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Franz Mon - Sichtbare Sprache



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BEVOR ES SCHWINDET

Franz Mon abstrakt

[ Franz Mon : abstrakt ]

Im Zeitalter von Photoshop , After Effects sowie des ubiquitären Layouts eines durchdesignierten Alltags scheint die “visuelle poesie” der fünfziger bis siebziger Jahre längst gegessen . Anders und nach einem Diktum Elfriede Gerstls formuliert : Seit den sechziger Jahren sahnt speziell die Reklame systematisch die Erkundungen und Experimente der Avantgarden ab .

Im Kontext des “Radical Advertising” - wie im NRW- Forum Kultur und Wirtschaft Düsseldorf bis 18. August zu sehen - sieht die klassische Avantgarde oft “alt” aus . - Um die Verfasstheit des jetzt scheinbar so Selbstverständlichen zu erkennen , ist ein ‘back to the roots’ unabdingbar .

Das hat weniger mit Kunst- Nostalgie oder einer Verklärung des “Avantgarde”- Begriffes zu tun als mit der Sicherung eines vorgängigen Quellcodes , dessen gefällige Interfaces unsere Zeitgenossenschaft illustrieren . Dies betrifft optische Gestaltungen ebenso wie akustische : Wer die frühen Artikulations- und Mundhöhlenerkundungen Franz Mons oder Henri Chopins einmal wahrgenommen hat , wird sich von neuerdings als “radikal” verbratenen Sound- , Kunst- und Musikdarbietungen weniger beeindrucken lassen . Beziehungsweise wird in den Stand gesetzt sein , diese historisch zu kontextualisieren und kulturgeschichtlich zu verorten .

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ZU SEHEN : IN ERLANGEN

Franz Mon Hommage A Karl Valentin

[ Franz Mon : Hommage à Karl Valentin ]

In Korrespondenz zum Erlanger Poetenfest wurde in der Städtischen Galerie die Ausstellung “Franz Mon – Sichtbare Sprache | Verbale , visuelle und akustische Texte” eingerichtet :

Franz Mon, 1926 in Frankfurt geboren und bis heute dort lebend, gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Konkreten Poesie. Er schreibt verbale, visuelle und akustische Texte. Seine visuellen Arbeiten wurden seit 1963 in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, u.a. auch 1970 auf der Biennale in Venedig, gezeigt. Die retrospektive Schau zeigt Arbeiten aus allen Phasen und Bereichen seines Schaffens, darunter viele Arbeiten, die hier erstmals öffentlich zu sehen sind. Gezeigt werden u. a. die Mappenwerke ‘Makulatur’ und ‘Knöchel des Alphabets’, Arbeiten aus den Serien ‘Doppelporträts’, ‘zentrierte Collagen’ und ‘versalcollagen’, eine Auswahl aus den ‘Schreibmaschinentexten’, den ‘ideografischen Texten’ und den Schreibtexten ‘Papiergüsse’, Textfahnen und Textplakate, Diaprojektionen und akustische Installationen, ausserdem Bücher und Buchobjekte.

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ZU HÖREN : WÖRTER VOLLER WORTE

Franz Mon vetri

[ Franz Mon : vetri ]

Heute , 29. August , 19 Uhr , Markgrafentheater, Erlangen : Lesung Franz Mon und Gespräch mit Klaus Ramm

Für Franz Mon ist die Sprache ein offenes Gelände für künstlerische Grenzüberschreitungen in alle Richtungen: Sein Werk ist eines der konsequentesten, weiträumigsten und auf untergründige Weise bis heute einflussreichsten Werke der deutschen Nachkriegsliteratur. Mons Poetik nimmt die Sprache so ernst wie kaum eine andere: ‘Das Realitätsschlamassel ist auch ein Sprachschlamassel’. Im Widerspiel mit den von Franz Mon gelesenen Texten versucht der Literaturwissenschaftler und Verleger Klaus Ramm, der Poetologie von Franz Mon auf die Spur zu kommen.

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HÖREN UND SEHEN VERGEHEN

Franz Mon Mortuarium

[ Franz Mon : Mortuarium ]

Leider schon nach Ende der zeitlich äusserst knapp gehaltenen Schau - 22. bis 28. August ( ! ) wird Sonntag , 31. 8. , um 19 Uhr im Theater in der Garage das HR- Hörspiel “ausgeartetes auspunkten” ( pdf HörDat , 2007 ) aufgeführt . Der einleitender ist freilich filmisch : “Schuhe besetzen ein Haus” ( SR , 1983 ) : Immerhin spricht Franz Mon selbst zur Einführung .

Eine scheinbar ganz einfache Spielanleitung bildet das Gerüst, auf dem die Stimmen der vier Sprecher dieses vom Hessischen Rundfunk 2007 urgesendeten Hörspiels (Eva Garg, Chris Pichler, Markus Meyer und Peter Lieck) alle schauspielerischen Freiheitsgrade haben. Ihre Stimmen „verdichten/verwandeln/verzaubern/vertuschen das Gesagte“. Franz Mon hat das 40-minütige Sprachspiel selbst realisiert. Zwei der vier Premieren-Schauspieler variieren das Hörspiel live unter der Anleitung von Franz Mon. Der Abend wird eingeleitet von dem 9-minütigen Film ‘Schuhe besetzen ein Haus’ von Franz Mon, Saarländischer Rundfunk, Redaktion Kunst und Wissenschaft Klaus Peter Dencker.

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FRANZ MON IM ORF- KUNSTRADIO

Franz Mon sternförmig

[ Franz Mon : sternförmig ]

Als wir im ORF- Kunstradio als erster europäischer Sender mit 5.1- surround- Produktionen ins Studio und auf Sendung gingen , schien es uns angemessen , Franz Mon als einen der Pioniere des stereophonen “Neuen Hörspiels” ( Ende der sechziger Jahre ) als einen der ersten Gäste zu laden . In Parallelaktion zu einem “Radiokunst”- Seminar am Germanistischen Institut der Universität Wien entstand die Produktion “Käm’ ein Vogel geflogen” , wo der damals Achtzigjährige sehr munter das von ihm eingelesene modulare Textmaterial per Joystick durch den Rundum- Raum jagte . Wir servieren die knapp sechzehnminütige Arbeit aus gegebenem Anlass ( und leider in reduzierter Klangqualität ) im heutigen KLANGAPPARAT .

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LINKS

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RELATED

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KLANGAPPARAT

Franz Mon über seine 5.1- Surround- Produktion “Käm’ ein Vogel geflogen” ( Ursendung : 17. 7. 2005 ) für die Reihe “Literatur als Radiokunst” im ORF- Kunstradio :

Ich mache seit über vierzig Jahren radiophone Stücke, die für mich czz-hoerempfehlunggenau so wichtig sind wie die geschriebenen, weil ich ganz früh entdeckt habe, dass meine Stimme mit zur Substanz meiner poetischen Arbeit gehört. Die eigentliche radiophone Arbeit konnte beginnen, als die Stereophonie erfunden wurde – das war in den späteren 60er Jahren. Seitdem habe ich rund 14 Hörspiele machen können, die auf der Basis der Stereophonie zu realisieren waren. Für mich war es ein enormes Erlebnis jetzt, die neue Technik – Dolby Digital Surround – kennen zu lernen und praktizieren zu dürfen. Wir begeben uns da in eine Dimension der Stimmerfahrung und Stimmproduktion, die auch von der Stereophonie nicht erreicht werden konnte, weil ich als Sprechender wie als Hörender in einem akustischen Zentrum bin, das homogen ist mit meiner Stimmleistung und Stimmfähigkeit. In diesem Sinne haben wir das Stück ‘KÄM’ EIN VOGEL GEFLOGEN’ konzipiert und realisiert: ein Stück, das mit den Beweglichkeiten, welche die neue Technik erlaubt, arbeitet und dadurch Stimmqualitäten und Worterfahrungen ermöglicht, die bisher nicht zugänglich waren.

Franz Mon : “Käm’ ein Vogel geflogen” ( 15:44 , MP3 / WMP , Produktion ORF 2005 , Technik : Anna Kuncio )

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Out now : Oliver Sacks “Musicophilia” auf Deutsch - “Der einarmige Pianist”



||| OUT NOW | MUSIK IM IPOD- ZEIALTER | NICHTS NEUROLOGISCH NEUES ? | FREAK SHOW ? | IM INTERVIEW : ZU POSITIV ? | IM INTERVIEW : DROGEN UND SYNÄSTHESIE | IM INTERVIEW : AUDIO @ NPR , VIDEO @ YOUTUBE | SCHÖNES FEATURE ÜBERS HÖREN UND ANDERE PHANTOME | VORABDRUCKE | KLANGAPPARAT | LINKS

OUT NOW

listen papunet netSeit Sommer 2007 kam man auf englischsprachigen Seiten für Wissenschaft , Musik und Hirnforschung kaum an den Chroniken eines angekündigten Fach- , Sach- und Lesebuchs vorbei : Die Ankündigung von Oliver Sacks‘ neuem Werk über die Auswirkungen von Musik auf Differenzierungsleistungen im Gehirn , Musiktherapie bei neurologischen Krankheiten wie Parkinson weckte hohe Erwartungen in Fach- und Laienkreisen . Als “Musicophilia - Tales of Music and the Brain” endlich am 16. Oktober bei Alfred A. Knopf erschien , gab es für die Coverage auf allen Kanälen kein Halten mehr .

Sacks’ Kunst , neurologische Beobachtungen populär fasslich in überschaubare Fallgeschichten zu präsentieren , hat ihm seit “Awakenings” ( 1973 ) | “Awakenings : Zeit des Erwachens ( 1990 ) , “A Leg to Stand On” ( 1984 ) | Der Tag, an dem mein Bein fortging ( 1989 ) oder “The Man Who Mistook His Wife for a Hat” ( 1985 ) | “Der Mann , der seine Frau mit einem Hut verwechselte” ( 1990 ) das Interesse breiter Publikumskreise eingebracht. .

Der Rowohlt- Verlag hatte die deutsche Übersetzung unter dem Titel “Der einarmige Pianist - Über Musik und das Gehirn” ursprünglich für März angekündigt . Dann kam ein Brief , die Publikation des Buches müsse auf unbestimmte Zeit verschoben werden . Ein weiteres Schreiben des ( mit seinem 100- Jahr- Programm offenbar mehr als ausgelasteten ) Verlags kündigte das Erscheinen des Buches schliesslich doch schon für Mai d. J. an : Und da liegt er nun frisch auf dem Tisch , gestern ausgepackt , mit Erscheinungsdatum “1. Juni 2008″ im Impressum .

Aus diesem Anlass geben wir in|ad|ae|qu|at ein paar Proben aus der angloamerikanischen Rezeption , sowie Links zu Interviews und Textauszügen . |||

MUSIK IM IPOD- ZEIALTER

listen papunet netBereits das Titelbild der englischsprachigen Ausgabe , welches den Autor bei sichtlichem Genusshören mit Kopfhörern zeigt ( die Umschlaggestaltung bei Rowohlt gibt sich abstrakt- symbolistisch ) gibt dem Magazin “Slate” zu denken :

In an era when music has become “head music,” delivered through iPod earbuds with the steady efficiency of an IV drip, it was inevitable that music, like language, religion, sex, and politics, would be given the popular-neuroscience treatment

“Wired” liefert neben einem Interview sogleich die eine autorisierte , technisch fiktive “Sacks’ IPod Playlist” : Er habe keinen iPod , so der Autor , “I’m too low-tech” . Hätte er ein solches Gerät , wären ausschliesslich Stücke aus dem klassischen Repertoire darauf gespeichert . Offenbar kann man Lieblingslisten im zeitgeistigen Medium nicht mehr anders codieren als durch ein modisches Gadget , dessen visuelles und begriffliches Interface .

Oliver Sacks ipod playlist source WIRED Click to XL

Sacks :

It is almost impossible to list my ten or twenty favorite pieces of music, because I have an omnivorous love of all classical music. In addition, I often develop a passion for a particular piece or a particular composer, which may last a month or a year, and then be replaced by a passion for something else. Thus I spent an entire year, 1979, playing Mozart’s Requiem and his Mass in C Minor, over and over. They absorbed me totally, and I did not want to listen to anything else.

Gleichwohl hat es sich die Mühe gemacht , zehn Stücke auszuwählen , von “Chopin’s Fantasy in F Minor, performed by Arthur Rubinstein” bis hin zu “Schubert’s Die Shöne Mullerin , sung by Dietrich Fischer-Dieskau” ( Roland Barthes hätte es beim Stichwort “Fischer-Dieskau” schon den Magen umgedreht ) und “Bach’s Chaconne in D Minor, played by Yehudi Menuhin” . Plus ausführlichen Gründen und Geschichten … der Clou der Sache ist , dass die Playlist auf der “Wired”- Seite tatsächlich funktioniert … |||

NICHTS NEUROLOGISCH NEUES ?

listen papunet netMit oder ohne Ohrstöpsel : “Slate” fasst den Autor als Neurologen nicht eben mit Samthandschuhen an und gibt sich ein wenig genervt durch die immergleiche Form der Anekdote , “at once creepy and cocktail-party colorful” :

The material has the distinctive Sacks touch: at once earnest, tender, and slightly amused. But the anecdotes about music and the neurological disorders associated with it - which are what the “tales” really amount to - reveal surprisingly little about music or about the brain, other than that the mystery and vitality of music are useful correlatives to the brain’s mystery and vitality. In recounting the circumstances of individual patients, Sacks doesn’t evoke the sound of music or the ways sound takes shape as music in the brain. The case studies become examples of the gap between what happens in our brains and what even our most literate experts can say about it. ( Slate )

Was indes die Passagen über Sacks’ eigene Musikerfahrung ( und die einiger älterer Musicophilen ) anbelangt , konzediert das Magazin immerhin Respekt gegenüber dem Literaten :

A man making his own experiences and those of the people he knows the representatives of the human condition: It sounds like a formula for bad science. And yet the formula for bad science turns out to be the formula for good writing. When he describes his friends, and himself, too, Sacks suddenly writes about music as music, at once a language and a mode of celebration that summons extreme but not unreasonable passions. ( Slate ) |||

FREAK SHOW ?

listen papunet netAuch die “New York Times” benennt Sacks’ erfolgreiches “Strickmuster” als eher emeotional bewegend denn wissenschaftlich aufklärend :

In his earlier collections of clinical tales - most famously in “Awakenings” (1973) and “The Man Who Mistook His Wife for a Hat” (1985) - Sacks presented with compassion, sensitivity and learning what, in coarser hands, might have been freak shows of the mind. The genre could have been an exploitative sideshow: a parade of misfits whose brains have been weirdly affected by disease, trauma, congenital defect or medical treatment. But Sacks is adept at turning neurological narratives into humanly affecting stories, by showing how precariously our worlds are poised on a little biochemistry. ( NYT )

Nach einem ordentlichen Referat einiger “Fallgeschichten” weist der Rezensent auf den Gemeinplatz erfolgreicher Musiktherapie seit den 1940er Jahren hin , dabei in einem hübschen “twist” auf Sigmund Freuds “talking cure” anspielend : “Indeed the benefits of the singing cure are more evident than those of the talking one.”

Was Sacks erzähle , sei stets erstaunlich , bewegend , erweitere letztlich aber kaum die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse :

In the end, Sacks’s catalog of oddities sheds little systematic light on the mystery of music. He cannot be blamed for this - the science of music is still in its early days. Readers will probably be grateful that Sacks, unlike Freud, is happy to revel in phenomena that he cannot yet explain. ( NYT ) |||

IM INTERVIEW : ZU POSITIV ?

listen papunet netIm Literaturjournalismus stellt das persönliche Interview bekanntlich die praktikablelste Art und Weise dar , “content” aus erster Quelle zu erhalten , einen “Authentizitätseffekt” unter der Sigle des Exklusiven zu generieren , ohne dabei freilich in die Mühen und Ambivalenzen einer kritischen Bewertung hinabsteigen zu müssen .

Anekdotengespickte Interviews gibt es demnach in “Discover” , “Wired” sowie als Audio- File des herrlichen “Radiolab” @ “National Public Radio” ( NPR ) .

Von “Discover” auf die Kritik angesprochen , seine “Fallgeschichten” würden die realen und tragischen Fälle über Gebühr “sentimentalisieren” und in letztlich positive Erlösungsgeschichten giessen , erklärt sich Sacks wie folgt :

Well, I want to draw attention to it, but it’s there with the negative. In the old-fashioned medical notes, one would write about the HPC, or “history of the present complaint.” The patient comes to a doctor because something is the matter; they have a complaint. And one goes through it with the patient, but one also wants at the same time to remind them of the powers which are preserved and which they can perhaps use and which can mitigate life. My interest is very much in rehabilitation. I won’t say “recovery”. And maybe rehabilitation sounds rather technical, but it’s making the fullest possible life under the circumstances. ( Discover )

Eine übrigens sehr amerikanische Attittüde , keine noch so tragische Geschichte ohne den Appell an das Potential des Individuums enden zu lassen . Was im Sozialdrama “skill” und “Wille” , sollen hier die verborgenen neurologischen Kraftwerke leisten . |||

IM INTERVIEW : DROGEN UND SYNÄSTHESIE

listen papunet netWired” interessiert sich selbstredend eher für Aspekte der Popkultur . Zum Beispiel , warum es ( Art Tatum , Joaquín Rodrigo , Blind Willie McTell , Stevie Wonder ) so viele exzellente blinde Musiker gebe .

Sacks antwortet mit einer - wenn wir das in|ad|ae|qu|at richtig einschätzen [ bitte korrigieren ! ] - etwas veralteten Kompensationsthese :

When one is born without a sense or loses it early, one turns to the other senses to construct the richest possible world and identity. People who are born blind seem to develop extraordinary auditory, tactile, and olfactory sensitivities. Absolute pitch [the ability to identify a note without hearing a reference tone] is pretty rare in the general population - maybe 1 in 10.000 have it. In professional musicians it’s 1 in 10. But in those born blind, musicians or not, it’s nearly 1 in 2. A third of all musical savants are blind. You can be blind without being musical, but there is a correlation. ( Wired )

Selbstverständlich lässt sich das Magazin für Bewusstseinserweiterungen aller Art auch das Thema “Drogen und Musik” nicht entgehen . Das Stöckchen dazu hat Sacks in seinem Buch selber geworfen , indem er von Amphetamin- Experimenten aus Studententagen erzählt . Zur Sprache kommt dabei das seit der Décadence beliebte Thema der Synästhesie ( hier : Farbe & Klang ) :

Hume wondered whether one can imagine a color that one has never encountered. One day in 1964, I constructed a sort of pharmacological mountain, and at its peak, I said, “I want to see indigo, now!” As if thrown by a paintbrush, a huge, trembling drop of purest indigo appeared on the wall — the color of heaven. For months after that, I kept looking for that color. It was like the lost chord.

Then I went to a concert at the Metropolitan Museum of Art. In the first half, they played the Monteverdi Vespers, and I was transported. I felt a river of music 400 years long running from Monteverdi’s mind into mine. Wandering around during the interval, I saw some lapis lazuli snuffboxes that were that same wonderful indigo, and I thought, “Good, the color exists in the external world.” But in the second half I got restless, and when I saw the snuffboxes again, they were no longer indigo - they were blue, mauve, pink. I’ve never seen that color since. It took a mountain of amphetamine, mescaline, and cannabis to launch me into that space. But Monteverdi did it too. ( Wired ) |||

IM INTERVIEW : AUDIO @ NPR , VIDEO @ YOUTUBE

listen papunet netAudio- Interviews gibt es ( jetzt wird in|ad|ae|qu|at angehörs seiner Lieblingssendung sentimental ) im legendären NPR- Gesprächsformat “All Things Considered” : Über Sacks’ Hunger nach “human’s stories” , die massensuggestive Macht der Musik ( Beispiel : The Greatful Dead ) , Parkinson- Patienten und den physiologisch erkennbaren Unterschied ziwschen den Hirnen von Musikern und amusikalisch lebenden Menschen .

Ähnliche Resultate hatte der von uns vor über einem Jahr referierte Artikel über Feldenkrais , Motorik und Hirnstruktur nachgewiesen .

Den Bericht über die Wirkung von Musik auf Parkinson- Patienten gibt es übrigens auch als Video @ YouTube , desgleichen ein Video über Amusia ( Amusie , Dysmusie oder Dysmusia ist die Unfähigkeit , trotz intakter Sinnesorgane Tonfolgen zu erkennen und diese vokal oder instrumental wiederzugeben ) . |||

SCHÖNES FEATURE ÜBERS HÖREN UND ANDERE PHANTOME

listen papunet netEine herrliche Ausgabe des “Radiolab” ( NPR ) lässt Oliver Sacks im Gespräch nicht seine bekannte Buch- PR abspulen , sondern befragt den Autor nach zum Thema der physischen und psychischen Verortung ( “Were am I ?” , MP3 ) , beziehungsweise nach “bonds between brain and body” . Schönes Feature übers Hören , Fühlen , Phantomschmerzen und Orientierung ( bis hin zu William James ) . Auch für Surround- Sound- Praktiker von Interesse ! |||

VORABDRUCKE

Auf der NPR- Seite ist die auch im New Yorker vorabgedruckte Episode “A Bolt from the Blue : Sudden Musicophilia” ) zu lesen , im “New Yorker” ist auch der Abschnitt über “Music and amnesia” einzusehen . |||

KLANGAPPARAT

In diesem Kontext steht ein Klangapparat natürlich unter enormem czz hörempfehlungLeistungsdruck . Doch dieser lässt sich davon nicht weiter irritieren und fährt mit den Städteportraits des Magazins XLR8R ( sprich : “accelerator” ) fort : “From L.A. With Love” mag da absolut hörenswertes Beispiel pop- kultureller Ver- Ortung das Mass der “Musicophilia” voll zu machen . CLICK LINK TO SEE PLALIST AND LISTEN TO STREAM . |||

LINKS

LITERATUR ALS RADIOKUNST | Daniel Wisser im ORF- Studio | Produktionsnotizen



||| STUDIO- SESSION : MAJOR TOM | LITERATUR ALS RADIOKUNST | ANDERE LEKTÜREN | RADIOKUNST : HÖRBUCH , ONDULIERT ? | FALSCHE FRAGEN | NÖTIGE KLARSTELLUNG | ANTI ROMANTK | DAS ALIEN ( “E. T.” ) - MITTIG | HOLOPHONE | KOOPERATION ( STEREO ) | WITH A LITTLE HELP … WIE LANGE NOCH ? | KLANGAPPARAT Hörproben EWHO | LINKS ( MONO )

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STUDIO- SESSION : MAJOR TOM

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Wesentlich anders als in einem Space Shuttle geht es in einem Hörspielstudio wohl nicht zu : Drei Tage lang drängt man sich in einem unterirdischen Welt- Abseits zusammen . U- Boot . Raumschiff . Immerhin bieten die beiden Sprecherräume links und rechts von der Kontrollzentrale ( sprich “Regieplatz” ) einige Bewegungsfreiheit . Sprech- und Laufställe , die der rezente LITERATUR ALS RADIOKUNST- Kandidat DANIEL WISSER weidlich für seine oratorischen Zwecke zu nutzen verstand . |||

LITERATUR ALS RADIOKUNST

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Wer’s noch nicht weiss , bzw. , wer dem auf das Projekt LITEATUR ALS RADIOKUNST weisenden Link in unserer Blogroll noch nicht nachgegangen sein sollte : Seit 1999 produzieren wir diese Reihe unter Dach und Fach des ORF KUNSTRADIO - jener Sendung , die nach Kräften im öffentlich- rechtlichen Rundfunk die Agenda experimenteller Künstlerproduktionen gegen Moden- und Quoten- Druck verteidigt . Da darf auch der Pegel mal über dem sonst Erlaubten liegen , da ist auch der mögliche Raum des Schweigens weiter , bevor die Hauptabwicklung das automatische Pannen- und Pausengedudel loslässt . |||

ANDERE LEKTÜREN

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Der Fokus auf LITERATUR mag zwar bedeuten , dass wir als Produzierende grundsätzlich Text- Sprachschöpfende einladen , doch darf ( deswegen sind , bleiben und gelten wir ja weiterhin als sog. “experimentell” ) im Zuge des Vortrags und bei der Bearbeitung die plane Textverständlichkeit durchaus korrodieren .

Gerade und bieder “herunter”- gelesene Texte bieten die üblichen Literaturformate hinlänglich - gar nicht zu reden von den Tausenden Hörbüchern , die ( mal auf exzellentem , mal unter jedem Niveau ) Werke im Take- Away-Format ( nicht selten auch zu entsprechenden Preisen ) anbieten . |||

RADIOKUNST : HÖRBUCH , ONDULIERT ?

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Was ist dann überhaupt noch der Unterschied zwischen einer radiophonen und einer Hörbuchproduktion ? - Beide werden in einem Studio geboren , oft unter Geburtshilfe of the Author’s ‘ Voice - beide sickern dann irgendwo und -wann einmal aus Lautsprechern . Sei’s Allzeit- Bereit beim Bügeln, im Kraftfahrzeug oder aus den i- Pod- Ohrpfropfen , sei es zu festgesetzter Stundes aus dem Radioapparat . Allerdings überbieten die Sender einander derzeit mit Stream- und podcast- Angeboten , so dass der Aspekt der ECHTZEIT einer Radioübertragung tatsächlich aus Bewusstsein und Aufmerksamkeit schwindet . ( Kategorie “Untergang des Abendlandes” , vol. 765 ) |||

FALSCHE FRAGEN

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So hat ein Jungredakteur eines Österreichischen “Feuilletons” das Prinzip der Autoren- Produktionen @ LITERATUR ALS RADIOKUNST einst auf den Punkt des grössten anzunehmenden Irrtums gebracht : Die Schriftsteller sässen eh fortwährend in ihrer einsamen Klause und seien glücklich , sich drei Tage lang in einem “echten” Radio- Studio austoben zu dürfen und schliesslich als Resultat sogar die auf CD gebrannte Aufnahme nach hause nehmen zu dürfen . Hörbuch im DIYS- Verfahren . |||

NÖTIGE KLARSTELLUNG

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An dieser Darstellung ist so ziemlich jede einzelne Silbe falsch . Den angewandten Gegenbeweis lieferte der Musiker und Schriftsteller DANIEL WISSER anlässlich unserer jüngsten Produktion . Zugegeben , wir benötigen solche Trägermedien : CDs , DATs , heute Audio- DVDs oder externe Festplatten . So sichern wir die volatilen Daten , sorgen für deren Archivierung , Weitergabe und Bestand . - Freilich ist mit der Produktion in 5.1 Surround- Sound seit nunmehr drei Jahren die Menge der Daten explodiert : Entsprechend aufwändiger wurde deren Bearbeitung , Sendung ( via Sat ) und Archivierung . In drei Formen der Darreichung tritt sie nun auf , diese LITERATUR ALS RADIOKUNST .

  • ON AIR : In Form der LIVE- Ausstrahlung in 5.1. via OE1DD , gleichzeitig in der ( nahezu ) simultan auf Stereo “heruntergerechneten” FM- Sendung [ reizvoll : die kleine Zeitverzögerung ! ] .
  • ON SITE : Via MP3 auf der entsprechenden LARK- Webseite .
  • TO GO : Erstellen wir selbstverständlich auch Kopien auf Datenträgern . Audio- CDs für die Stereo- , bzw. Audio- DVDs für die 5.1.- Version . Solcherart lassen sich die LITERATUR ALS RADIOKUNST- Produktion auch an anderen Orten und zu anderen Zeit aufführen . Hier läge ein WÜNSCH- DIR- WAS seitens der Kuratorin : Wenige Künstlerinnen und Künstler haben bisher die Möglichkeit genutzt , ihre LARK- Produktion als Zuspielung bei einer “Live- Lesung” zu verwenden . - Soweit uns bekannt ist , hat Franz Mon einmal “live” zum surround abgespielten Tondokument improvisiert . In dieser Hinsicht auf die konkrete AUFFÜHRUNG eines Radiokunst- Stückes gäbe es schöne und noch ungenützte Möglichkeiten : Einmal abgeschlossen , abgespeichert , gesendet , muss so ein Werk nicht zwingend “still stehen” . Es könnte weiter wachsen in Phasen und Transformationen , in neuen Räumen , dem Leben nach . |||

WISSERS WISSEN

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Nach den Produktionen mit Anja Ulter , Ann Cotten und Ulrich Schlotman hatten wir jetzt den Wiener Musiker , Verleger ( Der Pudel ) und Schriftsteller zu Gast und man wird nicht gerade behaupten dürfen , dass dieser Studio- erfahrene Mann nicht weidlich genutzt hätte , was Küche und Keller zu bieten haben . Vom schalltoten Sprecherraum bis hin zum grossen Hörspielsaal bleibt kein Klangraum ungenutzt . Mittels statischem Mic , mobilem Reportermikrophon ( Rückkopplungen nahe der Lautsprecher des Regie- Raums ) sowie dem Handy als einem praktikablen Instrument zur Echtzeit- Kompression von Stimme : Für eine monologisch dargebrachte tragisch- vergebliche Liebe zu einer Postsparkassen- Angestellten ein nachgerade ideales Instrumentarium . |||

ANTI ROMANTK

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Niemand beginnt am Anfang. Denn woher wüsste man,
dass es ein Anfang ist, wenn man nicht bereits die Mitte kennen würde?
Also beginnt man in der Mitte.
Anstatt am Anfang von Etwas,
beginnt man in der Mitte von Nichts.
Das ist gut. ( Daniel Wisser : Die Tür )

Wer Wisser für einen ramponierten Romantiker halten würde und seine Poesie für schaumgeborene Capuccino- Tristezza , der liegt nämlich ganz schön quer . Seit 1994 sind die Gebrüder Wisser ( Florian , Daniel ) , Thomas Pfeffer und Jürgen Plank in der Formation des ERSTEN WIENER HEIMORGELORCHESTRS ( EWHO ) zugange und haben sich auf den Tasten dieser zu Unrecht belächelten Floccati- Wohnzimmerbeschallungsapparate unbestrittenen Kultstatus erspielt . Zu hören und sehen ist das EWHO übrigens noch am 6. Dezember im Zuge der vorläufig letzten Aufführung von Peter Handkes Untertagsblues , wo das orgelnde Konsortium dem - die alte Publikumsbeschimpfung aufleben lassenden - Philipp Hochmair ungerührt Akkorde zu- und an diesem vorbei spielt .

Unser Mann im Studio verfügt demnach nicht nur über exzellenten Takt , sondern auch über eine phänomenale Stimme , deren obenhin austriakischer Duktus sich in überraschende Körnigkeiten aufzureiben vermag . Einmal wieder erweist sich die Chance und das eminente Glück - wie bei Ulrich Schlotmann ( bei welchem man bereits beim ersten Satz durch das Mic schier “niederknieen” möchte ) - einen solchen Autor im Studio zu “haben” . Was hier und unter diesen konzentrierten Bedingungen entsteht - ist in keiner Weise mit einer Live- Performance , einer üblichen Autorenlesung oder gar dem “einfühlenden” Herunternudeln eines Textes durch Schauspieler zu vergleichen .

Da wir nun einmal fünf ( plus einen Bass- Effekt- ) Kanal zur Verfügung haben , können wir die Stimme schön im Raum verteilen : Front Center für “gerade Erzählung” , Doppelung und simultan gegenläufige Drehung der Stimmspur über die fünf Kanäle , Halbsatz- Dialoge Mitte rechts - Mitte links ( “Wie Ohrfeigen” ) und - ach ja , dann gab es auch noch unseren schönen neuen “Alien” . |||

DAS ALIEN ( “E. T.” ) - MITTIG

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Zum Ausprobieren des niegelnagelneuen Superstars unter den statischen 5.1.- ( bis 7.1. möglichen ) Mikrophonen gab es etliche Rundtänze um diesen zentral- positionierten “Seehundkopf” aufzuführen . Normalerweise postiert man ja sechs Einzel- Mono- Mics ausserhalb der Szene : Quasi in naturalistischer Abbildung | Analogie zur Klangwiedergabe , deren Lautsprecher meistens dezentral ( “surround” ) positioniert sind . Obwohl die Aufnahme also im Kreisinneren erfolgt , ertönte das Ergebnis wiederum in der Aussenzone . Experimente mit zentrisch positionierten Boxen böten sich ebenso an wie die Ausnützung der Tatsache , dass grosse Rundumräume keiner weit gesteckten Mikrophonierung mehr bedürfen …. Funktion eventuell noch am ehesten mit dem KUNSTKOPF zu vergleichen , welcher mittlerweile aus der Mode gekommen scheint ( wir vermuten mal : wegen dessen weitgehend “naturalistischem” und damit rasch reizlos werdenden Gebrauch ) . |||

HOLOPHONE

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Interessant beim Herumspielen mit dem HOLOPHONE war die Beobachtung , dass das Gerät den direkten Schalleinfall geringer verstärkt als Hinter- bzw. Nebengrundgeräusche ; man erinnere sich an das Handy , welches jeden vorbeifahrenden Lastwagen dem Nah- Sprech bei weitem vorzieht . D .h . , ferne im Raum aufgenommenes Stimmengewirr , Schritte , ja sogar das Rascheln der Kleider wurden von HOLOPHONE weit eindringlicher übertragen als jede Mund- zu- Mund- Beatmung . Wie weit sich dieser Gain noch regulieren lässt : Dies müssen wir ein ander Mal ausprobieren . |||

KOOPERATION ( STEREO )

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Feed und Feedback . Notwendige Momente völliger Kopf- und Ohrenlähmung . Stippvisiten , Überfälle : Kuratoren , Kollegen , Kiebitze . “Wohlmeinende” Ratschläge , ungefragt : Ohne Willen zur Kooperation , ohne die Fähigkeit , den Anregungen Anderer zuzuhören und ohne die Souplesse , auch mal eine vermeintlich “suprige Idee” einfach fahren zu lassen , wäre eine solche Produktion undenkbar .

Hier : Wissers “Vorwissen” , sein aus Fragilem und schwer lotbarem Trivialen eigentümlich gewebter Text , seine Bereitschaft , bei unzähligen Neu- und Wiederaufnahmen mit seiner Stimme nicht zu geizen . Dort : Die tonmeisterliche Kundigkeit , Geduld und Experimentierfreude unserer Soundmasterin Anna Kuncio .

So ( sagen wir mal als Kuratorin und Producerin selbstredend befangen ) könnte sendefähige Literatur möglich gemacht werden , welche vielleicht den Tag überdauert . Oder die 14:40 Minuten ihrer Ausstrahlung via FM ( stereo ) und Sat ( 5.1.) . Die genauen Daten folgen . |||

WITH A LITTLE HELP … WIE LANGE NOCH ?

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Dass eine so aufwändige Produktion Geld kostet , ca se va en soi . Derweil geniessen wir für unser - mit 2008 ins neunte Produktionsjahr gehendes - Projekt Unterstützung seitens des ORF , der ( GAV ) Grazer Autorinnen Autoren Versammlung ( Honorare ) sowie von Seiten des Literarischen Quartiers Alte Schmiede , wo wir am 6. März alle vier Produktionen des Jahres 2007 in Anwesenheit ihrer Kreatoren präsentieren dürfen . Selbstverständlich rundum beschallt - per eigens vom ORF herbei geschaffter 5.1- Apparatur .

Aber wie lange noch ? - Wäre man paranoid veranlagt , könnte man Indizien zunehmender Lustlosigkeit der fördernden Instanzen bemerken . Aber da wir ja glücklich frei sind von jedweder Anwandlung dieser Art , basteln wir bereits munter an der Künstler- und Playlist für’s kommende Jahr . Antragsformular nicht vergessen ! |||

KLANGAPPARAT

Hörproben ERSTES WIENER HEIMORGEL ORCHESTER

czz hörempfehlungAUTO PLAY CD ( plagdichnicht 2005 ) :

01. anton ( excerpt ) | 02. oliven und schafkäse ( excerpt )| 03. mit den dritten fall ( excerpt ) |||

LINKS ( MONO )