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NEUES VON FREUNDEN



||| TÜRKISCH - ÖSTERREICHISCHE WECHSELREDE | LARS GUSTAFSSON - LEIBHAFTG | WORTWERFT - SCHALLDICHT | SPOKEN POETRY MAL ZWO | ANGELIKA KAUFMANN : REISE … NACH … | KLANGAPPARAT

Den sommerlichen Temperaturen entsprechend , kleiden sich unsere in|ad|ae|qu|aten Hinweise heute in nur minimalen Wortstoff . Bekanntlich ist es ja der dahinter- und darunterliegende Kunst- Körper , welcher zählt .

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( Angelika Kaufmann : textzerlegung )

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TÜRKISCH - ÖSTERREICHISCHE WECHSELREDE

czz-neuesvonfreundenEinen Vorgeschmack auf Formen und Fassonen experimenteller türkischer Literatur haben wir in|ad|ae|qu|at im sonntäglichen SALON LITTÈRAIRE mit Hayati Yildiz’ staunenswerten Übertragungen der leikalisch wie syntaktisch komplexen Poeme des 1968 geborenen Murat Üstübal gegeben . Selbiges gilt für die SALON- Vorstellung von Sara Heigls Übertragungen der konkreten | seriellen Fügungen Ömer Sismans ( Jahrgang 1980 ) .

Im Rahmen zweier von Erhan Altan und Thomas Eder geleiteten Workshops in Istanbul und Wien unter dem Titel “Experiment mit Tradition“ werden jeweils vier junge experimentelle Dichterinnen und Dichter aus Österreich und aus der Türkei zusammenkommen und über ihr Schreiben diskutieren . Die Begegnung soll einen Einblick in die Bedingungen der je anderen Schreibweisen und deren unterschiedlichen historischen und ästhetischen Voraussetzungen ermöglichen

Zum ersten Mal in der Geschichte der türkischsprachigen Poesie hat sich in den letzten Jahren eine experimentelle Dichtung herausgebildet , die sich in der Türkei erst etablieren muss . Demgegenüber kann und muss die Literatur in Österreich , spätestens seit den Arbeiten der Nachkriegsavantgarde , auf eine “Traditionslinie der Avantgarde“ zurückblicken .

Neben dem Wechselverhältnis zwischen experimentellen Schreibweisen in der jüngsten österreichischen und türkischen Literatur vermag solcherart die Beziehung der Dichterinnen und Dichter zu der eigenen Tradition erkundet werden .

Am Dienstag , 24. 6. , 19:00 Uhr präsentiert Das “Literarische Quartier Alte Schmiede” , Wien , in Fortsetzung des “Festival Europäischer Dichtungen” die Resultate des bilingual türkisch- österreichischen Dichter- und Übersetzerworkshop unter dem Titel : NEUE SPRACHARTISTIK - EXPERIMENT UND TRADITION .

Es lesen ( türkisch | deutsch ) :

Ann Cotten ( Berlin ) | Idil Kizoglu ( Istanbul ) | Petra Nachbaur ( Innsbruck ) | Mehmet Öztek ( Adana ) | Ömer Sisman ( Istanbul ) | Lisa Spalt ( Wien ) | Murat Üstübal ( Konya ) | Anja Utler ( Wien ) unter Mitwirkung der Übersetzerinnen und Übersetzer Erhan Altan , Sara Heigl , Burak Özyalçin und Hayati Yildiz .

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P. S .

Die türkische Version des Sprachen ( en ) - Experiments liegt bereits in bilingualer Buch- Fassung vor :

Altan Eder Experiment mit Tratition 2008GELENEKLE DENEY | EXPERIMENT MIT TRADITION - Haz | Hrsg.: Erhan Altan – Thomas Eder

Avusturya ve Türk þiirinden dörder genç þair 2008 yýlýnýn Mart ve Haziran aylarýnda Ýstanbul ve Viyana’da biraraya gelerek eserleri üzerinde tartýþtýlar. Þairlerin gelenekle deney konusu üzerine hazýrladýklarý metinler ve çevrilmiþ þiirleri bu buluþmaya temel oluþturdu. Almanca ve Türkçe olmak üzere iki dilde yayýmlanan bu kitap, genç Avusturya ve Türk deneysel þiirlerinin günümüzdeki durumu, spesifik iliþkileri ve özel perspektiflerine ýþýk tutmayý amaçlýyor.

Kitapta yer alan þairler: Ann Cotten, Ýdil Kýzýloðlu, Petra Nachbaur, Mehmet Öztek, Lisa Spalt, Ömer Þiþman, Anja Utler, Murat Üstübal. - Çeviriler: Erhan Altan, Sara Heigl, Burak Özyalçýn, Hayati Yýldýz.

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LARS GUSTAFSSON - LEIBHAFTG

Zwei Tage später ist am nämlichen Ort und zur nämlichen Zeit der grosse schwedische Dichter und zeitweilig etwas postmodernistische Romancier Lars Gustafsson in Persona zugegen , mit seiner Erzählug in Versen “Die Sonntage des amerikanischen Mädchens” ( Deutsch von Verena Reichel ) : Darf man etwas pathetisch von einer kleinen Sensation sprechen ?

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WORTWERFT - SCHALLDICHT

czz-neuesvonfreundenVon unserem SALON- Gast Maria Seisenbacher erhalten wir die Einladug zu einem ( selbstverständlich appetitanregenden ) Zeit- Schriften - Service : Als Mitbegründerin und Redakteurin der Literaturzeitschrift KEINE DELIKATESSEN beehrt sie sich , die nun schon elfte Ausgabe des Periodikums - sinnig dem Titelthema “HUNGER” gewidmet” - zu präsentieren . Die Präsentation geht Freitag , 27. Juni ab 20 Uhr im Subterrarium ( 1170 Wien , Jörgerstr. 23 | Kellereingang !!! ) über die Bühne .

Als “Special Guests” tritt die Truppe SCHALLDICHT ( MySpace ) auf den Plan : Wie die WORTWERT interdisziplinär in Sachen Literatur , streben die fünf Musiker ihrerseits nach fachübergreifender Text- Ton - Manipulation . Mitgebracht haben sie ihre neue CD , welche als klangliche Atmosphärenbeilage dem KEINE DELIKATESSEN- Heft beigelegt wird .

WORTWERT sozusagen “pur” gibt es dann am Samstag , 28. Juni im fernen ( ? ) Wiener Neustadt und zwar 18:00 Uhr im Innenhof Bücher Hikade in Wr. Neustadt . 2700 Wiener Neustadt , Herzog-Leopold-Strasse 23 ( 02622 - 21 505 )

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SPOKEN POETRY MAL ZWO

czz-neuesvonfreundenDer vor kurzem im SALON mit den Schwierigkeiten des Erwachens kämpfende Spoken- Poetry -Poeten Markus Köhle beehrt die Wienerstadt dieser Tage gleich mit zwei dicht aufeinander fogenden Performances : Heute geht unter Moderation des bewährten Schikaneder- “Dogma . Chronik . Arschtritt“- Teams Markus Köhle & Mieze Medusa das D- Ö- CH- trinationale GRAND SLAM- Finale über die Bühne des Wiener Metropol : Zwölf Maulhelden der heftigen Poesie im witzigen Wettstreit : Wo bekommt man soviel energetische Leistung um lumpige zehn Euro ? - Metropol , 1170 Wien , Hernalser Hauptstraße 55 , 20 Uhr .

Tags darauf ist Meister Köehle wieder am Wort : Mittwoch , 25. 6. tritt er zusammen mit Jaromir Konecny im Rahmen eines Slam Poetry- Abends der Kunstmeile am Karlsplatz auf : Seebühne , 19:00 Uhr .

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ANGELIKA KAUFMANN : REISE … NACH …

czz-neuesvonfreundenDer kleine Raum von “Splitter Art” in der malerischen Salvatorgasse bietet zwar nicht notwendig eine Hitze- Exil Kühle , dafür das kühl konzentrierte , teils abstrakte , teils an allerlei Aufschreibsystemen orientierte Werk der subtilen Künstlerin Angelika Kaufmann : “REISE … NACH …” bezieht sich vordergründig auf ein Zeichen- Tagebuch einer dreiwöchigen Reise durch den Jemen . In seiner Doppeldeutigkeit reflektiert der Titel selbstredend auch den alten Topos der Reiseliteratur mit - dass wir uns auf fremden Wegen stets auf den Spuren früherer Pioniere , Abenteurer und Traveller bewegen : Nach- Reisende also im wörtlichen Sinn . Splitter Art , 1010 Wien , Salvatorgasse 10 | Fischerstiege 2 - 7., montags bis freitags 11 bis 13 Uhr sowie zwischen 15 und 17 Uhr . Selbstverständlich auch nach Vereinbarung ! ( 0664 - 40 30 172 )

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KLANGAPPARAT

Kühle Klänge Eines , den wir hier in|ad|ae|qu|at kaum mehr vorzustellen brauchen ( eins , zwei, drei ) : Norman Fairbanks bringt seine neue EP czz-hoerempfehlungnicht mehr lediglich im Selbstverlag , sondern wird freundlich auch vom Netlabel pentagonik vorgestellt: Living near the Valley hält sich weiter an sein Tenori- On , um uns diesmal kühle wie coole Soundbrisen zuzufächeln : Living Near The Valley . CLICK TRACKS TO LISTEN : 01. Passing and Posing | 02. Upper Class | 03. Your Glossy Flesh | 04. Fake City |||

HIS MAJESTY THE EGO @ Ego Google



[ = Gemeinplätze , Commonplaces der Blogosphäre 02 ]

||| GOOGLE YOURSELF | U.S. - STUDIE | NETZHYGIENE … | … VS NARZISSMUS | SCREEN ALS SPIEGEL | FEEDBACK | BLICK AM TICKER | HYBRID- UND KUNSTFIGUR | KLANGAPPARAT : WHODUNIT ? | LINKS

czz frage antwort sprechblasen iconWenn ein sogenanntes “Thema” durch das OFFLINE- Presse- Wesen geht , bleiben den Kommentatoren immerhin einige Stunden , um das andernorts Ausgespähte für’s eine Blatt hinreichend zu reflektieren , um der Sache einen ( der Distinktion des Mediums förderlichen ) frischen Twist zu geben .

In der schönen weiten ONLINE- Welt ist die Reiz- Reaktions- Spanne wesentlich geringer - - vorausgesetzt freilich , man zählt zu den Bloggern und Selbstvermarktern , die ganz vorne mit dabei sein wollen : Sei’s auf der Achse der Zeit oder in der Kategorie des Impact Faktors .

GOOGLE YOURSELF

czz frage antwort sprechblasen iconNun gab es während der vergangenen Tage eine sonderbare Ballung um das Topic des Vanity- Search oder Ego- Googlen ( Googling Oneself ) . Die Studie Digital Footprints des Pew Internet & American Life Project belegt , dass rund 50 % der U. S.- User mindestens einmal im Leben den eigenen Namen in das Suchfeld einer Search Engine ( oft Google ) eintipppen > ENTER > there we go : Und mit ein paar Clicks und Blicken kann man - freilich oft mit Erstaunen - betrachten , in welchen Zusammenhängen man out there auftaucht .

U.S. - STUDIE

czz frage antwort sprechblasen iconBenedikt Köhler resümiert ( @ Viralmythen ) die Studienergebnisse wie folgt ,

dass fast die Hälfte der US-amerikanischen Internetsurfer schon einmal ihren eigenen Namen in eine Suchmaschine eingegeben haben. Aber nur ein geringer Teil (3 Prozent) der “Selbst-Sucher” tut dies auch regelmäßig. Die Mehrzahl der Nutzer (60 Prozent) sehen es nicht als Problem, dass Informationen über sie im Internet abrufbar sind und nur 38 Prozent planen, die Preisgabe persönlicher Informationen im Netz zu reduzieren. Was auch interessant ist: Nur 11 Prozent sagen, dass der größte Teil der online gefundenen Informationen über sie nicht der Wahrheit entspricht – 2002 waren es noch 19 Prozent. Möglicherweise führt die zunehmende Selbstdarstellung im Netz über soziale Netzwerke und Weblogs (die bei vielen Suchmaschinen weit oben landen) dazu, dass mehr Informationen zu finden sind, die man selbst ins Netz gestellt hat. Oder aber: die Kritikfähigkeit der “Selbst-Sucher2 hat abgenommen.

NETZHYGIENE …

czz frage antwort sprechblasen iconNun haben uns allerlei Datenschützer , Journalisten und Job- Blogger alle Nase lang die Notwendigkeit von Daten- und Netzhygiene gepredigt , Firmen wie ReputationDefender oder International Reputation Management versprechen gegen gutes Geld eine www- Image- Bereinigung : dies alles aber meist im Kontext der zunehmenden Netz- Checks möglicher Arbeitgeber oder Vertragskontrahenten .

Was bitte möge an dieser Form der Selbst- Evaluierung das Bemerkenswerte sein ? - Abgesehen von der Tatsache , dass jetzt Raten , Prozente diese weit verbreitete Praxis numerisch dokumentieren , stellt die Google- Search nach dem eigenem Namen einen völlig alltäglichen Vorgang des Benchmarking dar . Dass sich “His Majesty the Ego” ( Sigmund Freud ) im Spiegel des Screens narzisstisch kitzeln kassen will , bleibt nicht dem OFFLINE- Kosmos vorhbehalten .

… VS NARZISSMUS

czz frage antwort sprechblasen iconWelcher Studierende , der nach Abgabe der Pflichtexemplare seiner Dissertation nicht sofort zum Katalog der Universitäts- , Instituts- oder Nationalbibliothek eilte , um Eigennamen und Eigenwerk dort rubriziert zu sehen ? - Welchen ( tja , sechsstelligen ) Rang hat mein neues Buch @ Amazon ? - Und ist mein Sprössliing im Programm des Kinderchor- Konzerts auch wirklich und schön namentlich aufgeführt ?

SCREEN ALS SPIEGEL

czz frage antwort sprechblasen iconMit Jacques Lacan formuliert , schlägt das frühkindliche Spiegelstadium im langen Laufe unsere Lebens immer wieder zu . Erst , wenn wir im Spiegel überprüfen , wie sich unsere Aussensicht ( höchstwahrscheinlich ) den echtweltlichen Sozialpartnern präsentiert , können und wollen wir als distinktes Individuum agieren . Freilich gelangen wir nie an jene primäre Spiegelszene zurück , in welcher die Mutter dem Kind beim gemeinsamen Blick jene dort sichtbare Gestalt als dessen ICH deklariert . Erst im Kontaktschluss von Innensicht und Aussen- Aussehen entsteht das Individuum .

FEEDBACK

czz frage antwort sprechblasen iconGleichwohl bleibt diese ursprüngliche Fontanelle oder gap zwischen dem , wie ich aus meinen Augen heraus sehe und dem Konterfei , welches mir mein Spiegel präsentiert , verletzlich . Man muss nicht gleich ins Extrem der neuronal , traumatisch oder durch Drogen ausgelösten Ich- Dissoziation gehen , um den ständigen Bedarf an Rückbestätigung und externem Feedbacks entlang unseres lebenslangen Wandlungsweges ( z. b. Altern ) als systembedingt anzusehen .

BLICK AM TICKER

czz frage antwort sprechblasen iconWarum das Nachschlagen des eigenen Namens , eigener Werke und Kontexte jetzt das ganz ANDERE und Web- Spezifische sein soll , ist nicht nachvollziehbar . Umso bemerkenswerter müssen die von etlichen Bloggern brav abgeschriebenen Befunde erscheinen , als doch just das Medium “Blog” seinen Betreiber ( = vulgo Schreiber ) gewissermassen stündlich und minütlich mit Klick- Raten , Rankings und Kommentaren ebenso wie durch Blog- Reactions und Incoming Links konfrontiert . So what ?

HYBRID- UND KUNSTFIGUR

czz frage antwort sprechblasen iconAls dialektischer Seitenpfad bietet sich der Umstand an , dass viele Blogger und Forum- Kommentatoren sowieso unter identitätsverschleiernden Nicknames agieren , beziehungsweise für ihre Online- Showbox eine aus Stilisierung , Dichtung und Wahrheit hybrid gemixte Kunstfigur generieren . Don Alphonso hatte diese - für jeden professionellen Publizisten alltägliche - Binsenweisheit im Rahmen der ZKM- Tagung WEBLOGS, PODCASTING & VIDEOJOURNALISMUS : Neue Medien zwischen demokratischen und ökonomischen Potentialen mit grossem Effekt präsentiert . So what ?

“Übereinstimungen mit realen Individuen sind in keiner Weise beabsichtigt und nur zufällig” : “Mashup” heisst das im laufenden Business der Datenmischung . Unvermeidlich muss da jetzt das berühmte Rimbaud- Diktum “Je est un autre” folgen . So what ?

KLANGAPPARAT : WHODUNIT ?

Mit Rollen , Sprechfiguren und der medialen Reduzierung einer Person auf eine Funktion , Position oder ein abrufbares Statement , beschäftigt sich auch der gestern hier unter dem Namen “NORMAN FAIRBANKS” vorgestellte Audio- Artist . Wer ein bisschen weiter in seine markant czz hörempfehlunggestalteten Seiten hinein liest , wird finden , dass “FAIRBANKS” selbst ein “fictitious character” ist . Es sind via Medien ins Fiktive transformierte Redefiguren , welche die linguistische Footage abgeben für “FAIRBANKS’ grandios durchkomponierte Suiten . czz hat mit dem Musiker ( selbiger weiterhin in der Rolle des “NORMAN FAIRBANKS” ) einen kleinen E- Briefwechsel über die konzeptuellen Grundlagen seiner Sprach | Soundarbeit geführt . Bevor wir Part 2 des Zyklus ONE AMERICAN SECOND in voller Länge von 54 Minuten präsentieren , zitieren wir aus “FAIRBANKS” Selbstauskunft , welche die Methode der Dekontextualisierung ( vulgo Cut- up ) und Zusammenhangsverfremdung aufs Trefflichste formuliert :

 

Well actually my piece is just a pure sound patchwork without any relevant ( political ) context - so it could basically fit to many angles or points of view . In the moment I take samples out of there original context they get a different meaning and their contents may vary depending on the new environment I put them in . The American language is an ideal playground for this but you could easily redo this idea in any other language or any other territory - it is repeating in itself . Maybe America just works better because their media is so much more omnipresent than any other media from any other country on this planet .

Dem Charisma der VOX HUMANA sozusagen anthropologisch konstant verfallen , werden wir beim Hören von gesprochener Sprache nie umhin können , gewisse Meanings und Assoziationen zu generieren . Jede Hörerin , each Listener kreiert sich hörend sein höchst eigenes Stück . [ Klammer für Making- Of- Freaks : Die Sache mit dem Tenori- On . ]

TAKE YOUR TIME and CLICK TRACK TO LISTEN : ONE AMERICAN SECOND , PART 2 : RADIO K.A.O.S. ( 54:12 ) |||

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