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vienna demolition VIII : a story in pictures - Kontraste Rembrandtstrasse ( Gastbeitrag Christoph Kepplinger )



||| 1020 : EIN BEZIRK WIRD GENTRIFIZIERT | NEUBAU UNTERE AUGARTENSTRASSE 18 : ZU VERMIETEN | REMBRANDTSRTRASSE : KONZERNOUTLETS STATT KLEINGEWERBE | REMBRANDTSRASSE 21 : EINE DEMOLIERUNG | PORTRAIT EINER SPEKULATIONSBRACHE | GEGENÜBER : EINE RENOVIERUNG | RELATED | KLANGAPPARAT

GASTBEITRAG VON CHRISTOPH KEPPLINGER

1020 : EIN BEZIRK WIRD GENTRIFIZIERT

rembrandtrasse stadtplan ( click to XL )

Was es bedeutet, wenn ein Wohnbezirk “AUF-gewertet” wird, wird spürbar, wenn zuerst einmal AB-getragen wird. Wien II. - Karmeliterviertel und Augartenbezirk - kommen nun dran, jetzt, wo die U-Bahn das alte “Judenviertel” zwischen Donau und stadtzugewandtem -Kanal erschliesst.

Die BewohnerInnen werden das langfristig im finanziellen Bereich zu spüren bekommen - der “freie Markt” schnappt sich die Objekte, wie sie fällig werden. Die “Entmietung”, wie es euphemistisch heisst, erfolgt nicht immer mit den feinsten Methoden. Juristische Gegenwehr wagt kaum jemand, wusste mir jüngst der Leopoldstädter Bezirksrat und Mietrechtsberater Josef Iraschko zu erzählen.

Ein Blick in die Untere Augartenstrasse: Hier sperrt noch mehr zu als auf und die Pächter der diversen Imbissstuben geben einander im Halbjahresrhythmus diverse Klinken in die Hände.

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NEUBAU UNTERE AUGARTENSTRASSE 18 : ZU VERMIETEN

Hier fuhren die Bagger im Jahr 2005 in eines der verbliebenen zweigeschossigen Althäuser, das bis zuletzt bewohnt schien. Ein Jahr später, 2006, stand das Nachfolgebauwerk, ein postarchitektonisches violettes Konstrukt samt Tiefgarage, der ehemals bestehende Hinterhof wurde zwecks Erhöhung der Nutzfläche ganz verbaut. Die Wohnungen sind bis heute nicht vollständig vermietet - ein Angebot gäbe es unter dem Stichwort “Moderne 3 Zimmer Wohnung mit Balkon“.

gentrifizierung_1020_wien_copyright_Christoph_Kepplinger

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Das geduckte Uhrmacherhäuschen daneben, das ein Zinshaus ist, in dem einzelne Zimmer ( ! ) vermietet werden und das in seinen niedrigen Geschossen die afrikanische Community des Grätzels beherbergt, droht über kurz oder lang das nächste Opfer zu werden.

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REMBRANDTSRTRASSE : KONZERNOUTLETS STATT KLEINGEWERBE

Ein Schwenk in die parallel verlaufende Rembrandtstrasse, deren Schick in etwa gleichzeitig mit dem der Unteren Augartenstrasse verblasst sein dürfte.

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Letzten Reste von Kleingewerbe und Nahversorgung.

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REMBRANDTSRASSE 21 : EINE DEMOLIERUNG

Bagger fuhren dort in den Augustwochen des Jahres 2007 auf und hielten vor Haus Nr. 21, einem ehemals prächtigen Gründerzeitbau aus dem Jahr 1880.

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Das übliche Spiel: Bereits seit 2005 ( und womöglich schon länger ) waren die Fenster mit Brettern vernagelt, das Haus offiziell eine “Baustelle”.

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Mit dem Abriss wird zugleich ein Stück der mitansässigen Geschichte beseitigt. Mindestens 58 Personen waren bis zu ihrer Deportation an dieser Adresse in diesem ehemals jüdischen Viertel einquartiert, zeigt eine Adresssuche auf der Webseite des Shoah- Memorial- Projekts “A LETTER TO THE STARS“. Selbiges übrigens beim zuvor gezeigten Neubau in der Unteren Augartenstrasse 18. Erinnerungszeichen oder Gedenktafeln sucht man vergebens.

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Dramatisch dokumentieren zwei YouTube- Videos das Geschehen des Abbruchs -

Demolition of Rembrandtstrasse 21 (1)

Demolition of Rembrandtstrasse 21 (2)

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PORTRAIT EINER SPEKULATIONSBRACHE

Warum die Bagger Ende August 2007 innehielten und schliesslich wieder das Weite suchten, ist ungeklärt. Grundstücksaufwertung oder Errichtungsgenehmigungs- Dinge sind zu vermuten. Portrait einer Spekulationsbrache. Stand: August 2008.

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GEGENÜBER : EINE RENOVIERUNG

Gegenüber des vor sich hindämmernden Häuserwracks findet sich ein Gegenbeispiel wie es gegensätzlicher nicht sein könnte. Ebenfalls im Zeitraum 2006 bis 2007 hat sich an der Adresse Zwerggasse 1-3 eine Renovierung zugetragen, die akribischer nicht hätte sein können.

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Der Ursprungszustand war in etwa mit dem gegenüber befindlichen Haus Rembrandstrasse 21 vergleichbar, die Fassade abgestürzt, die Fenster verbrettert.

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Hier wurde hingegen aufgemöbelt für stilbewusste und ebenso zahlungskräftige NeumieterInnen in schicker Augarten-naher Lage.

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RELATED

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KLANGAPPARAT

Als Kontraindikation zum Getöse der Demolierungen und theatralischem Upgrade- Embellishment von marktgerechten Lebensräumen laden wir czz-hoerempfehlungin|ad|ae|qu|at zum Überschreiten der Schwelle in eine Sphäre , wo Schallwellen ins Jenseits der Kataster und Kategorien zu tragen vermögen . Vermöge der creative commons- Policy von Künsltern und Netlabels sind solche Klangräume nicht ( mehr ) den Hochmögenden reserviert . Wäre das Label yukiyaki nicht ohnehin schon als Adresse qualitativ sozusagen “beste Lage” , dürfte uns Emmerichk ( MySpace ) schlicht mit “4th” betitelte EP mit einer Ästhetik des Understatement überzeugen , wie sie wenig gang und gäbe ist . ‘Clicks and Cuts‘ in transatlantischer - genauer : mexikanischer - Rezeption und diskreter Fortentwicklung . Klangkörper als anmutige Amalgame aus technischen und organischen Komponenten . Als besonderes Service ( und ästhetisch absolut adäquat ) werden die sechs Tracks in Form eines Streams serviert ( via RealPlayer ) . Feiner lässt sich den disruptiven Kräften kaum entgegentreten ! - CLICK LINK TO LISTEN TO STREAM .

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Play it again : FÜR den Bachmannpreis und WIDER die Literaturschulen - Eine Übertragung



||| IM FEUILLETON : FUSSBALL UND FISCHGERICHTE | IM FEUILLETON : FLUCH DER FERNSEH- FORMATIERUNG | “EVENT” ALS ENDE DES EXKLUSIVEN | DEALS DER JURIEN | FERN- SICHT VIA INTERNET : SELBSTTEST IN ECHTZEIT | AUFERSTEHUNG DES HÖRSPIELS VIA BILDSTREAM | ZUM GEZETER ÜBER DAS “PROFESSIONELLE” : EIN CETERUM CENSEO | LINKS | RELATED | KLANGAPPARAT

IM FEUILLETON : FUSSBALL UND FISCHGERICHTE

TDDL 2008 banner 300pxMusste man über Jahre hinweg lesen die stereotypen Stoss- Seufzer über den Bachmannpreis am ( Vorsicht : Wortspiel ! ) Wörther See und wie man sich abends bei Maria Loretto im berühmten Fischrestaurant unter den gruselig präparierten Fischköpfen an den Wänden ( Vorsicht : Bildwitz ! ) beim Gastmahle traf und wie dort oder auf den literaturjournalistischen Amateur- Fussballfeldern der Ehre es die Outsider den Insidern gaben

Musste man alljährlich lesen dieselben Protokolle von Outfits und Aussagen ( halbprivat ) , dasselbe Raunen über die echten , aus dem Genusse geistiger Getränke ergossenen Literaturbetriebswahrheiten …., so rächt sich das Feuilleton in diesem Jahr unisono mit Groll und Hohn für die Verknappung seiner Sport- und Spielwiese von zwei auf vier Tageslängen .

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IM FEUILLETON : FLUCH DER FERNSEH- FORMATIERUNG

picto TVIn chorisch harmonierenden Einzelstimmen wendet man sich gegen die Layoutierung der Show zu Zwecken und zu Gunsten der 3- sat- TV- Übertragung . Im fernsehgerechten Format , so der beleidigte Tenor ( Die Presse , taz ) , verwandle sich Literatur eben in jenes Ärgernis einer “prime time”- ( Der Standard ) , “Mittelstands-” ( DIE WELT ) , “Vita contemplativa”- ( FAZ ) und “Langweile”- ( NZZ ) Veran- oder -unstaltung , als welche sie sich anno 2008 den vor Ort Wesenden präsentierte .

Keiner mochte da einlenken , dass es eben die Fernsehübertragung sei , welcher die Juroren ihre Prominenz ( und guten Gagen ) danken , die im Besonderen allerdings dafür garantiert , dass Literatur im Feuilleton weiterhin für “der Rede wert” befunden wird . Anderseits gestattet just die Fernseh- Übertragung eine Teilhabe Vieler an einem lokalen “Event” : eine Zeugenschaft , welche die Lesungen selbst - allerdings auch die Leistungen der Jury , nicht zuletzt aber auch die Beurteilungen durch das Feuilleton - ÜBERPRÜFBAR macht .

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“EVENT” ALS ENDE DES EXKLUSIVEN

picto TVSomit gerät die Oberhoheit der Kanzelrede und der exklusive Deutungsmacht des Feuilletons ins Wanken : Prompt reagiert das Feuilleton auf die solcherart “globalisierte” Information , indem es die Stadt Klagenfurt ebenso kleinredet und zur kleingeistig- protofaschistischen Provinz ( DIE WELT ) erklärt wie überhaupt den ganzen Bewerb inklusive der Juroren samt der von ihnen “vorgeschlagenen” und diskutierten Text- und Autoren- Funktionen .

Denn aber , hallo und sorry , möchten wir bescheiden daran erinnern , dass Klagenfurt noch immer ein Erbmöbelstück der “Gruppe 47″ ist und von deren berüchtigten Meetings , deren Lesungen und deren , jedem Widerspruch abgeneigten Ab- Urteilungen derer , die da lasen . Die , die da lasen , waren ( siehe : das Prinzip der “Einladung” bzw. der Juroren- Vorschläge ) selbstverständlich nur ein Teil “sie selber” . Der Löwenanteil war und bleibt allerdings das , womit sich ein Juror zu profilieren gedenkt , WEN er ins Rennen schickt und WAS er der Arena des Sammelkampfes vorwirft … zur Augenweide oder zum Frasse .

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DEALS DER JURIEN

TDDL 2008 banner 300pxWas das Juryprinzip ist in vielen verschwiegenen Versammlungszimmern , an Tagungstafeln und bei Konferenztisch- Kaffee aus Thermoskannen vollzieht , liegt in Klagenfurt vor Aller Augen . Deals , Kontrakte , Freundlichkeiten im Austausch gegen Imagepunkte , oder - bei Schlagseite des eigenen Kandidaten : der schnelle Seitenwechsel und Überlauf , der mit rhetorischer Verve überbrüht werden muss , damit der Sieger als selbstgekochtes Süppchen verkauft und vertreten werden kann .

Ja mei : All das ist hinlänglich bekannt . Was aber nun , wenn wir zugucken dürfen ( live dabei sein ! ) in der durch die Fernsehkameras und die hitzige Ausleuchtung nachvollziehbar unangenehm schwül- bedrückten Arena ? - Seit zwanzig Jahren weder im Besitze eines TV- Apparates noch des Animo , sich leiblich dem “Betriebsausflug” auszusetzen , hat in|ad|ae|qu|at das sogenannte “Wettlesen” stets via Feuilleton- Rapports und Insider- Witzen rezipiert . Und dabei Hunderte der oben genannten Fischessen , Fussballschweisstreibereien , Beschwipstheiten und Ausflügen ins lokale Puff nachlesen dürfen . Wenn im September dann oder im Oktober der jährliche Band “DIE BESTEN” bei Piper erschien , konnte und wollte sich eh Keiner mehr an das frühsommerliche Klagenfurt erinnern .

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FERN- SICHT VIA INTERNET : SELBSTTEST IN ECHTZEIT

picto TVNun aber hat das Netz auch für fernsehfrei lebende Zeitgenossen die “Zugänglichkeit” zu diesem eminenten Ereignis der Eliten von Feuilleton und Sozial- Performanz ermöglicht . Und solche “Zugänglichkeit” zu höherer - menschlicher , kultureller , emotionaler - Bildung gilt mittlerweile als Menschenrecht . Na gut , machen wir von solcher “Zugänglichkeit” via “Stream on Demand” Gebrauch und vollziehen “Klagenfurt” im totalen Echtzeit- Selbsttest und unter verschärften Bedingungen von sukzessiver Mitschrift und Fortverlinkung mit : Vierzehn Stunden lang an Bildschirm und Tasten , plus Mittagspausen usf.

Hier das Testergebnis : Auch unter den eingeschränkten Erwartungen , was ein Stream- Bild an Qualität vermitteln kann , ist der visuelle Faktor erbarmungslos kläglich . Im Chiaroscuro eines nur spotmässig ausgeleuchteten Studios verhindern abstruse Kamera- Totalen eine Konzentration auf den logisch zu fokussierenden Sprecher . Tritt selbiger allerdings - egal , ob gebeugter Autor , gestikulierender Juror oder bräselnder Moderator - ins Bild des Nah- Objektivs , erstarren die Talking Heads hinter der dick aufgetragenen und unvorteilhaft angestrahlten Maske . Da man Menschen , welche man schätzt und kennt , nur ungern in solcher Ensor’schen Masken- Übermalung betrachtet , verlegt man sich bald aufs Abblenden . Und siehe : Man beginnt zu HÖREN . ZUZUHÖREN sogar .

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AUFERSTEHUNG DES HÖRSPIELS VIA BILDSTREAM

TDDL 2008 banner 300pxUnd statt des blauen Studios erleben wir das blaue Wunder der Verwandlung eines “Literaturwettbewerbs” in ein HÖRSPIEL in Echtzeit : Mit den klassischen Chargen , Beschleunigungen und Retardierungen , Strophe und Refrain , Solo und Chor sowie viel lokal gefärbter Sprachmusik . Da treten die ausgestellten ( literarischen ) TEXTE als ebenso subjektive STIMMEN und CHARAKTERE auf wie das Geplänkel der Juroren , deren ebenso ausgestellten Bekenntnis- TEXTE und kulturtheoretische ROLLENPROSA . Solcherart sind wir - auch über manche Mühen der Textebenen ( aller Fraktionen ) hinweg - in den Genuss eines selten so unterhaltsam vernommenen HÖRSPIELS gekommen .

Fazit : Wenn schon das Radio sein Selbstbewusstsein als AKUSTISCHES Medium hinter Internetbildchen , LOGO- Optik und visuellen User- Interfaces am Handy verleugnet , wird man fortan das live übertragene , respektiv netz- gestreamte oder ON DEMAND abgespielte TV- BILD als neues Radio gebrauchen . BILD AB , TON AUF : Lass es jazzen , Mann , horch hin und maule nicht .

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ZUM GEZETER ÜBER DAS “PROFESSIONELLE” : EIN CETERUM CENSEO

picto TVUnd WENN man sich zu Klagenfurt bzw. in den Redaktionsstuben postum seit Jahren über die ( Vorsicht ! ) “gut gemachten , aber …“-Schreibstücke beklagt , dies Jahr erstmals auch über die ( Vorsicht ! ) “gut vorgelesenen , aber …“-Texte , dann schliesse man doch bitte endlich und einfach die VEBs der Literaturschulen und entlasse deren renommierte Lehrer , welche eben die SERIENTEXTE und -BEFINDLICHKEITEN mitproduzieren , über die sie und ihre Kollegen dann öffentlich mäkeln . Sorry : Bei diesem Betriebsspiel werden Menschen verbraucht … Der Rest der Argumentation ist unter der Kategorie “Germany’s Next Topmodel” bzw. “Deutschland sucht den Superstar” ( DSDS ) nachzulesen . Oder hiesse es doch nicht noch besser : “Dschungel-Camp - Ich bin ein Star – holt mich hier raus” ?!

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LINKS

  • Tilman Rammstedt erhält Bachmann-Preis - Der deutsche Autor Tilman Rammstedt hat den renommierten Ingeborg-Bachmann- Preis gewonnen . Der 33-jährige Schriftsteller wurde im österreichischen Klagenfurt für seinen Roman “Der Kaiser von China” ausgezeichnet . Rammstedt wagte etwas , das in Klagenfurt selten goutiert wird : Humor ( Elmar Krekeler , DIE WELT , 30. 6. 2008 )
  • Bachmann-Preis 2008 : Darauf haben wir gewartet ( Oliver Jungen , FAZ , 29. 6. 2008 )
  • Vom Dienstbotenelend der Literatur - Der 32. Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb - Mit einer Grossvater- Geschichte holt sich der Berliner Tilman Rammstedt den Ingeborg- Bachmann- Preis 2008 . Seine Erzählung ist komisch , wo die Qualität der sonst noch vorgetragenen Texte fast tragisch ist . Selten zuvor war die Literatur in Klagenfurt so durchschnittlich wie diesmal ( Paul Jandl , NZZ , 30. 6. 2008 )
  • Neuigkeiten aus Klagenfurt - Öl im Getriebe - Beim diesjährigen Ingeborg- Bachmann- Wettbewerb haben sich die Schriftsteller , die Jury und das Publikum auf die Bedingungen des Fernsehens eingelassen ( Dirk Knipphals , taz , 30. 6. 2008 )
  • Das Jahr der Freundlichkeit - Der 32. Bachmann- Preis ging an den in Berlin lebenden Tilmann Rammstedt - Markus Orths und Patrick Findeis hatten Chancen . Eine Entscheidung , unentschieden ( Cornelia Niedermeier , Der Standard , 30. 6. 2008 )
  • Bachmann-Preis : Ein Tyrann als komischer Held - Tilman Rammstedt gewinnt mit seinem schwarzhumorigen “Der Kaiser von China“ in Klagenfurt . Er setzte sich bei Jury und Publikum durch ( Harald Klauhs , Die Presse , 30. 6. 2008 )
  • Literatur , im Wörther See versenkt - Beim Wettlesen zum Bachmann-Preis wird alles den Erfordernissen des TV , der Marke untergeordnet . Ein Text ist aber kein Waschmittel ( Harald Klauhs , Die Presse , 30. 6. 2008 )

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RELATED

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KLANGAPPARAT

Ein Eintauchen in buchstäbliche Liquid Levels gestattet das herrlich verhaltene LOOPZILLA- MIX Numero 60 . Fern von jeder hochsommerlichen czz-hoerempfehlungBeach- Life oder Sonstwie- Fröhlichkeits- Frenesie , bleibt das “Sofa Mix” cool abgedimmt im gangbaren Takt , ohne ins loungig- Beliebige abzudriften : Daniel P. aka “Project Swirl” bedient sich mit seiner exquisiten Mischung aus Releases von Netlabels wie yukiyaki , Thinner , unfoundsound oder clear-cut allerdings nur beim Feinsten . - CLICK LINK TO SEE PLAYLIST AND LISTEN . |||

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6.666



||| Bloglines Alert : MY FEEDS : 6.666 .

UNREAD .

A Cause For Concern ?

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( Bad Cat , Vienna , 1030 )

 

||| Da helfen jetzt nur 5 LITTLE TREASURES FROM THE NORTH , welche das Berliner Netlabel YUKI YAKI ( YukiYaki @ myspace ) - - subtile Hausmacht @ netaudio und Vunder- Vizualizer - - als Release 012 sowie als Alternative zu den üblichen fünf Tibetern bringt : Feinstes Fisteln , Wispern und Knistern in elektroakustischen Vorspielen , Rückläufen , Rastern und Rekursionen . Mille- Plateaux- Reverenzen , gesprengselt etwa czz hörempfehlungvon mürbem Holzblattblasinstumentrest vulgo Klarinette . - Fangt jetzt aber nicht an , etwa von offenen Horizonten und nordischer Melancholie zu fantasieren , “Nationalcharakter” und so . Kein Sibelius also und auch kein Lied von der Erde , keine Weisen von Wasser , Wind und Wäldern . Ha , da schrammen euch die nervösen Badun- Leute einige schön nervöse Kratzer durch die stereotype Rechnung ! - YukiYaki- Mann Steffen Glander sowie Partnerlabel Rump sei Dank für diesen Direktimport à la Danoise , will meinen : : : 1. Der polymorph “rave- hip hop- fusion- techno- jazz” (fehlt was ? ) - umtriebige Bjorn Svin ||| 2. Badun ( = Oliver Duckert, Aske Krammer & Brian Møller , Japan- affine Augenöffner und Klangkracher ) ||| 3. Acustic ( Jesper Skaaning - auch schon gehört auf fantastischer Jazzfunk- Welle ) ||| 4. Rumpistol ( aka Jens Berents Christiansen , Spezialist im Präparieren unschuldiger Resonanzkörper + many moods ) und ||| 5. Karsten Pflum ( aka “Break the Beats , bis sie handzahm werden !” ) . ||| ||| ||| Click Tracks to Listen : 01. Bjorn Svin - Opening Flower | 02. Badun - Nick | 03. Acustic - Steamship Ocean | 04. Rumpistol - Plutonium2 | 05. Karsten Pflum - Wide Shot |||

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