stunde und 19 Minuten &#8211; relaxter Dub ohne Prätention .</p>
<p align="right">Das mag man sich schon gefallen lassen .</p>
<p align="right">CKLICK <a href="http://www.archive.org/download/WAVEFORM_MOVING_SHADOW/WAVEFORM_MOVING_SHADOW_vbr.m3u">LINK TO LISTEN TO STREAM</a> ( WMP ) .</p>
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