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MICRO | -NOTE | -QUOTE : taz tippt auf “Physiognomik”



czz-micro-note-quote-sourcne-aiga-airport-pictos-copyright-free-Dass wir uns alle mal in den Fallen der Fremdwörter verfangen : Selbstredend verständlich und verzeihlich .

Wie aber die taz gestern dem armen Michael Phelps “Große Hände und Füße” in die “Physiognomie” operierte , blieb nicht ohne surrealistischen Reiz .

taz phelps 2008 08 14 zitat

Johann Caspar Lavater , der grosse Propagandist der Physiognomik im 18. Jahrhundert , hätte sich über die schliessliche Ausweitung seiner Partikular’wissenschaft’ auf die physiologische | konstitutionelle Morphologie sehr gefreut .

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BLOG 4 BURMA : A Bloody Valentine



||| I . MY BLOODY VALENTINE | II. IM WUNDERSCHÖNEN MONAT MAI | III. SKEPTISCHE WESTPRESSE , SCHWEIGENDE “QUALITÄT” | IV. INFO WAR UND EIN GRELLER VERSUCH VON PR | V. HINTER DEN KULISSEN | VI. BLOG 4 BURMA : IN EIGENER SACHE | KLANGAPPARAT | LINKS

I . MY BLOODY VALENTINE

Burma Valentines Day Cartoon copyright by Feraya

Der Cartoon zum Tage stammt wie schon das drastische Video von Feraya und bezieht sich weniger auf Geblümtes denn auf das unwillkommene Gedicht des Saw Wei .

Dass Valentinstag und dessen liebliche Sitten in Burma unerwünscht sind , erwies bereits im Januar die Verhaftung des “bekannten” Dichters Saw Wei infolge der Publikation eines anzüglichen Poems unter dem Titel “February the Fourteenth” ( BBC , Guardian ) . Nun , da der mit Liebe und Sex und ergo der im Stillen grassierenden HIV- Epidemie assoziierte Tag tatsächlich herangerückt ist , herrscht wieder - eisiges Schweigen ( Irrawaddy ) . |||

II. IM WUNDERSCHÖNEN MONAT MAI

Man verrimmt’s mit Unglauben : Burmas Militärjunta hat für Mai ein Verfassungsreferendum , welches Grundlage den Weg ebnen zu allgemeinen Parlamentswahlen im Jahr 2010 . Welcher wohlmeinende Zeitgenosse würde da - und anlässlich des heutigen Valetinstages nicht frei nach Heinrich Heine singen und dichten :

Im wunderschönen Monat Mai,
als alle Knospen sprangen,
da ist in Than Shwes Herzen
die Demokratie aufgegangen -
Im wunderschönen Monat Mai
da haben den Generäle der Restwelt gestanden
ihr Sehnen nach Bürgernähe und versöhnlichem Verlangen |||
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III. SKEPTISCHE WESTPRESSE , SCHWEIGENDE “QUALITÄT”

Allein , die Pestilenz der westlichen Presse schreckt auch vor skeptischen Verunreingigungen dieser neuen Avance auf der blütenweissen Road- Map nicht zurück : Ein ehr dunkles denn helles Zeichen , ätzt die NZZ “für das, was die Junta als weitere Schritte auf dem Weg zur Demokratie bezeichnet” .

Le Monde setzt eines drauf wenn sie die die Wahlen 2010 nach offizieller Sprachregelung als “conformément à la nouvelle Constitution” bezeichnet - einer “Constitution” allerdings , deren vollständiger Wortlaut “demeure un secret d’Etat pour le moment” .

Als nachgerade zynisch wird man empfinden , wenn ausgerechnet von Generalleutnant Tin Aung Myint Oo - Erster Sekretär der unter dem euphemistischen Label State Peace and Development Council ( SPDC ) agierenden Regierung - verkündet , “that peace and stability had been restored to the country” ( NYT ) .

Noch Appetit auf grimmige Realsatire ? - Reuters liefert einige Silben aus dem Wortlaut der offiziösen TV- Offenbarung :

We have achieved success in economic, social and other sectors and in restoring peace and stability , the junta announced on state television four months after the army crushed monk-led pro-democracy protests, killing at least 31 people.

Während der sprichwörtliche Mann von der Strasse bzw. dem pensionierten Professor nicht viel mehr als das Prinzip Hoffnung bleibt ( “Just get on whatever horse you can catch. Then try to find better ones gradually” , Reuters ) , berichtet die NYT noch gestern von der gnadenlos andauernden Jagd auf Septemberaktvisten . Sollte Thailand nicht endlich den Inkriminierten politisches Asyl gewähren , bedeute das Verbleiben im Lande faktisch ein Todesurteil , wird in einem weiteren NYT- Bericht ein anonym bleiben wollender Flüchtling zitiert .

Während die Nachricht immerhin von der taz aufgegriffen ward , randaliert in FAZ und SZ beim Suchwort “Burma” weiterhin nur Rambo . Was täten wir , werter Herr Schirrmacher , ohne unsere “Qualitätsmedien” ?! |||

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IV. INFO WAR UND EIN GRELLER VERSUCH VON PR

Da war die absurde Erhöhung der TV- Satellitengebühr , da war das allmähliche Verschwinden internationaler Presse , da waren Schikanen gegenüber Journalisten . Temporärer Blogspot- Block , verschärfte Modalitäten beim Gebrauch des Internet , welches sowieso gerade mal 0.1 Prozent Breitband bietet . Verhaftung und Verschwinden des unliebsamen Bloggers Nay Phone Latt … Übrigens kann Reporters without Borders mittlerweile berichten , dass der am 29. 1. festgenommene Nay Phone Latt in die Haftanstalt Insein nahe Rangoon überführt worden sei und dort eigentlich in einer “death row”- Zelle untergebracht sei . Im selben Gefängnis sitze bereits der wegen der oben genannten Valentinstag- Paraphrase arrestierte Dichter Saw Wei ein .

Unter Umständen der unaufhaltsam heran rückenden chinesischen Olympischen Spiele sowie deren fataten Beginn am unseligen 8. 8. scheint es dem Regime angezeigt , einen Versuch in Positiv- Reklame zu wagen .

Die Britische Burma Campaign sieht in der Referendums- Verlautbarung jedenfalls nicht mehr als einen “public relations spin” : All das habe “nothing to do with democracy” ( Reuters ) . Ähnlich kommentiert The Irrawaddy :

Observers see the Burmese junta’s referendum election as a move to ward off criticism from Western international community, and a way to shore up support from its closer allies, China, India and the Asean group countries. |||

V. HINTER DEN KULISSEN

Hinter den Papierkulissen der proklamierten Schönen Neuen Welt formulieren sich einmal mehr Wut und Aufruhr : Die 88er- Bewegung wehrt sich gegen eine unilateral autokratisch beschlossene “constitution” wo ja noch nicht einmal der überwältigende Wahlsieg der NLD anno 1990 anerkannt worden sei ( Democatic Voice of Burma ) . Mizzima News hat kritische Kommentare von Seiten ethnischer Minderheiten wie der Shan und Karen sowie von Repräsentanten der 88er und der NLD eingeholt .

Schärfer allerdings fällt noch der redaktionelle Kommentar aus : Mit einem simplen Boykott des Referendums durch die NLD wäre wenig zu genwinnen , sondern vielmehr weiterer Anlass für offzielle Marginalisierung , wenn nicht gar Liquidierung der Opposition gegeben . Beachtenswert auch die detailierte “Road- Map”- Chronologie am Ende des Artikels - |||

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VI. BLOG 4 BURMA : IN EIGENER SACHE

Wie mittlerweile landauf , landab bekannt , bleibt das Netzwerk BLOG 4 BURMA seit Oktober am Roten Faden laufender Berichterstattung : Menschenrechtsorganisationen , Exilmedien , NGOs und eine Vielzahl von Blogs bleiben stete Quellen , selbst wenn die Berichterstattung seitens der offiziellen bzw. “Qualitätsmedien” über Monate hinweg schweigt .

So berichtet News HQ ereignisnah vom geplanten angekündigten Referendum legt in knapper Form den Klartext hinter den Parolen frei . Birma News Utd. setzt indes seine Serie Birma in virtual media fort und trägt mit sozio- ökonomischen Hintergründen , einem Vergleich der Kulturtechnik “Essen” mit derjenigen im “Dschungelcamp” sowie dem Hinweis auf die Publikationen des eminenten Global- Ökonomnen Jared Diamond zu erheblichen Einsichten bei . Bonustrack : ein irres Zitat von Udo Lindenberg . Olivier stellt dankenswert wieder francophone Quellen zusammen . |||

KLANGAPPARAT

Angesichts dieser Nachrichten entfällt am heutigen Tage der czz no musicKlangapparat : Die dissonanten Verhältnisse klingen gar zu schrill .

LINKS

I.

III.

IV.

V.

VI.

One of these mornings / You’re going to rise up singing



Then you’ll spread your wings
And you’ll take to the sky.

Klar ist das erhebend , sich auch noch einmal den Werbeauftritt der taz in der WIR SIND DAS NETZ- Postille des Spiegel vor Augen zu führen . Wo sich das vordem geschätzte Medium als jetzt nach dem Relaunch als einigermassen unleserlich erweist , bleibt uns in|ad|ae|qu|aterweise wenig mehr , als die PR zu verfolgen . “…. mehr als 100 Worte” , usf .

taz 2 0

War für ZEIT- LEBEN die mediale Massage auf die Konnotationen von LebensArt ausgerichtet , gibt man sich in der dem Netz gewidmeten Postille 2.0- up to THAT date . Das nennt man wohl zielgruppenorientierte PR . Wir zitieren und illustrieren dies freilich lediglich zu Studienzwecken , wissenschaftlicher Erkenntnis zum weiteren Wohle und Fortschritt der Menschheit . Schliesslich haben wir es hier ja auch nur mit Avataren - also webformatierten Stellvertretern zu tun - in diesem Fall eben mit einer solchen Als-Ob- Konfiguration einer Zeitung - schau’ , trau’ wem . -

FAZ Herzblatt *** Andere vertreten da andere Ansichten , legitim , und so darf sich das taz- Blatt - trotz NRW- Abpfiff und sogar wegen dem neuen Onlining - eben des JEPBLOG- AWARDS of the week erfreuen : Schön ist diese Belobigung seitens des leidgeprüften Direktors der Axel- Springer- Akademie doch auch Jene retrograden Pessimisten , welche zugeben , Teile der Éducation Sentimentale diesem Medium zu danken . Frage nur , ob das BILD- Bashing im Hause qua JEPs Minus- Award ebenfalls eine Frage der Selbst- PR und also Arbeit an der Credibility war ? - Nun ja, weit ist er damit nicht gekommen , ein Wrestling zwischen den Üblichen Verdächtigen ist nicht ausgeblieben . DAS nennen wir schöne Sportberichterstattung , die aufgesetzte Ironie als pathetisches Drama und unfreiwillige Soap .

FAZ Herzblatt*** Damit ist die Laune gerettet und wir können nun wirklich & endlich ein wenig abheben und uns aus Vogelperspektive die neuen AWA- Reichweitendaten der deutschen Zeitungen und -schriften ansehen , in Prosa gesetzt von DWL . Demnach segelten die Magazine eher ins Minus : STERN minus 370.000 Leser , bleiben 7,93 Millionen ||| SPIEGEL minus 180.000 Leser , bleiben 5,86 Millionen ||| FOCUS minus Leser der “Focus” minus 190.000 Leser, bleiben 4,87 Millionen ||| Neu in der Wertung : CICERO 370.000 - “eher eine untergeordnete Rolle” . Was fehlt wäre eine Leserstrom- Evaluation , wie viele Leser auf die Online- Versionen der Mags umgestiegen sind , fassungslos starrt man selbstredend auf die 9, 7 Mio. Leser von BILD AM SONNTAG ||| BUNTE musst um 300.00 bluten , bleiben immerhin 3,49 Mio. , die sich nicht irren können . Glaubt man den Frankfurter Herzblatt- Geschichten .

FAZ Herzblatt*** Und was ist mit den Zeitungen so seit 2006 geschehen , welchen die Legenden allgemein eine zarte Erleichterung von Werbeeinkommen attribuieren ? (Was freilich nicht heisst , dass selbige sich etwa in den Honoraren der Mitarbeiter niederschlügen .) Es Stehe allgemein zum Besseren , vernimmt man , mit freilich einer grossen Ausnahme , welche jeden alerten Leser nicht eben überraschen wird : SZ minus 190.000 ( wohl nicht eben an den saaagenhaften Online- Auftritt ….) , bleiben 1, 35 Mio. ||| Der FR mag man plus 80.000 auf insgesamt 0,57 Mio gönnen ||| Die FAZ hat indes um 90.000 auf 0,95 Mio zugelegt ||| Ohne verzichtbar in|ad|ae|qu|aten Kommentar zitiert ::: “Etwas zu feiern hat die “Zeit”, die mit 2,12 Millionen Lesern die höchste Reichweite seit 13 Jahren verzeichnet.”

FAZ Herzblatt*** Jetzt aber mal aus schierer Kuriosität und zur Markierung der echtweltichen Verhältnisse , ‘ran an die Frauenzeitschriften , fein nach Erscheinen pro Einfach- und Doppelwoche sowie Monat geordnet . BILD DER FRAU ( WOCHE ) minus 160.000 , bleiben 3,82 Mio. ||| BRIGITTE minus 300.000 , bleiben 3, 56 Mio. ||| FÜR SIE - 310.000, bleiben 2, 3 Mio ||| Was nun aber ist mit den Gentleman’s Magazines , von welchen DWDL nichts berichtet ? - Bei AWA figurieren diese diskret unter “Lifestyle-, Erotikzeitschriften” : Spitze ist PLAYBOY , dessen Leserschaft von 1,58 Mio. auf 1,78 Mio. angewachsen ist ||| folgt die BRIGITTE FÜR MÄNNER, Vulgo MEN’s HEALTH plus 70.000 auf 1,13 Mio. ||| MAX minus 130.000 auf 0,60 Mio. ||| bleibt GQ plus 60.000 auf 0,41 Mio . - - - Keuch & Seufz , die Österreich- Bruchteils- Daten liefern wir in Folge nach . ||| *** Die Icons sind unmissverständlich der FAZ- Rubrik HERZBLATTGESCHICHTEN entlehnt und figurieren auf dieser Seite lediglich als Zitat ||| P. S. Mittwoch ist und der Blogblick @ Netztzeitung hat schon wieder einmal kräftig verpennt . Wozu dann das ganze - behauptete - Unterfangen ? [[[ Update , Update , mitterwelie ist dort izwiwchen DOCH er aus dem Tiefschlaf erwahrt und liefert den BB heute , Mittwoch - aus dies übrigens nicht zum ersten Mal , originelles Thema : Live Earth - - - ergo lautet der Tagesbefehl: Alle wieder hinlegen und eine Mütze Schlaf fassen . ]]]

Der bei bumpfoot applizierten Methode , der backlist vorgestellter Netlabels ein wenig nachzuhören , folgen wir diesmal auch bei No Type ( dem Netlabel mit hauseigener Radiostation ) und arbeiten uns also czz hörempfehlungzu Montrals Video- Musicien Martin Messier zurück [ NT 102 / 2007 ] und der titelpoetisch anmutenden EP Et si l’aurore disait oui … . Die Komponier- Methode brauchen wir hier nicht in|ad|ae|qu|at kompliziert zu paraphrasieren , sondern zitieren frisch von der Leber oder sonstwem weg . QUOTE ::: Et si l’aurore disait oui… is young Montreal composer Martin Messier on guitar (one note at a time), melodica (one black note at a time), voice (one syllable at a time), bass (one string at a time), glockenspiel (one hand at a time), piano (one finger at a time), and computers (audio and video at the same time). And when it’s all mixed up together, you get a complex and leftfield sound amalgam that is happily strange and sweetly idiosyncratic, while borrowing from certain (good) ideas of IDM, acousmatics, pop, folk and even prog. UNQUOTE - Mit einfachen Worten gesagt , klingt das einfach genial minimal und lufitg in dräuenden Zeiten . 01. La ronde du scarabée , 02. Lentement en sifflant , 03. Quatre pattes, c’est pas assez , 04. Sur mon cheval j’ai cherché , 05. Je refuse . - liot Sharp und Breakbeaz , Melodica Triste und schnippisches Glockenspiel (Think of Ghost in the Shell II ) , Gamelan des vierten Jahrtausends , maximal mininale Steve- Reich- Allusionen . - Wenn schon vier Pfötchen nicht reichen , wie dann nur fünf Trax dieses sympathischen Unterfangens ?

Fragen eines lesenden Arbeiters



Update , 15. 6. ad taz- Relaunch : - Det war nüscht meint onlinejournalist Thomas Mrazek mit Verweis auf die weitenteils unheiteren Lesermeinungen . “Atemberaubend schülerzeitungsmäßig” sieht die medienlese schwarz wie die taz , auch für Timo Heuer hat es sich ausgetazt . Zweite Etage referiert neutral , fapeg dankt dem Design- Himmel für die Erhaltung der alten Permalinks , ihm ( uns uns ) fehlen allerdings praktikable RSS- Feeds . ( Zu ) Viel Werbung ( ausgerechnet ? ) in der Links- Postille findet metablocker . Ruhig aber “arg altbacken” toastet Zweitens . Vielleicht ist die Sache ja seit dem Vorabdruck des gestrigen Editorials im DWDL vom 29. 5. unter den Klimabedingungen von Sommerloch und Hitzeschock einfach von selbst ausgetrocknet ?

Fragen eines lesenden Arbeiters

… stellen sich allzumal beim feuilleter der Feuilletons . Am Steinbruch des Buchstaben bzw. im Weinberg der Wahrheit wirft sich Frage über Frage über den belesenen Weg -

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Warum Alan Posener nach Allerlei Verzichtlichem über die Neue Paul McCartney oder Karibikpiraten sich erst am heutigen Tage der Begegnung bzw. den Gesprächen mit Richard Rorty erinnern mag ( ein gemeinsames Übersetzungsprojekt , wohl 1987 ) ? Und warum “für mich als gewendeten Marxisten” einer derartige rhetorische Drehbewegung nötig ist , sich als Parasit der Philossophiegeschichte zu profilieren ? Bitte stillhalten und goutieren ! QUOTE ::: Dass unsere kurze gemeinsame Arbeit 20 Jahre zurückliegt, hat mich schockiert. Er hatte mich zum Schluss eingeladen, ihn in Virginia zu besuchen, wo er mich durch Thomas Jeffersons Monticello führen wollte. Ich hatte mir immer gesagt, das machst du mal. Nun wird nichts daraus. UNQUOTE .

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Fragen über Fragen gibt auch die FAZ dem arbeitsam Lesenden auf , wenn sie - im gestrigen , staatstragend mit römisch Ziffern I bis X versehenen Grossessay von Thomas Wagner die Neuwörter der diesjährigen Documenta ebenso kritiklos übernimmt wie in der heutigen Enthüllung der teilnehmenden Künstler , pardon , der deutschsprachigen künstlerischen Teilnehmer ::: Harun Farocki - D , Peter Friedl - Ö , Andrea Geyer - D / USA , Olga Neuwirth - Ö , Florian Pumhösl - Ö , Gerwald Rockenschaub - Ö / D . - Valie Export ( die nach eigener Angabe ja auf der d12 vertreten ist ) scheint in dieser Liste indes nicht auf .

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Ein wenig Konfusion herrscht über eine Imperfekt- Stelle im heute - Donnerstag - publizierten Artikel : “Erstmals gab es am Donnerstag den 415 Seiten starken Katalog zu kaufen.” - Wir glauben … lieben … hoffen gerne , dass die FAZ mit ihrem grossen Horizont das Heute als “schon gegessen” erachten mag .

? Fragen der historischen Anbindung geben die Neusprech- Wendungen - - - “Schicksal” bzw. “Migration der Form” der publizierenden Öffentlichkeit offensichtlich nicht zu denken . In interessanter Ahistorizität scheinen die Archäologien des Wissens mit und nach Foucault vergessen . Sind die schönen Feuilleton- Möbel , tz tz tz , also frisch tapeziertes Treib- und Diebsgut ?

czz presseschau presse amtsgericht stadeHier das dazugehörige Zitat aus Thomas Wagners FAZ- Prachtfregatte Angriff auf die Zeit . QUOTE ::: Die Frage, ob die Moderne unsere Antike sei, ist keineswegs akademisch. Sie betrifft das Fundament unserer Gegenwart und ist ein Angriff auf die Zeit. Was bedeutet „Gegenwart“ unter den Konditionen einer globalen Ökonomie? Wo lassen sich Gemeinsamkeiten der Kulturen ausmachen? Was kann die Kunst dazu beitragen? Tatsache ist: wir blicken heute anders auf uns selbst und die Welt als in jener Zeit, die wir gewöhnlich als die Moderne bezeichnen. Betrachten wir unsere Gegenwart gar mit den Augen von Archäologen, so erscheint, was vertraut und sicher schien, plötzlich fremd. Menschen, Dinge, Ereignisse, alles wird mit einem Mal wahrgenommen, als ob es aus der Vergangenheit stamme und wir es nun zum ersten Mal sähen. So, als hätte sich im Herzen unserer Gegenwart eine Zone gebildet, die angefüllt ist mit Unerledigtem – mit lauter Dingen, von denen wir nicht mehr wissen, wohin sie gehören und was sie bedeuten. UNQUOTE

Alle Künstler mag man auf der Site der Documenta selbst betrachten sowie das den ungefilterten Quelltext die Documenta- Poetik , ganz ohne jegliche Filterung durch news- viewspapers ( Tony Blair ) . Time for some mute musings .

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Wie viele Fragen aber wird der taz- Relaunch in die lesende Welt geworfen haben ? Dass die Kategorie “Leben” nun die ehemalige “Kultur” + “tazzwei” ersetzt ? - -Mit dem Relaunch , so Matthias Urbach im Editorial ,haben wir taz.de zugleich beschleunigt und entschleunigt. QUOTE ::: Die Artikel der Autorinnen und Autoren der tageszeitung werden nun in der Regel schon online gestellt, sobald sie geschrieben sind - und nicht wie bislang erst spät abends, wenn die Zeitung in den Druck geht. ( … ) Aber Schnelligkeit ist kein Wert an sich: Gerade bei den großen Fragen unserer Zeit gilt es, sich nicht von der ständig wechselnden Nachrichtenlage verwirren zu lassen. Wir bilden die zentralen Debatten der vergangene Monate in der taz ab: Dafür haben wir ein neues Ressort Große Fragen eingerichtet. Aber auch so nützliche Texte wie Filmkritiken, Buchbesprechungen oder Verbrauchertipps haben wir in unseren entschleunigten” Ressorts Konsum, Film, Musik, Buch und Künste über längere Zeit für Sie zusammengestellt. UNQUOTE .

czz presseschau presse amtsgericht stade Habt also Acht auf ein “entschleunigtes” Feuilleton- Leben ::: In der Tat bleibt also während des jeweils langen Ladevorgangs hinreichend Zeit für ein Vaterunser , ein Mantra oder einen Waschvorgang . Dass ist , werter Peter Turi , in Tat , Wahrheit und “gut Pfad !” Jeden Tag eine gute Taz . Berlin wird die Restwelt zu derem Besten every day daran gemahnen .

Nun aber ::: Time to Groove, Dudes . Digital Jockey L’embrouille aus Brest ( F) betreibt nicht nur sein eigenes Melenick Session- DJ- Set- Netlabel , czz hörempfehlungbespielt Mittwochs das Livesets.com- Netzradio , sondern schüttelt für Mixotic jetzt auch noch eine Acid Session im besten Sinne aus dem Ärmel . Endlich mal einer , beim dem drin ist , was drauf steht , genau 80 Minuten ( minus Einer Schicklichen Sekunde ) lang . “25 toxic pearls” ?! - Right on ! Sie werden nicht vor die - jetzt fröhlichen ! - Säue geworfen sein .

pump up



… üblicher Weise the volume , speziell bei maiweise weit offen angelnden Fenstern . - Nun hat das aber Jemand missverstanden und Kai Dieckmanns Familienvehikel nächtlich nicht mit explosiven Klängen , sondern per Brandsatz in die Frühlingsluft gesprengt .

Auto Pikto Fragt straks die FAZ sich , einander , uns und Umgebungsmelder rhetorisch : Im Visier von G-8-Gegnern? [ Lesenswerter , wie dort so oft , die assortierten Leserbriefe ] . Nun ja , der BILD- Chefredakteur gäbe ja etliche Anlässe , konkret anlassig zu werden . Grundsätzlich gegen Schlagzeilen- Panzerfaust BILD überhaupt . Oder die HH- Standort- Weglegung zugunsten der Schickse Berlin .

Simplement non négligeable ::: die Negativpresse wegen der Springer- internen Ausradierung der anstössigen Welt- Blog- Entäusserungen Alan Poseners hinsichtlich der “Wichsvorlage” und dessen Verantwortlichen . [[ Kenntlich und in charakteristischer Stilsicherheit von dem trefflichen Heribert Seifert auf der NZZ- Medienseite 18. 5. 2007 >>> vif und quick dem Link nachspazieren , bevor der Artikel nach 30 Tagen ins Archiv herabsinkt ! ]] .

Auto Pikto But back to the Car … mit der intrigierenden Erinnerung der Berliner Scene- of- the- Crime- Pictures ans jüngst höchstpreisig versteigere Warhol- Green- Car- Crash- Bildnis . - Aber “Crash” ist eben kein “Brandanschlag” . Angeschlagen wurde allerdings in der taz vom 22. 5. der “Bekennerbrief” einer “militanten gruppe / mg” . Jedenfalls bleibt auch Focus bei der FAZ- ex aequo- Formulierung vom “Visier” , ersetzt das Fragezeichen allerdings durch titelnde Gewissheit : BILD-Chefredakteur im Visier der G8-Gegner .

Am Dienstag , so der Tagesspiegel , lag ein “Bekennerschreiben den Behörden noch nicht vor” , indiziert tätliche Profile indes via historischem Appendix ::: “Doch das Boulevardblatt aus dem Springer-Verlag ist für die Szene seit den Zeiten der Studentenrevolte in den 60er Jahren ein klassisches Feindbild.” Passt also haarscharf , wie die taz ihr heutiges Titelblatt visuell BILD- imitierend präsentiert : G-8-Gegner fürchten um ihr Bild .

TAZ BILD TITEL 07 05 23

Im Innern der Feuilletons werden die in diesem Fall üblichen Verdächtigen insinuiert , wobei die legitime Ironie- Linie eventuell um ein paar billige - Ideologie- Community- sichere - Witze überschritten wird . Folgt unter Das sind die Verdächtigten die Titanic- Liste .

Auto Pikto Springer- Inside- Muckraker Günter Wallraff , Öko- Autist Martin Unfried , Horst Seehofer ( von BILD privat exhibiert ) , Oskar Lafontaine (kolumnistisch “in die Wüste geschickt” , indes mit Alibi ) , Stefan Niggemeier + Christoph Schultheis in ihrer Funktion als bildblogger , CIA- Kidnapping- Victim und Brandstifter Khaled El Masri ( mit infantilem Witz zu dessen Internierung in der Psychiatrie ) oder aber auch die dezidierten Nicht- Berliner des BILD- Elben- Teams .

Wer fehlt ? - Einmal und richtig getippt . QUOTE ::: “Alan Posener - der Kommentarchef der ‘Welt am Sonntag’ wurde wegen einer Hasstirade gegen Diekmann (’Die 68er zwingen ihn noch heute, täglich auf der Seite 1 eine Wichsvorlage abzudrucken’) in seinem Welt.de-Blog zensiert. Da er sich mit Worten nicht mehr gegen den BILD-Schmutz wehren kann, könnte Posener jetzt zu anderen Mitteln gegriffen haben. ( Wahrscheinlichkeit : hoch).” UNQUOTE .

Noch viel höher ist aber die Wahrscheinlichkeit , dass uns das knapp ein Stündchen währende Ständchen des Ralf Noetzel bei Nachtarbeit wach- czz hörempfehlungund -sam erhält ::: Wer sich da aka Parkinson , Tom Bone und Ohrbits aus Düsseldorf hüpfenden Pulses meldet , markiert die Kategorie des Auto- Klang- Sager in gerader Knappheit ::: Sounds Like: Alles andere auch . Das Klangmaterial seines Hirnstammgarten geht c/o Mixotic (084) auf Jungfernfahrt und gewinnt damit Rhein- Preis Numero Eins . Rein damit . Runterladen .