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Neues von Freunden



Ist es eine Komödie ? Ist eine Tragödie ? - Einmal wieder ging ein Abend “echtleben” den Gulli des notwendigen Nerdings hinunter . Herumkorrigieren an Codes , Styles und pampigen Programmen . Die Laune vom drögen iGoogle verderben lassen : Lastendes Schlachtschiff , pompöses Portal , das sich um- ständ- lich und un- glaub- lich lang- sam aufbaut . Die Add- On- Funktionen ? - Vergiss es ! - Nichts , was du nicht anderswo quicker kriegst . Das gehypte Google Trends ? - Funktioniert nur mit Cookies ! - Nein , werte would- be Masters of the Universe : So nicht .

AIGA aerport mail noir noirToR gab sich derweil verstockt und blockte jeden Versuch , das mysteriöse Passwort ( obligat zum Start der Update- Ausgabe ) zu eruieren . Riss uns in Deinstallierungs- / Installations- Zirkel , dass ein Heulen und Zähneklappern war . Und nicht das Klackern Klappern Schlackern der Vierteltrompete des famosen FRANZ HAUTZINGER , dessen Anhörung im echoraum eigentlich geplant .

Erste Eindrücke dieser melodiefreien Blasinstrument- Manipulation zuletzt ( und zufällig ) zu Genf gewonnen : wanna more . Gibt glücklich wirklich . Zunächst in der Konfiguration “6 Trompeten + 2 Tubas” als FRANZ HAUTZINGER TRUMPETORCHESTRA beim Kontraste- Festival zu Krems ( Thema : Seltsame Musik ) . Und dann im All- Star- Ensemble des REGENORCHESTERs , welches am 18 . 10. in der Szene Wien aufspielt . Lineup : Fennesz ( electr.) , Luc Ex ( bs. ) , Tony Buck ( dr. ) und der versatile Meister himself , für den es zwischen Elliot Sharp , John Cale , zeitkratzer und rechenzentrum kein Halten gibt .

AIGA aerport mail noir noirDas Musikprotokoll des steirischen herbstes ( wie stets auf kuratorische Rechnung von Christian Scheib , supported by Susanna Niedermayr ) ist nun Vierzig jahre alt und zielt diesmal NAHE GENUG auf allerlei Performanzen . Wir würden es “ambients , sounds & objects” nennen . Da darf das Institut für transakustische Forschung selbstredend nicht fehlen . Titel : Asymptotische Versuchsanordnungen . Termin : 4 . 10 . Schöne Töne wörtlich bei der Definition von “Transakustik” . QUOTE : Transacoustics is at the same time the cause and effect, the path and the destination, the great unknown that constantly keeps the process of creation going. UNQUOTE .

Wo solche Transitorik weilt , ist das GEMÜSEORCHESTER ( VIENNA VEGETABLE ORCHESTRA ) nicht weit : Am 6. 10. servieren die - in|ad|ae|qu|at bereits einmal prachtvoll präsentierten - Karottenflöter und Sellerieschinder die jüngste Release AUTOMATE . Gart auf hoher Flamme in Graz .

AIGA aerport mail noir noirDen Absturz des Servers um punkt 5:51 Uhr zum unauffälligen Themenwechsel hernehmend , erinnern wir an die heute startende ( tja , die gestrige Vernissage aus angegebenen Un- Umständen auch verpasst ) Ausstellung von Collagen , Assemblagen der eminenten Anna Oppermann . ENSEMBLES . Auf in die Generali- Foundation , so lange sie noch steht Und noch nicht dem bereits wörtlich monströsen Konstrukt namens FOUNDATION(s)QUARTIER gewichen ist . Stichwort “Synergie” . Ganz gewiss und sicherlich .

Da spaziert man doch lieber zu der Old School der künstlerischen und galeristischen Sturköpfe wie etwa welche Silvia Grossmann mit ihrer dicht und synästhetisch bespielten Galerie ATRIUM ED ARTE . Eben zurück aus ziemlich viel China , legt die Swiss High Energy- Lady als Galeristin sofort mit der Installation RED FLOATING ( ONA B. ) los , als Künstlerin zeigt sie “Chinese Windows”- Fotografien in der Kremser Galerie Pendel . Passt doch zu einem nachsommerlich- beschaulichen Landaufenthalt .

AIGA aerport mail noir noirLetzte Gelegenheit , sich einer Kunst mit Frischluftzufuhr zu unterwinden , besteht im Weichbilde Wiens mit dem Trip zum Rendezvous- Berg ( 29. + 30. 9. ) . Anne Mertin , Fred Büchel , Susanne Hahnl und Markus Redl alias PROJEKT FRITZPUNKT geben den Cicerone und legen - seit 2002 mit stählerner Konsequenz - einen weiteren thread durch die unüberblickbaren Textgelände der Schriftstellerin Marianne Fritz . Diesmal : DER UNTERSCHIED WIRD NICHT VERSCHIEDEN ( EINE HALTLOSIGKEIT ) . Zur Erinnerung : Ein Stück aus der Backlist dieser sprachlichen , intellektuellen und szenischen Exkursionen @ LITERATUR ALS RADIOKUNST ( Aber die Schuldfrage lasen wir heute beiseite , ja ? | Eine Belangsendung ) .

Heftig wird sich auch das - ebenfalls hoffentlich plein air und eine Woche en retard endlich zu feiernde - Herbstfest AKTFEST des fea ( forum experimentelle architektur ) am Sonntag im MuQua geben . Attraktionen sonder Zahl . Von Rimbauds BATEAU IVRE , über “Scham oder Revolution : Schnitzlers Fräulein Else und die sexuelle Revolution der 68er ( Ottwald John ) , “Akte im sozialistischen Realismus” ( Lukas Pusch ) , “Hildegard Knef als Aktmodell” ( Gernot Heiss ) bis hin zur “nackten Wahrheit des white cube” ( Rainer Fuchs ) , eventuell sogar “Burka versus Prada” ( Christian Ortner ) . Auch ohne Regen ( in diesem Falle : Spielort LUX ) wird solch allseitiger AKTionismus fraglos keine trockene Sache .

AIGA aerport mail noir noirWenig arid auch das literarische Leben . Im Literarischen Quartier Alte Schmiede mag man innerhalb weniger Tage drei eminente Neuerscheinungen avanciert- origineller Spracharbeit betrachten . Dringend notieren : Am 4. 10. droschlt es in bester Manier mit Sissi Tax ( UND SO FORT ) und Dominik Steiger ( MON DIEU ES GEISTERT ) . Spricht mit Irrwitz hinreichend für sich . Desgleichen Ferdinand Schmatz’ “wilder Roman aus Danja und Franz” ( DURCHLEUCHTUNG , Haymon ) im cross reading mit Maestro Wendelin Schmidt- Dengler am 8. 10. Beide Termine selbstredend im Literarischen Quartier Alte Schmiede .

( Dass Haymon das rätselhafte Portrait des Mannes mit der Tierpranke von Lorenzo Lotto zitatweise aufs Cover gebracht , lässt uns in|ad|ae|qu|at nicht ganz kalt : Hatten wir doch einen ausschliesslich exklusiven Fotografier- Termin an einem Schliesstag des KHM zum ausführlichen Tête à Tête und sehen den Inhalt dieser schönen Bildbeute nun als Schutzumschlag in Aller Hände . )

AIGA aerport mail noir noirDie erwähnte ( längst legendäre ) Alte Schmiede führt übrigens seit einem Jahr eine virtuelle Parallelexistenz in Form der von Liesl Ujvary ausgesuchten und luzide kommentierten TEXTE DES MONATS : Unorthodoxe Lektüren im ungefügen Switching zwischen Klassikern der Avantgarde und allerjüngsten Blüten . Der eben im Netz prangende TDM ist frisch , umwerfend illustriert , und hat bereits jetzt - in Textproben aus dem Entstehenden - das Zeug zum Klassiker . Brigitta Falkner : POPULÄRE PANORAMEN . Fantastisch vertrackt , pochend komisch und die tiefen Verstrickungen des Reflexiven geniessend . Auf die TDM kommen wir in|ad|ae|qu|at an anderer Stelle zurück .

Den Pflichttermin für die vazierend polymorphe wissenschaftliche Intelligenz gibt die Welcome Reception am IFK ( Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften , 1. 10. ) , wo nicht nur die frischen Research Fellows bestaunt werden dürfen , sondern auch ein neuer Direktor . Man hört’s, staunt , und vernimmt’s mit Gewinn : Kein Geringerer als Helmut Lethen . Remember ? - Im Vorjahr die best practice Benn- Biographie ( DER SOUND DER VÄTER ) und das paradigmatische Werk zur ideologisch- literatischen Verfasstheit der Weimarer Republik , VERHALTENSLEHREN DER KÄLTE ( es 1994 ) . In neokonservativen Zeiten erst recht wieder zu lesen ! |||

Ein bisschen Wärme in eiserner Zeit pumpen die rot- schwarzen Herzen der re- launchten WE LOVE MINIMAL- Site : Remember ? - Wir proudly präsentierten . Der Hamburger Halunke Scott Douglas aka element of einzahlpflege krempelt eben Label und Leben um und feiert dies HEUTE czz hörempfehlungum 18:00 Uhr mit einer Appearance in der BEAT-Boutique | Section mth.electro . Vier Stunden Stream ! - Den Hörgenuss wird die Verzögerung nicht stören , ganz im Gegenteil . Zeit also , die vielen Links hier auf ihre 404s abzusuchen , in|ad|ae|qu|ate Mängel zu gängeln und die frisch aus Brazil importierte Release 008 von L_cio : próximo zu geniessen . Click Tracks To Listen . 01. Perguntar ( 11.34 ) | 02. Time ( 9.44 ) | 03: Estudar ( 10.29 ) | Die telltale- Titel versprechen nicht zuviel . minimal maximal basal . |||

Links :

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Last Night A DJ Saved My Drive



Der Mensch, zum Haben- Wollen nur geboren , / schätzt ganz besonders , was ihm dünkt verloren . ( czz )

Kein Wilhelm sitzet da zitiert im Busch , sondern es waren Nachtigall und Lerche mit einem pur in|ad|ae|qu|at-en Selbstzitat . Als Vagabund trieb ich mich den lieben langen Tag durch Wiens Gassen , um nicht im Work- Live- Space diesem fatalen Error in die leere Augenhöhle blicken zu müssen . Slave D zu und vernagelt . Mithin gesamtes Text-, Recherche- Materialien und MP3- Archiv . Und da mir schon mal - back in 1994 - ein Rechner unter meinen Händen und Augen verstorben ist … Tja , damals war das in Laienkreisen noch nicht so mit den Backups : Remember den heissen Speicher von 1440 KB auf Diskette ?! - - -

danger chem toxique skull“Loslassen” hiess das Mantra , es galt , die Zeit bis zum Anrücken der Hilfstruppen zu verbringen . Da es glücklicherweise auch andere freundliche Zeitgenossen gibt , die den Automaten- Kaffee im Copyshop lieben , liess ich mir ebendort von einem Mimen gleich zweimal sein eben in Vorbereitung befindliches Abendprogramm mit Texten zu Wein , Wirtshaus und Vanitas rezitieren . Raumgreifend . Und etwa 14 Becher of the liquid formerly known as “coffee” .

Krisensitzung dann in der Echt- Welt- Gastronomie , Kalecik Karasi statt Kaffee . “Let’s Face it “. - - - PERMANENT FATAL ERROR ist inzwischen brav und geduldig daheim geblieben . ACCESS DENIED auch . SLAVE D lost in time and space …

Ground control to Major Tom:
Your circuit’s dead, there’s something wong.
Can you hear me Major Tom?
Can you hear me Major Tom?
Can you hear me Major Tom? Can you …
( David Bowie )

Klar hatten wir keine Chance . Noch klarer , dass wir sie nutzten . So viel Sponti- ism muss schon noch drin sein . - - - Also das Ding Runterfahren und vielleicht kriegen wir ihn ja doch noch mal hoch . ( Definitely NOT talking about V. here , Dude . )

danger chem toxique skullFirst Try . Failure . Second Try . Failure . Third Try , hm , schwache Signale des Betriebssystems . Bietet mit letzter Kraft einen RESTORE an . “Anschnallen und durch” . - Wir pfeifen inzwischen im Wald . Lassen das N800 - unser neues Küchenradio - dudeln . An und für sich bin ich ja gegen elektrische Standgeräte . Jedenfalls in der Küche . - - - Nun , Exkurs und Abschweifung waren jetzt lange und enough off- topic , um die RESTORE- Krisis zu überbrücken .

Denn und Siehe DA : Es ward uns aufgetan das Laufwerk D …. als Letzte Offenbarung vor dem endgültigen HEADCRASH . HA ! - - - - Und nun nichts wie ‘ran an den Mann , eine zweite LaCie neben die Numero Eins ( Backup + Acronis ) gestöpselt und einen Abguss der D- Reste veranstaltet . Name : EXIL . Heiter stehen die beiden da jetzt nebeneinander und linsen freundlich aus ihren veilchenblauen Zyklopenaugen herüber .

D kriegt eine Senkrechtbestattung .

Wir Treulosen werden heute morgen gleich zum Retailer laufen / und uns den Erben und Nachfolger kaufen . ( czz )

Mitternächtlich noch ein feines Tool eingebaut : Den Anonymizer ToR . Mit Privoxy . Die Datenpakete laufen Random über ein Netzwerk von ( zum Teil privat bereit gestellten ) Server- Computern , in Deutschland natürlich etliche c/o CCC . Freilich macht dieses Umwegverfahren nicht unverwundbar .

Siegfried steckte einen Finger in das dampfende Drachenblut und sah, daß sein Finger von einer festen Hornhaut überzogen war, daß kein Schwert ihn ritzen konnte. Da warf Siegfried rasch seine Kleider ab und bestrich sich von oben bis unten mit Drachenblut, so daß seine Haut unverletztlich wurde bis auf eine kleine Stelle am Rücken zwischen den Schultern, wo ein Lindenblatt hingefallen . ( Nibelungenlied )

danger chem toxique skullDie Lindenblätter sind sämtliche Applikationen wie Flash- und Real- Player , Quick- Time etc . Per Privoxy kann man die aber peu à peu blockieren . Vorerst haben wir uns allerdings mal per DEFAULT- Setting umgetan und konnten on screen sowie im Protokoll verfolgen , welche Elemente das Programm ge- crunched hat : Banner- Werbung , Pop- Ups etc . >>> Wie ästhetisch und … nachgerade wieder LESBAR die Online- Ausgaben unserer Zeitungen mit einem Schlage werden .

Neben der Tatsache , dass Du beim Surfen nicht haufenweise und unversehens des Wahnsinns fette Beute in Deinen Rechner kippst , ist bereits die visuelle “Beruhigung” der Seiten die - mitunter erhebliche - Verlangsamung wert . Aber auch da kann man einstellen , ob man internationale und weit entfernte Server als INTERMEDIEN wünscht , oder näher gelegene und somit kürzere Umwegzeiten .

Ein Fakt , der für sich selbst spricht : GOOGLE akzeptiert bei Weitem nicht jede anonymisierte Abfrage . Die wollen UNS wirklich wissen und reagieren sehr sauer im Fall wir die Schotten dicht machen .

Links :

So . Ende des Abenteuers . Ende ? - Mitnichten : czz hörempfehlung

Da der Titel nicht nur im Wortsinn zutrifft , sondern sich bekanntlich an Michael Clevelands , für Indeep geschriebens Meisterstück anlehnt ( 1982 ! ) , gibt es “one of the greatest songs ever written” ( Rolling Stone ) jetzt und hier als Hörempfehlung und Short Distance Dedication . Click , Listen , See : LAST NIGHT A DJ SAVED MY LIFE . Absolut lässiger Basal- Funk & Früh- Rap , Bühnenshow mit kristallinem Playback : schwarze Stimme hinter weissem Antlitz ( ! ) , fünf Minuten und sieben Sekunden lang - phantastisch !

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